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Vernissage -> Abschiedsparty

Bilder & Diskussionen von Veranstaltungen

Moderatoren: mich0701, Lars H

Beitrag Nummer:#1  Beitrag Sa 16. Okt 2010, 14:04
SeventhSeal Kabelwickler

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So.
Gestern war es soweit.
Das erste mal habe ich meine Anlage in die Hände eines DJs gelegt,
zum Zwecke eine größere Menschenmenge (ca.100) mit Musik zu versorgen.
Und:
Alle DJ-Klischees haben sich bestätigt. :wall: :D

Aber ein kluger Kopf sorgt vor:
Großzügig Limiter gesetzt.
In einem unbeobachteten Moment (bevors richtig losging) an seinem Laptop den Master-Lautstärke-Regler vom Interface (den er nicht mehr kontrolliert hat)
auf ca. 3/4 zurückgenommen und dafür am Mixer den Gain (den er nicht gefunden hat) etwas aufgemacht.
Damit konnte er den Master-Regler am Mixer 100% aufreißen (was er auch tat), und es war für 90% des Publikums zu laut,
was den DJ natürlich freut!

Bild
Gut, wenn der Mixer schön unübersichtlich ist und im dunklen Rack steckt und der DJ nur weiß "Ganz links = laut/leise". :D

Der Limiter hat übrigens nicht eingreifen müssen. :)

Zum Material:

2x MT-181 an TSA 4-700
2x Axys Source B98 18" Aktiv-Bass PDF
X-Over/EQ/Limiter über DBX Driverack PA+

Beim Aufbau.
Bild
(Hab vorerst leider nur die Mist-Handy-Bilder, aber ein Fotograf lässt mir noch gute Bilder zukommen)

Die Bässe stehen links und rechts ganz an der Wand.
Überall anders wären sie leider zu gefährdet gewesen, da auch nen Stand mit Crepes und die Theke platz finden mussten.

Die ersten Gäste trudeln ein.
Bild

Die "Hängelampen" links im Bild sind die Selbstbau-Vitrinen mit den Ausstellungsstücken.
Diese wurden später von oben durch die Decke hochgezogen und die "Ausstellungsfläche" zur Tanzfläche.

Zum Sound:
Ich musste später im Bassbereich etwas EQen (Anti-Dröhn), aber dann... WOW!
Es war laut bis zur Schmerzgrenze, die Bässe haben sich (nach den Eingriffen) perfekt eingefügt und es war
immer noch etwas Luft nach oben.
Schweinelauter HiFi-Sound!
Sogar der DJ meinte, ihm macht es extrem Spaß über diese Anlage zu spielen und er ist selbst öfter im Publikum
zum tanzen abgetaucht und ließ den Laptop mal 2 Lieder selbst mixen.

Bilder hab ich davon leider keine mehr, da es später total finster war.

Jedenfalls ein voller Erfolg, habe viel Lob erhalten und bin jetzt super-motiviert für die
nächste Party. Mal sehen, was kommt.
(Jobsti, was ist mit den CNC-MB115? ;))

Muss mal sehen, wann ich bessere Bilder bekomme, die werden dann nachgereicht.

Grüße
Stefan

Beitrag Nummer:#2  Beitrag Sa 16. Okt 2010, 15:48
BERND_S Benutzeravatar
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Tach,
sieht doch sehr schön aus.
Manchmal hilft es eben doch, vom Leid anderer zu lesen.
Was auch hilft ist "Auf-die-Fresse-Monitoring" für den DJ. ;)
In dem Raum hätte man aber mit Lichttechnik (vor allem Floorspots) schöne Akzente setzen können.
Ich persönlich stehe nicht so auf Darkroomparties.

EDIT: Was mir gerade auffällt. In dem Raum muss es doch gehallt haben, wie Sau, oder?

MFG;
BERND

Beitrag Nummer:#3  Beitrag Sa 16. Okt 2010, 19:06
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Nur müsste das "auf die Fresse Monitoring" in dem Fall lauter sein als die gesamte PA kann :mrgreen:
MfG Flo

Denkst du, das ist Luft, die du gerade atmest? Hm.

Beitrag Nummer:#4  Beitrag So 17. Okt 2010, 05:21
SeventhSeal Kabelwickler

Themenstarter

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Zur Akustik:
Ja, anfangs hat es wirklich sehr gehallt, aber nachdem sich der Raum langsam mit Menschen gefüllt hat und die Musik lauter wurde,
hat die Masse die Höhen/Mitten schön geschluckt.
Im Bass musste ich später wie gesagt etwas entdröhnen, was bestimmt auch an der wandnahen Aufstellung lag.

Und den DJ hätte Schmerz-Monitoring wahrscheinlich noch eher zum lauter machen motiviert. :P
Nein, ich denke ich hatte das schon gut im Griff...
Zum Schluss (~04:00) bin ich leider ein wenig unprofessionell dem Alkohol erlegen und konnte meinen Aufsichtsposten nicht länger besetzt halten.
Trotzdem ging alles noch ohne gröbere technische oder menschliche Defekte über die Bühne.
Um 06:00 war dann alles finster.

Achja!
>50kg-Bässe Stiegen rauf, Stiegen runter zu schleppen ist (vor Allem verkatert) wirklich kein Spaß!
Da wären mir passive + Proline lieber gewesen.


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