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LF-Sat12 - 12"/1" MuFu Topteil mit 12-280A

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Beitrag Nummer:#121  Beitrag So 3. Jun 2018, 18:51
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DJ

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Mahlzeit, anscheinend habe ich gerade meinen Post wieder gelöscht. Also nochmal:

Ich baue derzeit 2x LF-Sat12 mit 2xLF-Sub212 mit TSA 4-700 und t.racks DS 2/4, also eigentlich identisch wie es 19Micha93 gemacht hat. Über die Zeit hat sich die ein oder andere Frage angehäuft und ich hoffe das ich hier einige klären kann:

1. Verkabelung Brandgefahr etc.
Da ich wenig-keine Erfahrung mit dem ganzen Kram aus elektrotechnischer Seite habe, habe ich etwas Angst, dass mir der ganze Kram hochgeht... Ich habe die ganzen Bauteile sehr eng aneinander angeordnet, wenig Isoliert (Stecker usw.) und vielleicht auch den ein oder anderen Schnitzer verzapft. Wie heiß wird die Weiche? Kann es auch Kurzschlüsse über eine Distanz von 3-4mm geben? Ist jemandem schon einmal etwas abgefackelt?

2. Holzkonstruktion
Da ich noch keine Verstärker etc. habe, muss ich mit dem festen Verkleben/Verschrauben noch etwas warten, treffe bei der Montage/Demontage von dem vorderen Stück, auf dem die Chassis verbaut sind, aber nicht immer dieselben Bohrungen. Ich habe das Gefühl, dass ich mir das Ding mehr und mehr kaputt mache. Gibt es hier einen Trick für erste Tests ohne Schrauben und Leim "Dicht" zu werden?

3. Verkabelung
Was für Kabel brauche ich für das beschriebene Setup? Aktuell habe ich noch gar nichts, außer etwas altes 1.5mm^2 Lautsprecherkabel, mit dem ich die Innenverkabelung der LF-Sat12 gemacht habe.

3.1 t.racks DS zu TSA:
4 x XLR oder ist das unnötig wenn der Rest mit Speakon gemacht wird?

3.2 TSA zu Boxen:
Was für ein Speakonkabel brauche ich hier? Es gibt total die große Auswahl bei Thomann...
4 x https://www.thomann.de/de/the_sssnake_s ... nkabel.htm (Speaker Twist = Speakon, Neutrikbuchse check, auf mehr muss man nicht achten?)

Was ist der Unterschied zwischen 4 und 2 polig? Meiner Auffassung nach braucht man 4 polige Kabel nur bei komplizierteren Verschaltungen. In meinem Fall habe ich die Neutrik Speakon Einbaubuchse - NL4MPR, von dessen jeweils 2 Pole zu HT sowie TMT gehen. Bei einem 2 poligen Speakon Kabel fallen dann 2 Pole der Neutrik Buchse auf 1 Pol des Kabels und deswegen ist das kompatibel oder wie soll man sich das vorstellen?

3.3 Endgerät (Laptop) zu t.racks DS:
Brauche ich hier zwingend noch einen Vorverstärker und was ist hier die billigste Lösung. Werde mir irgendwann auch ein Mischpult anschaffen, aber das wird noch etwas dauern. Möchte für erste Test halt Musik mit dem Laptop oder so auflegen.

Schonmal ein herzliches Dankeschön an jeden, der mir in irgendeiner Art und Weise weiterhelfen kann. Und An alle, die hier nur lesen und bauen (eventuell auch zum ersten Mal, wie ich, Ihr könnt mich gerne wegen so "ganz blöden Fragen" die hier im Forum ungern beantwortet werden, anschreiben. Ich habe vor 2 Montaen auch überhaupt nix gerafft hier, obwohl die Sachen schon Idiotensicher geschrieben sind uglygaga:

VG Josh

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Beitrag Nummer:#122  Beitrag So 3. Jun 2018, 22:48
JoPeMUC Kabelwickler

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Zu 2: Ich würde das Gehäuse fertig und dicht machen und dann durch die Öffnung für den TMT den Innenausbau fertigstellen. Am Ende (also auch nach dem Lackieren) die Chassis einsetzen. Hast Du dafür Einschlagmuttern in der Schallwand vorgesehen oder sind die mit Holzschrauben befestigt?

Zu 3.1: 4 mal XLR ist richtig. Speakon hat damit nichts zu tun, das ist erst 3.2.

Zu 3.2: Hier muss man etwas unterscheiden. Die Buchsen sind eigentlich immer vierpolig, die Kabel dann entweder zwei- oder vieradrig, aber auch die zweiadrigen allermeistens mit vierpoligen Steckern. Vieradrige Kabel braucht man nur bei einer Systemverkabelung, bei der die erste Teilstrecke von der Endstufe zu den Lausprechern die Signale für Top und Sub in einem Kabel bündelt. Ob das sinnvoll ist, ist eine Glaubensfrage und hängt auch von der Aufstellung der Lautsprecher ab.

Deine Beschaltung der Speakonbuchse verstehe ich nicht. Eigentlich gehen nur zwei Anschlüsse (bei üblicher Verkabelung 1+ und 1-) von der Buchse auf die Eingänge der Frequenzweiche, deren Ausgänge sind dann mit TMT bzw. HT verbunden. Das, was Du beschrieben hast, wäre eine aktive Trennung ohne interne Frequenzweiche. Bei einer Systemverkabelung würde man 2+ und 2- entweder auf 2+ und 2- oder 1+ und 1- einer zweiten Buchse durchverbinden.

Zu 3.3: Du kannst zunächst mit einem passenden Kabel Deine Quelle direkt mit dem t.racks verbinden. Falls das die Endstufe nicht weit genug aussteuert, muss das Signal vorher verstärkt werden. Da würde ich aber, wenn die Anschaffung ohnehin schon geplant ist, direkt einen Mischer nehmen anstatt eines Vorverstärkers. Wenn die Qualität nicht stimmt, muss man weiter sehen, z.B. in Richtung externes Audiointerface für den Laptop.

Jochen

Beitrag Nummer:#123  Beitrag So 3. Jun 2018, 22:49
Maxiking1994 Kabelträger

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1. Nach meiner Erfahrung reicht normal ein Abstand von 5mm aus, die Bauteile sollten aber so festgemacht werden das sie sich nicht bewegen können.

2. Warum warten auf den Verstärker?

3.1 2x XLR zur Weiche -> 4x XLR von der Weiche zum Verstärker und dann weiter vom Verstärker mit Speakon

3.2 Mit 2-Poligen steckverbindungen kann man nur 1 Signal übertragen, 4-Poligen kann man 2 Signale Übertragen, da du Ja Sub und Sat mit der T.racks trennst, brauchst du im Top mit einer Passiv-Weiche nur 1 Signal, daher geht meist +1 und -1 an die Weiche und von dort aus dann zum HT und TT. 4-Polige Stecker nutzt man um Kabel zusparen, z.B. mit einem 4 Adrigen Kabel zum Sub (2+/-2 für die Signalübertragung des Sub´s und +1/-1 für´s Topteil). Im Sub wird +1/-1 mit einer 2ten Buchse Verbunden und so Kann man das Topteilsignal durch den Sub Schleifen. Der Grund warum man 4-Polige Buchsen verwendet ist meines Wissens das in diese Buchsen, 2-Polige und 4-Polige Stecker passen und in 2-Poligen Buchsen nur 2-Polige Stecker.

3.3 Nicht mit einem Verstärkten Signal in ein DSP, man kann vom Laptop direkt zum DSP, mein Tipp für guten Klang, ist eine Gebrauchter D/A-Wandler sich zu Besorgen, klingt oft um längen Besser, an denen kann man meist direkt auch die Lautstärke Regeln.

Beitrag Nummer:#124  Beitrag So 3. Jun 2018, 23:45
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DJ

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Mahlzeit,

vielen Dank für die Antworten!

zu 1. :
Ich lade die Tage nochmal ein Foto von meiner Frequenzweiche hoch, dann könnt ihr vielleicht sagen, ob das so passt. Bauteile befestigt habe ich nicht wirklich. Die halten aktuell nur mit dem Lötzinn.

zu 2. :
Ich denke es kann durchaus noch Probleme beim ersten Test geben und den gibt es erst wenn der Verstärker usw. angekommen ist. Deswegen habe ich das vordere Teil mit Chassis etc. noch nicht verleimt... Okay, einfach den TMT abzuschrauben wäre natürlich eine Möglichkeit :D Habe hier Einschlagmuttern verwendet, das sollte also funktionieren.

zu 3. :
Okay, dann ist mir schonmal geholfen mit den Lösungen die ihr vorgeschlagen habt. Dann könnte ich also theoretisch einfach ein Klinke zu XRL für die ersten Tests (mit eventuell zu wenig Dampf) benutzen? Wenn das nicht klappt mich nach einem günstigen D/A-Wandler umsehen.

Hier nochmal eine Skizze wie ich meine Neutrik Buchse mit der Weiche verschaltet habe. Hätte man wahrscheinlich auch einfach auf der Platine machen können und dann nur zwei Pole benutzen müssen, das ist mir aber erst später aufgefallen. Sollte so doch aber trotzdem funktioneren oder?

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VG Josh

Beitrag Nummer:#125  Beitrag Mo 4. Jun 2018, 08:57
Andy78 Benutzeravatar
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Moin,
Willkommen im Bastelspaß!

Wenn Du Deine Weiche so aufgebaut und ans Terminal verdrahtet hast, dann lass den Test bitte erst mal bleiben ;)
Bitte führe beide Zweige der Weiche je mit Plus bzw. Minus zusammen auf je einen Kontakt (1+ / 1-) des Speakon; ggf. mit ner Wagoklemme oder so vereinigen.. ;)
(Einen Bi-Amp-Betrieb, also dass Hochton und Tiefmittelton getrennt ab Verstärker angefahren werden, willst Du ja nicht bauen und dann wäre auch die passive Beweichung Unsinn.)
Die Bauteile solltest Du unbedingt noch befestigen - Bereits bei Widerständen und Kondensatoren mögen es die Lötstellen nicht auf Dauer, wenn das gesamte Gewicht und Vibrationen / Stöße ausschließlich ihnen zur Last fallen. Bei Spulen natürlich noch viel weniger.
Einfachste Variante: seitlich der Bauteile Löcher durchbohren. Hier mit Kabelbindern die Teile auf der Platine oder dem Brett feststrapsen. Bei Spulen möglichst eine Schraube durch; ideal ist nicht magnetischer Edelstahl oder Messing. Bei dieser Weiche ist es auch nicht schlimm, wenn ein normaler Schraubenkopf im Spulengehäuse sitzt - dann aber bitte wirklich nur der Kopf und nicht noch die gesamte restliche Länge; die gehört auf der Rückseite verschraubt und ggf. danach über der Mutter abgeschnitten.

Wenn die Weiche und die Verdrahtung in Ordnung sind, sehe ich jetzt den Grund für mögliche Probleme beim testen nicht. Ich empfehle daher, die Schallwand fertig und dicht einzusetzen (wurde oben auch schon von jemandem gesagt). Hintergrund: Ist es nicht dicht, kommen die nächsten vermeidbaren Fragen und Enttäuschungen: klingt doof, schnarrt, drucklos, kein Bass, und so weiter.... Bitte auch beim Einbau aller Komponenten an Dichtband denken! Chassis, Horn, Terminals, evtl. Hochständerflansch usw. .. Das gab es hier schon sehr oft, dass irgendwo ne Kiste undicht war und der Erbauer war zu Tode betrübt, weil er den Klang einfach grottig fand. Abhilfe schaffte schon oft ein Päckchen Schaumstoff-Fensterdichtband zu 1,99 ;)
Viel Erfolg weiterhin!
Grüße Andy

Beitrag Nummer:#126  Beitrag Mo 4. Jun 2018, 09:46
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Moin,

Andy78 hat geschrieben:
(Einen Bi-Amp-Betrieb, also dass Hochton und Tiefmittelton getrennt ab Verstärker angefahren werden, willst Du ja nicht bauen und dann wäre auch die passive Beweichung Unsinn.)


Okay, ich dachte nur, dass mit einem zweiadrigen Kabel die zwei Pole eh wieder auf einen fallen. Oder mischt sich hier irgendetwas?

VG Josh

Beitrag Nummer:#127  Beitrag Mo 4. Jun 2018, 10:00
Andy78 Benutzeravatar
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Mit dem zweiadrigen Kabel kannst Du ja - ohne irgendwelche interessanten Verlötungen hinter der Speakon-Buchse - auch lediglich zwei der physisch getrennten vier Pole des Terminals ansprechen. Irgendeine Verbindung besteht dort zwischen 1&2 nicht, das soll auch nicht so sein.
Mithin macht eine interne Verdrahtung der beiden Weichen-Zweige auf Paar 1 / Paar 2 am Speakon-Terminal keinen Sinn, sondern schafft allenfalls Probleme.
Nutze schlicht und ergreifend nur 1+ und 1-. Dort kommen beide Weichenzweige drauf - in der Regel hat man ja eh einen Eingang plus und einen minus auf der Weiche - vertüdelt sich ja einfacher ;)
Die Steckfahnen 2+ und 2- lässt Du einfach frei - wenn Du nicht unbedingt eine vierpolige Systemverkabelung anstrebst. Empfehle ich aber ehrlich gesagt nicht für Deine Zwecke. Einfacher, flexibler und günstiger bist du mit zweiadrigen Kabeln. Dabei musst Du lediglich beim Verkabeln von Amp zu Lautsprechern mal kurz nachdenken, was Du gerade wohin steckst (Amp-Sub oder Amp-Top). Das sollte aber lösbar sein - sonst wäre u.U. ein anderes Hobby sinniger ;)

Beitrag Nummer:#128  Beitrag Mi 6. Jun 2018, 19:46
Bassstler Verkabler

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Wie Andy schon sagte, Weichenteile ausreichend befestigen. Ich hab meine Spulen mit Heißkleber befestigt und nochmal mit Blechschrauben befestigt (Doppelt hält besser, soll ja auch nix klappern :D ) und die Widerständen und Kondensatoren einfach mit Kabelbindern. Wobei ich meine Widerstände mit Heißkleber geklebt hab, ging am besten.

Als Kabel nutze ich für den Sub das sssnake 2,5mm^2 Lautsprecherkabel, für den Preis echt top und zufriedenstellend.

Beitrag Nummer:#129  Beitrag Do 7. Jun 2018, 09:40
Andy78 Benutzeravatar
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Zustimmung; aber ich möchts noch etwas ergänzen ;) :
Die Sache mit dem Heißkleber ist eben so ne Sache - das Zeugs ist eine brauchbare Hilfe, aber bitte nicht komplett drauf verlassen! (Dazu schreibt Jobsti auch immer wieder mal was und empfiehlt anstelle von Heißkleber, lieber Produkte zu nehmen, die ein wenig elastisch bleiben)

Zur Fixierung kann man es prima nehmen, es ist aber wohl nicht hinreichend flexibel nach Aushärtung, um dauerhaft (und bruchsicher) eine vernünftige Klebkraft sicherzustellen. Es kann also sein, dass sich nur mit Heißkleber befestigte Teile irgendwann lösen. Dann hängen sie nur noch am Lot, was auf Dauer mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Ausfall führen wird. Also bitte bei Heißkleberverwendung unbedingt unabhängig nochmals befestigen, mit Kabelbindern oder Schrauben - je nach Bauteil und Bedarf.

Grüße Andy

Beitrag Nummer:#130  Beitrag Do 7. Jun 2018, 10:17
JoPeMUC Kabelwickler

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Wie sieht es denn thermisch aus, wenn man die Bauteile großzügig mit Heißkleber fixiert?

Wäre Silikonkleber eine Alternative?

Beitrag Nummer:#131  Beitrag Do 7. Jun 2018, 10:49
Big Määääc Benutzeravatar
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Kabelbinder um alles rum !!
nur ein dummes Pferd springt höher als es muß !

Beitrag Nummer:#132  Beitrag Do 7. Jun 2018, 11:04
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JoPeMUC hat geschrieben:
Wie sieht es denn thermisch aus, wenn man die Bauteile großzügig mit Heißkleber fixiert?

Wäre Silikonkleber eine Alternative?


Heißkleber ist auch großzügig allein nix für auf Dauer. U.U. verstärkt das sogar das Problem - wenn Du richtig Feuer auf ne Kiste gibst, wo die Widerstände im Kleber eingebettet sind, kommt die Wärme net weg und löst iwann den Kleber an.
Silikonkleber wurde auch verschiedenes schon diskutiert, scheint teils manierlich zu gehen. Jobsti empfiehlt meist einen Reca Kleber; mit irgendwas auf Silikonbasis wollte er wohl jetzt mal testen, wenn ich das bei FB korrekt mitgelesen habe.
:!: Hinsichtlich der Geschichte Silikon: Herrschende Meinung zu dem Zeug im LS-Bau: :evil: böse, nicht nehmen, Dämpfe können Teile schädigen....
Ich kann jedoch nicht beantworten, ob und inwieweit sich nun ein Kleber auf Silikonbasis von der Formel des Böses absetzt. Wenn Benny damit testen will, scheint es dazu keine erheblichen Bedenken zu geben 8)

Big Määääc hat geschrieben:
Kabelbinder um alles rum !!

...ist daher die probateste und günstigste Lösung, die das Problem mit guter Zuverlässigkeit abstellt.

Beitrag Nummer:#133  Beitrag Do 7. Jun 2018, 11:04
Bassstler Verkabler

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Hmm, dann werde ich meine Widerstände das nächste mal auch mit Kabelbindern befestigen^^ war leider kein Platz mehr bzw. hat von den Löchern her nicht so gepasst.

https://www.jobst-audioshop.de/selbstba ... bt-dichtet ich glaube den hier nutzt Jobst für seine Weichen^^

Beitrag Nummer:#134  Beitrag Do 7. Jun 2018, 12:51
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Mahlzeit,

Da die Diskusion hier gerade ausgebrochen ist, hier mal ein Foto von meiner Weiche. Sie ist jetzt nach Änderungen, Brandverletzungen und Nachisolieren bestimmt nicht mehr die schönste, ist aber meines Wissens nach richtig anschlossen. Ich glaube Nachvollziehen ist jetzt etwas schwer, aber vielleicht kann mir jemand sagen ob das rein von der Optik irgendwo Probleme geben kann, weil ich schlecht gelötet habe oder so. An sich gilt ja umso mehr Lötzinn, desto weniger Widerstand, sollte also kein Problem sein. Jetzt frage ich mich noch ob unnötig lange Kabelwege auf 1,5mm^2, Kabelschuhe oder sonst irgendwelche Verbinder das ganze Qualitätiv schlechter machen. Immerhin sind die Bauteildrähte ja noch viel dünner in Sachen Widerstand.

Edit:
Achja, jetzt habe ich auch verstanden, warum meine vorherige Lösung an der Neutrikbuchse nicht funktioniert hätte, ein 2 Pol Stecker eines Kabels belegt den 2+ und 2- Pol an der Buchse einfach nicht :lol2: .


VG Josh

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Beitrag Nummer:#135  Beitrag Do 7. Jun 2018, 14:14
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Hey ;)

Ist doch alles gut für n Erstversuch ;)

Also - nachvollziehen der Wege hab ich mir jetzt einfach mal grad geschenkt, weil das in der Tat vom Bild aus etwas mehr als zwei-drei Minuten zwischendurch ist...
Ansonsten siehts doch brauchbar aus. :top: Die Spulen werden ja sicher noch befestigt*; Lötstellen würde ich als "augenscheinlich okay verbraten" deklarieren. Dat muss auch net zwingend schön sein - das muss halten und Strom durchlassen :D
Hinsichtlich irgendwelcher Widerstände durch Kabel kannst Du Dich absolut entspannen - Grund hast Du selbst schon genannt. Paar cm rauf / runter sind am Ende selbst messtechnisch fast nicht zu identifizieren - also völlig hupe.
So eng beieinander, dass irgendwas sich kurzschließen, beeinflussen oder sonst was könnte, ist wohl auch nix - also komplette "Entwarnung" ;)

Die zwei Holzplättchen auf den Widerständen hätte ich jetzt nicht drauf gepackt, ist aber m.E. auch net schlimm. Hast sie wahrscheinlich als "Druck-auf-Fläche-Verteilung" für den Kabelbinder da drauf. Hätte ohne genauso getan; vielleicht sogar mit besserer Wärmeableitung, wenn die Kiste echt mal richtig geprügelt wird. Andererseits musst Du es schon wild treiben, dass das Paket echt "heiß" wird. Also wohl auch okay.

Was vielleicht noch gut ist (ich mach das inzwischen zumindest immer noch zum Schluss): Den drei Kabeln könnte man z.B. mit je einem Loch* in Randnähe und einem Kabelbinder eine Befestigung auf der Platine spendieren; damit hast Du direkt eine Zugentlastung und eine Bewegungssperre für die Strippe - mithin kann sich auch diese nicht mehr durch rütteln und biegen von ihren Lötstellen verabschieden. Weiter brauchst Du eh noch ein paar Löchlein, um die Weiche in dem Gehäuse (nicht zu fest! ) rein zu schrauben. Geht also in einem.

Speakon: korrekt erkannt :top:

:D Weitermachen ;)

Grüße Andy

Edit:
* Die Löcher sagen: Dein Bohrer ist ein wenig unscharf oder/und Du warst ein wenig ungeduldig ;) Langsam und mit Gefühl bohren bei Leiterplatten - sonst bröselts...

Beitrag Nummer:#136  Beitrag Do 7. Jun 2018, 20:40
Bassstler Verkabler

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Die Spulen befestigst du aber noch mit Schrauben, oder? Würde ich empfehlen ^^

Wieso sind da eigentlich 5 Widerstände auf der Weiche? Im Plan sind doch bloß 2? O.o

Beitrag Nummer:#137  Beitrag Do 7. Jun 2018, 21:05
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Servus,

Hatte das Ding gerade zum ersten Mal an :D Ach du scheiße, das geht ja vorwärts wie Harry :lol2:
Hatte das gerade an einem Sony STR7055, den hatte ich noch herumfliegen... Anscheinend gibt der gerade mal 2x55W an 8Ohm aus. Dafür war das aber schon ganz schön heftig.

Hat ab und zu etwas gemeckert, wahrscheinlich kam das vom Receiver, der hat schon ein paar Macken.

Noch zur Erläuterung: Die zwei Löcher in den Spulen sind die Verschraubungspunkte an das Gehäsue. Und die ganzen Widerstände sind dort, weil die Richtigen nicht mehr lieferbar waren (Intertechnik), habe dann einfach ein paar in Reihe geschalten...

@Andy, mal wieder danke für die Tipps! Ja, Bohren war ein leichter Krampf :D

VG Josh

Beitrag Nummer:#138  Beitrag Fr 8. Jun 2018, 09:33
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Hallo Josh,

das liest sich doch absolut erfreulich :toptop:
Ah okay - durch die Spulen ins Gehäuse schrauben - fuchsig; zwei Fliegen mit einer Klappe :D
Justus hats ja auch nachgefragt, aber dann ist ja alles gut. Im Übrigen hat er in einem Detail besser aufgepasst als ich: hab nach den Werten und der Anzahl der Widerstände überhaupt net geguckt, wobei mir unterschwellig die Weiche etwas "voll" vorkam :lol2:

Hinsichtlich des weit verbreiteten Irrglaubens, dass aus kleineren Verstärkern "nix" kommt, schau mal zum Beispiel auf die m.E. sehr excellent erklärende Seite von Sengpiel; dort findet man auch u.a. einen Rechner, mit dem man sich mal anschauen kann, was eine Kiste bei welcher Leistung auszugeben vermag:
http://www.sengpielaudio.com/Rechner-wirkungsgrad.htm

Etwas vereinfacht dargestellt folgen einfach mal ein paar Beispiele, mit Daten zu der LF-Sat12 gerechnet. Die hat einen Wirkungsgrad von 96 dB auf 1W, in 1m Entfernung.
Also ist bei der zugeführten Leistung von einem Watt das Ding in einem hier mal gesetzten Hörabstand von einem Meter max. 96 db laut.
Bei 10 W erhalten wir 106 dB, bei 55 W bis zu 113,4 db.
Das ist auf jeden Fall ja schon mal einiges; eine Standard-Hifi-Kiste würde hier oftmals bereits längst von uns gegangen sein. :roll:
Wir sind übrigens in naher Distanz bereits jetzt weit über dem gesunden Wohlfühlpegel; wir arbeiten nun schon deutlich (!) mit der Gefahr der Gehörschädigung. Bitte nicht vergessen! (Auf Entfernung sowie mit Bedämpfung durch anwesende Menschen relativiert sich das natürlich nochmal, aber dennoch sollte man's bitte im Hinterkopf haben)
Mit 100 W sind 116 dB drin, mit 200 W 119, mit Vollgas bei 280 W knacken wir dann die 120 dB.
Damit sind wir bei entsprechender Verstärkerleistung Vollgas rechnerisch rund viermal so laut wie es mit 55 W machbar ist; psychoakustisch empfunden ist es aber "nur" etwa das doppelte.

Also - ein "zu kleiner" Verstärker ist nicht pauschal ganz böse schlecht; da kommt schon was raus, wenn die Kiste einen entsprechenden Schalldruckpegel umsetzen kann.
Empfehlenswert ist das freilich in letzter Konsequenz nicht, zumal Hifi-Verstärker in der Regel zum Beispiel auch nicht die im PA-Sektor anzutreffenden Schutzschaltungen besitzen.
Ohne die Schutzschaltung gegen das Clippen des Verstärkers ist zum Beispiel der Hochtontreiber schnell sterbegefährdet - der verträgt nämlich so gut wie keine vom Verstärker wegen Überlast generierte Verzerrung; dann haut's den durch. Daher rührt am Ende auch die Empfehlung, Verstärker ausreichend groß zu dimensionieren - evtl gar ein bissl zu dick - weil dann bis ans Limit der Lautsprecher zumindest Verstärkerseitig keine dummen Sachen passieren und das Signal immer noch sauber ist.
Aaaaaber: wie aus den obigen Beispielen ersichtlich: Ist das Material so dimensioniert, dass es zum Vorhaben passt (ich guck in der Regel drauf, dass es eher zu groß wie gerade passend ist) sollte ich normalerweise kaum in die Bedrängnis kommen, dass (auch etwas zu kleine) Amps oder Lautsprecher ins Limit laufen.

So - sorry, hab jetzt eigentlich ein wenig über das ursprüngliche Ziel hinausgeschrieben.
Ich denke jedoch, dass ich es mal so stehen lasse - zu OT ist es hoffentlich auch nicht, gerade für unsere Einsteiger ist es vielleicht nochmal ne halbwegs brauchbare Zusammenfassung.
Ansonsten, bitte an die Mods: packts dann einfach unter nen OT-Button ;)

Grüße Andy

Beitrag Nummer:#139  Beitrag Sa 23. Jun 2018, 22:05
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Hallo Zusammen,

Höre jetzt seit einer Woche mit der TSA 4-700, betreibe aber erst einen LF-Sat12. Habe den Verstärker noch nie in den Anschlag gedreht, aber sagen wir mal 3/4 voll. Ich dachte eigentlch das mir dann schon längst die Anlage um die Ohren hätte fliegen müssen, aber anscheinend ist das Audiosignal von meinem Laptop einfach noch nicht genügend vorverstärkt. (Vom Laptop aus mit einem Klinke zu XLR und dann in die Endstufe rein)

Wie kann ich denn jetzt rechnerich prüfen wie viel Vorverstärkung+Endstufenverstärkung die Boxen vertragen? Laptop ist ein Macbook, da habe ich aber noch nicht viel zum Audioausgang herausgefunden.

Mein Klinke zu XRL Kabel hat zwei Ausgänge, ich habe aber keine Ahnung wofür, soll das dann Stereo sein? Baue morgen die zweite Box fertig, muss ich mir dann noch irgendetwas besorgen um Stereo zu hören?

t.racks DS habe ich noch nicht wirklich benutzt, da es sich mit den Standardeinstellungen schrecklich anhört. Es gibt in der Betriebsanleitung auch keine ausführliche Erklärung zum Setup. Gibt es hier Tipps für einen Thread?

Viele Grüße

Josh

Beitrag Nummer:#140  Beitrag So 24. Jun 2018, 00:18
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Laptop direkt in die Endstufe wird nicht so viel feuer geben ^^ ich würde ein Mischpult dazwischen hängen.
Wie meinst du "rechnerisch prüfen"?
Rms ist sie ja mit 280 angegeben, 300 dürften da schon gehen. Der Rest ist Limiter- und Einpegelsache^^

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