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Stand- vs. Kompaktlautsprecher (+Sub) für kleines Geld

Alles zu HiFi Lautsprechern, Kleine, Große, Stand-, Stereo- wie auch Surround- und Regalboxen.

Moderator: Stefan.S

Beitrag Nummer:#1  Beitrag Do 27. Jul 2017, 23:35
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Hallo zusammen, ;)

ich bin fleißiger Leser des Forums, doch nun muss ich endlich mal meinen ersten richtigen Thread hier öffnen.

Bis jetzt habe ich Musik aufgrund von Geldmangel und der suboptimalen akustischen Situation in meinem Raum (stark verwinkelt; Lautsprecher könnten nur direkt an die Wand; unterschiedliche Abstände zu linkem und rechtem LS usw.) immer nur mit Kopfhörer (Audio-Technica ATH-M50x) gehört.

Jetzt geht es aber in eine neue Wohnung und ich suche entsprechende Lautsprecher für diese.

Einige Fakten (für die, die es interessiert) vorneweg:

Budget: max. 500€ (ja ich weiß, dass es nicht viel ist, aber als Student ist einfach nicht mehr drin)

Raum: ca. 22qm, rechteckig geschnitten; zur Möbelaufstellung kann ich noch nichts sagen, da ich noch nicht umgezogen bin, aber ich versuche akustische Gesichtspunkte zu beachten (z.B. ausreichend Platz zu Wänden etc.)

Als Verstärker könnte ich günstig an einen Yamaha RX-V383 kommen (zählt aber nicht zum Budget von 500€). :)

Die Lautsprecher sollen für Musik (elektronische Genre a la Dubstep, House usw. aber auch Charts) und nebenbei auch als TV-Lautsprecher verwendet werden (Fokus aber eindeutig auf Musik, besser als die TV-Lautsprecher ist ja nicht schwer).

Bei meinen Eltern habe ich Heco Aleva 400 gehört, welche mir nicht wirklich zusagten. Irgendwie fehlte mir die Exaktheit, sowohl im Tief-, als auch im Hochton. Der Bass war mir zu flach und nicht "schnell" und differenzierbar genug; der Hochton nicht wirklich raumfüllend, sondern sehr genau ortbar und punktuell.


Jetzt stellt sich mir eine Grundsatzfrage:
Bei dem gegebenen Budget lieber nach 2 Stand- oder 2 Kompaktlautsprechern und Subwoofer suchen?

Ich befürchte halt, dass ich bei Standlautsprechern in meiner Preisklasse oben beschriebene Probleme haben könnte und vor allem der Bass nicht weit genug runter reicht und/oder präzise genug ist.
Außerdem denke ich mir, dass eine Sub-Sat-Kombination flexibler in der Aufstellung und Raumanpassung (auch in Bezug auf Dröhnen wegen Nachbarn) ist, da der Subwoofer ja frei aufgestellt werden kann (Raummoden etc.), während ein Standlautsprecher ja doch weniger Spielraum hat (Ästethik, Stereodreieck etc.).

Kann mich jemand in meiner aktuellen Tendenz zu einem 2.1 System bekräftigen oder sollte ich doch zu zwei Standlautsprechern greifen?


Ich bin für jede fundierte Meinung/für jedes Argument für die eine oder andere Seite sehr dankbar.

Beitrag Nummer:#2  Beitrag Fr 28. Jul 2017, 01:24
kerne Verkabler

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nur in aller Kürze. Mit Sub gibs in der Regel mehr Probleme mit den Nachbarn, weil die einfach tiefer runter gehen und man dazu tendiert lauteren Bass zu haben ;-) den man bei Standboxen aber auch nicht unbedingt vermisst solang er nicht da ist/war.

Beitrag Nummer:#3  Beitrag Fr 28. Jul 2017, 10:36
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Danke für die Antwort,

ich bin absolut kein Mensch der denn Bass voll aufdreht und auf das Wummern oder Vibrieren des Raumes steht. Der Subwoofer würde also nicht allzu hohe Pegel fahren (in Bezug auf die Nachbarn).

Wie sieht es denn sonst allgemein aus:

Lieber 2.1 (mit Rücksicht auf die Nachbarn) oder zwei Standlautsprecher?

Beitrag Nummer:#4  Beitrag Fr 28. Jul 2017, 14:37
Marphi Stagehand

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Meine persönliche Meinung:

Kauf Dir für das angegebene Budget zwei vernünftige Standlautsprecher (größe hängt ein bisschen vom Raum und der für Dich akzeptablen Optik ab).
Am Rande: Auch ein größerer Regallautsprecher kann m.E. nach locker genug Pegel im Bassbereich für 22m² liefern, aber das hängt aber natürlich immer SEHR von den persönlichen Erwartungen ab.

Ich denke Du fährst besser damit Dein nicht sooo großes Budget auf zwei Stand- oder Regallautsprecher aufzuteilen, als noch einen extra Aktivsub dafür zu kaufen. Gerade die Aktivsubs im unteren Preissegment finde ich nicht gerade sehr zufriedenstellend.

Einen SEHR großen Vorteil sehe ich an der unkomplizierten Ein- und Aufstellung. Ich habe bei mir fast immer die Erfahrung gemacht, dass man die Kombination aus Sub+Lautsprecher, sodass es sich beim Musikhören wirklich gut anhört, nur sehr schwer eingestellt bekommt.

Das wäre meine persönliche Erfahrung/Meinung zu dem Thema.

Ansonsten gilt wie immer:

Am Besten leiht man sich die favorisierten Lautsprecher aus und hört sie in den eigenen vier Wänden probe... ich weiß, dass ist mit Aufwand verbunden (und ich habe das früher auch nicht für nötig gehalten), aber die Erfahrung zeigt, dass es sich doch auszahlt.

Gruß Marphi

PS: Außerdem => einen Sub nachkaufen kann man, wenn wieder Geld da ist und man mehr Pegel "untenrum" braucht, später immernoch. ;)
Equipment: RAM-S4044, Behringer DCX, Denon DN-MC6000, 2x JL-Sat10, 4x JM-Sub212

Beitrag Nummer:#5  Beitrag Fr 28. Jul 2017, 15:40
hitower78 Boxenbauer

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Hi
Ja 2.0 reicht auf 22m² bei deinen Ansprüchen eigentlich schon! 2 Regalböxchen ala EASTER oder so würden eigentlich schon langen...

Gruß
Daniel
Fachkraft für Veranstaltungstechnik in Hamburg...
im Bau: 15" "China-Sub, Delta-10 Top"
Planung: 18" Sub (18PS76), Amps auf L25D Basis, und und und...
Beruflich: ...nun auch noch mit 30000Ansilumen in 4K

Beitrag Nummer:#6  Beitrag Fr 28. Jul 2017, 16:54
bauersound HobbyKistenSchlepper

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Hallo, du könntest dir ein paar JBL LSR 308 zukommen lassen und sie in Ruhe in deinem Raum testen.

Wenn du wert auf eine präzise räumliche Wiedergabe legst, solltest du die Lautsprecher symmetrisch im Raum platzieren und dich im sweetspot befinden.

In der Bucht bekommt man günstig Monitor Stative um die Boxen auf korrekte Höhe zu bringen. Einen kleinen USB Mixer, welcher als Vorstufe und Interface taugt gibt's auch für schmales Geld.

Richtig im Raum positioniert spielt solch ein Setup einige vermeintlichen "Highend" Anlagen böse an die Wand.....

Beitrag Nummer:#7  Beitrag Fr 28. Jul 2017, 17:33
stoneeh Verkabler

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