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Lautsprecher mit knackigem Bass selber bauen

Ob CarHiFi, Surround, Stereo, Abhöre oder Regalboxen, hier wird selbst gewerkelt

Moderator: Deathwish666

Abonierer: Yankee
Beitrag Nummer:#1  Beitrag So 9. Okt 2016, 18:25
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DJ

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Hallo und guten Tag,

seit heute bin ich neu hier im Forum und möchte zunächst Alle hier begrüßen.

Ich war jahrelang Musiker (Trompete + Schlagzeug) im Hobby-Bereich und Musik ist mir daher sehr wichtig.
Allerdings habe ich über die Jahre festgestellt, dass es unglaublich schwierig ist, Lautsprecher zu finden, die mir klanglich wirklich gefallen.

Bis letztes Jahr hatte ich ein Paar "Elac FS 208 A Anniversary Edition" im Einsatz, die mir mehrere Jahre lang recht gut gefielen.
Dann irgendwann waren sie mir im Hochton zu vorlaut und ich suchte etwas neutraleres.
Nun stehen seit Anfang des Jahres zwei "Dali Opticon 8" in meinem Wohnzimmer, welches jedoch mit knapp 21 m² eigentlich viel zu klein ist für diese riesigen Trümmer.
Die Dali spielen sehr neutral. Mittlerweile empfinde ich es als ZU neutral. Was jedoch wirklich störend ist, ist die Tatsache, dass die beiden 20-er Tieftöner (einer oben und einer unten angebracht) zwar guten Tiefbass liefern, jedoch NULL knackig und überhaupt kein bisschen trocken und satt.

Nun denke ich über einen Eigenbau nach.

OK... Was sind meine Ansprüche?

Die Lautsprecher sollen nicht zu groß werden. Schön wäre auch ein Gehäuse, welches auf einen Ständer gestellt/geschraubt werden kann... also ein recht kompaktes Gehäuse.
Aber es darf auch ruhig ein Standlautsprecher werden, der in ein 21 m² Zimmer paßt.

Wichtig ist knackiger, satter, trockener Bass. Also wahrscheinlich etwas, wobei die untere Grenzfrequenz nicht zu tief liegt. Vielleicht ein nicht zu großes Chassis...?

Der Mitteltonbereich sollte Stimmen möglichst realistisch wiedergeben. Ansonsten habe ich da nicht allzu große Wünsche.

Der Hochtonbereich darf im Gegensatz zu meinem letzten Kauf (Dali Opticon 8) ruhig wieder vorlauter sein (wie die Elac davor oder ähnlich).
Hier wäre vielleicht auch ein Horn interessant. Das jetztige Bändchen in der Dali gefällt mir jedenfalls nicht.

Tja... die Kostenfrage ist schwer zu beantworten.
Ich würde meine Dali´s verkaufen und deren Neupreis betrug um die 2.600,- Euro. Ggf. würde ich den Center aus der Opticon-Serie dann gleich mit verkaufen und mir einen Center anschaffen, der dann zu den Selbstbau-Lautsprechern paßt (oder einen Center bauen).

Noch wichtig:
Ich habe zwar mal vor mehr als 30 Jahren ein paar Lautsprecher selbst gebaut, um die Dinger immer auf unseren Party´s aufzustellen. Aber da war nix berechnet... einfach ein hart aufgehängter ITT Bass und 2 Piezo-Lautsprecher und das war´s. Klang für damals gut genug und war OK.
Ansonsten habe ich aber keine Erfahrungen mit dem Bau von Lautsprechern... jedoch Erfahrungen mit Holzwerken.

Freue mich auf Eure Antworten und Tipps und bin schon gespannt.

LG
Yankee

Beitrag Nummer:#2  Beitrag So 9. Okt 2016, 19:26
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Du könntest für´s erste einfach mal ein paar Socken (oder sonstiges textiles Dichtmaterial) in die Bassreflexrohre stecken, so dass diese vollkommend verschlossen sind, und sehen ob das dein Problem eventuell schon löst.

Ansonsten, die Tristar aus der K&T ist für kleinere Wohnräume nett, kompakt, passt akustisch auch bei weniger optimaler Aufstellung meistens gut und zudem ungeheuer preiswert. Die Frage ist aber immer wohin der Weg gehen soll. Auf die Schnelle etwas aus der Ferne zu empfehlen ist immer einfach - ob das aber am Ende wirklich passt eine ganz andere Angelegenheit.
Zumal du (meiner Meinung nach) wie die meisten von uns eben keinen linearen Abhörmonitor suchst, sondern einen Lautsprecher der deinen Vorstellungen klanglich entspricht. Daran ist nichts verwerflich, die oft geforderte neutrale Wiedergabe sagt vielen nicht zu - viele gestehen sich das nur lange Zeit nicht ein ;)
Solche "Lieblingsboxen" nehmen oft zwangsläufig seltsame Formen in folge jahrelanger Versuche an - eine Empfehlung aus dem Stehgreif dementsprechend noch schwerer. Wenn ich Spass haben will stapf ich z.B. ins Lager und werf die 5W Monoblöcke an den Viechern an ;)
MfG Flo

Denkst du, das ist Luft, die du gerade atmest? Hm.

Beitrag Nummer:#3  Beitrag So 9. Okt 2016, 20:53
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Siehe die Kiste aus den News, die knallt ;)
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Mit freundlichen Grüßen
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Beitrag Nummer:#4  Beitrag So 9. Okt 2016, 21:03
jukom HobbyKistenSchlepper

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Guten Abend,

ich bin nach etlichen Jahren Studiomonitor gerade auch wieder in Richtung "Charakter" gewechselt ;-)

Zusammen mit Benny (also mit ganz viel Hilfe von Benny) entstand dann folgendes:
(muss noch Struktur gespritzt werden, Farbe ist Warnex)
Bild

mir hat der Beyma Coax sehr gut gefallen, dann wurden passende Bässe gesucht, eine Standbox wurde zum Ziel auserkoren. Im Bass werkeln nun je Seite 4x8" als Compund, eine Leichte Membran sorgt für einen "dynmischen" Sound, knackig, tief,... macht Spaß die Box.

Vielleicht wäre das ja was ? Wobei ganz klein ist die Box nicht ^^

PS: Benny hat dazwischen gefunkt,...

Beitrag Nummer:#5  Beitrag So 9. Okt 2016, 22:11
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DJ

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Hallo und danke für die Tipps.
Der LS sieht sehr gut aus. OK, die Farbe wäre nicht so mein´s, aber darauf kommt´s ja nicht so an :-)
Aber ich lese immer von "jede Seite 4 x 8 Zoll". Ich sehe aber nur 2 davon auf den Fotos.
Wie groß sind die LS denn? Und... ist das eine Eigenentwicklung und Eigenbau?

Hörprobe wäre nicht schlecht ;-)

LG
Yankee

Beitrag Nummer:#6  Beitrag Mo 10. Okt 2016, 08:00
stoneeh Lautmacher

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Compound heisst, dass hinter einem 8 Zöller nochmal (im Gehäuse) ein weiterer steckt. Hilft, das Gehäusevolumen zu verringern.

Mit 8" Bässen hab ich im Hifi Bereich ganz gute Erfahrungen gemacht. Zb Heco 901 XT und Infinity Kappa 80. Kommt aus beiden sowohl knackiger als auch satter Bass raus. Kleiner würd ich nicht gehn. 6,5ern taugen dann schon bei weitem nicht mehr soviel, klingen bereits deutlich weniger voluminös.

Beitrag Nummer:#7  Beitrag Mo 10. Okt 2016, 19:36
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DJ

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OK und danke bis dahin.
Worauf muss ich bei einem Selbstbau achten?
Wie wähle ich die passenden Chassis aus und welche Menge (z.B. beim Bass)?
Ebenso Holz, Holzstärke etc.
Gibt es da Anleitungen?

Danke und Gruss,
Yankee

Beitrag Nummer:#8  Beitrag Mo 10. Okt 2016, 22:51
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stoneeh hat geschrieben:
Kleiner würd ich nicht gehn. 6,5ern taugen dann schon bei weitem nicht mehr soviel, klingen bereits deutlich weniger voluminös.


Propagier doch nicht immer diesen verallgemeinerten Unfug. Natürlich ist eine Tendenz bei manchen Treiber-Gehäuse-Kombinationen erkennbar die bei steigender Größe (und damit steigender bewegter Masse und steigendem Gehäusevolumen) eine voluminösere Wiedergabe an den Tag legen, genauso gibt es aber auch genug Treiber-Gehäuse-Kombinationen bei denen es es schlichtweg nicht stimmen kann.
Es kommt eben immer auf den speziellen Fall an.

Yankee hat geschrieben:
Wie wähle ich die passenden Chassis aus und welche Menge (z.B. beim Bass)?
Ebenso Holz, Holzstärke etc.
Gibt es da Anleitungen?


Nachdem du davon schlichtweg keine Ahnung hast gibt es für dich vor allem eine Patentlösung: einen fertig entwickelten Bausatz. Der Lautsprechershop Strassacker listet hier eine große Menge um sich mal zu orientieren, wobei manche Exoten von denen leider nicht geführt werden. Bei Visaton kannst du auch mal gucken, wobei Strassacker den Großteil davon bereits listet.
"Ja, aber ich will doch selber...!!!". Na gut, für eine Eigenentwicklung darfst du gleich mal etwa tausend Euro alleine für Messtechnik und Weichenteile einplanen, plus eine Menge Lehrgeld für Sachen die augenscheinlich funktionieren könnten, aber trotzdem nicht tun wie gewollt. Willst du das wirklich? Sonst such dir ein paar Bausätze raus und befrag google dazu.
MfG Flo

Denkst du, das ist Luft, die du gerade atmest? Hm.

Beitrag Nummer:#9  Beitrag Di 11. Okt 2016, 08:42
Hobbyhorn Verkabler

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Moin,
Bausätze mit knackigem Bass gibt es zu hauf, der Vorteil, man könnte sie auch vorher anhören. Aber Lautsprecher arbeiten nicht allein, welchen Verstärker benutzt du denn? Es kann auch sein, dass dieser der Lusche ist und auch den Hochton versaut.
Gruß Kalle

Beitrag Nummer:#10  Beitrag Di 11. Okt 2016, 10:43
stoneeh Lautmacher

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Floh: Ich hab schlicht und einfach vieles gehört, und den Vergleich. U.a. Modellvarianten in 8" und 6-6,5" der angesprochenen Lautsprecherlinien (Heco XT und Infinity Kappa). Darüber hinaus viele Lautsprecher mit 6-6,5" Bässen, wie zB Elac FS 247, Quadral Platinum M4, Klipsch RF 62, Nubert Nuvero 14, Magnat Vector 77, ...
Die angesprochenen Eigenschaften ziehen sich über alle dieser Lautsprecher hinweg. Was denk ich genug sind.. wenn ich jetzt 20 von jeder Art hör, wird sich das Ergebnis auch nicht ändern. An Gehäuseabstimmung liegt's auch nicht, die Nubert ist bis 30hz quasi linear. Und darum kann ich zurecht verallgemeinern.

Beitrag Nummer:#11  Beitrag Di 11. Okt 2016, 11:58
Big Määääc Benutzeravatar
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selber entwickeln würde ich jetzt erstmal außen vor lassen,
das dauert auch zu lange.

ich höre momentan mit 10"er Eminence Coax , einem gepimpten WLM Diva Clone
gibts aber nicht von der Stange, und den Umbau der Komponenten ist auch nicht grade was für Sonntag Nachmittag ;)
hat aber Charakter
Jobsti hat auch nen paar Bauforschläge damit, hier im Forum zu finden, dazu mit Klangbeschreibung.

anzuschauen wären auch die Bauvorschläge mit dem Monacor SP-310CX
gibts als Bauvorschlag "Klang und Ton - Studio 10"
oder im DIY-Hifi-Forum von Saarmichel http://www.diy-hifi-forum.eu/forum/showthread.php?t=12489

das BR-Tuning sollte allgemein auf 50Hz gesetzt werden, (kann man ja simulieren)
dann klingt das für die meisten Musikrichtungen schon druckvoller,
auch wenn die Abstimmung dieser Kisten ansonsten recht straff, leicht abfallend ist.
im Mittel und Hochton gibts dank großer Membran und Druckkammer HT auch etwas mehr K2 das auch druckvoller klingt,
und niedrigen K3 damits bei etwas mehr Pegel nicht krätzig wird wie bei kleinen Direktstrahlern.

solong 8)

die oben gezeigte Box mit Beyma Coax schaut auch interessant aus,
ich hoff es gibt das viel mehr Infos dazu :top:
nur ein dummes Pferd springt höher als es muß !

Beitrag Nummer:#12  Beitrag Di 11. Okt 2016, 13:49
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stoneeh hat geschrieben:
Floh: Ich hab schlicht und einfach vieles gehört, und den Vergleich [...] Und darum kann ich zurecht verallgemeinern.


Dann hast du scheinbar immer das Falsche gehört. Einfach mal etwas vernünftig bestücktes auf die Liste setzen, nicht immer die Hochglanz Bomber aus den Prospekten als Referenz ansehen, in denen effektiv günstigste OEM Chassis artverwandter Machart stecken.
Oder noch besser: einfach mal mit 20 der Mid- und Top-Level Chassis bauen, die es am Markt so gibt. Erste Erkenntnis: Es kommt nicht auf die Größe an, wohl aber auf die Wahl des richtigen Chassis und die Auslegung des Gehäuses.
Ein heisser Tip zum Einstieg wäre ja ein Peerless HDS in 5,25". Gehäuse könnte man mal mit ca. 10 bis 15L ansetzen, Tuning auf 45Hz, anschließend mal einen Blindtest gegen einen deiner Meinung nach "Voluminösen" Lautsprecher machen, auch du wirst geheilt werden.
Mehr Chassis Tipps dannach gerne auf Anfrage ;)

Big Määääc hat geschrieben:
das BR-Tuning sollte allgemein auf 50Hz gesetzt werden, (kann man ja simulieren)
dann klingt das für die meisten Musikrichtungen schon druckvoller,


Die Anforderung war ja eigentlich straff, zu voluminös sind ihm seine jetzigen Kisten schon.

Sehr empfehlenswert wäre da natürlich eine geschlossene Box, oder eine BR Box deren Rohr schon einmal nicht nach hinten herausführt, was gerade bei Wandnaher Aufstellung zu weiteren Problemen führt. Wenn BR würde ich davon abraten eine linear abgestimmte Box zu benutzen, das funktioniert gerade bei der typischen Platzsituation in kleinen Räumen meistens nicht.
Eine Möglichkeit ist neben einer CB (die von sich aus, in den meisten Auslegungen, angenehm flach abfällt) natürlich auch eine BR Box mit einer flach abfallenden Flanke abzustimmen, auch das funktioniert in den meisten kleinen Räumen gut und klingt nicht nur straff, sondern bringt meistens auch noch ein extra Quäntchen dezenten Tiefbass bei entsprechender Abstimmung.

Aber auch hier gilt: Einen Bauvorschlag suchen, der genau das bietet. Einen dahingehend abzuwandeln kann die Funktion signifikant beeinträchtigen, muss nicht, aber kann.
MfG Flo

Denkst du, das ist Luft, die du gerade atmest? Hm.

Beitrag Nummer:#13  Beitrag Di 11. Okt 2016, 15:17
stoneeh Lautmacher

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Bei Nubert sitzt zB ein von der Firma selbst entwickelter klassischer Tieftöner mit 3cm Xmax drin. Auch Heco entwickelt die Chassis selbst. Abstimmung der Nubert hab ich ja schon genannt. Den Rest kann man auch ergooglen, Frequenzgangmessungen gibt's zu allen der genannten Boxen. Deine Verallgemeinerungen sind so auf jeden Fall viel klarer und einfacher als Unfug zu entlarven als meine ;)

Beitrag Nummer:#14  Beitrag Di 11. Okt 2016, 16:32
Hobbyhorn Verkabler

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Moin,
interessante Diskussion hier :lol: ...ausgerechnet ein Bass mit 3cm Hub soll knackigen Bass liefern :roll: .
Wenn man sich die Mühe macht, die Daten der vorhandenen Box und die Empfehlungen des Herstellers liest, z.B. Wandabstand hinten 30cm bis 1,50m oder Tuningfrequenz 29,5 Hz, habe ich den Verdacht, dass man der Dali durchaus einen knackigen Bass entlocken könnte.
Wie Flo schon schrieb, verstopfen der Bassreflexboxen oder einfach mal mit der Aufstellung spielen könnte schon einges bringen. So lange der Fragesteller nicht den Rest seines Equipments nennt, ist das aber stochern im Dunkeln. Dr Verstärker muss nicht nur Watt haben 8-) , sondern auch Strom liefern können.
Gruß Kalle
Zuletzt geändert von Hobbyhorn am Di 11. Okt 2016, 17:30, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag Nummer:#15  Beitrag Di 11. Okt 2016, 16:49
Big Määääc Benutzeravatar
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_Floh_ hat geschrieben:

Big Määääc hat geschrieben:
das BR-Tuning sollte allgemein auf 50Hz gesetzt werden, (kann man ja simulieren)
dann klingt das für die meisten Musikrichtungen schon druckvoller,


Die Anforderung war ja eigentlich straff, zu voluminös sind ihm seine jetzigen Kisten schon.
....

Eine Möglichkeit ist neben einer CB (die von sich aus, in den meisten Auslegungen, angenehm flach abfällt) natürlich auch eine BR Box mit einer flach abfallenden Flanke abzustimmen, auch das funktioniert in den meisten kleinen Räumen gut und klingt nicht nur straff, sondern bringt meistens auch noch ein extra Quäntchen dezenten Tiefbass bei entsprechender Abstimmung.


genau so mit dem Rest meines Post gemeint ;)
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Beitrag Nummer:#16  Beitrag Di 11. Okt 2016, 20:13
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DJ

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Hallo und vielen Dank für Eure zahlreichen Tipps.

Naja... es ist ja der Grund, dass ich hier nachfrage, weil ich eben (noch) keine Ahnung habe zum Selbstbau eines Lautsprechers mit knackigem Bass und etwas vorlauteren Höhen (ähnlich Jet-HT von Elac).

Als Verstärker dient mir mittlerweile ein AV-Receiver. Ich habe extra ein Gerät ausgesucht, welches eben auch Stereomusik qualitativ hochwertig wiedergeben kann. Grund war, dass ich mir nicht 2 Verstärker ins Wohnzimmer stellen wollte (und kann).
Es ist ein "Cambridge CXR 120" und er wurde in jedem Fall in verschiedenen Tests recht gut getestet.
Zuspieler (Bluray und CD) ist ein "Cambridge CXU" Universalplayer, der gerade auch für seinen besonders guten Klang gelobt wird.

Ich werde das mit dem verstopfen der BR-Tunnel mal testen und dann berichten...

Die Dalis stehen momentan ca. 40 cm von der Wand entfernt und ich habe mit der Aufstellung schon so einiges probiert. Von eingedreht zum Hörplatz, bis zu gar nicht eingedreht. Aber mit dem Bass war ich nie zufrieden und die Höhen sind mir einfach viel zu zurückhaltend für meinen Geschmack.

Ich werde mir die empfohlenen Seiten mal anschauen (z.B. Strassacker). Bei Visaton hatte ich schon geschaut und einige interessante Lautsprecher dort gefunden.

Eine Idee:
Sehr interessant fände ich ein paar direkte Lautsprechervorschläge von Euch, die auf meinen Geschmack zutreffen würden.
"Floh" hatte das hier ja schon gut beschrieben:

"Sehr empfehlenswert wäre da natürlich eine geschlossene Box, oder eine BR Box deren Rohr schon einmal nicht nach hinten herausführt, was gerade bei Wandnaher Aufstellung zu weiteren Problemen führt. Wenn BR würde ich davon abraten eine linear abgestimmte Box zu benutzen, das funktioniert gerade bei der typischen Platzsituation in kleinen Räumen meistens nicht.
Eine Möglichkeit ist neben einer CB (die von sich aus, in den meisten Auslegungen, angenehm flach abfällt) natürlich auch eine BR Box mit einer flach abfallenden Flanke abzustimmen, auch das funktioniert in den meisten kleinen Räumen gut und klingt nicht nur straff, sondern bringt meistens auch noch ein extra Quäntchen dezenten Tiefbass bei entsprechender Abstimmung."

Aber wie finde ich auf den genannten Seiten die passenden Lautsprecher?
Natürlich müßte es dann auch eine Möglichkeit geben, diese mal anzuhören. Geht das dann irgendwo, wenn man z.B. einen passenden Lautsprecher bei Visaton oder Strassacker findet?

OK... sorry... viele Fragen... ich weiß :-)

Danke Euch.

LG
Yankee

-------------------------
P.S. kleiner Nachtrag:
Vor einiger Zeit habe ich mir mal eine "Phonar Veritas P6 next" angehört. Die hatte mir gut gefallen. Leider hatte ich zu dem Zeitpunkt meine Dalis schon gekauft :-)

Beitrag Nummer:#17  Beitrag Di 11. Okt 2016, 22:19
Hobbyhorn Verkabler

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Moin,
120 Watt/RMS, 6 Ohm (Zweikanalbetrieb), 155 Watt/RMS, 4 Ohm (Zweikanalbetrieb), 100 Watt/RMS, 8 Ohm (Zweikanalbetrieb), 60 Watt/RMS, 8 Ohm (bei Betrieb aller 7 Kanäle)
und das wahrscheinlich in KlasseD könnte etwas wenig sein, um die beiden Tieftöner im Griff zu haben. Leihe dir doch einfach mal zur Kontrolle einen normalen Stereoverstärker aus. Die Stromversorgung des Cambridge scheint mir doch sehr mit heißer Nadel gestrickt zu sein.
Gruß Kalle

Beitrag Nummer:#18  Beitrag Mi 12. Okt 2016, 08:24
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Hallo Kalle,

danke für Deinen Tipp.
Als ich den Cambridge AVR ausgesucht hatte, habe ich mit dem Verkäufer einen Blindtest gemacht.
Dort stand der Cambridge AVR und auch ein Cambridge Stereoverstärker.
Der Azubi hat unsichtbar umgesteckt und der Verkäufer und ich wußten nicht, welches Gerät lief...
Wir haben beide deutlich den AVR (CXR 120) als das bessere Gerät ausgewählt.
Natürlich hingen die Cambridges nicht an den "Dali Opticon 8" Lautsprechern... aber an welchen mit ähnlichen Daten und ähnlicher Größe.

Übrigens hat gerade der Cambridge AVR besondere Noten für seinen großen Ringkerntransformator bekommen sowie für seine hohen Kraftreserven.
Ich denke also nicht, dass es an zu wenig Power liegt (auch bei der Stromversorgung).
Siehe hier: http://audiovision.de/2016/10/10/cambridge-audio-cxr120-test/

Würde mich noch sehr freuen über ein paar Antworten auf meine vorherigen Fragen... vor allem bezüglich Tipps für Lautsprecher ;-)
Natürlich ist mir klar, dass man schwer etwas empfehlen kann, wo es auf des individuelle Empfinden (Hör-Empfinden) ankommt und auf den persönlichen Geschmack.
Aber es geht mir einfach darum, aus den tausenden Angeboten vielleicht die herauszufinden, die es sich lohnt, dann anzuhören in entsprechenden Hörproben...
Wie ja schon geschrieben, hatte mir damals die "Phonar Veritas P6 next" recht gut gefallen und ich muss zugeben, dass sie damals wohl nur nicht in den engsten Kreis der Favoriten kam, weil sie einfach total unscheinbar aussieht... Heute weiß ich, dass das ein Fehler war :roll:

Wünsche Euch nen guten Start in den Mittwoch...
Yankee

Beitrag Nummer:#19  Beitrag Fr 14. Okt 2016, 10:38
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...hmmm... hat keiner mehr ne Antwort für mich? ;-)


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