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[Suche] Neue Endstufen für Verleih (ca. 12-16 Stück)

PA Lautsprecher, dazugehörige Setups und ganze Systeme

Moderatoren: mich0701, Lars H

Beitrag Nummer:#21  Beitrag Mi 26. Apr 2017, 20:59
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Lukas-jf-2928 hat geschrieben:
Eigentlich alles Schwachsinn so ganz allgemein gesagt, es ist einfach nur der Kopf ne Marke besitzen zu wollen, mehr ist das nicht ;)


Mit Verlaub - aber leider ist es noch immer so dass in der Veranstaltungstechnik beinahe ausnahmslos die teuren Markengeräte über eine durchgängig hohe Qualität und Langzeitstabilität mit exzellentem Service verfügen - den Kauf dieser parout als Schwachsinn hinzustellen trifft die Sache nicht ganz.
Die günstigen Serien einer großen Marke zu kaufen ist schon eher Schachsinn, aber selbst hierfür gibt es noch immer gute Gründe, wenn auch nicht so viele triftige wie bei den teuren Serien.

Eine RAM S-Serie tatsächlich als hochwertiges Markenprodukt hinzustellen trifft jedoch auch nicht ganz - die RAM ist die Quintessenz aus ihrem Lastenheft - möglichst hohe (Dauer-)Leistung auf möglichst kompaktem Packmaß mit möglichst geringem Gewicht zusammenzufassen - und das Produkt trotz europäischer Fertigung noch zu einem Preis anbieten zu können, der nicht nur ausschließlich für "Premiumkunden" lukrativ ist.
Gemessen daran dass man mit der S-Serie praktisch alle Träume eines Hobbykistenschleppers wahr werden lassen hat sind die Endstufen buchstäblich exzellent. Aber am Ende vom Tag nur die Summe ihrer Teile und Kompromisse - geringes Packmaß, geringes Gewicht und erschwingliche Preise fordern durchaus ihren Tribut an der Stabilität.

Meine Wahl wäre jedoch auch weder die TSA noch eine RAM (spätestens nachdem Adam Hall den Vertrieb macht...). Wenn es ein günstiges Produkt sein soll, dann bevorzuge ich noch immer ein konventionelles Netzteil mit Endstufe in Klasse AB oder H eher geringer Leistung unter 1,5kW an 4Ω. Da machen selbst die Chinesen kaum noch etwas falsch, wenn wieder erwarten mal etwas kaputt geht bekommt man es selbst ohne Schaltplan gerichtet, Bauteile lassen sich mit etwas Augenmaß oder mit minimalen Anpassungen an der Schaltung oft durch Vergleichstypen ersetzen, falls die Originalen nichtmehr verfügbar sind, oder der Vertrieb sich als unfähig erweist diese Dinge nach Lebensende der Produktreihe weiterhin auszuführen. Notfalls ist der Schrottwert vom Kupfer des Trafos noch ganz gut ;)
Das alles sind Punkte die vor allem günstige Amps mit Schaltnetzteil nicht erfüllen, diese verkommen zum Wegwerfprodukt. Bei Endstufen im "Premiumsegment" stellt sich mir die Frage danach diese selbst reparieren zu müssen sowieso nicht, selbst ausserhalb der Garantiezeit stellt eine Reparatur durch den Vertrieb des Herstellers defacto kein Problem dar.
Wenn teuer, dann fiele meine Wahl dementsprechend auf LAB FP10.000Q. Nicht weil die Leistungsfähigkeit vom Produkt ein so großes Argument darstellt, sondern viel mehr weil deren hohe Qualität und Langzeitstabilität für sich spricht, gerade auch weil ich schon Probleme mit LAB in freier Wildbahn hatte - aber unter Bedingungen die andere Amps nicht einmal erlebt, geschweige denn überlebt hätten. Zudem ist der Vertrieb fähig und freundlich.
MfG Flo

Denkst du, das ist Luft, die du gerade atmest? Hm.

Beitrag Nummer:#22  Beitrag Mi 26. Apr 2017, 21:32
Lukas-jf-2928 Stagehand

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_Floh_ hat geschrieben:

Mit Verlaub - aber leider ist es noch immer so dass in der Veranstaltungstechnik beinahe ausnahmslos die teuren Markengeräte über eine durchgängig hohe Qualität und Langzeitstabilität mit exzellentem Service verfügen - den Kauf dieser parout als Schwachsinn hinzustellen trifft die Sache nicht ganz.
Die günstigen Serien einer großen Marke zu kaufen ist schon eher Schachsinn, aber selbst hierfür gibt es noch immer gute Gründe, wenn auch nicht so viele triftige wie bei den teuren Serien.


Das ist klar und bestreite ich nicht, Schwachsinn war auch eher drauf bezogen, dass wenn man funktionierende TSA's da hat die laufen, man diese nicht unbedingt gegen eine 4-Fach teurere Endstufe austauschen muss, nur weil man denkt das Ergebnis wird damit wesentlich besser.
Für "täglichen" Gebrauch und zum Lebensunterhalt verdienen etc. natürlich nachvollziehbar, aber nicht unbedingt als Hobbiekistenschlepper, der damit etwas Geld macht. Amortisiert sich halt besser, auch 3 Jahre Garantie und vom Klang ohne direktvergleich nicht schlechter ihren Dienst verrichten (zumindest an 8/4Ohm).

Theoretisch würden mir auch TSA etc. ausreichen, aber letztendlich will man doch was richtiges haben wo ne Marke drauf steht - die Kopfsache halt.

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