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PL Audio Banana Wave

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PA Lautsprecher, dazugehörige Setups und ganze Systeme

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Beitrag Nummer:#21  Beitrag Sa 14. Apr 2018, 13:48
stoneeh Stagehand

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QR36: klanglich meiner Einschätzung nach kein Vorteil zu den besseren Horntops, die ich bis jetzt gehört habe. Beim erreichbaren Maximalpegel gilt das gleiche. Naja.. wenn man zuviel Geld hat.. bzw etwas möchte das man dem Kunden besser schmackhaft machen kann als einen schwarzen Sarg mit ein paar Löchern :roll:

Beitrag Nummer:#22  Beitrag Do 26. Apr 2018, 12:49
Marius Verkabler

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Jetzt gibt es das Fat Banana von Pl Audio: https://pl-audio.de/produkte/lautsprech ... ana-array/

Quasi 4x LA208 Linearray Module in einem Gehäuse. Was haltet ihr davon? Ab dieser Größe könnte das ja vielleicht Sinn machen? Membranfläche von ca. einem Doppel 12" Topteil, breite Abstrahlung und Curving. Ersetzt sowas ein Horntop als Longthrow + Infill? Oder ist das auch wieder mehr Spielerei?

Beitrag Nummer:#23  Beitrag Do 26. Apr 2018, 20:29
corell Benutzeravatar
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Wann immer "Line Array Module (sic)" mit unterschiedlichem Curving geclustert werden, aber nicht unterschiedlich controllert, sollten alle Alarmglocken angehen.

Viele Firmen und Forscher investieren großen geistigen und finanziellen Aufwand, um einen Wellenformer zu entwickeln, der wenigstens bei einem einzigen Arraywinkel eine kohärente Wellenfront erzeugen kann. (zB. Alcons, Lambda Labs etc) Nur wenige sind damit erfolgreich.
Andere sind sich der Problematik zumindest bewusst, nehmen die nicht perfekte Addition der Wellenfronten aber für erhöhte Nutzerfreundlichkeit hin und stecken dafür eine Menge Aufwand in die unterschiedliche (!) Entzerrung der einzelnen Module. (Quasi alle großen LA Hersteller, L'Ac, d&b, JBL etc.)

Und dann gibt es die, die sich nicht um "solch technische Feinheiten" ( ;) ) kümmern und irgendwas übereinander hängen, was vertikal irgendwie bündelt. Kann man so machen, ist dann eben scheiße! (Oder netter formuliert: kommt auch Sound raus, ist dann aber zwangsläufig klanglich schlechter als eine einzelne Quelle (und breitbandig gesehen auch nicht/kaum lauter!).
Whenever you replace the term "audiophil" with "bullshit", things suddenly start to make sense.

Beitrag Nummer:#24  Beitrag Fr 27. Apr 2018, 03:56
Jens Droessler Benutzeravatar
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Erstmal entsprechen acht 8er gut vier 12ern von der Membranfläche her, das heißt, da kommt schon was zusammen. Wenns noch der richtige 8er ist, kommt da auch was an Lowmids raus. Wenn nun noch im Hochtonbereich vernünftige Former eigesetzt werden, dann KÖNNTE das was werden. Allerdings bezweifle ich das bei PL Audio. Man muss sich dabei im Klaren sein: Nur im Hochtonbereich werfen diese Kreationen weiter als konventionelle Boxen. Die "Line-Länge" entspricht ja gerade mal der Höhe zweier 15er. Was soll man da groß erwarten können an Vorteilen gegenüber einem Doppel-12er Top? Derartiges Curving, mit einem Stück gerade und einem Stück dann gecurvt macht bei so einer Box überhaupt keinen Sinn: Die Line ist wie gesagt zu kurz, um im Lowmidbereich tatsächlich irgendwie weiter zu werfen als konventionelle Boxen, ABER die ungecurvten Hochtontreiber schmeißen auf Distanz dann eben doch mehr als ihre gecurvten Brüder untendrunter. Bei einem richtigen LA könnte man jetzt sagen "Ja, das ist ja Absicht, mehr Energie auf die weiter entfernten Bereiche und durchs Curving weniger vorne". Stimmt soweit... nur eben dass man nichts hat, womit man auch die Lowmids lauter in die entfernten Bereiche bekommt. Sowas in einer Box ist eine Schnappsidee. Seeburg macht das mit den G3 deutlich besser: Es gibt die gerade und die gecurvte Variante. Die gecurvte ersetzt allein eine konventionelle Box, sie verteilt ihre Energie gleichmäßig über den ganzen vertikalen Öffnungswinkel, wie eben eine konventionelle Box. Aber mit dem Vorteil, dass da eben drei 1,4" Treiber arbeiten, was mehr MaxSPL ermöglicht oder im Umkehrschluss weniger Klirr bei gleichem SPL. Macht Sinn. Nimmt man die gerade Variante dazu, hat man etwas, um die entfernten Bereiche mit mehr Energie zu versorgen UND kann beide Teile getrennt ansteuern, oder noch ein weiteres gerades Teil hinzufügen, um noch mehr Energie auf Entfernung zu schießen. Der Unterschied ist die bessere Dosierbarkeit zwischen Nah- und Fernbereich. Trotzdem ersetzt das noch kein richtiges LA, wo per Software jeder Winkel errechnet wird, der beim Aufbau auch penibelst eingehalten werden muss, was ermöglicht, recht gleichmäßig zu beschallen, auch auf größere Entfernungen, sodenn die Line-Länge passt.

Mit anderen Worten: Diese Banana-Produkte erscheinen mir mehr dazu gemacht, auf den Trend-Zug aufzuspringen, als tatsächlich ernsthafte Beschallungstools zu sein. Selbstverständlich werden die Käufer der Kisten das anders sehen... denn wer kann sich schon eingestehen, dass er entweder weniger Ahnung hat als er dachte oder eben Mist gekauft hat?

Beitrag Nummer:#25  Beitrag Fr 27. Apr 2018, 09:00
Andy78 Benutzeravatar
Lautmacher

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corell und Jens,

ich bin Euch dankbar für Eure wie immer fundierten Posts, die auch noch beim Lesen richtig Freude machen - das motiviert an einem Freitagmorgen :toptop:
LG Andy

Beitrag Nummer:#26  Beitrag Fr 27. Apr 2018, 09:06
Deathwish666 Bereichs-Moderator

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Ich kann dazu wenig sagen, aber anhören könnte ich das bestimmt. Olpe ist von mir 30 Minuten weg. Ich finde es nur äußerst amüsant, dass in den technischen Spezifikationen bei Schalldruck einfach ohne Abstandsangabe "über 140db" steht :)
- Better to reign in hell, than serve in heaven -

Beitrag Nummer:#27  Beitrag Fr 27. Apr 2018, 13:57
Klangart Verkabler

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Hallo,

die Angabe des max. Schalldruckes ist SO ausgedrückt als einzelner Zahlenwert natürlich immer falsch und unseriös da der max. Schalldruck natürlich Frequenzabhängig ist ...
solche korrekten Messdiagramme über Frequenz haben sicher schon einige gesehen.
Zudem weiß man ja auch nie ob es im LAUT Betrieb überhaupt noch brauchbar klingt das *Grundkonstrukt* !

;) Klangart

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