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Verkabelung von 4 ELX 118 passiv

PA Lautsprecher, dazugehörige Setups und ganze Systeme

Moderatoren: mich0701, Lars H

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Beitrag Nummer:#1  Beitrag Fr 22. Sep 2017, 19:15
ClausClausClaus Benutzeravatar
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Hallo, ich habe vor mir eine neue Pa Anlage anzuschaffen. Mir ist die ELX-Serie von EV aufgefallen und möchte nun 2x ELX 115 passiv und 4x ELX 118 passiv kaufen. Bereits vorhanden ist ein ELX 118 mit der Endstufe Fame MS8002 (2x 550 W 8 Ohm). Ich habe mir überlegt die Fame Endstufe für die 2-Wege-Boxen zu verwenden. Damit meine erste Frage:
1. Ist dies eine akzeptable Idee für guten Sound oder würdet ihr eine andere Endstufe empfehlen?

Für die ELX 118 habe ich überlegt mir entweder die the t.amp TSA 4000 (2x 1000W/8Ohm) oder die the t.amp Proline 3000 (2x 1100W/8Ohm) zu besorgen. Meine zweite Frage ist:
2. Hat jemand bereits Erfahrungen mit diesen Endstufen gesammelt hinsichtlich der klanglichen Qualität und deren Unterschiede?

Da ich noch relativ neu im Geschäft bin, kenne ich mich nicht so gut im Thema Verkabelung aus. Ich hatte an eine Reihenschaltung von 2 Subwoofer auf einen Kanal der Endstufe gedacht. In der Schule hieß es damals, dass sich 2 Widerstände in einer Reihe addieren, somit kommt man auf 16 Ohm. Kann man dieses Prinzip auch in der PA-Beschallung anwenden oder liege ich vollkommen falsch?
Eigentlich habe ich die Endstufen nach dem Prinzip: 2x ELX 118 => 2x 400W/8Ohm => 1x 800W/8Ohm rausgesucht, womit bei beiden Endstufen noch Luft nach oben wäre. Kann man dieses Prinzip einfach so anwenden oder muss man noch auf weitere Kriterien achten?

Erhoffte Schaltung:

1.Kanal Endstufe -> 1.Subwoofer (SpeakOn) -> 2. Subwoofer (SpeakOn)
2.Kanal Endstufe -> 1.Subwoofer (SpeakOn) -> 2. Subwoofer (SpeakOn)

Vielen Dank für eure Hilfe!

Beitrag Nummer:#2  Beitrag Fr 22. Sep 2017, 21:40
stoneeh Stagehand

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Wenn du von einem Sub zum anderen via den Speakons weiterleitest, ist das eine parallele Schaltung, und aus 1x8 wird 2x4 Ohm. Für diese Impedanzen sind PA Amps auch ausgelegt, also würd ich es so machen.

Zu den Amps: soviel Leistung brauchst du für die Subs nicht. Einer der Subs ist mit 400w Belastbarkeit angegeben. Ich hatte selbst mal einen, und kann bestätigen, dass der mit viel mehr Leistung nichts mehr anfängt. Ich würd mir eine TA 2400 besorgen. Die packt 4 davon.

Beitrag Nummer:#3  Beitrag Fr 22. Sep 2017, 22:19
zockerne Benutzeravatar
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Jo. Passt genau so wie du es geschrieben hast, bsi auf die Impedanz, die ergibt dann halt 1x4 Ohm mit der addiertren leistung (also 800W) (Aus Perspektive des Amps) Wenn du nicht planst, später aufzurüsten, reicht dir auch eine kleinere Endstufe.
Wenn ich den perfekten Basslautsprecher baue - Ist dieser dann trotzdem suboptimal ?

Beitrag Nummer:#4  Beitrag Fr 22. Sep 2017, 22:31
deeznutzz Verkabler

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würde auf eine 4-1300 setzen.

- hoher wiederverkaufswert
- viel leistung für wenig geld
- lieber weit vor limit laufen als kurz davor
- 4 kanaäle sind oft sau praktisch

Beitrag Nummer:#5  Beitrag Sa 23. Sep 2017, 10:56
Lukas-jf-2928 Stagehand

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Kollege Erni hat ja auch die elx und die tsa 4-1300, passt gut zusammen. Man sollte nur 1-2 Signal LED's unter clipping bleiben, denn ab da fängt man dann langsam an den Kleber der Schwingspule zu riechen :P Läuft aber bisher gut, treibt die Bässe jedenfalls sauber an.

Beitrag Nummer:#6  Beitrag Sa 23. Sep 2017, 11:19
stoneeh Stagehand

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Mit der 4-1300 kannst 12 von denen betreiben. Die Chassis haben eine 3 oder 2,5" Schwingspule. Das fordert einem Amp einfach nicht viel ab.

Beitrag Nummer:#7  Beitrag Sa 23. Sep 2017, 11:27
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Die wichtigste Frage bei der Endstufenwahl ist meiner Meinung nach, wie gut limitiert werden kann.
Denn viel Headroom haben die lächerlichen Chassis im ELX118 nicht.
Dh. ein Peaklimiter muss schon konservativ eingestellt werden.
Evtl. wäre es also sinnvoller eine Endstufe mit weniger Dauerleistung einzusetzen.

PS: Ich würde eine Dynacord L1800FD DSP vorschlagen, falls das Budget das zulässt.
Guter DSP, solide Verstärkerschaltung (aus den SL Amps), RMS Limiter und FIR Filter kommen mit der nächsten Firmware auch.

Gruß,
Bernd

Beitrag Nummer:#8  Beitrag Sa 23. Sep 2017, 11:33
deeznutzz Verkabler

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ich kenne die ELX.
Lustigerweise halten 2 Stück eine Dynacord Sl2400 an einem Kanal dauerhaft aus. Und das war damals an Fasching, das heist die Endstufe lief voll im Dauerlimit.

Ich würde zwar auch seeeehr konservativ limitieren bei dene, einfach zwecks der Haltbarkeit, aber innerhalb von 2 Minuten rauchen dir die nicht ab an der TSA wenn du richtig limitierst.
Außerdem warum 2 Endstufen kaufen für Tops und Bass anstatt einfach eine zu nehmen?

achso und eine Proline würde ich mir heut zu Tage eh niemals holen, das lohnt sich einfach nicht mehr vom Gewicht her, außerdem fallen die Gebrauchtpreise für eine Proline 3000 gerade ziemlich stark.

Beitrag Nummer:#9  Beitrag Sa 23. Sep 2017, 11:37
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Die SL hat eine passende Ausgangsleistung und vernünftige Limiter.

Die Peakleistung der TSA ist sehr hoch.
Und gerade bei weniger professionellen Anwendern kann es leicht passieren, dass (wenn auch nur kurz) Vollgas gegeben wird.
Kann jeder machen, wie er will, nur meiner Erfahrung sagt mir, dass es Unsinn ist, derartige Kisten "auszuquetschen".

PS: Keine Ahnung warum man die ELX Bässe überhaupt in Erwägung zieht. :roll:

Gruß,
Bernd

Beitrag Nummer:#10  Beitrag Sa 23. Sep 2017, 13:29
DJ-Pichl Stagehand

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Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und zwei 4-1300 anschaffen. Damit lassen sich dann auch zwei Anlagen aufbauen. Wenn man mehrere Subs betreiben möchte, dann einfach beide einpacken.

Geht natürlich nur mit zweitem Controller.

Beitrag Nummer:#11  Beitrag So 24. Sep 2017, 21:37
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Vielen Dank für eure zahlreiche Antworten und ich denke das ich die Ratschläge bezüglich der Endstufe annehme.

Lieber Bernd, könntest du mir denn bessere Bässe in diesem Preisbereich empfehlen ? :toptop:

Beitrag Nummer:#12  Beitrag So 24. Sep 2017, 22:22
Marius Verkabler

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In diesem Preisbereich würde ich (wenn Selbstbau nicht in Frage kommt) ganz klar den the box tp118/800 dem ELX vorziehen. Darin ist der the box 18-500 als Neodym-Version verbaut mit 4" Schwingspule. Ich verwende selber einen Selbstbau BR-Sub mit dem 18-500 und bin sehr zufrieden (Preis/Leistung).

Beitrag Nummer:#13  Beitrag Mo 25. Sep 2017, 08:48
Lukas-jf-2928 Stagehand

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Der passive ELX118 ist halt eher ein 70Hz One-Note Bass, für elektronisches aber nett, spielt impulstreu und kann durch die Abstimmung bisschen drücken, ausgewogen und Tiefgang ist halt anders. Kann gefallen, muss aber nicht, je nach Musik halt.
Der tp118/800 spielt sehr viel tiefer und linearer, dafür auch "schwammiger". Mittelding sind die Achat115 Subs, machen mehr im Oberbass und etwas weniger tiefbass.

Beitrag Nummer:#14  Beitrag Mo 25. Sep 2017, 19:27
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Hauptsächlich spiele ich EDM und House. Also würdet ihr mir bei der Musikrichtung den TP118/800 empfehlen?

Beitrag Nummer:#15  Beitrag Mo 25. Sep 2017, 23:17
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Wenn du die Möglichkeit hast, würde ich weiterhin Selbstbau empfehlen. ;)

Gruß,
Bernd

Beitrag Nummer:#16  Beitrag Di 26. Sep 2017, 21:26
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Bei EDM kannst du mMn. einfach nen 16er Stack Omnitronic Kisten stellen, fällt dabei eh nicht auf.
Wenn ich den perfekten Basslautsprecher baue - Ist dieser dann trotzdem suboptimal ?

Beitrag Nummer:#17  Beitrag Mi 27. Sep 2017, 19:55
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@zockerne:
Die Aussage ist völliger Schmarrn.
Das hilft Niemandem.

Gruß,
Bernd


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