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JM Sub18N

Diskussion & Fragen rund um Projekte & Produkte
Beitrag Nummer:#1  Beitrag Mi 7. Dez 2016, 10:56

Themenstarter

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Guten Tag,
Ich hab da mal ein paar fragen zum JM Sub18n. Im Internet habe ich zwei Stück für einen recht guten Preis gefunden, aber diese wurden aus 18mm Holz gebaut. Wird es da Unterschiede im Sound geben oder ist das egal ob 15mm oder 18mm (sind natürlich schwerer)? Desweiteren sind hier die Faital Pro 1030 dabei und nicht die Faital 1020 bzw. 1022. Gibt es dadurch auch Unterschiede? Außerdem brauch ich noch eine neue Amp für die Bässe, was haltet ihr von einer gebrauchten Synq 3K6 oder eine gebrauchte Proline 3000?

Mit freundlichen Grüßen
Niklas

Beitrag Nummer:#2  Beitrag Mi 7. Dez 2016, 11:24
stoneeh Stagehand

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Wenn du nicht schleppen willst, hol dir eine TSA. 100mal besser als die Synq. Proline taugt natürlich auch, aber halt 40kg.. und die 40kg sind noch dazu stark ungleichmässig verteilt, da sie den Trafo auf der rechten Seite hat.. saudämlich zum schleppen..

Beitrag Nummer:#3  Beitrag Mi 7. Dez 2016, 11:39
Marius Verkabler

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Wenn beim Bau darauf geachtet wurde, dass trotz anderer Holzstärke das Innenvolumen und die Ports identisch sind wird es klanglich keinen Unterschied geben. Das andere Chassis macht aber sicher was aus. Wie viel kann ich dir nicht sagen das müsste man mal simulieren. Hab aber noch nie gehört, dass jemand den 1030 in dem Gehäuse verwendet.

Meine Meinung: Nicht kaufen. Das Gewicht der Kiste ist unnötig höher durch die 18mm und damit du vorhandene Setups verwenden kannst und später mal einfach aufrüsten/zumieten kannst würde ich immer die Originalbestückung nehmen.
Als Amp kann ich ebenfalls die TSA empfehlen. Ist ideal für 2 Topteile und 2 oder 4 Subs.

Beitrag Nummer:#4  Beitrag Mi 7. Dez 2016, 12:36
Lucky_Luke Verkabler

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stoneeh hat geschrieben:
Wenn du nicht schleppen willst, hol dir eine TSA. 100mal besser als die Synq.


Es hat wohl seine Gründe, warum du ein Renomee von -33 hast. Zu beachten ist, dass die TSA eine ziemlich große Einbautiefe hat und deshalb in Standard Racks gar nicht reinpasst. Bei PL-Audio bekommt man die Synq übirgens deutlich unter dem Normalpreis mit voller Garantie. Die TSA hat natürlich mehr Leistung pro Euro, aus meiner Sicht haben aber beide Amps ihre Daseinsberechtigung. Kommt in deinem Fall natürlich auch darauf an, ob du schon einen Amp für die Tops hast.

Beitrag Nummer:#5  Beitrag Mi 7. Dez 2016, 13:48
Sigo Benutzeravatar
Lautmacher

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LOL... in nur 47 Beiträge 33 Minuspunkte zu bekommen muss man erst mal erreichen... :lol2:

Beitrag Nummer:#6  Beitrag Mi 7. Dez 2016, 14:18
corell Benutzeravatar
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Und was hat das jetzt mit dem Thema zu tun? Seinem Post hier kann ich in diesem Fall nur zustimmen! Andere kritisiere ich, wenn ich sie für Unfug halte, manchmal auch scharf.
Man sollte in jedem Fall argumentiern, statt Aussagen von jemandem per se zu diskreditieren.
Whenever you replace the term "audiophil" with "bullshit", things suddenly start to make sense.

Beitrag Nummer:#7  Beitrag Mi 7. Dez 2016, 15:47
stoneeh Stagehand

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Die Synq hat bei uns bei Vollaussteuerung 2, 3A ausn Netz gezogen. Eine TSA 4-1300 bringt unser Messgerät bei 25A zum Anschlag. Den Wirkungsgradunterschied zwischen Class D und AB/H einberechnet ist das noch immer eine Differenz vom Faktor ~5.
Subjektiver Eindruck ähnlich - die TSA spielt unsere zwei 18NLW9600 gut aus, die Synq nichtmal ansatzweise einen.

Vom Sound der Synq mal gar nicht zu reden.

Die Synq ist ein gehypter Forenamp, der seinen Ruf wohl rein dadurch erlangt hat, dass ihn ein paar User mal ohne Vergleich gehört & für toll empfunden haben, und seitdem (wie man an Luke´s Beispiel sieht ;)) blind weiterempfohlen wird.

Beitrag Nummer:#8  Beitrag Mi 7. Dez 2016, 16:25
Lucky_Luke Verkabler

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ahja, effektiv also ca. 220w pro Kanal, ja nee is klar. Du meinst auch, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, wa? Ich weiß nicht, wie du auf dieses Ergebnis gekommen bist und warum du deine Messergebnisse noch nicht hier im Forum zur Diskussion gestellt hast, aber stimmen können sie nicht. Oder die Synq war eben defekt. Hier sind Aussagekräfte Messwerte zu der Synq: http://www.lautsprecherforum.eu/viewtopic.php?f=98&t=4846&p=71642

Beitrag Nummer:#9  Beitrag Mi 7. Dez 2016, 16:29
amerika1110 HobbyKistenSchlepper

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Also das würde ich so nicht unterschreiben. Habe zwei Synq 3k6 und eine TSA4-1300 im Einsatz und so grottenschlecht wie sie hier gemacht werden, sind die Synq`s gegenüber der TSA nicht. Aber jeder nach seinem Geschmack.

Beitrag Nummer:#10  Beitrag Mi 7. Dez 2016, 16:34
stoneeh Stagehand

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War ne brandneue Synq.

Thx für die Info Luke. Messwerte kenne ich. Schön für dich, wenn du dich von der Leistung eines PA-Verstärkers an nem Heizstrahler überzeugen lässt. Ich sammel meine Erfahrungen lieber praxisnah am Lautsprecher.

Aber, hier ein Post von jemanden, der die von mir zitierte Leistungsschwäche auch gemessen hat: viewtopic.php?p=79157#p79157

Beitrag Nummer:#11  Beitrag Mi 7. Dez 2016, 17:45

Themenstarter

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Danke für die Antworten! :toptop: :toptop:
Werde die Subs dann wohl selber bauen oder von Jobst als Bausatz kaufen und mit dem Faital 1022 bestücken.
Als Amp werde ich dann in Richtung TSA 4-1300 gehen, wenn die Synq nicht so doll ist, wie es im Internet steht.

Beitrag Nummer:#12  Beitrag Mi 7. Dez 2016, 18:01
Lucky_Luke Verkabler

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stoneeh hat geschrieben:
War ne brandneue Synq.

Thx für die Info Luke. Messwerte kenne ich. Schön für dich, wenn du dich von der Leistung eines PA-Verstärkers an nem Heizstrahler überzeugen lässt. Ich sammel meine Erfahrungen lieber praxisnah am Lautsprecher.

Aber, hier ein Post von jemanden, der die von mir zitierte Leistungsschwäche auch gemessen hat: viewtopic.php?p=79157#p79157


Aha praxisnah ist für dich also >12 Sekunden Dauersinus bei 50hz. Interessant. Und natürlich war der 25A-Test genauso praxisnah.

Beitrag Nummer:#13  Beitrag Mi 7. Dez 2016, 20:11
Jens Droessler Benutzeravatar
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Wie ich nun schon oft genug geschrieben habe (in anderen Threads), ist die Auslegung der Synq vergleichbar mit den ursprünglichen Powersoft Digam. Das Netzteil der größten Synq ist auf eine Dauerleistung von ca. 600W ausgelegt. Das mag bei normaler Musik in Fullrange sogar eine sinnvolle Auslegung sein, für reinen Bassbetrieb oder gar Infrabetrieb merkt man dann messtechnisch als auch bei genauem Hinhören, dass das nicht reicht. Für Musikstile mit geringen Crestfaktoren und vielleicht noch heftiger Limiteraktivität würde ich die Synq gar nicht nehmen. Den 2 Ohm Betrieb würde ich auch in jedem Fall sein lassen. Die TSA4-1300 ist als Allround-Endstufe in der Tat eine deutlich bessere Wahl.

Beitrag Nummer:#14  Beitrag Do 8. Dez 2016, 00:36
nailuj Kabelwickler

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Kann das mit der Aufnahme Leistung leider bestätigen. Haben auch 2 synq3k6 (2x 18" und 4x mt1214) und eine fidek(4x18").
Die beiden synq ziehen zusammen Peak meist nur 5Amper. Die Fidek zieht Peak locker 25A aus der Leitung. RMS sieht es nicht viel anders aus.
Das mit den 600watt max pro synq kommt mir realistisch vor. Das soll aber nicht heißen das wir mit den Endstufen unzufrieden sind. Für die Größe sind die echt gut und die tsa 700 stecken die locker in die Tasche. Außerdem hat man ausfallsicherheit durch 2 unabhängig Endstufen.

Wie die Hersteller allgemein auf die Leistungsdaten kommen werde ich wohl nie verstehen, die haben bei mir noch bei keiner Endstufe gepasst.

Beitrag Nummer:#15  Beitrag Do 8. Dez 2016, 02:05
Jens Droessler Benutzeravatar
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Man könnte sagen, dass die heutigen Leistungsangaben im Prinzip "Äquivalentleistungen" sind. Man stelle sich folgendes vor:

Man nimmt ein dickes Eisenschwein von 1995 und schickt Fullrange-Musik durch, bis der Limiter ab und zu mal aufblinkt. Dabei fällt nebenbei auf, dass die Endstufe, die sagen wir 2x1000W an 4 Ohm liefern kann diese 2x1000W auch mit einem Sinussignal liefern könnte. Aber Musik besteht quasi selten aus einzelnen, anhaltenden Sinustönen mit voller Amplitude. Also nimmt man die Stromaufnahme des Eisenschweins bei dieser Fullrange-Musik, schaut noch, wie hoch die Railspannung des Eisenschweins ist, und baut dann ein Netzteil, was zwar die Railspannung des Eisenschweins liefern kann, aber dauerhaft nur den Strom liefert, den auch das Eisenschwein bei Fullrange liefert. Das klappt erstmal, man bekommt so eine Endstufe mit viel leichterem Netzteil, dass tatsächlich bei genau dieser Anwendung keinerlei Nachteile hat.
Dummerweise ist es aber eben so, dass typische Musik in Fullrange einen deutlich höheren Crestfaktor hat als das angehobene Signal nach einem Tiefpassfilter. Dann ist nicht jede Musik "typisch".
Ergebnis: Die Endstufe mit dem leichten Netzteil liefert bei dieser typischen Musik in Fullrange eine Leistung, die äquivalent zum schweren Eisenschwein ist. So ist im Prinzip deren Leistungsangabe definiert. Dass das bei basslastiger Anwendung nicht so ist, das Netzteil in die Knie geht, während das Eisenschwein im Idealfall gar keine Knie hat, ist dem Papier, auf dem die Spezifikation steht, völlig egal.
Selbstverständlich haben einige Hersteller dieses "Problem" bemerkt und bauen ihre Endstufen, grad die mit hohen Leistungsangaben, praxisgerechter. Dennoch ist es eine Gratwanderung: Kräftige Eisenschweine können durchaus mehr als 16A aus dem Netzaufnehmen, und das eben nicht nur kurzfristig. Der Leitungsschutz löst dann aus und es ist Ruhe. Schlecht. Schwächliche Netzteilauslegung ala Digam 7000 und Synq lösen höchstens extrem nervöse Leitungsschutzautomaten aus, liefern aber im Bass nicht, was sie versprechen. Auch schlecht. Die TSA4-1300 ist recht bassstark für einen leichten, dennoch billigen Amp, kann aber einerseits tatsächlich dauerhaft mehr als 16A aufnehmen, hat aber andererseits ein Netzteil, dem ich das längerfristig nicht zutraue, und keine Regelung, die da im Ernstfall reduzierend eingreifen würde (Es liegt also am Anwender, da mit dem Limiter im Controller passend einzugreifen und/oder eben die Lasten daran entsprechend zu dimensionieren, z.B. eben keine vier Kanäle im Bassbereich). Teure Endstufen ala PowerSoft Digam K20, Lab Gruppen PLM14000/PLM20000Q oder PKNC 3phase sind da die Lösung: Sie lassen sich auf 16A begrenzen, damit sie sicher an SchuKo-Dosen nebst Leitungsschutzautomaten betrieben werden können, inkl. der dabei hinzunehmenden Einschränkungen in der Maximalleistung, aber lassen sich auch auf 32A oder sogar drei Phasen Drehstromnetz hochregeln, wo dann äußerst selten Einschränkungen auftreten. Das hat eben seinen Preis...
Zuletzt geändert von Jens Droessler am Di 18. Apr 2017, 07:06, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag Nummer:#16  Beitrag Do 8. Dez 2016, 12:02
Lucky_Luke Verkabler

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Da frag ich mich allerdings, warum die etablierten Leistungstests so stark abweichende Daten hervorbringen. Dass eine Endstufe bei Dauersinus 50hz bei mehr als 12 Sekunden runterregelt ist mir ziemlich wurscht. Ich dachte aber schon, dass man sich auf solche Tests, wie der von mir verlinkte, verlassen kann. Und warum findet man keinen einzigen gut dokumentierten Leistungstest, der solch niedrige Ergebnisse unter dynamischer Last bestätigt? Ich selbst bin mit der Synq an 4 15ern sehr zufrieden, hatte aber auch nie zum Vergleich ein Eisenschwein oder ähnliches dran.

Beitrag Nummer:#17  Beitrag Do 8. Dez 2016, 15:45
nailuj Kabelwickler

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Besonders irritierend finde ich es, das die Hersteller immer von RMS Dauerleistung sprechen. Und dann über den Crestfaktor argumentieren.
Wenn ich von RMS spreche, meine ich per Definition, dass ich die infinitisimal großen Betragsquadrate aufsummiere, durch die breite teile und dann die Wurzel ziehe.
Welchen Crestfaktor oder Form das Signal hat, ist dabei völlig egal.

Wie Jens schon geschrieben hat, sieht das für mich nach einer selbst errechneten äquivalenzleistung aus.
Da dann von RMS oder Dauerleistung zu sprechen finde ich eine Frechheit


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