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Messtechnik Hardware

Rund um's Ein- Ver-, Ausmessen & Simulation von Lautsprechern, Systemen und Elektronik.

Moderator: Deathwish666

Abonierer: Fio
Beitrag Nummer:#1  Beitrag Mo 1. Okt 2018, 13:06
house.tier Lagerputzer

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Wir wollen anfangen PA-Anlagen selbst einzumessen und stehen vor dem Kauf der richtigen Hardware.

Ich hatte mich mit dem Thema schon einmal auseinandergesetzt und wollte mir folgende Hardware anschaffen:
- ECM-40 kalibriert von Hifi-Selbstbau
- Focusrite Scarlett

Meinem Kollegen wurde zum Beyerdynamic MM1 geraten.

Zu welchem Messmikro würdet ihr uns raten? ECM-40 kalibriert? MM1 unkalibriert? MM1 kalibriert?
Würden wir mit einer besseren Soundkarte genauere Ergebnisse erhalten?

Beitrag Nummer:#2  Beitrag Mo 1. Okt 2018, 13:18
Big Määääc Benutzeravatar
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ein Mikrofon mit Kaliibrierdatei reicht.

es sei denn ihr braucht die Pegelfestigkeit für KlirrMessungen,
wollt gewerblich Messungen machen .....
welches dann aber wirklich teuer wird.

dann Arta ( Demo ) , Soundkarte und Blubbb den Rest an Kabel und Widerständen für evtll Impedanzmessungen.
nur ein dummes Pferd springt höher als es muß !

Beitrag Nummer:#3  Beitrag Mo 1. Okt 2018, 16:26
house.tier Lagerputzer

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hat die Soundkarte Einfluss auf das Messergebnis?

Beitrag Nummer:#4  Beitrag Mo 1. Okt 2018, 16:49
stoneeh Lautmacher

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Bei Frequenzgangmessungen üblicherweise nein. Zmd nicht im hörbaren Frequenzbereich, bzw dem Bereich, den Lautsprecher üblicherweise wiedergeben können (grob 30hz bis 15 kHz).

Hier eine Loopback Messung meiner Creative X-Fi USB HD. Fällt bei 17 kHz ab, ist mir aber egal, weil ich 17 kHz eh nicht mehr hör.

Bild



Gibt auch hier im Forum von Jobsti eine Zusammenfassung über diverse Messhardware: viewtopic.php?f=35&t=4797

Und im ARTA Manual finden sich auch nützliche Infos zum Thema.

Beitrag Nummer:#5  Beitrag Mo 1. Okt 2018, 16:57
Powerlight_77 Verkabler

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Ich nutze:

Steinberg (Yamaha) UR22 & iSEMcon EMX-7150 in Verbindung mit Sat-Live.

Falls Interesse an einem Kallibrator besteht... -> PN

Beitrag Nummer:#6  Beitrag Di 2. Okt 2018, 12:13
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Beiträge Off-Topic sowie persönliche Anfeindungen wurden entfernt.
Mit freundlichen Grüßen ihrer Moderation... :roll:
MfG Flo

Denkst du, das ist Luft, die du gerade atmest? Hm.

Beitrag Nummer:#7  Beitrag Do 4. Okt 2018, 11:34
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ich hab mir jetzt die Focusrite Scarlett 2i4 geholt. Hatte vorher die M-Audio Fast Track Pro, allerdings hat der Treiber da probleme gemacht und es gab häufig Bluescreens. Mit der Scarlett läuft es jetzt Prima.

'Als Mikro habe ich das Behringer ECM8000. Das reicht fürs erste. :-)

Beitrag Nummer:#8  Beitrag Do 4. Okt 2018, 17:52
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Benutze ne 6i6 2gen. und das mm1.
Zum einen, da ich ne Soundkarte mit externer Stromversorgung gesucht habe, zum anderen gelegentlich AES/EBU/spdif verwende.

Achja, der Preis spielte natürlich auch eine Rolle. Klar gäbe es da noch andere die zumindest mir technisch mehr zugesagt hätten, aber der Preis ist für das Geboten mMn. ganz ordentlich. Bei RME z.B. gibt es für das Geld genau kein Interface ..

Ich würde empfehlen auch nur noch Soundkarten zu kaufen die UAC2 kompatibel sind, da einige Hersteller im günstigen segment gerne mal den support einstellen. Des weiteren, ich hätte kein Bock mehr auf Veranstaltungen Treiber zu installieren, wenn die Mühle dann abkackt waren es natürlich die Treiber...

Die low latency Treiber die man optional verwenden kann, sollte man zumindest bei focusrite mit Vorsicht genießen. Diese greifen sehr tief in das System ein und machen es unter umständen instabil, zumindest unter OSX würde ich für live darauf verzichten.

Was ich mir manchmal wünschen würde, größere SNR in den preamps der Eingänge, denn manchmal würde ich gerne mit noch kleinerem Pegel Messen.

Vorher hatte ich ne Saffire usb, dort haben mir die Preamps zum messen nicht gereicht, die Abtastrate limitiert, als auch die Treiber genervt. Die Abtastrate ist nicht nur relevant, wenn man filter oberhalb von 17kHz betrachten möchte, sondern auch mit kurzen Impulsen im tieffrequenten Bereich messen möchte. Dort musste man für eine hinreichende Auflösung immer sehr langsam sweepen und das wiederum regt natürlich den Raum deutlich an, und manchmal eben auch die Nachbarn ;) ..

Btw. das mm1 ist Diffusfeld entzerrt, die Korrekturfiles beziehen sich auf 90°.

Beitrag Nummer:#9  Beitrag Fr 5. Okt 2018, 00:38
house.tier Lagerputzer

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Fio hat geschrieben:
Achja, der Preis spielte natürlich auch eine Rolle. Klar gäbe es da noch andere die zumindest mir technisch mehr zugesagt hätten, aber der Preis ist für das Geboten mMn. ganz ordentlich. Bei RME z.B. gibt es für das Geld genau kein Interface ..


Welche Soundkarten genau hätten dir denn technisch mehr zugesagt? Vor allem aufs Messen bezogen.

Beitrag Nummer:#10  Beitrag Fr 5. Okt 2018, 04:46
stoneeh Lautmacher

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Vll sollten wir die Prioritäten beim messen mal besprechen. Diese würd ich als folgende bezeichnen:

1. Knowhow
2. Messumgebung
3. Mikrofon
4. der Rest

Sicher, dass Punkte 1 und 2 passen? Umfangreich eingelesen (u.a. auch der verlinkte Thread & das ARTA Manual, wo übrigens auch auf die Qualität von Soundkarten eingegangen wird)? Einen schalltoten Raum, oder zmd einen Platz Outdoor mit wenig Umgebungsgeräuschen zur Verfügung? Ein Stativ fürs Mikro? Eine Möglichkeit, für Mitten- und Höhen-Messungen, entweder Mikro oder Top und Mikro (je nachdem ob du vertikal oder horizontal messen möchtest) in entsprechend Höhe zu bringen?

Mit dem ECM 40 kommst du im übrigen übers reine Frequenzgang messen nicht viel hinweg. Die Werte von Phase, Klirr, etc, bei dem Mikro, würd ich in Frage stellen. Und fürs reine FG messen im bereits angesprochenen relevanten Bereich tut es so gut wie jede Soundkarte.

Beitrag Nummer:#11  Beitrag Fr 5. Okt 2018, 11:14
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house.tier hat geschrieben:
Welche Soundkarten genau hätten dir denn technisch mehr zugesagt? Vor allem aufs Messen bezogen.

Wenn das hier ein Wunschkonzert wäre => Fireface UFX II.
Mehr Gain, höhere SNR, 4x preamp und stand stand-alone Betrieb mit vor-konfiguriertem Setup über Totalmix.
Der Aufpreis für diese Features ist aber leider nicht ganz ohne, und nur für Hobby muss man sich das schon schön reden.


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