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Erfahrungsbericht Spannungswandler statt Stromaggregat

[Erfahrungsbericht]
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Beitrag Nummer:#1  Beitrag Mo 3. Apr 2017, 08:36
stoneeh Stagehand

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Wenn man in der Pampa eine Party feiert, läuft das meist zwangsweise über ein Stromaggregat. Heutige Inverter-Generatoren sind zwar auch bereits ganz gut transportabel und erschwinglich, aber ich hab mir schon immer gedacht "ich fahr sowieso mit dem Auto dorthin, und das hat einen Motor und einen Generator - wozu was kaufen, was ich schon hab?"
Das ganze hat vor etlichen Jahren in der Anschaffung eines Vollsinus-Spannungswandler und dem Verbau dessen im Kofferraum gemündet. Plug & Play ist die Geschichte nicht unbedingt, und in der Zeit hab ich mir etliches an Wissen über die Thematik angelernt und Erfahrungen gesammelt - deswegen hier mein Erfahrungsbericht bzw Tutorial zum Spannungswandler als Aggregator-Ersatz.

Gleich vorweg: ich hab die Anschaffung nie bereut, und seitdem nie mehr ein Stromaggregat geschleppt. Auch abgesehen vom Party machen finden sich immer wieder Anwendungsgebiete dafür. Das erste Jahr mit dem Teil sind immer wieder Situationen aufgetaucht, wo es mir auf einmal in den Kopf geschossen ist "hey, ich hab ja ne Steckdose im Auto, ich kann das jetzt auch so machen". Laptop, Handy, Staubsauger, Gartengeräte, sogar Waldarbeit mit ner Elektro-Motorsäge, uvm, läuft jetzt über den Spannungswandler.


Das Setup: zuerst mal, und am wichtigsten - es muss ein Vollsinus-Spannungswandler sein. Die Bezeichnung "Vollsinus" muss irgendwo am Gerät zu finden sein. Es gibt günstigere Geräte, die nur einen modifizierten Sinus produzieren, der dann an der Tonanlage Störgeräusche produziert.
Ich persönlich hab mir den "AEG SW 1500" gekauft, um ~300€ bei Amazon. Gibt günstigere, aber mit dem Produkt hab ich nie Probleme gehabt, und es sieht mMn auch hübsch aus (will keine China-Optik im Kofferraum). Das Gerät hat eine Anzeige für den derzeitigen Verbrauch & die Bordspannung. Ebenfalls hat es eine akustische Warnung für zu niedrige Bordspannung (da heisst's dann Motor starten), und diverse Schutzschaltungen.

Die Dimensionierung des Spannungswandlers hab ich so gewählt, dass sie in etwa mit der Leistung der Lichtmaschine meines Autos zusammenpasst. Die LiMa meines hübschen alten TDI ist mit 14V, 120A angegeben. Nach den ~80% Wirkungsgrad des Spannungswandlers bleiben ~1,35kW übrig, die Verbrauchern dauerhaft zur Verfügung steht. Bzw, bei Leerlaufdrehzahl bringt die LiMa laut Info meines Mechanikers in etwa 3/4 ihrer Nennleistung. D.h. da bleiben mir nach Wirkungsgradverlust des Spannungswandler ziemlich genau 1kW für die Verbraucher übrig.
Verbrauch eines 4Zyl Turbodiesel im Leerlauf ist ca 1l/h. Habe mal gelesen, dass langer Leerlauf nicht gut für den Motor sei, aber meinem ist auch nach über 5 Jahren nichts davon anzumerken - er zieht unverändert gut, die Abgaswerte passen Jahr für Jahr, und auch sonst merk ich keinerlei Veränderung. Kommt bestimmt auch auf den Motor an. Motorkühlung ist auch kein Thema, der Motorlüfter läuft evtl einmal pro Stunde für 5 Minuten.

Weiters ist die Sache natürlich am komfortabelsten, wenn man genug Batteriekapazität hat, um den Motor nicht dauernd laufen lassen zu müssen. Die sicherste Option hier ist, die grösstmögliche Batterie im Motorraum zu verbauen (um die 100Ah sollten sich meistens ausgehn), und ein dementsprechend starkes Kabel nach hinten zu legen. Auch das Kofferraumvolumen kann so uneingeschränkt behalten werden.
Wirklich Spass macht's nur mit zusätzlichen Batterien im Kofferraum. Da wird's dann aber heikel bzw kompliziert - jeder Car Hifi Freak weiss davon zu berichten. Punkto Ladungssicherheit ist in Ö die Gesetzeslage laut Kraftfahrgesetz so, dass die Zuladung im normalen Fahrbetrieb seine Lage nicht verändern darf. Dazu hab ich die Batterien an die Kofferraumbodenplatte verschraubt. Plus produzieren Bleiakkulumatoren Abgase, die man theoretisch nach aussen leiten sollte (wenn ich auch keine konkrete gesetzliche Regelung dazu gefunden habe) - in der Praxis ist das so minimal, dass sich in 1000 Jahren nicht genug Abgase sammeln, dass da ne gefährliche Situation entsteht. Explizit empfehlen mag ich es trotzdem nicht, und rate der politischen Korrektheit halber zu LiIo/LiPo-Akkus.

Zu Batterien generell noch: erstens mal, Varta is the shit :D Varta halten ihre Kapazität ewig - kann ich jetzt schon von ein paar Fällen von über 10 Jahren alten Batterien berichten, die teilweise ewig herumgestanden sind (also eigtl schon tiefentladen / tot sein müssten), dann mal wieder aufgeladen wurden, wieder in nem Fahrzeug verbaut wurden, und nun immer noch starten wie am ersten Tag. Ich hatte (wie gleich zu sehen) Banner drin, welche ich überhaupt nicht empfehlen kann - sind nach 2, 3 Jahren zuverlässig tot.
Wie schon angedeutet, darf man Batterien nicht tiefentladen.. was aber im Betrieb mit Spannungswandler eh nicht passieren kann, weil sich längst davor der Unterspannungsschutz meldet.
Anzumerken ist auch, dass Batterien im Winter bei weitem nicht soviel Kapazität haben wie im Sommer.
Und, die Schnelligkeit der Entladung steigt exponentiell mit der Grösse des entnommenen Stroms. Zur Veranschaulichung: wenn eine Autobatterie bei 500W Entladung 10 Minuten hält, kann's sein, dass sie bei 1500W Entladung schon innerhalb 1 Minute leer ist. Darum nie die Batterien am Limit fahren - lieber immer etwas grösser dimensionieren, oder bei dementsprechender Last gleich den Motor anstarten.


So.. now comes the fun part 8-) Bei mir sieht das so aus: Ich hab zwei Batterien im Kofferraum. Mit der im Motorraum verbauten Batterie sind das gesamt ~200Ah Kapazität. Dazu noch ein 1Farad Kondensator, den ich von nem Car Hifi Setup herumliegen hatte, als Puffer.

Externes Bild
Direktlink in neuem Fenster


Was geht so damit? Meistens haben wir damit kleinere Sachen bis 300, 400w Verbrauch gemacht. Das entspricht unseren beiden 12" Fullrange Boxen mit Klasse AB Aktivmodulen bei Volllast.
Klasse D ist hier punkto Effizienz natürlich im Vorteil. Beispiel dazu wäre ein Setup mit 1x JBL PRX 718 und zwei RCF 712A. Das wären zwar laut Hersteller ~3kW Dauerleistung, aber bei Volllast zeigt der Spannungswandler kaum mal mehr als 300w Verbrauch an. Klasse D und Crest-Faktor sei dank.
Wenn man mit voll geladenen Batterien hinkommt, geht das mal ein paar Stunden ohne laden. Danach machen wir es so, dass ca eine halbe Stunde der Motor angestartet wird, was die Batterien wieder bis 70, 80% auflädt. Dann geht's wieder so ne Stunde ohne laden. Das is schon sehr sehr praktisch.

Man kann mit Class D Amping durchaus auch grössere Sachen machen. Wenn man sich den Wirkungsgrad im Bass durch Stacking holt, und die vorhandenen Subs nicht voll ausfährt, kann man natürlich noch viel mehr Material anhängen, da der Verbrauch pro Subs dann nicht über den zweistelligen Wattbereich hinaus geht. Für Verbrauch von Laptop Ladegerät und Kühlbox kann man nochmal 100-200w draufrechnen. Licht frisst heute durch LED Technik auch nix mehr.


Ein Aggregat würd ich nur einsetzen für ganz grosse Sachen, oder wenn man aus soundtechnischen Gründen kein Klasse D will... oder wenn ausser dem Ton noch viel dranhängt, wie Licht mit älterer Lampentechnik, oder etwas, das hohe Anlaufströme verursacht, wie ein Kompressor-Kühlschrank (wobei man hier auch Anlaufstrombegrenzer einsetzen kann).

Auch wenn's grössere Sachen sind und man ein Aggregat verwendet, hat man mit dem Spannungswandler im Auto dann eine Notstromquelle, mit der man noch Notbeleuchtung und Musik bei mittlerer Lautstärke fahren kann, falls das Aggi mal nicht mehr will, oder wer nicht genug Sprit eingefüllt hat etc.


That's it - wollt ich euch nicht vorenthalten!


Greets
Stoneeh
Zuletzt geändert von stoneeh am Fr 22. Sep 2017, 09:53, insgesamt 3-mal geändert.

Beitrag Nummer:#2  Beitrag Mo 3. Apr 2017, 09:13
Lukas-jf-2928 Stagehand

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Hab auch den AEG 1500 Wechselrichter angeschafft für Messaktionen in der Pampa, funktioniert bei mir ebenfalls problemfrei. Meist hängt da ne LD SP46k + DSP und Laptop dran, 3 Kanäle kann ich auf jeden Fall ausfahren bis zum Clip (3kW) und der Wechselrichter zeigt dann auch grad mal maximal 950W oder so an.

Rein theoretisch kann man sich so auch einen guten Inverter selber basteln mit nem alten Motor, ner Lima und Pufferbatterie.

Beitrag Nummer:#3  Beitrag Mo 3. Apr 2017, 09:26
Impact HobbyKistenSchlepper

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stoneeh hat geschrieben:
Habe mal gelesen, dass langer Leerlauf nicht gut für den Motor sei, aber meinem ist auch nach über 5 Jahren nichts davon anzumerken - er zieht unverändert gut, die Abgaswerte passen Jahr für Jahr, und auch sonst merk ich keinerlei Veränderung. Kommt bestimmt auch auf den Motor an. Motorkühlung ist auch kein Thema, der Motorlüfter läuft evtl einmal pro Stunde für 5 Minuten.


Na ja, dein Motor wird halt nicht richtig geschmiert im Leerlauf, weil sich das Öl nicht wirklich richtig verteilt. Deswegen soll man unter anderem im Winter eigentlich den Motor auch nicht im Stand warmlaufen lassen. Außerdem setzt sich dein Partikelfilter und so weiter zu, aber ab und zu mal Gas geben und das Auto im Alltag fahren sollte das problemlos ausgleichen. Die ganzen TDI-Motoren (vor allem die alten Pumpe-Düse) stecken sowieso ordentlich was weg, die leben doch in der Regel länger als die Karosserie. :D

Falls nicht schon geschehen: Im Car-Hifi ist es üblich die Kabel zur Lima und zurück durch dickere zu ersetzen, da wird meist vom Hersteller gespart. (ist aber kein Muss)

Beitrag Nummer:#4  Beitrag Mo 3. Apr 2017, 11:09
hitower78 Boxenbauer

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Hi
Danke für den Bericht zum Wandler, aber baulich muss ich sagen:
Ich hoffe du fährst das nicht so in der Gegeng rum...

    Es gibt (abgesicherte) Carhifi Polklemmen, die auch noch isoliert sind. Hab schon Kabel verdampfen sehen weil ausversehen der Pol berührt wurde
    Stromkabel sollten lieber überdimensioniert und auch immer abgesichert sein. Ich seh im Bild nicht eine Sicherung
    Batterien sollten und müssen zwingend fest verbaut sein, damit sie nicht kippen oder sich bewegen können

Wenn man schon 300 für nen Wandler ausgibt und dann nochmal >100 für Batterien, dann sollte der Kleinkram wie gescheite Kabel, Klemmen und Sicherungen nicht zu kurz kommen!

Gruß
Daniel
Fachkraft für Veranstaltungstechnik in Hamburg...
im Bau: 15" "China-Sub, Delta-10 Top"
Planung: 18" Sub (18PS76), Amps auf L25D Basis, und und und...
Beruflich: ...nun auch noch mit 30000Ansilumen in 4K

Beitrag Nummer:#5  Beitrag Mo 3. Apr 2017, 12:17
Big Määääc Benutzeravatar
Lautmacher

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ok der Einbau ist jetzt bestimmt schon verbessert worden ;)
und wenn man "Intervalladen" möchte,
dann bitte nicht auf Standgasdrehzahl,
ruhig um 1500-2000 U/min.

dein effizenter DieselMotor dankt es dir.
( beim VW Typ 1 Motor war das eig immer egal, der wurde immer heiß,
wenn er auch trotzdem nicht den Innerraum heizte :D )
nur ein dummes Pferd springt höher als es muß !

Beitrag Nummer:#6  Beitrag Di 4. Apr 2017, 19:53
stoneeh Stagehand

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Lukas: das ist ja laut Produktbeschreibung eine Class H? H und AB sollten ja gegen Volllast kaum einen Wirkungsgradunterschied haben. Find ich deswegen kurios, weil ich eine Proline an dem AEG bei weitem nicht ausfahren kann.

Zur Motorthematik hab ich mich noch in diversen motorbezogenen Foren schlau gemacht. Der Konsens über viele Threads ist, dass das "Motor nicht im Leerlauf betreiben" ein Mythos bzw Relikt aus alten Zeiten ist. Selbst das mit dem warmlaufen lassen im Winter, da jedes moderne Öl binnen Sekunden die nötige Viskosität erreicht.
Die Schmierung bei Leerlauf ist bei modernen Motoren ausreichend - die Ölpumpen sind heute so ausgelegt, dass sie auch im Leerlauf genug fördern. Tbh würde es mich eh wundern, wenn es anders wär - die Technik beim Automobilbau bleibt auch nicht stehn.
Das Thema Ablagerungen beim Diesel ist eher relevant, aber dazu hat Impact eh schon geschrieben, was offensichtlich ist - wenn man nicht jeden Tag Party macht, und man das Auto regelmässig im Alltag fährt (und dort auch nicht dauerhaft untertourig, weil man unbedingt jedes 10tel Liter Sprit sparen will, sollte ich dazusagen), wird da nix ins arge kommen.

hitower78: gerne. Legal (zmd bei uns, andere Länder muss jeder selbst abklären) is das Setup am Foto. Abgesehen davon muss jeder selbst wissen, ob er sich das antun will, oder nicht - das Setup funktioniert ohne Batterien im Kofferraum genauso. Hab ich alles auch schon im Beitrag so dargestellt.
Um's wirklich sicher zu kriegen, müsste man die Batterien elektrisch absichern, ordentlich mit der Karosserie verschrauben, und (bei Bleiakkus) für jede Batterie eine Entlüftung nach aussen führen. Das war es mir, und wär es mir auch heute, nicht wert. Aber zugegebenermassen, ich hab die Batterien im Kofferraum, weil ich das Setup immer weniger verwendet habe, eh schon vor ner Weile raus, und etwas entspannter bin ich jetzt schon unterwegs :)

Beitrag Nummer:#7  Beitrag Di 4. Apr 2017, 23:07
criwo Kabelwickler

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HI stoneeh, Du solltest dann wenigstens noch mal die Pluspole der Batterien im Kofferraum abdecken. Da hätte ich etwas Bammel...

Beitrag Nummer:#8  Beitrag Mi 5. Apr 2017, 06:20
stoneeh Stagehand

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Klar, falls die Batterie mal in der Nacht schlafwandelt und mit dem Pluspol an die Karosserie (-> Masse) ankommt. Lol, was soll das bringen?

Mein Bild hab ich jetzt raus. Ist eh nur ein Beispiel gewesen, tut nichts zur Sache, und regt wie man sieht nur zum unnötigen klugsch...en an. Die notwendigen Infos sind alle im Text enthalten.

Beitrag Nummer:#9  Beitrag Mi 5. Apr 2017, 08:59
DJ-Pichl Stagehand

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stoneeh hat geschrieben:
Mein Bild hab ich jetzt raus. Ist eh nur ein Beispiel gewesen, tut nichts zur Sache, und regt wie man sieht nur zum unnötigen klugsch...en an


Ich habe ganz bewusst nichts dazu geschrieben. Die angemerkten Punkte waren m.E. positive Kritik und durchaus berechtigte Hinweise.

Wenn Kabel im Normalbetrieb "handwarm" werden dann spricht das schon für eine Überbelastung bzw. Belastung nahe des Grenzbereiches.
Ein dickeres Kabel tut nicht weh. Gerade bei den Längen nicht.

Oftmals sind im Car HiFi Bereich aber die Verbindungen die Schwachstelle. Viele "Schellen" bzw. Anschlussadapter aus der Car HiFi Ecke
sehen nach schick "bling bling" aus und sind mechanisch/elektrisch wirklich schlecht gemacht. Eine Elektrofachkraft aus dem Freundeskreis
kann das mit Restmaterial aus der Firma bzw. dem Hobbykeller deutlich betriebssicherer und "fachgerechter" umsetzen.

Beitrag Nummer:#10  Beitrag Mi 5. Apr 2017, 10:05
stoneeh Stagehand

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DJ-Pichl hat geschrieben:
Wenn Kabel im Normalbetrieb "handwarm" werden dann spricht das schon für eine Überbelastung bzw. Belastung nahe des Grenzbereiches.
Ein dickeres Kabel tut nicht weh. Gerade bei den Längen nicht.


Korrekt. Und ich hatte, als das Bild noch drin war, explizit dazu geschrieben, dass die Kabel nie auch nur lauwarm wurden. Ebenfalls hab ich den Hinweis gegeben, dass dickere Kabel trotzdem natürlich nicht schaden. Find ich echt toll, wenn wer meine Statements wiederholt.

Was ich empfehle und was nicht, hab ich ebenfalls geschrieben:

Weiters ist die Sache natürlich am komfortabelsten, wenn man genug Batteriekapazität hat, um den Motor nicht dauernd laufen lassen zu müssen. Die sicherste Option hier ist, die grösstmögliche Batterie im Motorraum zu verbauen (um die 100Ah sollten sich meistens ausgehn), und ein dementsprechend starkes Kabel nach hinten zu legen.


Ich kann auch gern den kompletten Bericht stückweise nochmal zitieren, wenn sonst noch wer zu faul ist, zu lesen & denken vor dem posten.

Zu der Polabdeckung noch: so sieht das bei einem BMW E36 aus. Verdammte unverantwortliche Automobilhersteller auch! Und gleich die Stoff/Plastik-Kofferraummatte neben dem Pluspol.. die Autos der Serie müssen wohl zum grössten Teil abgebrannt sein!

Beitrag Nummer:#11  Beitrag Mi 5. Apr 2017, 13:14
Timo1997 Kabelträger

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Die Pluspolabdeckung muss drauf und ist bei jeder neuen Batterie mit dabei. Wird auch beim TÜV bemängelt wenn die fehlt.

In dem verlinkten Bild fehlt die Abdeckung, diese Batterie hat sogar eine für den Plus- und eine für den Minuspol. Kann ja der BMW nix dafür wenn man die Batterie falsch einbaut...

Beitrag Nummer:#12  Beitrag Mi 5. Apr 2017, 15:44
stoneeh Stagehand

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Was ich grad nachgelesen hab gilt das (bei euch in D), wenn die Batterie aufgrund der Einbaulage mit der Karosserie in Verbindung kommen kann. Wenn die Batterie im Motorraum verbaut ist, ist der Pluspol in Nähe der Motorhaube, da kann's bei nem Auffahrunfall schonmal leicht Kontakt geben. Bei Einbau im Kofferraum mag's anders aussehen. In jedem Fall findet man via Google bei den neueren Autos mit Batterie im Kofferraum fast ausschliesslich nen Plastik-Komplettverbau über der Batterie, und bei den alten halt gar nix, auch keine Polabdeckung. Mit denen darfst du aber heute trotzdem am Strassenverkehr teilnehmen.
Bzw gilt die Regel sowieso nur fürs TÜV machen, im Strassenverkehr gibt's kein Bussgeld für fehlende Batterieabdeckung.

Beitrag Nummer:#13  Beitrag Do 6. Apr 2017, 20:50
deeznutzz Verkabler

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Ich versteh dass alles nicht.
Da kauft man sich 2-4 Batterien, einen dicken Kondensator, Leitungen, einen Spannungswandler und ein paar Kleinteile und ein Aggregat zu ersetzten.
Alles in allem kostet dass genauso viel wie ein gebrauchtes 6kw einphasiges Diesen/Benziner aggi dass robost ist und seine 28A bringt.
Da kann man dann auch noch einen richtigen Kühlschrank, nen Nebler und nen dicken Amp dranhängen.

Die Tatsache dass damit kein Auto mitlaufen muss ist sowieso der größte Vorteil. Obs funktioniert oder nicht, ein Auto ist gemacht zum fahren, und nicht um 10h im Standgas rumzustehen und gelegentlich an und ausgemacht zu werden.

Wenn man die Teile wie stoneeh eh schon hat, ists vllt garned mal so schlecht, auch wenns ne Bastlerlösung ist. Funktionieren tuts auf jeden Fall.
Wie hoch die Wirtschaftlichkeit dabei ist.... naaja.

Zumal ich mich frag wie hoch der Spaß sein muss, alle 20mins zu den Batterien oder zium Auto rennen zu müssen um zu schauen ob noch genug Saft da ist..
Also wenn ich da ne Ackerparty mit dem Setup machen müsste hätte ich keinen Spaß.
Aber nur meine Meinung.
Wie sagt der Mark doch immer so schön,

Spaß ist was du draus machst :D

Beitrag Nummer:#14  Beitrag Do 6. Apr 2017, 21:39
stoneeh Stagehand

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Ich versteh nicht, wie man ein stinkendes Aggregat & Kanister irgendwo aus dem Lager rausziehn muss, befüllen muss, einladen muss, ausladen, aufstellen, anreissen, dann evtl nach ein paar Stunden nachschaun, ob der Sprit noch reicht, wenn ich auch einfach meine schönen sauberen 2, 3 Aktivboxen und paar Kabel in den Kofferraum bzw Rückbank schmeissen kann, losfahren, anstöpseln, und den Rest des Abends Musik hören und Party machen kann (und halt irgendwann nach 2, 3 Stunden mal den Motor anstarten, was das Auto die paar Stunden pro Woche nicht im geringsten juckt).

:) See where I'm coming from?

Je grösser die Sache wird, desto weniger attraktiv wird die Lösung, und desto eher würd ich auch selber zum Aggregat tendieren.


Aja, seit wann vergleicht man nochmal Gebrauchtware mit Neuware? Aber sag mir trotzdem gerne, wo man ein 6kW einphasiges um 500€ bekommt. Speziell wenn's ein ordentliches für Langzeitbetrieb ausgelegtes mit 1500rpm ist, nicht eins für schnell mal die Elektro-Heckenschere für die Gartenarbeit anschliessen (was übrigens auch mit dem Spannungswandler wunderbar geht :D)

Beitrag Nummer:#15  Beitrag Fr 7. Apr 2017, 01:44
kerne Verkabler

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also ich werde demnächst mal nen Versuch mit kleinem Aggregat (Puffer)Batterie, Batterieladegerät und 12V Endstufen starten. Bin mal gespannt wie lange/gut das funktioniert. (weil das günstige 28A Diesel Aggi fehlt mir leider noch ;-) und die 100Kg müsste man dannja auch erstmal transportieren.)

Beitrag Nummer:#16  Beitrag Fr 7. Apr 2017, 12:55
hitower78 Boxenbauer

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Moin

Naja: jeder muss wissen was er tut, aber wenn man es öffentlich zeigt muss man auch mit der "Kritik" umgehen können und nicht gleich meinen alle Klugscheißen... :-/

Gruß
Daniel
Fachkraft für Veranstaltungstechnik in Hamburg...
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Beitrag Nummer:#17  Beitrag Fr 7. Apr 2017, 13:14
stoneeh Stagehand

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Wenn's sachlich und themenbezogen ist, und man nichts wiederholt oder ignoriert, das bereits abgehandelt wurde, kein Problem.

kerne: mit nem 12V Car Hifi Verstärker im Auto, an den wir passive Fullrange Boxen gehängt haben, hat es bei uns auch angefangen.

Beitrag Nummer:#18  Beitrag Fr 7. Apr 2017, 20:37
criwo Kabelwickler

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stoneeh hat geschrieben:
Klar, falls die Batterie mal in der Nacht schlafwandelt und mit dem Pluspol an die Karosserie (-> Masse) ankommt. Lol, was soll das bringen?


Ich wollte Dir nur einen freundlichen Tipp geben, ich finde nicht, dass Du das gleich ins lächerliche ziehen musst. Üblicherweise transportiert man ja auch mal etwas im Kofferraum. Aber Du kannst das gern machen, wie es Dir passt.
Viel Spaß noch,
Criwo


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