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Rotth.FH15M

Berichte, Bilder & Messungen selbst gebauter PA & HiFi Boxen, Cases oder auch Technik.

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Beitrag Nummer:#21  Beitrag So 26. Nov 2017, 16:24
Jens Droessler Benutzeravatar
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Das ist im Prinzip, was ich oben meinte. Jetzt hast du "riesige" Kisten, die noch Tiefbassunterstützung brauchen. Nicht, dass dagegen was zu sagen wäre, aber wäre es nicht sinnvoller, die Tapped Hörner tiefer abzustimmen (dafür zwangsweise leiser) und dann davon mehr gleiche zu bauen, als mit noch einer zweiten Sorte Bässe anzufangen?

Beitrag Nummer:#22  Beitrag So 26. Nov 2017, 20:01
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Hallo Jens,

die THs brauchen nicht zwangläufig Tiefbassunterstützung! Die funktionieren auch ohne bis 40Hz sehr gut.
Ich habe die nun auf diversen Veranstaltungen testen können. Musikalisch bewegte sich das Feld von Pop / Rock bis hin zu Techno und Minimal. Man kann die Kiste für Allroundanwendungen problemlos verwenden.
All in all kommt da auch deutlich mehr heraus als bei den anderen Kisten die ich so von db Technologies verwende. Man bekommt bei wenig Ampleistung schon sehr viel Bass. Bei dem Verhältnis der subjektiven Einschätzung aus Bassvolumen und Lautstärke ist es zumindest gerechtfertig :)

Aber:
Bei sehr tiefbasslastiger Musik wie Trap und Hiphop fehlt es etwas im Tiefgang. Oder sagen wir der "Hosenflattereffekt" wird von den Kids vermisst :lol2:
Am Ende baue ich auch nur Sachen die die Kundschaft mieten möchte^^

All in all bin ich aber mit dem Klangbild sehr zufrieden. Man erhält hier mäßig Tiefgang für HipHop und den nötigen Kick bei Techno. Es ist für mich insgesamt sehr rund.

Weiterhin kann ich so mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen.
Die THs und BRs sind zum einen unteinander kombinierbar und können auf der anderen Seite auch Single am Topteil betrieben werden.

Das Ziel sind erstmal 6 Tappedhörner und 6 BR Kisten. Diese könnte man von einem großen System bis hin zu 6 Einzellsystemen kombinieren. Eine entsprechende Anzahl an Tops und Amping vorausgesetzt!

Beitrag Nummer:#23  Beitrag Sa 16. Dez 2017, 10:23
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Das Finish ist nun auch abgeschlossen!
Statt einer gewöhnlichen schwarzen Kiste wollte ich ganz gerne mal etwas fürs Auge haben.

S1520003.jpg
S1520005.jpg
S1520008.jpg


Hierzu habe ich insgesamt acht Einschweißmuttern auf der Rückseite des Gitters verschweißt. Mittels Senkkopfschraube (M8) wird so alles am Gehäuse fest fixiert und lässt sich bei defekt des Treibers auch sehr schnell lösen. Weiterhin habe ich alle Gitter rückseitig mit 5mm Schaum versehen, um die Treiber vor Staub und Feuchtigkeit zu schützen.
Die Lackierung erfolgte mit einem Rot-Metallic Lack aus dem KFZ Bereich. Statt gewöhnlichen Klarklack habe ich einen UV floureszierenden Klarlack genommen. Das gibt bei Schwarzlicht einen schönen Nebeneffekt und schütz die erste Lackschicht.

S1520018.jpg
S1520020.jpg



Bei dem ersten Einsatz habe ich den 18er auf den Boden gelegt und das 15er TH oben drauf gestellt. So zeigten die Treiber alle mit etwa 30° Neigung nach oben/hinten. Das Stack wanderte auf dem glatten Boden mit einer Geschwindigkeit von etwa 100cm/h nach hinten und musste mehrfach wieder vorgeschoben werden. Ich muss mal schauen ob ich das nächste mal irgend eine Decke oder sowas drunter lege um die Auflagefläche zu vergrößern.
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Beitrag Nummer:#24  Beitrag Sa 16. Dez 2017, 10:24
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Bild zum vorhergehenden Beitrag:

S1530006.jpg
S1530008.jpg



An dieser Stelle noch ein wichtiger Hinweis:

Die Griffschale "Adam Hall 3405" ist nicht zu 100% dicht!
Die Rückwand der Schale wurde auf einen gebogenen Falz geschweißt. Dadurch ergeben sich etwa 1mm große Löcher in den Ecken der Schale. Hier pustet es bei dem Bass dann ganz ordentlich. Diese kann man vor dem Einbau entweder verschweißen und mittels Leim verschließen.
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Beitrag Nummer:#25  Beitrag Sa 10. Feb 2018, 20:20
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UPDATE:

Dank der Größzügigkeit von Bernd ist es mir möglich gewesen mal den B&C 15sw100 im Gehäuse von Rotth zu testen. Laut Simulation ist es die Alternative schlechthin.

Hier mal ein Bild. Getestet wurde mit einer TA2400 im Brückenbetrieb. Eine wertigere Endstufe hatte ich zu dem Zeitpunk leider nicht zur Verfügung.
forum.jpg


Ergebnis:
Der B&C kommt noch ein Stück weit tiefer als der Mivoc. Aufgrund der Belastbarkeit und sehr guten Schalldruckpegel 1w/1m ist der B&C in der Praxis genau so laut wie zwei Mivoc-Tappedhörner. Ich ging davon aus das bei sich ergänzenden Hornmündern die Mivoc eigentlich etwas "fetter" klingen sollten als der B&C, was sich jedoch nicht bestätigte. Mit zum Lautsprecher gedrehten Rücken klangen beide Mivoc zu dem einen B&C gleich laut. Die Mivoc wurden dabei mit 500W befeuert (bei 600W lt. Herstellerangaben fangen die Schwingspulen an zu stinken), der B&C mit gemessenen 1500W am Limiter.

Einbußen macht man allerdings im höheren Frequenzbereich. Da wo der Mivoc noch bei 150Hz an das Topteil gekoppelt werden könnte, klingt der B&C schon "hohl und bauchig". Über 130Hz würde ich den B&C 15sw100 in dem Gehäuse nicht spielen lassen! Am besten klingt es bei 120Hz getrennt mit einem lowmid-potenten Topteil.

Ich werde versuchen kommende Woche mal ein paar Messungen Outdoor durchzuführen :D
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