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JL-sub18 und JM-sub18N mischen

Aufstellung von Boxen und Controlling/Setups

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Beitrag Nummer:#21  Beitrag Sa 31. Dez 2016, 06:19
stoneeh Lautmacher

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Ich würd sagen 100, 200. Mit 6 sollten 200 doch locker drin sein.

Aber da wird dir jeder was anderes sagen, weil jeder unter Party/Beschallungspegel was anderes versteht. Auf privaten Nature One Stages oder Freeparties steht soviel Material auch schon mal für 10, 20 Leute. Oder andersrum, wenn's halt gemütliche Partylautstärke werden soll, wo der Bass nicht wirklich spürbar werden muss, kannst auch 500 damit machen.

Beitrag Nummer:#22  Beitrag Sa 31. Dez 2016, 19:48
rainer Verkabler

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da ist ja jemand sehr zuversichtlich

Beitrag Nummer:#23  Beitrag So 1. Jan 2017, 23:00
BERND_S Benutzeravatar
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Outdoor bei elektronischer Musik, mit entsprechendem Druck...
4 Stk. -> 0-50 Personen
6 Stk. -> 50-150 Personen
8 Stk. -> 150-300 Personen

Jeweils mit entsprechendem Controlling, Amping und Tops, im Monocluster, vor der Tanzfläche.
Das würde ich hinstellen, wenn ich die 8 dieser Subs zur Verfügung hätte und der Kunde auch entsprechend zahlen würde.

Gruß,
Bernd

Beitrag Nummer:#24  Beitrag Mo 2. Jan 2017, 00:42
Doeme2000 Lagerputzer

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ok danke für die antworten also mit 6-8 stück wären 200 Leute kein Problem.
ich bin eben der Meinung das ich lieber etwas zuviel material habe und dieses dann nur auf halber Leistung fahre. denn zu wenig und es bis ans Limit zu fahren ist ja auch nicht ideal oder?

top's habe ich die JL-sat- 12 wären diese auch ausreichend für 200 Leute eher knapp ?

Beitrag Nummer:#25  Beitrag Mo 2. Jan 2017, 05:04
stoneeh Lautmacher

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Wiederum: je nach Anspruch. Wenn dich und deine Gäste Wumm-Zisch-Klirr-Sound nicht stört, kannst du ruhig 6-8 Subs drunterstellen, und paar hundert Leute damit beschallen. Wenn du Beschallungspegel willst, ohne dass das Top in irgendeinem Frequenzbereich ans Limit kommt bzw angestrengt wirkt & in den Lowmids nicht untergeht, max. 4 Subs drunter, max. 50 Leute.

Beitrag Nummer:#26  Beitrag Mo 2. Jan 2017, 14:20
Impact HobbyKistenSchlepper

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stoneeh hat geschrieben:
Wiederum: je nach Anspruch. Wenn dich und deine Gäste Wumm-Zisch-Klirr-Sound nicht stört, kannst du ruhig 6-8 Subs drunterstellen, und paar hundert Leute damit beschallen. Wenn du Beschallungspegel willst, ohne dass das Top in irgendeinem Frequenzbereich ans Limit kommt bzw angestrengt wirkt & in den Lowmids nicht untergeht, max. 4 Subs drunter, max. 50 Leute.


Okay, ich kenne weder das Topteil, noch den Sub aber irgendwie klingt das unrealistisch. Selbst Jobsti schreibt " 250-300 Personen mit 2 Subs pro Seite" und da wird er bestimmt nicht von komplett verzerrtem Sound ausgehen. Nichts gegen deine hohen Ansprüche, aber das wird dir kaum jemand wertschätzen und ist meiner Meinung nach nicht (in diesem Maße) notwendig, vor allem nicht beim Großteil der EDM-Partygänger. :D

Beitrag Nummer:#27  Beitrag Mo 2. Jan 2017, 18:38
Jens Droessler Benutzeravatar
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Er hat da aber nicht ganz unrecht. Allerdings würde ich draußen eher nicht von Personenzahlen sprechen und eher von "druckvoll zu beschallender Fläche". Denn draußen ist es dann ziemlich egal, ob auf 15x15m dann 10 Leute oder 300 Leute stehen. Indoor ist es im Prinzip nicht mal anders, da wird aber keiner mit 100 Leuten in einer Halle für 1000 feiern, sondern einen Raum wählen, der ungefähr der erwarteten Gästezahl entspricht.

Beitrag Nummer:#28  Beitrag Mo 2. Jan 2017, 22:56
stoneeh Lautmacher

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Was ich bisher so an 12/1 Tops der Mittelklasse draussen getestest hab, da kommt eigtl nach 5 Metern nix mehr. Spätestens 10m Ende des vernünftigen Sounds auf vernünftigem Pegel. Klar, reisst man nochmal 3-6db auf, wird es das Top wahrscheinlich überleben. Dann hat man halt nen kreischenden verzogenen Sound, aber laut genug isses für die paar hundert Leute, die man halt auf 10, 15m Distanz unterbringt.

Seh's eigtl dauernd so. Was ich so seh wird der absolute Grossteil der 12/1 Tops so eingesetzt. Im oder überm Limit halt. Dem Publikum scheint's grösstenteils egal zu sein. Also ja, rein als Geschäftsentscheidung kann man es schon so machen. Wenn man ein paar tausender in bessere Tops steckt, hat man absolut keine Garantie, dass das Publikum das wertschätzt, und das Geld wieder reinkommt.

Will aber auch hier dazusagen - geht's hier wirklich um Beschallungspegel wie im Club/Disco, oder reicht laute Hintergrundbeschallung. Bei letzterem sieht's wieder ganz anders aus.

Beitrag Nummer:#29  Beitrag Mo 2. Jan 2017, 23:03
rainer Verkabler

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Wie Jens schon anführte kann man das gar nicht so einfach vergleichen
Wenn man mal von 200 Leuten ausgeht indoor wo man mit 4 subs zurechtkommt und schleift dann seine Anlage ins Freie zur Beschallung einer identischen Fläche und Personen
wie indoor wird man feststellen das es recht dünn geworden ist vor allem im unteren Bereich .Hier fehlen natürlich auch die schallbegrenzenden Flächen wie Wände und Decke
Um jetzt wieder zufriedenstellende Ergebnisse zu erzielen kann es je nach Musikrichtung sein, das man sein Equipment verdoppeln muss


mfg Rainer

Beitrag Nummer:#30  Beitrag Mo 2. Jan 2017, 23:07
rainer Verkabler

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stoneeh hat geschrieben:
Was ich bisher so an 12/1 Tops der Mittelklasse draussen getestest hab, da kommt eigtl nach 5 Metern nix mehr. Spätestens 10m Ende des vernünftigen Sounds auf vernünftigem Pegel. Klar, reisst man nochmal 3-6db auf, wird es das Top wahrscheinlich überleben. Dann hat man halt nen kreischenden verzogenen Sound, aber laut genug isses für die paar hundert Leute, die man halt auf 10, 15m Distanz unterbringt.

Seh's eigtl dauernd so. Was ich so seh wird der absolute Grossteil der 12/1 Tops so eingesetzt. Im oder überm Limit halt. Dem Publikum scheint's grösstenteils egal zu sein. Also ja, rein als Geschäftsentscheidung kann man es schon so machen. Wenn man ein paar tausender in bessere Tops steckt, hat man absolut keine Garantie, dass das Publikum das wertschätzt, und das Geld wieder reinkommt.

Will aber auch hier dazusagen - geht's hier wirklich um Beschallungspegel wie im Club/Disco, oder reicht laute Hintergrundbeschallung. Bei letzterem sieht's wieder ganz anders aus.



Deshalb setz ich aussen fast immer Horntechnik ein

Beitrag Nummer:#31  Beitrag Mo 2. Jan 2017, 23:40
stoneeh Lautmacher

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Mit Doppel 12ern hast durch die Verdoppelung der Membranfläche auch nochmal nen schönen Wirkungsgradgewinn. Würd persönlich ab 4 Subs Richtung sowas gehn. Volles Horntop geht natürlich auch - dann is nur die Frage, ob die Subs bei der dementsprechend höheren Trennung noch schön spielen.

Beitrag Nummer:#32  Beitrag Mi 4. Jan 2017, 11:12
hitower78 Boxenbauer

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Moin
Die Ansprüche an den Pegel sind in den letzen Jahren Massiv gestiegen hab ich das gefühl!

Vor 20 Jahren haben wir Festzelte mit 6 18" gemacht... Damals noch mit LR und nur einfachen EV Pappen drin! Heute muss man da schon mehr auffahren.

Ich würde erstmal gucken was mit 4 18" auf einem Haufen geht. Gleiches Gehäuse, Gleiches Chassis... Der Sprung zu 6 Subs dann wird nicht ganz so hoch sein wie von 2 zu 4...

Evtl hat ja jemand im Umkreis genau deine Kombi und ihr könnt euch austauschen :top:

Grüße
Daniel
Fachkraft für Veranstaltungstechnik in Hamburg...
im Bau: 15" "China-Sub, Delta-10 Top"
Planung: 18" Sub (18PS76), Amps auf L25D Basis, und und und...
Beruflich: ...nun auch noch mit 30000Ansilumen in 4K

Beitrag Nummer:#33  Beitrag Mi 4. Jan 2017, 17:02
think Verkabler

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Die Ansprüche an den Pegel sind in den letzen Jahren Massiv gestiegen hab ich das gefühl!


Und die Zahlungsbereitschaft gesunken, habe ich das Gefühl.
Für ne normale Disko mit 150-200 Leuten gibts bei mir 2 18er Bässse und 12/1 Tops, mehr zahlt idR eh keiner.
Und immer dran denken, ihr seit dafür verantwortlich, dass es nicht zu laut ist.



Outdoor bei elektronischer Musik, mit entsprechendem Druck...
4 Stk. -> 0-50 Personen
6 Stk. -> 50-150 Personen
8 Stk. -> 150-300 Personen

Völlig übertrieben.

Für praxisnäher halte ich:
4 Stk. -> 300-500 Personen
6 Stk. -> 500-800 Personen
8 Stk. -> 800-1000 Personen

Vielleicht mal das kreischende 12/1 runter regeln, dann gibs auch mehr Bass ;)
Was imho häufig ein Problem ist: Bass wird 10-15db anhoben und ist dementsprechend früh im Limit, stattdessen wird nur noch das Top lauter/verzerrter und dann klingt es dünn, weil das eingestellte Verhältnis nicht mehr passt.

wie indoor wird man feststellen das es recht dünn geworden ist vor allem im unteren Bereich .Hier fehlen natürlich auch die schallbegrenzenden Flächen wie Wände und Decke
Um jetzt wieder zufriedenstellende Ergebnisse zu erzielen kann es je nach Musikrichtung sein, das man sein Equipment verdoppeln muss


Ich habe da andere Erfahrungen, gerade outdoor gibt es keine Raummoden, die einem den Bass an den Stellen klauen, wo man ihn haben will.
Ton:
2x H212h
2x Eigenbau Horntop "AHT 122"
6x MBH 118 (Faital)
4x db technologies arena pro 12
2x LMT121
Amping: RAM Audio

Beitrag Nummer:#34  Beitrag Mi 4. Jan 2017, 22:00
Ralle14 Pro-User

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Die Personenangabe von 0-50Personen mit 4 Bässen halte ich schon für realistisch. Wir hatten 12 potente 18er Bässe auf dem Festival mit Männertops drüber und die haben für 15x20m Fläche Outdoor gerade so gereicht. Es gab trotzdem noch Leute, die es lauter haben wollten. Elektronische Musik (gerade wenns in Richtung DnB oder Psy geht) ist nicht zu unterschätzen!

Beitrag Nummer:#35  Beitrag Mi 4. Jan 2017, 22:21
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@think:
Mit 8 18ern outdoor 1000Pax... du bist ja lustig.
Wie lange hält denn das Material?

PS: Ich würde sagen, das wird hier sehr OT und ist wenig zielführend. ;)

Gruß,
Bernd

Beitrag Nummer:#36  Beitrag Do 5. Jan 2017, 00:04
stoneeh Lautmacher

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Ist doch gut, wenn verschiedene Sichtweisen und Erfahrungen kommen. Und wenn's nur darum geht, zu demonstrieren, dass auch unter den Veranstaltern und Veranstaltungsdienstleistern kein Konsens besteht, und der Threadersteller nicht drum herum kommt, selbst herauszufinden, was bei ihm reicht, und was nicht.

Ne kleine Anekdote noch: bei unserer letzten VA sind wir Durchschnittspegel ~125db gefahren. Das ist nicht mehr harmlos, da beutelt es einen schon ziemlich durch. Bei ner Veranstaltung vor ein paar Monaten von Mr_DnB hier im Forum hab ich Schnitt ~115db gemessen. Da war der Bass halt deutlich weniger spürbar, aber subjektiv trotzdem noch laut und druckvoll.
Als Beschallungspegel empfind ich beides. Und diese 10db sind ziemlich genau der Unterschied zwischen 4 oder 12 Subs. Also kann man so, oder so machen - je nach Anspruch.

Beitrag Nummer:#37  Beitrag Do 5. Jan 2017, 00:13
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hitower78 hat geschrieben:
Die Ansprüche an den Pegel sind in den letzen Jahren Massiv gestiegen hab ich das gefühl!
Vor 20 Jahren haben wir Festzelte mit 6 18" gemacht... Damals noch mit LR und nur einfachen EV Pappen drin! Heute muss man da schon mehr auffahren.


Jetzt wird´s tatsächlich ordentlich OT, aber das Thema kommt ja immer.

Vor 20 Jahren war generell mal die Masse an gespielter Musik auf einer Veranstaltung eine andere als heute. Vor 20 Jahren wurde deutlich mehr Rock/Metall gespielt, heute ist es elektronische Musik.
Daher ist generell die Anforderung eine andere.

Vor 20 Jahren gab es aus Sicht eines Veranstalters günstige Bands (Bezug auf Gage) die mit kleiner PA ankamen und semiprofessionell ihr Werk beherrschten. Da standen dann 4 18" EV Basshörner und zwei 12" Direktstrahler Tops drüber.
Gleichzeitig gab es teure Bands die den Job im Hauptberuf durchzogen und in selber Location mit 8 Stück doppel 18" Bässen und doppel 12" Horntops antraten. Wenn dann der Drummer in die Bassdrumm tritt haut´s Dich um :D

Heute ist das natürlich noch genauso.

Das ist alles subjektive Empfindung zum einen, eine Frage der Gage zum anderen.

Dann immer die Diskussion darum wie viel ich brauche um bei einer Veranstaltungsgröße X genügend Bass zu haben :grummel:

Der eine definiert spürbaren Bass so, dass der Tisch an dem er sitzt vibriert, der andere definiert spürbaren Bass so, dass die Jeans an der Wade flattert.
In der technischen Umsetzung liegen Welten dazwischen.

Wovon redet denn nun jeder Einzelne ?


.
(bin schon ruhig :lol2: )
MfG
Frank




PA-Verleih, DIY, Shop:
https://www.mobile-club-sounds.de

Beitrag Nummer:#38  Beitrag Do 5. Jan 2017, 00:37
rainer Verkabler

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BERND_S hat geschrieben:

Ich würde sagen, das wird hier sehr OT und ist wenig zielführend. ;)


Sehe ich genauso
Die Fragestellung ging ja um das Mischen von verschiedenen sub's
Es ist trotzdem interessant was manche aufstellen würden auch mit der Gefahr ihr Zeug totzuprügeln
4 Bässe für 300 - 500 Personen halte ich einfach zu unterdimensioniert
Raumoden indoor kann man auch dazu nutzen ( bei geschickter Aufstellung ) Bass auszublenden wo ich ihn sowieso nicht haben möchte

Zu dem Mischen der beiden angefragten 18er kann ich leider nichts sagen, weil ich bei Direktstrahlern immer nur gleiches Material hinstelle
Bei meinen FL - Hörnern kann es durchaus sein , das auch mal ne Kiste mit reinruscht die mit einem anderen Chassis bestückt ist
Da aber die LS ähnlich identische Parameter für den Hornbetrieb aufweisen ist dies nicht weiter tragisch
Viel wichtiger das es die selbe Kiste ist ( Hornlänge , Verlauf , Öffnung )


mfg
Rainer

Beitrag Nummer:#39  Beitrag Do 5. Jan 2017, 03:06
think Verkabler

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Die Personenangabe von 0-50Personen mit 4 Bässen halte ich schon für realistisch. Wir hatten 12 potente 18er Bässe auf dem Festival mit Männertops drüber und die haben für 15x20m Fläche Outdoor gerade so gereicht. Es gab trotzdem noch Leute, die es lauter haben wollten. Elektronische Musik (gerade wenns in Richtung DnB oder Psy geht) ist nicht zu unterschätzen!


Dann solltet ihr mal überprüfen, ob alles richtig ist. Beliebte Fehler sind immer wieder Phasendreher, die zu Auslöschungen führen. 12 pontente 18er auf solch einer Fläche sollten mehr als genug Pegel schieben. Auch kommt es auf die Aufstellung an, klassich L-R führt zu Auslöschungen, genauso, wie zB eine massive Wand hinter der Bühne, wenn diese nicht weit genug weg ist.

Leute, die es lauter haben wollen kannst du eigentlich getrost ignorieren, die sind aus Erfahrung idR betrunken oder auf Drogen und deren Ohren sind dann sowieso entsprechend dicht.

Die Genres der elektronischen Musik kenne ich ehrlich gesagt nicht, allerdings ist solche Musik doch meist eh komplett totkompriemiert und stresst damit das Material viel mehr, von daher macht das also schon Sinn entsprechend mehr aufzustellen und dann sagen wir auf -12db vorm Limiter zu fahren.




Ne kleine Anekdote noch: bei unserer letzten VA sind wir Durchschnittspegel ~125db gefahren. Das ist nicht mehr harmlos, da beutelt es einen schon ziemlich durch. Bei ner Veranstaltung vor ein paar Monaten von Mr_DnB hier im Forum hab ich Schnitt ~115db gemessen. Da war der Bass halt deutlich weniger spürbar, aber subjektiv trotzdem noch laut und druckvoll.


Wo und wie gemessen, welche Bewertung? Wenn das der A bewertete Pegel gemittelt über eine Stunde war, dann warst du genau 26db zu laut. Das ist echt nicht lustig! :rolleye: Entweder Körperverletzung durch grobe Fahrlässigkeit oder sogar auf Vorsatz. :flop:


Mit 8 18ern outdoor 1000Pax... du bist ja lustig.
Wie lange hält denn das Material?

Vielleicht reden wir von unterschiedlichen 18ern? Mit hochwertigen, die auch Pegel bringen geht das problemlos, lief sogar nicht mal auf Anschlag, 6db Headroom. Du darfst nur nicht den Fehler machen und den DJ direkt anschließen (immer ein Pult zum runtergeln dazwischen) dann ist klar dass das Material nicht lange hält, egal ob du einen Sub aufstellst oder 12.

Andere Buden beschallen das durchaus auch mit nur 4x 18", nämlich so wie es im Rider steht. Die 8 Subs für 1000 Leute war nur deshalb um das Material zu schonen, mache ich aber auch nicht mehr (mehr zur Wirtschaftlichkeit weiter unten)

Der eine definiert spürbaren Bass so, dass der Tisch an dem er sitzt vibriert, der andere definiert spürbaren Bass so, dass die Jeans an der Wade flattert.
In der technischen Umsetzung liegen Welten dazwischen.

Wovon redet denn nun jeder Einzelne ?


Für mich "drückt" der Bass schon ziemlich stark, wenn der Tisch vibriert :toptop: Mehr geht wegen Auflagen meist sowieso nicht.



Es ist trotzdem interessant was manche aufstellen würden auch mit der Gefahr ihr Zeug totzuprügeln
4 Bässe für 300 - 500 Personen halte ich einfach zu unterdimensioniert

Da wird nichts totgeprügelt, Limiter immer konservativ einstellen bzw so, dass es mind 10 Jahre hält, damit fahre ich bisher gut.
Du musst auch bedenken, dass es wirtschaftlich sein muss, wenn der Veranstalter zu mir kommt dann steht für ihn das Budget schon fest, also stelle ich entweder nur 4 Subs auf oder trete den Auftrag an die Konkurenz ab. Aus welchem Grund sollte ich dort mehr Aufstellen als bezahlt wird? Damit meine Subs 12 statt 10 Jahren halten und ich im Gegenzug das doppelte an Material lagern und durch die Gegend fahren muss ohne das doppelte an Geld zu bekommen?


Zum Mischen von Subs:
Auch schon gemacht, aber wenn es vermeidbar ist, dann vermeiden! Kommt auch auf die Musikrichtung an, wenns eh nur Gewümmere und Gedröhne ohne Definition kannste eher mischen als bei anderen.
Ton:
2x H212h
2x Eigenbau Horntop "AHT 122"
6x MBH 118 (Faital)
4x db technologies arena pro 12
2x LMT121
Amping: RAM Audio

Beitrag Nummer:#40  Beitrag Do 5. Jan 2017, 04:20
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Renommee: 79
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@Think:
Ich gehe jetzt mal von Standard-18ern aus. (z.B. dein MBH)
Das geht bei 1000 Personen Party-Musik/ Schlager/ Rock oder so nem Gedöns.
Auf ausgewiesenen Techno-Partys wäre mir das aber zu wenig.
Unterschied ist denke ich, dass die Leute tatsächlich wegen der Musik kommen und weniger an der Bar stehen, sondern tanzen.

Bezahlen wird das natürlich niemand, deshalb habe ich auch aufgehört VAs zu machen.

Gruß,
Bernd

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