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Sub aus Sp-8/150 pro Dynamikeinstellungen Dcx?

Aufstellung von Boxen und Controlling/Setups

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Beitrag Nummer:#1  Beitrag Di 23. Mai 2017, 09:45
Swany Benutzeravatar
DJ

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Juten Tach...:-)

Ich hatte mir vor einer Weile zwei Subs auf Basis des Sp-8/150 pro gebaut die ich letztes Wochenende nun endlich mal raus packen konnte um sie auch ein wenig auf zu drehen. Angeschlossen an eine Qsc Gx3 jeweils zwei Sp-8/150 pro pro Sub in Parallelschaltung. Über den Dcx hatte hatte ich 120 hz Tiefpass zu den Sat's und 40 hz Subsonic jeweils in 48 Db Buttter. Nun musste ich aber feststellen, das die Subs relativ schnell an ihre Grenzen stießen und ich den Pegel zurücknehmen musste und auch den Subsonic hochsetzen, so das ich am dann bei 50 hz angekommen bin wo sie bei adäquaten Pegel nicht mehr unsauber klangen (kein Anstoßen der Membran mehr an die Polplatten :-S).
Jetzt hatte ich gelesen das man über den Dcx auch einen "Dynamischen-Eq" einstellen kann...jedoch habe ich keinen Plan wie man da die Einstellungen vornimmt gescheige denn welche Werte man für die Parameter so als Richtwert nehmen tut... :?: Ist der Dynamische besser geeignet als "Sicherheitselemement" anstatt die Subsonic so hoch setzen zu müssen?

Vielleicht kann mir ja da einer einen sachkundigen Rat geben was da besser ist oder wie ich den Dcx dazu bekomme das er mir meine Speaker heile lässt :D .

Gruß Swany.

Beitrag Nummer:#2  Beitrag Di 23. Mai 2017, 12:20
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Okay anschlagen an die Polplatten klingt nach falsch gesetzem Subsonic und oder falsches Gehäuse ( wie ist die Tuningfrequenz / Volumen?).
Du hast deinen Low Cut mit 48 DB But eingestellt, man sollte den Low Cut nicht so steil trennen, da eine zu steile Trennung die Ausschwingung unterhalb der Frequenz nur mäßig begrenzt. Empfohlen wird ein Low Cut mit 18 DB But auf der Tuningfrequenz.
Probiere das am Besten mal so aus.

Zitat Jobsti:
Man kann den Sub killen durch zu tiefen Lowcut - Auslenkung zu hoch
Durch zu steilen Lowcut - Auslenkung zu hoch
Durch zu hohen LowCut - Kein Hub, keine Kühlung.

Alles aber immer in Verbindung mit dem jeweiligen Gehäuse + Abstimmung,
gespieltem Material, gesetztem EQ und Leistung.
Lowcut korrekt setzen, in dem Bereich aber EQ rein schieben ohne Ende killt die Kiste aber genau so,
allerdings wird der Lowcut oft circa beim Tuning gesetzt und genau dort kann man
richtig heftig EQ rein-pressen.

Beitrag Nummer:#3  Beitrag Di 23. Mai 2017, 12:30
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Ok, das ist ja schon mal gut hilfreich! Die Bässe laufen jeweils in 20 Litern Netto abgestimmt auf 52 hz Port ist 80 qcm... Kannst du mir erklären warum eine zu steile Subsonic eher zu hoher Auslenkung führt, also nur vom Verständnis her? Denn mein Gedankengang war ja, je steiler, je mehr schütz ich den Treiber vor ungewollten Frequenzen!? Also so die Überlegung... :P .

Gruß Swany.

Beitrag Nummer:#4  Beitrag Di 23. Mai 2017, 13:32
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Den genauen technischen Grund kann ich dir leider nicht sagen.(Ich will keine falschen Informationen weiterplappern).
Das ganze lässt sich aber durch Simulationsprogramme (WinISD Pro z.B.) bestätigen.
Für deine Subs würde ich den Lowcut bei 45HZ But18 (aus dem Bauch heraus) setzen.

Beitrag Nummer:#5  Beitrag Di 23. Mai 2017, 13:33
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Ein Lautsprecher im BR-Gehäuse hat auf seiner Tuningfrequenz ein Auslenkungsminimum, darunter wird die Auslenkung immer größer, aber auch über der Tuningfrequenz erhält man ein (lokales) Auslenkungsmaximum.
Ein Butterworth-Filter hat die Eigenschaft, dass er bei höherer Filterordnung zwar unterhalb seiner Grenzfrequenz besser bedämpft, darüber aber mehr durchlässt. (Ich hoffe, ich darf das hier verlinken, sonst einfach rauslöschen) Hier in Abb. E-13 -> http://wwwex.physik.uni-ulm.de/lehre/physikalischeelektronik/phys_elektr/phys_elektrse36.html unter Butterworth-Filter sieht man das ganz gut.
Wenn du also unter der Tuningfrequenz mit steilem But-Filter eingreifst, bedämpfst du die Auslenkung bis zur Tuningfrequenz und das Maximum darüber immer schlechter als mit einem flacheren Filter, der näher an der Tuningfrequenz liegt.
Wie man in Abb. E-15 auch ganz gut sieht, bedämpft ein Bessel-Filter über seiner Grenzfrequenz mit zunehmender Ordnung nicht (wesentlich) schlechter (im Gegensatz zum But.), könnte also eine Alternative sein.

Beitrag Nummer:#6  Beitrag Di 23. Mai 2017, 13:59
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Ok,...komm ich dem Verständnis schon näher :D. Also ist die Annahme das je steiler je besser nur bedingt tauglich... Weil wie ich schon schrieb hat ja jedenfalls von den Möglichkeiten die der Dcx bietet der Butterworth die steilste Flanke, deswegen halt die vorausgegangene Annahme.
Wenn ich mit Aj halt ein wenig herumspiele, dann habe ich bei steigender Leistung logischer Weise auch steigende Membranauslenkung, die aber (jedenfalls laut Simulation) sich nicht all zu weit Richtung Tuningfrequenz bewegt. Und mich dann zu dem eingangs gestellten Gedankengang bringen lässt ob eine "Dynamische-Limitierung" nicht doch die bessere Wahl wäre statt eines Festen Filters/EQ's der ja die ganze Zeit über wirken tut, und somit natürlich auch erheblich den Frequenzumfang mit einschneidet, wo er vielleicht "noch" gar nicht Bedarf?! Oder sehe ich das krum, da ich mir mit einer Art Dynamischerregelung auch Phasen und Laufunterschiede einhandle (wenn sie den greift bei großen Pegeln, und vorausgesetzt sie ist sinnvoll eingestellt :D ).

Swany.

Schwarz 2,83 Volt Signalspannung und Rot 33 Volt. Externes Bild
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Beitrag Nummer:#7  Beitrag Di 23. Mai 2017, 16:45
Lukas-jf-2928 Stagehand

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Was du mit dem dynamischen EQ machen willst ist dann quasi bei Pegel einen One-Note-Bass zu zaubern, der dann nur noch auf der Tuningfrequenz lauter wird (da hier das Chassis ja am wenigsten hubt).

Welches Gehäuse ist denn das? Passt das auch gut zu den Chassis und der Anforderung?

Das Gehäuse entscheidet halt auch extrem wie gut ein Chassis performt, ich hab für meine Bässe gute 6 Gehäuse gebastelt bis ich es gut fand und so gelassen habe, große Bässe gehört die mit teuren Chassis versagten und kleine 12" bandpässe die ziemlich was rausgeblasen haben.
Vllt passt das Chassis auch einfach nicht für deine Anforderung oder du erwartest zu viel.

Beitrag Nummer:#8  Beitrag Di 23. Mai 2017, 22:31
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Also der Treiber wurde ja auch schon von Jobsti verbaut und läuft auch bei Monacor als Doppelbass auch in einem kleinen Linearray...also würde ich mal sagen tauglich! Das Gehäuse und Port plus Portlänge sind aber nicht wie bei den Jobstis sondern selbst errechnet und auch per Impedanzmessung kontrolliert...taugt also auch so wie es soll. Das einzige was stört ist nun das der Bass A. lange keine 300 Watt pro Chassis veträgt bevor er angschlagen tut...was klar war und die Simulationen auch zeigen und B. ich dies gerne irgendwie unterbinden würde um die Treiber vor Beschädigungen zu schützen...das muss ja wohl möglich sein, ansonsten könnte es ja im Pro Bereich nirgendwo Bassreflexkisten geben denn die würden alle ziemlich abkackern da, meistens die ganz billigen bei Weitem nicht die Leistung vertragen können wie sie auf den "schönen Datenblättern" angegeben wird.
Um das eine schon wiegesagt einmal aus zu grenzen...am Gehäuse und der Abstimmung liegt es nicht. Sondern am Setup über den Controller, und ich möchte nicht eine one Note Bassnummer haben. Ich möchte eigentlich nur diesen eingekreisten Bereich ab einem Gewissen Pegel sinnvoll begrenzen so fern das mit dem Behringer möglich ist. Daher mein Thread...Wie Macht Man DAS? :D

Und irgendwie habe ich noch nicht wirklich verstanden warum ein flacherer Filter den Bass besser begrenzen tut als ein Steilerer. Vielleicht erbarmt sich ja einer mir das per Hand und Fuß zu erklären :lol: .

Swany.

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Beitrag Nummer:#9  Beitrag Di 23. Mai 2017, 22:35
Mark Halbedel Pro-User

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/Blutdruck...

8 (ACHT) Zoll. Dynamischer Limiter mit DCX in Kriegseinstellung. Schlägt an Polplatte an.

Und es gibt helfende Antworten dazu. Alle bekloppt geworden.

/ok ist wieder gut. Valium hilft.

Gruss, Mark

PS: Man ist nicht gesetzlich verpflichtet, Chassis derart zu foltern.

Beitrag Nummer:#10  Beitrag Mi 24. Mai 2017, 06:18
Jens Droessler Benutzeravatar
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Was du brauchst, ist kein dynamischer EQ, sondern einfach mehr von den Subs oder eben leistungsfähigere Subs. Wenn du sie so betreiben, nicht auf Tiefgang verzichten und die Chassis trotzdem schützen willst... das ist, was der normale Limiter macht. Damit ist dann eben der Maximalpegel eingeschränkt. Es gibt nur die zwei Möglichkeiten mit dem bestehenden Material: Volle Bandbreite, wenig Pegel oder eben reduzierter Bassbereich, dafür lauter. Der DynEQ kann die Physik auch nicht überwinden.

Beitrag Nummer:#11  Beitrag Mi 24. Mai 2017, 08:51
Andy78 Benutzeravatar
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:D :lol:
*lachmichfleckig*

Mark und Jens - geil auf den Punkt :toptop:
In meiner persönlichen Galerie werdet Ihr n Orden erhalten für geilste Antwort und beste Zusammenfassung ;)
Lukas bekommt auch einen für den Zusammenhangerklärbärbeitrag ;)

Grüße Andy

Beitrag Nummer:#12  Beitrag Mi 24. Mai 2017, 10:45
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DJ

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Vielleicht gibt es hier ein Mißverständnis...oder sind andere "User" sonst in die Kategorie ein zu orden, mit der ich vielleicht kurz mal aufräumen muss: Ich möchte nicht aus einem 2 achter Sub einen Sound wie aus einem 15 ner herausholen und aus einer Mücke einen Elefanten machen, das Einzige das ich möchte sind die beiden Subs, so sauber betreiben das ich sie ohne Gefahr bis ans Ende ihres maximalen durch die Auslenkung bergenzten Spektrums einsetzen kann ohne mir graue Haare wachsen lassen zu müssen ob sie vielleicht durch Fehleinstellungen vorher schon pffffff machen. Ich möchte nicht noch einmal neu bauen, ich möchte auch nicht eine Party mit 200 Leuten beschallen, und nein ich möchte auch aus zwei doppel achter Subs kein Erdbeben erzeugen können. Verständlicher?
Mir geht es einzig und allein um eine Praxisgerechte Einstellung/Abstimmung über den Controller so fern einer dazu was sagen kann, fähig und vielleicht sogar willens ist.
Deswegen gab es von mir die Überlegung eines Einsatzes von einem Dynamischen der wenn, so meine Überlegung auf die entsprechende Fq steil genug programmiert nur greift sollte der Treiber zu viel Signal bekommen, sonst nicht. Und das war jetzt die Frage, ist das sinnvoll, hat einer davon Ahnung wie man so etwas einstellt? Reicht einfach nur ein höher angesetzter Subsonic,...wenn ja wie steil mit welcher Funktion. Und am Besten noch WARUM macht man das alles genau so...damit ich das auch verstehen kann (elektrisch, physikalisch und fachlich).

Gruß Swany.


P.s.: die fachlichen oder weniger fachlichen Sticheleien können sich die ein oder anderen ach so alten Haasen gerne schenken wenn sie nichts sinnvolles zur Materie beitragen können und nur VA-Voodoo verbreiten wollen, der is nämlich langweilig...:D

Beitrag Nummer:#13  Beitrag Mi 24. Mai 2017, 12:29
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Was du suchst schimpft sich Limiter. Mit dem wirst du im DCX jedoch vermutlich wenig Freude haben, weil er nicht tief genug eingestellt werden kann, das wird jedoch der Versuch zeigen, ansonsten lautet ein Suchbegriff für dich "Behringer Ultradrive Spannungsteiler" oder "Behringer Ultradrive PAD".
Der dynamische EQ ist für dein Vorhaben eher weniger brauchbar.
Ebenso wie das immer weitere Heraufsetzen des Hochpasses für den Sub nicht wirklich sinnig ist, genauso wie diesen extrem steilflankig zu wählen. Lieber einen LR12 oder BUT12, evtl. noch ein BUT18.
Der Hochpass begrenzt den unter der Resonanz der Bassreflexrohre immer weiter ansteigenden Hub. Das macht jedoch nur soweit Sinn bis der begrenzte Hub den über der Reso nicht drastisch unterschreitet. Setzt man den Hochpass dann noch höher hätte man gleich eine CB bauen können, denn man filtert effektiv das weg was der Port liefert.
Sofern dir die Abstimmung deines Gehäuses bekannt ist kannst du den Einfluss verschiedener Filter auf den Hub z.B. mit WinISD Pro sehr einfach simulieren. In der Regel passt ein LR12 ca. 5Hz unter der Tuning Frequenz gut, oder ein BUT12 oder BUT18 auch bis zu 10Hz unter der Tuning Frequenz, aber das muss man halt simulieren, oder auch einfach in der Realität beobachten.
MfG Flo

Denkst du, das ist Luft, die du gerade atmest? Hm.

Beitrag Nummer:#14  Beitrag Mi 24. Mai 2017, 22:38
Jens Droessler Benutzeravatar
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Es hat dich hier niemand falsch verstanden. Der Fall ist wie geschildert ganze einfach: Entweder du stellst die Limiter für bei diesem Tuning angebrachten Hochasseinstellungen entsprechend niedrig ein, sodass der Sub sauber spielt, oder du verzichtest auf tieferen Bass, setzt den Hochpass höher und dann eben auch den Limiter etwas höher. Das ist alles. Und wenns die Partystimmung eben erfordert, dass deine Subs dauerhaft im Limiter hängen, dann hast du eben einfach zu wenig davon. Die physikalischen Grenzen der Subs werden vom DynEQ nicht verändert. Was hilft es, wenn die Subs bei höherer Lautstärke durch den DynEQ gewisse Frequenzbereiche nur noch leiser wiedergeben können als andere?
Und selbst WENN ein DynEQ eine Möglichkeit WÄRE, woher soll hier jamnd wissen, wo genau die Probleme bei höheren Pegeln liegen? Portgeräusche? Verzerrung durch zuviel Hub? Wo und wie man ansetzen muss, um das Problem zu reduzieren, hängt nunmal vom Problem ab. Einfach zu sagen "Mit höherem Hochpass ist das nicht" ist in etwa so wie als würde man "Der Motor an meinem Auto klappert, aber nur wenn er läuft" sagen. Kann alles mögliche sein, und hellsehen kann kaum einer hier.


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