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Billig verleih Amp für Ramsch PA mit Limiter

Allgemeine Diskussion zum Thema Veranstaltungstechnik

Moderatoren: mich0701, Lars H

Beitrag Nummer:#1  Beitrag So 4. Mär 2018, 19:07
David Verkabler

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Servus, noch ein zweiter amp Thread von mir, diesmal aber etwas ganz anderes ;)

Ich habe eine Billig PA die ich freunden für Private Feiern leihe ohne dabei auf irgendwas achten zu müssen.

Momentan besteht diese nur aus zwei Peavey PVX 15. Dazu sollen dann noch irgendwelche Billig Subs mit passiv Weiche damit man bei der Verkabelung nichts falsch machen kann und mir ein 4 Kanal amp mit einem DSP dazu einfach zu hochwertig in Relation ist.

Mein Gedanke wäre jetzt zum beispiel die Inuke 1000 DSP. An sich ein absolutes Müll Teil, allerdings ist es wie gesagt für Sachen wo Sound keine Rolle spielt und eh nur Schlager für besoffene läuft.
Der Amp hat zwar keine Power, allerdings könnte ich mit dem internen Clip Limiter zumindest das Clippen des Amp verhindern. Zusätzlich ist halt ein EQ an board, womit man evtl. noch ein bisschen was an Sound aus diesen Eimern raus kriegt.

Gäbe es sonst noch Alternativen wo es wirklich einen funktionierenden Limiter gibt?
Leistung ist erst mal völlig egal, ich habe mir halt gedacht dass ein Amp, welcher schon an sich zu wenig Leistung liefert um die Kisten zu grillen, dann eben noch mit einem sehr früh gesetzten Peak Limiter sehr ausfallsicher ist.
Ich dachte dann dass ich direkt ein XLR zu Miniklinke hinten an den Amp hänge sodass die Menschen da ihr Handy oder evtl. einen Laptop anschließen können. Ein Bluetooth Adapter von Logitech liegt hier auch noch rum, das ist evtl. auch ganz cool, da man so die Endstufe nicht mit einem zu hohen Eingangssignal überfahren kann.

Ist mein Gedankengang da nachvollziehbar oder hab ich da irgendwo einen Denkfehler?
Gibt es noch irgend eine Konkurrenz zur Inuke? (Klar weiß ich dass es Amps gibt die klanglich besser performen, das ist bei der Anlage aber nicht so wichtig wie ein funktionierender Limiter.)

MfG
David

Beitrag Nummer:#2  Beitrag So 4. Mär 2018, 20:20
think Verkabler

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Also ich würde nochmal überlegen, ob ich mir sowas antun würde. Was willst du damit erreichen? Die Leute unterbieten, die sonst McCrypt aufstellen?
Ich habe die Erfahrung, dass man sich mit solchen Geschichten eher selber schadet, indem man sich sein Image ruiniert, so nach dem Motto:"Der hat nur billig Geraffel".

Wenn du Amps verwendest die eh keine Leistung haben, gepaart mit Lautsprechern, die einen geringen Wirkungsgrad haben, passiert folgendes:
Besoffene wollen mehr Pegel, kommt aber nicht, weil du ja selbst sagst, dass du sehr früh limitieren müsstest, damit der schwache Amp nicht clippt. Darauf folgt, dass der "DJ" sein Pult komplett aufreisst, sodass selbiges clipt, das killt dann meist zuverlässig die Speaker, weil das Pult ein Rechtecksignal rausschickt.

Mit einer 4 Poligen System Verkabelung wäre es außerdem genauso einfach zu verkabeln, als mit passiver Weiche. Außerdem könntest du bei einem 4 Kanal Amp, subs und Tops getrennt limitieren. Wenn du das Gesamtsignal nur limitierst, wird es "pumpen". D.h. wenn kein Bass da ist, werden die Tops laut und sobald Bass kommt, regelt der Limiter und damit auch die Tops runter.
Ton:
2x H212h
2x Eigenbau Horntop "AHT 122"
6x MBH 118 (Faital)
4x db technologies arena pro 12
2x LMT121
Amping: RAM Audio

Beitrag Nummer:#3  Beitrag So 4. Mär 2018, 23:04
David Verkabler

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Ich habe selbst eine Wertige PA die 4 pol verkabelt ist. Es geht hier nur um Sachen wo es um reine sauf Geschichten geht, da ist nicht mal ein dj vorhanden, da wird alternativ zu dem oben genannten setup ein handy an eine 2.1 Logitech Anlage angeschlossen. Das ist alles privat und im Freundeskreis. Abgesehen davon sind die Tops auch nicht Wirkungsgrad schwach. Ob man da jetzt 400 oder 100 Watt rein gibt ist meiner Meinung nach zu verschmerzen.
Es ging mit hier wie gesagt um Empfehlungen, außerdem sind die Peavey PVX Topteile jetzt auch keine piezo tops und klingen deutlich besser als das Mc crypt Zeug was man hier alternativ beim Verleiher für 30 Euro pro Tag mieten kann.

Beitrag Nummer:#4  Beitrag So 4. Mär 2018, 23:49
zockerne Benutzeravatar
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Saufgelage mit Handy/playlist ohne dj...Bei sowas verleihe ich meist 4x MTH30 mit den open1001 als tops an 4-1300/dcx...Und das als Minimum, irgendwann rüste ich auch da auf qualitativeres um. Alles andere bringt doch nichts. Du versuchst scheinbar schlechtes,aber nicht zuuu schlechtes Equipment zu holen...Ich erkenne darin keinen Sinn. Grundsätzlich sollte doch jede Kundengruppe ein Recht auf qualitatives Equipment haben.
Wenn ich den perfekten Basslautsprecher baue - Ist dieser dann trotzdem suboptimal ?

Beitrag Nummer:#5  Beitrag Mo 5. Mär 2018, 08:50
Ralfii Kabelträger

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Ich habe auch schon die Erfahrung gemacht, das wenn man nur was billiges hinstellt, oder nur Tops, das dann der Bassregler am Mischer immer auf "Max" steht, und das ist für Tops und ne E800 halt zu zu Bassig.


Lieber stelle ich dann halt 2 oder 4 Subs auf und die Leite sind zufrieden. Kostet halt dann etwas mehr, aber das ist dann auch ein anständiger Sound......

Und wenn nur rausspringt, dann bleibt die Anlage besser zu Hause bei mir.



habe auch schon einige male eine E800, einen DS2/4 und billige 12" Tops verliehen und muss immer wieder feststellen, wie grausig das Klingt, wenn ich selbst dabei bin.

Meist ist es den Leuten aber wurst, wie es klingt....
LD 4950, VLP1500, DS2/4, 4xLMB115 mit Kappa15 Pro-LF, LMT101, Soundcraft Spirit SX

Beitrag Nummer:#6  Beitrag Mo 5. Mär 2018, 16:49
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zockerne hat geschrieben:
Saufgelage mit Handy/playlist ohne dj...Bei sowas verleihe ich meist 4x MTH30 mit den open1001 als tops an 4-1300/dcx...Und das als Minimum, irgendwann rüste ich auch da auf qualitativeres um. Alles andere bringt doch nichts. Du versuchst scheinbar schlechtes,aber nicht zuuu schlechtes Equipment zu holen...Ich erkenne darin keinen Sinn. Grundsätzlich sollte doch jede Kundengruppe ein Recht auf qualitatives Equipment haben.


Das ist aber doch absolut nicht wirtschaftlich. Oder wird dir das gezahlt. Oder wieder anders gefragt ist das dann aus spaß unter Freunden ?


Mit freundlichen Grüßen

Beitrag Nummer:#7  Beitrag Mo 5. Mär 2018, 17:58
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Nachdem ich bissl was geschrieben habe, wurde mir bewußt, dass wir inzwischen vom Thema weiter weg kommen. Daher OT, sorry, aber ich wills net völlig vorenthalten.

"Grundsätzlich sollte doch jede Kundengruppe ein Recht auf qualitatives Equipment haben" kann ich durchaus nachvollziehen. Ich mach den Menschen gern Spaß für Ihre Party, sie sollen einen schönen Abend haben.
Andererseits: Verschenken kann ich eher nix, denn ich krieg ja auch nix geschenkt. Daher schließe ich mich diesen Bedenken an, Olli und Ralfi.
Sicher kann man hier und da unter gewissen Umständen mal noch was am Preis oder an gegenseitigen Gefallen machen, aber unterm Strich gilt:
Das Zeug in Konstellation X geht zum Preis Y raus. Wer's net zahlen will, muss sich wo anders umsehen und sich von mir aus mit s*#dreck u.ä. von irgendwem anders vollplärren lassen. Irgendwo ist eine Schmerzgrenze, zu der das Zeug lieber im Lager steht als irgendwo für kein Geschäft schmutzig zu werden oder gar defekt zurück zu kommen. Denn unterm Strich habe ich Arbeit damit, und auch Kosten. Nur damit ich auch den Nullbudgetkunden bedienen kann, stell ich mir keinen Mist hin, der mir den Namen versaut. Und wer bei mir ist, und mich mit aller Gewalt runterhandeln will, hat beim ersten Auftritt noch folgende Chance: Ich spiel ihm was auf meinem Material vor, welches mietbar ist - zum Vergleich gibt's ein abschreckendes DIY-Top; angeblich ein Nachbau von so ner Billigmöhre (wobei die sooo schlecht fast gar net sein können :shock: ) Dann hat er die letzte Möglichkeit, die oft nur ein paar wenigen Euro investieren zu wollen oder eben auch nicht.

Aber wie gesagt: ist hier inzwischen etwas arg vom Thema - ich glaub so Threads gab es eigentlich auch schon in ähnlicher Form.
Sorry.

Beitrag Nummer:#8  Beitrag Di 6. Mär 2018, 11:34
David Verkabler

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Ich finde es überraschend wie hier wirklich so viele Moralpredigten zustande kommen obwohl hier keinerlei Informationen Gegeben worden sind um was für Veranstaltungen es sich handelt.

Es geht bei diesen VAs überwiegend um kleine private Veranstaltungen von Freunden wo sich ein paar Menschen zum Beispiel in einer Kegelbahn treffen um sich da voll laufen zu lassen und ich will eben ein System was so eine Bluetooth Box oder eine 2.1 Logitech Anlage ablösen kann. Das hier ist also weit entfernt von irgend einer DJ Geschichte und es geht dabei auch nicht um Geld was bei diesen "Veranstaltungen" verdient wird.

Ich weiß ja nicht wie gutgläubig hier manche sind, aber es gibt bei mir nun mal keine BR118EX, AD Tops mit Lab Clones und DSP für lau und dann auch noch ohne meine Aufsicht. Dafür ist mir mein geliebtes Material einfach zu Wertvoll.
Ich begreife jetzt ehrlich gesagt nicht was daran nicht zu verstehen ist? Wenn ihr meint so etwas Wertiges für 30 Euro verleihen zu müssen ist das euer Bier, da quatsch ich euch nicht rein. Hier in der Ortschaft gibt es als Alternative für 35 Euro wie gesagt zwei Piezo Tröten billigster Sorte und einen Skytec Amp dazu. Im Vergleich dazu, ist das was ich hier plane wohl ein paar Ligen drüber, deshalb bitte ich euch doch Konstruktiv einfach beim Thema zu bleiben, ich habe schon meinen eigenen Kopf um da etwas abzuwägen um etwas zu tun oder zu lassen :)

Zu der Geschichte mit zu wenig Leistung und Pegel, Bass usw.
Die Peavey Tops werden schon mindestens 95db auf 1W machen. Programm sind sie mit 400 Watt angegeben. Ich denke jetzt nicht dass das mit 100 Watt so Leise wäre.
Dazu sollen dann halt eben später noch zwei Subs kommen die mit Passivweiche durchgeschliffen werden, da kommt dann evtl noch ein vernünftiges Chassis wie ein 15LB100 rein.
Da könnten die 300 Watt Peak eben etwas knapp sein, oder wie seht ihr das?
Die größere 3000er wäre da sicher auch noch eine Option, aber ob das wirklich für 3-6db mehr lohnt? Ich meine d&b gibt den Q Sub der Ausfallsicherheit wegen ja auch nur mit 400 Watt an :lol2:

Alternativ gibt es eben noch die 4 6000, da ist allerdings wieder das Risiko vorhanden dass ein Sub Kanal im Top Landet wenn ich das ganze nicht 4 Pol verkabel. Klanglich würde das Sicher lohnen da passiv weichen nicht sonderlich doll sind und gerade die Sub Auswahl sehr einschränken.

Ich plane schon aus diesem Budget zusätzlich zur Robustheit das Maximale was an Klang für das Geld eben geht, raus zu holen. Für die, denen das hier nicht passt, seht es einfach als Experiment. :D
Wenn man ein Forentreffen im Westen zustande kommt, spiel ich euch das System dann gerne vor ;)
Zuletzt geändert von David am Di 6. Mär 2018, 14:14, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag Nummer:#9  Beitrag Di 6. Mär 2018, 12:51
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Wie bereits geschrieben, hab mich leider auch etwas vom Thema wegzerren lassen, Sorry.

Zur konkreten Frage nochmal, Deinen Ansatz find ich gut. Was Chaosfestes und dennoch gut klingendes für n schmalen Freundetaler ist schon geil.
Mit den Peaveys geht ja durchaus was vernünftiges; kann man m.E. nicht als "schlechtes Equip" bezeichnen.
Ein Kernproblem seh ich auch im Amp; eine bessere oder günstigere Alternative zur INuke finde ich nicht (mit Blick auf Zweck und Budgetklasse). Für das Geld ist die an sich okay, gerade hinsichtlich der benötigten Features (Limiter und EQ). Daher kann ich Deinen Überlegungen an der Stelle nicht viel konstruktives beifügen.
Die nächste Hauptfrage bleibt danach die Gewichtsklasse: 100 gegenüber 400 Watt sind 6 db rechnerische Einbuße am Ende der Fahnenstange. Bei 95 db auf 1W sollten aber ja bei 100W auch schon runde 115 db (ggü 120/121) rausbekommen.
An sich reichts - sauberes und annähernd gegen Null ausgesteuertes Eingangssignal vorausgesetzt.
Da sehe ich noch ein weiteres echtes Problem und habe noch keine günstige katastrophenfeste Lösung parat*. Zu wenig Dampf von der Quelle zieht sich eben durch; ein überfahrener Eingang dagegen ist freilich auch voll übel und nicht gewollt. Ein Minipult vor den Amp kann das Line-Pegel-Problem lösen. Ist aber wieder eine Fehlerquelle, die ja hier draußen bleiben muss.
*(Nähkästchen: In spontan aufgekommener ähnlicher Situation - gebuchtes Partybesteck, letztlich dann aber durch Terminkollision doch ohne meine Anwesenheit und Kontrolle, hab ich die Nummer dann damit gesafed, dass ich hinten im Amprack nen 166er dbx verbaut habe, mit dem ich einerseits den InputGain einige db hochgezogen und zugleich sehr früh eine flache Kompression drauf gesetzt habe; zudem dann eben noch limitiert. Das setzt aber voraus, dass keiner drangeht / dran kommt - konnte ich durch selbst aufstellen und richtig doof in der Ecke einbauen hinkriegen. Allerdings ist das natürlich von optimal auch weit weg - wobei es vom Partyvolk niemand gemerkt hat, nur mich selbst hat's beim Soundcheck gestört, weil es eben einige dynamische Verluste mit sich bringt.)

Problematisch sehe ich das, wenn mit der Leistung von 100W noch ein passiv getrennter Sub eingebunden werden soll. Haut m.E. nicht mehr gut hin; wenn das dann geprügelt wird und die Endstufe mangels Leistung zu macht, besteht erhöhte Gefahr für das gesamte System - auch trotz Cliplimiter (der bei vielen Amps leider nur die Notbremse ist, wenn's richtig rechteckig wird - weiss aber nicht, ob der in der Inuke besser ist). Die Variante würde ich verwerfen; zumal Sub-Sat-Weichen in Passiv schon relativ teuer werden, wenn sie taugen sollen.

M.E. wären im Endeffekt folgende Strategien tragbar:
A) die kleine Inuke, Tops dran, bissl vor der Max. Leistung limitieren (damit der Notbrems-Cliplimiter möglichst doch nix zu tun hat), testen ob das mit dem Eingangspegel hinhaut, nötigenfalls davor ein Minipult so ins Case versteckt, dass es keiner findet und dran kommt und damit den Pegel (ungefährlich) so weit angehoben, dass übliche Handy-und Notebook-Pegel ein paar db unter Null reinkommen (möglicherweise doch die Nummer mit dem Kompressor mal ausprobieren). Zusammen mit dem Limiter ein wahrscheinlich brauchbares Ergebnis zwischen erreichbarer und maximaler Lautstärke.
B) Erweiterung um 1-2 Subs: wie A); dann zweite kleine Inuke dazu. Trennung per DSP, Verkabelung dann aus der Blende als Systemverkabelung 4-polig.
C) die stärkere und edlere Variante: Gedanken aus A) und B) übernehmen; 4-Kanal-Amp, Trennung Limiter und EQ per DSP; Verkabelung dann aus der Blende als Systemverkabelung 4-polig.
edit: Anstelle der kleinen 1000er kann natürlich auch die 3000er verbaut werden; mehr Headroom, vermutlich entspannter etc. pp.
Aber: ich teile da die Bedenken, ob das mehr an Leistung und die paar Vorteilchen das Mehr an Preis zu begründen vermögen...

Ne bessere Lösung hab ich nicht.

Vielleicht ist aber irgendwas dabei, was einen Gedanken auf den Weg bringt oder zu verwerfen hilft....
Grüße Andy

Beitrag Nummer:#10  Beitrag Di 6. Mär 2018, 14:13
David Verkabler

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Also als Übersteuerungsschutz hatte ich ja schon die Idee mit dem Bluetooth adapter. Hier kann ja jedes Gerät egal ob Handy oder Tablet nur den gleiche Spannung X vom Adapter ausgeben da auf Digitaler Ebene ja kein Clipping entsteht und ich somit einen Absolut sicheren Bezugspunkt hätte, nach welchem ich den Input Gain von der Inuke richten könnte sodass diese nicht überfahren wird, oder habe ich da einen Denkfehler?
Bei Minipulten ist immer die Sache dass man da halt auch alles aufreißen kann bis die Clipping LED dauerleuchtet. Das ist die Momentane Lösung, zu der ich eine Verbesserung suche.

Also Laut Angaben liefert die Inuke 1000 DSP an 8 Ohm 160 Watt und an 4 Ohm 300. Ist bei der natürlich absolute Peak Obergrenze, also sollte man eher von 100 an 8 Ohm und 200 an 4 ohm ausgehen.
Bei einer Sub Top Kombi als 4 ohm Pro Seite wären das grob 100 Watt pro Kiste. Die 15" Peaveys werden wie gesagt mindestens 95, eher 99 db machen, Subs auch. Das wäre doch in Ordnung vom Pegel her. Dafür Klirrt dann eben auch nichts so wirklich. Der Peak Limiter wird da schon vernünftig greifen wenn man nicht am letzten Ende limitiert und das Netzteil dicht macht. Mit den Oberen werten als Limitierungspunkt sollte das dann hinhauen.
Passiv Weichen kosten Geld, klar, aber die günstigste Inuke als 4 Kanal wäre die 4 6000. Da ist man dann wieder bei 420 Euro... Ist die Inuke mit diesen Features da wirklich für über 400 Euro Konkurrenzlos?
Leistungstechnisch würden 200 Watt an 8 Ohm ja locker reichen wenn man eine 4 Kanal hätte, aber ich finde wirklich nichts mit DSP als Alternative..

Am Einfachsten und günstigsten wäre es also mit der 1000 DSP und passiv Subs. Was da an Pegel rumkommt müsste man eben testen. In die Bässe könnte man ja auch irgend eine Pappe mit viel Kennschalldruck stecken. Alternativ an einen Kanal der 1000er die Tops und an den anderen die Subs? Dann könnte ein Leie zumindest über die beiden Gain Regler vorne das Verhältnis von Bass und Top einstellen und die Limiter würden Sub und Top unabhängig voneinander Regulieren und man würde sich die Weichen sparen. Auch da ist dann eine 4 Pol Verkabelung nötig, dafür könnte man alternativ eben die Trennung vernünftig vornehmen und spart sich die Weichen. Nachteil ist natürlich dass man nur Mono hat, was bei sowas aber kaum eine Rolle spielt, denke ich.

Beitrag Nummer:#11  Beitrag Di 6. Mär 2018, 15:12
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Hmm…
Der Gedanke mit dem Bluetooth-Adapter und dass dabei auf Digitaler Ebene kein Clipping entsteht sowie der sichere Bezugspunkt haben durchaus was für sich. Klingt gut; allerdings vermag ich nicht zu beurteilen, ob da ein Denkfehler drin ist. Hab ich noch nie getestet; weiß ich nicht.
Klar, das Minipult ist eben eine Fehlerquelle soweit zugänglich. Deshalb der Gedanke mit dem versteckten und unerreichbaren Einbau. Glücklich macht mich die Lösung aber auch nicht.
„mindestens 95, eher 99 db machen, Subs auch“: Bin ich (zumindest von letzterem) nicht so überzeugt. Dass die Tops iwo zwischen 95 und 99 anzusiedeln sind, halte ich für realistisch bei ausgewachsenen PA-Tops.
„Normale“ und halbwegs handliche 15“ Subs in günstig liegen aber dort lange nicht. Beispiel: relativ lauter und amtlicher 15er: JL-Sub15N – 94,5 dB. Wie immer haben wir also das Kernproblem Sub-Sat: untenrum muss Leistung ran und/ oder mehr Zeug her. Das macht die passive Trennung nicht einfacher, wenn sie stimmig sein soll. Klar kann man über BP / Horn noch bissl was rausholen; aber es soll ja einerseits in vernünftigem Budget und andererseits transportabel bleiben.
Alternativen mit DSP finde ich auch keine. In günstig und mit DSP ist nix zu finden, was nicht gefühlt mit mindestens 1,5fach Behringer zuschlägt. Erstaunlich. Aber isso. An sich drängt sich die 1000er fast alternativlos auf. Gebe Dir Recht – die 4-Kanal ist eigentlich aus wirtschaftlicher Sicht raus für diesen Ansatz.
Der letzte Gedanke ist m.E. schon fast wieder einer der besten im Thread: Mono fahren, die DSP-Endstufe schlicht in Top und Bass unterteilen. Das anpassen-können kann man ja auf „eins kann derjenige eben runterdrehen“ reduzieren; funktionieren nach Deinen Vorgaben und klanglich okay sollte es möglichst bei „voll auf“ in beiden Kanälen. Das ist krisensicher und kann von wirklich jedem in Betrieb genommen werden. Und es kann wirklich nix kaputt gehen, wenn 4-polig verkabelt.

Beitrag Nummer:#12  Beitrag Mi 7. Mär 2018, 09:46
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Moin.

Ich habe den Phillips Bluetooth AEA2500 und in Verbindung mit der Poweramp App, vielleicht auch mit anderen Musikplayern, gibt es eigentlich kein Clipping.

Man muss zwar am DS2/4 den Gain etwas vergrößern, aber man kann ganz gut die maximale Lautstärke festlegen mit den Controllersettings.

Da können sie am Tablet rumspielen wie sie wollen, es wird nicht lauter und der Sound bleibt anständig.


Und vor allem hat man kein Klinkenkabel das beim aus und einstecken einen ordentlichen krach verursacht....

Reichweite ist auch unproblemtisch, 20m sind locker drin....
LD 4950, VLP1500, DS2/4, 4xLMB115 mit Kappa15 Pro-LF, LMT101, Soundcraft Spirit SX

Beitrag Nummer:#13  Beitrag Mi 7. Mär 2018, 10:52
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die Idee eine Saufanlage nur via Bluetoose zu verbinden ist eig sehr gut,
denn MaxPegel ist fix und kein Plop beim Kabel-ausziehen.
alles in ne verschlossene Kiste.
seltenst können normalos auch nen Mischpult bedienen,
vorallem nicht im Suffm.


Ampleistung musst halt gucken wie was brauchst für die Peavy,
wenn das ganze im fett-EQ-modus läuft,
und da ist nen günstiger DSP Amp doch ausreichend,
obwohl die Behringer 1000 echt mager ist.
nur ein dummes Pferd springt höher als es muß !

Beitrag Nummer:#14  Beitrag Mi 7. Mär 2018, 11:22
David Verkabler

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Mein Adapter ist dieser kleine "Kasten" von Logitech.
Ich werde wohl nächste Woche mal zum Musicstore fahren und so eine Inuke 1000 DSP mitnehmen, da berichte ich dann mal und werde mit Surface, Handy usw. gucken ob man wirklich einen Fixpunkt hat auf den man sich Pegeltechnisch verlassen kann. Falls dem so ist, hat man für solche Geschichten ein absolut zuverlässiges System mit wenig Fehlerquellen.
Wenn dem so ist, müssen wir nur noch eine Lösungen gegen die Grauenvollen und Berüchtigten "Bass Boosted" Versionen finden :lol2:

Beitrag Nummer:#15  Beitrag Mi 7. Mär 2018, 11:29
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*gespanntbin...
Bitte berichten ;)

Beitrag Nummer:#16  Beitrag Fr 9. Mär 2018, 19:12
David Verkabler

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So die Inuke ist angekommen und ich hab gerade schon etwas rum probiert. Obenrum klingt sie echt aggressiv aber das lässt sich mit dem EQ zum Glück etwas ausbügeln. Aber dass es klanglich nichts dolles ist war zu erwarten und ist meiner Meinung nach auch vertretbar wenn man sich mal folgendes vor Augen hält:

Das Teil hat einen Peak Limiter, der auch mit hohem Release recht gut arbeitet.
Es gibt einen EQ mit 8 Bändern die mit freiwählbarem Q Faktor und Frequenz gewählt werden können
Limiter, Delay usw natürlich auch
Und für mich das Highlight: Ein Dynamischer EQ. Dadurch kann man die Leistung nämlich recht effizient nutzen. Bei leiseren Pegeln kann man so untenrum gut Boosten und diesen Boost wenn es lauter wird wieder rückgängig machen. So klingen die 15" Tops auch bei leisen Pegeln fett und man schafft trotzdem noch guten Maximalpegel, da wird es dann halt dünner obenrum.

Insgesamt schafft das Ding dadurch also schon mal mehr als ein DCX, welcher mit dynamischen EQs schon überfordert ist. Wenn man überlegt dass das Ding 190 Euro kostet, ist das also schon sehr ordentlich!
Der Bluetooth Geschichte widme ich mich dann hoffentlich zeitnah und auch die Leistung von der Kiste werde ich mal überprüfen. Das wird nämlich entscheiden ob ich die 1000DSP behalte oder auf die größere 3000DSP umsteigen muss. Es war bei mir im Keller jedenfalls schon gut laut mit einem Top, viel Luft war da allerdings nicht mehr.

Für die Rahmenbedingungen die ich hier vorher gesetzt habe, bin ich bis jetzt mehr als Zufrieden!

MfG
David

Beitrag Nummer:#17  Beitrag Mo 12. Mär 2018, 18:44
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das klingt doch schon mal recht gut!
Weitermachen bitte ;)

Beitrag Nummer:#18  Beitrag Di 3. Apr 2018, 18:23
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... und wie schlägt sich nun die Inuke? Hast du sie schon mal im Einsatz gehabt?

Hatte selbst eine Inuke Nu1000DSP für meine ULB8Pro Tops. War eigentlich die ideale Endstufe für diese Anwendung. Ich finde ja das die Inuke Serie vollkommen unterschätzt wird! Die Leistung die auf dem Datenblatt steht mag zwar nicht erreicht werden, aber für den Preis liefert sie schon ordentlich Power! Auch die DSP Funktionen sind in dieser Preisklasse unübertroffen.

Dennoch denke ich, dass die 3000er für dich die bessere Wahl gewesen wäre. Für 15" Tops darf es durchaus etwas mehr Leistung sein.

Kann dich sehr gut verstehen, dass man für so kleine Feiern nicht viel Material aufstellen kann. Man möchte dabei seinen Freunden auch einen guten Preis machen, da man ja oft selbst zur Party eingeladen wird. Und für 30€ Einnahmen (oder eher "Kostenbeitrag") stelle ich sicher keinen meiner JM-Sub18N mit den entsprechenden Tops hin.

Beitrag Nummer:#19  Beitrag Mi 4. Apr 2018, 09:26
David Verkabler

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Wie gesagt, die inuke klingt nicht wirklich besonders und liefert auch nicht viel Leistung. Dafür gleichen das die DSP Funktionen eben aus.

Noch mal etwas ausführlicher:
Gerade obenrum performt die nicht wirklich sauber, hört man bei den Tops aber jetzt eh nicht so raus. Ich hab obenrum trotzdem ca 2db raus gezogen damit es nicht so spitz klingt. An meinen Guten Tops kann ich da mal gegenhören, denke aber dass das jetzt nicht nötig ist. Habe eh nur einen FP10000Q und eine LAB IPD 2400 als Vergleich und da ist es klar dass die Inuke deutlich schlechter klingt.
Untenrum ist sie ohne EQ auch ziemlich dünn, klingt einfach nicht voluminös. Super ist allerdings der Dynamische EQ, so kann man den Sound gerade im Bassbereich schön andicken, dass es auch bei leisen Pegeln ein gutes Fundament gibt und bei höheren Pegeln nicht überlagert wirkt.
Der Limiter tut auch was er soll und ist bei mir noch mal bei -0,5db eingestellt damit die Kiste nicht aus dem letzten Loch preift.
Die Bedingung an sich finde ich ziemlich ätzend, zu viele Knöpfe mit unterschiedlichen Bedienmöglichkeiten, einfach unnatürlich. Zum ein mal einstellen reicht es eben. Es ist mir trotzdem oft passiert, dass ich einen EQ einstellen wollte und dann wieder aus der DSP section raus geflogen bin weil ich eine falsche Taste gedrückt habe.
Ein weiterer Nachteil ist natürlich dass die Inuke absolut hässlich aussieht und extrem Billig verarbeitet ist. Selbst Freunde mit überhaupt keinem Plan haben bei mir im Partykeller gefragt, von welchem Flohmarkt ich den Billigramsch denn gekauft habe :lol2:

Generell sind die Kisten mit DSP aufgrund des aktuellen Preises zu Empfehlen. Ab 500 Euro Budget ist eine gebrauchte TSA 4 1300 mit einem DCX oder DS 2/4 aber klar die bessere Wahl. Für Einsteiger darunter ist die Inuke quasi Konkurrenzlos wenn man die Garantie möchte. Wenn nicht könnte man für 300 Euro mit Glück sonst noch eine Behringer EP und einen DS 2/4 kaufen. Das klingt dann auch super fürs Geld, wird aber im Gegenzug schwer.

Zum Bluetoothadapter:
Mit dem Bluetooth Modul variiert der Pegel je nach Gerät und App schon etwas, aber ich glaub nicht dass es möglich ist den Amp komplett zu überfahren.
Weist du zufällig ob man das dsp der inuke per passwort sperren kann?

Ich überlege noch die 1000dsp gegen die 3000 zu tauschen. Die 1000 dsp reicht halt für ordentlich Pegel im party Keller. Letzten Endes sollte das auch genügen. Ist halt extrem Betriebs sicher so.
Zuletzt geändert von David am Mi 4. Apr 2018, 11:34, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag Nummer:#20  Beitrag Mi 4. Apr 2018, 10:21
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