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Welche Endstufe für 2 horngeladene Subs?

Lautsprecher, Licht & Equipment für Partykeller, Unterwegs und kleinere Installationen (Bar, Bistro, Kneipe)

Moderatoren: mich0701, Lars H

Beitrag Nummer:#21  Beitrag Do 30. Nov 2017, 12:08
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Jens Droessler hat geschrieben:
Die Spanung für die 1200W an 4 Ohm ist da, aber der Strom kommt nicht.


Eine TA2400 bringt, gemessen am 4Ω Lastwiderstand, etwa 2x1kW. Sinus.
Frag mich nicht nach der Frequenz, ist schon länger her, vermutlich bei 100Hz.
Mit Impulsen kommt durchaus etwas in der Größenordnung von 2x1,2kW.

Wenn man an der TA2400 etwas kritisieren möchte, dann eher die geringe Anzahl an Transistoren.
Irgendwann kommt im Trafo dann auch die Thermosicherung...wird bei Vollast eben überlastet.

Jens Droessler hat geschrieben:
Mit Obertönen hat das nichts zu tun,[...]
Dass die TA2400 ebenfalls keine Bassendstufe ist, ist auch bekannt.


Nimm dir ein Oszilloskop, im Idealfall ein Speicheroszilloskop, erzeuge dir ein paar hübsche Sinus Bursts, und schau dir an was manche Endstufen im Grenzbereich mit dem Signal machen, vor allem kurz vor dem Ende des Bursts. Eine TA2400 ist ein guter Kandidat. Eine MA5000VZ ein guter Konterpart.
Wenn man an den Kurven keinen Unterschied festmachen kann, empfehle ich einen Schweisskurs ;)
MfG Flo

Denkst du, das ist Luft, die du gerade atmest? Hm.

Beitrag Nummer:#22  Beitrag Fr 1. Dez 2017, 02:20
stoneeh Lautmacher

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BERND_S hat geschrieben:
@stohnee:
Das Argument mit der Impedanz verstehe ich nicht ganz.
Wenn eine Endstufe für niedrige Impedanzen ausgelegt ist (wie fast alle modernen Endstufen) kann sie dann höhere Impedanzen weniger gut?


Ne ne. Aber ist halt überdimensioniert. Ich kauf mir eine Endstufe mit massig Leistung an niedrigen Impedanzen, die ich auch zahle, und benutze sie dann nur an 8 Ohm Lautsprechern. Da tut's was günstigeres auch.

Ich hätt ja hier eigtl zur TA 2400 geraten. Leistung passt genau für die beiden 18er. Preis sehr fair. Und wer Hornbässe schleppt hat vor den 20kg der TA auch keine Angst.

BERND_S hat geschrieben:
Dein Argument mit der Trennung lasse ich gelten.
Ich dachte, die Tops haben einen eingebauten Highpass, dann wäre nur eine Trennung der Subwoofer nötig gewesen.
(Warum um Himmels willen spart man den kleinen Schalter ein? Ein DSP ist doch eh verbaut) :hrhr:


In der Beschreibung steht auch was von Crossover, aber damit ist wohl nur gemeint, dass das interne DSP die Trennung vom TMT zum Hochtöner erledigt. Jep, schon ziemlich krass dass man diese Funktionalität nicht mitintegriert.
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Beitrag Nummer:#23  Beitrag Fr 1. Dez 2017, 03:30
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@ Floh: Ich selbst hatte eine TA2400 für einige Zeit. Für kurze Zeit kommen da 1kW an 4Ohm, aber nicht lang. Selbst gemessen. An tatsächlichen Subwoofern. Nichts, was ich mit Sinus bezeichnen würde, wenn ich von Endstufenleistung rede.

Dass es Endstufen gibt, die im Grenzbereich einiges an Klirr produzieren, ist nichts Neues. Auch dass die MA5000VZ dafür ein gutes Beispiel ist, ist bekannt. Es ändert aber nichts daran, dass das nicht das ist, wovon ICH rede. Wenn eine Vortex 6 hörbar und messtechnisch gegen eine fP6400, die ebenfalls bis zum Limitereinsatz sauber verstärkt, deutlich abstinkt und eine ProLine 1800 trotz niedrigerer Datenblattleistung eine TA2400 in die Schranken verweist, hat das eben nichts mit Obertönen zu tun. Und ich habe auch keine Ahnung, wie du darauf kommst, dass ich mich von soetwas täuschen lassen könnte.

@ junky88: Das war wenn ich mich nicht irre ein offizieller Test im ProSoundWeb. Da gabs ein PDF zu. Aber ob ich das noch wiederfinde? Das ist schon mindestens 10 Jahre her.

Beitrag Nummer:#24  Beitrag Fr 1. Dez 2017, 07:30
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Jens Droessler hat geschrieben:
eine ProLine 1800 trotz niedrigerer Datenblattleistung eine TA2400 in die Schranken verweist


Von welcher TA 2400 reden wir eigtl, bzw gibt's signifikante Unterschiede zwischen den Versionen? Meine Aussagen bzw Empfehlungen beziehen sich auf die MK-X.
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Beitrag Nummer:#25  Beitrag Fr 1. Dez 2017, 19:06
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Meine Erfahrungen sind mit einer Mk2, allerdings gabs von Thomann die Aussage, dass da quasi nur Probleme behoben wurden zur MkX. An Netzteil und Ausgangsschaltung soll sich nichts geändert haben.

Beitrag Nummer:#26  Beitrag Fr 1. Dez 2017, 22:34
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Wie kann man eine TA2400 auch nur überhaupt für Subwoofer in Erwägung ziehen?
Selbst an potenten Fullrangetops hat das Teil schon Defizite.

Und zwecks Endstufe mit viel Leistung an niedrigen Impedanzen...
Betrieben an 8 Ohm hat man dann eines viel -> Headroom
Das würde ich als durchaus positiv bezeichnen.
Alternativ kann man auch einfach die 2 Chassis an einer L1800FD in 4 Ohm Brücke betrieben.
Läuft auch.

Gruß,
Bernd

Beitrag Nummer:#27  Beitrag Sa 2. Dez 2017, 04:35
stoneeh Lautmacher

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Das maximale was ich mit unserer gemacht hab war 8 Ohm Brücke an einem NLW9600. Hat in keinster Weise geschwächelt. Subjektiver Klangeindruck hin und her (ich persönlich find die TA auch in der Hinsicht super), objektive Leistung (innerhalb dessen, was von den Herstellerangaben zu erwarten ist) kommt aus dem Ding.

Headroom wie? Wenn sie zu niedrigen Impedanzen jeweils schön verdoppelt, hat sie trotzdem deswegen an 8 Ohm nicht mehr Leistung. Dass bei tieferen Frequenzen und längeren Sinusen die Leistung nicht einbricht setz ich sowieso voraus, das schaffen an 8 Ohm alle halbwegs brauchbaren Amps. Das ist kein "Headroom".
Die Dynacord mögen zweifelsfrei gute Amps sein. Bei den grösseren Modellen bezahlt man nur zu viel für etwas, das man nicht braucht, wenn man 2x 8 Ohm fährt. Und die kleineren Modelle haben dann halt wirklich nicht viel Leistung an 8 Ohm, und sind trotzdem noch relativ teuer.
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Beitrag Nummer:#28  Beitrag So 3. Dez 2017, 04:17
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...Headroom bezogen auf das Netzteil.

Gruß,
Bernd

Beitrag Nummer:#29  Beitrag Fr 8. Dez 2017, 20:29
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Da ich schon länger auf der Suche nach einer weiteren FP14000 für meine RS18 bin, habe ich eben mal meine Camcos vermessen, ob es nicht Sinn macht stattdessen gebrückte V4 zu verwenden.

Wir haben damals bereits die RS18, welche mit 18SW115 bestückt sind mit Vorxtex 6, 200, Hoellstern 14.4 und NXamp4x4 akustisch verglichen und maximal 2dB, eigentlich eher 1dB Unterschied im maxSchalldruck feststellen können.

Die Ausgangsspannung der Vortex bricht unter Last ein, was soweit normal ist, aber bei 50Hz Brusts mit 100ms Dauer macht sich noch kein zeitlicher Leistungsabfall bemerkbar. Wie die Messung zeigt, liegt die Leistung auch im Bassbereich noch relativ nahe an den im Datenblatt genannten Werten.

Die Hauptproblematik ist, dass die Vortex ein ungeregeltes Netzteil(Resonanzwandler) ähnlich wie der NXamp besitzt. Daher kann die Leistung bei "schwacher" Stromversorgung schon merklich abfallen. Die FP14000 (Flyback) ist spannungsgeregelt und bringt ihre Leistung auch bei Stromversorgungen mit hohem Innenwiderstand, allerdings mit den entsprechenden Folgen hoher Spannungseinbrüche im Versorgungsnetz.

https://drive.google.com/open?id=1wTF5g_k38gSjAf1vOPhabu3IQnGJrIP5

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