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Stromaggregat für PA-Anlage nutzbar?

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Moderatoren: mich0701, Lars H

Beitrag Nummer:#21  Beitrag Do 22. Feb 2018, 13:42
Powerlight_77 Verkabler

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"Trafo" Amps (Eisenschweine) haben seltenst eine Regelung im Netzteil. Der Trafo transformiert in einem bestimmten Verhältniss die Eingangspannung zur Ausgangsspannung. Weniger Eingangsspannung gleich weniger Ausgangsspannung.
Amp clippt früher...

"SNT" Amps (Schaltnetzteil) habe eine Regelung im Netzteil. D.h. wird die gewünschte Ausgangsspannung nicht erreicht, dann macht die Regelung auf -> mehr Strom.
Wenn die Stromquelle diesen Strom nicht liefern kann bricht die Spannung zusammen, was wieder dazu führ das die gewünschte Ausgangspannung nicht erreicht wird, dann macht die Regelung noch weiter auf... usw.
Daher die höhere Stromaufnahe, das Spiel geht so lange bis irgendeine Schutzschaltung (Netzteil Unterspannung bzw. Überstrom) anspricht. -> Protect

Deshalb sind SNT-Amps am Stromerzeuger auch so problematisch, bis die Regelung am Erzeuger ausgeschlafen hat, braucht der Amp schon kein Strom mehr (z.B. Bass Pause) und wir haben Überspannung auf der Steckdose.
Abhilfe schafft nur ein "grosser" Erzeuger den kümmern die Stromspitzen nicht.

Beitrag Nummer:#22  Beitrag Do 22. Feb 2018, 14:40
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Powerlight_77 hat geschrieben:
"SNT" Amps (Schaltnetzteil) habe eine Regelung im Netzteil.


Weder TSA, SynQ noch LAB FP haben geregelte Schaltnetzteile. Gibt´s zwar, ist aber nicht die Regel.

Zumindest SynQ und TSA ziehen allerdings, trotz (oder gerade wegen...) des ungeregelten Netzteils, beachtliche Spitzenströme, das gefällt Generatoren nicht zwangsläufig.

Powerlight_77 hat geschrieben:
"Trafo" Amps (Eisenschweine) haben seltenst eine Regelung im Netzteil.


Ein konventionelles Netzteil lässt sich, in der für Audioverstärker im PA Bereich üblichen Leistungsklasse, de facto nicht geregelt ausführen. Selbst wenn wird es höllisch ineffizient, vom Aufwand und der Sinnhaftigkeit ganz zu schweigen.

Vorteil ist die sowohl in Trafo als auch Glätt-Elkos gespeicherte Energie, welche Lastspitzen abfangen kann, wohingegen diese von Schaltnetzteilen direkt aus dem Netz entnommen wird (-> Spitzenströme). Nachteil idR dass der Trafo eine nicht unerhebliche induktive Last darstellt, welche viele Stromerzeuger ebenso nicht besonders gut vertragen.

DjRENE2txc hat geschrieben:
Zeuge ist unser stromverteiler mit spannungs und amperemeter!


Die beide überhaupt nichts zum Leistungsfaktor sagen (können) und aufgrund diesem evtl. garkeine verlässlichen Werte liefern?
WITZIG :roll:
MfG Flo

Denkst du, das ist Luft, die du gerade atmest? Hm.

Beitrag Nummer:#23  Beitrag Do 22. Feb 2018, 14:51
DjRENE2txc HobbyKistenSchlepper

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Das kuriose ist das es aber bei mir ohne Probleme läuft!
Ich hab aber auch die Leistung etwas vor dem Clip limitiert!
Was der dcx ja recht gut macht. Ich kann mehr Gas geben es wird aber nicht lauter... bei den meisten anderen Controllern ist es so das immer noch mehr durchgelassen wird! Kann sein das es dann zu hoher stromaufnahme kommt. Die TSA 4-1300 lief immer mit zwei Kanäle Bass und zwei Kanäle Topteil und im Bass nicht unter 4 Ohm. Hab noch ein Video wo zwei TSA mit insgesamt acht 8 Ohm Bässe und vier Topteile mit 8 Ohm auf fast anschlag laufen... am Fuxtec mit Spannung und amperemeter! Da war ich nicht über 9 Ampere! Leider hab ich das Video nicht mehr auf dem iPad...

Beitrag Nummer:#24  Beitrag Fr 23. Feb 2018, 02:43
d-c Pro-User

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Also zusammengefasst kann man sagen einphasige Stromaggregate um die 6 KW reichen um ordentlich Bums zu erzeugen. Bei guten Geräten geht dann auch mal kurzzeitig bisschen über 30 A da fährt man auf der sicheren Seite.
Wenn man es größer braucht sollte man eh einen schönen 1500rpm diesel beim Baumaschienenverleiher holen.

DjRENE2txc hat geschrieben:
Das kuriose ist das es aber bei mir ohne Probleme läuft!
Ich hab aber auch die Leistung etwas vor dem Clip limitiert!
Was der dcx ja recht gut macht. Ich kann mehr Gas geben es wird aber nicht lauter... bei den meisten anderen Controllern ist es so das immer noch mehr durchgelassen wird! Kann sein das es dann zu hoher stromaufnahme kommt. Die TSA 4-1300 lief immer mit zwei Kanäle Bass und zwei Kanäle Topteil und im Bass nicht unter 4 Ohm. Hab noch ein Video wo zwei TSA mit insgesamt acht 8 Ohm Bässe und vier Topteile mit 8 Ohm auf fast anschlag laufen... am Fuxtec mit Spannung und amperemeter! Da war ich nicht über 9 Ampere! Leider hab ich das Video nicht mehr auf dem iPad...


Dann hast du impedanzunkritische Lautsprecher, das kann dir TSA auch anders
https://youtu.be/LshjfwfexxE

Und die Fp14000 sowieso
https://youtu.be/syRTfrzxDXo

Die Fp 14000 muss man schon bisschen limitieren am Stromerzeuger. Da tun sich selbst die großen Diesel schwer :D

Beitrag Nummer:#25  Beitrag So 25. Feb 2018, 15:06
DJ-Pichl Stagehand

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d-c hat geschrieben:
Und die Fp14000 sowieso
https://youtu.be/syRTfrzxDXo

Die Fp 14000 muss man schon bisschen limitieren am Stromerzeuger. Da tun sich selbst die großen Diesel schwer :D

Rack City von Tyga ist natürlich ein Paradebeispiel für laaaaange tiefe Bässe. Zumal das Material zum Ende hin noch tiefer runter geht.
Ich benutze den Track auch sehr gerne, wenn es um einen Volllast Test geht. :toptop:

Das Rene deutlich weniger Stromaufnahme mit der 4-1300 hatte, liegt definitiv am Musikmaterial. Die Endstufe ist übrigens sehr empfindlich, was die Versorgungsspannung angeht. Ich hatte mal einen sporadischen "Ausfall", weil die Spannung eingeknickt war. Ich konnte (bei Leerlauf) das Fehlerbild am Stelltrafo bei 160VAC reproduzieren. Die Clipping LEDs fangen mit sinkender Spannung an zu blinken (zur Musik), bis die Endstufe dann in Protect geht. Bei Erhöhung der Spannung, nimmt die Endstufe ganz normal ihren Dienst wieder auf.

Mit den XA1400 habe ich solche Tests noch nicht gemacht. Bisher traue ich denen da aber deutlich mehr zu. So richtig aussagekräftig wird es eh erst mit schwankender Last.
4x DCX2496
2x TSA 4-1300
1x TA2400
1x RR Modus M15.0
2x Pronomic XA1400
4* AW PS12
4* JM-Sat12
2* PSE K3
8* WSX (PD1850)
4* HD215 (PD1550)

Beitrag Nummer:#26  Beitrag So 25. Feb 2018, 22:34
d-c Pro-User

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@DJ-Pichl
wobei die 4-1300 wesentlich stabiler läuft als die 4-700. Bei der 4-700 hatte ich schon dass sie bei Hintergrundlautstärke ausging als ein Kühlkompressor startete, die ist da richtig empfindlich

Beitrag Nummer:#27  Beitrag Di 27. Feb 2018, 16:43
Bassstler Verkabler

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Warum geht hier keiner auf meinen Kommentar mit der Grundlast bzw. dem Inverter ein?
Das ist eigentlich echt wichtig. Oder war dem TE das schon im Vorhinein klar?

Beitrag Nummer:#28  Beitrag Di 27. Feb 2018, 22:04
rainer Verkabler

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Das mit der Grundlast hab ich an einem einphasigen noch nie gemacht
Wenn er AVR geregelt ist hab ich auch an einem normalen Generator noch keine Probleme gehabt

mfg
Rainer

Beitrag Nummer:#29  Beitrag Mi 28. Feb 2018, 00:46
d-c Pro-User

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Bassstler hat geschrieben:
Warum geht hier keiner auf meinen Kommentar mit der Grundlast bzw. dem Inverter ein?
Das ist eigentlich echt wichtig. Oder war dem TE das schon im Vorhinein klar?


Grundlast hatte ich in den letzten 6 Jahren in den ich PA's an Stromerzeugern beteibe auch noch nie. Außer halt was noch am Stromerzeuger hängt (Led Licht, Laptop, Nebel) aber das sind auch keine rein ohmische Lasten.

Inverter sind meist Drehzahlgeregelt, das ist bei so dynamischen Lasten nicht schön wie der Motor auf und wieder abheult, geschweige den ist es nicht sonderlich gesund für ihn.

Dann lieber ein Fliehkraftregler und vernünftige AVR.

Mal back to topic zu dem 2 takt Stromaggregat. Ich würde das Teil nicht an einer PA betreiben. Wer die 2 Takt Motoren noch aus seiner Mofazeit kennt weiß wie da die Drehzahl schwank, das liegt auch einfach an der Motorart selber. Ich glaube dass das Gerät nicht besonderst stabil läuft bei wechselnden Lasten. Würd einfach mal mit nem 2 kw heizer probieren einen Beat mit dem Schalter nachzusimulieren und schauen was das Gerät macht, regelt es stark aus würd ich es lassen.

Was ich hier mal erwähnen muss dass man hier auch richtig viel mist ließt von wegen "wenn eine Schaltznetzteilendstufe kein reinen 50 Hz Sinus sieht schaltet sie in Protect. Leute bitte sammelt Praxiswerte statt euch in der Theorie irgendwas zusammenzuspinnen. Sorry musste ich jetzt mal los werden.
Zu dem obengenannten Thema, wer weiß wie ein SNT funktioniert dürfte auch wissen dass diesem die Frequenz wesentlich egaler ist als einem Ringkerntrafo, denn ein Ringkerntrafo kann sich bei unsauberem Sinus wesentlich mehr erhitzen als bei sauberem Sinus. Ich weiß nicht wo dieser irrglaube herkommt. Eher sind SNT empfindlicher gegen Überspannung wobei das eben auf die Qualität ankommt wie viel Tolleranz man beim Entwickeln einbaut.

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