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Bezahltbares aber Leistungsstarkes Aggregat? (Erfahrungen)

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Moderatoren: mich0701, Lars H

Beitrag Nummer:#21  Beitrag Di 12. Jun 2018, 19:32
FedX Lagerputzer

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Hab ich mir gedacht digitale Endstufe mit Schaltnetzteil.. der Nachteil dabei ist einfach dass diese das Netz als Puffer benötigen und durch das Takten auch Oberschwingungen entstehen, wird zwar alles gefiltert aber die Spitzen bleiben eben. Ich würde behaupten für einen Aggregat Betrieb ist eine Endstufe mit richtig dickem (am besten überdimensionierten) Ringkern Trafo am besten, dazu haben diese auf der Gleichspannungsseite meistens noch ordentliche Kondensatoren. Solche strompeaks dürften dann nicht entstehen.

Beitrag Nummer:#22  Beitrag Di 12. Jun 2018, 23:44
d-c Pro-User

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FedX hat geschrieben:
Hab ich mir gedacht digitale Endstufe mit Schaltnetzteil.. der Nachteil dabei ist einfach dass diese das Netz als Puffer benötigen und durch das Takten auch Oberschwingungen entstehen, wird zwar alles gefiltert aber die Spitzen bleiben eben. Ich würde behaupten für einen Aggregat Betrieb ist eine Endstufe mit richtig dickem (am besten überdimensionierten) Ringkern Trafo am besten, dazu haben diese auf der Gleichspannungsseite meistens noch ordentliche Kondensatoren. Solche strompeaks dürften dann nicht entstehen.


FP 14000 ist keine digitale Endstufe. Klar macht die bisschen Dreck im Stromnetz ohne aktiven PFC im SNT.
Diese von dir genannten Spitzen sind meist so kurz dass diese noch von der Schwungmasse des Motor ausgeglichen werden, ob jetzt ein Ringkerntrafo der mit seinen induktiven Blindströmen die Generatorspule belastet so viel besser ist weiß ich nicht.

Ich hab die Erfahrungen gemacht dass Endstufen die mit ordentlichen Schaltnetzteilen bestückt sind besser an Generatoren laufen als welche mit Ringkerntrafos

Gruß d-c :toptop:

Beitrag Nummer:#23  Beitrag Mi 13. Jun 2018, 08:58
FedX Lagerputzer

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Mit digital meinte ich eine Ednstufe mit SNT.
Beim Ringkern dürften zumindest keine großen Spitzen auf der Primärseite sein, klar ist der Blindanteil deutlich größer, aber das sollte den Generator nicht jucken. immerhin sind die eigentlich dafür gedacht Baumaschinen zu betreiben. Diese extremen Spitzen bei einem Schaltnetzteil sind für die AVR Regler glaube ich ein deutlich größeres Problem als eine höhere Blindleistung.
Durch die extremen Stromspitzen wird die Spannung am Regler zusammenbrechen, der regelt nach und schwingt über. Und damit kann es zu Überspannungen kommen die dann Schaltnetzeile killen können und damit die Endstufe, oder eben andere empfindliche Geräte wie Ladegeräte usw.

Dann lieber ein großer Ringkern der in der Lage ist genügend Energie zu speichern und so als Puffer zu dienen.
Was in deinem Video fehlt ist die dazugehörige Spannung, ich glaube nicht dass die locker bei 230V bleibt, zumindest an einem Aggregat würde die Spannung garantiert einbrechen.

Ich hatte zumindest mit Ringkerntrafos nie ein Problem mit Spannungsspitzen oder ähnlichem und mein Aggregat ist alles andere als überdimensioniert.
Aber ich bin auch gespannt wie sich 2,2kVA mit einer TA2400 und einer Proline3000 schlagen werden dieses Jahr.
Beim Testlauf werde ich die Spannung und Ströme mal mit einem Speicheroszi aufzeichnen, da mich das auch interessiert ob das Aggregat überschwingt
Gruß

Beitrag Nummer:#24  Beitrag Do 14. Jun 2018, 21:19
d-c Pro-User

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FedX hat geschrieben:
Mit digital meinte ich eine Ednstufe mit SNT.
Beim Ringkern dürften zumindest keine großen Spitzen auf der Primärseite sein, klar ist der Blindanteil deutlich größer, aber das sollte den Generator nicht jucken. immerhin sind die eigentlich dafür gedacht Baumaschinen zu betreiben. Diese extremen Spitzen bei einem Schaltnetzteil sind für die AVR Regler glaube ich ein deutlich größeres Problem als eine höhere Blindleistung.


Aber in jeder Anleitung wird von zu hohen induktiven Einschaltströmen gewarnt. Das kommt einfach daher dass der Generator schon eine gewisse Bildleistung hat durch die Generatorspulen, schaltet man jetzt nochmal Spulen dazu steigt die induktive Blindleistung weiter. Schaltet man Kondensatoren dazu kompensiert sie sich

FedX hat geschrieben:
Durch die extremen Stromspitzen wird die Spannung am Regler zusammenbrechen, der regelt nach und schwingt über. Und damit kann es zu Überspannungen kommen die dann Schaltnetzeile killen können und damit die Endstufe, oder eben andere empfindliche Geräte wie Ladegeräte usw.

Dann lieber ein großer Ringkern der in der Lage ist genügend Energie zu speichern und so als Puffer zu dienen.


Du verwechselst da was, die AVR regelt nur die Rotorspannung im Generator und nicht die Drehzahl des Motors die wird ganz simpel wie beim Rasenmäher über einen Fliehkraftregler gesteuert (zummindest bei einfach Aggregaten im Bereich <5000 €). Durch die Rotorspannung ergibt sich die Spannung am Stator. Sofern der Motor nicht komplett ins maximum geprügelt entstehen keine gefährlichen Überspannungen, doch dies hat alles nichts mit SNT oder Ringkerntrafo zu tun. Eine Proline 3000 bringt den Generator bei Vollast genau so ins Ausregeln wie eine FP14000, diese kleine Spitzen von denen du redest sind vorhanden klar, aber für den Generator nicht essentiell da sie ultra kurz sind und daher durch die Schwungkraft des Motors ausgeglichen werden.
Du kannst schön den Test machen bei deinem Setup, eine TA2400 nimmt im Einschaltstrommoment extrem viel Strom auf aber nur über kurze Zeit (so viel dass bei manchen sogar die Kurzschlussauslösung des B16 Automaten kommt). Eine Proline 3000 dagegen weniger Strom aber über eine lange Zeit beim Einschalten.
Wirst sehen was der Generator macht, aus Erfahrungen kann ich sagen bei der TA2400 wird er warscheinlich kurz minimal ausregeln sodass es fasst nicht auffällt und bei der Proline 3000, gerade bei nem 2,2 KVA Aggi, wird dir wohl halber der Motor absterben.

FedX hat geschrieben:
Was in deinem Video fehlt ist die dazugehörige Spannung, ich glaube nicht dass die locker bei 230V bleibt, zumindest an einem Aggregat würde die Spannung garantiert einbrechen.


Spannunganzeige ist neben der Stromanzeige, die fällt ca 3 Volt. Endstufe hängt an nem C16A danach kommt ne 32A CEE mit 5x6mm2 25meter Leitung bis zum Hauptverteiler, da tut sich nicht viel im Spannungsabfall. Hatten genau dieses Setup an Fasching an einem 40 KVA Stromerzeuger, da ist auch nicht viel abgefallen, gut das war auch ein Profigerät.

FedX hat geschrieben:
Ich hatte zumindest mit Ringkerntrafos nie ein Problem mit Spannungsspitzen oder ähnlichem und mein Aggregat ist alles andere als überdimensioniert.
Aber ich bin auch gespannt wie sich 2,2kVA mit einer TA2400 und einer Proline3000 schlagen werden dieses Jahr.
Beim Testlauf werde ich die Spannung und Ströme mal mit einem Speicheroszi aufzeichnen, da mich das auch interessiert ob das Aggregat überschwingt
Gruß


Ich auch nicht und ich betreibe seit 2013 PA's an Stromerzeugern ohne Grundlast, man muss blos wissen was man macht und was man dem Stromerzuger zumuten kann.
Viel Pappen und früh limitieren gibt trotz 6 KW Stromerzeuger ein großes Aha-Erlebniss für die Zuhörer 8-)

Gruß :toptop:

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