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Akku LF-Sat15 / JB-Sat(2)10-v2?

[In Planung]
Alles zum Thema Mobile Akkuboxen im DIY

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Beitrag Nummer:#1  Beitrag Mi 26. Sep 2018, 20:14
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DJ

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Ein herzliches Servus erstmal.

Ich bin gerade dabei, meine Planung für eine mobile Lautsprecherbox anzugehen. Grundsätzlich würde ich mir mehrere Boxen unterschiedlicher Größe bauen, fange nun aber erstmal bei der größten an :lol:
Um erstmal den Zweck darzustellen: Die Box sollte Fullrange hauptsächlich für ein breites Spektrum an Musik betrieben werden können. Sowohl Sachen wie Goa/Techno, aber auch viel Punk/Hard Rock und auch Rap. Somit sollte vor allem für die elektronische Musik und auch für Rap ein kraftvoller, schneller Bass im Vordergrund stehen. Allerdings sollten auch die anderen Frequenzen nicht untergehen. Im Grunde ein Allrounder mit fettem Bass!
Vom Gewicht her sollte der Lautsprecher die 60kg inkl. Akku und Verstärker nicht überschreiten, sodass ich Sie im Notfall noch vernünftig alleine wo hochheben kann. Generell soll die Box aber halbwegs komfortabel gezogen werden können. Dies soll mit vier extra stabilen und breiten Rollen und einem ausziehbaren Griff realisiert werden, ähnlich einem Koffer.
Der Preis sollte 400€ nicht überschreiten. Dabei berechne ich momentan ca. 200€-250€ für den Lautsprecher inkl. Zubehör, 60-80€ für eine 12V 100Ah Bleibatterie und der Rest für einen Bluetoothfähigen Class D Verstärker.

Der ursprüngliche Plan hatte einen LF-Sat15 vorgesehen. Die Suche nach den 380mm Kenford Tieftönern hat mich aber gerade schier wahnsinnig gemacht und ich habe Sie schon als erfolglos eingestellt. Einzig auf eBay bekommt man noch ein Chassis für 75€. Alternative wäre das 350mm Chassis. Inwiefern ist das mit den 380mm vergleichbar? Bis jetzt erscheint mir der Unterschied doch vernachlässigbar.

Momentan bin ich an der Bauteilzusammenstellung und Planung inkl. Berechnungen, sowie den technischen Zeichnungen.
Sobald ich etwas zusammengestellt habe, werde ich das mal hier posten und der Öffentlichkeit freigeben. Ich habe berufsbedingt bereits den Großteil der benötigten Kenntnisse. Akkutechnik, Elektrotechnik allgemein usw. Holzverarbeitung liegt mir ebenfalls nicht fern. Im Audiobereich bin ich ein Amateur, diesbezüglich muss ich definitiv eure Erfahrungen anzapfen. ;)

Gruß, Lennart
Zuletzt geändert von TheACBH am Do 27. Sep 2018, 20:29, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag Nummer:#2  Beitrag Mi 26. Sep 2018, 21:14
Simon Verkabler

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Hey,

warum willst du die Geschichte mobil machen? Bzw. welche Art von Partys hast du im Kopf? Wie sehen denn deine Erwartungen aus? Mit Akku geht schon was, man erreicht aber auch schnell die Grenzen.

Und warum möchtest du alles in eine Kiste packen? Schon über ein schön modularen Aufbau nachgedacht? Eine Kiste für Baterie, eine mit DSP und Verstärkern und am ende die Boxen. Wenn Bassgewitter gewünscht sind, würde ich auch auf einen Subwoofer gehen.

In der Kiste für die Batterie kannst du bequem alles nötige verstauen: Spannungsregler (keinen vollständigen IC, eher was mit externem FET und mit ausreichend hoher Schaltfrequenz. Sonst macht dich das Fiepen in den Boxen wahnsinnig ;) ), Tiefenentladeschutz, evtl. Ladeschaltung.
Dann die Verstärkerkiste: DSP macht meistens viel Sinn, gerade, wenn man noch einen Bass dazustellt und bissel anpassen mag.

Das hat den Vorteil, dass du auch ganz bequem ein herkömmlichen AMP nutzen kannst, wenn mal eine Steckdose da ist.

Als Budgetvariante (TPA7898) bekommst du den AMP-Koffer für 50€ hin. Mit dem TPA3255 wird's etwas teurer. An letzterem Arbeite ich gerade und bin bis jetzt ganz zufrieden :)

Gruß Simon

Beitrag Nummer:#3  Beitrag Mi 26. Sep 2018, 22:53
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Der Lautsprecher soll nicht bevorzugt für "stationäre Partys" benutzt werden. Party ist vielleicht auch zu viel gesagt, aber ich möchte ihn u.a. für Sachen wie Fasching, Demos, Festivals, kleinere große Zusammenkünfte in der Natur, Musik bei Freunden im Garten, etc. etc. benutzen. Also hauptsächlich Events, die auch trotz stationärem Beisammensein auch eine immer mal wieder auftretende Bewegung mit sich bringen :D . In einigen seltenen Fällen lässt sich natürlich auch ein Netzanschluss organisieren, mir geht es aber tatsächlich darum, dass ich die absolute Freiheit habe, überall eine für 30-50P. ausreichenden mobilen Lautsprecher zu haben. Es geht keinesfalls um Betrieb unter Volllast oder riesen Feten, sondern eher um einen ordentlich lauten, mobilen Betrieb, der jeden noch so teuren handelsüblichen Bluetooth-Lautsprecher über 400€ gnadenlos wegfetzen kann. Die gehen mehr als schnell unter. Ob dann die 350W RMS nicht zu groß gedacht sind, sei mal dahingestellt. Ich hätte aber gerne bei manchen Gelegenheiten tatsächlich die Möglichkeit der vollen Leistung. Auch wenn es dazu vielleicht nur ganz ganz selten kommt. ;)

Alles in eine Kiste möchte ich nicht machen. Allein schon, weil ich die Volumenberechnung und Akustik des Lautsprechers nicht beeinflussen will. Zunächst habe ich an eine Erweiterung oberhalb des Lautsprechers gedacht, quasi Box auf Box. Allerdings würde mit den Akkus der Schwerpunkt wahnsinnig hoch werden. Von daher wäre die Idee, einen Unterbau für die Akkus zu nutzen (mit Klappe, Verriegelung und leichter Durchlüftung). Damit würde der Speaker auch eine kleine Erhöhung bekommen. Dazu ein seperates Abteil mit etwas mehr Durchlüftung für die restliche Technik (TPA3255, DSP, Lade- und Entladeschaltung, etc.) und eine kleine Erweiterung auf der Rückseite für die Kabelführung zwischen den drei Zonen.

Ich habe mich gerade ein bisschen über PA-Verstärker, bzw. den Betrieb von PA-Boxen mit 12V oder 24V Verstärkern auseinandergesetzt und dachte schon: "Mann, was hab ich mir da wieder für eine Schnapsidee in den Kopf gesetzt". Aber der TPA3255 ist ja mal ein Biest an IC, holy shit. Solche Dinge erstaunen mich immer wieder. Daraufhin hab ich auch ein Video einer mobilen 2.1 PA-Anlage mit 15" Sub und 1x10"+Horn Tops gesehen, welche mit dem 3255 betrieben wurde und war absolut fassungslos :o
An sich wäre es ganz sinnvoll, einen 4 Ohm Lautsprecher zu designen, Kenford hat das gleiche Modell ja auch als so eine Variante. Ich hoffe, das geht auch so einfach? Spannungsregler definitiv nötig, aber der wird dann ganz schön groß werden... Möglicherweise auch gleich 4 Akkus in Serie (4x50Ah) um eine geringere Verlustleistung und eine bessere Verstärkerfunktion zu gewährleisten bei niedrigeren Strömen. Natürlich mit den entsprechenden Schutzmechanismen. Bei der Menge an chemischer Energie ist nicht mehr zu spaßen. Naja, zu dem Thema muss ich mir noch mal ausführlich Gedanken machen und mir auch noch mal in der Arbeit entsprechenden Rat holen. :rolleye: Und eine Budgeterhöhung ist bei sowas auch nötig, daran solls nicht scheitern.

Gruß zurück. :top:

Beitrag Nummer:#4  Beitrag Mi 26. Sep 2018, 22:56
KcRage Verkabler

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Plan lieber etwas mehr für die Stromversorgung und nimm gleich nen AGM Akku statt ner Autobatterie... abgerockte Autobatterien bringen in der Regel nicht annähernd das was die ah Angaben versprechen ;) Alles was mit Blei/Blei-Gel/AGM zu tun hat wird aber auch sackschwer... glaub mein 100ah wiegt über 40kg, von "mobil" kann man da eigentlich nicht mehr sprechen :D

Beitrag Nummer:#5  Beitrag Do 27. Sep 2018, 00:13
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Ich hatte bei den 100Ah Akkus was von 20kg im Kopf, hatte ich neulich schon mal recherchiert. An sich bin ich ein riesen Fan von Li-Ion Akkus im Format 18650 oder 21700, kann auch meine eigenen Akkupacks herstellen mit Punktschweißer. Allerdings sind die Akkus, die ich da habe nicht für so hohe Entladeströme geeignet (LiCoO2), ein BMS für die Anzahl an serieller Verbindung sehr teuer und Hochleistungsakkus für I continuous ~15-20A noch teurer. Wenn dann würde es natürlich auf AGM hinauslaufen.

Als kleiner Gedankenanstoß für den Verstärker:
http://www.360customs.de/2016/03/tpa325 ... rstaerker/
http://www.360customs.de/2018/07/tpa325 ... 245-final/

Absolut krank!

Beitrag Nummer:#6  Beitrag Do 27. Sep 2018, 06:52
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Hab's auch in der Art gebaut, daher Dämpfe ich mal deinen Plan ein wenig:
-unterschätz nicht die Größe des lfsat15, der ist riesig und auch schwer (mpx+Lack, Griffe etc=30kg)
-als Verstärker bleibt dir eigentlich nur der tpa250 von sure/wondom über, du MUSST n DSP nutzen weil das Ding einfach zu linear ist und sonst kein bass kommt. Außerdem haut der Hochton krass rein und muss auch rausgezogen werden
-autobatterie mit 100ah kannst auch vergessen, nochmal +30kg, geh lieber auf mehrere kleine bleigel und stell das DSP dynamischer ein (im unteren Bereich mehr Bass, bei höheren Pegeln wieder n bissel raus).

Ich hab als Settings quasi n lowshelf ab 100hz mit +10db drin sowie den Hochton etwas rausgezogen mit nem BP bei 2khz, Güte weiß ich gerade nicht, kann ich später posten.
-bau sie aktiv und passiv gleichzeitig sodass du ggf an die dicken Endstufen kannst um die mal richtig auszufahren, wäre doch schade da ewig mit 10-50w rumzudingeln.

Beitrag Nummer:#7  Beitrag Do 27. Sep 2018, 18:47
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Ich weiß nicht genau, aus welchem Holz du die LF-Sat15 gebaut hast, ich plane momentan mit Pappelsperrholz 15mm. Da würde ich aufgerundet auf ca. 15 kg reines Lautsprecher-Holzgewicht kommen. Für die Chassis und den Rest nochmal 10kg. Inwiefern eine Reduzierung auf 12mm sinnvoll ist, kann ich nicht beurteilen, aber ich würde schon gerne bei den 15mm bleiben. Für die beiden compartments kommen noch mal ca. 10kg drauf, sind wir bei 35kg. Wenn ich dann noch die Verstärkertechnik und Zusätzliches einberechne bin ich bei 40kg. AGM liegt bei 20kg/100Ah bei 12V. Habe gestern extra nochmal nachgeschaut. Dann landet man am Ende leider bei 80kg :(
Aber was wäre die Alternative? Im Endeffekt ein kleinerer Lautsprecher, geringere Leistung, geringeres Eigengewicht, kleinere Akkus möglich. Allgemein kleinere Folgekosten. Damit lande ich dann vllt. bei 60-70kg. Aber der LF-Sat15 hat mir halt so gut gefallen :D

Nachdem ich mich ein bisschen mehr mit dem Verstärker beschäftigt habe, denke ich auch, dass ein anderer Lautsprecher besser wäre. Sieht man gut im Datenblatt, rechts unten, THD-Diagramm. http://www.ti.com/lit/ds/symlink/tpa3255.pdf
Der Verstärker schafft 480W Mono mit 1%THD bei 2 Ohm. Entspricht 240W bei 4 Ohm, 180W bei 6 Ohm und 120W bei 8 Ohm.
Alternative Lautsprecher wären:
Sat210 (400W Programm, 6 Ohm, 120dB Programm) --> 117dB
Sat10 (200W Programm, 8 Ohm, 112dB Programm) --> 112dB
Sat1121 (300W Programm, 8 Ohm, 120dB Programm) --> 115,5dB
Der hintere dB-Wert bezogen auf meine Verstärkerleistung. Ich hoffe, das macht so Sinn? Habe mir bis jetzt noch nie darüber Gedanken gemacht. Sollte ich Murks erzählen, bitte korrigieren.
Dementsprechend wäre doch die Sat210 zu bevorzugen? :| Ich hoffe mein Gehirn hat in den letzten Stunden Recherche nicht ein paar Windungen zu viel gemacht.

Als Verstärker wird wie gesagt der TPA3255 eingesetzt, Link oben. Ich habe den Creator mal angeschrieben, werde mir diesen Monat mal diesen Verstärker bauen und die Leistung, als auch das klangliche Verhalten an meinen HiFi Lautsprechern testen.
DSP wird ebenfalls übernommen, macht anscheinend aufgrund der vielen Hinweise sehr viel sinn. Eine Ladeschaltung für mehrere AGM in Serie habe ich auch bereits gefunden. Ebenso ein nettes kleines DSP Board. Sollte das klappen, würde ich mir.tatsächlich alle diese vier Boards (Amp, LLC, DSP, Charge) selber bauen, da gute zu fertig zu kaufen zu teuer ist und die eBay Platinen aus Fernost für mich eine sehr geringe Option darstellen.

Mit Bleibatterie meinte ich nur die generelle Technologie und nicht die uralt Starterbatterien. Dass Bleivlies oder Bleigel weitaus sinnvoller ist, wusste ich schon, hatte mich nur noch nicht sonderlich schlau gemacht darüber. Mein Akkuwissen dreht sich hauptsächlich um Li-Ion und LiPo. Da die Bleibatterien sich aber preislich nicht viel nehmen, war das nur zur groben Richtungsangabe :)

Die Lautsprecher werden Aktiv und Passiv gebaut, keine Sorge ;) Sind ja nur zwei zusätzliche Buchsen. Aber grundsätzlich wird da nicht mit 10-50W rumgedingelt, wenn du dir die Links zu dem Verstärker anschaust.
Wird dann wohl doch auf kleinere Lautsprecher hinauslaufen, damit ich die auch noch halbwegs vernünftig transportieren kann. Evtl. Sat210 v1 oder v2 mit seitlichen Anbauten an das Gehäuse.

Beitrag Nummer:#8  Beitrag Fr 28. Sep 2018, 09:05
Andy78 Benutzeravatar
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Hallo Lennart,

Für ne Kiste wie die LF-Sat15 empfiehlt es sich nicht wirklich, auf 12mm zu gehen. Was Du da an Gewicht einsparst (gerade, wenn Du ohnehin schon Richtung Pappel gehst) ist marginal und wird z.T. wieder durch nötige Verstrebungen gefressen und ist zudem ordentlich Mehrarbeit. (Edit: Aus dem Bauch bin ich mir ziemlich sicher, dass Deine Gewichte kaum einzuhalten sind. 10kg für den Rest zB wird m.E. bereits nicht klappen, da m.W. bereits die Treiber das schon überschreiten; dann ist noch kein Gitter/Weiche/Griff sonstwas verbaut...)

Zu Deinen Folgeüberlegungen eine kleine Anmerkung, betrifft die Systematik der Benennung der Jobst-Lautsprecher. Das hilft uns allen in der Eindeutigkeit und erspart Raten:
Jobst benennt seine Kisten entweder nach "Lautsprecherforum", dann steht "LF" vorne, oder nach "Jobst" und der jeweiligen Serie, also JB, JL, JM, JH oder JK (kleines bis ausgewachsenes Budget sowie Horngeladen und Kompakt). Danach kommt "Sat" für Tops oder eben "Sub", gefolgt von dem was drin ist, also idR nach der Größe des / der TMT benannt. Ich gehe davon aus, dass Du von den Doppel-10" Tops "JB-Sat210" (V2) sowie den Singles "JB-Sat10" sprichst. Dazu kommt eine unüblichere (ältere) Bezeichnung des damaligen B-Serie 12" Tops, welches inzwischen durch die JB-Sat12 (V2) abgelöst wurde. Allen dreien gemein ist, dass sie laute, reine, Budget-Tops sind. Fullrange mit satt Bass ist da nicht zu erwarten. Siehe auch gern mal hier: viewtopic.php?p=95803#p95803 .
Damit denke ich, die drei Vorschläge sind aus dem Teilnehmerkreis zu nehmen.
Fullrange bei Jobst sind folgende Kisten brauchbar:
LF-Sat12, LF-Sat15, (JL-Sat10*), JL-Sat210, JM-Sat15. Alles andere sind reine Tops - damit tust Du für Deinen Zweck nix. Es sei denn, Du gehst nun doch eher auf ein Sub-Sat-System. Ob und wieviel Outdoor mit der JL-Sat10 geht, weiß ich nicht genau, dafür kenne ich sie zu wenig; daher in Klammern gesetzt.
Achso - zur L-Serie noch: die 10, 210, 12, 212 bekommen einen neuen HT in der Version V2. Ist seit einiger Zeit in der Mache; vor ich meine 3 Monaten wurde JL-Sat12(V2) als fertig vorgestellt; ob sie schon jemand bauen konnte, ist mir nicht bekannt.

Grüße Andy

noch ein Edithchen, nicht falsch verstehen:
Es gibt inzwischen unzählige sehr ähnliche Threads mit den (zumindest am Anfang) nahezu deckungsgleichen Fragestellungen...
Hast Du da mal durchgestöbert und Deine Fragen und Ideen mit den dort niedergeschriebenen Infos abgeglichen? Dann kann man nach der Klärung von Grundsatzfragen bei einem späteren Beratungspunkt fundierter einsteigen und muss nicht "Adam, Eva, Apfel & Co." als Grundlage der Beratung definieren ;) ...
(Bekommt statistisch jeder zweite "Neue" mit ner Planung / Frage zu ner Akkubox von mir geschrieben, ist also nix persönliches :D )

Beitrag Nummer:#9  Beitrag Sa 29. Sep 2018, 11:57
Simon Verkabler

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TheACBH hat geschrieben:
...
Aber was wäre die Alternative? Im Endeffekt ein kleinerer Lautsprecher, geringere Leistung, geringeres Eigengewicht, kleinere Akkus möglich. Allgemein kleinere Folgekosten. Damit lande ich dann vllt. bei 60-70kg. Aber der LF-Sat15 hat mir halt so gut gefallen :D
...
Sat210 (400W Programm, 6 Ohm, 120dB Programm) --> 117dB
Sat10 (200W Programm, 8 Ohm, 112dB Programm) --> 112dB
Sat1121 (300W Programm, 8 Ohm, 120dB Programm) --> 115,5dB..





Ich habe die Letzere gebaut und sie ist für Einsteigersachen sehr gut geeignet. Damals haben mir hier auch unzählige Leute geraten, eine Klasse höher zu bauen und ein Kombination aus Sub/Sat zu basteln. Natürlich etwas beratungsresistent hab mir die 1121 gebaut (was ist da eigentlich die neue Bezeichung? JBsat121?)

Die Box lief an einem TA2020, TK2050, TPA3116, TDA7948 und an einer T.AMP TA2400.

Fullrange macht sie schon etwas Spaß. Gerade an 18560er Li-ion-Zellen und kleinem TPA3116 ist es sehr verblüffend, was man an Output bei geringem Input bekommt. Nur der Bass kommt recht schnell an die Grenzen. ABER:
    Im Akkumodus muss man reinschieben was einen starken Anstieg im Strom hervorruft --> Laufzeit geht in den Keller.
    An einer großen Endstufe wird der HT schnell aufdringlich.

Ich möchte die Kiste überhautp nicht schlecht reden, aber für Bass, "laut" und Akku gibt es bessere Optionen. Meine Empfehlung: Lieber etwas mehr Geld in die Boxen Stecken und langsam erweitern. Gerade wenn dieses Hobby größer wird (und das wird es höchstwahrscheinlich) will man eine Box, die auch Laut an einem PA-Amp kann.
Wirkungsgrad ist hierbei durch nichts zu ersetzen außer durch höheren Wirkungsgrad.

Stromversorungung: Der Klang von einem Verstärker hängt sehr stark von einem Sauberen Netzteil ab. Sauberer als 4 Blei-Gel oder 12 Li-ion in Reihe bekommt man das nicht wirklich hin. Wenn du sowieso Batterien (jaja, Akkus..) kaufen musst, kannst du auch nach mehreren Kleinen ausschau halten und dir den Wandler sparen. Ladeelektronik wird dann aber etwas anspruchsvoller :)

Oder du musst wie schon erwähnt einen guten Boost-Wandler finden :)

Nachtrag: Falls sich bei den Bauteilen für den Verstärker eine Sammelbestellung lohnt, hab ich auch Interesse an 2 Platinen ;)

Beitrag Nummer:#10  Beitrag Sa 29. Sep 2018, 12:52
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Danke für deine Antwort, Andy :)

Ich habe eine Lösung zur Gewichtseinsparung gefunden, die weitaus aufwendiger aber weitaus sinnvoller ist. Mehr dazu in der Vorstellung der Technik.
Danke, werde jetzt die Bezeichnung übernehmen, da ich gemerkt habe, dass die Zahlen doppelt in verschiedenen Serien auftauchen ;). Die Lautsprecher habe ich mir alle mal angeschaut und Einiges im Forum recherchiert.
Ich hab das nicht falsch verstanden, eher richtig, denn du hast vollkommen Recht mit deinem Schöpfungsgeschichten-Vergleich ^^

------

Hier meine Ergebnisse zu der Stromversorgung, unabhängig vom Lautsprecher.

Im Zuge der Gewichtseinsparung, dem niedrigen Wirkungsgrad von AGM (~50%), den Kosten für AGM und meinem nicht gerade bescheidenen 18650 LiCoO2 Vorrat, habe ich etwas besseres gefunden, was aber viel Bauzeit beansprucht. Ein Winterprojekt eben.

Akku mit der Konfiguration 16S25P.
Umin -> 48V; Umax -> 67,2V; Wirkungsgrad ~98% Bei 1500mAh p.C. wären das ca. 2,2kWh. Bei 2000 mAh schon 3kWh.

BMS/BPC: Sowas wie das Bestech HCX-D328. Programmierbares 16S Battery Management System mit allen Battery Protection Circuits und Einzelzellenüberwachung am PC. (Laptop könnte in Setup einfach integriert werden).
Ichargemax: 100A; Idischargemax: 100A

Beim Entladevorgang kommt ein DC-DC-Converter von Meanwell zum Einsatz, da eine stabile Versorgungsspannung gewährleistet sein muss. Vermutlich der Meanwell SD-1000L-24.
Uin: 19-72VDC; Pinmax: 1128W; Wirkungsgrad: ~88%
Uout: 24V; Ioutmax: 40A; Poutmax: 960W

Je nachdem was versorgt werden muss, gibt es aber auch den SD-1000L-12, mit Uout: 12V; Poutmax: 720W :hrhr: Eigentlich zu wenig Leistung.

Beim Ladevorgang kommt ein 300W, bzw. 360W Li-Ion Charger zum Einsatz. Balancing wird vom BMS übernommen.
Ich habe leider nichts stärkeres für 16S gefunden, bin aber noch auf der Suche. am liebsten, bzw. absolut notwendig wären mir 60V10A, was den 600W entsprechen würde, aber ist leider nicht für einen akzeptablen Preis auffindbar.
Ggf. wird auch noch auf 13S abgerüstet, da gäbe es einen 500 und 600W Charger.
Nachteil: geringerer Wirkungsgrad am DC-DC-Wandler. Vermutlich verkraftbar. BMS hält die Ströme aus.

Mit diesem Setup hätte ich 960W für den Verstärker verfügbar und damit würde vermutlich ein ca. 800W Mono Class D in Betracht kommen. Mono ist eben praktischer für den handbetriebenen Transport. Es sei denn 2.1 Verstärker schalten bei Belegung nur eines Kanals auf Mono um, kann ich mir aber schwer vorstellen? Wie läuft das da?

-------

Gewichtsrechnung:
Akku: ca. 16-20kg
DC-DC, Charger, Amp, BMS, Verkabelung: ca. 6kg.
Holz für Gehäuseerweiterung: ca. 10kg

Wenn ich mit max. 60kg rechne, habe ich noch 25-30kg für den Lautsprecher verfügbar. Damit habe ich wieder alle Möglichkeiten!

-------

Ich habe mir gestern ganz, ganz viele Lautsprecher angeschaut und Gedanken gemacht. Deinen Ratschlag zur Recherche im Forum habe ich beherzigt :D

Meine 4 Favoriten:
JL-Sat210 als BR :top:
LF-Sat15 oder LF-Sat215
evtl. JB-Sat212, wenn Sie veröffentlicht wird

P.S.: Die JL-Sat12-v2 habe ich nicht gefunden

-----

Datasheets und weiterführende Links:
https://www.meanwell.com/webapp/product ... od=SD-1000
http://www.bestechpower.com/592v16spcmb ... -D328.html

Beitrag Nummer:#11  Beitrag Sa 29. Sep 2018, 14:49
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Ich hab vor längerer Zeit mal die JLsat210 mobil gemacht (viewtopic.php?f=78&t=6700). Hab da ne kleine Digitalendstufe von Crunch reingebaut, nen 20a Schaltnetzeil für den Betrieb an der Steckdose, Bluetooth-Empfänger und Lautstärkeregler von Sure. Den Akku habe ich in ein separates Gehäuse gebaut, so kann man ihn auch nur bei Bedarf mitnehmen ;) Hier mal ein paar Bilder... (bitte keine Kommentare zur Zweckentfremdung der grauen Powercons^^)

Bild

Bild

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Wird hauptsächlich bei kleineren Gartenpartys oder Grillabenden eingesetzt und funktioniert da hervorragend. Wenn man mit EQ im Bassbereich arbeitet, geht da auch schon was. Aber Bassgewitter und bebende Erde sollte man nicht erwarten, ist eher Powerhifi und kann ordentlich laut. :D Für den reinen Mobilbetrieb sind natürlich nen DSP und Verstärkerboard der Digitalendstufe vorzuziehen, der Ruhestrom zieht schon ordentlich am Akku ;)

Beitrag Nummer:#12  Beitrag Sa 29. Sep 2018, 15:16
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KcRage hat geschrieben:
Ich hab vor längerer Zeit mal die JLsat210 mobil gemacht (viewtopic.php?f=78&t=6700). Hab da ne kleine Digitalendstufe von Crunch reingebaut, nen 20a Schaltnetzeil für den Betrieb an der Steckdose, Bluetooth-Empfänger und Lautstärkeregler von Sure. Den Akku habe ich in ein separates Gehäuse gebaut, so kann man ihn auch nur bei Bedarf mitnehmen ;) Hier mal ein paar Bilder... (bitte keine Kommentare zur Zweckentfremdung der grauen Powercons^^)

Wird hauptsächlich bei kleineren Gartenpartys oder Grillabenden eingesetzt und funktioniert da hervorragend. Wenn man mit EQ im Bassbereich arbeitet, geht da auch schon was. Aber Bassgewitter und bebende Erde sollte man nicht erwarten, ist eher Powerhifi und kann ordentlich laut. :D Für den reinen Mobilbetrieb sind natürlich nen DSP und Verstärkerboard der Digitalendstufe vorzuziehen, der Ruhestrom zieht schon ordentlich am Akku ;)


Wenn ich was finde, werde ich DSP und Digitalendstufe vorziehen. Meine Box soll 3-Fach betrieben werden können:
- Aktiv per Akku
- Aktiv per Netzanschluss (Zusätzliches Schaltnetzteil)
- Passiv
Der Aufbau soll, ähnlich wie bei dir, modular aber mit entsprechenden separaten Erweiterungen und Kontakten sein, sodass alles in einem großen Gesamtgehäuse zusammenkommt. Evtl. auch eine parallele, seperate Akkuerweiterung. Ähnlich wie mein mobiler Werkzeugkoffer, der sich mit Verriegelungsmechanismen aufteilen und zusammensetzen lässt. Die einzelnen Erweiterungen wahrscheinlich:
- Hauptakku+BMS+Charger+DC/DC
- Schaltnetzteil
- Verstärker (genauere Konfiguration steht noch in den Sternen)

Bassgewitter erwarte ich bei Akku oder Netzteilbetrieb nicht, nur eine wirklich starke Anlage.
Verstärkerrecherche muss ich noch betreiben, deshalb kann ich dazu leider noch nichts sagen. Sollte aber auf Poutmax von DC/DC ausgelegt sein. Das Netzteil ungefähr die gleiche Ausgangsleistung. Die Netzteilerweiterung kann ich auch erst hinterher bauen, Vorteil vom modularen System. Aber vorher schon einplanen.

Beitrag Nummer:#13  Beitrag Mo 1. Okt 2018, 10:08
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Servus,
na hier tut sich ja bissl was ;)
(Btw., bin immer froh, wenn's richtig verstanden wird - geschriebenes kann ja auch mal schneller falsch aufgefasst werden als etwas zwischen zwei Menschen gesprochenes...)

Die Infos, Tipps und Ansätze lesen sich doch vernünftig ;)

TheACBH hat geschrieben:
Meine 4 Favoriten:
JL-Sat210 als BR :top:
LF-Sat15 oder LF-Sat215
evtl. JB-Sat212, wenn Sie veröffentlicht wird

P.S.: Die JL-Sat12-v2 habe ich nicht gefunden


Zur L-Serie/V2: Schau mal hier: viewtopic.php?f=9&t=7293#p95188 oder bei Facebook auf Jobstis Seite bzw. in der FB-Gruppe. Da gibt es öfters mal die neueren Infos.
Die JB-Sat212 wird ein ähnliches Problem haben wie die JB-Sat12 (die wohl Simon gebaut hat): wird ausgelegt sein als lautes Top; da wird nicht viel kommen untenrum, oder man muss eben sehr viel EQ rein schieben und relativ viel Leistung dafür verwenden. Lohnt sich also nur bedingt und bei nicht allzu großen Lautstärken (denn dann geht das auch irgendwann mit der Tiefton-Leistungsfähigkeit dieser Treiber nicht mehr hin).
Letzteres gilt prinzipiell lauch für den Kappa12A aus der JL-Sat12 / JL-Sat12V2. Die Kiste ist ebenfalls eigentlich ein lautes Top. Man kann sie bei moderaten Lautstärken auch FuRa nutzen, das geht aber nicht mehr wenn richtig Qualm drauf soll. Ich nutze sie (oder die JL-Sat212) aber auch furchtbar gerne mal im Garten, beim Grillen oder so. macht schon Laune. Also - geht - aber ideal und Fullrange/Bums ist irgendwann rum...

Grüße

Beitrag Nummer:#14  Beitrag Sa 13. Okt 2018, 14:11
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Wieder mal ein Servus von mir. :D

Ich habe die letzten 2 Tage ein wenig intensiver zu den Themen Verstärker recherchiert, die Gedanken dazu in Punkt 2.
Zunächst zum Lautsprecher.

1. Mir ist der Gedanke eines 1.1 Systems immer näher in den Fokus gerückt. Dazu die Frage, ob z.B. das LF-System128 meinen Bedürfnissen gerecht wird? Wäre momentan meine bevorzugte Lösung.
In der L-Serie habe ich leider kein geeignetes Pendant gefunden. Am ehesten der JL-Sub15N zusammen mit z.B. einem JL-Sat10.
Das JL-System86 wird vermutlich ein wenig zu dünn sein im Vergleich zum LF-System128.

Gründe für die Überlegung 1.1:
- Das beste von beidem und keine halbgare Allroundlösung
- Während dem Laufen ggf. ein einafcherer Transport als ein überdimensionierter, sackschwerer Koffer durch die Überlegung den Sub mit 4 Rollen auszustatten und wie eine Art Bollerwagen zu ziehen.
- Ich bin hauptsächlich mit ÖPNV unterwegs, dort findet man eigentlich immer jemanden, der einen beim Heben hilft. Hab die Bahneinstiege noch nie vermessen, aber die Breite des Sub sollte sogar durch die Einstiege der alten bomv-Wägen passen, welche wirklich schmal sind.
- Topteil erhöht und dadurch eine größere Range über die Köpfe hinweg.
- Abstrahlwinkel bleibt auch während dem Laufen ideal, da der LS nicht geneigt wird.

Ist die Frage ob ein 2.1 System auch sinnvoll ist? Werden halt dann ca. 10kg mehr und ein höherer Leistungsbedarf der Topteile. Der einzige Vorteil ist ein vergrößerter Abstrahlwinkel, könnte aber sehr schlimm in Bezug auf Gewicht werden.


2. Verstärker
Ja, darin ist der Großteil meiner Recherchearbeit geflossen.
Mir schien eine KFZ-Endstufe durch die Versorgungsspannung gelegen. 12V fallen aber leider aus, da die MeanWell PS in der 12V maximal 720W liefert. Damit blieben nur noch die 24V LKW-Verstärker übrig. Dort ist die Auswahl in meinen Anforderungen so gering, dass ich bis heute nichts gefunden habe. (Class-D, 500WRMS, 2-Ch bzw. 4-Ch bridged)

Gestern bin ich auf Sure Audio gestoßen, die Verstärkerplatinen herstellen. Interessant fände ich die Idee, den Sub mit einer 1x840WMax (4Ohm, 1%) Endstufe auszustatten. Alternative ist eine 1x1115WMax (4Ohm, 1%) Endstufe. Damit hätte ich eine niedrigere THD. Dies wäre von mir bevorzugt.
Für beides muss ich die PS ändern, das ist beim Programm von MeanWell aber kein Problem.
Dazu natürlich ein DSP.

Ist diese Option sinnvoll? Bis jetzt erscheint mir das fast am besten.
Sollte euer Feedback positiv sein, kann ich mich mal an ein Verdrahtungsplan machen und vorstellen.

Gruß, Lennart


1x840W: http://store3.sure-electronics.com/1-x- ... rd-irs2092
1x 1115W: http://store3.sure-electronics.com/aa-ab31491

Beitrag Nummer:#15  Beitrag Sa 13. Okt 2018, 15:26
KcRage Verkabler

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Also wenn es wirklich mobil sein soll und du damit oft unterwegs bist würde ich die anfangs von dir ins Auge gefasste LFsat15 oder 215 in der vollintegrierten "Koffervariante" bauen. Von einer mobilen 1.1 oder 2.1 Lösung würde ich in dem Fall eher Abstand nehmen. Das ist im Alltag einfach viel zu unpraktisch, vorallem wenn Du hauptsächlich den ÖPNV benutzt... wenn die Mobilität nur ab und an gebraucht wird, macht natürlich ein 2.1 System mehr Spaß. Unterschätze beim Transport bzw. in Bewegung aber nicht wie wackelig einzelne Boxen auf Stativen sind, insbesondere bei holprigen Bodenbelägen und harten Rollen... und immer auf- und abzubauen nervt ohne Ende.

Bei deinen Überlegungen zu den Amps muss man natürlich berücksichtigen, dass ein paar 100w tatsächliche RMS Leistung auch entsprechenden Energiehunger haben, was die Laufzeit drastisch verkürzt oder entsprechend mehr Akkus erforderlich macht... daher würde ich eher auf eine Box mit möglichst hohen Wirkungsgrad setzten... sonst ist man ja nur am schleppen...

Ich hab in Sachen "mobil" mittlerweile schon viel ausprobiert und meiner Meinung nach geht da nichts über ne gescheite Fullrange-Kiste, in der alles was gebraucht wird integriert ist. Alles andere ist zu unpraktisch. Nicht falsch verstehen, ist nur meine Meinung zu deinem Vorhaben ;)

Beitrag Nummer:#16  Beitrag Sa 13. Okt 2018, 17:11
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KcRage hat geschrieben:
Also wenn es wirklich mobil sein soll und du damit oft unterwegs bist würde ich die anfangs von dir ins Auge gefasste LFsat15 oder 215 in der vollintegrierten "Koffervariante" bauen. Von einer mobilen 1.1 oder 2.1 Lösung würde ich in dem Fall eher Abstand nehmen. Das ist im Alltag einfach viel zu unpraktisch, vorallem wenn Du hauptsächlich den ÖPNV benutzt...


Mir ist klar, dass man die nicht mehr alleine heben kann, vom Gewicht her macht es aber auch keinen wirklichen Unterschied zum Fullrange, den werde ich wahrscheinlich auch nicht alleine irgendwo hochtragen können, außer ne hohe Bordsteinkante.
Der Akku soll so ausgeführt werden, dass sich der Teilbereich abmachen lässt um bei einem größeren Hindernis (Regionalbahnhöfe etc.) auch separat tragen zu können. Dann sind schon mal 20kg weniger da, Top und Sub getrennt.

Ich habe jetzt so ziemlich alle Lautsprecher hier durchgeschaut und keinen einzigen Fullrange gefunden, der sowohl Bassgewitter kann, einen hohen Wirkungsgrad hat und preislich im Rahmen bleibt. Der Wirkungsgrad, auch im Vergleich zum Ergebnis, ist bei dem 1.1 System weitaus besser.
Bzgl. Bass war bei jedem FR die Antwort: Naja, eher bedingt, vielleicht nur bei moderaten Lautstärken. Am ehesten eben der LF-Sat215, aber der ist auch riesengroß und schwer.

KcRage hat geschrieben:
Unterschätze beim Transport bzw. in Bewegung aber nicht wie wackelig einzelne Boxen auf Stativen sind, insbesondere bei holprigen Bodenbelägen und harten Rollen... und immer auf- und abzubauen nervt ohne Ende.

M20 Schraub-Distanzstangen? Des weiteren verbaue ich doch keine harten Rollen, ich nehme "pannenfeste Superelastik Lenkrollen" :D und evtl noch mit einem zusätzlichen mechanischen Federmechanismus ausgestattet.
Das sind bis jetzt meine Ansätze diesbezüglich.

KcRage hat geschrieben:
Bei deinen Überlegungen zu den Amps muss man natürlich berücksichtigen, dass ein paar 100w tatsächliche RMS Leistung auch entsprechenden Energiehunger haben, was die Laufzeit drastisch verkürzt oder entsprechend mehr Akkus erforderlich macht... daher würde ich eher auf eine Box mit möglichst hohen Wirkungsgrad setzten... sonst ist man ja nur am schleppen...


Es wird auf einen möglichst guten Wirkungsgrad geachtet, um die Laufzeit zu verlängern. Die Versorgung soll lediglich das Maximum darstellen und nicht die übliche Nutzung.

Beim 1.1 kann man definitiv noch in Gebiete gehen, die einen höheren Wirkungsgrad haben. JM-Sub212 zum Beispiel. Bei den Fullrangelautsprechern wäre der einzige wohl der JM-Sat15, ist aber auch sehr teuer.
Um diesen Zusammenhang von Wirkungsgrad und Preis ein bisschen vom Bau zu entkoppeln, könnte ich zunächst ein JM-Sub212 Gehäuse bauen und die Thomann Chassis verbauen (LF-Sub212W) und muss dann nach 1 Jahr irgendwann nur die Chassis gegen Kappalite tauschen. Aber der LF-Sat215 ist wahrlich keine Bombe im Wirkungsgrad und alles bis JM-Sat15 nicht wirklich gut Fullrangetauglich, eher als Top empfehlenswert.

Bzgl. des Akkus: Ich denke dass ca. 3kWh für einen angenehme Laufzeit sorgen, die auch das Festivalwochenende überlebt, selbst wenn man nicht ein Aggregat o.ä. hat . Volle Leistung sind dann 2,5h. Bei halbem oder viertel Leistung (was ich mir auch schon angenehm laut für kleinere Zusammenkünfte vorstelle) entsprechende Verlängerung.

Beitrag Nummer:#17  Beitrag Mo 15. Okt 2018, 09:51
Andy78 Benutzeravatar
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Servus.
Die Gedanken und Ansätze von KcRage unterschreib ich mal so.
Distanzstangen (auch mit M20) und rund 10 Kilo drauf gibt auch schon nen ordentlichen Hebel, bitte wirklich nicht unterschätzen! Die übrigen Infos aus dem Post sind ebenfalls gut zusammengefasst und m.E. sehr zutreffend.
Zu der Idee mit LF-System128- Komponenten selbst: Kann ich dich verstehen :D Hab ich auch, für das Geld und die Größe machen die schon echt Laune die kleinen Tops (s. Avatar). Der Sub spielt (im ersten Moment unerwartet) laut, voll und tief, ohne dröhnig zu wirken. Ist insgesamt sehr gelungen. Äußerst handlich ist der 12"Bandpass aber nicht! Okay, meiner war nur für den Spaß und die Neugier und ist nun meist im Wohnzimmer - daher ist er auch unnötig schwer aus 16mm Span. Als MPX-Bollerwagen könnts gehen. Dann aber unbedingt eine gescheite Aufnahme fürs Top direkt auf dem Sub sowie eine Halterung (z.B. ein paar Dicke Rohr-Clips) für die Distanzstange vorsehen und Top und Stange bei Bewegung runternehmen und festmachen. Wird sonst doof m.E.
Achso:
TheACBH hat geschrieben:
Bzgl. Bass war bei jedem FR die Antwort: Naja, eher bedingt, vielleicht nur bei moderaten Lautstärken.
Das Problem wirst Du grds. Outdoor auch mit jedem kleinen Sub nicht ganz so einfach los. Klar geht da was, aber eben endlich. Gewitter fordert Fläche und Leistung, mobil naja... Dennoch wird (bei einfacher und bezahlbarer Ausführung der Vergleichskandidaten wohlgemerkt) ein Sub auf dem Boden sicher mehr Schub bringen als ein FR-Top auf Stativ.

Zu den Überlegungen mit den 212er Subs: Wenn Du auf Wirkungsgrad gehen willst, spar Dir den Umweg über die Thomann-Chassis. Die sind P/L wirklich gut, kein Ding. Aber in dem konkreten Fall solltest Du dann m.E. lieber über die Sica-Bestückung (aka JL-Sub212) nachdenken, evtl. noch im Baguetteland bestellt. Übrigens hast Du dann sicher in Relation zu einer LF-Sat8 mit einem 212er wohl mehr als genug entspannten Headroom auch Outdoor für Schub unten.

Grüße Andy


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