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Jans Doppel 18er!

[Projekt]
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[Projekt] Jans Doppel 18er!

Beitrag Nummer:#1  Beitrag Sa 19. Aug 2017, 01:53
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Moin!

Nach dem Forentreff im Norden, im Februar 2017, entwickelte sich bei mir die Idee, einen Doppel 18er zu entwickeln und damit meine Single 15"er abzulösen.

Grundsätzlich bin ich mit meinen 15ern zufrieden. Zur Zeit habe ich 18 Stück der 18 Sound BR115Ex mit 15NLW9500.
70 % Meiner Veranstaltungen kann ich mit 4 - 6 Stück der BR115Ex beschallen.

Allerdings stört es mich, dass man die Subs immer hin und her Stapeln muss... Ein großer Sub mit Rollen der sich Tippen lässt, ist für mich einfacher.
Locations mit Treppen oder schlechten Transportwegen haben wir hier zum Glück nicht.


Nun ging´s los... was solls werden? Ein bereits erprobtes Konstrukt, etwas fertiges von der Stange oder etwas individuelles? Zumieten muss ich eigentlich nicht, wenn doch, dann eh gleich ein Line Array mit den passenden Subs. Hier im Umkreis hat auch jede Mietbude anderes Holz stehen. Da lohnt es sich kaum auf Vermietbarkeit zu setzen.
Der Reiz war schon groß mal etwas individuelles zu entwerfen und so ging es nun los!

Wunschliste: Höhe ~50cm, Breite ~1300cm (Ich hatte noch fertige Gitter von einem Meyer M3D Linearray, die wollte ich gerne verwenden)
Frequenzbereich von 35 - 100 Hz, Klanglich ausgewogen und sauber bis ans Limit, verwendbar mit meinen Ram S6000 und für kleinere VAs auch mit TSA 4 1300. Anwendungsbereich ist zu 80% Zelt Discos und Open Airs.


Also erstmal einige Chassis getestet und zum teil die TSP ermittelt. Hier ein Bild vom "Einwobbeln":
Bild

Mit dabei waren der B&C 18SW100 & 18NW100, 18S 18NLW9601 & 18TLW3000 und BMS 18N862
Die Auswahl ist auf die ausgewählten Chassis gefallen, da ich diese zu guten Konditionen einkaufen kann.

Dann ging es weiter mit der Findung eines passenden Gehäuses.
Auch hier gibt es 1000 und 1 Möglichkeiten. Hier einmal eine Skizze des Grundprinzips:
Bild
1: ein normaler BR wie man ihn im Lehrbuch findet... 2: Ein BR mit verjüngendem Port, wie es auch schon bei meinen BR115Ex der Fall ist... 3: Ein BR Port der sich im Querschnitt vergrößert.

Hier ein Bild vom Prototypen V1 als halbe Version:
Bild

Mit diesem Prototypen habe ich diverse Portverläufe und Längen getestet... Klanglich und auch vom Output her ging die Tendenz jedoch immer in Gehäusevariante 2, BR mit verjüngendem Port.

Dann der erste Vergleich mit einigen 18ern von Usern aus diesem Forum (ihr dürft natürlich auch eure Eindrücke mitteilen) ;)

Mit dabei war unter anderem auch der BR118Ex von Dirk Hahn mit dem 18NLW9601, der die Messlatte hoch gelegt hatte und somit meine Persönliche Referenz war. Mein Proto unterscheidet sich jedoch deutlich vom Dirk´s Ex Gehäuse. Der Portverlauf und die Abstimmung ist anders.
Im A/B Vergleich schnitt mein Proto V1 mit dem 18NLW9601 vergleichbar, wenn nicht sogar ein Stück knackiger im Kick, ab.
Der B&C 18NW100 war klanglich sehr filigran, jedoch war dieser schnell am Limit und verzerrte unter höherer Last.
Der B&C 18SW100 ist da schon belastbarer, brachte jedoch nur mit einem 3dB Boost bei ~38Hz den gewünschten Tiefgang.
Der 18S 18NLW9601 ist im Tiefbass schon der Hammer... allerdings war er im Kick nicht so ausgeprägt wie der des 18SW100. Besonders ist aufgefallen, dass selbst unter Volllast keine Verzerrungen hörbar sind. Der Treiber klingt völlig unangestrengt bis ans Limit.
Der TLW ist klanglich recht ähnlich, jedoch hatten wir den Eindruck, dass er im Vergleich zum NLW hörbar an seine Grenzen kommt.
Dann kam der BMS 18N862... Was soll ich sagen :D der ist es! Tiefgang wie der NLW, Kick gefühlte 3dB mehr als der NLW und der BMS 18n862 klingt auch unter Volllast entspannt und verzerrungsfrei.

Manko bei dem Proto V1 war eine Portreso bei um die 200Hz, die bei jedem Chassis raus EQ´t werden musste. Egal, die Resonanzen könnten in der Doppel 18er Variante ja weg sein, da die Winkel der Bretter dort ja wieder anders sind. Also Feuer frei für den Proto V2!

Gezeichnet habe ich das ganze mit dem CAD Programm SketchUp. Bei der Teileliste ist mir dann aufgefallen, dass ich mit üblichen 250x125cm Multiplex Platten zuviel verschnitt habe... also eine 300x150cm Platte organisiert und ich hab tatsächlich 99% verarbeitet! :toptop:
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Kurzer Test nach dem Zuschnitt ob auch alles passt
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Griffe habe ich auch gleich mit gefräst. Idee war die Penn Elcom H1107 Griffhaube zu nutzen, da ich die Lösung ganz elegant finde. Das Griff Layout habe ich mir bei Seeburg abgekupfert. Die Griffe sind aufgedoppelt (also 2x15mm) an dem Steg wo man rein greift.
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Dann gings auch schon ans Leimen und Schrauben... Der Deckel ist bisher nur geschraubt, da ich mit den Versteifungen noch warte und man so ggf. noch leichter Änderungen vornehmen kann.
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Jetzt wird´s spannend 8-)
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Der erste Test war nur in meinem kleinen Lagerraum neben meinen BR115Ex als Referenz und einer LMT-151n als Top.
Klanglich nehmen sich die beiden nicht viel. Der Proto V2 spielt etwas Impulstreuer und klarer. Tief und kraftvoll können beide, wobei die 15er natürlich schneller am Limit sind. Die störende Portreso bei 200Hz, die es bei dem Proto V1 gab, ist bei der Doppel 18er Proto V2 Variante nicht mehr da. :top:

Nachher geht´s an die Frische Luft und zum A/B Vergleich mit einigen anderen Subs. Dann kommen noch ein paar Höreindrücke und Messungen dazu.

Gruß
Jan :toptop:

P.S.: Wer Schreibfehler findet, darf sie behalten... ist schon spät und ich wollt euch kurz teilhaben lassen. :catch:

Beitrag Nummer:#2  Beitrag Sa 19. Aug 2017, 02:58
hitower78 Boxenbauer

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Hi
Ich frag mich ob der Sub auch mit gerade Chassisbrettchen genauso wäre: Dasmit würden evtl gehrungsschnitte entfallen.

Ansonsten recht schick. Wieviele werden es?

Ein a/b hören wir ja evtl beim nächsten Male :-)

Gruß
Daniel

PS: Ich hab noch so Subwoofer gleitschienen (Alcons), falls du sie nicht auf gummi stellen willst

PS2: Dein Bilderhoster ist ne katastrophe... Werbung überall und die kann man kaum alle weggklicken :-(
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Beitrag Nummer:#3  Beitrag Sa 19. Aug 2017, 04:03
Jürgen399 HobbyKistenSchlepper

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Ich freue mich schon den gleich mal hören zu können :-) :toptop:

Beitrag Nummer:#4  Beitrag Sa 19. Aug 2017, 06:15
stoneeh Verkabler

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Hübsch. Thx für den Bericht.

Für mich wirkt es, als hättest du die noch nicht bis Vollgas getestet. Wir haben auch DIY Subs der Leistungsklasse, und von unseren Erfahrungen her würd ich vermuten, dass es das Gehäuse bei Vollgas ziemlich herwerken würde. Der Port müsste auch ganz schön blasen. Ich geh davon aus, dass grosszügige Verstrebungen & mehr Portfläche noch was bringen würden.

Beitrag Nummer:#5  Beitrag Sa 19. Aug 2017, 11:41
Big Määääc Benutzeravatar
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l acousics SB28 wird so gebaut, weil man das so baut .

als Anregung ;)
nur ein dummes Pferd springt höher als es muß !

Beitrag Nummer:#6  Beitrag Sa 19. Aug 2017, 19:59
Jürgen399 HobbyKistenSchlepper

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Also wir haben den ja heute gehört und ich muss sagen, dass das Ding schon ordentlich zur Sache geht. Verstrebungen waren keine im Gehäuse, werden aber bei dem Finalen noch rein müssen. Im Plan sind die schon eingezeichnet. Portfläche müsste so um die 750cm² liegen. So hatten wir auch bis 30Hz und vollem X-Max keine Portgeräusche.

Vorallem der Vergleich zwischen dem Bass von Max (hugo350z) 18NW100 520cm² Port 37/38Hz Tuning war interessant. Der Bass von Max und der von Jan haben teilweise sehr ähnlich gespielt, aber unterhalb von ca. 40Hz hat man doch das mehr an X-Max und das mehr an Headroom gehört. Da passierte nochmal richtig was.

Ich denke das noch ein ausführlicher Bericht kommt, mit ein paar Bildern vielleicht.

Beitrag Nummer:#7  Beitrag Sa 19. Aug 2017, 21:00
stoneeh Verkabler

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Jürgen399 hat geschrieben:
Portfläche müsste so um die 750cm² liegen.


Ein RCF 8004 hat diese Portfläche für einen 18er.

Beitrag Nummer:#8  Beitrag Sa 19. Aug 2017, 21:15
Lukas-jf-2928 Stagehand

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Portgeräusche gab es keine, alles super, stand ja davor bei Vollgas ;)

Kurz gesagt ich find den Bass Mega, drückt, spielt ausreichend tief und das alles doch noch ziemlich kontrolliert, macht Laune :D Die 115ex haben da, vor allem klanglich (wie ich finde), keine Chance.
Die 118ex kommen aus klanglicher Sicht auch nicht mit, die BMS spielen in dem Gehäuse richtig schön Satt und ausgewogen. Mag sein, dass die 118ex tiefer können und evtl. noch mehr Leistung vertragen, aber ist halt nicht so meins.

Die 18NW100 vom Max sind etwas leiser und mehr Allrounder, gehen nicht ganz so tief aber drücken auch sehr nett und Punchen auch gut, hiermit geht auch schon gut was.

Der Sub18N war für mich wie auf dem Treffen im Februar wieder die Enttäuschung, kaum Pegel (im Vergleich, vom Gefühl geht da sogar mit dem JL-Sub15 mit Thomann Chassis mehr) und viel Portgeräusche.

Kleine Eindrücke:
https://youtu.be/C40edioFaDQ

https://youtu.be/TdYCQooAoFQ

Beitrag Nummer:#9  Beitrag Sa 19. Aug 2017, 21:29
Jürgen399 HobbyKistenSchlepper

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Zu der genauen Portfläche kann Jan sicher am besten was sagen, aber ich bin mir da sehr sicher mit den 750cm². Das funktioniert ähnlich wie bei den BR115EX bzw BR118EX von Dirk.

Edit: Die knappen 135db sind dbc

Beitrag Nummer:#10  Beitrag Sa 19. Aug 2017, 21:36
stoneeh Verkabler

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Schaltet das Messgerät von Max Hold runter. Auf Max Hold zeigt das immer viel mehr als den sonst angezeigten Durchschnittspegel an. Messgerät in einer sinnvollen Distanz (mind. 1m, nicht direkt vor dem Port) auf den Boden, und schaun was überbleibt.

2x NLW9600, je 550cm² Portfläche, je 825w (Crest 8200 ungebrückt) @ 1m (Lied :)): https://www.youtube.com/watch?v=IyW-2RU9nvM - zum Vergleich. Wenn wir hier auf Max Hold geschalten hätten, wären irgendwann auch 135db dagestanden.

Beitrag Nummer:#11  Beitrag Sa 19. Aug 2017, 22:51
isitone Benutzeravatar
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Ein für mich hochaktuelles und spannendes Thema / Projekt, bitte weiter kommentieren ich häng mich dran :)!
Jaja, der BMS kann schon was ;). Wie gerne würde ich dich mit der Idee verführen, dem Proto mal das Maul zu stopfen, quick n dirty Setup zu erstellen und dir das Teil einfach mal in dieser Version anzuhören. Ja, es wird leise werden aber einfach mal so als Vergleich etwas unterschiedlichste Art von Musik hören möchte ich Dir unbedingt empfehlen.
Btw. bei mir geht's auch bald weiter.
Noch was zum Port resp. dem Port noise:
hörst Du tatsächlich, Tops nicht mitspielend bei Volllast kein Port Geräusch!?

Beitrag Nummer:#12  Beitrag So 20. Aug 2017, 10:47
hugo350z Verkabler

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Also Portgeräusche sind da keine zu hören. Das funktioniert.

Ich kann ich die Eindrücke so unterschreiben. Der Bass schiebt halt untenrum richtig gut und da kommt halt ein NW 100 nicht mit. Sollte aber klar sein. Zum Ende hin haben wir die BS Tek M14s, Jan´s V2 und meine Nw 100 verglichen. Hier waren doch deutlich die verschiedenen Konzepte zu hören. Der M14 spielt oben halt richtig sauber kann aber null tief. Der V2 spielt richtig schön tief, aber obenrum fehlts ein wenig. Der Nw 100 trifft da genau die Mitte. In der Kombination mit Lukas sein 10 Zoll Top, die nebenbei mega klingen, war das mein absoluter Favorit. Das klang richtig stimmig. Klar klang das auch mit dem V2 auch gut, aber ich denke Tops mit mehr Membranfläche machen sich da besser drüber.

Beitrag Nummer:#13  Beitrag So 20. Aug 2017, 14:35
stoneeh Verkabler

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isitone hat geschrieben:
hörst Du tatsächlich, Tops nicht mitspielend bei Volllast kein Port Geräusch!?


Ich glaub darauf sollte man noch eingehn. Wenn die Tops mitspielen, ist Portnoise nochmal deutlich schlechter auszumachen.

War überhaupt ein Lowcut gesetzt? So wie im Video die Membranen auslenken sieht's nicht danach aus.

Beitrag Nummer:#14  Beitrag So 20. Aug 2017, 14:53
Lukas-jf-2928 Stagehand

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Ja natürlich auch ohne getestet, kp warum das keiner glaubt aber hören tut man nix, sogar nicht mit Kopf im Port :D
Lowcut bei 25Hz, unten braucht der nicht gezügelt werden, aufgrund des tiefen Tunings ist der Hub eher ab 50Hz "gefährlich" aber braucht der auch zur Kühlung. Bedenkt +-19mm X-Max hat das Teil, darf ruhig huben bei 2kW Input und 1,5kW AES Belastbarkeit.

Beitrag Nummer:#15  Beitrag So 20. Aug 2017, 15:55
stoneeh Verkabler

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Is mir nur suspekt vorgekommen, und wollte sichergehn. Carry on ;)

Beitrag Nummer:#16  Beitrag So 20. Aug 2017, 16:14
hitower78 Boxenbauer

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Hi
Eine Kamera im normalen Modus kann ein Membran nicht richtig abfilmen. Das wirkt dann teilweise unkontrolliert oder taumelnd...
Dazu muss man ggf. schonmal die Highspeedaufnahmen nehmen. Iphone kann das ja z.B. schon.

Grüße
Daniel
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Beitrag Nummer:#17  Beitrag So 20. Aug 2017, 18:38
ad undas Lagerputzer

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Lukas-jf-2928 hat geschrieben:
kp warum das keiner glaubt

Naja, bei Reynoldszahlen um 500.000 kann man durchaus erstmal skeptisch sein. Das muss auch nicht gleich pfeiffen. Was möglicherweise passieret ist, dass der Port an Output verliert und das Tunig bei hohen Lautstärken massiv nach oben rutscht. Ob und wie genau das passiert hängt aber stark von der genauen Geometrie ab und das ist sehr schwer zu berechnen.
Messungen wären da (vermutlich nicht nur für mich) hochinteressant....

Beitrag Nummer:#18  Beitrag So 20. Aug 2017, 18:50
Lukas-jf-2928 Stagehand

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Zwei die dabei waren hatten es nur geschrieben, daher die Bemerkung ;)

Eine Rohmessung GPM aus ca. 2m (nicht Pegelkalibriert):
Bild

Der Buckel bei ~160Hz kann ignoriert werden, lag an einem Fehler beim Messen, ist sonst nicht da (hatten noch mehr gemessen an dem Tag) Für mehr müsste man nochmal ran mit mehr Zeit.

Beitrag Nummer:#19  Beitrag So 20. Aug 2017, 19:43
stoneeh Verkabler

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Sieht nach nem sinnvollen Tuning aus. Der BMS könnte natürlich noch tiefer (hast ihn ja selbst als Infra mit 30hz flat, wenn ich mich recht erinnere), aber für so kompakte Ausmasse ist das schon recht respektabel.

ad undas: bei dem Material, das ich gehört hab, ist das Resultat einfach, dass der Schall aus dem Port nicht mehr sauber klingt, und sich auch der Pegel nicht mehr linear weiter erhöht.

Beitrag Nummer:#20  Beitrag So 20. Aug 2017, 20:09
ad undas Lagerputzer

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Lukas-jf-2928 hat geschrieben:
Eine Rohmessung GPM aus ca. 2m (nicht Pegelkalibriert):

Wie laut war das? Und was für ein Anregungssignal?

Lukas-jf-2928 hat geschrieben:
Der Buckel bei ~160Hz kann ignoriert werden, lag an einem Fehler beim Messen, ist sonst nicht da (hatten noch mehr gemessen an dem Tag) Für mehr müsste man nochmal ran mit mehr Zeit.

Komisch. Das bei 160Hz ist die Längsresonanz im Port, und die muss da irgendwo sein ;)
Für mich sieht die Messung absolut richtig aus...

stoneeh hat geschrieben:
ad undas: bei dem Material, das ich gehört hab, ist das Resultat einfach, dass der Schall aus dem Port nicht mehr sauber klingt, und sich auch der Pegel nicht mehr linear weiter erhöht.

Ja, das ist typisch. Die Helmholtzresonanz erzeugt fast nur ungerade Oberwellen, und das klingt eben grässlich. Da das Chassis dort kaum mehr auslenkt sieht man meistens einen scharfen Einbruch bei D2 und eine D3-Spitze.
Und oft sieht man das dann eben deutlich höher als das Tuning aus der Kleinsignal-Impedanzmessung...

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