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40Hz Bass mit 2x12"

[In Planung]
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[In Planung] 40Hz Bass mit 2x12"

Beitrag Nummer:#1  Beitrag Mi 2. Jan 2019, 19:14
clavis Lagerputzer

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EDIT: Zusammenfassung und Treiberauswahl hier:
viewtopic.php?p=99075#p99075


Hallo zusammen,

Habe viel gelesen und mich am angenehmen Tonfall hier erfreut, scheint nahezu Trollfreie Zone hier zu sein :toptop:

Ich bin durch diesen Thread auf das Forum aufmerksam geworden: viewtopic.php?f=87&t=6137

Leider gab es dann am Ende kein wirkliches Ergebnis. Also stelle ich dei Frage nochmal, vielleicht gibts mittlerweile neue Erkenntnisse oder der Bausatz vom Jobsti ist fertig und erwerbbar?

Ich suche für kleine VA 100-200 pax Hip-Hop tauglichen Bass der in den Kofferraum eines 5er /E-KLasse / Passat passt. 18er fällt aus wegen alleine tragen. Die Idee: 2x12 oder 4x10. Ich brauche aber echte 40Hz f-3, sonst funktionieren bestimmte Stücke nicht, Drake, Peter Fox und ähnliches.

Eckdaten in Kürze:

- Gehäuse max. 45L @10" max 65L @12" , BR ist klar, was anderes geht wohl eh' nich'
- f-3 40Hz
- Gerne Neodym wegen Gewicht
- Falls irgendwie möglich hoch ankoppelbar bei ca. 800 Hz, aber das ist wohl unmöglich

Vielverprechende Kandidaten scheinen mir:

10"
- 18sound 10NW650
- monacor SP10A/302 PA
- Ciare CW250C
- Kappa Pro 3010 LF

12"
- PD 123C01
- Kappalite 3012 LF

Im Moment ist der Precision Devices 123C01 mein Fav. Zwei Stück davon auf jeder Seite, verteilt in vier kleinen Gehäusen mit ca. 45 L und 1kW pro Seite sollten dafür reichen, oder etwa nicht?

Gruß

clavis
Zuletzt geändert von clavis am Sa 5. Jan 2019, 14:50, insgesamt 2-mal geändert.

Beitrag Nummer:#2  Beitrag Do 3. Jan 2019, 05:25
_Floh_ Benutzeravatar
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Du solltest bedenken, dass die Physik dem Lautsprecherbau klare Grenzen setzt. Kurz gesagt sind die Eckpunkte Tiefgang, Pegel und Gehäusevolumen. Gesteigerte Anforderungen am einen Punkt ergeben zwangsläufig Einbußen an den anderen, man kann nur steuern an welchem der beiden, Einbußen wird es jedoch immer geben.
Soll heißen es ist relativ gleichgültig ob du einen kompakten 18er baust, einen 2x12er, oder einen 4x10er, wenn diese vergleichbare Chassis besitzen, wird hier bei identischen Leistungsdaten ein Sub ähnlicher Abmessungen herauskommen.

Natürlich kann man nun 10er bzw. 12er benutzen, die in sehr wenig Volumen spielen, und damit evtl. noch minimal kompakter bauen als ein kompakter 18er (und auch da ist schneller Schluss als man denkt!), jedoch wird der 4x10er, respektive 2x12er, dann entweder leiser sein, oder weniger Tiefgang entwickeln.

Bedenken solltest du auch, dass die Portfläche bei kompakten BR Subs ein begrezender Faktor ist - je weniger Gehäusevolumen zur Verfügung steht, desto länger wird ein Port bei gleichbleibender Portfläche.
Da die Portfläche nur begrenzt reduziert werden kann, weil es ansonsten zu Strömungsgeräuschen im Port, aufgrund von Kompressionseffekten kommt, die zudem die Effektivität des Ports drastisch einschränken, bedeutet dies jedoch im Umkehrschluss auch, dass man einen Sub nur so kompakt bauen kann, wie der Port noch im Gehäuse untergebracht werden kann.

Denkt man nun darüber nach, sehr potente 10er bzw. 12er zu benutzen, um die Pegel-/Tiefgang-Differenz zu einem minimal größeren 18er zu kompensieren, lügt man sich zudem mehrmals in die eigene Tasche.
Erstens wäre der Vorteil obsolet, sobald man einen 18er mit ähnlichen Eckdaten benutzt, zweitens brauchen gerade potente Chassis große Portflächen, das bedeutet jedoch in kompakt getrimmten Gehäusen, dass die Ports bereits wieder etwas vom gewonnenen Vorteil auffressen, zudem kosten zwei 12er oder vier 10er mitnichten die Hälfte. bzw. ein Viertel eines 18ers, noch wiegen diese die Hälfte, respektive ein Viertel dieser.

Das Ende vom Lied: Ja, man kann kompakte Subs mit 10“ oder 12“ Bestückung bauen - ob das jedoch einen nennenswerten Vorteil gegenüber einem kompakten 18er darstellt, das Ergebnis tatsächlich nennenswert kompakter wird, nennenswert leichter, und die Mehrkosten dafür gerechtfertigt sind, oder man schlichtweg eine minimal andere Facette von Subwoofer gebaut hat, und man am Ende mit dem falschen 18er vergleicht, das steht auf einem ganz anderen Blatt.

Du solltest dir mal ansehen, was z.B. mit einem 18SW100 oder 18SW115 geht.

Gerade wenn man die 10/12er noch in separaten Gehäusen verbauen will, ist es durchaus denkbar dass du mit zwei kompakten 18ern evtl. sogar einen Vorteil beim Packmaß gegenüber vier kleineren Subs hast.
Nachdem du sowieso über eine Eigenentwicklung nachdenkst, könntest du ja mal sehen ob zwei von den Maßen her auf deine Fahrzeuge abgestimmte 18er hier nicht klüger wären als vier 12er, oder X*10“.

Zu deiner Chassis Wahl.

Der 10NW650 ist ein Tief-/Tiefmitteltöner, das ist kein Treiber für Subs, selbiges gilt auch für den Monacor. Der Ciare ginge, wird aber nicht sonderlich laut, soll heißen davon bräuchtest du viele, damit was geht...kompakt geht anders. Der Kappalite 3010LF ist hier der einzige wirklich interessante Treiber in deiner Auswahl.

Der Kappalite 3012LF ist wiederum, wegen der tieferen Reso, für Tiefgang, die interessantere Pappe. Braucht natürlich etwas mehr Volumen als der PD, aber gerade abseits von extremem Koompaktbau spielt der Kappalite, mit genug Volumen von 60l oder mehr im Rücken, sehr gut, und dann auch nichtmehr so knallig wie in 45l pro Pappe.
BMS 12S305 und 12N804 solltest du dir evtl. mal ansehen.
MfG Flo

Denkst du, das ist Luft, die du gerade atmest? Hm.

Beitrag Nummer:#3  Beitrag Do 3. Jan 2019, 10:13
Ralle14 Pro-User

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Floh hat schon vieles richtig geschrieben: Bei vergleichbarer Performance wird ein 2x12er nicht wirklich kleiner als ein kompakter 18er.

Je nach Fahrzeug bekommt man mit einem Doppel-12er aber praktikablere Maße hin, der 12er Bass kann schließlich in einer Dimension deutlich schmaler ausfallen.

Wenn 12er, tief und laut: Oberton 12NSW600 anschauen, zwei Stück in 120L netto, 40Hz. Der Port wird bei vernünftiger Portfläche von ~500cm² aber auch zwischen 50-60cm lang und nimmt daher ein nicht unerhebliches Volumen ein.

Beitrag Nummer:#4  Beitrag Do 3. Jan 2019, 10:52
stoneeh Lautmacher

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Ich will noch kurz ergänzen / einwerfen: wieso muss es ein Doppel- bzw 4x-Bass sein? Ich finde es besonders für kleinere Beschallungsaufgaben doch super, wenn man zB statt einem 18er Single vier 10er in Zahnlücke stellen kann, und dementsprechend eine bessere Abstrahlung bekommt. Auch punkto Transport, bzw Transportvolumen in der Standard Limo, wäre man im Vorteil - gehen sich alle viere im Kofferraum nicht aus, haut man halt einen auf die Rückbank.
Sub/Infra für Eighteensound 18NTLW5000: NTLW MAX

Beitrag Nummer:#5  Beitrag Do 3. Jan 2019, 13:23
Big Määääc Benutzeravatar
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Falls irgendwie möglich hoch ankoppelbar bei ca. 800 Hz, aber das ist wohl unmöglich


das soll doch wohl 80 Hz heißen ?!

wenns deutlich in den Kickbass soll,
dann fallen leider sämtliche LanghubLuftpumpen raus,
da das BR Gehäuse dann Resos reinwirft,
wenn man nicht kompromissbereit iwo was abknappsen will.
nur ein dummes Pferd springt höher als es muß !

Beitrag Nummer:#6  Beitrag Do 3. Jan 2019, 15:29
jones34 Lautmacher

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Es wäre hilfreich zu wissen wie groß denn dein Budget ist.
Bei einem Projekt mit ähnlichen Anforderungen wollten wir auch schonmal einen Doppel 12" mit dem BMS 12S305 bauen.
Am Schluss ist man dann wegen Lieferproblemen doch bei B&C 18SW115 gelandet, welche dann in genau zum Kofferraum passende Gehäuse verfrachtet wurden.
Definitiv ein Bass der deinen Ansprüchen an Klang und Lautstärke gerecht wird.

Für 100-200 Leute kann ich mir bei nicht so hohen Pegelanforderungen (drinnen/draußen? Doch mehr Pegel?) auch 2 15" Vorstellen, das geht dann auch super von der Größe her.
Bestück vielleicht mit B&C 15SW100 oder 15SW115. Mit letzterem machen wir demnächst einen Doppelbass.


Grüße

Beitrag Nummer:#7  Beitrag Do 3. Jan 2019, 21:53
clavis Lagerputzer

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Hallo zusammen,

erstmal vielen Dank an Euch alle für den guten Input. Etwas hervorheben muss ich Floh für den langen und sehr informativen Text - Danke!

Nun der Reihe nach:

- Budget ist 1000,- Euro pro Seite inkl. Amping, DCX ist vorhanden

- der Grund, warum ich kleine Gehäuse möchte liegt in der Schlepperei, ich bin in der Regel allein und ein Kombi ist blöd zu beladen. Natürlich ist es klar, dass ich in Summe mit 2x12 auf mehr Gewicht, Volumen und Kosten komme wie mit 1x18.

- Aus demselben Grund fällt auch 1x15 aus... zuviel Volumen für ein Teil. Im Moment habe ich zwei 15er und zwei 12er Tops

- Die genannten Treiber werde ich simulieren. Diese Empfehlungen sind Gold wert, Danke!

- Das mit der Trennfrequenz um die 800 Hz funktioniert natürlich so bei dem Pegel nicht, das war phantasievolles Wunschdenken und ist abgehakt. Es gibt im HiFi solche Lösungen, aber halt auch nur da ;-)

- Neuer Plan: 2x12“ für 40 bis etwa 90 Hz und 2x8“ für darüber bis ca. 1kHz. Oder alternativ 6x6“, allerdings habe ich für diesen Bereich gar keinen Plan von guten Chassis. Hier wäre ich für Tipps super dankbar! Der RCF LS 800 den Jobst in dem Sat8 verbaut gibts ja leider nicht mehr. Aber 6x6“ wäre mir auch lieber - Any Ideas?

- Ich hatte es schon angedeutet: Es wird aktiv entzerrt.

- Die Aufstellung als Zahnlücke kenne ich von großen Events. Welchen Abstand muss ich wählen um das richtig machen? In Abhängig von der Wellenlänge?

So, ich hoffe die Rechtschreibfehler halten sich in Grenzen. Ich habe das gerad mühevoll auf dem Handy getipselt, weil ich unterwegs bin.

Gruß

clavis

Beitrag Nummer:#8  Beitrag Do 3. Jan 2019, 22:12
Jürgen399 Verkabler

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Ich verstehe dein Grundkonzept schon, nur die Ansätze dahinter sind mir nicht so recht schlüssig.

Ich würde schauen, dass ich etwas in Richtung JM Sub 212 finde oder entwickle. Vielleicht kannst du dir auch etwas von anderen Forenmitgliedern abschauen oder nachbauen.

Als Top könnte man sich die JM Sat 10 mal anschauen. Dann würde das mit den 2x8" oder 6x6" auch wegfallen.

Alternativ könnte man das Forentreffen im Norden 2019 (Termin wird noch bekannt gegeben) mal besuchen oder online Verfolgen. Da wird was schickes dabei sein. Auch für dich. Viel mehr ist leider noch nicht spruchreif :D


Grüße

Beitrag Nummer:#9  Beitrag Do 3. Jan 2019, 22:57
jones34 Lautmacher

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mooooment
Was stellst du dir denn das Gesamtsystem vor?
Soll jetzt doch alles gebastelt werden?

Was in Richtung JM-Sub212 ist imho nicht das Richtige für die Musik.
So richtig Tiefbass kommt da nämlich nicht raus.

Beitrag Nummer:#10  Beitrag Do 3. Jan 2019, 23:31
Jürgen399 Verkabler

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So wie ich es verstanden habe sucht der TE ein System das bis 40Hz runter kommt und das in einen normalen Kofferraum passt. 200Pax soll es am besten auch noch machen. Zudem knapp 1000€ kosten darf.

Also die EierlegendeWollmilchSau. Zumindest so die Richtung.


Da fällt mir als fertig entwickeltes der PS-Sub212 von Lukas ein der bis 40Hz tief kommt und dann aber auch recht schnell abfällt. Der braucht aber auch ganz gut Leistung. Dass der M-Sub 212 raus ist war mir auch klar. Ich habe mich grob an den Abmaßen orientert. Der M14s von Bernd wird auch kein zufriedenstellendes Ergebnis abliefern können, da der auch nicht viel Tiefer als der M-Sub212 kommt.

Ich würde von meiner Seite aus auch in Richtung 15" oder 18" gehen. Der 18NW100 macht in den Sub von Max (hugo350z) eine gute Figur. Da gehen zwei 18er mit zwei l Sat 12 und Ampcase bequem in einen A3 rein. Damit schafft man die 200pax und es ist alleine händelbar.


Ich habe auf das Gesamtsystem geschlossen, da der TE ja etwas mit 2x8" bzw 6x6" vor hat. Macht als Sub keinen Sinn, als Filler auch nicht wirklich und als Top würde ich einfach sagen ist es zu aufwenig da was zu bauen, wenn man wenig erfahrung hat. Zumal auch die Sat8 in seinem Post gefallen ist.

Beitrag Nummer:#11  Beitrag Fr 4. Jan 2019, 00:37
clavis Lagerputzer

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Ich habe mit dem Gesamtkonzept hinterm Berg gehalten, weil ich nicht zuviel auf einmal machen will. Erstmal gehts nur darum die Frage zu klären, ob ich statt 2 18ern auch vier 12er nutzen kann. Die Nachteile sind mir bewusst, aber die Vorteile wiegen schwerer. Natürlich ist ein großer Sub auch irgendwie handlebar, aber nur mit Mühe. Grob gesagt: Ich laufe lieber viermal mit je 18 kg, als zweimal mit 25... geschätzt. Vor allem, wenn man 6 Stunden aufgelegt hat und dann den Sch** allein ins Auto wuchten muss, kann das sehr zäh werden.

Ein steiler Low-Cut nach den 40 Hz ist klar. Ich habe einige Songs mit einem 18db Filter bei 39 Hz neu gemastert und Probe gehört, da fehlt nix wesentliches, „echte“ 40 Hz reichen vollkommen und sind schon besser als meine 15er, die auch ganz okay sind.

Die 200 pax bitte nicht auf die Goldwaage legen. 80% sind kleine Gigs mit 80-150 pax. Bei Größeren Sachen miete ich und überlasse das dem Profi. Außerdem wollen ja auch nicht alle immer tanzen, also nochmal 50% abziehen und wir sind bei 40 bis 100, die wirklich Druck brauchen. Dafür sollte das locker reichen - indoor.

Was will ich haben? Möglichst wenig Klirr, präzisen Bass mit gerade soviel Tiefgang, dass lang ausschwingende Bass-Kicks a la Peter Fox auch einigermaßen lang ausschwingen. In dem Club in dem ich bin stehen vier 15 HK-Bässe und da brauch das gar nicht auflegen, weil die einfach nur Kick können. Gefühlt ist bei 55 Hz Ende.

Achja: Die 1000,- Euro waren für eine Seite gemeint, also in Summe 2000,- für den Bass.

Wenn die Bässe fertig sind, möchte ich auch neue Tops. Bis dahin nehme ich meine. Also Tops erstmal wieder vergessen.

Beitrag Nummer:#12  Beitrag Fr 4. Jan 2019, 00:58
clavis Lagerputzer

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Ist der Ps-Sub212 dieser hier?

https://djlukas-meyer.de.tl/PS_Sub212-k1-N-k2-.htm

Der scheint perfekt zu sein! Ich müsste nur das Gehäuse teilen. Danke!

Beitrag Nummer:#13  Beitrag Fr 4. Jan 2019, 01:04
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clavis hat geschrieben:
Die genannten Treiber werde ich simulieren. Diese Empfehlungen sind Gold wert, Danke!


Hab grad vieles durchgeschaut und simuliert, weil's mich persönlich auch grad interessiert hat, was man denn für nen 12" Sub so an Auswahl hätte. Der BMS 12S305 ist eindeutig der beste der hier genannten. Sinnvoller Frequenzgang, hoher Maximalpegel, für nen Ferrit nicht schwer, und für das gebotene nicht teuer.

Noch besser - B&C 12BG76. Bischen weniger leistungsfähig, dafür entsprechend günstiger. Simuliert sich in 40l mit 40hz Tuning wunderbar flat, und ist ein leichter Neodym. D.h. damit liesse sich ein wunderbar kompakter und leichter, und trotzdem leistungsfähiger Sub basteln.

clavis hat geschrieben:
Das mit der Trennfrequenz um die 800 Hz funktioniert natürlich so bei dem Pegel nicht, das war phantasievolles Wunschdenken und ist abgehakt. Es gibt im HiFi solche Lösungen, aber halt auch nur da ;-)


Irgendwo zwischen 100 und 200hz wird ein Lautsprecher ortbar. D.h. darüber hinaus geht's eh nicht bei einem Sub-Sat-System.

clavis hat geschrieben:
Die Aufstellung als Zahnlücke kenne ich von großen Events. Welchen Abstand muss ich wählen um das richtig machen? In Abhängig von der Wellenlänge?


http://www.jobst-audio.de/sonstigestut/ ... assbereich
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Beitrag Nummer:#14  Beitrag Fr 4. Jan 2019, 01:44
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Wie viel Leistung steht dir denn pro Seite für den/die Sub´s zur Verfügung?

Ich finde den 12NW100 immer noch super für kompakte 12er Subs.
Kompakt und mit ordentlich Tiefgang kann auch der 18DS115. Der SW115 brauch ein etwas größeres Gehäuse. Hatte beide hier.
Zum Thema lieber 4x Laufen mit 18kg statt 2x mit 25kg... kleine klappbare Sackkarren gibt´s für schmales Geld.
Ich würde lieber kompakte 18er bauen.

Beitrag Nummer:#15  Beitrag Fr 4. Jan 2019, 11:16
clavis Lagerputzer

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Moin,

Eine sehr gute Sackkarre habe ich, aber die hilft halt auch nicht, wenn es Treppen rauf geht, also nochmal: Ich habe derzeit kompakte 15er und die sind schon zu groß.

Simulieren kann ich erst morgen wieder, aber bin schon echt gespannt. Was ist B&C für eine Marke? Lukas hat die ja auch genommen und scheint zufrieden, aber ich kenne die Firma nicht. Ist das gut? Ich will auf keinen Fall am falschen (Treiber-) Ende sparen. Wenn man schon den Aufwand betreibt. Ich baue selber, weil es sowas nicht zu kaufen gibt und ein Freund mit Schreinerwerkstatt in der Nachbatschaft wohnt und wir beide gelernte Schreiner sind. Am Ende will ich für das Geld und die Arbeit aber das Wissen, das es besser nicht umsetzbar ist.

Amping am liebsten mit hypex 2x500W Aktivmodul pro Seite. Aber wenn das nicht reicht, dann halt mit Amp- & Controllerrack.

Das einzige was zählt ist 40 Hz bei f3 mit max. möglichem Pegel aus vier 12ern a ca. 60L netto. Alle anderen Parameter richten sich danach.

Beitrag Nummer:#16  Beitrag Fr 4. Jan 2019, 13:03
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B&C ist einer der besten Hersteller für Lautsprecherchassis. Die haben natürlich auch gute und eher nicht so gute Pappen im Programm. Kommt immer drauf an, was man damit vor hat.

Die Hypex Module sind für Bass nicht zu gebrauchen. Hab selbst eins hier gehabt. Die werden einfach unfassbar Warm und das Netzteil ist zu schnell am ende.

Gute Aktivmodule sind z.B. die Pascal X-Pro3. Dazu ein AllDSP Input Modul und du hast die Verstärkerelektronik die z.B. PL-Audio oder Voice Acoustic nutzen.

Beitrag Nummer:#17  Beitrag Fr 4. Jan 2019, 13:24
hugo350z Verkabler

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Ich beschäftige mich derzeit auch mit einem 12 Zoll Bass. Der Bass soll vorwiegend im Wohnzimmer spielen, aber auch für Veranstaltungen genutzt werden. Daher muss der Bass auch tief und laut können. So wie bei dir also mindestens 40 hz.
Ich habe schon etwas testen können. BMS 12N 630 und B&C 12TBX100 in 40L bei 42 hz und 32L bei 49hz, sowie in einem Bandpassgehäuse. Bisher habe ich nicht den nötigen Tiefgang hinbekommen und habe für mich noch nicht das geeignete Gehäuse und Chassis gefunden. Wobei es hier eher am Chassis liegt.
Ende November bekomme ich noch einen B&C 12BG100 und werde den noch testen. Ich bin gespannt, ob dieser den nötigen Tiefgang bringt. Auch ist der BMS 12S305 auf der Willhören Wunschliste, sowie vielleicht auch der B&C12BG76 und Faital12RS1066.

Ich kann dich gerne auf dem laufenden halten.

Beitrag Nummer:#18  Beitrag Fr 4. Jan 2019, 17:55
isitone Benutzeravatar
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Evtl. kann ich mit diesem Beitrag etwas Beitragen.
Neulich für recht schmales Geld 6stk. Coda LA 2228 Subs erworben.
Darin arbeiten 2stk. BMS 12630 / 4 Ohm, seriell angesteuert.
Gehäuse Nettovolumen 84.5Lt, 30Hz Abstimmung, Portfläche ca. 275cm2, Portlänge hinten ums Eck (180 Grad) ca. 65cm.
Der Sub klingt wirklich sehr schön, recht neutral und erstaunlich knackig.
Trotz der eher geringen Portfläche nicht überaus viel Luft aus dem Schlitz... :lol:
Hier noch ein paar Bilder und eine Messung, GP, ca. 2 Meter Distanz, frei Feld.
Leider die Imp. Messung gerade nicht zur Hand aber sauber und genau 30Hz.
Messung beinhaltet Port und Gesamtfreq. Membran dann nicht mehr durchgeführt da Ar...kalt.
Die Kiste ist sehr gut auch in der doppel 12er Ausführung zu handeln.
Jedoch aber recht leise, im Vergleich zu einem tief abgestimmten 18" mit B&C DS115 ca. 1/3 mehr Volumen verliert der Coda zwischen 2-5dB
Trotzdem, mir gefällt der Sound und mit einem ordentlichen Amp geht das auch genug laut.
Prädikat empfehlenswert, wenn auch nicht sehr günstig....
Btw, allen hier ein gutes 2019 aus dem Süden :D
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Beitrag Nummer:#19  Beitrag Sa 5. Jan 2019, 00:29
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hugo350z hat geschrieben:
BMS 12N 630 und B&C 12TBX100 in 40L bei 42 hz und 32L bei 49hz, sowie in einem Bandpassgehäuse. Bisher habe ich nicht den nötigen Tiefgang hinbekommen und habe für mich noch nicht das geeignete Gehäuse und Chassis gefunden. Wobei es hier eher am Chassis liegt.


Das liegt definitiv nicht an den Chassis, sondern an falsch gewählten Gehäusen.

32l/49Hz und Tiefgang? Woher soll der Tiefgang bei der hohen Abstimmung denn kommen?
Selbst ein allround Sub und manches Topteil ist tiefer abgestimmt, und von denen erwartet keiner besonders viel Tiefgang.

40l/42Hz wäre für den TBX eine Idee, wobei auch dem 5l mehr nicht schaden.
Will man aber einen tiefgehenden Sub, ist 42Hz noch immer zu hoch abgestimmt. Selbst das ist noch viel eher auf allround, und nicht auf Tiefgang abgestimmt. Aus dem Bauch heraus würde ich jedoch den TBX nicht unter 40Hz abstimmen. Kann aber täuschen.

Wenn du wirklich Tiefgang willst, steck den BMS in 55l/35Hz oder 65l/30Hz.
Da kommt untenrum dann auch wirklich was. Natürlich geht mit tieferer Abstimmung der Maximalpegel zurück. Aber einen Tod muss man eben sterben. Ohne tiefe Abstimmung kein Tiefgang.
MfG Flo

Denkst du, das ist Luft, die du gerade atmest? Hm.

Beitrag Nummer:#20  Beitrag Sa 5. Jan 2019, 11:44
hugo350z Verkabler

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Das ich mit dem Gehäuse den Tiefgang nicht hinbekomme ist schon klar. Aber mit 40l 42 Hz hatte ich gedacht wenigstens ansatzweise in die Richtung zu kommen. Aber auch hier geht's erst bei 50 Hz los. Das Problem ist am großen Gehäuse, dass der BMS nicht mehr schön spielt. Einfach zu unpräzise.

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