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Andy's Bastelecke: Cases, Racks, LF-Sat12 u.a.

[Baubericht]
Berichte & Messungen zu PA Selbstbau-Lautsprechern

Moderatoren: Lars H, Deathwish666

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Beitrag Nummer:#41  Beitrag Fr 24. Aug 2018, 12:09
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Stagehand

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stoneeh hat geschrieben:

Mein Gedanke - muss man sich bei dem Staub nicht Gedanken machen, dass der durch die Polkernbohrung zur Schwingspule vordringt und dort Schaden anrichtet?


Da geht mehr:

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:D :D :D
MfG
Frank




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Beitrag Nummer:#42  Beitrag Fr 24. Aug 2018, 14:07
JoPeMUC HobbyKistenSchlepper

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Zum Thema Flüssigkeiten und MTH-30. Wenn die aufrecht stehen, wird ja Flüssigkeit, die an der Vorderseite herunterläuft, dann entlang der schrägen Schallwand weiterfließen und dann irgendwann am Chassi ankommen. Wäre es vielleicht eine Idee, oben am Hornmund eine Tropfkante anzubringen? Die muss ja nicht groß sein. Dann blieben nur noch Spritzer übrig, die von unten kommen.

Jochen

Beitrag Nummer:#43  Beitrag Fr 24. Aug 2018, 15:52
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DJ

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Interessanter Thread den du da führst :)
Der Höreindruck der LF-Sat12 war für mich besonders interessant.

War gerade auf der Suche nach Möglichkeiten das Gewicht der LF-Sat12 zu minimieren, da habe ich dein Beitrag zum OSB Holz gesehen.
Könntest du vielleicht noch etwas zum OSB Holz sagen? Kann ich die LF-Sat12 auch einfach mit 15mm OSB statt Multiplex aufbauen oder sollte da dann etwas dickeres Holz genutzt werden um Schwingungen zu ?

Mfg Nikos

Beitrag Nummer:#44  Beitrag Fr 24. Aug 2018, 17:15
wiesel77 Knöpfchendreher

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ob OSB oder MPX macht vom Gewicht her pratisch nichts aus.
Ultraleichte Kisten in dieser Budgetklasse im DIY gibt's nicht.

wenn du konsequent leicht haben willst kommst du um NEO praktisch nicht rum. der schwerste Teil bei so Budget-Kisten sind meistens die Treiber.

Ich habe mein dickes 15" Top auf knapp über 20kg abgespeckt gebaut. komplett NEO bestückt, Deckel+Boden aus 15mm MPX, rest 12mm, so wenig Schrauben wie möglich usw...

Beitrag Nummer:#45  Beitrag Mo 27. Aug 2018, 09:21
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Lautmacher

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Servus zusammen,
Übers WE war ich leider völlig verhindert...
Aber besser spät als nie..



Autscha - krasse Bilder, Frank. Da muss man sich ernsthaft wundern, dass bei dem Sandsturm die Technik nicht aussteigt :shock: Auch der Kommentar von Laurin dazu "wir machen das 4-5 mal am Tag sauber..." ooooops...

Die Idee mit der Tropfkante kam mir auch schon, Jochen :D Prinzipiell würde da ja schon sogar ein simpler dünner Strang Acryl ausreichen. Ich hab jedoch beim Waschen der Subs festgestellt, dass im Stand das Meiste tatsächlich direkt vorne am Knick Front-Schallwand abtropft. Der Rest läuft relativ zuverlässig um die Auflagefläche des Chassis, also den "Dicht"Ring, herum und tropft dann hinten von der Kante ab. Ich denke, ich werde da vorne einfach mal so ne Wurst reinziehen - schaden kann das nix...
Blöder finde ich das bei liegenden Subs, das bietet sich ja einfach manchmal eher an wegen der Gesamtauflagefläche. Das hat aber eben das Problem, dass das Chassis von vorne besser sichtbar und damit auch erreichbarer für Flüssigkeiten aller Art ist... Samstag morgen z.B. kam ich nach einer Geburtstagsparty zum Abbau auf den Platz - nach dem Regen... :flop: Okay, passiert ist nix, da es eben "nur geregnet" hat und das Wasser nicht vom Wind an die Chassis gedrückt wurde. Btw. - den Vorteil des Frontschaums an den Tops erkennt man dann auch unmittelbar und live. :D
Aber ich denke, ich sollte künftig doch eher die Bässchen stehend auf der Palette oder Platte zusammengurten; das ist dann doch erheblich Nässesicherer...

Hey Nikos, Danke ;)
Freut mich, wenn mein Geschreibs für etwas gut ist und es dem ein oder anderen vielleicht hier und da ein wenig hilft ;) Wie solch ein Forum überhaupt steht gerade auch so'n Bastelecke-Thread in dem Gedanken, dass die Darstellung von Bau und Gebastel auch als "HowTo" helfen kann. Dazu möchte ich eben einige Ideen und Versuche, aber auch Fehlschläge und Diskussion darüber offen darstellen - da hat doch dann einfach jeder was davon. Der Eine findet vielleicht noch nen Anreiz, dem Nächsten ist zumindest der Tag belustigt und wieder ein Anderer muss den bereits beschrieben Fehler nicht selbst begehen. 8)

Zum OSB:
Vorteil gegenüber MPX: es kostet viel weniger.
Damit ist die Vorteile-Seite aber eigentlich auch bereits erschöpft.
Nachteile: Schlechtere Konsistenz des Plattenmaterials (also mal harte und mal weichere Stellen), schlechter zu verarbeiten, kann auch mal ausfranseln, Mehrarbeit beim Finish.
Gewichtsmäßig tut sich das kaum was, ob man MPX oder OSB nutzt. Da hat Wiesel77 eigentlich alles zutreffend zu gesagt.

Was in 15mm MPX gebaut werden soll, kann man meist auch in 15mm OSB bauen. In den "kleinen" Größenordnungen passiert da i.d.R. nix. Größere Flächen sollten aber unbedingt versteift werden; OSB schwingt dort erheblich schneller mit als MPX.

Wenn es unbedingt leichter werden muss, dann kann man über die Nutzung von 12mm (oder manchmal gar 9mm) Material, nach Bedarf mit entsprechend angebrachten Versteifungen, nachdenken. Sehr leicht ist z.B. Pappelsperrholz - dafür aber auch extrem weich. Solche Klimmzüge lohnen sich aber eher auch nur dann, wenn man auch sonst schon alles an Gewicht konsequent minimiert hat (z.B. Nutzung von leichten Neo-Treibern, Streben minimalistisch und evtl. gelocht usw..).
Btw., die 0,9 qm einer LF-Sat12 werden bei MPX um gerade einmal 1,4 kg und bei OSB um knapp 1,7 kg leichter, wenn man statt 15mm nur 12mm nimmt. Das ist bei einem 12"-Top mit relativ schwerer Bestückung also praktisch zu vernachlässigen... Neulich hab ich irgendwo reingeschrieben, eine LF-Sat12 hat bei mir rund 18,6 kg.

Grüße Andy

Beitrag Nummer:#46  Beitrag Mo 27. Aug 2018, 12:13
Dac3r Verkabler

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@andy: deine Nachfrage zu meiner Sandveranstaltung gerade erst gelesen. War alles überraschend sauber. Das gute war, dass das Zelt für mich zum aufbauen, neben der Sandfläche stand mit etwas Grünstreifen dazwischen. Das was an Sand rein getragen wurde hielt sich in Grenzen. Einzige was ich wirklich sauber machen musste war mein DDJ-RZ. Bin bei dem sehr pingelig, Ehe der Sand die Fader oder Jogwheel in Mitleidenschaft zieht :)

Beitrag Nummer:#47  Beitrag Mo 27. Aug 2018, 14:45
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Lautmacher

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:top:
Klingt doch unterm Strich "sauber" :D
Freut mich ;)
VG Andy

Beitrag Nummer:#48  Beitrag Fr 31. Aug 2018, 23:24
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Lautmacher

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Servus ihr Lieben.

Heute kam mal wieder ein Päckchen vom großen T. :D
Wie immer super verpackt und fix geliefert war es diesmal wie vor ein paar Tagen in meinen Überlegungen angekündigt das FunGeneration PL112A Ampmodul, das mir die freundlichen Leute vom Sparepart-Kundendienst sandten.
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Zunächst einfach nur nackte harte Fakten - zu mehr hab ich grad keine Zeit, aber aufgrund der einigen Anfragen, dass ich bitte die Daten und weitere Infos zur Verfügung stellen möge - hier sind schon mal erste Zahlen und Eindrücke ;)

Das 2460 Gramm schwere Modul kommt mit 380/160/95 mm BHT daher, innen ist eine Einbautiefe von 72 mm nötig.
Es steht ein Montagerand von ca. 13-14 (oben wegen der Medienplatine nur 11) mm zur Verfügung. Im Rand sind 12 Verschraubungslöcher vorgesehen.
Externes Bild von audiofotos.eu
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Der anscheinend ordentlich dimensionierte Ringkern mit 95mm Durchmesser soll +-34, 10 und +-13 Volt abgeben.
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Das Ampmodul sowie die weiteren Platinen und Anschlüsse wirken sehr anständig aufgebaut.
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Zum internen Anschluss dienen zwei 6,3 mm Flachsteck-Lötfahnen. Ein paralleler Speakon out (8 Ohm) ist in der Platte integriert. Die beiden Leistungstransistoren sind mit ordentlich Leitpaste mit dem (für ne Spaßkiste) stattlichen Kühlkörper (130/110/20 mm BHT) auf der Außenseite verbunden.
Leider hat mein Kühlkörper hier einen kleinen Schönheitsfehler, die linke Aussenlamelle hat unten einen kleinen Tutsch. Naja; wer's außer mir findet....

Die Potis greifen sich gut an, sie sind (nicht zu) leichtgängig mit einem haptisch angenehmen und wertigen leichten Widerstand.

Ich werde die Tage so wie Zeit ist mal bissl rumspielen und weiter berichten.

Grüße Andy

Beitrag Nummer:#49  Beitrag Do 6. Sep 2018, 12:40
Andy78 Benutzeravatar
Lautmacher

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Servus miteinander.
So, gestern hab ich mal ne knappe halbe Stunde übrig machen können und kann Euch demzufolge heute mit ein paar Worten zu meinen gefassten Eindrücken bewerfen :D

Testkandidat war das FunGeneration PL112A Aktivmodul mit Medienplayer pp. an der LF-Sat12.

Da ich in der Testphase nicht unbedingt schon mein Top lochen wollte, habe ich zunächst aus Regalbodenresten fix einen Rahmen für das Modul zusammengespaxt, damit dieses „geschützt eingebaut“ ist und nicht auf dem Innenleben aufliegt. Zudem ist so zumindest rudimentär eine Berührungssicherheit gegen die spannungsführenden Teile hergestellt, solange der Rahmen liegengelassen wird – es könnte ja auch mal eine der Töchter plötzlich dastehen und mitspielen wollen…

Nach dem Einschalten grüßt das Display freundlich und heißt einen „Willkommen“. Unnötig, aber zumindest Nice.
Erste Tat: Potis aufdrehen und mal nach dem Rauschen hören. Joa, ist schon da. Also Master komplett offen und dazu ein, zwei Channelpotis gut halb auf würde auf ner ruhigen VA u.U. mal etwas nerven, wenn man etwas empfindlich ist und großen Wert auf „echte Ruhe“ legt. Aber okay – es ist jetzt auch net so, dass es „schlimm“ ist vom Ausmaß.

Mit ein bissl hin- und herspielen muss ich zugeben, dass mir die „Wertigkeit“ der Potis im ersten Moment etwas besser gefiel. Revidiere ich hiermit zu „ist okay für den Preis“. Nicht besonders haptisch hochwertig, es wackelt halt bissl mitsamt der Platine dahinter und scheint in der Frontplatte nicht gesondert fixiert. Es ist aber dennoch net grad billiger Schund vom anfühlen.

An den Medienplayer…
Er meldet „No Disk“ im Display. Klar, ist ja kein USB-Stick und keine SD-Karte drin. Hab ich auch grad net zur Hand. Ganz rechts ist ne Wahltaste für die Quelle; also vorgenannte oder Bluetooth. Hier wird zunächst „not connected“ angezeigt; nach paar Tipps und Wischs auf dem Handy und dem eimaligen händischen Verbinden über das BT-Menü wird die Verbindung hergestellt; auch später bei Quellenwechsel / BT am Handy aus und wieder an ging das einwandfrei und sogar Andy-bedienbar. :top:
Der Medienplayer selbst hat Taster zur Vol.-Vorwahl (hab ich mal auf max = 31 gedrückt), danach ist mit Drucktaster zwischen den RCA-Line-Ins oder der MP3-Sektion zu wählen. Ein Poti für den Pegel ist ebenfalls da; dieses und den Master ein Stück auf und schon ist die Musik vom Handy da. Bluetooth geht auch relativ gut auf ein paar Meter, solange man nicht seinen eigenen Astralkörper dazwischenhält. Meiner zumindest scheint Schall und Funk zu stören… :lol2:

Nettes Feature, allerdings nur für die Mediaplayer-Sektion: Es gibt ein paar EQ-Presets, ich meine Normal, Classic, Country, Bass, Rock und Pop. Ich hab überwiegend mit Normal rumgehört, weil ich ja einen möglichst unverfälschten Klang zur Einschätzung haben wollte. Manche der Presets sind jedoch durchaus gelungen, mit „Rock“ und „Pop“ machts schon Laune und klingt schön lebendig (und bei Pop angenehm fett)…
Bissl Schade, aber (nachgelesen und dort nix gefunden) offensichtlich mein Irrtum: Radioempfang gibt’s leider nicht. Das wäre hier noch ein I-Tüpfelchen gewesen und hätte die Sonntag-Nachmittag-Garten-Box fast perfekt gemacht. Nun ja, dann eben übers Handy streamen. Kann ich ja jetzt auch :catch:

Okay; was kann‘s nun klanglich und leistungsmäßig?
Bei leisen, moderaten und leicht gehobenen Lautstärken tut das Teil völlig unauffällig einfach was es soll. Ohne große wahrnehmbare oder gar störende Färbung wird Musik sauber reproduziert. Der Bass- und Treble- EQ reagieren brauchbar. Bissl Dicke? Bissl Glanz? Kein Problem, geht einwandfrei. Aber nicht übertreiben – sonst wird es dröhnig, schrill und nervig. Aber verwundern tuts ja auch net - ist normal wenn übertrieben wird, erst recht bei günstigen Geräten.

Allmählich wird’s Zeit, mal Gas zu geben – was kommt denn nu raus?
Langsam aber sicher hab ich mich mal an die Kotzgrenze getastet.
Naja – also wirklich soooooo laut wird’s nun nicht; die LF-Sat12 am richtigen Amp kann da schon eigentlich einiges mehr.
Es wird "okay laut", ja. Klingt auch noch gescheit, bis die Clip-Led hin und wieder leicht anflackert. Das ist dann aber auch die Grenze – sobald die etwas mehr leuchtend-rot zeigt, wird das Ende auch durchaus deutlich hörbar. Wenn man also richtig auf die Fresse haben will, könnte man jetzt enttäuscht gucken. Für Vollgas mit dieser Box ist die Leistung des Moduls also lange nicht ausreichend.
Damit ist vermutlich auch der Gedanke vom Tisch, ein paar LF-Sat12 als aktive Monitore mit diesem Modul auszustatten – da muss dann einfach was dickeres rein, wobei dann bereits wieder „normales Amping“ einfach zu günstig zu haben ist…

Die weiteren Tests über die anderen Eingänge fielen letztlich ähnlich aus. Die RCA-Line-Ins reagieren prinzipiell exakt gleich; Pegel ist von Einstellungen und Ergebnis identisch. Es können dann jedoch nur noch die Master-EQs genutzt werden – die Presets wirken wirklich nur auf den MediaPlayer.
Gleiches gilt für die beiden Mic -Eingänge. Hier lässt sich per XLR oder Klinke einspeisen. Mit runtergepegeltem Handy tat das recht gut, klanglich sauber und okay wie bereits oben dargestellt. Nach dem Wegräumen hab ich gemerkt, dass ich gar net mal mit einem Mikro rumgespielt habe. Wird evtl. nachgereicht.

Da mir die eventuelle Nutzung als Monitor dennoch nicht so ganz aus dem Kopf wollte, habe ich mir noch kurz den Shorty meiner kleinen Maus geschnappt (hat gestern btw den Rekord als bisher jüngste Schülerin ihres Basslehrers attestiert bekommen :lol: )
Nun ja – das macht dann schon irgendwie wieder ordentlich Laune. Ich kann zwar net wirklich Bass spielen, aber ein wenig rumgedudel oder z.B. mal fix die Line von „Smoke on the Water“ gehen in ein paar Tonlagen. Als Papas DIY-Variante eines Budget-Bass-Amps taugt die Kombi durchaus respektabel.

Fazit: Die eventuelle Anforderung an ein heftig leistungsstarkes Aktivmodul wird hier nicht erfüllt. Was auch immer die 600W max. darstellen sollen – ich würde mal gnädig schätzen, dass hier allenfalls 20% davon als RMS-Leistung zur Verfügung stehen; von der Hälfte, wie man ja gern mal annimmt, ist das mit ziemlicher Sicherheit ordentlich entfernt.
Die Ausstattung und Bedienbarkeit des Moduls ist jedoch – gerade für den schmalen Taler – sehr respektabel, wie ich finde.
Das Limit der Sauberkeit ist bei Musik gut zu finden. Mit dem E-Bass hab ich das Modul ein paar Mal ziemlich heftig ins Clip gedrückt – ist klanglich dann nicht mehr schön (o Wunder), ansonsten aber klaglos. (joa, ich weiß: eigentlich gehört ne Klinke vom Bass auch net unbedingt gänzlich unbeschnitten in nen Mic-Preamp uglygaga: )
Für bissl Unterhaltungsmucke, ne kleine Fete oder den Garten liefert das Modul aber freilich mehr als ausreichend; also für den von mir angedachten Zweck – vor allem eben mit dem Mediamodul als Paket zu diesem Preis – ist das Ding schon recht okay. Es darf bleiben ;)
Grüße
Andy
PS: Für die TLDR’s: Hab mir den Spaß erlaubt, Euch keine einzeilige Fassung zu schreiben. Ätsch ;)

Beitrag Nummer:#50  Beitrag Do 6. Sep 2018, 18:50
haxxe Stagehand

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Wow, danke für den Bericht.
Dann bleib ich doch bei meinen Lösungen. Sure tpa250dsp mit 2x50w und volldsp ist da für mich die bessere Wahl.
Plus nur mit suredsp kann man auch mit Digitalsignal arbeiten und kann gescheite Wandler nutzen.

Aber trotzdem hat auch das fun Modul seinen Zweck, dass ist wenigstens allinone :)

Beitrag Nummer:#51  Beitrag Do 6. Sep 2018, 19:38
stoneeh Stagehand

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Ich hab noch das Glück gehabt, zwei Monacor AKB 115 zu ergattern. Meines Wissens nach die letzten Klasse AB Aktivmodule am Markt.
Insofern war ich doch überrascht, als ich Andy's Post gesehen habe. Aber ja, ich sag mal, das sind zwei verschiedene Klassen - das Monacor ist doch ein halbwegs amtliches Gerät, während das Fun Generation.. naja, ich behaupte mal, der Name sagt alles :P

Beitrag Nummer:#52  Beitrag Fr 7. Sep 2018, 08:43
Andy78 Benutzeravatar
Lautmacher

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Gern, haxxe. ;)
Die von Dir eingesetzten Lösungen sind sicherlich aus qualitativer und skalierbarer Sicht tatsächlich die bessere Wahl, wenn man sich damit entsprechend auseinandersetzt und weiß was man tut.
Als einfaches, dummes und auch für nen Vollnoob easy anzuwendendes All-In-One-Produkt hat das Ding sicher seine Daseinsberechtigung.

Jau, so isses wohl, stoneeh ;) Die Bauweise als solches ist günstig, robust und erprobt; quasi auch gewissermaßen katastrophenfest... Wird schon seinen Sinn haben, warum das Modul für solch eine Kiste mit nem Ringkern aufgebaut ist. Allerdings ist es eben so ne Sache mit dem "amtlich" - wobei ich das auch bereits dem Namen nach nicht im vollen Ernst erwartet habe :D Wenn man sich im Vergleich dann das Monacor Modul und den Preis dazu anschaut - nun, ja - da erklärt sich doch vieles ;)

Für mich sind diese Erkenntnisse okay, wenn es hier dazu noch ein paar Leuten etwas bringt und vielleicht eine Entscheidungshilfe ist, hat sich der Spaß schon gleich mehrfach gelohnt... ;)

Ich muss mal schauen, ob ich nun eine der vorhandenen LF-Sat12 dafür anschneide, einfach eine dazubaue oder vielleicht aus dem Resteregal irgendwas beisammenfrimel :catch: Es steht zu befürchten, dass ich Euch gelegentlich dazu mit Worten quäle :lol2:

Grüße Andy

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