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Baubericht 18NLW9600/1 BR & Vergleich BR118Ex

Berichte & Messungen zu PA Selbstbau-Lautsprechern

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Beitrag Nummer:#1  Beitrag Sa 2. Dez 2017, 18:37
stoneeh Stagehand

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Halli Hallo.

Aus Anlass dessen, dass ich nun endlich einen BR118Ex testen konnte, hier nun ein Bericht zu dem Gehäuse vs unseren nun schon seit 2014 bestehenden DIY BR Subs mit gleicher Bestückung.


Wie begann es? Wie dem so ist, man will Party machen, und braucht eine Tonanlage dafür. Tops hatten wir bereits geeignete, nun ging es nur noch um die (Sub-)Bassunterstützung.

Es wurden ein paar Chassis in einem provisorischen Testgehäuse probegehört. War etliches gute dabei, aber als wir den 18Sound 18NLW9600 das erste mal hörten, wussten wir, der wird es. Sound einfach nochmal ne Ecke knackiger und nochmal deutlich druckvoller als bereits amtliche 4" VC 18er.

Beim Gehäuse wurde monatelang studiert und probiert. Hornaufladung wurde aufgrund der Grösse, die man für den gewünschten Tiefgang braucht, ausgeschlossen. CB wurde gehört, und aufgrund des signifikanten Pegelverlusts ggüber BR verworfen. Nachdem alles andere eliminiert war, blieb nur BR übrig.

Wie bastelt man einen BR richtig? Simulationen haben eine grobe Richtlinie gegeben, aber im Endeffekt waren es x Testgehäuse, die Aufschluss gegeben haben, was gut klingt und drückt, und was nicht. Es wurden Volumen von 130 bis 200l probiert, Abstimmungen von 25 bis 50hz, und Portaustrittsflächen von 450 bis 850cm². Gelandet sind wir bei 180l netto, 550cm² Portfläche, und 35hz Abstimmung.

Eines der Testgehäuse, nahe der finalen Version:

Bild

Eins mit 130l und 450cm² Portfläche & 40hz Abstimmung:

Bild

Hier in MPX, (fast) fertig. Es wurden dann nachträglich noch die Ports von 43 auf 40cm gekürzt, weil wir den Verdacht gehabt hatten, dass der Porteinlass zu klein ist und komprimiert, was sich bewahrheitet hat. Und der Noppenschaum an den Portwänden (aber nicht das kleine Stück an der Front) wurde noch weggenommen, da auch der Pegel gefressen hat.
Den Noppenschaum braucht's übrigens dringend, ohne den klang es hohl/dröhnig (variiert je nach Gehäuseform aber sicher).

Bild

Hier die derzeit vorhandenen vier Stück, fertig, mit schwarzen QG 10-12 Frontgittern:

Bild


In meinem kürzlich eingestellten Veranstaltungsbericht gibt es sie im Einsatz zu sehen/hören.


Das Ziel war stets die beste Kombination aus Klang und Pegel. Beim BR gibt es dabei insbesondere zu beachten, dass Port und Direktschall der Membran, d.h. beide schallabstrahlenden Elemente, sich zu einem insgesamt möglichst glatten Frequenzgang ergänzen, als auch, dass Port und Chassis den gleichen Maximalpegel schaffen. Mit dem von uns getätigten Aufwand wurde das sag ich mal zu 90% erreicht.

Beitrag Nummer:#2  Beitrag Sa 2. Dez 2017, 18:37
stoneeh Stagehand

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Nun der Vergleich zum BR118 Ex.

Zuerst mal ein Pic - sag noch einer, dass der Winter eine langweilige Jahreszeit ist! :P

Bild


Messvergleich: Frequenzgang in 1m Abstand, und Portmessung (direkt am Portausgang). Gemessen mit ARTA, Anregung Rosa Rauschen. Gleiche Eingangsleistung bei beiden Subs.
Hatte leider nur ein altes unkalibriertes Mikro hier, das offensichtlich im Tiefbass stark abfällt. Darum die Messungen absolut gesehen nicht aussagekräftig, nur für Vergleichszwecke zwischen den beiden Subs.
Die gemessene Charakteristik passt aber auf jeden Fall - siehe Ralle's BR118Ex Messung zum Vergleich.

Fgang 1m unserer:

Bild

Fgang 1m BR118Ex:

Bild

Fgang Port unserer:

Bild

Fgang Port BR118Ex:

Bild


Wie man sieht, bis 100hz sind Wirkungsgrad bzw Frequenzgang quasi ident. Bei der Portmessung ist unserer geringfügig leiser, aber Achtung, der hat zwei davon ;)

Der Expoport mit den x Umlenkungen macht nix magisches, der verhält sich im nutzbaren Bereich genau wie ein normaler gerader. Die zweite Portresonanz kommt deutlich früher, aber bei 150hz sollte eh längst schon getrennt sein.

Dass sich zwischen normalem und Expo-Port wenig bis nix tut, hat sich vor kurzem auch schon bei isitone's Vergleich zu Jan's Sub gezeigt. Das Thema sollte somit abgehandelt sein.


Edit 4. 12. 2017: Port-Maximalpegelmessung hinzugefügt.

Setup: Abstand 2 m. Anregung mit Sinuston 35hz (der Tuningfrequenz der beiden Gehäuse entsprechend). Amping Crest Pro 8200, laut Datenblatt 825w @ 8 Ohm. Pegelmessgerät Digital Sound 8922. Die Messung erfolgt C-bewertet. Bei beiden Subs wurde mit gleicher Eingangsleistung gestartet, und dann stufenlos bis bzw bis kurz vor dem Clipping des Amps erhöht (was auch jeweils den gleichen Gains im Controller entspricht).


DIY Sub:

Bild

Video: https://www.youtube.com/watch?v=T3GsjeZpFTA

Pegel @ minimaler Leistung ~84,5 db, Pegel bei Vollaussteuerung der Crest 117,5db. Man hört zwar am Video auch Noise, aber das ist nicht der Port. Der Sub hier ist einer der beiden, die mein Kollege in Eigenregie gebastelt hat, und er hat die Griffe nicht komplett abgedichtet. Da blästs teilweise etwas raus.. eh nur minimal, die Funktionsweise des Subs beeinträchtigt sowas nicht - aber ohne Tops hört man es.


BR118Ex:

Bild

Video: https://www.youtube.com/watch?v=ynt5-XjLSEw

Pegel @ minimaler Leistung ~83,5db. Vom Wirkungsgrad ist er im Tiefbass also auch bereits ca 1db schwächer als unserer. Sieht man sogar auf der Frequenzgangmessung, wenn man genau schaut, dass die Kurve des BR118Ex etwas niedriger liegt. Endpegel 114,5db. Portnoise hört man in dem Video denk ich auch ganz gut.


Bei ~1kW ist der BR118Ex also im Tiefbass bereits 3db leiser als unserer. Portkompression hat er hier bereits ca 2db mehr als unserer.
Letzteres ist gehört, bei Musik, nochmal deutlich störender als gemessen - bereits etliche db vor dem hier gemessenen Maximalpegel ist der Portnoise deutlich wahrnehmbar, bzw geht der anfangs noch sonore, rollende Tiefbass zunehmend in ein verschwommenes irgendwas über. Das macht einfach keinen Spass mehr.

Unsere Subs betreiben wir jeweils zu zweit an einer gebrückten Crest, was laut Datenblatt 2,25kW pro Sub sind. Bis dahin komprimieren die Ports nicht merklich. Am gebrückten Amp hab ich aus folgendem Grund nicht gemessen: 1. ist die Nachbarin neugierig geworden :) 2. wenn die Strömung im Port abreisst, was beim BR118Ex ungebrückt schon am passieren war, verhält sich der Port nicht mehr als Resonator, sondern als stinknormales Loch im Gehäuse, bedämpft die Membran nicht mehr, und das Chassis macht irre Auslenkungen - das will ich unserem NLW9601 nicht antun.
ABER ich geh stark davon aus dass unserer schlussendlich mindestens 6db lauter im Tiefbass ist als der BR118Ex.


Zum Maximalpegel im Nutzbass: ich hatte vor dem Bau die Möglichkeit in Erwägung gezogen, dass durch das deutlich kleinere Gehäuse und den engen Port-Einlass das Chassis so gut bedämpft ist, dass im Nutzbass die Membran weniger bzw kontrollierter auslenkt als bei unserem.
Davon war nichts zu merken. Sichbare Auslenkung kein Unterschied. Pegel im Nutzbass kein hörbarer Unterschied.


Klang: in der Hinsicht gefällt mir der BR118Ex, bis die Portlimitierung eintritt, sehr gut. Teilweise tun sich auch Vorteile ggüber unseren hervor - manches kommt mit dem BR118Ex knackiger.


Fazit: nach unseren Kriterien wäre der BR118Ex eine Fehlkonstruktion. Der Port schafft bei den Frequenzen, die er wiedergibt, bei weitem nicht den Maximalpegel des Chassis im Nutzbass. Bei höheren Pegeln ergibt sich ein Klangbild, das Tiefbass vermissen lässt, bzw diesen durch Noise/Strömungsgeräusche ersetzt.
Der Port limitiert beim BR118Ex so stark, dass der NLW9600/1 darin nicht ansatzweise ausgelastet werden kann. Und das, trotz dass ich eigtl eine optimierte Version, ohne störenden Griff im Port, und mit abgerundetem Portende, gebaut habe - 100% nach Plan wär's wohl nochmal ein Eck schlimmer.

Schade, denn bis zu moderaten Pegeln spielt er echt sehr schön.

Sinnvoll wäre evtl eine Bestückung mit einem deutlich schwächeren Chassis mit passenden Parametern. Dann würde die Portfläche ausreichen, und es wäre ein echt netter Party-, oder aufgrund des tiefen Tunings sogar Heimkino-Sub.
Zuletzt geändert von stoneeh am Mo 4. Dez 2017, 15:19, insgesamt 5-mal geändert.

Beitrag Nummer:#3  Beitrag Sa 2. Dez 2017, 23:00
isitone Benutzeravatar
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Zu aller erst, besten Dank für die ganze Arbeit und das sharen :toptop:
Das muss erst mal alles gemacht werden. Ich schätze es, wenn Erkenntnisse nicht egoistisch für sich behalten sondern geteilt werden (klar gewerbliche Teilnehmer müssen knoffhoff manchmal etwas schützen).

Hier ein paar Anmerkungen meinerseits zum Projekt aber auch im allgemeinen.

stoneeh hat geschrieben:
Den Noppenschaum braucht's übrigens dringend, ohne den klang es hohl/dröhnig


Das ist immer wieder irgendwie erstaunlich, eigentlich sollte das bisschen Noppenschaum nicht so sehr viel ausmachen aber da scheint sich die Theorie von der Praxis etwas zu unterscheiden. Meinerseits habe ich da nur in kleinen CB Gehäuse Erfahrung sammeln können und da ist der Unterschied sehr marginal aber natürlich messbar, durch leichte Verschiebung der Einbaureso da virtuell grösseres Gehäusevolumen und mi-ni-mal weniger Wirkungsgrad.

Messtechnisch unterscheiden sich die Kontrahenten schon etwas, z.B. bei der unteren Flanke welche durch ihre Charakteristik über die Art der Abstimmung schon etwas aussagt. Der BR118EX fällt da flacher ab. Hier ein Link zu diesem Thema:

http://audiojudgement.com/bass-reflex-a ... explained/

Mir fällt auf, wie vergleichsweise moderat resp. zu hohen Frequenzen hin sich das "Portgeeiere" beim Stoneehschen Sub verhält :!: Das verhilft dem Stoneehschen Sub im Verhältnis zum BR118EX trennungstechnisch sehr auf die Sprünge und lässt Optionen zu.

Die Portmessung lässt durch das ausgeprägte Berg-Tal- Verhalten (Kammfilter) beim stoneehschen Sub etwas Rückschlüsse auf die Innenakustik resp. die inneren Dimensionen untereinander schliessen. Da verzeichnet der BR118EX durch das insgesamt etwas kleinere Gehäuse und die Unterteilung der Innenmasse durch den grossen Port bzw. dessen Form einen Vorteil.

Meine Ansicht verstärkt sich auch mit diesem Beitrag, dass diese und ähnliche Art von verjüngenden/öffnenden Ports / Kammern keinen reinen Helmholz mehr darstellen. Trotz des klar kleineren Gehäuses (habs jetzt aber nicht genau ausgerechnet) steht der BR118EX beim Pegel dem stoneeschen Sub kaum nach. Nur was nützt dies, wenn der Port offensichtlich derart krass limitiert?! :rolleye:

Ich bin überzeugt davon, dass Stoneeh den Sound so objektiv wie möglich beschrieben hat und man seine Wahrnehmung durchaus werten darf. Er scheint mir jemand zu sein, der sich sehr auf das Hören verlässt und Diesem im Verhältnis zu Messungen einen hohen Stellenwert einräumt. Und wenn er in Sachen Portlimitierung so deutlich wird, dann sagt dies einfach was aus.
Wenn ich mich recht erinnere, meine ich von einigen hier im Forum gelesen zu haben, dass der Port des BR118EX der Problematik der Portkompression nicht unterworfen zu sein scheint. Es wird argumentiert, dass der Portaustritt zwar verhältnismässig klein, aber der Eintritt sehr gross sei. Ja, eben... am Austritt ist ein Orkan im Gange, muss ja auch uglygaga: Da nützt auch die schräge Schallwand nicht viel. Dies sehe ich auch bei meinem Konstrukt. Da vernehme ich frequenzabhängig ab ca. 3db vor Vollgas zunehmend bis klare "Pfrr" Geräusche. Meinem Sub täten 100cm2 mehr, bestimmt auch gut ;).
Ich kann mir vorstellen, dass sich diesbezüglich, einzig laminar Vents ala KS28 besser verhalten.

Ich würde mich auf eine weitere anregende Diskussion freuen wo sich Anwender des BR118EX zum Thema äussern würden.

Ich denke, Stoneeh ist jetzt am Bier :D trinken und feiert seine persönliche Genugtuung darüber, dass sein Konstrukt sich im Vergleich sehr gut geschlagen hat und sich eben Magie mit der Physik trotz aller esoterischen Öffnungen und Windungen nur schlecht paaren lässt :lol:

Btw.... mein Bier ist jetzt auch leer :P

Edit:
Es wäre toll, wenn Stoneeh mit seinem Beitrag andere User dazu motivieren würde auch mal etwas zu bauen und nicht nur zu simulieren. Gerade das sägen und schrauben ist doch auch ein unseres schönen Hobbys....btw. man kann dann sogar von gehörtem und nicht nur von gelesenem sprechen :top:

Beitrag Nummer:#4  Beitrag So 3. Dez 2017, 05:40
stoneeh Stagehand

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Prost Stefan :P Ja, wir sind hier eh komplett auf einem Nenner. Du hast ja innerhalb deiner kurzen Zeit im Forum sogar noch deutlich mehr beigetragen als ich. Ist der totale Wahnsinn was du da ablieferst - neben Jobsti selbst, der damit aber auch sein Business fördert, fällt mir kein User ein, der in den letzten Jahren mehr probiert und gemessen hat. Insbesondere das Verhalten von BR Ports hast du behandelt wie kein anderer.
Freu mich auch schon, wenn du dir den BR118Ex (auf gut österreichisch) in die Reissn nimmst ;)

Zum Kommentar:

für mich waren das zwei (im relevanten Bereich) idente Kurven. Darum die Schlussfolgerung, dass sich zwischen den beiden Porttypen nichts tut. Aber wie man sieht, man kann da durchaus ein paar Schlüsse draus ziehn.
In jedem Fall praktisch, dass wir mit unserem Sub die gleiche Tuningfrequenz getroffen haben. So kann man echt schön vergleichen.

Bei der unteren Flanke, ja, hast recht, bischen was ist um. Mir ist das eigtl mehr in der Praxis aufgefallen, als dass ich es im Messschrieb gesehen hätte. Ich bin nämlich mal mit dem Sinusgenerator vor dem BR118Ex gehockt und hab von ~25hz durchgetestet. Und ich muss sagen, der fängt bei 30hz bereits gut zu werken an. Unserer ist bei 30hz die reine Luftpumpe, totaler akustischer Kurzschluss zwischen Chassis und Umgebungsluft.
Ob das am Port liegt, ist aber die Frage, weil bei der Portmessung seh ich im Abfall nach unten hin keinen Unterschied - Achtung, die Kurve vom BR118Ex ist hier generell geschätzte 3 db über der von unserem, da ich ja bei unserem nur einen von zwei Ports messen kann.

Mein Kumpel, der mit mir unsere Subs gebaut hat und mit dem ich die Anlage gemeinsam betreibe, hat, als er den Ex gesehen hat, gleich gemeint, "he, das ist ja eigtl ein Bandpass, mit dem hinteren grossen Portteil als eigene Kammer".
Aber hey, wenn sich ein signifikanter Unterschied tut, dann der, dass der Port mehr Pegel/Wirkungsgrad macht als ein gerader. Wie du schon richtig anmerkst, bei dem kleinen Innenvolumen sollte der Sub nicht so laut im Tiefbass sein. Aus der Praxis kann ich zB berichten, dass unser 130l Testgehäuse mit normalem Bodenport nicht so laut untenrum war.
Vom Sound ist kaum was um. Eeeeventuell ein bischen druckvoller/punchiger. Bei leisem hören halt, bevor die Portgrösse den Pegel limitiert bzw hörbar komprimiert.

isitone hat geschrieben:
Wenn ich mich recht erinnere, meine ich von einigen hier im Forum gelesen zu haben, dass der Port des BR118EX der Problematik der Portkompression nicht unterworfen zu sein scheint. Es wird argumentiert, dass der Portaustritt zwar verhältnismässig klein, aber der Eintritt sehr gross sei.


Die Erklärung, die ich hatte, war, dass der Abstand des Ports zur Rückwand, und somit die effektive Eintrittsfläche, so klein sei, dass dort schon limitiert wird, und somit der Portaustritt nicht limitiert. Ab einem gewissen Abstand wär das sicher der Fall, aber so wie es jetzt ist, muss man sagen nein.

isitone hat geschrieben:
klare "Pfrr" Geräusche


https://www.youtube.com/watch?v=4z0bhhKXAK0 - ab Sekunde 5. Hörst du es? ;)

Das ist das Lied hier: https://www.youtube.com/watch?v=xXWexFzokfc . Wie man sieht, die Bassline ist direkt auf der Tuningfrequenz, also dort, wo der Port am meisten werkt. Und ja, das war an einem Kanal der Crest. Tests mit mehr Ampleistung hab ich deswegen dann gleich verworfen.


Zum Noppenschaum noch, ein Zitat von Jobsti aus einem anderen Thread in einem anderen Forum. Mehr hab ich dazu auch gar nicht zu sagen. Gehört hat es das auf jeden Fall bei uns dringend gebraucht, und die Theorie dazu ist mir gar nicht so wichtig.

jobsti84 hat geschrieben:
Nicht "direkt", aber wir haben hier ja noch gewisse Oberwellen und sonstigen Matsch (evtl. auch raschelnde Teile usw.?!) der bedämpft wird,
zudem kann (muss aber nicht) so ne Kiste allgemein etwas wärmer und manchmal auch weniger hohl klingen.

Was die Theorie dazu sagt ist völlig Rille, Praxis sagt: manchma braucht's das, manchmal nicht. (Kommt auch drauf an, wie hoch so ne Box spielen soll)
Habe selbst einen Sub, in welchen etwas Noppenschaum rein muss.


Zur Genugtuung: die ist schon vor Jahren gekommen, als ich auf einer Mission war alles interessante am Markt zu hören, bzw gegen dieses zu vergleichen. Von den kommerziell vertriebenen Produkten der grossen Hersteller über DIY von verschiedenen Usern zu Sonderinstallationen wie der Wall of Bass, oder dem gemauerten Hornbass mit 20m² Mundfläche im Flex. Oder auch aktuellen Hifi-Standboxen der Oberklasse. Und nach all dem ist der eigene Bass noch immer einer der Lieblingsbässe. Und glaub's mir, ich bin so sound-geil, dass wenn ich was deutlich besseres gehört hätte, ich unsere eigenen schon längst in die Tonne gekippt und dem besseren nachgehechelt wäre :P - aber war eben bis jetzt nix dabei, und wird es offensichtlich auch nicht mehr sein.

So, bin mal dahin - UFC is on :D

Beitrag Nummer:#5  Beitrag So 3. Dez 2017, 14:27
David Verkabler

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Wohlgemerkt solltest du evtl. erwähnen dass deine Gehäusemaße nicht vom Originalplan stammen sondern du vereinzelnd nach Maßen bei Usern gefragt hast, oder hat ihn dir doch noch wer geschickt? ;)

Ich konnte solche Strömungsgeräusche noch nie fest machen. Dass der Tiefgang gegen Limit etwas nachlässt hab ich auch vernommen, fand ich aber nicht störend da der Sub eben für seinen Tiefgang verdammt sauber spielt, deshalb habe ich mich auch für ihn entschieden. Er ist für mich immer noch der perfekte Kompromiss aus Pegel, Tiefgang, Gehäusegröße und das Verhältnis von Fett zu Präzise stimmt für mich auch.

Nächsten Samstag stehen meine Subs aber auch wieder auf einer VA, da werde ich den Titel von dir mal spielen und mal drauf achten (Ohne Tops versteht sich).
Wo hast du den HPF denn gesetzt?

Beitrag Nummer:#6  Beitrag So 3. Dez 2017, 15:17
stoneeh Stagehand

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Nicht einfach von unserer Konversation von vor ein paar Monaten auf den derzeitigen Stand schliessen. Dass das der originale ist sieht man ja auch schon an der Messung im Vergleich zu Ralle's, Tuningfrequenz und zweite Portresonanz gleichen sich quasi auf's hz.

Der Port limitiert natürlich dort am meisten, wo er seinen Peak hat. In diesem Fall von 30 bis 45hz ca. Wenn man sich nicht sicher ist, dass das Signal, das man abspielt, sich in dem Frequenzbereich befindet, und in der Aufnahme nicht bereits unterbetont ist, würd ich mich zu keiner Aussage hinreissen lassen. Deswegen hab ich Pendulum - Hold your Colours gern - weil die Bassline sich fast genau auf der Tuningfrequenz der beiden Subs abspielt, und in der Aufnahme gleich laut wie die Bassdrum ist - siehe zweiter Youtube Link mit Spectrum Analyzer.

Der Part in dem Lied, bei den die Bassline bis auf ca 35hz tief runtergeht, ist ab 1:50. Mach ruhig auch ein Video davon. Ich schau auch, dass ich noch ein besseres aufnehme, Outdoor. Meine Trennung sieht so aus.

Beitrag Nummer:#7  Beitrag So 3. Dez 2017, 15:55
David Verkabler

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stoneeh hat geschrieben:
Nicht einfach von unserer Konversation von vor ein paar Monaten auf den derzeitigen Stand schliessen. Dass das der originale ist sieht man ja auch schon an der Messung im Vergleich zu Ralle's, Tuningfrequenz und zweite Portresonanz gleichen sich quasi auf's hz.


Deshalb hatte ich die Frage angehängt ;)

Es macht halt ohne die exakten Winkel schon einen extremen Unterschied was den Porteinlass angeht. Auch die fehlenden Streben die im Plan vorgesehen sind machen laut Dirk ja was die Strömungsgeräusche angeht noch einen Unterschied. Das mag man nicht unbedingt an den Resos sehen.
Ich hab den Track gerade nur mal kurz zuhause angehört. Hier könnte ich bei der TSA 4 1300 jetzt nicht auf mehr als -15db gehen weil hier sonst alles auseinander fällt. Da war natürlich noch nichts von Strömungsgeräuschen zu bemerken. Allerdings macht mein Handymic das schon nicht mehr mit, ich kann Samstag ein Video machen, ich bezweifle aber dass das sonderlich aussagekräftig ist. Ich hatte den Sub schon mal bei Ralle gehört bevor ich mich dafür entschieden habe. Dort hatten wir auch mal nur einen 118EX an über 2kW laufen und die Tops aus, dort waren wirklich keinerlei Strömungsgeräusche wahrnehmbar.

Die Laborbedingungen das Ganze draußen zu veranstalten habe ich jetzt nicht wirklich... Jedoch weiß ich auch nicht ob das wirklich der Sinn des Ganzen ist. Letzten Endes soll der Sub ja in der Praxis funktionieren. Bei einem Track der schon Worstcase ist dann noch im Freifeld und ohne Topteil.. Irgendwas komprimiert letzten Endes immer. Ich werde den Titel wie gesagt mal unter ordentlich Pegel hören (sofern das da geht) und dann mal beim Vergleich drauf achten ob die Strömungsgeräusche mit Tops noch störend sind. Man muss sich eben auch vor Augen halten dass der 118EX jetzt kein reiner Infra ist, da sollte man sich wenn man wirklich nur solche DnB Geschichten macht überlegen, ob man da nicht doch etwas anderes nimmt. Mich begeistert halt dass auf dem Sub einfach alles geht. Von Drum solo über Trap, Hiphop bis zu Goa oder Rock klingt einfach alles absolut punchig und fett und man will einfach nicht aufhören damit Musik zu hören weil man immer gucken will wo der Sub seine schwäche hat, bin gespannt ob es dieser Track ist. Mit höherer Steilheit lässt er sich auch noch recht hoch trennen und ist für mich halt einfach der perfekte 18" Konservensub. Für DnB geht da ein 18XL1800 mit riesen Gehäuse und Port bestimmt noch bässer und sicher untenrum sauberer zu Sache, dafür ist sicher obenrum früher Schluss.

Ich möchte halt nicht dass der 118EX hier als Fehlkonstrukt abgestempelt wird. Es gibt hier nämlich irgendwie nur die Meinung dass es so ist und dass das Chassis das nur halbwegs ausgleicht oder es gibt eben die, die ihn lieben. Letzten Endes darf man halt nicht vergessen, dass ein Sub (oder generell ein Lautsprecher) immer ein Kompromiss ist. Es geht nur darum den Richtigen für sich zu finden.

Bin trotzdem gespannt ob der Track den 118EX in die Knie zwingt :)

MfG

Beitrag Nummer:#8  Beitrag So 3. Dez 2017, 16:50
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David hat geschrieben:
... da der Sub eben für seinen Tiefgang verdammt sauber spielt, deshalb habe ich mich auch für ihn entschieden. Er ist für mich immer noch der perfekte Kompromiss aus Pegel, Tiefgang, Gehäusegröße und das Verhältnis von Fett zu Präzise stimmt für mich auch.


Das liegt aber einfach am extrem geilen ''Motor''. Ich habe den NLW9601 auch in einem Hybridhorn mit Tuningfrequenz auf 40 Hz. Was da an Tiefbass kommt der noch gleichzeit präzise ist wie sau ist einfach unglaublich, sowas kannte ich bisher noch von keinem anderen Sub.

Den BR118EX kenne ich und als Fehlkonstruktion wie oben würde ich ihn nicht beschreiben. Genau wie David sagte es ist halt kein reiner Infra es ist halt ein Allrounder der alles allerdings sogar extrem gut kann dennoch bleiben da Kompromisse die man eingehen muss. Natürlich sind Portgeräuche nicht das yellow from se egg aber in der Praxis wenn Tops mitlaufen sollte das eigentlich nicht mehr auffallen.

Habt ihr auch so extreme Impedanzminimas auf und um die Tuningfrequenz herrum ? Ich habe mit einem Sub an Endstufen schon 12 - 15 A aus dem Netz gezogen. Wer im Extremfall da mal seine 2 Ohm tauglichkeit der Endstufen testen will wird wohl von der Schutzschaltung überrascht, kann mir nicht vorstellen dass bei diesem Sub das gut geht

https://www.youtube.com/watch?v=MOtOZne8HCE
https://www.youtube.com/watch?v=LshjfwfexxE

Gruß d-c :toptop:

Beitrag Nummer:#9  Beitrag So 3. Dez 2017, 17:36
d-c Pro-User

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https://www.youtube.com/watch?v=YeIIzRxRMuk

das klingt auf meinen Subs pervers. 42 Hz ziemlich schnell und druckvoll

Beitrag Nummer:#10  Beitrag Mo 4. Dez 2017, 13:41
stoneeh Stagehand

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Würd ich auch sagen. Wer den NLW9600/1 zum ersten mal hört, wird begeistert sein, egal in welchem Gehäuse.

Die Stromaufnahme der TSA ist schon krass, besonders ggüber dem Output. Mit unseren Crest fahr ich mehr Output, komm aber extrem selten mal über 10A. Wirkungsgrad, anyone?

Das Lied werd ich mir irgendwann nochmal zu Gemüte führen, ist bei gehobenen Pegeln sicher interessant.


Zusätzlich: mich hat es noch in den Fingern gejuckt, und ich hab die Port-Maximalpegelmessung nachgeholt 8) Ist nun in Beitrag #2 inkl ergänztem Kommentar zu sehen.

Beitrag Nummer:#11  Beitrag Mo 4. Dez 2017, 14:02
Andy78 Benutzeravatar
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Wow, Hey...!
Klasse Aktion!
Für solch Beiträge bin ich immer sehr dankbar, ich finds klasse, wenn sich jemand, so wie jetzt Du, neulich isitone und auch andere die Arbeit antun, simulieren, bauen, messen und ausführlich betrachten und interpretieren und dies zur Ansicht stellen.

Merci allen, die so arbeiten und dem Forum Leben geben!

Auch die sich entwickelnde Diskussion finde ich supi.
Hier fand ich sehr schön zu erkennen, dass beide Konstrukte ihre volle Daseinsberechtigung haben. Beide haben ihre gewissen Vorteile, und keines von beiden ist wohl eine Fehlkonstruktion. Danke auch für die entsprechende - als persönlich betroffener Entwickler und Erbauer schwierige - möglichst objektive Betrachtung.

Ins technische Detail kann und mag ich jetzt gar net weiter gehen; hier kann ich nix qualifizierteres loslassen als bereits von Euch allen geschrieben.

Super!

Danke, Gruß Andy

Beitrag Nummer:#12  Beitrag Mo 4. Dez 2017, 14:55
Ralle14 Pro-User

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@ stoneeh:

Interessante Beobachtungen. Ist dein Testsub zu 100% nach dem (richtigen) Dirk-Hahn Plan gebaut? Der Dirk hat laut eigener Aussage teilweise falsche Pläne verschickt. Die Schallwand erscheint mir auf dem Bild auch zu sehr angewinkelt, aber das kann auch täuschen.

Wie sicherlich bekannt ist, habe ich selbst viele Jahre 118Ex besessen und setze sie noch immer regelmäßig ein. Derartige Strömungsgeräusche wie bei dir sind mir niemals aufgefallen. Richtig ist, dass der Port irgendwann an seine Grenzen kommt, das trat bei mir aber erst deutlich oberhalb der AES-Belastbarkeit auf. Das Klangbild verschiebt sich dann etwas in Richtung "weniger Tiefbass".

Der David war, bevor er sich die Kisten gebaut hat, bei mir und wir haben ausgiebig probegehört. Sowohl 6 Kisten Vollgas als auch nur eine Kiste an einem Kanal FP14000 bis Clip und ohne Tops. Strömungsgeräusche waren keine zu hören, trotz Frongitter und dickem Schaum dahinter. Sauberer Tiefbass bis unter 40Hz kommt allerdings genug raus, bei 6 Kisten steht man freiwillig nicht lange davor.

Beitrag Nummer:#13  Beitrag Mo 4. Dez 2017, 15:17
d-c Pro-User

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Ralle14 hat geschrieben:
bei 6 Kisten steht man freiwillig nicht lange davor.


Das halte ich für schwachsinn, auf der Nature bin ich sogar sehr gerne vor den 14 br118ex gestanden :D :D :D

Beitrag Nummer:#14  Beitrag Mo 4. Dez 2017, 15:46
Carras HobbyKistenSchlepper

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Hi,


also ich finde den Thread hier,... als sehr Interessant. Gerade weil wir ja auch mit 18ern am Überlegen sind.
Ein Gedanke war auch schon,...(ähnlich wie Stoneeh das schon Eingangs überlegt hat),...das BR118ex Gehäuse mit einem Speaker ala 18NW100 zu bestücken.
18NW100 dürfte mit dem Tuning und der Literzahl des BR118ex auch zurecht kommen. Wie es klingen wird,...ist wieder was anderes.

Was ich allerdings am interessantesten finde:
Stoneeh berichtet von Portgeräuschen des BR 118ex schon vor Vollast! und tendiert dazu den BR 118ex als Fehlkonstruktion zu betiteln.
Andere Nutzer des BR118ex,...schreiben jedoch, dass sie das von Ihren 118ex,...überhaupt nicht kennen.
In gewisser Weiße,... passt da irgendwas nicht zusammen. Ist nur die Frage: Weshalb ?

Gruß

Beitrag Nummer:#15  Beitrag Mo 4. Dez 2017, 16:16
DictiusTeNecare Lagerputzer

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Guten Tag,

ich kann auch nicht groß etwas Fachliches beitragen sondern nur Berichten. Ich selbst besitze auch 2 (originale) X!Max BR118ex, allerdings mit 18TLW3000 bestückt. Diese laufen bei mir an jeweils 2,8kW einer gebrückten HPA. Portgeräusche konnte ich auch noch nicht feststellen.

Gruß

Beitrag Nummer:#16  Beitrag Mo 4. Dez 2017, 16:47
stoneeh Stagehand

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Für mich selbst hätt hören eigtl eh auch gereicht, aber das messen & video-/audiotechnisch dokumentieren hat auch Spass gemacht ;). In jedem Fall hoff ich nützlich, speziell für die die den Bau in Erwägung ziehen.
Meine Testmethodik hab ich beschrieben, und rate nur allzu gern zur Nachahmung an.
Props auf jeden Fall an Ralle, von dem die einzige Frequenzgangmessung (bzw die einzige Messung, punkt) kommt, die ich jemals wo irgendwo vom BR118Ex gesehen hab. Und dass sie sich so wunderbar mit meiner deckt, speziell das Tuning und das Zick Zack um die 200hz, freut mich umso mehr.

Carras, zur Umbestückung: ich hätte meinen BR118Ex ursprünglich Stefan (isitone) angeboten gehabt; aber da er lieber selber bastelt, bleibt es bei mir. Der NLW9601 kommt wieder in unser Gehäuse zurück, und dann werd ich mal sehn, was ich mit dem BR118Ex Gehäuse anfangen kann.
Mein erster Gedanke ist ehrlich gesagt ein 18-500. Hat schon ein Stück andere Parameter, aber ich werd ihn wohl trotzdem mal reinstecken. Oder fällt wem was besser passendes in der Preisklasse ein?
Portlimitierung sollte bei einem üblichen 4" VC 18er viel weniger schwerwiegend ausfallen, wenn überhaupt vorhanden. Der NLW9600/1 ist einfach viel wilder als die alle. Das ist überhaupt kein Vergleich.

Beitrag Nummer:#17  Beitrag Mo 4. Dez 2017, 16:58
Ralle14 Pro-User

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stoneeh hat geschrieben:
Portlimitierung sollte bei einem üblichen 4" VC 18er viel weniger schwerwiegend ausfallen, wenn überhaupt vorhanden. Der NLW9600/1 ist einfach viel wilder als die alle. Das ist überhaupt kein Vergleich.


Ganz grob aus WinISD: Bei gegebener Endstufenleistung aus deiner Crest liegt die Portgeschwindigkeit völlig im grünen Bereich, der Hub Beträgt knapp über 7mm bei 50-60Hz. Klar kann man den Port mit dieser Software nicht simulieren, aber für einen groben Überblick reicht das. Ich vermute daher einen Bau- bzw. Folgefehler aus dem Plan. Ist die Kiste zu 100% dicht? Du kannst mir gerne deinen Plan mal als Foto schicken und ich vergleiche mit dem Original.

Zu deiner Alternativbestückung: Auch mit einem anderen Chassis wird sich die Problematik nicht in Luft auflösen, jedes halbwegs aktuelle 18"-Chassis schafft die 7mm Hub und würde daher bei der Reso ebenfalls die Portgeräusche verursachen.

Beitrag Nummer:#18  Beitrag Mo 4. Dez 2017, 17:00
jones34 Lautmacher

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Ist der Port gut abgerundet?
Wenn nein ist die Ursache gefunden

Beitrag Nummer:#19  Beitrag Mo 4. Dez 2017, 17:01
David Verkabler

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stoneeh hat geschrieben:
Mein erster Gedanke ist ehrlich gesagt ein 18-500. Hat schon ein Stück andere Parameter, aber ich werd ihn wohl trotzdem mal reinstecken. Oder fällt wem was besser passendes in der Preisklasse ein?
Portlimitierung sollte bei einem üblichen 4" VC 18er viel weniger schwerwiegend ausfallen, wenn überhaupt vorhanden. Der NLW9600/1 ist einfach viel wilder als die alle. Das ist überhaupt kein Vergleich.



18PS100 vielleicht? TBX100 sollte gut passen ist aber wieder teuer.

Den neuen Oberton 15XB1200 kannst du ja mal mit "Adapter" testen. Der wird durch das Volumen wohl nen kleinen Buckel untenrum bekommen, dürfte aber noch in Ordnung sein.. Dürfte vom Verlauf dann gar nicht mal so unähnlich zu deinen NLW Gehäusen sein.
Da merkst du dann auch ob evtl. einfach nur dein Gehäuse undicht ist, bei 15" sollte da noch nichts blasen :D

MfG
David

Beitrag Nummer:#20  Beitrag Mo 4. Dez 2017, 17:28
Ralle14 Pro-User

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@ stoneeh: Was mir gerade an deinem Bild vom 118Ex auffällt: Die Kiste ist (wenn mich meine Augen nicht täuschen) niemals aus 15mm Holz gebaut. Das sieht eher nach 19mm Span aus, dann passt kein Maß mehr in dem Plan.

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