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Baubericht 18NLW9600/1 BR & Vergleich BR118Ex

Berichte & Messungen zu PA Selbstbau-Lautsprechern

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Beitrag Nummer:#61  Beitrag Mi 6. Dez 2017, 20:23

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wiesel77 hat geschrieben:
was für ein Testsetup?

nen Schätzeisen irgendwie davorhalten?


Wenn das alle wie du sehen würden, würde es in diesem Forum keine Berichte wie diese geben - denn ein Labor mietet sich keiner dafür an.

Das gleiche gilt für grundlose Unterstellungen wie dass an der Kalibrierschraube des Messgeräts gedreht wurde. Wenn sich User in Zukunft derartiges in ihren eigenen Erfahrungsberichten erwarten, werden bestimmt einige davon absehn, überhaupt etwas zu posten.

Beitrag Nummer:#62  Beitrag Mi 6. Dez 2017, 22:17
wiesel77 Knöpfchendreher

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stoneeh hat geschrieben:
Und die selbsternannten "Pro User" sind genau die, die hier den Mist liefern und die Diskussion ruinieren.


wer ernennt sich selbst dazu? ist mir noch nicht aufgefallen...die die diesen "Status" im Profil geniesen sind Gewerbe treibende User alle anderen die diesen "Status" haben, haben sich über eine Unzahl fundierter wissenschaftlicher hochwertiger Beiträge sowie hoher Sozialkompetenz den "Status" selbst erarbeitet.


Der Bericht in diesem Forum, um was genau gehts da eigentlich?

Ist das ein Baubericht? ja, von mir aus
Ist das ein Bericht wo ein User (s)ein Projekt präsentiert oder auf den Prüfstein stellt und sich offen konstruktiver Kritik und dem Meinugsaustausch stellt um sein Produkt gegebenenfalls anzupassen, zu verbessern oder zu verändern? Nein!

Es wird eine Kiste gebaut, es wird irgendwas gemessen und gehört, es wird losgeblafft, dass der Entwickler jenes Ursprungsprungsprodukts serielle Fehlkonstruktionen in Umlauf bringt und vom Rest der User wird dann erwartet Beifall zu klatschen. Wem das nicht passt und /oder anderer Meinung ist, unabhängig davon ob berechtigt, fundiert, nachgewiesen oder nicht wird entweder niedergemacht oder als Maulheld bezeichnet statt zu reflektieren warum das so sein könnte.

Sorry, wo sind wir den hier?

Versteht mich nicht falsch, die Thematik an sich ist spannend und meiner Meinung nach ist es ebenso wichtig, dass dies präsentiert und (gerne auch kontrovers) diskutiert wird.
Ebenfalls meinen großen Respekt vor Usern die sich die Mühe machen und den Aufwand betreiben soetwas auf den Prüfstein zu stellen und das dann nebenher auch noch (sauber) dokumentieren.

Siehe z.B. den Thread von Jan's Doppel18er

ABER ich habe KEIN VERSTÄNDNIS dafür, wenn hier polemisierend rumgebellt wird statt sich dem eigentlichten Thema zu widmen. Wenn dazu dann noch Beleidigungen und Angriffe mit dem Verzicht auf sachliche Argumente einhergehen habe ich einfach keinen Bock mehr darauf.

und genau aus diesem Grund ziehe ich mich hier nun (wie auch leider schon einige vor mir) auch zurück, lese weiter mit und esse weiterhin traurig meine Popcornreste

Beitrag Nummer:#63  Beitrag Do 7. Dez 2017, 00:12
hottendotten Verkabler

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Meiner Meinung nach wird es nur helfen, wenn beide Parteien gemeinsam einen original Sub Probehören. Nur dann wird sich klären wer hier etwas falsch oder richtig misst und/oder falsch oder richtig hört. Sonst wird das hier eine endlose Diskussion, da keiner von seinem Standpunkt abrücken kann (oder vllt. fälschlicherweise auch garnicht muss)

So nun mal mein eigener Senf: Ich selber habe 2 Subwoofer mit dem the box Speaker 18-500/8-A, welche einen Bodenport mit 500 cm² besitzen. Selbst wenn man da mit nur 600 Watt pro Sub rangeht, ist das schon sehr ordentlich was der Port pustet (macht noch keine Geräusche aber viel würde bestimmt nich mehr fehlen).

Nimmt man nun so potente Chassis wie den 18NLW9600 und fährt diesen aus, möchte ich kaum glauben das man keine Portgeräusche mit noch kleinerer Portfläche hat. Außerdem ist der Port beim BR118Ex sehr breit und relativ flach, was schon rein physikalisch schlecht für einen Resonator ist (Portoberfläche zu Portquerschnitt sehr groß).
LG hottendotten

Beitrag Nummer:#64  Beitrag Do 7. Dez 2017, 01:58
Jens Droessler Benutzeravatar
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Es ist zwar richtig, dass eine FP10000Q das gleiche Schaltungsgrundprinzip wie die FP14000 verwendet, trotzdem kann man von der 10000Q im Bassbereich nicht auf die 14000 schließen. Die 10000Q kann deutlich weniger Strom. Sie hat für vier Kanäle insgesamt soviel oder sogar knapp weniger Transistoren als die 14000 für zwei. Zudem ist das Netzteil der 14000 gegenüber der 10000Q überarbeitet worden (die 14000 wurde erst später eingeführt). Brücken zweier Kanäle der 10000Q macht das Stromproblem noch schlimmer. Und brücken aller vier Kanäle auf zwei und diese dann jeweils an Subs, da kommt nichts mehr raus. Das liegt aber in der Natur der Sache: Die FP10000Q ist als Systemendstufe gedacht. Zwei Kanäle Subs, zwei Kanäle Tops, das geht prima. Und der 2 Ohm-Betrieb ist quasi nur Notprogramm, wie man auch an der geringen Leistungssteigerung gegenüber 4 Ohm erkennt.
Aber nein, gemessen an den Datenblatt-Angaben ist eine 14000 auch kein Killer im Bass. Das Netzteil ist auf 13A aus dem Netz begrenzt, irgendwann ist das eben ausgeschöpft. Wer da mehr haben möchte, muss zu Eisenschweinen greifen, die dann eben einfach mehr als 16A dauerhaft aufnehmen, oder zu Schaltnetzteilendstufen mit 32A- oder Drehstromnetzteil (die dann meist per Software begrenzbar sind). Trotzdem liefert eine 14000 schon eine Menge Leistung, dicht dran am Maximum für 13A bei 230V.

Beitrag Nummer:#65  Beitrag Do 7. Dez 2017, 02:11
d-c Pro-User

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Jens Droessler hat geschrieben:
Es ist zwar richtig, dass eine FP10000Q das gleiche Schaltungsgrundprinzip wie die FP14000 verwendet, trotzdem kann man von der 10000Q im Bassbereich nicht auf die 14000 schließen. Die 10000Q kann deutlich weniger Strom. Sie hat für vier Kanäle insgesamt soviel oder sogar knapp weniger Transistoren als die 14000 für zwei. Zudem ist das Netzteil der 14000 gegenüber der 10000Q überarbeitet worden (die 14000 wurde erst später eingeführt). Brücken zweier Kanäle der 10000Q macht das Stromproblem noch schlimmer. Und brücken aller vier Kanäle auf zwei und diese dann jeweils an Subs, da kommt nichts mehr raus. Das liegt aber in der Natur der Sache: Die FP10000Q ist als Systemendstufe gedacht. Zwei Kanäle Subs, zwei Kanäle Tops, das geht prima. Und der 2 Ohm-Betrieb ist quasi nur Notprogramm, wie man auch an der geringen Leistungssteigerung gegenüber 4 Ohm erkennt.
Aber nein, gemessen an den Datenblatt-Angaben ist eine 14000 auch kein Killer im Bass. Das Netzteil ist auf 13A aus dem Netz begrenzt, irgendwann ist das eben ausgeschöpft. Wer da mehr haben möchte, muss zu Eisenschweinen greifen, die dann eben einfach mehr als 16A dauerhaft aufnehmen, oder zu Schaltnetzteilendstufen mit 32A- oder Drehstromnetzteil (die dann meist per Software begrenzbar sind). Trotzdem liefert eine 14000 schon eine Menge Leistung, dicht dran am Maximum für 13A bei 230V.


Bei den Gisen kann ich dir mit 100 %ig sicherheit sagen dass sowohl bei 10000q als auch bei 14000 das selbe Netzteil verbaut wurde
Und bei einem ca 5 sek bassweep auf der tuningfrequnz von einem DnB Track kann ich dir sagen dass zuerst der Amperemeter bei mir auf Endausschlag ist (30A) und dann ab ca. 2 Sek langsam auf 26 A zurückgeht, gleichzeitig kommen die Limit Led's. Nach wie viel Sekunden Dauersinus er auf deine genannten 13 A sinkt kann ich nicht sagen. Kann nur aus der Praxis berichten

Beitrag Nummer:#66  Beitrag Do 7. Dez 2017, 07:53
stoneeh Lautmacher

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Jens' Ausführungen find ich sinnvoll. Ich hab mich da eh etwas zu sehr in die Ampdiskussion reinreissen lassen. Relevant für die Port-Pegelmessung war:

- dass der gleiche Amp in gleicher Konfiguration verwendet worden ist
- Amp nicht im Limit: ich hab bei der Messung zwar bei beiden den Amp ins Clip getrieben, aber folgend in Viertel-db-Schritten wieder reduziert, bis die Clip-Leuchte aus war, und an diesem Punkt den Pegel abgenommen
- gleicher Controller-Gain, d.h. Eingangsvoltage am Amp, bei den jeweils gemessenen Punkten, bei beiden Subs

Der BR118Ex hat seinen Pegel von eingangs 83,5 auf Endpunkt 114,5 erhöht, unser Sub von 84,5 auf 117,5. Ergibt eine Pegelerhöhung bei gleicher Gain-Erhöhung von 31db beim BR118Ex, und von 33db bei unserem. Da das einzig relevante schallabstrahlende Element beim Bassreflex-Subwoofer auf der Tuningfrequenz der Port ist, lässt sich die Differenz von 2db nur durch Portkompression beim BR118Ex erklären.
Das ist schlicht und einfach schwarz auf weiss, dass der BR118Ex hier eine Limitierung hat.

Zur Echtheit des Plans: abseits einer Veröffentlichung des Plans kann keiner den 100%igen Beweis erbringen, und ich meinerseits werd das mangels Legalität nicht tun - auch nicht via PM, weil dann kommt jeder daher und will dass ich ihm den Plan "zum vergleichen" schicke.
ABER, wie gesagt, die gemessene Charakteristik stimmt exakt mit dem eines anderen Users überein, und wie erklärt entsteht eine Übereinstimmung eines derart komplexen Verlaufs nicht durch Zufall oder Mikrofon-Abweichungen. Ebenso hab ich wie gesagt einem User hier Pics vom Innenaufbau geschickt, und der hatte nichts zu bemängeln.

Für Argumentation war ich immer offen, es ist nur ausser redundantem, anekdotischem, irrelevanten etc nichts gekommen. Und wie schon zuletzt in einem Post erwähnt worden ist, das anekdotische und subjektive widerspricht sich von User zu User. Basierend darauf komm ich nicht annähernd auf die Idee, meine bereits erbrachten Belege anzuzweifeln.


hottendotten: jep. Wir haben auch Prototypen mit weniger getestet, und es reicht einfach nicht. Auch nicht bei penibel gesetztem Lowcut.

In dem in Beitrag #37 verlinktem Dokument (hier nochmal) ist wie gesagt ganz gut dargelegt, was zusätzlich beim 118Ex noch Probleme verursacht. Zu viele scharfen Kanten, zu viele Umlenkungen, etc. Selbst die Art von Noise, die ein Port je nach Fehlauslegung macht, ist beschrieben. Abseits der Rechnung zur Strömungsgeschwindigkeit ne tolle Lektüre zum Thema BR - lesen empfohlen.

Beitrag Nummer:#67  Beitrag Do 7. Dez 2017, 11:35
blonder Kabelwickler

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Hallo zusammen!
Sehr interessantes Thema. Da ich berufsmäßig numerische Strömungssimulationen durchführe, könnte ich versuchen ein Strömungsmodell des Reflexsportes zu erstellen um mal ne Idee zu bekommen was sich sich da so tut (z.B. Sinus auf der Tuningfrequenz). Allerdings würde ich dafür die Portgeometrie benötigen... falls Interesse besteht. Gruß

Beitrag Nummer:#68  Beitrag Do 7. Dez 2017, 12:20
isitone Benutzeravatar
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Yes please :)!
Das wäre sehr!! spannend:)

Beitrag Nummer:#69  Beitrag Fr 8. Dez 2017, 08:37
stoneeh Lautmacher

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Hey blonder. Für mich ist das Thema zwar bereits abgehandelt, aber abschlagen kann man so ein Angebot nun auch nicht.

Anscheinend ist der Plan (so wohl auch Teile des Plans) geschützt. Ich hab mich jetzt diesbezüglich ein bischen eingelesen. Falls kein Patent drauf ist, fällt das ganze unter das Urheberrecht. Das deutsche Urheberrechtsgesetz sagt folgendes: nach §1 sind Werke der Literatur, Kunst und Wissenschaft geschützt. Nach §2 Abs 7 fallen "Darstellungen wissenschaftlicher oder technischer Art, wie Zeichnungen, Pläne, Karten, Skizzen, Tabellen und plastische Darstellungen" darunter.
Ich geh mal davon aus dass das auch für den Plan gilt, obwohl ich mir nicht ganz sicher bin - wenn ich ein Vogelhaus bau und mir eine Skizze dafür zeichne, ist die Skizze dann auch urheberrechtlich geschützt? :D

Ich würd mal warten, vll trudeln die Maße ja bei dir ein. Eigtl könntest ja den Erbauer selbst anschreiben, vll interessiert das den auch - vll stellt ja jemand den Kontakt her.

Beitrag Nummer:#70  Beitrag Fr 8. Dez 2017, 10:28
blonder Kabelwickler

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Also folgender Vorschlag: ich versuche mich zunächst mal an nem 0815 BR mit Bodenport. Falls da was sinnvolles und verwertbares rauskommt, folgt der nächste Schritt. Ob das aber vor Weihnachten was wird wage ich zu bezweifeln. Gruß

Beitrag Nummer:#71  Beitrag Fr 8. Dez 2017, 10:46
Carras HobbyKistenSchlepper

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Hi Blonder,

eine Möglichkeit mit einem Expoport etwas zu berechnen/simulieren wäre: Jan (Heini) schickt Dir die Daten von seinem Proto V1. Dieser ist in der Portgeometrie recht ähnlich zum BR118ex.
So lassen sich ggf. über den V1 von Jan,...annähernde Rückschlüsse auf den Port des BR 118ex ziehen.

Gruß

Beitrag Nummer:#72  Beitrag Fr 8. Dez 2017, 11:21
stoneeh Lautmacher

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blonder: klingt gut.

Was exakt kannst du eigtl simulieren? Die Strömung und etwaige Verwirbelungen im Port? Nur in eine Richtung, oder auch abwechselnd vor und zurück, inkl Wechselwirkung beider Strömungen, wie es eben bei einem Resonator bei Frequenz x der Fall ist?

Beitrag Nummer:#73  Beitrag Fr 8. Dez 2017, 11:42
blonder Kabelwickler

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Ich würde schon versuchen die sinusförmige Bewegung der Membran zu erfassen und die hieraus resultierenden zeitabhängigen Druck-/Strömsverhältnisse im Gehäuse & Port.

Beitrag Nummer:#74  Beitrag Sa 9. Dez 2017, 02:01
Jens Droessler Benutzeravatar
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Die FP14000 hat doch eine andere Spannung als die FP10000Q. Und selbst wenn die restliche Auslegung identisch ist: Bei der FP14000 wird die Leistung nur auf zwei Kanäle aufgeteilt statt auf die vier der FP10000Q. Du sprachst aber von Gisen, ich von Lab Gruppen. Und da ist es definitiv so, dass das FP10000Q-Netzteil so aufgebaut ist wie das der FP13000. Die hat aber in der Bassperformance etwas enttäuscht, weswegen es die überarbeitete FP14000 kam. Und wie gesagt, die originalen Lab Gruppen haben eine Netzteilbegrenzung auf 13A aus dem Netz, was neben dem Schutz gegen Auslösen des Leitungsschutzautomaten auch auch noch schonend für die Netzteilbauteile ist. Die mir bekannten Nachbauten haben diese Begrenzung nicht.

Beitrag Nummer:#75  Beitrag Mo 11. Dez 2017, 09:47
Deathwish666 Bereichs-Moderator

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Guten Morgen,
fachlich habe ich bisher nichts beizutragen aber dennoch habe ich einen Vorschlag bzgl. des Threads:
Lasst uns den Baubericht / Erfahrungsbericht bitte unbedingt (sachlich) weiterführen.
Lasst uns die Diskussion der Lab's auslagern und vor allem die Strömungssimulation. Wirklich 2 interessante Themen, die man separat weiterverfolgen sollte!
- Better to reign in hell, than serve in heaven -

Beitrag Nummer:#76  Beitrag Mo 11. Dez 2017, 12:20
stoneeh Lautmacher

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Habe keine Einwände, die beiden Themen auszulagern. Bzgl der Strömungssimulation bin/war ich noch mit blonder in Kontakt und hab ihm die Daten eines unserer Testgehäuse zum simulieren durchgegeben.

Dass der Thread weitergeführt werden sollte, bin ich, wie mehrmals betont, klar dafür. Wird man eh sehn, ob noch was objektives von anderen Usern eintrudelt. Die Möglichkeit zum messen hat wahrscheinlich so ziemlich jeder, der bis jetzt in dem Thread seine Meinung zu dem Sub abgegeben hat.

Beitrag Nummer:#77  Beitrag Mo 11. Dez 2017, 20:01
JoPeMUC HobbyKistenSchlepper

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Da ich technisch nichts beisteuern kann, tue ich es juristisch, auch wenn es OT ist.

stoneeh hat zwar ins Urheberrecht geschaut, aber nicht weit genug. Denn es ist nicht nur wichtig, was ein Werk ist, sondern welchen Schutz das Gesetz bewirkt. Der ergibt sich aus dem Unterabschnitt 3 ("Verwertungsrechte") ab §15 UrhG. Aber auch das reicht noch nicht, denn im Abschnitt 6 sind sogenannte Schranken definiert, das sind Ausnahmen, für die das Gesetz keinen Schutz gewährt. Da wird dann der §53 Abs. 1 Nr. 1 interessant: "Zulässig ist, einzelne Vervielfältigungsstücke eines Werkes herzustellen oder herstellen zu lassen zum eigenen wissenschaftlichen Gebrauch, wenn und soweit die Vervielfältigung zu diesem Zweck geboten ist und sie keinen gewerblichen Zwecken dient".

Von wissenschaftlichem Gebrauch würde ich im Rahmen des hier vorgenommenen Vergleichs einmal ausgehen. Es scheint mir auch kein gewerblicher Zweck zu sein, daher könnte ich mir gut vorstellen, dass hier die Schranke greift. Aber meine Hand lege ich dafür nicht ins Feuer, ich bin ja kein Rechtsanwalt.

Beitrag Nummer:#78  Beitrag Mo 11. Dez 2017, 20:38
Big Määääc Benutzeravatar
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und auch nur Rechtsanwälte sollten gestzlich belehren ;)
----
zum Vergleich der Kisten,
beide mit dem selben Chassi im selben Zustand vergleichen -Bitte-
nur ein dummes Pferd springt höher als es muß !

Beitrag Nummer:#79  Beitrag Mi 14. Feb 2018, 00:19
David Verkabler

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So, sorry dass es so lange gedauert hat aber ich habe mir die Strömungsgeräusche heute auch mal Real angehört.
(Subs standen heute noch oben, davor war mein Interesse zu gering für dieses Experiment einen Bass die Treppe hoch zu schleppen.

Kurz gesagt: Sie sind vorhanden (wenn auch in Real nicht ganz so Extrem wie in Videos, kommt vermutlich durch die nicht linearität, da klingt es jedenfalls immer richtig übel nach Föhn.)

Würde ich die Subs trotzdem wieder bauen? Ja.

Warum?
Ich spiele in der Regel keinen 35hz Sinuston mit einem einzelnen Sub im Freifeld ab.
Wer das tut sollte Stoneehs Kiste bauen.

Spaß beiseite.
Indoor mit Tops dabei glaub ich nicht dass die Strömungsgeräusche pragmatisch stören. Man muss halt überlegen was man will.
Wie ich bereits schrieb sind die Kisten logischerweise keine Infra Bässe.
Ich würde jedenfalls keine noch größeren Subs bauen wollen, die dann einen größeren Port haben um dann bei einer Hand voll Lieder etwas bässer performen.
Man sieht ja wie groß Stoneehs Kiste im Vergleich ist, mir wäre es das jedenfalls nicht wert, wer das doch möchte hat ja jetzt eine Alternative. (wie viel Liter hat der eigentlich Brutto? Sieht eher aus wie ein doppel 18er.)

Da hier der Strahlungswiderstand in den Raum geworfen wurde könnte man auf dem Forentreffen ja sicher noch mal gucken in wie weit der Portspeed dadurch eingeschränkt wird.
Ich habe den Sub jedenfalls mal zur besseren Ankopplung an den Boden um 90 grad gedreht damit man einen "Bodenport" hat.
Gefühlt waren das deutlich weniger Strömungsgeräusche, allerdings ist da wieder die Frage wie voreingenommen man ist wenn man sowas selbst und nicht blind macht, ich wäre da extrem gespannt wenn das auf dem Forentreffen noch mal getestet wird.
Von Usern mit mehr Bässen wie z.B Iamyoudj würde mich noch ein Vergleich interessieren wie es mit z.B in einem 6er Stack aussieht was die Strömungsgeräusche angeht.


Hier noch mal ein "Beweisvideo" dafür dass ich mir das nicht aus den Fingern gesogen habe, ein Schätzeisen habe ich leider nicht. (noch nie gebraucht und deshalb nicht angeschafft..)
Der Luftstrom direkt vor dem Port hält sich jedenfalls in Grenzen, da merkt man wirklich kein extremes Pusten, da hatte ich das beim LMB 118N sogar stärker in Erinnerung.
(Sorry für die schlechte Qualität, aber die Onlineconverter sind irgendwie alle absoluter Müll und Videobearbeitung ist bei mir so ein elendiges Thema. :cry: )
https://www.youtube.com/watch?v=r1Hxm9G ... e=youtu.be



Fazit von meiner Seite zum 118EX:


Vorteile:
-Extrem Robust, für Verleih gut geeignet, da fast unkaputtbar
-Sehr viel Output für die Größe, habe noch vor keiner so kleinen Wand gestanden die Subjektiv so extrem geschoben hat.
-Spielt obenrum noch recht sauber für den Tiefgang, für eine Schwerpappe immernoch enormes Allroundertalent wie ich finde.
-Auch bei "nur" 1kW Input nicht leiser als ein standard 18er der 1kW Klasse, dafür aber deutlich weniger Verschleiß.


Nachteile:
-Preis
-Als reiner Infra gerade ohne Stack durch die Strömungsgeräusche auf der Tuningfrequenz nur bedingt einsetzbar.
-Braucht potentes Amping wenn man die Vorteile wirklich nutzen will.

Beitrag Nummer:#80  Beitrag Mi 14. Feb 2018, 07:23
stoneeh Lautmacher

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Hey.

Zuerst mal zur Frage: Bruttovolumen bei unserem 288l; beim 118Ex 245l.

Thx fürs berichten. Cool dass du eigtl meinen Test nachvollzogen hast, mit dem Sinus auf der Tuningfrequenz, und dem gleichen Musikstück (Pendulum). Auch thx für die Videoaufnahme.

Der Sound im Video ist etwas dumpf, aber wenn ich etwas raufdreh, hör ich bei 0:12 bis 0:18 exakt das gleiche Strömungsgeräusch wie in meinem Video. Nette Bestätigung.
Das Geräusch ist im übrigen auch dem 118Ex vorbehalten. Dieses "Pffrr" kenn ich von keinem anderen BR Sub. Ich nehm stark an das liegt an der Strebe vor dem Port innen, und/oder den vielen scharfen Kanten. Ich verweise hierzu nochmal auf den verlinkten Bericht eines Users in Post #30, der mit diversen Rundungen u.ä. Verbesserung geschafft hat.

Wäre interessant gewesen wie laut bei der Aufnahme gespielt wurde. Ist eine FP10000Q, oder? Wenn ja - 5 grüne LEDs heisst -4db.

Wir haben ihn übrigens auch am Boden liegend betrieben gehabt. Am Portnoise hat sich nix geändert gehabt. War aber auf Asphalt. Bei dir solltest du bedenken, dass ein Erdboden mit Gras den hochfrequenten Portnoise durchaus ein bischen dämpfen kann.


Wenn wir schon beim Thema sind ;): ich bin jetzt endlich auch im Besitz eines kalibrierten Messmikros. Demnächst hab ich noch eine VA, aber danach schau ich, dass ich mir wieder mal einen NLW für den 118Ex auftreibe, und ihn nochmal vermesse.

Heini hat auch noch einen Test am Forentreffen im März angekündigt.

Wird sich also noch was tun.

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