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Mein neuer 12" Sub

[Baubericht]
Berichte & Messungen zu PA Selbstbau-Lautsprechern

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[Baubericht] Mein neuer 12" Sub

Beitrag Nummer:#1  Beitrag Di 5. Jun 2018, 23:49
derJoe Kabelträger

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Hallo Forum,

für meine passiven RCF 310 suchte ich schon länger nach einer Bass-Unterstützung. Selbst bauen wollte ich auch mal wieder. Bei den Abmessungen sollte die größte Kantenlänge nicht mehr als 50cm betragen. So fiel meine Wahl auf ein 12“ Chassis von RCF, LF12X401
Nachdem ich mich ein wenig mit WinISD beschäftigt hatte begann ich , einen BR-Prototypen zu bauen. Gleichzeitig baute ich zum Vergleich auch ein Tham12 Gehäuse. Unser Forumsmitglied CRIWO hatte so eine Tham12 mit potentem Chassis (18sound?) auf dem letzten Forums treffen dabei. Das Ding hatte mich schon irgendwie angesprochen.
Den ersten Proto hatte ich auf 42Hz abgestimmt. Beim ersten Probehören hat mich das aber gar nicht so begeistert. Dann das Gehäuse durch Tetra-Packs mehr verkleinert u. den Port verändert. Dann so bei 47 Hz. Tuning und ca. 50l Netto fand ich das dann wesentlich besser.
Protos_IMG_0244.JPG

Dazu im Vergleich die Tham12. Ja- was ich so im Vorfeld dazu lesen konnte kann ich auch so bestätigen. Die Box hat einen guten Punch und spielt etwas lauter als mein BR-Proto.
Auch geht sie gefühlt tiefer, als das die Papierdaten vermuten lassen.
Leider hatte ich mit meinem Chassis bei höheren Pegel Probleme mit Luftgeräuschen. Diese kamen meiner Meinung nach von den Belüftungslöchern am Magneten. Beim BR konnte ich das nicht hören. Auch weil ich beim BR etwas flexibler mit der Positionierung von Tragegriff und Ständerflansch bin habe ich mich für die BR-Version entschieden und nochmal einen kleineren Proto gebaut. Das ganze dann nochmal auf 45Hz korrigiert und letztendlich so in MPX gebaut. Um irgendwelchen Strömungsgeräuschen aus dem Wege zu gehen, habe ich den Portbereich offen gehalten. Auch der 45 Grad Knick am Ausgang soll dem vorbeugen.
Vor dem Warnex-Rollen habe ich das Holz diesmal mit schwarzer Beize vo gestrichen. Ich verspreche mir davon, das nicht gleich das helle Holz zu sehen ist falls man mal irgendwo anstößt.
Sub1IMG_0253.JPG
IMG_0269.JPG

Den Klang der Subs würde ich im positiven Sinne als unauffällig beschreiben. Den Tiefgang finde ich ausreichend, alle Basslines der Musik die ich getestet habe werden wiedergegeben.
Mech. Vollgasfest scheinen sie auch zu sein (an TSA-1300).
Bei mir soll das kleine Set mit einer TSA4-300 und t-racksDS2/4 betrieben werden.
Die nächste Aufgabe wird sein, ein passendes Setup dafür zu machen.

Kritik: Evtl. hätte für diese Anwendung auch ein leichtere Chassis den Job gemacht. Mit 24Kg
sind die Subs kein Leichtgewicht. Dafür aber in der vorgesehenen Position Standsicher mit Hochständer und Tops.
Die Lochgitter würde ich bei der nächsten Box Pulverbeschichten lassen. SprayLack oder Warnex
halten nicht besonders gut auf verzinkten Blechen.

Nach dem kleinen Experiment mit der Tham bin ich interessiert auch so etwas Hornartiges mal zu bauen.
Evtl. dann etwas größer, Tham15 oder so.

Grüße
Joachim
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Beitrag Nummer:#2  Beitrag Mi 6. Jun 2018, 08:47
Andy78 Benutzeravatar
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Hey Joachim,

Danke für Deinen schönen Bericht!
Ein feines Projekt hast Du da auf die Beine gestellt - schöne saubere Hand- und Hör-Arbeit :top:
Gefällt mir - und ich freu mich, dass Du einen tollen Bass entwickelt hast, der Dir gefällt.

Grüße Andy

Beitrag Nummer:#3  Beitrag Mi 6. Jun 2018, 10:04

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Schönes Projekt!
Deine Klangbeschreibung zum THAM12 bestättigt das, was ich ebenfalls über die Tapped Hörner gelesen und gehört habe.
Sie klingen tiefer als sie sich simulieren und messen :toptop:

Obwohl Jobsti den THAM12 eigentlich nicht pralle fand. Warum auch immer.
https://paforum.de/forum/index.php?thread/74988-ein-tapped-horn-projekt/&pageNo=1

derJoe hat geschrieben:
Nach dem kleinen Experiment mit der Tham bin ich interessiert auch so etwas Hornartiges mal zu bauen.
Evtl. dann etwas größer, Tham15 oder so.

Ein kleiner Tip von mir ;)
Nimm die THAM15 Zeichnung und reduziere die Breite auf THAM12- Format. Und schon erhälst du mehr Tiefgang für dein 12" Chassis durch das längere Horn!

Gruss Viktor

Beitrag Nummer:#4  Beitrag Mi 6. Jun 2018, 10:58
Andy78 Benutzeravatar
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Moin..
Ich bin ja auch bekennender TH-Freund und nutze inzwischen bis zu acht MTH30 mit Thomann-Bestückung.
(Die fielen ja bei Dir, Viktor, klanglich raus, wie sich aus Deinem - im Übrigen sehr gelungenen :top: - Thread im Hifi-Forum ergibt)

Das gleiche Phänomen ist dort zu beobachten - nach Datenlage eher enttäuschend vom Tiefgang; für die übliche Tanz- und Partymucke jedoch easy ausreichend. Allerdings wohl eben durch die konstruktionsbedingte hohe GLZ erstaunlich fett und voll untenrum, nach meinem Empfinden ohne dabei allzu dröhnig und blubbig zu sein - ich find's ausreichend fett aber dabei immer noch knackig genug.

Ein kleiner Tip von mir Nimm die THAM15 Zeichnung und reduziere die Breite auf THAM12- Format. Und schon erhältst du mehr Tiefgang für dein 12" Chassis durch das längere Horn!


Hmmmm. Ich bekenne mich freimütig als relativ unwissend, was Simulation und Entwicklung angeht. Da weißt Du sicher durch Dein eigenes Projekt eher, was sich wie verhält und was machbar ist.
Dennoch stelle ich mir gerade ernsthaft die Frage, ob das so funktioniert... Ich kenne zwar beide Konstrukte nicht aus eigenem Anfass, dennoch habe ich gewisse Zweifel, ob mit ausschließlich der Anpassung der Breite die funktionale Horngeometrie dann so noch funktioniert wie es das soll; dazu dann sogar noch mit dem Bonus, mehr Tiefgang zu erhalten. Klingt mir irgendwie schon fast etwas zu einfach. Ist aber eben auch nur so ein blonder Gedankengang; möglicherweise wieder mal zu komplex gedacht und Probleme gesucht, wo keine sind... :D

Aber ich will jetzt mit so Kram auch net hier den Bericht vom Joachim kapern.
Ich setz daher meinen Post mal komplett unter OT :D

Beitrag Nummer:#5  Beitrag Do 7. Jun 2018, 00:16

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Andy78 hat geschrieben:
Ein kleiner Tip von mir Nimm die THAM15 Zeichnung und reduziere die Breite auf THAM12- Format. Und schon erhältst du mehr Tiefgang für dein 12" Chassis durch das längere Horn!


Hmmmm. Ich bekenne mich freimütig als relativ unwissend, was Simulation und Entwicklung angeht. Da weißt Du sicher durch Dein eigenes Projekt eher, was sich wie verhält und was machbar ist.
Dennoch stelle ich mir gerade ernsthaft die Frage, ob das so funktioniert... Ich kenne zwar beide Konstrukte nicht aus eigenem Anfass, dennoch habe ich gewisse Zweifel, ob mit ausschließlich der Anpassung der Breite die funktionale Horngeometrie dann so noch funktioniert wie es das soll; dazu dann sogar noch mit dem Bonus, mehr Tiefgang zu erhalten. Klingt mir irgendwie schon fast etwas zu einfach. Ist aber eben auch nur so ein blonder Gedankengang; möglicherweise wieder mal zu komplex gedacht und Probleme gesucht, wo keine sind... :D

Hallo Andy!
Doch, das ist eigentlich ganz einfach. Das weiss man aber nur, wenn man sich ein wenig mit Hornresp auskennt.
Ich kann dir das gerne in Hornresp simulieren, wenn du möchtest.
Bist du auch Mitglied im Hifi-Forum? Dann könnte ich dir da eine PN schicken. Da ist nämlich das Einfügen von Bildern viel einfacher.

Gruss Viktor

Beitrag Nummer:#6  Beitrag Fr 8. Jun 2018, 15:47
hitower78 Boxenbauer

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Hi
SIeht doch gut aus das ganze!
Ja schwer sind sie geworden, aber wenn man oben ne Flansch reinsetzt brauchen sie a) Fläche und b) auch ein wenig gewicht...
Die 45Grad in den Ports finde ich OK, kann man mal machen. Evtl hätte es gleich ein etwas größerer Port was gebracht.

Grüße
Daniel

PS: Haste ggf. mal einen Proto über? Ich hab noch nen alten Fane Sovereign 12-500LF der noch eine günstige behausung sucht... Kannst mich ja mal anschreiben ;-)

Oder wenn du deine Simulationen dazu noch hast kannst du ggf mal den Fane reinhaken? Danke :-)
Fachkraft für Veranstaltungstechnik in Hamburg...
im Bau: 15" "China-Sub, Delta-10 Top"
Planung: 18" Sub (18PS76), Amps auf L25D Basis, und und und...
Beruflich: ...nun auch noch mit 30000Ansilumen in 4K

Beitrag Nummer:#7  Beitrag Fr 8. Jun 2018, 15:50
criwo Kabelwickler

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Moin Joe, netter Bericht! In meinem THAM 12 steckt ein 18Sound 12LW1400, wunderbares Chassis für sowas (und noch viel mehr). Leider aber auch schwer.
Wenn Du die 15er mal hören möchtest ohne zu basteln, dann melde Dich gern. Stehen bei mir auch noch rum. Könnte Dir ggf. auch beim Setup helfen.
Grüße,Criwo

Beitrag Nummer:#8  Beitrag Sa 9. Jun 2018, 11:57
derJoe Kabelträger

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Hi,

Ja, danke an alle für die Blumen ! ;)

@hitower78: die beiden 12“ Protos kannst Du gerne bekommen. Den Tham- Proto werde ich erst nochmal behalten. Da will ich bei Gelegenheit mal den Thomann aus meiner LFsub212 reinsetzen. Evtl. Sogar auch mal einen gebrauchten SICA 10“ mit Adapterring den ich noch aus einem HK Doppel 10er habe.

@criwo: Danke für das Angebot! Mal das ganze zu messen wär schön. Ich habe jetzt auch ein ( Unkalibriert) Messmikrofon und wollte mich mal mit solchen Messungen versuchen. Ich würde mich dann bei Dir melden.
Welches Chassis hast Du denn in der Tham15 eingesetzt?


Gruß
Joachim
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Beitrag Nummer:#9  Beitrag Sa 9. Jun 2018, 16:56
David Verkabler

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Ich habe auch zwei Tham12 mit dem 12ndl76 und es gefällt mir sehr gut.
Wie zufrieden bist du mit den passiven 310? Die finde ich auch sehr interessant, vielleicht kommen die bei mir über die Tham drüber wenn ich mal günstig welche finde.

Deine Subs gefallen mir sehr gut, auch die Maße sind sehr schön, ich mag so flache und tiefe Kisten.
Weiter so! :)

Gruß
David

Beitrag Nummer:#10  Beitrag Sa 9. Jun 2018, 17:36
derJoe Kabelträger

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Hallo David,
Ich steh ja so mehr auf lautes HiFi als „auf die Fresse“ Pa. Bei mir geht es ja mehr um kleinere private Feiern oder wenn mein Sohn mal Party mit mehr elektronischer Musik für 30- 60 Personen macht( da nehm ich aber anderes Material).
Als Nachfolge für die LFsat12 die ich gebaut hatte, habe ich ein Fertig- Produkt gesucht. Mark Halbedel hatte mir damals die
Thomann Pro Achat 110M ans Herz gelegt. Die hatte ich bestellt u. Probegehört. Auch mit den passenden Settings dazu. Würde ich nur Rockmusik darüber hören, wäre meine Suche damit verm. Zu Ende gewesen - dann da fand ich den Sound wirklich gut. Aber irgendwas hat mir gefehlt.
Da gab es dann zufällig die 310 als B-Ware. Die waren dann im Vergleich mehr Fullrangefähig. Der Hochtöner etwas weicher und feiner. Dafür fehlt ein klein wenig in der Mitte. Das kann man aber nach Geschmack ausgleichen.

Joachim

PS: noch was zur Tham: die hat mich Emotional ( oh je, was für ein großes Wort :roll: ) sehr angesprochen. Da hat die Bassdrum auch mal wirklich geknallt und es hat auch mal son bisschen böse gegrollt. Auch wenn das nicht so mega tief war.
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Beitrag Nummer:#11  Beitrag Sa 9. Jun 2018, 17:46
David Verkabler

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Danke für den kurzen Bericht, die 110M finde ich auch noch recht interessant.

Meine Tham haben keine Probleme mit mechanischen Belüftungsgeräuschen. Dazu ist der NDL76 auch noch sehr leicht und das passt ganz gut mit dem hohen GD des THs.
Tiefgang reicht für mich auch aus, mache damit eh nur +40 und da wird jegliche Form von Tiefbass gleich als negatives Dröhnen aufgefasst. Beim Tham hat man das Problem nicht :D

Beitrag Nummer:#12  Beitrag Sa 9. Jun 2018, 21:55
criwo Kabelwickler

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derJoe hat geschrieben:
Hi,

@criwo: Danke für das Angebot! Mal das ganze zu messen wär schön. Ich habe jetzt auch ein ( Unkalibriert) Messmikrofon und wollte mich mal mit solchen Messungen versuchen. Ich würde mich dann bei Dir melden.
Welches Chassis hast Du denn in der Tham15 eingesetzt?



Moin Joe,

in den THAM 15 steckt bei mir der B&C 15NW100 drin. Falls Du mal in der Gegend (Raum Hannover) bist, oder Dir danach ist, schreib mich an, dann finden wir bestimmt mal einen Termin.

Grüße,
Criwo

Beitrag Nummer:#13  Beitrag So 10. Jun 2018, 00:57
stoneeh Stagehand

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derJoe hat geschrieben:
Kritik: Evtl. hätte für diese Anwendung auch ein leichtere Chassis den Job gemacht. Mit 24Kg
sind die Subs kein Leichtgewicht. Dafür aber in der vorgesehenen Position Standsicher mit Hochständer und Tops.
Die Lochgitter würde ich bei der nächsten Box Pulverbeschichten lassen. SprayLack oder Warnex
halten nicht besonders gut auf verzinkten Blechen.


Erstmal props zur Fähigkeit zur Selbstreflexion, sowohl positiv wie auch negativ. Können so nicht viele.

Ich seh es eigtl genau wie du - nicht unbedingt leicht für nen 12er, aber geht ja auch nicht anders. Das Ferrit Chassis allein hat ja schon um die 10kg. Und so immerhin wohl ne akzeptable Basis für Tops mit Distanzstangen.

Jep, Gitter immer gleich pulverbeschichten lassen. Kann man sich auch gleich beschichtet bestellen. ZB http://www.rabe-feinblech.de/

Thx für den Bericht & die Bilder :top:

Beitrag Nummer:#14  Beitrag Fr 15. Jun 2018, 22:56
derJoe Kabelträger

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Hallo,

ich habe mich heute zum ersten Mal an einer Lautsprecher-Messung versucht. Also bitte das nachfolgende Ergebnis unter Vorbehalt sehen.
Benutzt habe ich das Programm REW, ein unkalibriertes Superlux ECM999 und ein Behringer Interface UMC202HD.
Die Messungen habe ich draußen vor dem Haus vorgenommen. Sicher nicht optimal, denn nächste Gebäude sind 6m bzw. 10m entfernt.
Das Mikrofon habe ich in 1m Abstand auf dem Boden positioniert. Zum Vergleich, und um evtl. Messfehler oder Einflüsse von außen zumindest zu erkennen, habe ich noch eine LFsub212 mit Thomann Bestückung und eine JMsub18N mit Faital 18HP1022 zum Vergleich gemessen.
Zielfür mich war noch nicht, absolute Werte zu messen, sondern mal das Gefühl für das ganze zu bekommen.
Hier die Messung ohne t.racks DSPWeiche, also roh:

rohmessung.jpg


da sieht man, das der kleine 12" Sub vom Pegel her nicht mithalten kann. Auch der Buckel um die Tuningfrequenz ist evtl. auch nicht optimal.
Was ich noch nicht deuten kann, ist der Einbruch aller drei Subs bei etwa 300-400 Hz. Ist das ein externer Einfluss ?

Dann mit DSP sah das dann so aus:

Filtermessung.jpg


Als nächstes werde ich versuchen, eine Messung zusammen mit den Tops zu machen und beides anzupassen. Werde dann auch einmal
ARTA als Messprogramm probieren und für die gesamte Messkette reproduzierbare Einstellungen zu finden. Werde auch versuchen wie sich die verschiedenen Aufstellungsarten von Mic und Boxen auswirken.
Wenn ich irgendwann mal mit CRIWO zusammen eine Messung machen werde, kann ich dann ja sehen wie groß meine Messfehler waren.
Eigentlich hätte ich diese Messungen auch schon wärend des Bau's der Protos und Sub machen sollen. Das hätte den Lerneffekt,
wie sich bauliche Veränderungen auswirken sicher intensiviert gegenüber dem reinen Höreindruck. Zb. in wie weit Simulation und Messung zusammenpassen.

Gruß
Joachim
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Beitrag Nummer:#15  Beitrag Sa 16. Jun 2018, 10:38
Big Määääc Benutzeravatar
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der Einbruch kommt wahrscheinlich von den BR Kanälen,
und der Buckel um 40 Hz ist ok,
weil du wirst bestimmt mit "kalten" Treiber gemessen haben !?
nur ein dummes Pferd springt höher als es muß !

Beitrag Nummer:#16  Beitrag Sa 16. Jun 2018, 11:50
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Big Määääc hat geschrieben:
der Einbruch kommt wahrscheinlich von den BR Kanälen,


Mit Sicherheit, sieht sehr schlüssig aus.

[quote="Big Määääc"]und der Buckel um 40 Hz ist ok,weil du wirst bestimmt mit "kalten" Treiber gemessen haben !?

Einerseits, wobei die anderen Treiber wohl in ähnlichem Zustand gemessen wurden?
Oder andererseits eben typisches Erscheinungsbild moderner super hiBL Treiber mit viel Masse. Ohne jetzt die TSP's des Chassis zu kennen.

Beitrag Nummer:#17  Beitrag So 17. Jun 2018, 12:29
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Womöglich könnte fb für dieses Volumen etwas tiefer liegen oder das Volumen für gleiches fb kleiner sein. Ja, der Buckel wird sich bei größerer Schwingspulen wahrscheinlich etwas egalisieren, kommt auf den bevorzugten Einsatzzeck an.

Meine zukünftigen beiden Subwoofer zum Beispiel, von denen es bisher allerdings nur einen OSB-Prototypen gibt, werden größtenteils zuhause eingesetzt werden und nur bei Bedarf mal für eine mal lautere Party verwendet. Da steuere ich der nur dann nennenswert wärmeren VC lieber per EQ entgegen.

Viele Grüße,
Azrael


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