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Amp mit Dante und AES/EBU in bezahlbar

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Moderatoren: mich0701, Lars H

Beitrag Nummer:#1  Beitrag Mo 2. Jul 2018, 16:35
isitone Benutzeravatar
Verkabler

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Nun, der Titel sagt bereits alles. Was bietet der Markt an Amps welche bez. der Eingänge Dante UND AES/EBU bieten? Ja, Lab PLM hat es :lol: aber wenn es für kleinere / günstigere Sachen gebraucht würde, gibt es sowas in bezahlbar? Was ich weiss, ist entweder Dante oder AES für günstiges Geld erhältlich aber nie beides. Von daher meine Frage an die Marktübersichts- Super Cracks :D . Vielen Dank schon mal für jeden Tipp.

Beitrag Nummer:#2  Beitrag Mo 2. Jul 2018, 19:57
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Beitrag Nummer:#3  Beitrag Mo 2. Jul 2018, 21:33
hitower78 Boxenbauer

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HI
Mittlerweile gibt es ja auch kleine feine wandler. in 2 / 4kanal.. wir überlegen sogar einige analoge cores auszutauschen

ich glaube auf audinate findest ja alle die das verbaut haben, oder ?

Grüße
Daniel
Fachkraft für Veranstaltungstechnik in Hamburg...
im Bau: 15" "China-Sub, Delta-10 Top"
Planung: 18" Sub (18PS76), Amps auf L25D Basis, und und und...
Beruflich: ...nun auch noch mit 30000Ansilumen in 4K

Beitrag Nummer:#4  Beitrag Di 3. Jul 2018, 00:48
Jens Droessler Benutzeravatar
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Die Dante- und AES/EBU-Implementation dieser Monacor und damit der AllDSP-Controller emofinde ich als schlechten Witz. Wer will denn einen 4auf8-Controller, mit dem man z.B. prima vier Monitore bi-ampen kann, oder stereo plus Subs oder oder oder, wo man dann nur ZWEI Eingangskanäle per AES/EBU nutzen kann, und noch schlimmer, auch nur zwei per Dante? Da lobe ich mir die Dante-Implementierung des dbx DriveRack Venu360.

Der Ampsuche schließe ich mich an. Ich kenne da auch nur hochpreisige Modelle. Mir würde aber Dante ohne zusätzliche AES/EBU-Eingänge reichen.

Beitrag Nummer:#5  Beitrag Di 3. Jul 2018, 12:50
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@Jens:

Eventuell:

https://www.ld-systems.com/pa-endstufen ... 3r33ubj7a3

Ob das aber als günstig gilt hängt wohl auch ein wenig von den gegebene Einkaufkonditionen beim A. Hall ab.

Gut die Ausgangsleistung ist jetzt auch nicht die Welt...

Oder die hier ?

https://www.production-partner.de/test/ ... interface/

Mit freundlichen Grüßen

A.Pechmann (P&M Acustics)

Beitrag Nummer:#6  Beitrag Di 3. Jul 2018, 14:09
Jens Droessler Benutzeravatar
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Also wenn die LD Systems ja doppelt soviel Leistung hätten... dann wärs immer noch zu wenig.

Ich hab keine Preise für die Install-Powersoft. Was kost die dicke Duecanalli denn, mit DSP und Dante?

Beitrag Nummer:#7  Beitrag Di 3. Jul 2018, 14:31
pm-acustics Kabelwickler

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Moin,

nach der PP 2250,00 EUR VK, was das im Einkauf bei Digam so macht, keine Ahnung.

Aber die 4-Kanal Version hat auch nicht mehr Leistung als die LD.

Mit freundlichen Grüßen

S.Pechmann (P&M Acustics)

Beitrag Nummer:#8  Beitrag Di 3. Jul 2018, 15:16
stoneeh Stagehand

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Jens Droessler hat geschrieben:
Also wenn die LD Systems ja doppelt soviel Leistung hätten... dann wärs immer noch zu wenig.


Nö - das ist grade an der Grenze dessen, was man einem 16er Automaten zumuten sollte. Lieber nicht übertreiben, bevor es mitten während der VA auf einmal still ist. Oder halt der Amp eine Strombegrenzung eingebaut haben muss, die zB dazu führt, dass man sich bei den tiefen Basslines bei DnB fragt, wo der Bass bleibt :lol2:
Zuletzt geändert von stoneeh am Di 3. Jul 2018, 18:02, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag Nummer:#9  Beitrag Di 3. Jul 2018, 16:30
BERND_S Benutzeravatar
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Oder einen Amp kaufen, bei dem man die Strombegrenzung steuern/ schalten kann. ;)
Allerdings muss man sich bei einem C Automat schon sehr anstrengen, um den fliegen zu lassen, wenn er nicht 100 Jahre alt ist. :P
Ein 32A CEE wäre aber noch empfehlenswerter, wenns wirklich derart "krasse" Signale sind.

Gruß,
Bernd

Beitrag Nummer:#10  Beitrag Di 3. Jul 2018, 17:54
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AES mit mehr als 2 Kanälen ist doch MADI, und das ist im Grunde auch nur AES in TDM.

Problem beim multiplexen, der Receiver muss halt wissen wie viele Kanäle hintereinander kommen.
Als Transmitter und Receiver kann man günstige EVAL boards z.B. von ADI nehmen, damit lässt sich das relativ einfach aufbauen.

Differentielle Ein- und Ausgänge wird dann etwas schwieriger schwierig, wobei man sich selbst das zusammen bauen könnte, da die DSPs sehr flexibel sind was die seriellen formate angeht.

Beitrag Nummer:#11  Beitrag Di 3. Jul 2018, 18:05
stoneeh Stagehand

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Bernd: B und C Automat lösen thermisch nach längerer Zeit bei genau dem gleichen Strom aus, und das ist nach ein paar Stunden halt nur noch geringfügig über Nennstrom. Und scheinbar ist das auch kein verlässlicher Wert, weil bei mir ist schon mal an einer (originalen) FP10000Q ein 16er Automat gefallen.

Erfahrungsgemäss gehen ~5kW RMS aus einem 3 HE Amp; selten bis nie gibt's ein Musiksignal, das so dicht gepackt ist, dass man damit an die 16A Stromaufnahme heran kommt. Und darüber sollte man sich freun, und sich damit zufrieden geben, anstatt das ganze in Regionen zu treiben, in denen Sound & Ausfallssicherheit leiden können.

Beitrag Nummer:#12  Beitrag Di 3. Jul 2018, 21:26
BERND_S Benutzeravatar
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Danke, die Funktionsweise von Leitungsschutzschaltern ist mir durchaus bewusst.
Man erreicht diesen Zustand (dauerhaft, gleichmäßig knapp über 16A) aber kaum mit einem Musiksignal.
Aber vielleicht habe ich noch nicht die "richtige" Musik kennengelernt. :P

Allgemein ist das Alter der Automaten meiner Erfahrung nach viel entscheidender.
Zumindest, was Stromimpulse angeht.
Ich habe hier einen C16 verbaut, der fliegt, sobald ich meine Powersoft Endstufe anschließe.
An anderen Automaten (B10) funktioniert das problemlos.

Gruß,
Bernd

Beitrag Nummer:#13  Beitrag Di 3. Jul 2018, 23:19
Jens Droessler Benutzeravatar
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Erstmal habe ich nichts von 16A Automaten geschrieben. Wenn der Amp zum besseren Betrieb einen 32A-Anschluss oder gar CEE16/32 braucht, soll mir das Recht sein. Aber selbst bei 16A MUSS bei 4x1200W nicht Schluss sein, wenn man denn akzeptiert, dass eben nicht alle vier Kanäle gleichzeitig Bass machen. Das finde ich auch nicht allzu schwierig, denn WENN man schon auf Dante aus ist, dann will mans doch an allen Amps, und auch an allen Amps das gleiche Processing, ergo GLEICHE Amps überall. Da dann die Basskanäle auf diverse Amps aufzuteilen ist jetzt kein Hexenwerk, BESONDERS wenn man pro Amp/Controller nicht albernerweise nur zwei Dante-Inputs hat. Die Leistungsaufnahme für Mittelhochton ist ja quasi gegenüber Subs vernachlässigbar.

Mir persönlich gefallen ja die neuen Dynacord TGX20 sehr gut. Passt nahezu perfekt zu meinen Anforderungen. Aber ich denke, die werden auch nicht grad ein Schnäppchen.

Beitrag Nummer:#14  Beitrag Mi 4. Jul 2018, 01:12
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@Jens,
ich bekomme eine TGX20 zum testen. ;)
Preislich aber absolute Ober/Überklasse. uglygaga:

Gruß,
Bernd

Beitrag Nummer:#15  Beitrag Mi 4. Jul 2018, 01:48
Jens Droessler Benutzeravatar
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Wenn du schon Preise hast, könntest du mich per PN mal informieren :) Ich könnte sicher auch eine zum Testen bekommen, aber wenns eh weit oberhalb dem Budget liegt, werd ich mich nur ärgern. Interessant fänd ich auch einen Controller, der das kann, was der in der TGX kann.

Beitrag Nummer:#16  Beitrag Mi 4. Jul 2018, 06:54
stoneeh Stagehand

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BERND_S hat geschrieben:
Danke, die Funktionsweise von Leitungsschutzschaltern ist mir durchaus bewusst.
Man erreicht diesen Zustand (dauerhaft, gleichmäßig knapp über 16A) aber kaum mit einem Musiksignal.
Aber vielleicht habe ich noch nicht die "richtige" Musik kennengelernt. :P

Allgemein ist das Alter der Automaten meiner Erfahrung nach viel entscheidender.
Zumindest, was Stromimpulse angeht.
Ich habe hier einen C16 verbaut, der fliegt, sobald ich meine Powersoft Endstufe anschließe.
An anderen Automaten (B10) funktioniert das problemlos.


Bei dem genannten Beispiel mit der FP10000Q war 4, 5 Stunden ins Event auf einmal aus. Das war Sekunden in eine leise Passage hinein, nachdem etliche Minuten zuvor grad recht viel Gas gegeben worden ist. Daraus schliesse ich, dass es der thermische Schutz ist, der gegriffen hat.
Ob das normales Verhalten für den Automaten ist, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Aber wenn nicht, dann demonstriert das halt, dass man nicht bei jedem Job / jeder VA in jeder Location mit einer optimalen Stromversorgung rechnen kann, und man dementsprechend diese nicht bis aufs letzte fordern sollte.

Unsere Crest 8200 im 4 Ohm Brückenbetrieb (4,5kW RMS) hab ich schon mal ins Clip gehen gesehen, wenn der Stromverteiler grad mal 2, 3 A anzeigt. Das war in dem Fall reiner Monoton-Techno, d.h. Bassdrums mit nix dazwischen. D.h. sehr leeres Signal. Durchschnitt bei normalem Musiksignal bei Volllast so 5A. Bei dichter gepacktem Signal hab ich sie aber auch schonmal 16A ziehen gesehen. D.h. ich würd so einen Amp schon an der Grenze dessen sehen, was man einer 16er Leitung zumuten sollte.

Bei der reinen Klasse D sollte theoretisch mehr gehen. Wieviel genau, kA - die Angaben zum Wirkungsgrad in den Datenblättern der diversen Hersteller sind für mich bisher nicht ganz kohärent, und selber überprüfen hab ich es noch nicht können.


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