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Projekt: Endstufenreparatur "PowerMaXX 6500"

Fragen, Berichte, Hilfen, Anleitungen zur Reparatur & Umbau von
Endstufen, Controller, Weichen und Aktivmodulen.

Moderator: Deathwish666

Beitrag Nummer:#21  Beitrag Do 4. Okt 2012, 22:17
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Beitrag Nummer:#22  Beitrag Do 4. Okt 2012, 23:34
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Was hier einfach nicht passen mag...die Endstufe hat doch keine 1500h runter.
Da dürften selbst die billigsten Elkos eigentlich nicht platt sein, geschweige denn total kaputt.
MfG Flo

Denkst du, das ist Luft, die du gerade atmest? Hm.

Beitrag Nummer:#23  Beitrag Fr 5. Okt 2012, 12:14
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Beitrag Nummer:#24  Beitrag Fr 5. Okt 2012, 14:11
audio-pip Pro-User

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Heidimelone hat geschrieben:
das Ding hinten auf 110V gestellt


Möglich ist da viel, wobei ich vermute das es viel banaler ist und der eine Elko sehr nah an der Tolleranzgrenze lag und somit als erster fiehl.
Das Zeug kommt aus China und wird ja bekantlich nicht selektiert nur billigst erworben. :top:

Vor vielen Jahre hatte ich ne TA2400 (organge Schrift) und aus heiterem Himmel kahm weisser Qualm bei einer VA aus dem Ding... Laufleistung keine 200h... Nix wildes nur ein Elko hat das Zeitliche gesegnet. Umgebaut auf neu und das Ding läuft heute noch ohne Probleme...

Beitrag Nummer:#25  Beitrag Fr 5. Okt 2012, 18:29
PAFuse Verkabler

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Hallo nochmal,

Habe die Elkos soeben nochmal im ausgelötetem Zustand Ohmisch mit dem Multimeter gemessen:

1: 8K Ohm bis über 20K Ohm...der Wert steigt, je länger ich messe!
2: 8K Ohm bis über 19K Ohm...ebenfalls steigend
3: 0,3 Ohm egal welche Polung....das ist wohl der Übeltäter
Der Neue: 12K Ohm...steigend
wieso steigt denn der Wert an?

audio-pip hat geschrieben:
PAFuse hat geschrieben:
900 Ohm an einem Elkos??? die sollten eigentlich einen Innenwiederstand von unentlich haben...
Ich geh mal davon aus das du die Elkos im eingebautem Zustand gemessen hast und die 900Ohm der Wert des Entladewiederstandes auf der Plantine sind. Richtig messen ... ich habe da so ein kleines Tool von ELV (man verzeihe mir den Link...)
Es gibt auch einen "einfachen" Weg: Elko auslöten, Spannungsprüfer auf Wiederstand-Messen mit Tonsignal einstellen und den einzelnen Elko messen, so das dauert jetzt bis der geladen ist aber dann muss er den Wert von unentlich zeigen, dann einfach drehen und verpolt messen, das dauert wieder ein wenig bis er geladen ist und er sollte auch hier wieder den Wert unentlich zeigen. Dann hat man eine gute Chance das der Elko OK ist. Entgültig stellt sich das eh erst unter Spannung herraus.
Zu erwähnen sei auch das ein Elko nur 10000h Lebensdauer hat, was für mich bedeuten würde das hier 6 Stück neu fällig sind, sonst hast du unter Umständen noch 5x die gleiche Fehlersuche. ;)

Also Material bestellen und zusammenbauen... dann hoffe ich das dieser Fehler auch der Einzige war und die die Konzequenz aus einem Anderen. :top:

Viel Spass beim Löten


ps: das Relai solltest du mit einem 9V Block testen können (nicht vergessen auch zu messen ob die Kontakte mit 0 Ohm schließen) ;)



Heidimelone hat geschrieben:
bestimmt jemand so clever gewesen und das Ding hinten auf 110V gestellt. Dann bekommst du 160V auf der Primärseite und der elko fängt an zu kochen.. der erste der versagte schützte die anderen ...

Die sekundären Stromversorgungen werden hinter dem Trafo alle über LM geregelt,
der konnte die Spannung vielleicht gerade noch so ertragen.

Das mit dem "auf Tonsignal stellen" hab ich jetzt nicht verstanden....
Der Link zum Messgerät ist aber ganz nett, obwoh ich die Funktiosweise des Geräts noch nicht ganz gerafft hab ;)

Ich werde wohl 6 neue Elkos bestellen, einlöten und mal Testen.
Möglich ist alles, was der Vorbesitzer damit angestellt hat...keine Ahnung, ich weiß nur das das Ding mit deutlich weniger als 2 Ohm Impedanz gelaufen hat...

Beitrag Nummer:#26  Beitrag Fr 5. Okt 2012, 20:17
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Beitrag Nummer:#27  Beitrag Mi 10. Okt 2012, 19:59
PAFuse Verkabler

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Danke für die umfassende und kompetente Hilfe!

Hab soeben die Kiste grob zusammengebaut, neue Elkos rein, Platine installiert und los.
Nach dem Einschalten...in Deckung gegangen...kurze Pause, dann -KLACK-Relais schaltet, alle Sicherungen noch da! Top.
Anschließendes Nachmessen hat ergeben, das die +Vcc und -Vcc zu Gnd wieder wie erwartet bei jeweils 80VDC liegt! Genial!

dann hab ich über eine 230V Halogenlampe die Rail-Spannung zu dem ersten Endstufenkanal geschaltet, siehe da...kein Kurzschluss!
Also Lampe raus, und angetest!

Ergebnis: Aus dem einen Kanal kommt endlich wieder ein störfreies Signal! Fett!
Freitag ist dann der zweite Kanal dran, den hatte ich komplett von den Transen entfernt...;)

Erfolg ist ein Klasse Gefühl!
Reparatur war zwar nicht Billig, aber dafür hat das Köpfchen dazu gelernt!
mfg

Beitrag Nummer:#28  Beitrag Mi 10. Okt 2012, 23:16
Deathwish666 Bereichs-Moderator

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Jap das macht richtig Laune. Glückwunsch!
Habe soeben 4 LED PAR 56 repariert, bei denen das interne Schaltnetzteil defekt war. Hier ne Diode, da nen Kondensator. Ich persönlich halte von den billigst Schaltnetzteilen nichts, wo nen paar cent mehr eingespart werden konnte. Furchtbar. Allerdings habe ich die 4 zusammen für 20€ als Neuwertig, aber Defekt gekauft mit Netzteilfehler. Gehäuse ohne Schramme oder Delle, eigentlich Top für den Preis m.E.
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