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Endstufen am laufenden Band

[Reparatur]
Fragen, Berichte, Hilfen, Anleitungen zur Reparatur & Umbau von
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Moderator: Deathwish666

Beitrag Nummer:#1  Beitrag So 27. Mai 2018, 12:28
skut18 DJ

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Mahlzeit liebe Forengemeinde,

Ich habe ein Problem:

Karneval diesen Jahres ist meine Endstufe (tamp ta2400) Zu laut aufgedreht worden - angeschlossen waren zwei DAP X-15.
Anschließend war der eine Kanal der Endstufe tot und der daran abgeschlossene 15" Teller hinüber.

Endstufe zu thomann in Reperatur geschickt, 15" Teller nachbestellt und ausgetauscht. Tut.

Erste VA danach brennt mir wieder ein Kanal an der Endstufe durch, dieses mal jedoch nicht zu laut gewesen...habe die Endstufe selber bedient. Thomann angeschrieben, wollte die Endstufe nicht nochmal in Reperatur schicken, sondern eine neue haben, da die ta2400 schon einige Jahre auf dem Buckel hat. ...dazu unten gleich mehr...Zwischenzeitlich hatte ich mir von einem Bekannten eine tamp tsa4-1300 geliehen. Die zwei DAP X-15 und zwei HK LR 118 Linear 3 angeschlossen... Nach einigen Stunden macht es peng...endstufe komplett aus.

Mein Bekannter hat ein Ersatzgerät von Thomann bekommen. Trotz des Zwischenfalls war ich angetan von der 4-Kanal Endstufe im Leichtgewicht...daher habe ich diese dann bei Thomann als Ersatz für die TA 2400 geordert.

Ein paar Tage später: selbe Setup, zwei Dap's an Kanal A und C, zwei HK Subs an Kanal B und D.
Bei halber Lautstärke habe ich irgendwann einen Stromstecker aus dem Stromkreis gezogen, an dem auch die TSA angeschlossen war....und die Endstufe ging aus...es dauert ein paar Sekunden (hatte den Stecker vor Schreck direkt wieder rein gesteckt) Und es machte wieder peng.

Endstufe wurde freundlicherweise von Thomann getauscht.

Dieses Wochenende wieder: jedoch ohne das irgendwo ein Stecker gezogen wurde! Die TSA war wieder im gewohnten Setup, sie hatte eine Phase komplett für sich...und nach 5 Stunden Party machte es wieder peng! Zur Absicherung hatte ich jedoch noch die alte TA 2400 mit, bei der ja noch ein Kanal lief...eine Dap angeklemmt....und nach einer halben Stunde da wieder: der noch vorhandene Kanal der Endstufe kackte ab!

Ich hatte schon eine Vermutung ob es vielleicht am Speaker liegen könnte...und da ich noch eine Omnitronic p1500 dabei hatte, habe ich nun die andere DAP angeklemmt, welche vorher nicht an die TA angeklemmt war.

Und hier lief es nun den Rest des Abends einwandfrei.

Ich weiß echt nicht was ich machen soll...in die DAP's habe ich bereits reingeschaut, ob ich beim anklemmen des neuen Tellers vielleicht + und - vertauscht habe...ne...nichts.

Kann ein Fehlerhafter Lautsprecher eine Endstufe schrotten?
Über Hilfe wäre ich mehr als dankbar....

Beitrag Nummer:#2  Beitrag So 27. Mai 2018, 12:55
junky88 Kabelwickler

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Da der/die Fehler, ja offensichtlich recht gut reproduziert werden können und die Konstante das LS-Setup ist, liegt die Vermutung natürlich nahe. Jedoch sei dennoch gefragt, was an den Amps kaputt war? War es die Eingangssektion oder die Ausgangssektion (Netzteil ja eher nicht, wenn es immer nur einen Kanal trifft)?

Wie sah das Setup bis zu den Amps?
Burning for Sound

Beitrag Nummer:#3  Beitrag So 27. Mai 2018, 13:31
skut18 DJ

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Numark Mixtrack Pro 2 - American Audio Q2422 Mixer - Behringer CX 2310 Frequenzweiche.

Die Frequenzweiche hat dann höhen und tiefen getrennt (ich meine so bei 120 hz)

Bei der TA2400 hat es immer nur einen Kanal getroffen. Die TSA's sind aber immer komplett aus gegangen...gingen dann Habicht mehr an.
Auf der Rechnung von Thomann bei der es um die Reperatur ging stand drauf 'Transistoren gewechselt'...und einige Buchstaben-Zahlenkombinationen. 72 Minuten scheint die Reperatur gedauert zu haben.

Beitrag Nummer:#4  Beitrag So 27. Mai 2018, 14:01
junky88 Kabelwickler

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Da ist jetzt erstmal nicht pauschal etwas gegen zu sagen.
Systematisch betrachtet bleibt dann nicht mehr viel übrig als die Lautsprecher. Ich nehme an die Stromversorgung war auch nicht immer dieselbe. Eine Impedanzmessung der DAP könnte hier vllt. neue Erkenntnisse bringen. Weiß nicht genau wie die Schutzschaltungen bei TA uns TSA realisiert sind. Je nachdem wie sie auf Unterschreitung der Mindestimpedanz, Überlast bzw. Probleme bei der Spannungsversorgung reagieren.

Wie ist oben das "zu laut aufgedreht" gemeint? Dass die Poties nichts mit der möglichen Ausgangsleistung zu tun haben ist aber bekannt? Auch wenn ich nicht von einem zu hohen Inputsignal ausgehe sollte es zumindest kurz ausgeschlossen werden.
Burning for Sound

Beitrag Nummer:#5  Beitrag So 27. Mai 2018, 15:18
hitower78 Boxenbauer

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hi
vielleicht ist es erst was was mit wärme oder voltzahl auf dem speakon evtl auftritt... nen kurzen oder so. zumindest liest sich das so....

alle kabel geprüft und auch alle verbinungen?

Grüße
Daniel
Fachkraft für Veranstaltungstechnik in Hamburg...
im Bau: 15" "China-Sub, Delta-10 Top"
Planung: 18" Sub (18PS76), Amps auf L25D Basis, und und und...
Beruflich: ...nun auch noch mit 30000Ansilumen in 4K

Beitrag Nummer:#6  Beitrag So 27. Mai 2018, 15:24
skut18 DJ

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Bei dem defekt der TA2400 war ich leider nicht dabei...aber so wie ich es hinterlassen habe waren die Potis voll aufgedreht...und am Laptop bzw. Mischpult müsste alles rausgeholt worden sein :(

Fahrlässig...kommt nicht wieder vor.

Ich habe das Gefühl das nur die eine von beiden DAP's betroffen ist. Wie führe ich so eine Impedanzmessung denn genau durch? Oder sollte ich die Platine der Sneaker vll mal nach irgendwelchen defekten kontrollieren?

Die Kabel habe ich noch nicht überprüft...es waren jedoch auch unterschiedliche Speakonkabel im Gebrauch (unterschiedliche Längen).

Beitrag Nummer:#7  Beitrag So 27. Mai 2018, 15:41
junky88 Kabelwickler

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Einfache Impdeanzmessungen brauchen nur ne kleine Schaltung mit Widerständen. Als Software kann man kostenlos REW oder Limp nutzen je nach Anspruch und Können. Beide bieten die Notwendige Schaltung und eine Beschreibung des Vorgangs in ihren Dokumentationen. Dafür braucht es nicht zwangsweise ne ganze Messbox, wenn man nur mal kurz 2 Lautsprecher grob vergleichen möchte.
Burning for Sound

Beitrag Nummer:#8  Beitrag So 27. Mai 2018, 22:02
Dac3r HobbyKistenSchlepper

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skut18 hat geschrieben:
Ich weiß echt nicht was ich machen soll...in die DAP's habe ich bereits reingeschaut, ob ich beim anklemmen des neuen Tellers vielleicht + und - vertauscht habe...ne...nichts.


Im schlimmsten Fall wäre nur die Phase des Outputs gedreht und das XO nicht mehr einwandfrei. Unwahrscheinlich, dass es die Ursache ist.
Ich würde auch wie oben schon vorgeschlagen, die Speakon-Kabel Kontrollen, Durchmesser ob dort eventuell zwei Leiter aufeinander scheuern oder im Stecker nen kurzen sich versteckt.

Die Vermutung, dass es an der Speaker liegt ist naheliegend, aber die Kabel sind genauso eine konstante im Setup.

Beitrag Nummer:#9  Beitrag So 27. Mai 2018, 22:18
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Nimm doch einfach mal ein normales Multimeter und messe den (DC-) Widerstand direkt an den Lautsprecherkabeln, wo zuvor die Endstufe angeklemmt war.
So lässt sich schonmal ganz einfach überprüfen, ob irgendwo an Kabeln/Speakern ein grober Fehler vorliegt.

Beitrag Nummer:#10  Beitrag Mo 28. Mai 2018, 09:28
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Lautmacher

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Ich würde da auch als erstes mal die Kabel checken. Dann die Lautsprecher per Multimeter.
Und ganz ehrlich ... ich kann da nur mit dem Kopfschütteln. Spätestens wenn so ne TSA 4-1300 abraucht würde ich mir Gedanken manchen das was mit dem Holz nicht stimmt anstatt immer fröhlich weiter die Stufen zu tauschen :lol2:
Meine Systeme laufen seit Jahren ohne Probleme. Nur gegen Blödheit der Leute ist man nicht gefeilt. Eine Hilfskraft hat mal zwei Speakon Leitungen an EIN Sub angeschlossen. Waren ja zwei Anschlüssen dran :roll: Die RAM ging in Protect und ich auf Fehlersuche. Seit dem ist das alles Chefsache....

Beitrag Nummer:#11  Beitrag Di 29. Mai 2018, 21:10
skut18 DJ

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Ich lasse die LS, sowie die Kabel und die Frequenzweiche Donnerstag durchmessen. Auch die alte TA2400 werde ich mitnehmen und schauen welchen defekt sie hat...ich werde berichten (der gute Mann vom PA Rep.Service meint es würde ganz nach Überhitzung klingen?!)

Beitrag Nummer:#12  Beitrag Di 29. Mai 2018, 22:30
wiesel77 Knöpfchendreher

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Überhitzung (wir nehmen mal ann, dass die Amps nicht im geschlossenen Rack betrieben wurden) lässt auf viel Strom schließen, das wiederum auf niedrigen Widerstand, das wiederum auf Probleme mit den Speakern und oder Kabeln.


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