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Faital JM-sub118H (MBH118) Chassis defekt? Oder?

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Beitrag Nummer:#41  Beitrag So 23. Jul 2017, 21:22
David Verkabler

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stoneeh hat geschrieben:
Weil es hier jemand angesprochen hat. Zu Mixern im roten Bereich: ich kenn ja nur drei Mixer. Pioneer DJM 800 & 900 und A&H Xone 42. Also das was bei ca 90% der Events im elektronischen Bereich steht. Diese liefern mit den Pegelreglern auf Anschlag (d.h. dauerrot) ein sauberes Signal. Ruhig mal selbst was überprüfen anstatt blind nachplappern.


Gerade bei günstigeren all in one Controllern ist das aber eben nicht der Fall. Da ist es auch Software abhängig, ob der DJ in seiner Software den Limiter eingeschaltet hat oder diesen bewusst deaktiviert, weil es so eben schön "kratzig" klingt.
Hab ich schon erlebt und wegen sowas war bei mir immer sehr penibles Limiting angesagt, weil ich nicht wollte dass mein Equipment stirbt. Im Dry Hire achtet keiner auf irgendeine vernünftige gain struktur.

Außerdem ist es ja auch egal ob der DJ Mixer clippt, oder mit allen Gain Reglern + EQ soweit aufgedreht wird, dass er so viel raus gibt, dass das darauf folgende Element (zb. das DSP) schon mit dem Eingangssignal überfahren wird.
Ebenso gibt es auch schon Musikrichtungen, wo die Tracks selbst schon aus purem Rechteck dank der Oberwellen der Kicks bestehen. Bin mir nicht sicher ob das noch schädlicher ist als dnb mit Dauersinusbasslines..

Wäre jedenfalls interessant wenn noch mal was zu so einem "Ducker" geschrieben wird. Finde unter dem Stichwort im netz gerade nicht wirklich was und sowas wäre für mich auf jeden Fall eine Option, damit ich wieder gut schlafen kann wenn ich meine Kisten verleihe ohne anwesend zu sein.

Beitrag Nummer:#42  Beitrag So 23. Jul 2017, 22:07
stoneeh Verkabler

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Kann durchaus sein dass es bei günstigen Controllern anders ist. Nur werden die kaum mal auf einem Event zum Einsatz kommen.

Außerdem ist es ja auch egal ob der DJ Mixer clippt, oder mit allen Gain Reglern + EQ soweit aufgedreht wird, dass er so viel raus gibt, dass das darauf folgende Element (zb. das DSP) schon mit dem Eingangssignal überfahren wird.


Wär mir noch nicht passiert, auch wenn der Xone wirklich ne perverse Output Voltage hat :roll: Den DJ, bei dem sich zu irgendeinem Zeitpunkt alle EQs im Maximum befinden, kenn ich im übrigen nicht.

Beitrag Nummer:#43  Beitrag So 23. Jul 2017, 22:47
think Verkabler

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Nur werden die kaum mal auf einem Event zum Einsatz kommen.

Warum sollten die nicht zum Einsatz kommen?


Den DJ, bei dem sich zu irgendeinem Zeitpunkt alle EQs im Maximum befinden, kenn ich im übrigen nicht.

Ist doch bei den meisten normaler Zustand, mir hat mal einer erklärt, dass müsste man immer so einstellen, da es sonst nicht klingt. :rolleye:
Ton:
2x H212h
2x Eigenbau Horntop "AHT 122"
6x MBH 118 (Faital)
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Beitrag Nummer:#44  Beitrag So 23. Jul 2017, 23:39
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Stagehand

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Auf einem Event ist bei uns grundsätzlich ein LivePult dazwischen. Meist Soundcraft EFX 8 oder Yamaha 0196v .Problem ist dann eher das der Kanal am Livepult clippt da die jungs den DJ Mixer bis Oberkante hochdrehenund der Chanelgain schon ganz ganz links ist. Wenn dann noch per XLR statt Klinke rein gegangen wurde (Azubi hat wieder falsche Kabel eingepackt) ist da nix mehr mit Headroom.... Da bringt dir auch der beste Pio DJM nix. Auch hier sind regelmässig Consolen a la Nunark und Native anzutreffen. Die gehen dann zwar per RCA aufs DJ Pult aber ein clippen verhindert das nicht....

Beitrag Nummer:#45  Beitrag Mo 24. Jul 2017, 09:56
d-c Pro-User

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Wobei hier einbisschen um den heißen Brei geredet wird. Wenn das Signal so clippt dass ein Basschassis davon abraucht dann hört man es schon ordentlich aus den Tops bzw sind die HT dann eher schon defekt falls nicht absolut überdimensioniert. Basschassis sind da schon leidensfähiger grad auch weil die ganzen Oberwellen die beim Clipping entstehen und die Spule unnötig erhitzen, schon mit dem Highcut rausgefiltert werden.

Für rotlicht DJ's helfen nur potente Horntops auf Ohrhöhe als Monitoring

Beitrag Nummer:#46  Beitrag Di 25. Jul 2017, 22:01
think Verkabler

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Bin heute dazu gekommen, die Pappe auszubauen. Ja was soll ich sagen, die Membran ist von der Sicke an Richtung Mitte gerissen. :shock:
Widerstand der Spule ist unenedlich hoch, keinerlei Durchgang.
Wenn man ihn vorsichtig rein drückt ist allerdings kein Kratzen oder so zu hören.
Jemand ne Idee, was damit passiert ist? Wovon reisst die Pappe?
Ton:
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Beitrag Nummer:#47  Beitrag Di 25. Jul 2017, 22:08
Basshunter99 HobbyKistenSchlepper

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Wovon reisst die Pappe?

Würde auf zu hohe Auslenkung tippen wobei auch die Kabel zur Spule hin gerissen sind.

Beitrag Nummer:#48  Beitrag Di 25. Jul 2017, 22:12
think Verkabler

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Was mich nur wundert, der 2. Sub der anwensend war, ist unbeschadet. Soweit optisch erkennbar sind die Zuleitungen aber nicht abgerissen.
Ton:
2x H212h
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Beitrag Nummer:#49  Beitrag Mi 26. Jul 2017, 06:17
d-c Pro-User

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d-c hat geschrieben:
Also elektrischer Defekt glaube ich nicht. Der sollte normal gut belüftet werden.
Denk eher dass da was mechanisch kaputt geht. Wie man im Impedanzverlauf sieht hat der Sub bei ca 62 Hz den maximalen Hub.
Würde mal prüfen ob das Lied bei dem der Fehler aufgetreten ist da ziemlich präsent ist.

Evtl ist hier der Fehler begragen


Würd immer noch hier ansetzen !

Beitrag Nummer:#50  Beitrag Sa 5. Aug 2017, 11:53
Powerlight_77 Kabelwickler

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Gibt schon was neues zum Defekt der Chassis ?

Beitrag Nummer:#51  Beitrag Di 8. Aug 2017, 19:02
Matze90 HobbyKistenSchlepper

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Bisher leider noch nicht.
Ich musste jedoch beim Ausbauen feststellen, dass bei Einigen sich die Dustcap stellenweise gelöst hatte und bei Einem hatte die Membran einen Knick von der Sicke bis zur Dustcap.

Beitrag Nummer:#52  Beitrag So 13. Aug 2017, 19:32
Powerlight_77 Kabelwickler

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Knick in der Membran und lose Dustcap´s ?! Klingt sehr nach clippender Amp... -> heftige Gleichspannung am Ausgang...
Zuletzt geändert von Powerlight_77 am So 13. Aug 2017, 23:03, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag Nummer:#53  Beitrag So 13. Aug 2017, 22:50
d-c Pro-User

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Powerlight_77 hat geschrieben:
Knick in der Membran und lose Dustcap´s ?! Klingr sehr nach clippender Amp... -> heftige Gleichspannung am Ausgang...


Aber bei ordentlicher Verarbeitung sollte selbst bei clipping die dustcap nicht wegfliegen :roll:

Beitrag Nummer:#54  Beitrag So 13. Aug 2017, 23:10
Powerlight_77 Kabelwickler

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Naja, wenn wirklich am Ausgang der Amp Gleichspannungssprünge von + Rail nach - Rail rauskamen kann das schon mal passieren.
Habe beim DB-Drag schon "ausgestanzte Schwingspulen" (Schwingspule komplett aus der Membran gerissen) gesehen...

Das kommt aber nur vor wenn der Amp einen weg hat...

Beitrag Nummer:#55  Beitrag Mo 14. Aug 2017, 08:05
jogi HobbyKistenSchlepper

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Powerlight_77 hat geschrieben:
wenn wirklich am Ausgang der Amp Gleichspannungssprünge von + Rail nach - Rail rauskamen

Und wie soll so etwas passieren?
Matze90 hat geschrieben:
Amping: Crown XTi 6000 bei der VA mit den vier, und XTi 4000 bei der anderen VA.
Jedes Amprack zudem Limitiert mit dem DBX Driverack PA2 (mit Jobst-Setup "Live"), also kein Clipping und keine Überlastung (rechnerisch)

Für den beschriebenen Fehler reicht ein (1) Ton im Bereich von 20-30 Hz ohne oder mit wenigen Obertönen.
Dann funktioniert nämlich der Hochpass zusammen mit dem Limiter nicht mehr und in diesem Frequenzbereich huben sich die Chassis zu Tode.

PS
Powerlight_77 hat geschrieben:
wenn wirklich am Ausgang der Amp Gleichspannungssprünge von + Rail nach - Rail rauskamen

So etwas heißt übrigens Rechtecksignal und der maximale Hub dabei ist nur unwesentlich höher als bei einem Sinussignal.

Beitrag Nummer:#56  Beitrag Mo 14. Aug 2017, 10:39
Powerlight_77 Kabelwickler

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Guten Morgen jogi,

ich bezweifle das ein Amp eine saubere Flanke für eine Rechteckspannung produzieren kann, die Flanken sind eher etwas abgerundent, deshalb auch keine Rechtecksignal...
Bei einer fast Rechteckspannung (Gleichspannung) fällt der induktive Blindwiderstand weg -> höherer Strom, schnellere Beschleunigung der Membran als bei Sinus deshalb grössere mechanische Belastung...

Warum sollte der Hochpass zusammen mit dem Limiter bei "einem" Ton im bereich von 20-30 Hz nicht mehr funktionieren ? (Ich denke der Hochpass war vernünfig gesetzt)

Beitrag Nummer:#57  Beitrag Mo 14. Aug 2017, 11:11
Ralle14 Pro-User

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Powerlight_77 hat geschrieben:

Warum sollte der Hochpass zusammen mit dem Limiter bei "einem" Ton im bereich von 20-30 Hz nicht mehr funktionieren ? (Ich denke der Hochpass war vernünfig gesetzt)


Der Limiter ist bei den meisten Controllern im Signalweg hinter den Frequenzweichenfunktionen positioniert, was ein großer Nachteil ist.
Spricht der Limiter dann bei einem Signal von z.B. 60Hz an, wird korrekt limitiert. Bei weiterer Erhöhung des Eingangspegels wird das 60Hz Signal weiterhin korrekt limitiert, ein Signal mit 20Hz kann aber trotzdem bis zum Threshold des Limiters den Signalweg passieren. Die Hochpassfunktion ist dann nicht mehr wirksam! Die richtige Position des Limiters für einen absolut sicheren Betrieb ist ausschließlich VOR allen EQ- und Frequenzweichenfunktionen.

Beitrag Nummer:#58  Beitrag Mo 14. Aug 2017, 11:44
Powerlight_77 Kabelwickler

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Sorry, steh grad auf der Leitung... uglygaga:

Ums zu verstehen:

Wir haben ein Eingangssignal von 20-100Hz (-10dbfs) Pink Noise führen das durch ein normalen Limiter mit Threshold (-20dbfs) ergibt ein Signal von 20-100Hz mit max. Pegel von -20 dbfs. Egal wie hoch der Eingangspegel wird (max. 0dbfs).
Jetzt hängen wir vor den Limiter (-20 dbfs) ein Hochpass (50Hz) ergibt ein Signal von 50-100 Hz mit max -20 dbfs.

Wenn wir jetzt das Eingangssignal auf -1 dbfs erhöhen ist der Hochpass ausser gefecht gesetzt ?

Beitrag Nummer:#59  Beitrag Mo 14. Aug 2017, 12:06
Matze90 HobbyKistenSchlepper

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Also ich weiß ja nicht in wie weit ihr euch in Sachen Fertigungstechnik, Verarbeitung und Qualität auskennt, aber für mich ist eine teils lose Dustcap ein klarer Fall von schlechter Verarbeitung wobei sich die Verklebung an einer Stelle einfach löst!

Der Knick in der Membran verläuft von Sicke Richtung Spule und erreicht die Spule aber nicht!! Folglich ist aufgrund der Wechsellast auf der Membran der Knick entstanden weil die Membran zu weich an einer Stelle war und der Knick sich immer weiter durch die Membran gewabbelt hat. Also auch ein Qualitätsfehler der Membran!

So und jetzt zu euren Signalweg-Theorieen: Die Endstufen habe ich gemessen: Nichts rechteckiges oder Clippendes! Zudem habe ich am Controller die Eingänge mit einem 35Hz HP und zusätzlich nach dem Controller an den Endstufen selbst einen HP bei 35Hz (Aufschwingen an der Grenzfrequenz ist gezogen!)
Wenn also nun der Limiter am Controller greift, das Signal also stark komprimiert wird mag zwar auch der tieffrequente Anteil steigen, der aber gleich durch den HP im Amp korrigiert wird.

Zudem ist es völlig korrekt dass der (Peak-)Limiter am Ende des Signalwegs liegt um genau diese Spannungsspitzen die durch EQ und Konsorten generiert werden und den Amp zum Clippen bringt bzw den Lautsprecher mechanisch extrem belasten/überlasten.

Beitrag Nummer:#60  Beitrag Mo 14. Aug 2017, 12:22
Powerlight_77 Kabelwickler

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Wow, hab mal geschaut was das Chassis kostet... bei dem Preis dürfte es nicht "auseinanderfallen" :evil: :evil: :evil:

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