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Fragen zur Montage von Einbauflanschen

Alles rund um Gehäuse, deren Berechnung, Aufbau, Material, Lack/Finish, Bedämpfung.
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Moderatoren: Lars H, Deathwish666

Abonierer: bitschieber
Beitrag Nummer:#1  Beitrag Sa 16. Dez 2017, 03:21
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DJ

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Moin moin,

ich bin gerade dabei den "Pegel-BR" von _Floh_ mit dem 18-500er von Thomann zu bauen. Die Gehäuse sind so weit auch schon fast fertig, nur mit den Einbauflanschen tue ich mich etwas schwer :D Dazu drei Fragen:

1.) Wo sollte der Flansch überhaupt hin? Mein Bauchgefühl würde mir sagen, dass es Sinn macht, ihn so zu positionieren, dass Schallwand von Subwoofer und Topteil auf einer Höhe sind. Oder doch lieber direkt in die Mitte?

2.) Es wird ja u.A. von Jobsti empfohlen, dass man das Material unterm Flansch aufdoppelt. Stört das stark im BR-Kanal? Habe das glaube ich schon mal gesehen, wobei die Seiten der Unterfütterung da angefast waren. Macht das bei den "Adam Hall Stands SM 720" überhaupt Sinn? Die haben ja leider nicht so viel "Gegenangriffsfläche" wie die Flansche für 35mm.

3.) Müssen es für den Einbau unbedingt Einschlagmuttern sein? Habe bei meiner letzten Bestellung leider nur an die Chassis und nicht an die Flansche gedacht :ugly: Wollte dafür nun nicht unbedingt noch eine neue Bestellung aufgeben.

Bin für jede Hilfe dankbar :top:

Beitrag Nummer:#2  Beitrag Sa 16. Dez 2017, 09:51
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Lautmacher

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geh zum Metall und Schraubenhändler und schau nach Unterlegscheiben
so um 100/40 oder ähnlich ( Fachhändler )

passend Löcher gebohrt,
und dann halt mit Mutter befestigt,
was durch die BR öffnung möglich sein sollte.

bis jetzt hab ich es auch aus einfachem 15mm Material nicht geschafft nen M20 ohne Gegenplatte rauszubrechen.

__________

DSC04851 - Kopie.JPG

Seeburg benutz Gegenplatten, mit angesetzten Muttern,
steht aber kein Hersteller drauf, und ist verklebt.
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nur ein dummes Pferd springt höher als es muß !

Beitrag Nummer:#3  Beitrag Sa 16. Dez 2017, 18:20
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DJ

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Eine Gegenplatte aus Metall ist eine sehr gute Idee. Ich denke, so werde ich es auch machen :toptop:
Hat noch jemand Tipps oder Hinweise zur richtigen Positionierung?

Beitrag Nummer:#4  Beitrag Sa 16. Dez 2017, 19:44
Powerlight_77 Verkabler

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Das mit der Position ist so ne Sache...

Wenn "mittig" dann muss per Delay der Schallaustrittversatz ausgeglichen werden. Was bei der Phasenanpassung sowiso gemacht werden muss.
Wenn "Schallwand bündig" dann kann sein das grössere Tops über die Grundfläche des Subs rausragen was das ganze instabiler macht.

Ich würde "mittig" machen wenn im Inneren des Sub´s nix im Weg ist.

Beitrag Nummer:#5  Beitrag Sa 16. Dez 2017, 20:04
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Ich würde zumindest im Top den Flansch so anbringen, dass das Top darauf ausbalanciert ist. So wirken nicht gar so fiese Kräfte auf den Flansch.

Viele Grüße,
Azrael

Beitrag Nummer:#6  Beitrag Sa 16. Dez 2017, 20:09
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DJ

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Tops sind die RCF NX M12-A, da gehe ich mal davon aus, dass die von Haus aus im Schwerpunkt sind :D
Das Problem mit den Gegenplatten ist jetzt auch abschließend gelöst: Ein Kumpel wird die aus Metall mit einer Wasserstrahlschneidemaschine herstellen :top:

Beitrag Nummer:#7  Beitrag So 17. Dez 2017, 23:48
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Lautmacher

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Mach den Flansch schön mittig um max Kippstabilität zu erzielen. Diese ganze Schallwandversatz Theorie ist nur Theorie....
Folgender Einsatzbereich : Sub auf dem Boden mit Top auf Distanzstange etwa 30 cm höher als der Kopf. Die Tanzfläche mit Hörposition ist ca. 1- 10m vor den Lautsprechern.. Sub - Ohr - Top bilden von der Seite gesehen ein Dreieck. Die Strecke Ohr zum Top ist immer kürzer als zum Sub...
Je weiter man weg steht je kleiner wird die Differenz. Trotzdem ist das Top immer näher. Von daher ist der Schallwandversatz absolut zu vernachlässigen und muss wenn überhaupt elektronisch angepasst werden.

Beitrag Nummer:#8  Beitrag Mo 18. Dez 2017, 17:22
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DJ

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Vielen Dank, dann kommen die Flansche mittig :toptop:

Beitrag Nummer:#9  Beitrag So 26. Aug 2018, 11:49
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Um nochmal zu zeigen, was daraus geworden ist:
Ein Kumpel hat schöne Montageplatten mit der Wasserstrahlschneidemaschine hergestellt und anschließend Muttern aufgeschweißt :top: :top:

Bild

Bild

Beitrag Nummer:#10  Beitrag So 26. Aug 2018, 17:34
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Lautmacher

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das Plattenmaterial ist ja fast dicker als die augeschweißten Muttern,
hätts da nicht nen Gewindeschneider getan ?!

abba echt massiv :toptop:
nur ein dummes Pferd springt höher als es muß !

Beitrag Nummer:#11  Beitrag So 26. Aug 2018, 20:02
wiesel77 Knöpfchendreher

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sauber!

Kleinigkeit: wenn schon der Aufwand, dann würde ich die Gegenplatten grad größer machen, sodass sich das "mehr" abstützt. So ist ja "nur" die eingefräste dünnere Platte geklemmt.

Beitrag Nummer:#12  Beitrag So 26. Aug 2018, 21:06
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DJ

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@Big Määääc
Das war wohl tatsächlich auch erst der Plan, wurde dann aber verworfen. Der Grund ist mir leider missfallen, da müsste ich nochmal nachfragen :D :D

@wiesel77
Hätte man in der Tat noch ein bisschen größer machen können, so bis etwa 16cm Durchmesser wäre Platz im Kanal gewesen. Wobei das auch so wohl niemand rausreißen wird. Die Auflagefläche ist schon noch deutlich größer als bei den üblichen Einschlagmuttern :top:

Beitrag Nummer:#13  Beitrag Mo 27. Aug 2018, 15:03
hitower78 Boxenbauer

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Hi
Na das ist massiv :-)

Ich nehm massive Unterlegscheiben, bei meinen jetzigen Konstrukten ist die Platte eher Deko :-)

Grüße
Daniel

PS: je nach Gehäuse und erwarteter Last ist die Gegenplatte zu Dimensionieren. Bei mir sind es 10" Tops...
Fachkraft für Veranstaltungstechnik in Hamburg...
im Bau: 15" "China-Sub, Delta-10 Top"
Planung: 18" Sub (18PS76), Amps auf L25D Basis, und und und...
Beruflich: ...nun auch noch mit 30000Ansilumen in 4K


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