[VA-Bericht] Konzertbesuch - Long Distance Calling - 2.12.18 Augsburg

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Moderatoren: mich0701, Lars H

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_Floh_
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#1

Beitrag 4. Dez 2018 02:20

Da zeitweilens zu wenige Veranstaltungsberichte bemängelt wurden - hier einer von mir - als Gast.

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Location ist die Kantine in Augsburg, einer der jungen (wenigen...) Live Clubs, die neben Konzerten auch diverse Feiern ein Zuhause gibt, das Programm ist „independend“, genreübergreiffend und dementsprechend lange hat sich der Club gehalten.

Long Distance Calling ist eine Formation aus Münster und musikalisch (laut Wikipedia) dem Post-Rock und Post-Metal zuzuordnen. Für mich persönlich ist es psychedelische Rockmusik, mit deutlichem Einfluss des populären Metals der frühen 2000er Jahre, der dem verspielten Charakter des ersteren oft eine deutliche und unerwartete Härte gibt.

Im Rahmen der Tour kamen diese auch nach Augsburg und spielten hier mit der Vorband „Motorowl“.
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Die Vorband „Motorowl“ ist musikalisch relativ straight forward, wenig verspielt gibt es hier Rock voll auf die 12 mit leicht psychedelischem Einfluss, dementsprechend „deftig“ ist deren Sound.
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Nach kurzem Umbau ging es weiter, mittlerweile waren ca. 200 bis 300 Leute anwesend, man könnte sagen es war mittlerweile „angenehm gefüllt“, man hat komfortabel Platz, und kommt noch zur Bar ohne drängeln zu müssen.
► Offtopic
Vom ganzen Abend bleibt ein sehr positiver Eindruck, der getriebene Aufwand legt nahe dass es der Band sehr wichtig ist ihrem Publikum ein umfassendes Erlebnis zu bieten, ein Anspruch der vielleicht auch etwas in der Art der Musik ruht.
Dabei hatten auch die Leute auf der Bühne Spass, was man sofort im Publikum gemerkt hat, und für die gute Stimmung unter dem sehr gemischten Publikum ausschlaggebend war.

Setliste zum Schluss, falls es jemand interessiert: [ externes Bild ]
MfG Flo

Denkst du, das ist Luft, die du gerade atmest? Hm.

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Andy78
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#2

Beitrag 4. Dez 2018 08:52

Hey Flo,
Tausend Dank für diesen netten Bericht!

Deine Zeilen machen Freude beim Lesen – das zieht angenehm mit und man hat ein Stück das Gefühl, dabei gewesen zu sein. Super, Merci!
Klasse finde ich auch die Infos über die technischen und lokalakustischen Hintergründe sowie die offene kritische Bewertung der abgelieferten Ergebnisse.
Das ist - für mich zumindest – auch wieder das eine oder andere, das mir einige Ideen für „kann man mal probieren“ sowie einige Dont’s aufzeigt.

Kurz: Super, Danke, mehr davon bitte!
Grüße Andy


Robin00
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#3

Beitrag 5. Dez 2018 18:16

Guten Abend,

Danke für den Bericht!
Freue mich schon auf LDC in Frankfurt (am 16.12).
Habe LDC vor etwa einem Jahr (denke ich) als Vorband von Fates Warning kennengelernt.

Deinem Schlusssatz kann ich mich nur anschließen. Sowohl Fates Warning als auch LDC sind auch was das Thema Security (gar keine) bzw. Abstand Publikum->Bühne (gar keiner :D) sehr entspannt, was wohl auch daran liegt, dass diese Art von Musik vermutlich ein anderes Klientel als Bullet for my Valentine oder Konsorten anzieht..

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_Floh_
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#4

Beitrag 6. Dez 2018 01:21

Tja ihr beiden - danke für die Blumen :top:

Security ist immer ein Thema für sich - je höher die Popularität einer Band - und damit einhergehend - je größer die Veranstaltung - desto mehr wird es natürlich, weil auch die Auflagen steigen. Hier waren es glaube ich ein oder zwei, die sich deutlich im Hintergrund gehalten haben.
Im hier beschriebenen Club habe ich anno 2010 noch InExtremo gesehen, natürlich mit 600 Leuten voll bis unter den Rand, mit zwei Sicherheitsleuten an der Türe und zwei bis vier irgendwo im Raum. Auch das ist im Endeffekt nicht viel, bedenkt man was auch nur eine kleine randalierende Gruppe unter 600 anrichten kann.
Das Publikum bei beiden Veranstaltungen ist natürlich ein gänzlich anderes, ebenso wie der generelle Habitus welcher bei solchen Konzerten an den Tag gelegt wird :D
MfG Flo

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