SonneMondSterne 2019 Sammelfred

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TomTo
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#1

Beitrag 10. Aug 2019 03:02

Sind Festivals nicht mittlerweile das Mekka des Selbstbauers?

Mich wundert allgemein sehr das in den letzten Wochen neben dem Fusion Festival hier im Forum doch recht wenig passiert ist.
Nachdem nun gefühlt die Hälfte aus dem Freundeskreis auf das Festival gefahren sind und mich täglich mit tollen Bilder attackieren, wollte ich hier gerne mal einen Sammethread eröffnen.

Ich hoffe einige von Euch sind vor Ort und können mal 1-2 Bilder und Berichte hier ins Forum setzen :geek: 8)

Ich breche das Eis und fange nun mal an...



Mittwoch Anreisetag die erste Nacht:
sms.jpg
Video Klick!

Ton:
- 2x (Kick)Bass vom User hottendotten mit 4x B&C 15NDL88 (demnächst gibt es noch einen Baubericht hierzu)
- 2x Achat 110 mit Modweiche
- Amping mittels LD Deep 4950
- DCX + Studiomaster C3 Rackmixer
- diverse DJ Technik, hauptsächlich Pioneer DDJ

Licht:
- diverse Scanner, Derby Effekte, PAR Strahler, Nebelmaschine

Strom:
- Denqbar DQ2800 Inverter für Tontechnik
- Baumarktaggregat für Licht und Nebel

Spaß:
- eine Mischung aus Bier und Tequilla zum klassischen Techno, für Champagner hat es nicht gereicht :lol2:


Bezüglich dem Stromaggregat werde ich im Herbst nochmal einen ausführlichen Bericht schreiben. Bis dahin muss das Teil noch 20 Veranstaltungen überdauern ehe ich mir ein Urteil bilden kann.
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TomTo
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#2

Beitrag 10. Aug 2019 03:33

Hier noch eine nette Fotostrecke zum Aufbau der Hauptbühne und des umliegenden Geländes: Klick!


Pichl
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#3

Beitrag 11. Aug 2019 13:10

IMG_20190609_191104.jpg
Nicht alles Selbstbau.

- Achat 208h
- HD215 (ja, die sind zu wenig. Weitere sind im Bau bzw. unbestückt)
- WSX (teilweise org., die anderen als Nachbauten mit PD1850)

Amping:
3 x TSA4-1300
2 x Pronomic XA1400

Strom kam von zwei Fuxtec FX SG 7500
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4x DCX2496
2x TSA 4-1300
1x TA2400
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4* JM-Sat12
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TomTo
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#4

Beitrag 12. Aug 2019 07:26

Dein Ernst Pichl?! Das ist eine wirklich heftige Nummer. Haben denn die Ordner keine Probleme gemacht?

Bei uns war das schon eine schwierige Aufgabe die zum positiven zu überzeugen :-)
Es wurde damit gedroht bei zu hoher Lautstärke die Kabeltrommel mitzunehmen :lol2:


keksww
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#5

Beitrag 12. Aug 2019 08:06

Mich würden bei solchen Festivalstages die Erfahrungen mit den benutzten Aggis interessieren.
Was wurde benutzt, was hing dran, wie stark wurde belastet, Ausfälle, Probleme?

Wir fahren seit Jahren mit nem 5,5kW Honda Moppel für PA und nem Baumarkt Aggi für Licht, Nebel und Kühlschränke,
überlegen aber aufgrund von Engpässen, entweder auf Inverter umzusteigen (lohnt sich die Investition?), oder tatsächlich nächstes Jahr ein Diesel-Aggi zu mieten.


nextloop
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#6

Beitrag 12. Aug 2019 12:28

Pichl, was ist der Sinn von der Anordnung der Achat208h Tops?
Nebeneinander clustern kann ich ja verstehen.

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Big Määääc
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#7

Beitrag 12. Aug 2019 15:14

naja die oberen stehen kopfüber ;)

im grunde ists doch egal was rangekarrt wird,
LAUT ist son Festival allemal,
müssen die Verantwortlichen halt nur aufpassen das niemand dem andern die Ohren wegpustet. :lol2:
nur ein dummes Pferd springt höher als es muß !


DjRENE2txc
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#8

Beitrag 12. Aug 2019 18:32

Das ist die Aufstellung damit man weiter kommt mit den Achat 208 Topteilen... allerdings stehen hier die Topteile so das es im hochton sehr eng abstrahlt! Die Linie an der box sollte außen sein. Dann hat man eine breitere Abstrahlung.

Wie geht denn das mit den Strom? Ich meine beide Stromaggregate kann man ja nicht synchronisieren, wie funktioniert es ohne was kaputt zu machen?


nextloop
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#9

Beitrag 13. Aug 2019 11:37

Jetzt seh ichs erst, dass die kopfüber stehen. Bekommt man da nicht Kammfiltereffekte im Hochton, wenn die HT-Hörner parallel nur paar cm voneinander entfernt angeordnet sind?


Pichl
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#10

Beitrag 13. Aug 2019 16:31

DjRENE2txc hat geschrieben:
12. Aug 2019 18:32
Wie geht denn das mit den Strom? Ich meine beide Stromaggregate kann man ja nicht synchronisieren, wie funktioniert es ohne was kaputt zu machen?

Wir haben die Last zwischen den Gennos aufgeteilt. 8 Subs und die HDs waren mit etwas Grundlast an einem Fux.
Die restlichen 6 Subs hingen mit den 208ern, Slush Ice, Eiswürfelmaschine, etc. am anderen.
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#11

Beitrag 13. Aug 2019 16:44

Ok, das ist mir klar aber du hast ja irgendwo trotzdem eine Verbindung zum anderen Aggregat durch die xlr Kabel die zum Controller gehen...

Aber gut wenn es geht... 👍

Die Achat 208 sind so gebaut das die hochtonhörner sich nicht groß beeinträchtigen wenn sie auf den Kopf stehen... es muss immer eine rechte und linke sein! Sonst gibt es wirklich Sauereien 👎 die Topteile strahlen ja im hochton um 8 oder 5 grad nach unten bzw. Bei dem gedrehten nach oben. Zusammen aber strahlen sie um die 20 grad geradeaus.


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#12

Beitrag 14. Aug 2019 08:32

keksww hat geschrieben:
12. Aug 2019 08:06
Mich würden bei solchen Festivalstages die Erfahrungen mit den benutzten Aggis interessieren.
Was wurde benutzt, was hing dran, wie stark wurde belastet, Ausfälle, Probleme?


Ich benutze meistens einen Denqbar DQ2800 für kleine bis mittlere Anlagen. Dank Invertertechnologie habe ich da auch bei Lastspitzen bis 2500W keine Spannungseinbrüche und einen absolut sauberen Strom. Der Verbrauch ist dabei ebenfalls recht gering.
Wir hatten beispielsweise zur SMS folgendes am Aggregat:
- 2x Kickbässe mit B&C 15ndl88 an LD Deep 4950
- 2x Achat 110
- DCX 2496 + Studiomaster C3
- Dj Mischer, Laptop, Controller, etc.

Die Last pegelete sich bei gut 1600W ein, wodurch der Verbrauch bei ca. 1,2l/h betrug. Der Tank fast 7l, so haben wir alle 4-5h nachgetankt.

Überhaupt ist der Leerlaufverbrauch ein ganz interessanter Aspekt. Die obige Konstellation hatte ich auch schon an einem 3,6kW Baustromer dran gehabt. Hier brach die Spannung bei jedem Bassschlag bis 210V ein, bis das Aggi die entsprechende Geschwindigkeit drauf hatte. Aber das Teil wollte in 5h gut 10l Benzin sehen.
______________________________________________________________________________________________

Wir haben die Last zwischen den Gennos aufgeteilt. 8 Subs und die HDs waren mit etwas Grundlast an einem Fux.
Die restlichen 6 Subs hingen mit den 208ern, Slush Ice, Eiswürfelmaschine, etc. am anderen.
Wie geht denn das mit den Strom? Ich meine beide Stromaggregate kann man ja nicht synchronisieren, wie funktioniert es ohne was kaputt zu machen?
Nein Vorsicht, niemals nachmachen!
In dem Moment erzeugt Ihr ja quasi Drehstrom. Du hast eine nicht kontrollierbare Phasenverschiebung des Sinus, da ja nicht beide Aggis zu 100% synchron anlaufen können. Da laufen dann Kurzschlusströme über die XLR Kabel und können die Geräte zerstören.
Das es bei Euch nun funktioniert hat kann ich mir nur so vorstellen:
- extrem zufällig liefen beide Aggis synchron
- die Ground Lift Schalter an den Endstufen waren aktiviert und konnten schlimmeres verhindern (hier bin ich mir aber unsicher)
- ihr habt billige 2-Pol XLR Kabel ohne Erdanschluss verwendet (dann hätte es aber schön gebrummt?!)
- es flossen Kurschlusströme, jedoch in einem zu geringen Bereich.

Das interessiert mich jetzt doch sehr, hierzu muss ich mal meinen Elektriker aktivieren :geek:

Ich überlege gerade ob eine Stern-Dreieck-Schaltung bei gleichzeitigen Betrieb von 2-3 Stromaggregaten Sinn machen würde?


keksww
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#13

Beitrag 14. Aug 2019 09:00

TomTo hat geschrieben:
14. Aug 2019 08:32
keksww hat geschrieben:
12. Aug 2019 08:06
Mich würden bei solchen Festivalstages die Erfahrungen mit den benutzten Aggis interessieren.
Was wurde benutzt, was hing dran, wie stark wurde belastet, Ausfälle, Probleme?


Ich benutze meistens einen Denqbar DQ2800 für kleine bis mittlere Anlagen. Dank Invertertechnologie habe ich da auch bei Lastspitzen bis 2500W keine Spannungseinbrüche und einen absolut sauberen Strom. Der Verbrauch ist dabei ebenfalls recht gering.
Wir hatten beispielsweise zur SMS folgendes am Aggregat:
- 2x Kickbässe mit B&C 15ndl88 an LD Deep 4950
- 2x Achat 110
- DCX 2496 + Studiomaster C3
- Dj Mischer, Laptop, Controller, etc.

Die Last pegelete sich bei gut 1600W ein, wodurch der Verbrauch bei ca. 1,2l/h betrug. Der Tank fast 7l, so haben wir alle 4-5h nachgetankt.

Überhaupt ist der Leerlaufverbrauch ein ganz interessanter Aspekt. Die obige Konstellation hatte ich auch schon an einem 3,6kW Baustromer dran gehabt. Hier brach die Spannung bei jedem Bassschlag bis 210V ein, bis das Aggi die entsprechende Geschwindigkeit drauf hatte. Aber das Teil wollte in 5h gut 10l Benzin sehen.
Wie war die 4950 denn limitiert? Die Erfahrung das an einem normalen Moppel bei jedem Bassschlag die Spannung einbricht habe ich auch gemacht. Das ging sogar soweit das ein Xilica 4080 DSP die Arbeit quittiert hat (der Behringer DCX lief erstaunlicherweise stabil weiter).

Mir geht's darum, ein Gefühl zu bekommen, zwischen Nennleistung und "zu entnehmender" Endstufenleistung.
Gefühlt scheint die zu entnehmende Endstufenleistung bei Invertern ja tatsächlich stabiler und höher zu sein.


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#14

Beitrag 14. Aug 2019 10:30

keksww hat geschrieben:
14. Aug 2019 09:00
Wie war die 4950 denn limitiert? Die Erfahrung das an einem normalen Moppel bei jedem Bassschlag die Spannung einbricht habe ich auch gemacht. Das ging sogar soweit das ein Xilica 4080 DSP die Arbeit quittiert hat (der Behringer DCX lief erstaunlicherweise stabil weiter).
Die Bässe limitierten über den Verstärker bis die Limit-LEDs leuchteten. Ein User hatte das mal gemessen. Ich glaube am Bass dürften bei 4 Ohm pro Kanal dann 700W oder 800W raus kommen. Die Tops dürften bei 200W pro Stück limitiert sein.

Die Spannungsstabilität am Inverter kann ich bestätigen! Es gibt aber leider auch einige Berichte im Netz wo bei dauerhafter induktiver Last von defekten / Überhitzten Wechselrichtern in den Invertern gesprochen wurde. Das traf jedoch meist nur auf Billiganbieter zu. Im Zusammenhang mit Honda, Kipor und Denqbar habe ich nichts gelesen.
Ich hätte mir das Gerät übrigens auch nicht gekauft wenn es nicht ein anderer Kollege bereits einmal ausgiebig getestet hätte. Nach einem Jahr & 1000 Betriebsstunden an PA Anlagen keinen Defekt waren mir Grund genug zuzugreifen :)

Nur mal so am Rande:
Lohnt es sich zum Denqbar DQ 2800 Stromgenerator einen Bericht hier im Forum zu schreiben? Braucht (wollt) ihr das?


bierman
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#15

Beitrag 14. Aug 2019 14:34

Moin, klar freuen wir uns über so einen Bericht.
Leider kann man aber bei Kipor und Co. nicht unbedingt davon ausgehen dass man ein Produkt nach einem Jahr noch kaufen kann. Entweder ist dann der Nachfolger draußen oder es gab eine stille Revision...

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_Floh_
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#16

Beitrag 14. Aug 2019 20:23

TomTo hat geschrieben:
14. Aug 2019 08:32
Wie geht denn das mit den Strom? Ich meine beide Stromaggregate kann man ja nicht synchronisieren, wie funktioniert es ohne was kaputt zu machen?
Nein Vorsicht, niemals nachmachen!
In dem Moment erzeugt Ihr ja quasi Drehstrom. Du hast eine nicht kontrollierbare Phasenverschiebung des Sinus, da ja nicht beide Aggis zu 100% synchron anlaufen können. Da laufen dann Kurzschlusströme über die XLR Kabel und können die Geräte zerstören.
Mit Drehstrom hat das nichts zu tun, und auch Kurzschlussströme fließen keine. Erstmal werden hier nur zwei verschiedene Netze parallel betrieben, die evtl. über den Potentialausgleich (z.B. über Rackschienen) oder über die Massekontakte der Geräte (sofern überhaupt auf Schutzpotential) Kontakt haben.

Es gibt klügere Dinge die man machen kann, unter den allermeisten Umständen ist es untersagt, zwangsläufig schädlich ist es jedoch nicht.

Manche Stromerzeuger haben einen Erdungspunkt, der sollte auch im Betrieb immer an einem Erdspieß angeschlossen werden, steht dann auch so im Handbuch, macht zwar keiner, ist trotzdem besser.
Nutzt man zwei davon, dann einfach die Erdungspunkte miteinander verbinden, Erdungsspieß setzen, und die Sache ist quasi sicher, da dann beide Generatoren das gleiche Bezugspotential gegen Erde haben, und damit auch die daran angeschlossenen Geräte untereinander.

Alles andere ist etwas weniger trivial, aber im Endeffekt nicht notwendigerweise katastrophal, da zwei parallel betriebene Stromerzeuger, ohne Erdungspunkt, noch immer zwei (theoretisch) komplett isolierte Netze darstellen.
Diese können im Potential voneinander abdriften (tun sie auch), ABER nachdem es schlichtweg keine leitende Verbindung zwischen den Stromerzeugern selbst gibt, kann trotz dieser Potentialdifferenz kein nennenswerter Strom fließen, wenn über Schutzleiter, oder XLR Kabel, Geräte miteinander Kontakt haben, die auf zwei verschiedenen Potentialen liegen.
Wenn überhaupt, kommt es da nur zu Schäden wenn beide Stromerzeuger bereits laufen, keine XLR Kabel gesteckt sind, und beim Stecken der Kabel die evtl. vorhandene Potentialdifferenz abgebaut wird, da hier unter Umständen mal ganz kurz ein Ausgleichsstrom fließt.

(Ob es an der Stelle Klug wäre, die Schutzleiter beider Stromerzeuger zu verbinden, um beide Netze von vornherein auf das gleiche Potential zu ziehen, und evtl. sogar einen Erdspieß zu setzen, das ist dann wieder ein anderes Thema...)

Katastrophal wäre nur, die spannungsführenden Außenleiter und Nullpotentiale der Stromerzeuger zusammenzufassen, da fließt dann tatsächlich ein ordentlicher Strom, aber nicht über die angeschlossenen Geräte, sondern über die Verbindungspunkte selbst.
MfG Flo

Denkst du, das ist Luft, die du gerade atmest? Hm.

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