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[Projekt] aaof´s Wahn(sinn?)

Hilfe, Fragen & Antworten zu Lautsprechern von Nubert

Moderatoren: Moderation HiFi, Bereichsmod

#1765

Beitrag von pogo »

aaof hat geschrieben: 24. Feb 2026 21:02Ich brauche also auch Service Optionen und langfristig Partner hier in der Nähe, die mir so ein Gerät mal warten oder gar reparieren können.
Haben wir doch alles in der Nähe - Bergmann Electronic und Die Röhre. Beide bieten auch immer mal wieder interessante Gebrauchtgeräte an.
Btw. läuft mein SONY CDP-227ESD seit nun fast 40J. ohne Probleme bei mir.
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#1766

Beitrag von T00L »

Ich habe ja den kleinen AmpX und bin eben zu der Erkenntnis gekommen, dass er wohl wirklich im Hochton ab 10kHz ziemlich deutlich abfällt. Meine ganzen REW-Raummessungen zeigen das im Prinzip aber ich war immer der Annahme, das wäre dem UMIK-1 geschuldet. Bei den anfänglichen Messungen habe ich das UMIK auch falsch positioniert und die Kalibrierungsdatei durcheinander gebracht, was die Hochtonmessung maßgeblich beeinflusst. Hab aus igendeinem Youtube-Turtorial entnommen, dass das Messmikro mit dem Kopf zur Decke zeigend ausgerichtet wird, was man natürlich nur bei Mehrkanalmessungen macht.
Richtig also, zu den LS ausgerichtet und die 0°-Kalibrierungsdatei.

Und die Messungen fallen ab 10kHz tatsächlich ab, ähnlich wie auch im ASR-Forum festgestellt wurde. Messung AmpX
Und das Gleiche kann ich bei meinen Nurpro A-200 repoduzieren, keine Überraschung, denn die nutzen ja auch "nu"-Verstärkertechnik. Eben eine Generation davor quasi.
Ich spiele übrigens digital via Coax elektisch zu, kann also den DAC-Wandler als Ursache ausschließen. Allgemein erinnert mich der gezeigte Frequenzverlauf an die Charakteristik eines R2R-DACs ohne Oversampling. Etwa wie Ladder Schuhmann DAC

Die fallen ja technischbedingt im Hochtonbereich oft deutlich ab. Wenn das erst ab 18kHz passiert egal, kommt der Abfall schon eher, wäre es ein echter Nachteil.
So ein R2R-DAC ist im Vergleich zu den diskreten Delta/Sigma-Wandlern (wenn gut ausgeführt) die direktere und ehrlichere Wandlung. Kein Quantisierungsfehler oder Noise-Shaping.
Zudem sind sie messtechnisch was die harmonische Verzerrung unter Vollauslastung angeht sogar mit den Delta/Sigma gleich auf und bei niedrigeren Pegeln sogar leicht überlegen. Man muss bedenken, dass Delta/Sigma-Ausführungen gern einen Trick nutzen, um die Messwerte für den Rauschabstand besonders toll aussehen zu lassen. Ausgang wird bei einem Low-Signal dafür komplett ausgeschaltet. Interessante PDF zum Thema digital audio und DACs, Autor Richard Kulavik (Asahi Kasei Microdevices)

Ich finde ja den Fiio K13 R2R recht interessant, als DAC+AMP in einem Kopfhörersetup oder sogar als Vorverstärker. Fernbedienung hat er ja und APP + Weboberfläche mit DSP/PEQ gibts auch.
Namenhafte R2R-DACs sind ja sündhaft teuer, für mich dann schon fraglich in wie fern man einen so günstigen DAC wie den K13 oder auch den K11 als echte R2R-DACs bezeichnen kann.

Wieso schreibe ich das Ganze... es geht mal wieder um den inneren Monk. Ihr kennt das ja :) der flüsstert immer mal wieder, Class-D mit der ganzen Filtermagie wäre nicht so musikalisch. Im Gegenzug mag ich Class-D-Geräte wie den AmpX wegen seiner vielen Benefits: Kompaktheit, Leistung, bei geringer Größe, Klangregelung, Anschlussmöglichkeiten etc.
Der Gedanke auf Class-A/B zu wechseln wächst aber doch, auch wenn sich klanglich wahrscheinlich damit gar nichts verbessert. Würde die Klangregelung und HP-Filter des AmpX wohl vermissen, die einfach mal schnell über die Fernbedienung oder die APP einzustellen ist. Ein Fiio K13 oder Topping DX5 II oder Wiim Ultra als noch recht günstiger Vorverstärker wäre da allerdings eine Lösung.

Wobei ich eh über den PC wiedergebe und somit streng genommen nur einen reinen DAC bräuchte. Da ich als Dual-Boot auch immer mal wieder Linuxdistributionen teste, bin ich über ein echt geniales DSP-Programm getolpert. Easyeffects
Klar, für Windows gibt es EqualizerAPO aber Easyeffects legt nochmal einen drauf. Es nutzt einfach sämtliche Plugins von Linux Studio. Hier die bescheidene Liste an Einstellmöglichkeiten für die Filter. Es ist nicht nur der Filtertyp einstellbar, sondern auch der Filtermodus und Equalizermodus. Kennst sich damit jemand aus? RLC, BWC, LRX... IIR, FIR... :roll:
Etwas Lesestoff: https://lsp-plug.in/?page=manuals&section=filter_stereo

Ich werde wohl demnächst mal meinen alten Pioneer A-307 R entstauben und mal schauen, wie der sich im Hochtonbereich verhält. Vergleichsmessung mit REW und so :)
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#1767

Beitrag von Equilibrium »

T00L hat geschrieben: Heute 14:54 Wieso schreibe ich das Ganze... es geht mal wieder um den inneren Monk. Ihr kennt das ja :) der flüsstert immer mal wieder, Class-D mit der ganzen Filtermagie wäre nicht so musikalisch.
Vielleicht auch einer der Gründe warum jetzt eine Rotel bei mir steht und nicht eine Class-D.
Canton Reference 7 plus Center- Canton Townus 30 - Yamaha RX-A3060 - Cambridge AXN10 - Oppo UDP-203 - Nubert NuPro X3000RC (Desktop) - T+A Criterion T100 (Wohnzimmer) - Elac BS 243 BE (Büro)

#1768

Beitrag von aaof »

Das sehe ich aus anderer Brille ganz anders. Class D ist günstiger und benötigt weniger Platz.

Ich habe zwar auch nur noch einen klassischen Verstärker übrig, würde den aber ohne mit der Wimper zu zucken austauschen.

Wirklich guter Klang entsteht ganz woanders und damit wiederhole ich nur das, was tausendfach bereits gesagt wurde: Akustik, Aufstellung und die Wahl des richtigen Lautsprechers. Da liegen die wirklich wichtigen Stellschrauben.

Der Rest ist mittlerweile egal.
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#1769

Beitrag von Bravado »

aaof hat geschrieben: Heute 18:13 Der Rest ist mittlerweile egal.
Meine Meinung: fast egal
je nach Raum kann man evtl. nicht alle Optimierungsmaßnahmen ausschöpfen.
Dann hilft ein PEQ und das ist IMHO ein Punkt für die Digitalschiene wo sich diese Themen i.d.R. viel komfortabler regeln lassen.
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#1770

Beitrag von tf11972 »

Um es nochmal zu wiederholen: Class-D bedeutet nicht digital.
Viele Grüße
Thomas

www.forestpipes.de

#1771

Beitrag von aaof »

Bravado hat geschrieben: Heute 18:23
aaof hat geschrieben: Heute 18:13 Der Rest ist mittlerweile egal.
Meine Meinung: fast egal
je nach Raum kann man evtl. nicht alle Optimierungsmaßnahmen ausschöpfen.
Dann hilft ein PEQ und das ist IMHO ein Punkt für die Digitalschiene wo sich diese Themen i.d.R. viel komfortabler regeln lassen.
Ich habe den Wiimp Amp Ultra nur wieder verkauft, weil er sich leichter verkaufen lässt und ich sein PewPew nicht benötige.. Ja, mein Yamaha erzeugt am Ende etwas mehr Leistung. Es ist ein Yamaha, aber er kann außer Verstärkung auch nichts besser oder anders.

Würde heute meine Anlage abbrennen, mein Setup würde aus den Wiimp Klamotten erneuert bestehen. Das ist so sicher wie das Ahmen aus der Kirche. Aber ich habe das teure Zeugs von Eversolo zusätzlich eingekauft und das ist ja auch ok so.

Meine zukünftige Anlage würde aus Wiimp Amp Ultra besten und einem Paar ganz passablen Lautsprecher. Der Rest macht mein Raum sowieso (hatte erst gestern wieder hier einen Verkauf, die Leute kaufen hier alles) und etwas Know-how.

#1772

Beitrag von Bravado »

tf11972 hat geschrieben: Heute 18:28 Um es nochmal zu wiederholen: Class-D bedeutet nicht digital.
Ich wüsste auch nicht, dass ich das geschrieben hätte.
aaof hat geschrieben: Heute 18:35 Meine zukünftige Anlage würde aus Wiimp Amp Ultra besten und einem Paar ganz passablen Lautsprecher.
Weil's ja das Hobby ist, darf es schon ein bisschen mehr sein.
Und ich verspüre auch keinen Rechtfertigungsdruck, wenn ich auch mal weiter oben ins Regal greife ohne dass es eine rationale Begründung dafür gibt.

Ich hab den WIIM Amp Ultra auch, tolles Gerät.
Aber ich steh' eben auch auf die klassischen Hifi-Geräteabmessungen.

Unabhängig davon ist mein Gerätepark über die Jahre dennoch zusammengeschmolzen.
Das Defekte Yamaha Tape-Deck habe ich nicht mehr ersetzt (wofür auch - alle Cassetten die ich besitze sind digitalisiert).
Tuner ebenso, brauche ich an der HiFi-Anlage überhaupt nicht (mehr).
CD-Spieler: liegt quasi in Stasis (CD's werden direkt am PC gerippt und wandern aufs NAS)
Und auch mein supergeiler DAT-Recorder (ein unzerstörbares Teil von Pioneer) steht nur noch da rum.

Also ist mein Minimalsetup: Plattendreher, Phono-Pre, Vorstufe, Endstufe, PC (für Steaming vom NAS) und WIIM für Spotify und Co.
Und natürlich die 140er ... für die Ewigkeit (mindestens aber für 10 Jahre ... 8-) ... so lange hat es bei den letzten beiden Lautsprechern jeweils gedauert bis ... )
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#1773

Beitrag von Ernst_Reiter »

ich höre seit einem monat pure class A - hallelujah!
Räume: 58 m² bzw 12 m² Leichtbau extrem schallweich / 38 m² Dichtbetonkeller schallhart.
Elektronik: mehr als ausreichend, laststabil, siehe auch: https://av-wiki.de/was_ist_wichtig
Speakers: Nubert nuVero 140 goldbraun, Yamaha HS7 weiß + HS8S, Nubert nuVero 60 weiß.
Setting Abstände 4 m Wand, 1.2 m zu Seiten, stereo 3-eck: 240 x 160 x 160 cm, 5° auf Achse.

#1774

Beitrag von tf11972 »

@Bravado
Okay, falsch verstanden, mein Fehler :prost:

Bezüglich Gerätepark gehts mir ähnlich: Ich hatte mehrere DAT-Recorder, zuletzt ein Profi-Gerät von Tascam. Alle verkauft, inklusive Aufnahmen, die ich vorher aufs NAS kopiert hatte. Streamer und DAC durch ein Gerät von Eversolo ersetzt. An dem hängen nur noch CD-Player und Sat-Receiver (der nie benutzt wird). Von dort in den Emo-Vorverstärker und den Korsun als Endstufe. CDs stehen fast nur noch als Backup im Regal, meistens höre ich die gerippten.
Allerdings gönne ich mir noch ein zweites Setup für gelegentliches 4.1-Surround: Ein Cambridge Universalplayer am Marantz AVR, der die Fronts durch den Emo schleift.
Auch wenn ich schon irgendwie am dicken Chinesen hänge: Wenn dieser irgendwann die Segel streicht, kommt wahrscheinlich ein kleines Class-D-Kästchen vor die 170er, das genauso viel Leistung abgibt. Vorteil: Ich habe dann eine symmetrische Signalkette vom Eversolo bis zur Endstufe.
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Viele Grüße
Thomas

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