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Dirac Live Active Room Treatment (DLART) - nun auch als Plug-In für PC und MAC

Anpassung via digitaler Geräte wie DSP, z.B. DIRAC oder Software wie REW

Moderatoren: Moderation HiFi, Bereichsmod

Antworten

#1

Beitrag von pogo »

https://www.dirac.com/press/dirac-live-processor

Wer hat schon zugegriffen und kann berichten?

Unter Audirvāna kann man die Trial-Version (Plug-In) direkt einbinden. Die Co-Optimization funktioniert auch ohne Subwoofer. Das Modul Bass Control wird nur benötigt, wenn aktive Subwoofer zusätzlich eingebunden werden sollen.

Auch ist der Weg über ein virtuelles Audiokabel (z. B. VB-Audio Virtual Cable unter Windows oder BlackHole auf dem Mac) möglich.
NAD M33 + MDC HDM-2 / Bluesound HUB Erweiterung
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#2

Beitrag von Paffi »

Ich werde die PC Version von ART in der nächsten Zeit definitiv testen, USB-Mehrkanalinterface liegt schon im Warenkorb.
Für diesen Beitrag von Paffi bedankte sich:
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#3

Beitrag von Vittorino »

Ich warte in dem Zusammenhang (Mehrkanalentzerrung) schon sehr gespannt auf den Hang Loose Processor von Mitch Barnett. Wird wohl aber nicht günstig werden...

https://accuratesound.ca/hang-loose-processor/

#4

Beitrag von pogo »

Paffi hat geschrieben: 1. Jul 2026 10:07 Ich werde die PC Version von ART in der nächsten Zeit definitiv testen, USB-Mehrkanalinterface liegt schon im Warenkorb.
Welches Messmikrofon wirst du nutzen?
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#5

Beitrag von pogo »

Paffi hat geschrieben: Heute 17:09 Ich experimentiere aktuell auch mit ART und kann nur sagen, dass ich beeindruckt bin. Beim Thema Nachhall hätte ich mir jedoch mehr erwartet, an die Wirkung der Avaas kommt ART nicht ganz ran. In Kombination aber... Bei den Transienten bin ich mir noch nicht ganz schlüssig, da habe ich den Eindruck, dass es ohne Korrektur besser ist - aber alles noch so vorläufig.
Hast du mal die Avaas deaktiviert und entfernt?
Wichtig ist auch eine saubere Einmessung. Es sollte schon mindestens ein UMIK-2 sein. Ein UMIK-1 ist weniger zu empfehlen (Probleme sollten inzwischen bekannt sein).
Btw., welche Hardware verwendest du inkl. Treiber und Software?
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#6

Beitrag von Paffi »

ich habe die AVAAs für ART erstmal komplett deaktiviert. Aktuell habe ich eh nur zwei AVAAs hier, weil die anderen bei jemandem zur Ausleihe sind, der sehr begeistert ist und sie mir wohl abkauft. Hatte gehofft, dann ohne oder mit zwei AVAAs auszukommen, aber vermutlich werde ich wieder zwei dazukaufen... Meine 48Hz Mode bekommt ein AVAA alleine deutlich besser in den Griff als ART mit 4 Subs. Da ich genau weiß, an welcher Stelle diese Mode am besten zu behandeln ist und dort auch ein Sub hängt, hätte ich damit gerechnet, dass ART das erkennt und Gegenschall sendet. Macht es aber nicht so - der AVAA an der Stelle bringt deutlich mehr. Dennoch bringt ART insgesamt den Nachhall deutlich runter und die Phase sieht wunderschön aus. Meine asymmetrische Aufstellung im Raum handelt das Ding wirklich super, der Unterschied ist doch mehr als deutlich. Insbesondere die Bühne gewinnt sehr stark an Definition. Die Phantommitte wird regelrecht reingenagelt, im A-/B-Vergleich ist es schon sehr erstaunlich, wie die Stimme ohne Korrektur von Rechts in die Mitte gezogen wird. Bildhaft gesprochen, ist der Vergleich mit ART an und aus so wie ein Ohrpropfen, der verschwindet bzw. wieder reingesteckt wird.

Das Problem, dass eine Einmessung nur an einem definierten Platz gut funktioniert, hat ART jedoch auch - hier hatte ich auch mehr erhofft. Wenns am Hörplatz gut klingt, fliegen 2 Meter weiter fast die Ohren weg, weils so wummert. Das ist im Mehrfamilienhaus vermutlich nicht so optimal. Dieses alte "Einmessproblem" kann leider ART auch nicht beheben, weswegen auch hier AVAAs überlegen sind. Auch fällt mir bei ART in den Messungen ein doch deutliches Preringing auf, was auch in Messungen bei ASR schon zu sehen war. Über die klangliche Auswirkung bin ich mir im Unklaren. Zwischenfazit ist also, dass viele Probleme behoben werden, aber das auch seinen Preis hat. Die AVAAs macht es für mich aktuell zumindest (leider) nicht obsolet, vielmehr dürfte die Kombination (oder halt passive Absorption, wenn Platz ist) weiterhin das Mittel der Wahl sein.

Aktuell habe ich ein vernünftiges XLR Mikrofon samt Interface mit Phantomspeisung da, neben meinem Umik 1 das ich immer schon habe. Aber das Thema Mikrofon lassen wir mal außen vor, da scheiden sich die Geister stark und die einhellige Meinung in den meisten Foren ist, dass das UMIK 1 (für Raumkorrektur) reicht. Das sagen auch Leute mit einem Vielfachen mehr an Erfahrung als ich, z.B. Grobi; ich selbst hatte mal UMIK 1 und 2 miteinander verglichen, weil es mir keine Ruhe ließ und konnte in den Messungen auch im Zeitverhalten keinen Unterschied ausmachen - das UMIK 2 ging damals zurück. ART teste ich gerade mit Dirac Live Processor (Ver. 1.8.2) über den Laptop samt Mehrkanalinterface.
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#7

Beitrag von pogo »

Paffi hat geschrieben: Heute 17:43Da ich genau weiß, an welcher Stelle diese Mode am besten zu behandeln ist und dort auch ein Sub hängt, hätte ich damit gerechnet, dass ART das erkennt und Gegenschall sendet. Macht es aber nicht so - der AVAA an der Stelle bringt deutlich mehr.
Hast du die Subs vorentzerrt? Falls ja --> deaktivieren.
Hier könnten auch andere Supporteinstellungen oder Positionen der Subs weiterhelfen.
Paffi hat geschrieben: Heute 17:43 Meine asymmetrische Aufstellung im Raum handelt das Ding wirklich super, der Unterschied ist doch mehr als deutlich.
Von einer asymmetrischen Aufstellung profitiert ART.
Paffi hat geschrieben: Heute 17:43 die Bühne gewinnt sehr stark an Definition. Die Phantommitte wird regelrecht reingenagelt, im A-/B-Vergleich ist es schon sehr erstaunlich, wie die Stimme ohne Korrektur von Rechts in die Mitte gezogen wird.
Das bewirkt DLRC.
Paffi hat geschrieben: Heute 17:43Auch fällt mir bei ART in den Messungen ein doch deutliches Preringing auf, was auch in Messungen bei ASR schon zu sehen war.
Das können die von mir bereits beschriebenen Artefakte sein.
Paffi hat geschrieben: Heute 17:43die einhellige Meinung in den meisten Foren ist, dass das UMIK 1 (für Raumkorrektur) reicht.
Messungen des Mics sagen was anderes (Eigenrauschen von knapp 60dB(Z) im Tieftonbereich; Jittern, da das Clock-Signal abgeleitet wird; ...). Für eine Raumkorrektur mit REW+DSP kann das ausreichend sein, für Dirac Live und insbesondere ART ist das ein NOGO.
Da du ein anderes Mic verwendet hast, sollten diese Dinge bei dir keine Rolle spielen. Wichtig ist bei der Dirac Live Einmessung der Abstand von 30dB zum Eigenrauschen der Elektronik und Umgebungsnoise, sonst versucht der Algorithmus Fehler zu korrigieren, die gar nicht vom Lautsprecher/Raum stammen.
Paffi hat geschrieben: Heute 17:43ART teste ich gerade mit Dirac Live Processor (Ver. 1.8.2) über den Laptop samt Mehrkanalinterface.
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