[Frage] Anwendung Frequenzrechner

Allgemeine Diskussion zum Thema HiFi, auch Raumakustik

Moderator: Stefan.S

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#1

Beitrag 17. Jul 2021 11:38

Hallo an alle netten Menschen in diesem Forum,

ich bin hier Neuling auf dieser Seite und Anfänger (Laie) in Sachen Lautsprechertechnik, ich bin hier gelandet, da mich das Thema Aufbau und Funktion einer Frequenzweiche neuerdings sehr beschäftigt. Meine LS-Weiche möchte ich selber bauen, bzw. auch verändern können.

Ich habe zunächst eine grundsätzliche Frage zur Anwendung des Tools "Frequenzweichenrechner", bzw. auch zur Lesart von Tabellen zu diesem Thema:

Welche Impedanz eines Lautsprecherchassis wird bei der Berechnung der Bauteile von Hoch-Tiefpass vorgegeben, -ist es die auf dem Chassis angegebene Ohm-Zahl ,oder wird der mit einem Messgerät ermittelte Wert zu Grunde gelegt?

, vielen Dank für eure Antwort und Gruß in die Runde
Frank

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Klangart
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#2

Beitrag 17. Jul 2021 12:55

Hallo,

reale Frequenzweichen kann man nicht 'berechnen' und die Impedanz eines Lautsprechers ist über Frequenz nicht konstant ... bitte Google und SuFu in den entsprechenden Foren nutzen und auch mal ein Buch kaufen, das macht Kluch, dann hast du erst lange Jahre Beschäftigungsmaterial ...

;) Klangart


Simon
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#3

Beitrag 18. Jul 2021 19:38

Eine Frequenzweiche lässt sich sehr wohl berechnen. Nur braucht man dafür den Impedanz-Verlauf des Lautsprechers. Dann kann man dann mit einem Simulationstool berechnen bzw. Simulieren.

Mit Ahnung von Filtern und den realen Ausprägungen von L, R und C kann man sehr gute Ergebnisse erzielen. Ohne geeignetes Messsystem wird das aber nichts. Die Impedanz wird vom Gehäuse beeinflusst weswegen die immer gemessen werden muss und nicht einfach aus dem Netz übernommen werden kann. Die ist auch nicht über die Frequenz linear.

Wenn du Zeit, Lust und Geld rein stecken möchtest, ist das möglich. Dabei wirst du auch sehr viel lernen :)

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Jobsti
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#4

Beitrag 20. Jul 2021 12:39

Der Rechner ist dazu da sich ranzutasten, nicht um fertige Frequenzweichen zu entwickeln.
Dennoch ist es besser einen Rechner zu nutzen, als garnix ;)

Am besten ist wenn man sich nach der Impedanz bei der jeweils gewünschten Trennfrequenz richtet,
bei vielen Datenblättern kann man die Impedanz grob ablesen, diese sollte man dann eintragen.
Mit freundlichen Grüßen
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#5

Beitrag 20. Jul 2021 14:57

Vielen Dank für eure Nachrichten,
ich kann mir von der Komplexität des Themas inzwischen deutlich mehr vorstellen, ich bin durchaus bereit viel Zeit und Muße zu investieren und freue mich sogar sehr darauf, nach vielen Jahren des Hobbys (bin56J) auch das Thema Weichenbau anzugehen, -die richtige Herangehensweise, wäre mir wichtig, da ich nicht in der Lage bin, im Netz "Wissen" von "Bullshit" zu unterscheiden, , habe mir gerade das Buch "Lautsprecher-Handbuch" von Berndt Stark bestellt und werde mich damit beschäftigen,
Gruß in die Runde,
Frank


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#6

Beitrag 20. Jul 2021 22:32

Hi Frank,

ich kann dir diesen Kanal empfehlen von deinem Namensvetter: Youtube Link

Schau rein und du wirst viel lernen.

Grüße

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#7

Beitrag 20. Jul 2021 23:28

Das Buch von Bernd Stark ist für den Einstieg super, danach empfehle ich Vance Dickasson, danach Joe D'Appolito.
In keiner der Bücher erfährst du aber "direkt" was über Frequenzweichen, das macht aber nix ;)

Wenn du Frequenzweichen entwickeln willst, solltest du dich darauf einstellen, dir Messtechnik anzuschaffen und lernen damit umzugehen.
Aber keine Angst, man kann hier auch wirklich sehr günstig einsteigen.

Der Kanal vom Frank ist nett, kann man schauen, aber nicht alles ist 100% korrekt, da haben sich schon einige Fehlerchens eingeschlichen ;-)
(Was genau weiß ich nicht mehr, haben wir mal in der FB Gruppe besprochen meine ich)
Mit freundlichen Grüßen
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