[HowTo] Schnelleinstieg Lautsprecherbau - Anfängerguide

Diskussion über Chassis, Hörner, Gehäusearten, Weichenteile, Verkabelung und deren Reparatur

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#1

Beitrag 23. Mai 2013 02:09

Grüßt euch,

bin durch LSBauerfreak gerade auf die Idee gekommen, mal eine ganz flotte Einführung für alle Einsteiger zu tippseln.


Material/Holz:
Es kommt drauf an was genau ihr bauen wollt, was ihr als Finish nutzt und wo die Kisten eingesetzt werden,
aber auch vom Preis her sollte ma schauen was man bekommt, bzw. teures Holz für die Billige Kiste wär ja auch unsinnig.

Gerade im PA-Bereich (Auch Gartenhütte, Garage etc.) sollte man Holz nehmen was wasserfest, bzw. wasserfest verleimt ist,
ansonsten quillt der Kram irgendwann auf.

Es sollte auch auf die Oberfläche geachtet werden, hier kann man oft zwischen A, B und C wählen, wobei A der Besten, C der gröbsten Oberfläche entspricht.
B/C reicht uns locker aus, wobei oft auch C/C möglich ist. Bei schicken HiFi Kisten, welche nur gebeizt werden, sollte man dann aber A nutzen.

Welche Stärke man nimmt, kommt auch ganz auf die Kiste drauf an.
Ich selbst nutze ab 8" Kisten durchweg 15-16mm Material, wird die Box größer (z.B. 18-21" Bass) bringe ich entsprechend genügend Verstrebungen mit an,
was oft leichter wird, als die Kiste aus dickerem Material zu bauen.
Kleine Kisten (4-8") kann man auch gerne aus 9-12mm Material bauen.
MUSS die Kiste schwer werden (Car/HiFi Bass), kommt entsprechend schweres und Dickes Material zum Einsatz, oder Doppelwand, evtl. sogar mit Sandfüllung.

Spanplatte - Für Prototypen, kleine HiFi-Boxen oder ganz günstige ULB Kisten. PA eher nicht, ist nicht stabil, bricht und franzelt aus, auch net wasserfest.
Bei Stoßkanten auch doof zu lackieren, wenn dann alles auf Gehrung sägen oder mit Filz überziehen.
Im Hifi Bereich kann hier auch furniert werden. Jedoch sollte hier gut verstrebt werden, da Span recht viel mitschwingt, oder eben kleine Kisten.

OSB - Ist idR. wasserfest verleimt, nicht ganz so stabil (also 1-2 Streben mehr in die Kiste) und leicht wie Multiplex und hat eine grobe und raue Oberfläche.
Sollte man eher nutzen, wenn Kisten mit Filz überzogen werden, oder einem die Optik gefallen sollte.

MDF - Schön dicht, schön schwer, gut zu verarbeiten, eigentlich perfekt für den Lautsprecherbau. Dafür aber nicht wasserfest und bei Stößen bricht,
danach franzelt der Kram ganz dolle aus, vor allem an Ecken.
Wird gerne für Installationskisten verwendet oder für HiFi. Bei HiFi muss idR. vor dem Lackieren aber Füller genutzt werden, Warnex kann man aber direkt auftragen.

HDF - Ähnlich wie MDF, allerdings noch "härter", schwerer und dichter. Gibt's net in allen stärken, is super schwer und schrecklich zum Verarbeiten. Wenn, dann für HiFi Kram.

Tischlerplatte (3-Schichtplatte) - Gut zu verarbeiten, oft wasserfest verleimt (nachfragen) und sehr leicht. Allerdings auch recht weich, somit dellt und drückt sich die Platte gerne ein,
das heißt schnell Kratzer, Löcher und Beulen drauf.

Sperrholz (Pappel, Lauan etc.) - Ähnlich der Tischlerplatte, ist aber etwas steifer, da mehrere Schichten. Nutze ich gerne, wenn's richtig leicht,
aber net so super robust werden muss (z.B. Musikerboxen). Will auch 1 2 Streben mehr als z.B. bei mpx.

Biege-Sperrholz - Nutzt man, wenn die Kiste eine tolle/runde Form bekommen sollen, wird sehr gerne bei HiFi verwendet, idR. mehrere Schichten aufeinander.

Multiplex - Eigentlich der Standard im (PA-)Lautsprecherbau. Recht leicht, wasserfest und stabil, dafür oft net ganz so günstig.
Für Pa-Kisten im Roadeinsatz auf alle Fälle MPX benutzen, aber auch bei HiFi toll, da man es direkt beizen oder klar-lackieren kann, schaut toll aus.


Leim:
Hier tut's eigentlich jeglicher Holzleim, je nachdem wie und für was man die Kiste ausführt, kann/sollte man aber wasserfesten nutzen.
Ich selbst nutzt immer Ponal Express, welcher schneller trocknet als der normale Ponal Weißleim.
Vorteil an Ponal ist, dass er im Gegensatz zu anderen Holzleimen keinen bis kaum Anpressdruck benötigt!

Richtig professionell nutzt man dann PU-Leim, wer's einig hat, PU-Express.
Das Zeug bekommt man wirklich nie mehr ab, ist auch Wasserfest.


Werkzeuge: (Wichtigkeit von oben nach unten)
Bohrmaschine/Akkuschrauber - Is klar, Löcher bohren, Schrauben rein drehen oder mit dem Forstnerbohrer fräsen.
Stichsäge - Chassis-Ausschnitte, Verstrebungen, Griffe, Flansch, Platten passen sägen usw. (Fällt weg, wenn man CNC Bausätze kauft)
Bandschleifer - Benötige ich hinterher fast immer, so absolut 100% wird alles selten, zudem macht's auch fein den Schmutz und überschüssigen Leim vor dem Lackieren ab. (ich nutz oft 80er Körnung). Alternative: Schleifpapier, is aber mühselig. (Schwing- oder Rund-schleifer geht ebenfalls, aber is nerviger)
Lammfellrolle und Pinsel zum Lackieren
Oberfräse - Wer genaue Ausschnitte für seine Chassis (samt Fräszirkel), Anschlüsse, Griffe, Flansch & Anbauteile machen will, kommt um das Gerät nicht drumherum.
Ausschnitte abrunden ist auch einfacher & genauer, geht ohne Oberfräse aber auch mit dem Bandschleifer, Feile und Schleifpapier.
Kreissäge - Hand oder Tauchkreissäge als Minimum, falls man sich die Zuschnitte selbst macht. Lässt man sich diese machen,
oder traut sich an die Stichsäge (gibt ja auch welche mit Schienen), benötigt man keine.
Feile und oder Schleifpapier - benötigt man immermal, gerade nach Chassis-Ausschnitten.
Stechbeitel - Benötigt man ebenfalls öfters, getrockneter Leim, Überstände oder sonst was.
Cuttermesser - Darf natürlich nicht fehlen, hat aber auch jeder ;)
Tacker - Benötigt man zum Noppenschaum oder Sonofil anbringen, aber auch zum Einschlagmuttern fixieren geeignet.
Kompressor & UnterbodenSchutz-Pistole, samt Druckminderer - Wer gescheite und grobe Struktur will, trägt diese hiermit auf. Alternativ per ganz grober Lammfellrolle.
Kleinram wie Schraubendreher, Hammer usw. hat eh jeder parat

Je nachdem wie man seine Kiste baut und wie viel man selbst macht, muss man entscheiden was man alles im Genauen benötigt.


Aufbau:

Für den Zusammenbau gibt's verschiedene Techniken:
• Stumpf aufeinander leimen und warten bis es getrocknet ist, evtl noch samt Schraubzwingen oder Spanngurten.
Problem wenn man Klemmt: Es verrutscht gerne. Diese Methode reicht für HiFi-Kisten eigentlich völlig aus.

• Dübel oder Lamellos benutzen funktioniert sehr gut, aber auch hier sollte man Spannen oder Zwingen, vor allem bei PU-Leim

• Zusammenleimen und direkt Spax rein drehen. So mache ich das bei PA- Kisten, oder Boxen welche lackiert werden immer.
Vorteil: Man muss nichts Klemmen (Außer Außenwände einer Trapez-oder MuFu-Box zu Anfangs) und nicht warten bis der Leim getrocknet ist,
Nachteil: Dafür müssen die Schrauben hinterher verspachtelt werden.
Ich nutze dazu immer 3x25er Spax, diese versenken sich schön selbst, das Holz platzt nicht auf (auch 18mm MDF nicht), also kein Vorbohren oder vorheriges Senken.
Als Spachtelmasse empfehle ich 2 Komponentigen GFK Spachtel aus dem KFZ Bereich, der wird bock hart und ist sehr schnell trocken,
allerdings darf man damit nicht großflächig spachteln, da Warnex darauf schlecht hält. (Finger weg von MDF Spachtelmasse, außer für kleine Kratzer oder sowas)


Tipp vom Floh: (Sehr sinnvoll, falls man nahe einer Kante oder Rand kommt, wo noch gefräst oder geschliffen werden muss und die Schraube stören könnte)

Als fauler Mensch kann ich empfehlen die Einzelteile während des Bauens aneinander zu Spaxen.
So entfällt außerdem die Verwendung von Schraubzwingen, der Druck zum Verleimen kommt von den Spax.
Nach dem trocknen kommen die Spax wieder raus, die Löcher werden auf 6mm aufgebohrt und mit Runddübeln verschlossen.
Ich lasse diese immer 3 oder 4mm überstehen und schleife diese dann Plan.
Damit entfällt das Spachteln der Löcher der Schrauben.


Zusammenbau:
Ich gehe hier mal von meiner Seite aus, jeder geht das etwas anders an und hat seine eigenen Tricks und Vorgehensweisen.

• Platte vermessen, groben Zuschnittsplan machen
• Zuschnitte sägen und nachmessen, danach Beschriften (bei MuFu oder Trapez-Tops würde ich die Deckplatten noch eckig lassen)
• Chassis, Griffe, Füße, Anbauteile aufzeichnen und diese aussägen/fräsen (Anschlussplatte net vergessen)
• Löcher Bohren (Chassis, Griffe, etc.)
• Ausschnitte grob abschleifen per Hand
• Griffe usw. per Oberfräse abrunden
• Evtl. Griffkästen selbst bauen
• Jetzt schon von Innen Warnex (bei den Griffen, Ports...) anbringen, ebenfalls die Griffkästen lackieren.
• Hat man eine Doppelte Schallwand, dann diese jetzt aufeinander leimen und alle Einschlagmuttern der Box anbringen (Tipp: zusätzlich drüber-Tackern)
• Alle Platten korrekt nebeneinander legen, mit der Innenseite auf den Tisch, Klebeband rüber ziehen, umdrehen, Leim auf die Gehrungen
• Nun alles zusammenklappen, Schallwand dran, Spanngurt drum und feste anziehen.
• Die Box nun auf die Bodenplatte stellen, die MuFu-Form kann man jetzt schon darauf anzeichnen, danach direkt aussägen (Selbiges mit der Deckplatte)
• Versteifungsplatten (z.B. für den Flansch) und Terminal anbringen. (Leim + Spax)
• je nachdem ob man Versteifungen in der Box hat, sollte man diese jetzt anbringen, je nach Box & Versteifungsart eben.
• Deckplatten ankleben und direkt Spax durch, in jede der Wände 2 Stk.
• Nun kann man auch die Bassreflexports anbringen.
• Gitterstreben anbringen. (Aufleimen sollte reichen, ansonsten 1-2 Spax)
• Kaffee machen und warten bis alles gut angetrocknet ist (kann man auch mit nachfolgendem Punkt tauschen)
• Nun wird gespachtelt
• Nachdem alles getrocknet ist, schnappen wir uns den Bandschleifer und schleifen die Komplette Kisten einmal ab
• Oberfräse schnappen und die Kanten außen abrunden (je nachdem wie gut das wird, evtl. nochma per Hand schnell drüber schleifen)
• Nun geht's an's Lackieren, Warnex und Rolle schnappen und richtig fett und grob die Kiste Rollen
• Bei ca 20°C kann man bereits nach 5 Minuten die nächste Schicht rollen
• Ca. 10-20 Minuten Warten und die Struktur spritzen, Abstand so 20-50cm, je nach Pistole 2-3 Bar. (Nicht verdünnen!)
• Wer die Struktur mit der Rolle machen will, sollte eher 20-25 Minuten antrocknen lassen
• Nach ca 40-60 Minuten kann man Bereits seine Gummifüße anbringen, danach Noppenschaum rein tackern, Anbauteile, Terminal, Weiche rein, Chassis anklemmen & rein.
• Hat man es zwischendurch noch net gemacht, dann jetzt Frontschaum zurecht schneiden, auf's Gitter Kleben. Auf die Gitterstreben dann noch eine Lage Dichtband, dann Gitter anschrauben.

Bei Bässen fällt das ähnlich, aber bissel einfacher aus, hier braucht's keinen Spanngurt, alles direkt aufeinander leimen und Spax durch.
Nutzt man Dübel statt Spax, mus man zwischendurch noch bissel warten und immer schön zusammenspannen, gerade auf Gehrung sollte man sich Zeit nehmen und genau arbeiten.

Zum bessere Verständnis einiger Punkte, hier eine Bilderanleitung für den Zusammenbau eines CNC Gehäuses,
welches an den Deckplatten genutet ist (genauer Zusammenau und es verrutscht nix)

Tipps & Tricks:

Einschlagmuttern von hinten mit 1-2 Tackernadeln antackern, so fällt die Einschlagmutter net gleich raus, wenn man mal feste drückt oder sich was verkeilt.
• Den Noppenschaum innen anzukleben ist Kleber- und Geldverschwendung, hier reicht einfaches Antackern. In der Box sieht's eh keiner, also ruhig auchma Reste Verbauen.
• "Nahe" des Portes, sollte man den Noppenschaum weg lassen, vor allem in dem Port. An die Schallwand selbst muss ebenfalls kein Noppenschaum.
• Auf Gitterstreben immer Dichtband anbringen, das verhindert Klappern. Ebenfalls kann man leicht und ganz dünn Vorbohren, muss aber net sein.
Terminal Platten (für NL4MPR) selbst machen schaut schick aus und kostet nix. Hier schnappt man sich nen schmalen Forstner für das kleine Loch, lässt aber noch 2-3mm Material stehen,
hier Bohrt man nun sein Loch für den Fräszirkel und fräst den Außendurchmesser. Danach den Forstner wieder in das kleine Loch setzen und fertig durch-Bohren.
• Hat man keine Oberfräse zur Hand, muss aber die Chassis versenken, macht man in die hintere Schallwand (Doppelte Schallwand vorausgesetzt) den Bafflecut, in die Vordere
dann den Außendurchmesser. Unter den Chassis benutzt man dann einfach Pappe oder mehere lagen Dichtband (oder gewebeband etc.) um auf korrekte Höhe zu kommen (muss idR. ja immer bündig werden)
Griffe selbst bauen spart ebenfalls Geld, Griffkästen ebenso. Wer allerdings viele Kisten baut, wird tierisch genervt sein vom Griffkästen bauen, hierfür gibt's dann extra Hauben von mir.
Wer aber plant, dass er Kisten mit Spanngurten Fixieren will, der sollte Marshall-Griffe verbauen, diese sind wesentlich stabiler als ein Steg aus Holz!
(Alternativ Spanngurt mit Haken nehmen, dann geht auch Butterfly)
• Verschiedene Anbauteile wie den Neigeflansch kann man auch mit ruhigem Händchen freihand ausfräsen und muss sich net extra eine Schablone bauen.
Anbauteil einfach auflegen (meißt falschrum) und Außendurchmesser aufzeichnen, nachmessen ent vergessen.
Scharfen, neuen Fräser nehmen, Oberfräse auf Vollgas und los gehts, schön langsam!
Wichtig: Unter alle Anbauteile Dichtband drunter machen, nicht nur unter Chassis und Horn. (manche Chassis haben schon Dichtband. Wenn dieses nur aus Papier besteht: Dichtband nutzen!)
• Speakons, Marshalls, Gitter, Gummifüße kann man ruhig mit gescheiten Holzschrauben anbringen, Einschlagmuttern braucht's idR. nur bei Chassis, Horn, Flansch (evtl. Rollen) und Flugteilen.
• Überlegt euch ob Gummi oder Kunststoff-Füße, beide haben Vor • und Nachteile. Ich tendiere normal zu Gummifüßen (Nutzen sich schneller ab, dafür rutscht nix)
• Denkt genau darüber nach, ob ihr wirklich Rollen an den Bässen wollt, oft ist man mit einem Rollbrett besser bedient (1 Rollbrett kann 2-4 Bässe fahren samt anderem Material und benötigt weniger Transportspace)
• Als Frontschaum nehme ich selbst gerne 10-12mm starken grobporigen (30-40ppi) für Bässe, für Tops 5mm Feinporigen (20ppi)
Gitter hinlegen, Sprühkleber drüber, kurz antrocknen lassen, Gitter nehmen, rumdrehen und auf den Schaum pressen, am besten jetzt großflächig noch was schweres drauflegen.
• Fräsungen für Gummifüße und Stapelfräsungen sollten 4mm tief werden, Füße dann 10mm starke nutzen, so hat man bei Stacken noch etwas Spiel und verhindert aufeinander-Reiben oder Klappern.
Stapelfräsungen immer bissel größer als die Gummifüße machen, ebenso nehme ich für diese immer Standard nen Abstand von 6cm von Außenkante bis zur Mitte Fuß (Vor allem bei Bässen)
• Ich selbst nutze für fast alles eigentlich immer 38x10mm Füße und mache Stapel- wie auch Fuß-Fräsungen genau 40mm per Forstner.

Der Vollständigkeit-halber noch Anmerkungen zum Flansch:
Bässe sollten immer Flansche mit M20 Gewinde bekommen! Beides 36mm Flansch ist wackelig und klapprig.
In Bässen macht's Sinn (auch in größeren Tops) das Material zu verstärken, als unter den Flansch einfach nochmal eine Holzplatte, dass man 30mm Material darunter hat.
Nehmt den Mehrpreis und Aufwand in Kauf und verbaut in Tops direkt Neigeflansche (z.B. Adam Hall oder Red Audio), somit könnt ihr problemfrei die Tops neigen und
benötigt nicht extra Neigeadapter.


Tipps zum Warnex lackieren:

• Warnex niemals verdünnen, wenn dann eher offen stehen lassen, damit's noch dicker wird. Wer das Zeug spritzen will, nutzt eine Pistole mit 3-4mm Düse.
• Man kann vor dem eigentlichen Lackieren die Kiste 1-2x mit sehr verdünntem Warnex vorlackieren, dieses erst komplett antrocknen lassen, platzt lack ab, schaut nicht direkt das helle Holz raus.
• Noch bessere Ergebnisse bekommt man, wenn man die Kiste vorher schwarz beizt, kostet aber mehr Aufwand, dafür dürfen die Kratzer auch tiefer werden, bis helles Holz heraus scheint.
• Warnex hält schlecht auf Spachtelmasse, somit vermeiden großflächig zu spachteln, somit immer gescheit Schleifen vordem Lackieren, lieber bissel zu viel als zu wenig.



Kurzfassung:
Keine Angst zwecks dem vielen Text, Lautsprecherbau kann jeder Anfänger!

Holz vom Baumarkt zuschneiden lassen, (Fällt beim CNC Gehäuse weg)
per Stichsäge Chassis ausschneiden, (Fällt beim CNC Gehäuse weg)
Box zusammenleimen (Schrauben),
(Spachteln), schleifen, finishen (z.B. Lack. Warnex kann jeder verarbeiten und verzeiht auch sehr viele Fehler)
fertige Frequenzweiche reinschrauben und alle Leitungen anstecken,
Chassis anschrauben.
Fertig ;)



Das war's erstma mit dem Anfängerguide.
Wem nochwas einfällt, als her damit ;)

Sobald hier noch bissel was zusammengetragen wurde, stell ich den Artikel auf die Homepage.
Mit freundlichen Grüßen
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Ernst
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#2

Beitrag 23. Mai 2013 11:23

Sowas habe ich auch schonmal geschrieben, siehe Hier:
http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?f=27&t=69736

Habe es auch hier gepostet, kann aber die Suche gerade nicht verwenden:
Die Suche steht dir derzeit leider nicht zur Verfügung. Bitte versuche es in ein paar Minuten erneut.

//Google sei dank, Habs gefunden:

http://lautsprecherforum.eu/viewtopic.p ... 99&p=32585

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#3

Beitrag 23. Mai 2013 15:40

Oh, noch garnet gesehen....

Von Nailguns halte ich übrigens wenig, schon Kisten hier gehabt, welche genagelt, eher getackert sind (macht Nexo z.B.),
welche nach paar Jahren auf gingen, was richtig nervt.
Zudem hat man das Problem, falls doch während dem bau wiedermal was ab muss, dreht man die Spax raus, mit Nagel/Klammer muss man rum-klopfen.
Dafür geht's beim Bau halt flotter ;)
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#4

Beitrag 24. Mai 2013 13:16

Gerade zum Fixierschießen vor dem Schrauben von komplexeren Strukturen sind die Nailguns sehr Praktisch. Ohne neigen die Hölzer dabei immer zum verrutschen finde ich.

Noch eine Sache zum Warnex:
Wenn ich nicht möchte das nach jedem stoß bei dem etwas abbröselt und man das blanke Holz sieht, Streiche ich 1-2 mal mit Verdünntem Warnex vor und lasse es leicht antrocknen. So bleibt immer noch etwas Restschwarz da wenn etwas absplittert
Zuletzt geändert von Ernst am 24. Mai 2013 13:23, insgesamt 1-mal geändert.


djnaydayfd
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#5

Beitrag 24. Mai 2013 13:21

duo düpler oder lamellofräße wäre da wohl praktischer zum fizieren


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#6

Beitrag 24. Mai 2013 13:25

Naja, nailgun geht einfach super schnell und ist einfach einfacher/billiger. Dübler ist immer nen kleiner akt.

@Jobst:
Was hälst du davon die Posts zusammenzuführen?


djnaydayfd
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#7

Beitrag 24. Mai 2013 13:32

dübbeln wäre professioneller.. und genauer.. wobei lamello fräßer auch mal nen bischen mehr luft nach rechts und links abkann das man die platten besser bündig rücken kann..
bei dübbel haste kein spielraum aber dafür verklemmen sich die platten besser...


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#8

Beitrag 24. Mai 2013 13:48

Wenn du Leimst, sind Dübel/Nägel/Lamellos immer nur zum Fixieren solange der Leim noch nicht Trocken ist da. Eine gut geleimte Verbindung mit Dübeln ist weniger Stabil als eine ohne. Professioneller ist da nichts... Alles nur eine Sache der Verarbeitung und des aufwandes. Und da gewinnen bei mir ganz klar die Stauchkopfnägel. Nur um die Platten gegen verrutschen/Abheben zu sichern bevor man sie verschraubt wären Dübel oder Lamellos absoluter overkill.


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#9

Beitrag 24. Mai 2013 13:57

wer erzählt den sowas? dann würde ja kein schreiner dübel mehr nehmen ... die dübel machen die stabilität glaub mir ich habs ja gelernt... und d bei einer mpx platte nur die hälfte der fläche gut und die andere hälfte ok verleimt da hirnholz sich schlechter verleimt..

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_Floh_
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#10

Beitrag 24. Mai 2013 14:15

Im Möbelbau erfreuen sich Flachdübel aus einem Grund weit abseits der Stabilität großer Beliebtheit.
So lassen sich Einzelteile ohne an der Oberfläche Sichtbare Anzeichen untereinander fixieren.
Wer würde auch gerne Spax oder Nägel an der Oberfläche eines schönen Eichenschrankes sehen.

Beim Boxenbau ist es dagegen vollkommend egal, ob mit Flachdübeln, Runddübeln, Nägeln, Spax oder nur mit Zwingen fixiert wird.
Die Oberfläche muss sowieso gespachtelt werden, da immer kleine Fehler im Holz vorhanden sind (ausser es baut jemand mit AA/AA).
Beim MPX löst sich bei auf Stoß aneinander gesetzten Platten sowieso immer zuerst die oberste Schicht des Sperrholzes.
Ebenso wie bei vielen anderen Arten von Holz gibt hier zuerst das Holz auf, nicht die geleimte Verbindung.
Der Einfluss der gewählten Verbindungsart ist da dann relativ egal, so lange eine sauber geleimte Verbindung entsteht.
Das habe ich mittlerweile alles persönlich durchprobiert und der Einfluss ist tatsächlich marginal.
Lamellos, Spax oder auch Runddübel brechen sobald die Deckschicht des MPX abgerissen ist, einfach aus dem Holz aus.
Etwas mehr Stabilität gegenüber nur geleimten oder genagelten Verbindungen ist da, aber nicht viel.
Das A und O für die Stabilität bleibt eine ordentliche Leimverbindung, und die entsteht durch Anpressdruck!

Als fauler Mensch kann ich empfehlen die Einzelteile während des Bauens aneinander zu Spaxen.
So entfällt außerdem die Verwendung von Schraubzwingen, der Druck zum Verleimen kommt von den Spax.
Nach dem trocknen kommen die Spax wieder raus, die Löcher werden auf 6mm aufgebohrt und mit Runddübeln verschlossen.
Ich lasse diese immer 3 oder 4mm überstehen und schleife diese dann Plan.
Damit entfällt das Spachteln der Löcher der Schrauben.
Vom Zeitaufwand her nimmt sich das zum Mehraufand beim Spachteln wenig.

Bei auf Gehrung aneinander gesetzten Platten sieht das etwas anders aus.
Ich kann jedoch nur davon abraten, reckteckige Gehäuse dennoch auf Gehrung zu bauen.
Das ist zwar schön, erfordert aber große Präzision, sonst passt es hinten und vorne nicht.
MfG Flo

„Ein Hammer hält alles für einen Nagel.“


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#11

Beitrag 24. Mai 2013 14:45

_Floh_ hat geschrieben:Im Möbelbau rfreuen sich Flachdübel aus einem Grund weit abseits der Stabilität großer Beliebtheit.
So lassen sich Einzelteile ohne an der Oberfläche Sichtbare Anzeichen untereinander fixieren.
Wer würde auch gerne Spax oder Nägel an der Oberfläche eines schönen Eichenschrankes sehen.

Bei auf Gehrung aneinander gesetzten Platten sieht das etwas anders aus.
Ich kann jedoch nur davon abraten, reckteckige Gehäuse dennoch auf Gehrung zu bauen.bei einer gehrung
Das ist zwar schön, erfordert aber große Präzision, sonst passt es hinten und vorne nicht.
darum gehts mir ja wenn ich ne spax dort ansetz also winkel über 90 ° sind flachdübel bzw rundübel eine sehr große hilfe so kann das holz net verutschen....und wer will schon mit einer hand die gehrung zusammenhalten und mit der anderen hand schießen... nägel haben auch manchmal den drang in finggerrichtung zu schießen .. :-D
mit flachdübel legst die teile hin machst nen strich hin wo de fräßt und ab gehts..

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#12

Beitrag 24. Mai 2013 16:08

Ich habe das auch schon oft und überall gelesen, dass die geleimte Stelle nicht aufgibt,
habe es selbst aber auch schon ganz anders gesehen, jedenfalls bei Stoßkanten.


Der Warnex-Tipp nehme ich auf von Ernst, füge meinen aber auch noch hinzu (vorher schwarz beizen)
Post's zusammenführen könnte irgendwie unübersichtlich werden denke ich.

@Floh
Habe dein Tipp mal aufgenommen.
Auch wenn er bei meiner Arbeitsweise länger dauert, als zu Spachteln.
Ist auf alle Fälle sehr praktisch, wenn man nahe an den Rand kommt und dort Fräsen will.

Anpressdruck benötigt Ponal fast garnicht, ob du die Platten nur aufeinander legst, oder zusammenpresst macht fast keinen Unterschied.
Da gibt's ne tolle Ponal PDF zu, aber kann man auch selbst rausfinden, vor allem bei Bau von HiFi Kisten, der Fraß hält wirklich genauso gut.
Ich kann jedoch nur davon abraten, reckteckige Gehäuse dennoch auf Gehrung zu bauen.
Das ist zwar schön, erfordert aber große Präzision, sonst passt es hinten und vorne nicht.
Wenn die Gehrungen wirklich genau sind, ist das absolut kein Problem, Spanngurt drum und das Zeug rutscht immer genau passend zusammen,
erfordert halt genaue Gerhungen. Wobei man auch bei Ungenauen meiner Erfahrung nach noch problemlos rumrücken kann solange man Spanngurte nutzt,
bei Zwingen schaut das ganz anders aus ;)
Vorteil: Größere Leimfläche.

@djnaydayfd
Strich bei Flachdübel, also Lamellos?
Braucht's doch garnet, an der Fräste stellste den Abstand ein, dann is der überall identisch, geht ruckzuck. (mach's nur net gerne)
Lamellos haben den Vorteil der größeren Fläche im Gegensatz zu Runddübel, wird in der Praxis aber wenig aus machen, jedenfalls bei unseren Kisten.

Jau von Nägel bin ich ebenfalls kein Fan, da sind Dübel jeglicher Art im Vorteil, zumal sie auch mit verleimt werden, Nägel nicht.
Mit freundlichen Grüßen
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#13

Beitrag 24. Mai 2013 17:00

ja ich denk da n die flachdübel in der mitte da hste kein anschlag... ich halte auch sehr viel von gurten so macht nen tischler das auch in der praxis...

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hitower78
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Beitrag 28. Sep 2013 08:56

Hi
Ich muss Danke sagen für die Tipps! Manches ist logisch, man denkt dran, aber wenn man baut vergißt man es oder kommt nicht drauf!

Aktuell lackier ich MDF. An der Fräskante super, da hab ich nur die Kanten mit verdünntem Warnex vorgestrichen (ebenso die Fräsauschnitte, da es dann weniger aufträgt), aber es ist schon wahnsinn wie sehr es dann doch wieder "Quellt" und sich die Fasern aufstellen. Was ist gerade da von MDF Grundierung (in irgendeiner Form) zu halten?
Mich ärgert auch die Kante zwischen Frontplatte und Seitenplatte. Die Kante war vorm Lackieren arschglatt (Schleiferkorn P>200), aber dennoch sieht man diese Kante wie ein Strich. Ich hab nun erstmal dick Warnex draufgemacht und warte mal das Ergebnis nachm Abschleifen ab. Da es Warnex weiß ist sieht man es, bei Schwarz wäre mir das Egal...
Was da evtl geht: Lackspachtel. Habs noch nicht probiert, aber ich denke das könnte gehen. Gibt es auch in Weiß ;-)

Gruß
Daniel
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#15

Beitrag 28. Sep 2013 10:08

Da musst du schauen, Warnex hält sehr ungerne auf Spachtel, und Spachtel teilweise sehr ungern auf MDF. Aber das mit den Kanten ist ein Grund, warum ich mittlerweile nur noch MPX verbaue...


Mark Halbedel
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#16

Beitrag 28. Sep 2013 17:01

hitower78 hat geschrieben: Was ist gerade da von MDF Grundierung (in irgendeiner Form) zu halten?


Gruß
Daniel
Das Produkt der Wahl heißt "Sperrgrund", dann muß man nicht ins Unendliche grundieren.

Gruss, Mark

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#17

Beitrag 28. Sep 2013 17:10

Wird auch manchmal auch einfach "Füller" genannt, auch wenn's net 100% korrekt ist ;-)
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#18

Beitrag 29. Sep 2013 13:42

Hi
Danke! Hatte mir das schon in die RIchtung gedacht... Mal sehen was ich mir genau kaufe. Es reicht ja eigendlich die Kanten damit zu machen, dann reicht ja nen Liter ewig...
Ich meine ich hab mal im PA Forum noch von einem anderen Zeugs gelesen, welches sogar noch MPX Kanten verstärken kann...

Gruß
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#19

Beitrag 29. Sep 2013 14:02

Also ich knapp auf MDF ja problemlos Warnex drauf, ohne Füllgrund ;)
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#20

Beitrag 20. Nov 2013 15:24

Hi
War eben im Baumarkt: Einschlagmuttern M6... sind aus...
Also online bestellen: Kann ich nur empfehlen, da ich nur ein Bruchteil zahle (ich müsste nur wegen 6 Muttern nochmal 4km los...)

Warnex lässt sich schon gut abschleifen, aber man brauch schon einiges an Papier (oder mein günstiges sitz zuschnelll zu)
Teste aber auchmal Lackspachtel (weiß) und Holzspachtel (weiß)...

Gruß
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#21

Beitrag 20. Nov 2013 15:39

..........
Zuletzt geändert von Fio am 9. Jun 2015 14:36, insgesamt 1-mal geändert.

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#22

Beitrag 21. Nov 2013 18:49

Richtig, ich arbeite hier immer mit 80er oder 60er.
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#23

Beitrag 24. Mär 2014 23:08

@Jobsti

Was hast Du eigentlich für eine CNC Maschine?

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#24

Beitrag 24. Mär 2014 23:22

Ich garkeine, aber mein Schreiner...
Welche müsst ich m,al schauen.
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#25

Beitrag 25. Mär 2014 22:30

Hi
Mein Original Bosch Bandschleifpapier reißt recht schnell ein. Meistens geht es an der Naht los und ich hab dann...schmalle Ringe. Das Papier selber ist OK, aber es geht halt nichtmehr! Ich nutz es dann für diverse andere Schleifer (hab diverse Handschleifer), aber ärgerlich.
Ich hatte mal eins, das war stabiiler und anstatt rot war es schwarz mit grauem Rücken, das hielt ewig (geschätz 5Jahre) auf dem Handschleifer.

Kann jemand gutes Band empfehlen, was ein wenig mehr aushält?

Gruß
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#26

Beitrag 25. Mär 2014 22:47

Ich habe das Problem nur, wenn ich das Band net 100% zentriert habe und es außen ganz leicht reibt...
So einstellen, dass man so 1-2mm Abstand hat, das funkt das normal.

Nutze auch einen Bosch Bandschleifer (75er). Welches Papier ich nehme schaue ich mal die Tage, (ist unten so Kunststoff-faser Zeugs). Körnung Rotbraun.
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#27

Beitrag 11. Apr 2014 20:46

Wie bekommt ihr bei den Stapelfräsungen das Loch vom Forstnerbohrer zu?

vg


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#28

Beitrag 11. Apr 2014 21:44

Einfach warnex großzügig reinbolzen danach sieht man davon gar nichts mehr. Oder alternativ spachteln.

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