18" Sub als CB und Reflex im gleichen Gehäuse

Allgemeine Diskussionen/Fragen zum Thema DIY im Bereich PA

Moderatoren: Lars H, Deathwish666


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isitone
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#81

Beitrag 7. Aug 2017 21:43

jones34 hat geschrieben:Miss mal den gleichen Sub ein paar mal mit etwas Zeit dazwischen und schau wie sich die Messungen unterscheiden.


Da ich oft während den Messungen etwas Probleme mit dem Wind hatte, überprüfte ich sehr oft das Gemessene mit einer zweiten Messung überlappend. Dabei kann ich in dieser Hinsicht absolute Messgenauigkeit garantieren.

Was aber gesagt werden muss ist, z.Zt. werkelt für die Messungen noch ein Behringer Mess- Mikro welches gegenüber dem effektiven FG einen nicht unerheblichen Bassabfall von 100 Hz hinunter hat. Dies macht zwischen 100 und 30Hz fast 3dB aus.
Wenn ich also den Abfall des Ports gegen tiefere Frequenzen in diesem Zusammenhang bzw. mit diesem Hintergrund betrachte, sieht das schon etwas anders aus.
Weiter stand für die Freifeld Messungen kein absolut schallharter Boden sondern weicher Wiesenuntergrund zur Verfügung.
Dafür schön Reflektionsfrei :toptop:

Der Port lädt in der Tat sehr breitbandig.

jones34 hat geschrieben:Die Messungen haben so einige Stellen die ein bisschen komisch aussehen. Beispielsweise müssen (!) bei sehr tiefen Frequenzen Port und Chassis gleich laut sein.


Interpretier "tiefe Frequenzen"....
Die Verläufe nähern sich im Bereich von 20Hz und tiefer tatsächlich an. In diesem Bereich ist auch ein voller akustischer Kurzschluss vorhanden.
Dabei möchte ich auch auf das untere Impedanz Maximum hinweisen welches unter 20Hz liegt.

Meinerseits bin ich mit meinem Port knoff hoff am Ende, freue mich aber in diesem Zusammenhang auf eine weitere fachkundige Betrachtung :toptop:

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Mark Halbedel
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#82

Beitrag 7. Aug 2017 23:25

Da gibts eine einfache Antwort: Nur ein (!) großer Port ist ein schöner Port.


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isitone
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#83

Beitrag 8. Aug 2017 00:12

Mark Halbedel hat geschrieben:Da gibts eine einfache Antwort: Nur ein (!) großer Port ist ein schöner Port.


In der Summe der Eigenschaften würde ich das so mit unterschreiben. Überspitzt Formuliert ist eigentlich "Kein" Port der Schönste :lol2:
Aber gell, Mark, da ist das Schweizer Völkchen eben bitz ähm... sagen wir mal eigenartig in dieser Hinsicht :D.

Habe gerade noch die Kontrollmessung vom Behringer Messmik. gecheckt. Der Abfall zwischen 100 und 40Hz beträgt gut 2.5dB...
Hätte mir schon lange das Isemcon 7150 kaufen sollen....


stoneeh
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#84

Beitrag 8. Aug 2017 00:31

Gibt's vll eine Möglichkeit zu kalibrieren, oder die Messung für das Mikro zu korrigieren?


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isitone
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#85

Beitrag 8. Aug 2017 21:05

Hallo alle :)
Es ist im Moment nicht auszuschliessen, dass ich dem Forum eine virtuelle Palette Bier spendieren muss....
Es ist nicht auszuschliessen, dass ich einen erheblichen Messfehler in der ganzen Serie generiert habe....

Durch Zufall entdeckt, beim Interface stand der Mon- Mix auf Halbmast :evil: :roll:

Ich kann im Moment nicht genau abschätzen welche genauen Folgen es hat, mit Sicherheit jedoch ist das Gemessene nicht korrekt :cry: .

Ich werde so viele Messungen wie möglich nachholen und einstellen.
Dies wird aber mit dem neuen Mess- Mikrofon geschehen.

Ich schäme mich voll :oops: :oops:

Hier noch ein Bild der Messkiste :geek:
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Jens Droessler
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#86

Beitrag 9. Aug 2017 04:26

Ach je, das wäre ja bitter, wenn das alles umsonst war...


Azrael
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#87

Beitrag 9. Aug 2017 08:02

Na immerhin musst du die ganzen Prototypen nicht alle nochmal bauen. :D

....hoffe ich zumindest.... :shock:

Viele Grüße,
Azrael


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#88

Beitrag 9. Aug 2017 09:09

Ja, es ist in der Tat etwas bitter.

Die Messungen sind ja aber relativ schnell nachgeholt und da es mehrere Prototypen sind, gestaltet sich der mechanische Umbau als nicht allzu aufwändig. Von daher ist es ein übersichtlicher Schaden...
Mir tut es aber leid, dass sich so viele unter den Mitleser/Mitschreiber den Kopf über die Messresultate zerbrochen haben und ich Euch eben durch mögliche Fehlmessungen aufs Glatteis geführt habe :oops:
Mit grosser Wahrscheinlichkeit wird sich nun wohl das Eine oder Andere dann nach den neuen Messungen klären.

Positiv an der ganzen Gschicht ist aber, dass sich daraus eine spannende Diskussion und für mich eine ebenso spannende Auseinandersetzung im Zusammenhang mit diesem Projekt entwickelt hat.
So wurden Aspekte angesprochen, welche sonst nie ein Thema gewesen wären. Von daher klar auch ein lachendes Auge.
Die Sache bleibt also spannend und ich habe weiterhin was zu tun :D
Jedoch wird es wohl gegen 2 Wochen dauern, bis ich wieder messen kann.

Tja.. und eben, versuche diesmal keine Messfehler zu generieren :lol2:


Mr_DnB
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#89

Beitrag 9. Aug 2017 10:59

Hallo, mach dir nix daraus! Ich denke jeder, der wirklich selbst misst, weiß, wie viele Probleme, Fehler und sonstige Fallstricke es dabei gibt! :)
Hauptsache du kommst bei dem Thema weiter!

Gerade wenn man erst in die Materie einsteigt gibt es einfach viel zu entdecken :D Aber genau diese Fehler helfen einem wie du schon sagtest ja beim Lernen ungemein!

Lg
Martin
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jones34
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#90

Beitrag 9. Aug 2017 13:04

Finde deine Herangehensweise auch gut.
Besser man findet Fehler spät als nie. Dann macht man sie auch nicht mehr so schnell :D


MAD
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#91

Beitrag 9. Aug 2017 13:53

Kopf hoch,

ich habe auch mal ne Woche lang gesucht warum laut Messung ein Verstärker kaum Bass hatte bis ich den eingeschalteten Messfilter (Hochpass) entdeckt hatte :lol:

Deine Messungen sind wirklich interessant, für meinen Infra mit dem 18XL1800 (der 180l 34Hz Prototyp hat derzeit einen großen Bodenport mit zwei Stützbrettern) hatte ich nach dem lesen des Whitepapers auch schon über stärkere Abrundungen oder einen Port à la KS28 nachgedacht...

Gruß,
Martin


Jens Droessler
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#92

Beitrag 9. Aug 2017 18:43

"Mein" Paper macht eure Subs kaputt :D

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hitower78
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#93

Beitrag 11. Aug 2017 14:50

Hi
Kannst du nicht eine vergleichmessung mit dem Mischer nachholen und schaun was das das für auswirkungen hat? also mal ein a/b. evtl sind ja die Messungen nicht alle für die Katz ;-)

Bei mir zuletzt ein Messfehler: Eine aktivbox mag wohl meine M-Audio soundkarte nicht (denke die art der Symetrierung). Jedenfalls ist sie relativ bassarm. Einen HPF oder so ging nicht, da ein parallel angeschlossener amp (y-Kabel) ein normales signal lieferte (an eine vergleichsbox)

Am Ende hab ich die box dann asymetrisch angeschlossen, dann ging es... aber ich hab schon an mir gezweifelt :-/

Grüße aus Schweden
Daniel
Fachkraft für Veranstaltungstechnik in Hamburg...
im Bau: 15" "China-Sub, Delta-10 Top"
Planung: 18" Sub (18PS76), Amps auf L25D Basis, und und und...
Beruflich: ...nun auch noch mit 30000Ansilumen in 4K


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#94

Beitrag 13. Aug 2017 22:26

Zwischenbericht:
Heute ein Teil der Messungen wiederholt. Da das Isemcon Mik noch nicht angekommen ist (wird wies aussieht nächste Woche) noch ein wohl letztes Mal mit dem Behringer gearbeitet. Dabei ging es mir nur darum, das Ausmass des Schadens abzuschätzen zu können.
Hatte ja versehentlich den Mon-Mix Pegel halb offen und somit kam das Gemessene quasi wieder in den Ausgang, usw.

Im Moment möchte ich noch nicht näher darauf eingehen, aber ich kann sagen, dass zumindest eine Messung beim Seitenport relevant anders ist und zwar betrifft dies den Port ;).

Es bleibt also spannend und die Chance auf eine zumindest teilweise Auflösung besteht weiter.
Gebt mir noch etwas Zeit.

Grüsse aus dem Süden
Stefan


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#95

Beitrag 26. Aug 2017 13:59

Es gibt bald mal News:).
Neues Mic. mit eingefügter Kalibrierung gemäss Hersteller (Isemcon 7150)
Alles 3Mal gecheckt...
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stoneeh
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#96

Beitrag 26. Aug 2017 15:37

:top:

Einzelmessungen von Port und Membran in einem Abstand von ein paar cm sind so okay, aber die 1m Messung würd ich auf einem schallharten Untergrund wie Asphalt, Beton machen. Einem Erdboden trau ich in der Hinsicht nicht wirklich.


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#97

Beitrag 26. Aug 2017 22:52

stoneeh hat geschrieben:die 1m Messung würd ich auf einem schallharten Untergrund wie Asphalt, Beton machen. Einem Erdboden trau ich in der Hinsicht nicht wirklich.
Mir wäre natürlich der geteerte Parkplatz auch lieber. Leider kann ich aber überall wo es vollkommen Schallhart ist, nicht reflexionsfrei messen, so wie ich es bei mir auf der Wiese kann. Ob das jetzt so viel ausmacht kann ich nicht sagen, weil ich Freifeld eben immer im freien Feld :lol: gemessen habe/hatte. Mir fehlt da also der Vergleich.

Bin am aufarbeiten der Messungen, gibt recht ordentlich Arbeit und ich weiss nicht so genau welche Messung ich mit welcher kombinieren und als Bild abspeichern soll.
Da den ganzen Tag auf den Beinen, geh ich jetzt mal ins Körbchen, wird also Morgen mit den News :).


Azrael
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#98

Beitrag 27. Aug 2017 09:50

Ich glaube nicht, dass das in diesem Frequenzbereich viel ausmacht. Bei was fullrangemäßigem wäre ich da skeptischer.

Aber mal was anderes: ich habe mittels WinISD mal virtuell mit dem BMS gespielt und bin zum Ergebnis gekommen, dass in BR das Gehäuse über 300 Liter groß sein müsste, damit 1500 Watt reichen, um ihn und seine Monsterschwingspule voll aussteuern zu können. Ich nehme aber mal an, dass die Impulsbelastbarkeit wesentlich höher ist, so dass das kein Problem mehr ist, oder?

Ich habe aber mit der 8-Ohm-Version simuliert, vermute aber, dass das bei der 4-Ohm-Verson zumindest tendenziell ähnlich ist.

Viele Grüße,
Azrel


stoneeh
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#99

Beitrag 27. Aug 2017 14:21

Was ich von privat und VAs kenne, was für ein Unterschied besteht, wenn man eine Location mit komplett schallharten Flächen hat, vs eine, wo die Flächen absorbieren, würd ich schon sagen, das macht was aus.


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#100

Beitrag 27. Aug 2017 18:31

Azrael hat geschrieben:Aber mal was anderes: ich habe mittels WinISD mal virtuell mit dem BMS gespielt und bin zum Ergebnis gekommen, dass in BR das Gehäuse über 300 Liter groß sein müsste, damit 1500 Watt reichen, um ihn und seine Monsterschwingspule voll aussteuern zu können.
Das ist theoretisch in der Tat so. Sicher teilweise auch praktisch. Dazu aber, bevor ich zu den Messungen komme eine Erfahrung welche ich schon mehrere Male gemacht und zum letzten Mal Heute Vormittag machen konnte:
Zu weiteren Vergleichszwecke vor allem im Zusammenhang mit meinen Messungen zu Eckports etc. habe ich Heute den Martin-Audio W18x vermessen. In der aktuellen Messserie habe ich auch Leistungsmessungen auf 10Mt. Distanz unter praktisch voll Aussteuerung gemacht. Ich messe nicht MLS sondern mit einem steigenden Sweep. Diese Methode ist sicher gerade in Hinblick der Leistungsmessung schon recht ideal. Der Lärmpegel war allerdings auch auf 20Mt. Distanz furchteinflössend und zur Sicherheit habe ich erst von 30Hz aufwärts gemessen. Eben, den Martin Sub hätte ich dabei fast zerstört. Polplatten knallen vom feinsten und Geräusche, als würde die Welt untergehen. Der BMS spielte da bei doppelter Leistung locker und es klang wie es sein musste. Das war also schon beeindruckend.

At Azrael, das Konstrukt ist für den geschlossenen Betrieb design dominant. Ursprünglich war der Sub als 100Lt. Netto geplant aber da schafft man es im Lochbetrieb einfach nicht ohne übelsten 50 Hz Buckel. Also dem optimalen CB Design noch 25 Lt draufgepackt mit dem Wissen, dass die Ports im CB Mode bis sicher zur Mitte gestopft werden. Auch jetzt täten plus 25Lt Wunder (dazu später mehr mit Messungen) wirken aber dafür habe ich Bumms um 50Hz was sich viel weniger aufgedunsen anhört als es sich misst. Der Reflex Mode ist ja eher für Budget Betrieb wo ich nicht stapelweise Kisten mitschleppen will.


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#101

Beitrag 27. Aug 2017 18:46

Leider hatte ich ja bei den letzten Messungen Hardware technisch mit dem Behringer nicht gerade den Brüller am Start und mit einem halb offenen Mon. Mix Poti ein grosses Fragezeichen in Bezug welche und wie dramatische Artefakte ich da dummerweise stets mit jeder Messung mitnahm.
Dazu sei gesagt, dass zumindest mein älteres Behringer Mik. für gängige Messgeschichten und Feld, Wald, Wiesen Veranstaltungen lääängstens gut genug ist. Aber das Gefühl von "Klasse1 Messen" hat schon was :D .
Mit meinem besten Wissen und Gewissen sollten jetzt keine Fehlmessungen mehr diesen Beitrag zieren.. :P :P

Nun versuche ich alle relevanten Messungen nach und nach hochzuladen.
Als erstes verschiedene Gehäuse, Port und stepdown- stopf- Varianten wie sie in diesem Beitrag bisher diskutiert wurden.

8-tung, NEU sind alle Messungen auf 2Meter (anstelle der 1.3Mt.) Distanz angelegt.

- 1. Bild der Eckport Sub (ca. 125Lt. netto Volumen), alle Ports offen
- 2. Bild der Eckport Sub (ca. 125Lt. netto Volumen), im Stepdown Mode, 1 Port verschlossen
- 3. Bild der Seitenport Sub (ca. 125Lt. netto Volumen), Port offen und verstrebt
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#102

Beitrag 27. Aug 2017 19:43

Als erstes möchte ich noch auf die Thematik mit den Portmessungen bzw. den entsprechenden Abstimmfrequenzen eingehen.
Mittlerweile zweifle ich nicht mehr an den Messungen sondern stelle fest:
Alle Eckport Subs welche ich am Port gemessen hatte stimmte der lauteste Punkt mehr oder weniger nicht mit der Abstimmfrequenz des Portes überein.
Der Seitenport Sub zeigt bei liegendem bzw. stehendem Port auch Unterschiede welche in der Tendenz dem Eckport Sub ähneln.

Wenn ich den Seitenport Sub anschaue stelle ich fest, dass bei der Messung vertikal, das Mik liegt am Boden und entnimmt das Signal an einem der beiden äusseren Bereiche, einerseits das Gain um 2.5dB geringer ist und andererseits die Pegelspitze in der Frequenz höher liegt.
Messe ich den Port horizontal und halte das Mikrofon ebenfalls am Boden und genau mittig Port so hat der Port im Verhältnis zur Membran mehr Pegel.
Übertrage ich das auf den Eckport Sub so messe ich auch immer nur einen Port, der zwar in der Abstimmfrequenz schon stimmig ist aber die Pegelspitze verschiebt sich in der Frequenz nach oben da eben nur quasi 1/4 der Portfläche gemessen werden kann.

Ich komme zu einem nicht akademischen aber irgendwie logischen Schluss, dass es einzig und alleine damit zu tun hat, dass der einzelne Eckport einfach weniger Energie abgibt als der grosse mittig gemessene Einzelport, wo auch immer sich dieser befindet.

Dazu noch eine Messung als Vergleich von der Martin-Audio W18x Bassbox welche sich vollmundig mit 28Hz-10dB outet :ugly:
Der Impedanzgang zeigt eine Abstimmfrequenz knapp unter 40Hz. Der Hubtest hat das bestätigt. Hubminimum recht genau um 40Hz.
Die Ports sind in der Gesamtfläche um gut 500cm2. Der einzelne Port also ein bisschen grösser als derjenige meines Subs.
Es ist zu sehen, dass der Port recht breit lädt und seine Pegelspitze um ca. 45Hz hat.
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#103

Beitrag 27. Aug 2017 20:50

Weiter bestand ein grosses Fragezeichen bei der Portverstrebung. Diese Messung habe ich nur noch mit der 2stk. à 12mm breiten Brettchen- Verstrebung versus ohne nachholen können. Die Klötzchenverstrebung habe ich mal aussen vor gelassen, nachdem ich das Resultat der beiden anderen Varianten verglichen hatte. Dabei ist zu sagen, dass sich die Messung bei der Seitenport PLUS 25Lt. Gehäuse Volumen Variante mit identischem Port (Länge 52.5cm) handelt. Werde aber die vorhergehende 125Lt. Variante noch nachholen.... (Zeit vs. zu erwartendes Resultat...). Aber schaut selbst :grummel: .... alles wie es zu erwarten wäre, meine Klötzchen werden also die Welt der Löcher nicht nachhaltig beeinflussen, denke ich :lol2:
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#104

Beitrag 27. Aug 2017 21:20

Wie vorerwähnt habe ich mein Sideport Testgehäuse so ausgelegt, dass ich das Volumen beliebig bis auf Netto 150Lt. (entspricht gegenüber der vorhergehenden Variante um +25Lt.) erweitern kann. Da der BMS mit seinen Parameter sehr positiv auf zusätzliches Volumen reagiert wollte ich es mal ausprobieren. Dies trotz der in dem Projekt nicht gegebenen Option, da ich ja grundsätzlich CB mit der Kiste machen will.
Aber wer weiss was die Zukunft bringt. Da gut vorbereitet, nach 15Min. die Volumenvergrösserung umgesetzt. Den Port habe ich mal so belassen. Das heisst, eine nach der Verstrebung vorhandene Fläche von gut 400cm2, Länge 52.5cm.
Was soll ich sagen, hier kommt man langsam in den Bereich wo der BMS seine Qualitäten ausspielen kann. Gehört habe ich diese Variante allerdings (noch) nicht.
Dazu möchte ich aber gerade im Hinblick auf andere Subs festhalten, dass der BMS bei gleichem Input gerne mal je nach Konkurrent gegen 1-3dB weniger Pegel macht. Der Martin W18x macht wohl eher gegen 4dB mehr. Im Endeffekt aber war er schon bei 750Watt at30Hz am "kötzeln".
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#105

Beitrag 27. Aug 2017 22:25

Will nicht nerven... ;) aber ich nochmals, Heute wohl zum letzten Mal.
Es geht um die Leistungsmessung. Die wurde auf ca. 1.5kW Leistung mit Testsweep gemacht. Dabei habe ich den Messbeginn auf 30Hz angesetzt, mein Ziel war ja nicht, Chassis zu zerstören. Dies jedoch wäre mir mit dem Martin W18x aber fast passiert. Da der Martin-Audio für seinen W18x eine Impedanz von 8Ohm angibt, habe ich den Pegel bei allen Messungen plus 3dB angehoben. Bei der Leistungsmessung konnte ich das nicht, da habe ich den Pegel identisch gehalten, sprich die halbe Leistung gemessen.
Untenstehend jetzt noch ein paar Vergleiche. Mich nahm es auch wunder wie sich der Stepdown mit der um 1/4 verkleinerten Portfläche, also 412cm2 gegenüber den 309cm2 verhält. Da sich der Stepdown und der Sidport sehr ähneln, habe ich das auch mal gegeneinander gehalten. Interessanterweise scheint die verringerte Fläche aber nicht relevant mit Pegelreduktion resp. Kompression zu quittieren?!
Entweder sind da 1.5kW noch zu gering oder das Testsignal scheint nicht geeignet zu sein (was ich aber nicht glaube) oder es ist einfach nicht so dramatisch wie angenommen. Hat das schon einmal wer gemessen?

Zu den Bildern:

- Bild Nr. 1: Powertest auf 10Mt. Distanz mit BMS 1.5kW und Martin mit 750 Watt, blau Eckport, grün Martin-Audio
- Bild Nr. 2: Powertest auf 10Mt. Distanz mit 1.5kW, blau Sideport, rot Eckport im Stepdown dazu beide FGänge auf 2Mt. GP
- Bild Nr. 3: Powertest auf 10Mt. Distanz mit 1.5kW, blau Eckport, rot Sideport
- Bild Nr. 4: Powertest auf 10Mt. Distanz mit 1.5kW, blau Eckport, Ocker Eckport im Stepdown Mode
- Bild Nr. 5: Powertest auf 10Mt. Distanz mit 1.5kW, blau Eckport, Lila Seitenport +25Lt
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