[Frei zum Nachbau] Jans HiFi Hupe (Monacor SPH-175HQ + DT-352NF)

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Moderatoren: Lars H, Deathwish666

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Heini
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#1

Beitrag 29. Okt 2018 22:49

Moin liebe DIY Gemeinde.

Hier mal ein kleines HiFi Projekt von mir. Vorerst die "HiFi Hupe" genannt. Bin für Namensvorschläge offen. :D


Kurzer Hintergrund, warum, wieso, weshalb...
Zwei meiner engsten Freunde suchten nach einer gut klingenden, bezahlbaren und individuellen Lautsprecherlösung für ihre Wohnzimmer.
Geplant war: Kompakter Standlautsprecher mit ausreichend Tiefgang und Pegel. Ein zusätzlicher Sub oder Betrieb mit einem DSP waren nicht geplant. Preislich soll es bei ungefähr 500€ Netto Materialkosten je Paar bleiben und besser als eine :twisted: Ultima40 klingen.


Daraus geworden ist eine 100 cm hohe, 22 cm breite und 28,5 cm tiefe Standbox mit je zwei Monacor SPH-175HQ sowie einem DT-352NF.
Ich habe mich für Monacor Komponenten entschieden, da ich hier sowohl Tieftöner, als auch Hochtöner und sogar Zubehör in ordentlicher Qualität zum angemessenem Preis gefunden habe. Zudem sind die Artikel im Monacor Sortiment lange verfügbar. Einmal Warenkorb voll machen, alles aus einer Hand! Super ;)

Die Weiche und das Gehäuse habe ich selbst entwickelt.
Zuerst sollte nur jeweils ein SPH-175HQ verbaut werden, wie z.B. bei der XRAY oder MoMo. Jedoch kommt ein Tieftöner für meinen Geschmack zu schnell an sein Limit. Bin halt große PA Systeme gewöhnt.
Zudem war das Gehäuse war für einen Tieftöner viel zu groß. Die Pappe klang unkontrolliert und war schnell über dem Linearen Hub hinaus.
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Zwei Tieftöner bringen zwar die Impedanz auf 4 Ohm, jedoch kann trotzdem mit einem Handelsüblichen HiFi Verstärker so auch der nötige Tiefton Pegel erreicht werden. Der Bass ist spürbar, aber trotzdem nicht überbetont. Und das ohne Subwoofer. :-)
Das Gehäuse hat seine Wunschabmessungen behalten und der Port ist tatsächlich noch eine Nummer kleiner geworden von dem BR-70TR (6,7cm Ø) auf BR-60TR (5,4cm Ø). Unter Volllast bläst der Port nicht und es gibt auch keine kalten Füße am Hörplatz :lol:
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Die OSB Frontplatten habe ich auch hier schon mit meiner CNC bearbeitet, um zu sehen, wie gut die CNC Programme passen. (Chassis Durchmesser, Tiefen und auch die Fase neben dem Hochtöner)


Die Finalen Gehäuse werden aus 15mm Multiplex Birke gefertigt. Die Front wird aus 15mm oder 18mm Eiche Leimholzplatte gefertigt und auch auf meiner CNC gefräst.
3D.jpg

Die Frequenzweichen habe ich auch bereits gefräst. Das ging ganz gut 8-) Hier habe ich das Platinenrohmaterial LP/Basis von Intertechnik genommen. Fräser war ein 1mm Unifräser von Sorotec.
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Für die Weichenentwicklung habe ich vier Versuche gebraucht, bis es mir richtig gefallen hat. Messen und Hören ist doch immer ein Unterschied.
Vorzeige fähige Messungen habe ich leider noch nicht, da immer nur in meinem kleinen Lagerraum gemessen. Könnte man zwar Fenstern, aber dann ist der Tieftonbereich nicht mehr aussagekräftig. Hier bitte noch etwas Geduld. Habe gerade eine schöne Drehscheibe für Winkelmessungen gebaut, die soll demnächst im Freifeld zusammen mit der HiFi Hupe getestet werden ;)
Der A/B Vergleich mit der Teufel Ultima40 steht noch aus... es bleibt spannend.


Den Bauplan als PDF wird es hier kostenlos zum Download geben, sobald alles fertig ist und auch Nachfrage da ist.
Die CNC gefräste Frequenzweiche und auch Schallwand wird man direkt bei mir bekommen.



Edit: Höreindruck... Am besten selbst anhören, finde die Kiste ist echt gut geworden. Hab hohe Ansprüche an solche Lautsprecher und werde mir vermutlich auch zwei bauen. Für alle, die die üblichen Sprüche aus diversen Fachzeitschriften jetzt lesen möchten: Tiefbass wie eine Rüttelplatte, Kick wie ein Pferdetritt aufs Brustbein, sanfte Mitten wie von einem Engel geküsst und Höhen, die so Kristallklar und voller Feenstaub sind!
:lol2:



Was denkt ihr? Gefällt euch das Projekt? Was könnte ich noch besser machen?

Viele Grüße
Jan
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Heini
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#2

Beitrag 30. Okt 2018 00:07

Kurz dazu noch eine Skizze sowie der Weichenplan.
Box Roh.JPG
Weiche Final.JPG
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Andy78
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#3

Beitrag 30. Okt 2018 08:59

Moinsen ;)

Sehr schönes Projekt - klasse geschrieben und dargestellt. Entwicklung zum miterleben... :top:
Gefällt mir richtig hübsch.
Im Kontext Feenstaub und Rüttelplatten hab ich immer Schiss, dass dies ein Anzeichen für unvorsichtige Arbeiter und eine langsam fortschreitende Verminderung der allgemeinen Zauberhaftigkeit sein könnte uglygaga:

Bin gespannt auf die noch angekündigten Details, Messungen und Vergleiche :lol:
Grüße Andy


JoPeMUC
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#4

Beitrag 30. Okt 2018 09:40

Interesse++

Ich möchte eigentlich schon seit Jahren die Frontlautsprecher aus meinem alten 5.1-Cinema-System von Teufel durch ordentliche Standboxen ersetzen. Und da ich in letzter Zeit auf's Selberbauen gekommen bin, wären die Hupen eine echte Option. Oder ich kaufe doch gebrauchte alte Pilot-Stand-LS...

Jochen


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#5

Beitrag 1. Nov 2018 02:36

Horizontale Directivity von 0°-90° in 10° Schritten.
0-90Grad.jpg
Messaufbau für Directivity Messung sah so aus:
296758aa-78a3-4d13-a298-968f90bee3e4.jpg
Box Liegend auf der Seite + Mikro liegend auf dem Boden, keine Reflexionen im Tiefton:
Liegend.jpg
und noch einmal die Box auf dem Rücken liegend mit dem Mikro ungefähr 1,6m drüber, keine Reflexionen mit Hochton:
rücken.jpg
Einmal der Impedanzgang. Aktuell seeeehr Tief getunt mit 27Hz. Denke es wird noch etwas hoch gehen in Richtung 35Hz:
Imp Conti messung.JPG
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#6

Beitrag 1. Nov 2018 02:44

Die Phase zu der 0° Messung:
Phas.jpg
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Mikee
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#7

Beitrag 5. Nov 2018 10:38

Hallo,

ohne die Messungen gesehen zu haben, habe ich das Weichenschaltbild aungeschaut.
Werte passen, sollte vernünftig klingen.
Dann die Messwerte gesehen: Scheint tatsächlich zu passen.

Kannst Du noch mal was zu den Messungen sagen?

Bass
Im Freien Box auf die Seite gelegt und Mikro 1m(?) vor die Box auch auf den Boden?
Mikro auf Höhe der Bässe?
Was für einen Untergrund hattest Du? Wiese? Beton/Stein?

Höhen
Box auf den Rücken, Mikro 1,6m über der Box aus dem Himmel Richtung Box schauend?
Mein Mikroständer schafft keine 1,6m. Vielleicht 1,3m, dann ist das Mikro aber direkt
über dem Fuß, welcher dann mit der Box kollidiert. Welche Lösung hast Du?

Ich bekomme im Haus einfach keine gescheite Messung hin. Passt die Messung (gerader
F-gang), dann klingt es total näselig oder hohl. Klingt es nach Gehör relativ gut passend,
misst es sich katastrophal (Peaks und Dips bis +/-10dB), wo man dann sagt, das kann nicht
gut klingen, weil es auch bei Messungen unter anderen Winkeln/Positionen im Raum so bleibt.
Mikro ist ein Monacor Messmikro (30 Jahre alt), das mal gegen ein B&K gemessen wurde
(Ergebnis: 30Hz-15kHz +/-0,5dB). Das sollte es also nicht sein.

Mikee

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Andy78
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#8

Beitrag 5. Nov 2018 11:47

Mikee hat geschrieben: Ich bekomme im Haus einfach keine gescheite Messung hin.
Ich denke, genau auf diesen Satz lassen sich Problem, Frage und Lösung reduzieren ;)
Mit der Messerei hab ich es nicht so, daher nur ein bescheidener Versuch ohne Tiefe:
Innerhalb von (normalgroßen) Räumen hast Du immer Reflexionen, die zu Additionen und Einbrüchen führen und dann dadurch die Messung u.U. gar verheerend aussehen lassen. Das bekommt man im unteren Frequenzbereich z.T. noch durch fenstern der Messung ausgeblendet, spätestens ab kleinem Raum oder "höheren" Low-Mids passt das Verhältnis Raum/Zeit/Wellenlänge nicht mehr fensterbar übereinander. Dann ist eine Indoor-Messung schnell qualitätsreduziert. Abhilfe schafft da nur freies Feld, bzw. etliche Meter Entfernung zu Flächen, die reflektieren können.

Grüße Andy


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#9

Beitrag 5. Nov 2018 17:10

Mikee hat geschrieben: Bass
Im Freien Box auf die Seite gelegt und Mikro 1m(?) vor die Box auch auf den Boden?
Mikro auf Höhe der Bässe?
Was für einen Untergrund hattest Du? Wiese? Beton/Stein?
Abstand war ca. 2m vor der Box auf Höhe des oberen Tieftöners. Untergrund war die Wiese, die auch auf dem Bild im ersten Beitrag zu sehen ist. Relativ fester Sand Boden, teilweise mit Gras überwachsen.
Mikee hat geschrieben: Höhen
Box auf den Rücken, Mikro 1,6m über der Box aus dem Himmel Richtung Box schauend?
Mein Mikroständer schafft keine 1,6m. Vielleicht 1,3m, dann ist das Mikro aber direkt
über dem Fuß, welcher dann mit der Box kollidiert. Welche Lösung hast Du?
Gibt von K&M gute Mikrostative. Meins ist auch schon einige Jahre alt, hat aber einen extrem schweren Fuß aus Gusseisen. Gefühlt das doppelte von Standard Micstands. Es lässt sich so bis ungefähr 1,6m ausziehen und mit einem langen Galgen kommt man dann auf 1,9-2m. Abzüglich der Tiefe der Box sind es dann 1,6m über der Schallwand.

Mikee hat geschrieben: Ich bekomme im Haus einfach keine gescheite Messung hin. Passt die Messung (gerader
F-gang), dann klingt es total näselig oder hohl. Klingt es nach Gehör relativ gut passend,
misst es sich katastrophal (Peaks und Dips bis +/-10dB), wo man dann sagt, das kann nicht
gut klingen, weil es auch bei Messungen unter anderen Winkeln/Positionen im Raum so bleibt.
Mikro ist ein Monacor Messmikro (30 Jahre alt), das mal gegen ein B&K gemessen wurde
(Ergebnis: 30Hz-15kHz +/-0,5dB). Das sollte es also nicht sein.
Gleiches Problem hatte ich auch. Man muss sich dann unterschiedliche Messmethoden für die jeweiligen Bereiche ausdenken. Beim erstellen der Weiche habe ich den Boden als Reflektionsfläche genommen. Mikro relativ dicht, so 80cm vor die Chassis. Dann habe ich ordentliche Messungen der Phase bekommen und hab anhand dessen die Wege zueinander solange mit Weichenteilen beeinflusst, bis ein möglichst breiter Bereich im XO gleich vom Phasengang war.
Und siehe da, nachdem die Phase und die Flanken der TTs und des HTs passten, war auch der Sound sofort wie gewünscht. Plötzlich gab es keine Musikstücke die besser oder schlechter klangen. Alles war neutral und der Lautsprecher klang nach "nichts". Die Details wurden klar wiedergegeben und die Bässe können ausreichen Pegel für ein kleines Live Feeling machen. Wenn man die Augen schließt, baut sich von einem eine schöne Bühne auf, in der sich die Instrumente und Stimmen gut platzieren.

Aktuell besteht das Problem, dass bei einem meiner Kumpels die eine Box in einer Ecke steht und die andere relativ mittig an einer Wandfläche (Übergang Wohnbereich in offene Küche).
Gibt es "günstige" Verstärker/Receiver die eine etwas komplexere Klangregelung als Balance, Bass und Höhen haben? Funktionieren diese Einmessfunktionen bei den neueren Geräten?
Ich hab einen Yamaha R-N 803D raus gesucht, der "Parametric Room Acoustic Optimiser" nutzt. Zudem finde ich den gut verarbeitet, Regler und Schalter fassen sich gut an (zumindest beim R-N602, der hier im Media Markt um die ecke steht) und er hat AirPlay sowie DAB+. Was denkt ihr?


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#10

Beitrag 5. Feb 2019 08:43

A/B Vergleich zur Teufel Ultima40mk2

Ich habe es endlich geschafft einen direkten Vergleich zur Ultima 40MK2 zu machen.

Vorab: Die Ultima 40MK2 ist jetzt keine schlechte Box. Wer was preiswertes sucht und nicht selbst bauen möchte, macht damit fürs erste nichts falsch. Aber es geht halt noch einiges mehr! :D

Der Test:
Signalkette: Yamaha R-N803D im Pure Direct Modus, Signal über Airplay mit meinen üblichen Testsongs vom IPhone.
Direkt nebeneinander die beiden Lautsprecher Paare im klassischem Stereo Dreieck.

Was direkt aufgefallen ist: Die Abmessungen sind fast gleich. Beide Lautsprechertypen lassen sich beide gut in ein Wohnzimmer integrieren.

Klang: Die Ultima40MK2 erscheint etwas weicher gezeichnet. Soll heißen, dass sie nicht ganz so detailliert rüber kommt und kleine Nuancen in vielen Titeln nicht richtig zur Geltung kommen. Die HiFi Hupe hingegen löst feiner auf und wirkt aufgeräumter. Instrumente nehmen im Klangbild eine klare Position ein und lassen nach kurzer Zeit den Lautsprecher "verschwinden" und eine Imaginäre Bühne entsteht.
Das Tiefere Tuning der HiFi Hupe im Gegensatz zur Ultima40MK2 lässt keine Wünsche offen. RnB oder Drum´n´Bass Titel kommen sehr Druckvoll rüber und machen einen zusätzlichen Subwoofer überflüssig. Bei der Ultima40MK2 verschwinden die ganz tiefen Töne im nichts, sie werden teilweise nicht einfach nur leiser wiedergegeben, sonder sind komplett weg. Unter 40 Hz passiert bei der Ultima nicht mehr viel...
Im Kickbass (70-120Hz) hat die Ultima die Nase minimal vorne. Der Bereich war gefühlt aber auch etwas überbetont. Hab leider nicht die Zeit gehabt die Ultima mal zu vermessen.

Fazit: Ich bin sehr zufrieden mit der Kiste. Die Finalen Gehäuse gehen jetzt in den Bau und die Weichen werden gefräst und verlötet.
Wer Interesse hat die Kisten nachzubauen und auch eine ordentlich gefräste Frequenzweiche möchte, kann sich bei mir melden.
Preislich rufe ich da nur die Materialkosten + eine Kiste Bier für je ein Weichenpaar auf. Pläne gibt´s dann mit dazu.

Beste Grüße
Jan


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#11

Beitrag 5. Feb 2019 09:27

Heini hat geschrieben:
5. Feb 2019 08:43
Wer Interesse hat die Kisten nachzubauen und auch eine ordentlich gefräste Frequenzweiche möchte, kann sich bei mir melden.
Preislich rufe ich da nur die Materialkosten + eine Kiste Bier für je ein Weichenpaar auf. Pläne gibt´s dann mit dazu.
Klingt doch gut. Wie war das mit der Schallwand? Bietest Du die auch an? Wo landet man dann preislich?

Jochen


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#12

Beitrag 5. Feb 2019 10:35

Schallwand kann ich natürlich auch anfertigen. Da kommt es dann aber tatsächlich auf das gewünschte Holz an. Ich hab mich jetzt für eine Eichen Leimholzplatte aus dem Baumarkt für ~20€ pro Stück entschieden, die geölt werden soll. Der Rest des Gehäuses wird Multiplex und Matt Schwarz. Arbeitszeit und Fräserbelastung muss ich dann beim Bau der ersten Boxen ermitteln. Wird aber auch nicht die Welt werden...


Azrael
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#13

Beitrag 5. Feb 2019 16:38

Hast du keine Sorge, dass das Leimholz "arbeitet" und es so zu Rissen kommt?

Viele Grüße,
Azrael


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#14

Beitrag 30. Jul 2019 10:27

Wo ich gerade nochmal im Thread am stöbern war, ist mir das noch aufgefallen:
Andy78 hat geschrieben:
5. Nov 2018 11:47
Das bekommt man im unteren Frequenzbereich z.T. noch durch fenstern der Messung ausgeblendet, spätestens ab kleinem Raum oder "höheren" Low-Mids passt das Verhältnis Raum/Zeit/Wellenlänge nicht mehr fensterbar übereinander.
Das ist so nicht ganz richtig: Durch Fenstern im Zeitbereich werden Reflexionen ausgeblendet, das stimmt. Dadurch verliert die Messung aber im unteren Bereich an Aussagekraft, abhängig davon, nach wievielen Millisekunden gefenstert wird. Je kürzer diese Zeit, desdo höher ist die Frequenz, ab (sic) der die Messung verwertbar ist. Es ist also gerade umgekehrt. Je weiter störend reflektierende Flächen entfernt sind, desdo länger kann diese Zeit gewählt werden.

Für den Frequenzbereich darunter muss man sich dann halt was anderes einfallen lassen, Nahfeldmessungen von TMT und Port zum Beispiel, die man dann unter Beachtung einiger Regeln an die gefensterte Quasi-Freifeldmessung anfügen kann. Oder eben GP-Messungen.

Viele Grüße,
Azrael


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#15

Beitrag 31. Jul 2019 00:06

Ich bin tatsächlich dazu gekommen die Gehäuse fertig zu stellen. Demnächst geht´s ans Lackieren.
Im Anschluss möchte ich noch ein letztes mal drüber messen und auch die Weiche überprüfen mit dem Programm Vituix Cad, in das ich mich inzwischen eingearbeitet habe. Bilder und Messungen gibt´s natürlich hier.

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Andy78
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#16

Beitrag 7. Aug 2019 12:00

Azrael hat geschrieben:
30. Jul 2019 10:27
Wo ich gerade nochmal im Thread am stöbern war, ist mir das noch aufgefallen:
Andy78 hat geschrieben:
5. Nov 2018 11:47
Das bekommt man im unteren Frequenzbereich z.T. noch durch fenstern der Messung ausgeblendet, spätestens ab kleinem Raum oder "höheren" Low-Mids passt das Verhältnis Raum/Zeit/Wellenlänge nicht mehr fensterbar übereinander.
Das ist so nicht ganz richtig: Durch Fenstern im Zeitbereich werden Reflexionen ausgeblendet, das stimmt. Dadurch verliert die Messung aber im unteren Bereich an Aussagekraft, abhängig davon, nach wievielen Millisekunden gefenstert wird. Je kürzer diese Zeit, desdo höher ist die Frequenz, ab (sic) der die Messung verwertbar ist. Es ist also gerade umgekehrt. Je weiter störend reflektierende Flächen entfernt sind, desdo länger kann diese Zeit gewählt werden.
Danke für die Verdeutlichung, das war zumindest von mir doof ausgedrückt.
Nach meiner Erinnerung meinte ich an sich wohl ähnliches, hab es aber verdreht bzw. mit der Eignung zum Missverstehen hingetippert. Unten kann man wegfenstern, (also das Problem ausblenden), darüber iwann net mehr - freilich verschiebt sich die Verwertbarkeit im FGang nach oben...

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