Aktuelle (amtliche) Endstufen, was könnt ihr empfehlen?

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#1

Beitrag 3. Dez 2018 16:21

Moin Gemeinde,

Ich suche was neues für den Endstufenpark.

Anzutreiben sind 2-4 Tops also 4 Kanäle und 2-8 Bässe am besten auch auf 4 Kanälen.
Für die Tops würden mir 1kW an 4 Ohm reichen. Für die Bässe wären so 1kW an 8 Ohm nicht schlecht. 2 Ohm Betrieb sollte im Notfall möglich sein bzw. bei Anwendungen mit wenig Leistung (Bsp. Nahfeldlautsprecher)

Gesamt benötige ich also ca. 8 Kanäle, wenn preislich rein passt gerne auch 12.

Ein DSP muss ebenfalls her und darf gerne in der Endstufe sein. Dann allerdings unbedingt Netzwerkfähig. USB und dergleichen ist ausgeschlossen.
Die Endstufen dürfen natürlich gern 4 Kanal-Modelle sein. Aber da bin ich natürlich offen für alles.

Ebenfalls wichtig ist die Lautstärke. Die Powersoft K Serie ist schon zu laut. QSC PLD habe ich auch nicht gerade leise in Erinnerung.

Was würdet ihr empfehlen bzw. was würdet ihr nicht empfehlen...?

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Powerlight_77
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#2

Beitrag 3. Dez 2018 18:25

Hallo,
Budget ?


TomTo
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#3

Beitrag 3. Dez 2018 18:51

Mein absoluter Preis-/Leistungsfavorit sind die Dynacord Verstärker der Live-Serie!

Klick zur Website!

Preislich bewegen sich die Modelle je nach Leistung zwischen 600€ und 1200€. Dank echter 2-Ohm Stabilität kannst du problemlos auch mal 3 oder im Extremfall 4 Bässe (8Ohm) pro Kanal betreiben.
Ich verwende beispielsweise die L3600FD für insgesamt 4 Stück B&C 15SW100 mit 4 Ohm Schwingspule.

Benötigst du so viele Kanäle um für jede Kiste individuelle Presets einzustellen? (z.B. Delay-Zeiten, Trennfrequenzen usw.)

Setup:
Wenn es nur darum geht alle Lautsprecher betreiben zu können würde ich folgendes Setup vorschlagen:
1x Dynacord L2800FD für alle 4 Topteile (wie gesagt 2 Ohm stabil, wenn du beispielsweise ein Delay für ein Pärchen extra vergeben möchtest, könntest du auch darüber nachdenken nur Mono zu fahren und alles ebenfalls mit nur einem Verstärker an zwei Kanälen zu betreiben)
1x L3600FD für alle 8 Bässe (parallel angeschlossen sollte so nun jeder der Chassis jeweils 800W bekommen. Den Unterschied zu 1000W/Chassis wirst du definitiv nicht merklich hören. Allerdings ist das die Schmerzgrenze!)
Mit 2x L3600FD fährst du natürlich sicherer!

DSP:
Im Grunde sind alle üblichen Funktionen eines DSP (Beispiel DCX2496) vorhanden. Zum Teil kann man sogar noch etwas genauer einstellen. Gerade der Limiter lässt sich ziemlich exakt setzen, da nicht das Eingangssignal als Bemessungsgrenze gilt, sondern direkt die Spannung des Ausgangssignals des Verstärkers festgesetzt werden kann.

Viel Interessanter empfinde ich die Softwarelösung für das Setup. Du kannst alle Verstärker in einem Rack verbaut an einen USB-Dongle (Verteiler) anstöpseln und erhälst am Laptop somit gleichzeitig Zugriff auf alle Verstärker und deren Funktionen. So ist es möglich ganz einfach hin und her zu switchen oder Presets komplett zu clonen (kopieren).

Die Software nennt sich "MARC" und ist Freeware. Mit verschiedenen simultanen Demo-Verstärkern kann man da etwas herumtesten und ausprobieren.


PS:

Der Bernd von BS-Tek wohnt quasi neben der Fertigungshalle von Dynacord und hat einen sehr guten Draht dahin. Du kannst dir sicher bei Ihm mal ein Angebot einholen.


stoneeh
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#4

Beitrag 3. Dez 2018 19:31

Was für Bässe sind es genau?

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#5

Beitrag 3. Dez 2018 20:22

Vielen Dank schon einmal an alle die sich dem Problem angenommen haben!

kurz zum Budget: für 8 Kanäle mit DSP würde ich 6k€ anlegen wollen. Wenn ich dafür auch 12 bekomme um so besser.
Zumindest diese 8 Kanäle sollten vom DSP her und von der Leistung absolut identisch sein, auch wenn das im Prinzip nicht nötig wäre.

Die Menge der Kanäle ergibt sich einfach aus der Praxis. 4 Wege Topteile, 2 Wege Bässe, Nahfeld, 4x Monitor, 2 Wege Delay.. Das sind schnell 12.
Man stelle sich dazu eine Sprachbeschallung einer langen Halle und breiter Bühne und anschließend spielender 4 köpfiger Galaband vor. So könnte Beispielsweise ein Anwendungsfall aussehen.

Die Dynacord hatte ich mal kurz angesehen aber aufgrund der USB schnittstelle gleich wieder verworfen. Vllt muss ich doch einen zweiten Blick riskieren?
Netzwerkbuchse rein und 5 kg weniger und ich müsste nicht so viel überlegen.

Die Bässe sind ganz normale 18er in 8Ohm, wie es sie von jedem Hersteller gibt. Ich würde gerne bewusst keine Marken und Modelle nennen.


Dac3r
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#6

Beitrag 3. Dez 2018 20:30

An der Lexa Audio L10KX problemlos 8 JM-Sub18n dran, ohne das die Endstufe ins schwitzen kommt.
Für die Tops habe ich bis jetzt super Erfahrung mit der Powersoft M50Q gemacht. Bei den Endstufe habe ich nie eine störende Lautstärke der Lüfter wahrgenommen.

Schlussendlich können dir ganz viele, viele verschiedene Erfahrungen mit den verschiedensten Geräten liefern. Damit man aber was passendes für dich finden kann, Gib uns Mal die von den anderen Jungs geforderten Infos :)

Edit: haben beide sehr zeitnah gleichzeitig geantwortet. Die Infos helfen schonmal weiter

Um für die Bässe passende Endstufen zu finden ist es hilfreich genauere Infos zu bekommen
Zuletzt geändert von Dac3r am 3. Dez 2018 21:38, insgesamt 1-mal geändert.

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#7

Beitrag 3. Dez 2018 21:11

Das geht ja schnell hier. Super!

Nochmal zum Lüfter. Es kann durchaus passieren, dass so eine Endstufe an einem Regieplatz in einem Raum mit 50-80 Personen steht. Da darf es halt nicht extrem sein. Ein normaler 80mm Lüfter sollte kein Probleme bereiten...


BERND_S
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#8

Beitrag 3. Dez 2018 21:22

Wäre es nicht auch denkbar für eben diese kleinen VAs eine "leise" Endstufe zu wählen?
Dh. z.B. die Tops mit einer M50Q/ QUATTROCANALI 4804 (erstere nutze ich selbst) und für die Bässe eine K10?
Denn wenn 8 Stk. 18er spielen, sollte der Lüfter unter der Bühne keine Rolle spielen.

Insgesamt muss man aber leider sagen, für 6k wirst du keine amtlichen 8 Kanäle bekommen, die alle deine Wünsche erfüllen.

Gruß,
Bernd


Jens Droessler
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#9

Beitrag 3. Dez 2018 21:25

In "amtlich" wird das mit dem Budget eher nichts. Das sind ja gerademal 3000 Euro für vier Kanäle, oder gar 2000, wenns zwölf werden sollen. Da kommt man ja höchstens mit der RAM S-Serie hin, und die würde ich noch nicht als amtlich ansehen. Wenn das Budget dann doch höher ausfallen darf: Dynacord TGX20 oder Linea Research 44M20.


BERND_S
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#10

Beitrag 3. Dez 2018 21:26

@Jens: Wie sieht es bei der TGX20 und der LR zwecks Lüfter aus?
Die Powersoft X8 könnte man sich auch mal ansehen, lautlos ist die aber nicht.

Gruß,
Bernd


Dac3r
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#11

Beitrag 3. Dez 2018 21:34

Die tgx20 gibt es erst im 5 stelligen Bereich, wo ist da die Verhältnismäßigkeit?

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#12

Beitrag 3. Dez 2018 21:58

Insgesamt muss man aber leider sagen, für 6k wirst du keine amtlichen 8 Kanäle bekommen, die alle deine Wünsche erfüllen.
Das wird wohl genau so stimmen!

Wenn das Budget dann doch höher ausfallen darf: Dynacord TGX20 oder Linea Research 44M20
Linea Research 44M Serie - diese Endstufen scheint es ja mittlerweile in allen denkbaren Brandings zu geben. Da würde die mittelgroße auch Locker reichen behaupte ich mal.

Wäre es nicht auch denkbar für eben diese kleinen VAs eine "leise" Endstufe zu wählen?
Ja- an eine PLM und dazu ein paar IPD´s je nach Bedarf wäre vllt eine Lösung.

Dann gehen 50% Aller Va´s mit PLM oder IPD und beim rest dann kombinieren.


Vielen Dank nochmal für den Input soweit.
Das Budget ist natürlich nicht in Stein gehauen.


Jürgen399
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#13

Beitrag 3. Dez 2018 22:02

Also meine Überlgungen gehen in die Richtung 2x Ram S6004 (evtl ne S6044) und eine S6000 für den Bass. Als DSP dann ein DSM 48LAN. Da könnte man sich auch die Modelle von LD System anschauen.

Eine andere überlegung geht zu LAB IPD 2400. Hätte dann aber wenig Leistung für die Bässe ... Sonst gebraucht ne PLM 5K44 bzw zwei.

PKNC XD oder XE gibt es noch die mir einfallen. Da versuche ich grade an eine Demo Endstufe zu kommen um zu testen. Braucht aber auch wieder ein externes DSP.


Wenn es "weniger" amtlich sein soll, dann TSA 4-1300 oder Lab Gruppen Clone der FP10000Q und FP14000. Da könnte Gisen Audio was haben oder ein Direktimport von Sanway.
Crown XTI gibt es auch noch. Das kann ich aber nicht zuordnen.

In etwas schwerer wäre da noch die Red Rock Modus Serie.


CJulian
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#14

Beitrag 3. Dez 2018 22:14

Bin im Moment auch auf der Suche nach neuem Amping.

Mein Favorit im Moment sind die PKNC Stufen. Preis/Leistung stimmt, modernste Netzteile, Netzwerkfähig, leicht und klein... Habe da bald mal eine zum Testen da und kann berichten.


stoneeh
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#15

Beitrag 3. Dez 2018 23:19

Jürgen399 hat geschrieben:Wenn es "weniger" amtlich sein soll, dann TSA 4-1300 oder Lab Gruppen Clone der FP10000Q und FP14000. Da könnte Gisen Audio was haben oder ein Direktimport von Sanway.
Das hat halt alles keine leisen Lüfter. TSA nicht, und auch eine originale FP10000Q nicht. Klone werden auch nicht leiser sein (unsere Sinbosen erinnert eher so an ein Serverrack unter Volllast :roll: )

Wie leise müssen denn wirklich die Lüfter sein? Und müssen sie das auch dauerhaft sein? Ich mein, ist das für Vorführungen / Präsentationen, wo mal 10 Minuten ein Film / Clip mit hoher Lautstärke abgespielt wird, und dann wieder ruhig ist, d.h. kein Lüftergeräusch vom Rack kommen darf? Wenn's sowas auf die Art ist, dann tut's sowieso nur Klasse D - alles andere hat halt nur ~50% Wirkungsgrad, dementsprechend Abwärme, und die muss abgeführt werden.

Beschreib was du vorhast einfach mal detailliert.


Lukas-jf-2928
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#16

Beitrag 4. Dez 2018 08:19

Eine PLM ist jetzt auch nicht grad leise, schon nochmal deutlich lauter als die alten fp. Muss der DSP denn integriert sein?
Aber ich muss schon sagen: Mit den PLM über Netzwerk und Lake ist das ganze schon eine sehr feine und schnelle Sache, vor allem wenn man oft verschiedene LS an verschiedenen Ausgängen betreibt, einfach das Lautsprecher Preset in den Kanal Laden und schon sind alle Trennungen und EQ‘s/Limiter drin (muss man vorher natürlich einmal alles einspeichern, sofern nicht vom LS Hersteller downloadbar). Grundrauschen ist ebenfalls so gut wie nicht vorhanden.

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#17

Beitrag 4. Dez 2018 10:19

Das hat halt alles keine leisen Lüfter. TSA nicht, und auch eine originale FP10000Q nicht. Klone werden auch nicht leiser sein (unsere Sinbosen erinnert eher so an ein Serverrack unter Volllast )
In dem Fall wo der Amp leise sein soll reden wir von Sprachbeschallung. Also 2-6 kleine Lautsprecher im Raum und wirklich sehr geringe Pegel.
Sobald ein Bass im Spiel ist, ist es auch egal wie laut die Endstufe ist.

Fazit Nummer 1: Leise und ein Endstufentyp für alles wird nichts werden!
Muss der DSP denn integriert sein?
Nein - muss er nicht.


Ernst
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#18

Beitrag 5. Dez 2018 22:00

Kommt etwas gebrauchtes in Frage?
Qualitative Mängel der musikalischen Darbietung kann man durch Steigern der Lautstärke in den meisten Fällen ausgleichen.

Bei 148db+ hört man nach ein paar Minuten nichts mehr ;)


Was ist ein Polarbär?

Ein rechteckiger Bär nach einer Koordinatentransformation.

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#19

Beitrag 5. Dez 2018 22:44

Ja, Sofern es Rechnung und (Rest)Garantie gibt.

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