[Umbau] Restauration einer ältereren Scheck Audio Horn PA

Alternative Bestückungen, Umbau & Reparatur von Boxen.
Suche Gehäuse/Bauplan für Chassis & Gehäuse Anpassen/Abändern.

Moderatoren: Lars H, Deathwish666


rainer
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#101

Beitrag 18. Sep 2018 10:15

Auf Simulationen würde ich nicht soviel geben
Hast eh keine aussagekräftige Messung von den oben angegebenen Kameraden am Horn
und kannst deine Simulation auf Übereinstimmung überprüfen
In der Bucht werden gerade JBL's angeboten, da würde ich mit Verhandlungsgeschick zuschlagen

mfg
rainer

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flodotz
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#102

Beitrag 18. Sep 2018 11:07

rainer hat geschrieben:Auf Simulationen würde ich nicht soviel geben
Hast eh keine aussagekräftige Messung von den oben angegebenen Kameraden am Horn
und kannst deine Simulation auf Übereinstimmung überprüfen
In der Bucht werden gerade JBL's angeboten, da würde ich mit Verhandlungsgeschick zuschlagen

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rainer
Ja, im Detail vertraue ich den Simulationen auch nicht - aber zumindest eine grobe Tendenz müsste man daran schon erkennen können (?)
Insbesondere ist es halbwegs vertrauenserweckend, dass die Original JBL Bestückung bisher die besten Ergebnisse liefert.

Vielleicht ist es dann wirklich das unkomplizierteste sich solche zu besorgen. Können die Leistungstechnisch mit modernen Treibern halbwegs konkurrieren? 4" VC klingt ja erstmal nicht soo schlecht und die JBL Sachen scheinen ja auch eher Premium als Schrott zu sein (?) .. zumindest preislich? :D


rainer
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#103

Beitrag 18. Sep 2018 12:54

Natürlich sind das keine schlechten Treiber und für deinen Einsatz mehr als ausreichend
Ist auch denke ich die günstigste Lösung
Da du für Simulation weder die genaue Horngeometrie noch den Einfluß des Phase Plug kennst
ist die Sim eh nur ne Abschätzung

mfg
Rainer


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#104

Beitrag 18. Sep 2018 13:25

rainer hat geschrieben:Natürlich sind das keine schlechten Treiber und für deinen Einsatz mehr als ausreichend
Ist auch denke ich die günstigste Lösung
Da du für Simulation weder die genaue Horngeometrie noch den Einfluß des Phase Plug kennst
ist die Sim eh nur ne Abschätzung
Ja, man würde sich so auf jeden Fall viel Arbeit und potentielle Fehl-Neuentwicklungen ersparen. Und für 100€ bekommt man in der Tat keinen vernünftigen Treiber neu.

Apropos günstig - der Satz Speakon Stecker + Buchsen schlüge mit gut 200€ zu Buche. Eigentlich wären dann auch noch neue Kabel sinnvoll, wo man wohl auch nicht mit weniger als 100€ weg kommt. Ist bei ner Anlage für ~1000€ (schlechter Kauf? was soll's :catch:) vlt erstmal bisschen overkill. Deshalb würde ich vorerst nur die XLR Stecker (bzw. formell gesehen Buchsen) an den Kabeln erneuern - da kommt man mit nichtmal 40€ hin. An den Einbausteckern in den Boxen kann ja wenig kaputt gehen, oder? Sind die Neutrik NC3FXX geeignet? Sind ja scheinbar bis 16 Ampere belastbar, an 8Ohm reicht das in meinem Fall ja locker.


rainer
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#105

Beitrag 18. Sep 2018 14:28

flodotz hat geschrieben:
Apropos günstig - der Satz Speakon Stecker + Buchsen schlüge mit gut 200€ zu Buche. Eigentlich wären dann auch noch neue Kabel sinnvoll, wo man wohl auch nicht mit weniger als 100€ weg kommt. Ist bei ner Anlage für ~1000€ (schlechter Kauf? was soll's :catch:) vlt erstmal bisschen overkill. Deshalb würde ich vorerst nur die XLR Stecker (bzw. formell gesehen Buchsen) an den Kabeln erneuern - da kommt man mit nichtmal 40€ hin. An den Einbausteckern in den Boxen kann ja wenig kaputt gehen, oder? Sind die Neutrik NC3FXX geeignet? Sind ja scheinbar bis 16 Ampere belastbar, an 8Ohm reicht das in meinem Fall ja locker.
Du brauchst doch nur 12 Einbaubuchsen und 12 Steckverbinder bei Beibehaltung deiner Kabel sollte das mit 80 Euro erledigt sein

Lieber erst in ein DSP investieren

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#106

Beitrag 18. Sep 2018 14:56

rainer hat geschrieben: Du brauchst doch nur 12 Einbaubuchsen und 12 Steckverbinder bei Beibehaltung deiner Kabel sollte das mit 80 Euro erledigt sein
Wollte halt, wenn ich schon auf Speakon umbaue, gleich die robusten Varianten nehmen.
rainer hat geschrieben: Lieber erst in ein DSP investieren
z.B. deswegen dachte ich für die Verkabelung erstmal nur die Minimal-Lösung - also nur neue XLR Stecker - zu wählen. Und wenn ich dann ggfs. irgendwann neue Kabel inkl. Speakon Zeug anschaffe, könnte ich mir aus den XLRs noch ein paar Mikrofonkabel stricken 8-)

Ich überleg's mir noch mal in Ruhe :)


Big Määääc
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#107

Beitrag 18. Sep 2018 17:47

der JBL E120 kann halt auf grund seiner geringeren Induktion im Mittelton gut Leistung aufnehmen,
aber halt auch gut die Dämpfung des Amps ausnutzen.

ob das allerdings wirklich was bringt zu den anderen Treibern können nur reale Vergleiche zeigen.
nur ein dummes Pferd springt höher als es muß !


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#108

Beitrag 18. Sep 2018 23:51

Big Määääc hat geschrieben:der JBL E120 kann halt auf grund seiner geringeren Induktion im Mittelton gut Leistung aufnehmen,
aber halt auch gut die Dämpfung des Amps ausnutzen.

ob das allerdings wirklich was bringt zu den anderen Treibern können nur reale Vergleiche zeigen.
Das spricht aber erstmal auch nicht gegen die E120s, oder? :) ... also vorausgesetzt, man bekäme welche zu nem akzeptablen Kurs ;)

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_Floh_
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#109

Beitrag 19. Sep 2018 04:52

Die Sache ist eigentlich einfach.

Ein (Mittelton-)Horn lebt von einem passend zum Treiber geformten Übergang in den Hornhals, je weiter es im Frequenzbereich nach oben geht. Dementsprechend ist es schwer eine bessere Bestückung als die Originale zu finden, denn an die Kontur dieses einen Treibers wurde das Horn angepasst.
Versucht man sich nun an anderen Treibern, sagt die Simulation alleine wenig darüber aus, wie gut solche vor allem am oberen Ende des Einsatzbereichs funktionieren. Falls überhaupt, bildet eine Simulation nur sehr unzureichend ab, ob der Übergang in das Horn tatsächlich funktioniert.

Es spricht prinzipiell immer für die Originalbestückung, und gegen unsichere Experimente mit Alternativen. Je höher man einen Treiber einzusetzen gedenkt, desto mehr.
Falls also die E120 tatsächlich für diese Hörner verwendet wurden, wird auch ein modernerer Treiber nicht zwangsläufig eine bessere funktionierende Bestückung abgeben als dieser, selbst wenn er etwas antiquiert wirken mag, und nicht dem oft propagierten „Höher-Schneller-Weiter“-Schema entspricht, welches einem bei häufigem Lesen in Foren als einzig richtiger Weg erscheinen mag.

Man könnte dieses Horn (wie alles andere auch) durchaus, mit horrendem Aufwand, moderner Bestücken, das würde jedoch unter Umständen gravierende Eingriffe in die Kontur des Hornhalses erfordern, wenn man das Potential eines solchen Treibers wertschöpfen will.
Falls man also gern mit Epoxydharz und Glasfasermatten herumsaut, hier wäre die optimale Möglichkeit über mehrere Wochen mit besagten Werkstoffen zu arbeiten, und bei extrem unsicheren Ausgang, möglicherweise, ein etwas leistungsfähigeres Mittenhorn zu fabrizieren.

Alternativ freundet sich mit dem Gedanken an, dass man keine 500W oder mehr auf einen Mittelton Treiber feuert, und gleichwohl mit dem Verzicht von 1 bis 4dB Maximalpegel gegenüber einem Konzept am oberen Ende der Machbarkeitsgrenze.
Würde dann auch besser zu Backloaded Hörnern als Low Mids, und dem Vintage Charakter des ganzen Systems passen.
Nur weil es, entgegen dem aktuellen Tenor im Lautsprecherbau, nicht am Optimum kratzt, muss es nicht zwangsläufig schlecht sein... ;)
MfG Flo

Denkst du, das ist Luft, die du gerade atmest? Hm.


rainer
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#110

Beitrag 19. Sep 2018 09:59

Ob da jetzt der JBL eingebaut war weiß man ja auch nicht ,da der TS ja keine Daten zu seiner Anlage hat
Er hat ja nur für Highend 157 und 158 die Bestückung von Scheck Audio und seine Anlage ist eine 156,wobei bei 157 auch nicht
ersichtlich ist welcher Mitteltöner verbaut wurde.
Was man weiß,das Horn funktioniert auf jeden Fall mit dem JBL E120
Und das Horn wird mit dem Treiber auch mit den Bässen mithalten können

mfg
Rainer


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#111

Beitrag 19. Sep 2018 10:15

Danke für Eure Antworten :toptop:

.. der Verkäufer der E120 aus eBay würde sie für nen Hunni das Stück abgeben. Stammen aus Stage Accompany Hörnern.
Ist das ein akzeptables Angebot?

Ja, ich weis leider nicht, wie die 156 bestückt war - aber wie rainer schon erwähnte: die E120 sollten ja mit dem Horn-Vorsatz und den Bassbins harmonieren. Der Fane Hochtöner der in meiner Box drin ist, spielt von 1500-5000Hz ja relativ linear, da sollte es auch nicht soo viel Konfliktpotential geben (?)

lg Florian


rainer
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#112

Beitrag 19. Sep 2018 10:57

Ich denke Hunni pro Stück ist in Ordnung
Würde nach Erhalt auf jeden Fall vor dem Einbau die TSP,s ermitteln
Und danach ne rohe Messung vom Horn machen

mfg
Rainer


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#113

Beitrag 19. Sep 2018 11:50

Habe mir die beiden E120 jetzt mal geschossen :D ... Versuch macht bekanntlich Kluch ;)

Wenn sie nicht mal mehr annähernd die originalen TSPs bringen und/oder nur Mist im Horn produzieren, baue ich mir halt ne Gitarrenbox oder Infills daraus, wo es etwas weniger auf die exakten TSPs ankommt bzw. wo man das beim Gehäusedesign berücksichtigen kann. Oder ich verkaufe sie halt mit entsprechendem Vermerk wieder.


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#114

Beitrag 21. Sep 2018 18:52

Hehe, pünktlich nach Erwerb der E120 stehen nun auch wieder die Crescendos in den Kleinanzeigen ;) ... da kommt man fast in Versuchung mal ein kleines Shootout zu machen :D ... naja, aber jetzt warte ich erst mal ab, wie die E120 sich schlagen - wenn mir das nichts drastisches negativ auffällt passt's ja .. von der Belastbarkeit sind die den Crescendos denke ich ja eh auch etwas überlegen (?).

Ich glaub eh, dass meine Crescendos achon mal reconed wurden - wie gesagt, hab nirgends sonst im Netz einen mit so einer Sicke und so großer silberner Dustcap gesehen.

So sieht übrigens die Rückseite des Horna/Phaseplugs aus:

[Externer Bildlink zu Audiofotos]

Und so sieht es von vorne aus - wie gesagt, da sieht man schon recht deutlich die Sicke, so weit außen liegt der Hals des Horns:

[Externer Bildlink zu Audiofotos]

... solche Glasfaser-Hornvorsätze sind ja scheinbar sogar ziemlich teuer wenn man sie neu kauft (bei Limmer oder so) :shock:
Würde es eigentlich Sinn machen, zur Bedämpfung an die Rückseite des GFKs Dämm-Matten o.ä. anzubringen? Weil wenn man dagegen klopft, singt das Horn schon ein bisschen :lol2:


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#115

Beitrag 23. Sep 2018 14:16

Um noch mal auf die Verkabelung zurückzukommen:

Mir ist heute wieder eingefallen, dass bei meinen Eltern noch einiges an mehradrigen Kabeln im Keller herumliegt.
Unter anderem ~20m 4x2.5mm², ~20m 7x1,5mm² und noch ein unübersichtlicher "Haufen" den ich noch nicht im Detail durchgeschaut habe uglygaga:

Mal ganz von den Kosten usw. abgesehen: was fändet ihr die sinnvollste Verkabelung für die Anlage? Da identische Komponenten ja eh nicht mehr verfügbar sind, muss man eigentlich auch keine Modularität oder Erweiterbarkeit berücksichtigen. Es kommen zwar vielleicht irgendwann mal noch 18"er dazu, aber die würde man teilweise ja eh getrennt von den Türmen stellen, insofern macht das wenig Sinn die gemeinsam zu verkabeln.

Im Prinzip hat man ja folgende Möglichkeiten:

(1) Mit 6-adrigem Kabel und 8-poligen Speakons zum Turm, dann mit 4-adrigem Kabel und 4-poligen Speakons von den Bässen zu den Tops hoch.

(2) Mit einem 2-adrigen Kabel zu den Bässen und einem 4-adrigen Kabel zu den Tops, jeweils mit 4-poligem Speakon.

(3) Mit drei 2-adrigen Kabeln zu den Türmen (also so wie es momentan ist), Stecker dann Speakon oder als Budget-Variante nur die XLR erneuern.

(1) hat den Vorteil, dass es eine Fehlverkabelung komplett ausschließt und man nur ein einziges Kabel zu jedem Turm legen muss. Bei (2) könnte man zumindest noch verhindern, dass der Hochtöner das Signal der Mittel- oder Tieftöner abbekommt. Die Mitteltöner würden es ja wahrscheinlich schon wegstecken, wenn sie mal kurz und in moderater Lautstärke das Signal der Tieftöner abbekommen. (2) kommt von den Steckern etwas günstiger als (1) und (3).

Eigentlich fände ich (1) schon am elegantesten.

Welchen Leitungsquerschnitt würdet ihr denn minimal empfehlen? Ich denke, die momentanen Kabel sind auch nur 2x1.5mm² bei ~13 Metern Länge.


rainer
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#116

Beitrag 23. Sep 2018 17:04

Setze für Bässe immer min. 2,5mm² ein

mfg
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#117

Beitrag 24. Sep 2018 15:22

rainer hat geschrieben:Setze für Bässe immer min. 2,5mm² ein
Bei welchen typischen Längen?

Was Leistungsverlust angeht, mache ich mir wenig sorgen (spielt sich bei je 20m hin und zurück, 1,5mm² Kupfer und nem 4Ohm LS Impedanz im Bereich von knapp 1dB ab), ebenso was die Verzerrung des Frequenzgangs angeht (sollte dann auch höchstens 1dB sein). Thermische Belastbarkeit des Kabels ist in der Leistungsregion ohnehin kein Problem.

Allerdings bricht der Dämpfungsfaktor bei größeren Längen mit dürftigem Querschnitt schon recht stark ein, bei obigem Beispiel bis auf knapp unter 10. Da finden sich im Netz ja auch unterschiedlichste Meinungen dazu wie verheerend das nun ist, oder auch nicht. In Hornresp erkennt man minimale Unterschiede in der Impulsantwort, wenn man den Verstärker-Innenwiderstand auf "ein paar Ohm" hochdreht, für <1Ohm erkennt man aber quasi keinen Unterschied. Ich weis aber auch nicht, ob Hornresp diese Effekte berücksichtigt.

Vielleicht probiere ich es demnächst einfach mal aus und vergleiche, wie Sinus-Bursts bei verschiedenen Frequenzen aussehen - einmal mit kurzer, dicker Leitung und einmal mit .. vielleicht einem Mikrofonkabel?
Wenn man da keine Unterschiede sieht/hört, würde ich erstmal das schon vorhandene 7x1.5mm² verwenden (ist auch deutlich länger als zuerst gedacht, eher Richtung 35+ Meter - also auf jeden Fall genug für beide Türme) und dann doch gleich auf amtliche Speakons und neue Einbauschalen aufrüsten. Wie gesagt, die alten Kabel haben auch höchstens 1.5mm² und damit klang die Anlage auch nicht schrecklich. Den PE Leiter kann man ja für die Bässe in eine Richtung noch mit dazu nehmen, dann hat man immerhin 2mm² effektiven Gesamtquerschnitt. Und wenn der Rest der Anlage dann mal "fertig" ist, kann man sich für's gute Gewissen ja ein 8x2.5mm² holen.


ad undas
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#118

Beitrag 24. Sep 2018 19:49

flodotz hat geschrieben: Was Leistungsverlust angeht, mache ich mir wenig sorgen (spielt sich bei je 20m hin und zurück, 1,5mm² Kupfer und nem 4Ohm LS Impedanz im Bereich von knapp 1dB ab), ebenso was die Verzerrung des Frequenzgangs angeht (sollte dann auch höchstens 1dB sein). Thermische Belastbarkeit des Kabels ist in der Leistungsregion ohnehin kein Problem.
Naja...bei einem typischen Re von etwa 3,5 Ohm sind das immerhin 13% und da Qes~R steigt auch die elektrische Güte entsprechend. Das ist jetzt nicht dramatisch, aber eben vermeidbar. Ich nehme für Bässe sogar 4mm². Ob es das braucht kann man natürlich diskutieren, ich denke 2,5mm² ist schon ein guter Kompromiss.
Was den Dämpfungsfaktor angeht...ich behaupte mal ganz verwegen den kannst du getrost vergessen ;)


rainer
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#119

Beitrag 24. Sep 2018 22:49

flodotz hat geschrieben: Bei welchen typischen Längen?
Alle Kabel für den Bass ,selbst die kurzen Patchkabel von Basshorn zu Basshorn

mfg
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#120

Beitrag 29. Sep 2018 15:57

Sooo, die E120 sind angekommen und ich bin auch wieder zuhause :D.

Im Vergleich zu den Crescendos fällt einem mit dem Auge zuerst die komplett andere Membran-Geometrie auf: die Crescendos gehen über 6cm tief nach innen, bei den E120 sind es eher 3cm. Die E120 haben auch eine etwas schlankere Sicke, beides scheint besser zum Horn-Flare zu passen als es bei den Crescendos der Fall ist.

Allerdings führt es auch zu einem ersten Problem: die Membran der E120 hat extrem wenig maximal mögliche Auslenkung bevor die Dustcap am Phaseplug anstößt (höchstens 1mm, aber ich denke es sind eher 0,5mm) - das ist selbst für ein bei 300Hz getrenntes Horn zu wenig, richtig? Bei den Stage Accompany Tops in denen sie vorher verbaut waren, machen die 1-2mm mehr oder weniger Abstand mangels Phaseplug ja wenig Unterschied.

Wahrscheinlich haben sich die Kork-Dichtringe über die Jahrzehnte etwas verdichtet? Bei Ersatz-Ringen auf eBay geben sie jedenfalls rund 6,5mm (1/4") Dicke an, während ich hier nur rund 4,5mm messe. Das wären ja ungefähr die 2mm die fehlen ...

Edit: Bei einem anderen Anbieter geben sie sogar 9,5mm Dicke an .. so oder so jedenfalls mehr als die 4,5mm ..


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#121

Beitrag 29. Sep 2018 16:31

Noch etwas ist mir jetzt aufgefallen:

Bei dem Crescendo, den ich gerade ausgebaut habe, kann ich, wenn ich die Membran mit der Hand bewege, erstmal keinerlei Schleifgeräusche o.ä. hören.
Allerdings ist mir am Horn-Flare aufgefallen, dass es an einigen Stellen zwischen dem GFK und der dicken (ca 1mm) blauen Lackschicht gegammelt hat (wie auch immer?!), mit dem Effekt, dass an einigen Stellen die Lackschicht lose/spröde war (ähnlich wie wenn es beim Auto unterm Lack rostet, und dann der Lack nur noch lose dranhängt). Wenn man dagegen getippt hat, hat das recht deutliche Geräusche von sich gegeben. Eventuell ist das der Störenfried, der die Verzerrungen erzeugt hat?

Ich habe die lose dranhängenden Stücke jetzt mal abgepopelt und die Kanten provisorisch etwas glattgefeilt - mal sehen, ob es nun weniger zerrt 8-).

So oder so, die E120 würde ich auf jeden Fall gerne ausprobieren ;)


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#122

Beitrag 29. Sep 2018 22:26

Also die Crescendos kratzen mit beseitigten losen Lackteilen immernoch genauso ;).

Habe mir dann heute Nachmittag einen provisorischen Distanzring gebastelt (5mm dick) und mal einen E120 reingeschraubt. Das harsche Kratzen wie es beim Crescendo der Fall war ist nun auf jeden Fall weg. Verzerrungen hört man bei gehobener Lautstärke trotzdem noch merklich, allerdings deutlich sanfter als zuvor - ist das bei Hörnern in gewissem Maße normal? Gerade wenn man halb "ins Horn reinkriecht"? Sobald man die Hochtöner mitlaufen lässt, hört man die Verzerrungen auch nicht mehr wirklich.

Mein (billiger) Pegelmesser hat vorhin als ich mal etwas Gas gegeben habe in ca. einem Meter Abstand vorm Mitteltöner so ~128dB(A) im Mittel attestiert, da klang die Anlage (natürlich mit Mickymaus auf) schon noch halbwegs sauber.

Vom Klang her sind die E120 übrigens etwas weniger "auf die Fresse" als die Crescendos, evtl. auch etwas leiser, aber ich denke auch ausgewogener ... Messungen stehen noch aus.


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#123

Beitrag 7. Okt 2018 01:09

Mal wieder ein paar Neuigkeiten von mir :catch:

Hab heute mal Impedanz/TSP Messungen eines E120 und eines Crescendos vorgenommen.

Der E120 lag im großen und ganzen noch halbwegs an den TSPs vom Datenblatt - Resonanzfrequenz ein paar Hertz niedriger, Qms noch niedriger als der ohnehin schon niedrige angegebene Wert, Qes dafür etwas höher. Aber in meinen Augen alles keine Abweichungen, die wirklich besorgniserregend wären - zumal meine Impedanz-Messapparatur ja auch nur improvisiert war:

[Externer Bildlink zu Audiofotos]


Die Impedanzkurve des Crescendo hat sich schon mit bloßem Auge massiv unterschieden - deutlich schmalerer, höherer Resonanzpeak. Das hat sich dann auch entsprechend in hohem gemessenen Q niedergeschlagen. Zumindest mit den hier gemessenen TSPs eigentlich nicht der ideale Horntreiber?

[Externer Bildlink zu Audiofotos]


Die anderen beiden Chassis waren derweil in den Tops verbaut - da musste ich jetzt auch endlich mal Frequenzgänge messen!
Da ich zu faul war die drittel Tonne Lautsprecher ins Freie raus zu wuchten gibt's leider nur eine Indoor-Messung, aber immerhin im halbwegs stark bedämpften Homestudio/Proberaum ;)
Im Vergleich zu der Outdoor-Messung von vor paar Monaten sieht man im Detail zwar Unterschiede, die grobe Tendenz bleibt aber die selbe - obwohl ich damals aus rund 3m Abstand gemessen hatte und es heute nur 1m ab Phaseplug waren. Durch die stärkere Richtwirkung ist man ja auch etwas weniger anfällig für den Diffus-Schall als bei kleinen Nahfeldmonitörchen.
Hier mal der Quotient aus der Outdoor- und der Indoor-Messung:

[Externer Bildlink zu Audiofotos]

... die zunehmende Differenz unterhalb von 500Hz liegt daran, dass ich damals 500Hz untere Trennfrequenz eingestellt hatte, heute 250Hz.


Nun mal zu den eigentlichen Messungen. Trennfrequenzen hatte ich an der Weiche auf maximale Bandbreite gestellt - also unten wie erwähnt 250Hz, oben 8000Hz.

Crescendo
[Externer Bildlink zu Audiofotos]

E120
[Externer Bildlink zu Audiofotos]

Das erklärt eigentlich ganz gut, wieso der Fane - gerade, wenn nur die Mitteltöner laufen - fetziger als der JBL klingt. Mehr Low-End und mehr Höhen, dafür ein 10dB tiefes Loch dazwischen.
Der JBL hat dagegen einen relativ linearen Frequenzgang - wird in diesem Leben zwar vielleicht kein Studiomonitor mehr, aber für eine fast 40 Jahre alte PA Kiste, Horn noch dazu, gar nicht so übel wie ich finde :toptop:

Interessant sind auch die Klirrmessungen (ob mein billiges ECM8000 Messmikro dafür jetzt geeignet ist, sei mal dahingestellt, Vergleichsmessungen sollten aber zumindest noch halbwegs sinnvoll sein).
Den Pegel habe ich mit meinem (ebenfalls billigen, laut Hersteller "+/-2dB" Genauigkeit) Pegelmessgerät kalibriert, gemessen wurde also irgendwo bei 115-120dB SPL.

Crescendo
[Externer Bildlink zu Audiofotos]

E120
[Externer Bildlink zu Audiofotos]

Die THD ist zwar bei beiden in einem ähnlichen Rahmen, beim E120 beschränkt es sich aber im wesentlichen auf die 2nd Harmonic, während beim Crescendo auch noch sehr viel höhere Frequenzanteile vorhanden sind - in Einklang mit dem Höreindruck, dass die JBL nur dumpf angezerrt klingen, während die Fane richtig beißend das Schreien anfangen.


Als Distanzstück habe ich beim JBL derzeit einen Ring mit 3mm Stärke verbaut, entsprechend hat die Membran rund 3mm Platz, bevor die Dustcap am Phaseplug anstößt - mehr wird bei 100W Verstärkerleistung und Trennung bei 250Hz aber auch nicht gebraucht werden, oder? Hornresp sagt, dass in dem Fall ab ca. 120Hz die Membranauslenkung der limitierende Faktor ist - aber bei 250Hz Trennfrequenz und 18dB/Oktave Steilheit wird der Treiber da ja nichts nennenswertes mehr abbekommen, geschweige denn die vollen 100W bei <=120Hz.

Ich denke der Frequenzgang kann sich soweit ja ganz gut sehen lassen, da würde ich dann jetzt erstmal gar nicht noch mit anderen Dicken der Distanzringe herumspielen - oder hat da noch jemand einen Kommentar dazu?
Ankopplung an den Hochtöner sollte auch unkritisch sein, der spielt von 2000-6000Hz quasi perfekt linear. Mal schauen wie es mit der Phase passt, aber ich glaube in dem Frequenzbereich ist das nicht mehr ganz so kritisch, oder? Oder anders gesagt, es hängt dann sehr vom Winkel ab, unter dem man gerade steht, wie gut die Phase von MT und HT zusammenpassen. Bei der Ankopplung zu den Tieftönern könnte das schon spannender sein, das macht Indoor aber denke ich wirklich eher wenig Sinn zu testen. Momentan hätte ich aber ja sowieso keine Möglichkeit ein Delay zu nutzen - es gibt lediglich die Möglichkeit die Polarität an der Weiche für jeden Weg einzeln zu switchen.

So von den Amplitudengängen müsste es sich aber zumindest ganz gut ausgehen :top: (Bei der Messung des Hochtöners waren die Ringradiatoren noch nicht wieder in Betrieb, deswegen kommt da oben raus nicht so wirklich viel)
Vielleicht kriegt man um 250-300Hz rum bisschen ein Loch, mal sehen. Da man die Bässe aber ja oft etwas lauter spielen lässt, könnte sich das dann wiederum ganz gut ausgehen - mal schauen :catch:

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_Floh_
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#124

Beitrag 7. Okt 2018 07:35

Die Frequenzgangmessung vom E120 sieht jetzt nicht schlecht aus (so als wäre er dafür gedacht da drin zu spielen), was dafür spricht dass auch der Abstand von 3mm nicht so unglücklich gewählt ist. Man könnte natürlich sehen, ob sich mit 5mm Abstand um 2kHz viel ändert, hätte also etwas mehr Reserve, auf der anderen Seite macht es kaum Sinn, normalerweise trennt man ein solches Horn nicht weit unter 200Hz, selbst mit 200W oder mehr sollten da nicht mehr als 3mm Hub auftreten.

Anbei...vermutlich wäre ein DCX zur Ansteuerung keine schlechte Option, mit passenden Filtern und etwas Entzerrung sollte das System nochmal ein gutes Stück besser gehen.
MfG Flo

Denkst du, das ist Luft, die du gerade atmest? Hm.


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#125

Beitrag 7. Okt 2018 10:21

_Floh_ hat geschrieben:Die Frequenzgangmessung vom E120 sieht jetzt nicht schlecht aus (so als wäre er dafür gedacht da drin zu spielen), was dafür spricht dass auch der Abstand von 3mm nicht so unglücklich gewählt ist. Man könnte natürlich sehen, ob sich mit 5mm Abstand um 2kHz viel ändert, hätte also etwas mehr Reserve, auf der anderen Seite macht es kaum Sinn, normalerweise trennt man ein solches Horn nicht weit unter 200Hz, selbst mit 200W oder mehr sollten da nicht mehr als 3mm Hub auftreten.
das sehe ich genauso
wenn mann sich die Arbeit machen will , kann man ja mal 2 Ringe aufeinanderlegen und dann messen
_Floh_ hat geschrieben: Anbei...vermutlich wäre ein DCX zur Ansteuerung keine schlechte Option, mit passenden Filtern und etwas Entzerrung sollte das System nochmal ein gutes Stück besser gehen.

Ich hoffe die ganze Zeit schon das dies die nächste Investition wird
Wäre aber auch mal auf eine Messung des Ringradiators mit dem Aftermarket Diaphragm gespannt

mfg
Rainer


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#126

Beitrag 7. Okt 2018 11:48

_Floh_ hat geschrieben:Die Frequenzgangmessung vom E120 sieht jetzt nicht schlecht aus (so als wäre er dafür gedacht da drin zu spielen), was dafür spricht dass auch der Abstand von 3mm nicht so unglücklich gewählt ist. Man könnte natürlich sehen, ob sich mit 5mm Abstand um 2kHz viel ändert, hätte also etwas mehr Reserve, auf der anderen Seite macht es kaum Sinn, normalerweise trennt man ein solches Horn nicht weit unter 200Hz, selbst mit 200W oder mehr sollten da nicht mehr als 3mm Hub auftreten.

Anbei...vermutlich wäre ein DCX zur Ansteuerung keine schlechte Option, mit passenden Filtern und etwas Entzerrung sollte das System nochmal ein gutes Stück besser gehen.
Ja, vielleicht probiere ich das mal aus beide 3mm Distanzringe aufeinander zu stapeln. Senkt das eigentlich die Klirrwerte, wenn er etwas mehr Druckkammervolumen hat und somit nicht (sofort) so viel Gegendruck auf die Membran erzeugt wird? :rolleye:

Getrennt werden soll er laut dem Hersteller der PA ja bei 300Hz, momentan eben 250Hz mangels besser aufgelöster Einstellbarkeit. 300Hz machen wohl auch mehr Sinn, er fängt ja schon bei 400Hz an, etwas abzufallen. Womit man auch wieder beim angesprochenen DSP wäre. Spätestens seitdem wir die Achat 118 Subs an die Bassrutschen ankoppeln mussten, ist mir schon bewusst, welchen großen Unterschied da ein paar ms Delay machen. Ich denke ich werde mal bisschen mit meinem DDX3216 Pult als Frequenzweiche herumspielen und schauen, wie stark sich das gehörte/gemessene Klangbild mit den Delays noch verbessern lässt. Je nach dem, werde ich dann mal über die Anschaffung eines DSPs nachdenken.
rainer hat geschrieben: Wäre aber auch mal auf eine Messung des Ringradiators mit dem Aftermarket Diaphragm gespannt
Habe die gerade mal durchgemessen, spielen mit der passiven Weiche davor von ca 5-15kHz, von 8-10kHz ist bei beiden ein Loch (bei einem 3dB, beim anderen 5dB tief). Bis 18kHz kommt noch halbwegs was (ca -6dB), danach geht's steil bergab.

Muss jetzt allerdings erstmal weg - die genauen Frequenzgänge gibt's dann in ein paar Stunden ;)


Big Määääc
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#127

Beitrag 7. Okt 2018 13:08

je mehr Kammervolumen zu Verschieevolumen desto geringer der Klirr.
allerdings wirkt sich das auch auf die obere Grenzfrequenz aus,
aber etwas Luft hast da ja zum Trennpunkt.
nur ein dummes Pferd springt höher als es muß !


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flodotz
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#128

Beitrag 7. Okt 2018 13:19

Big Määääc hat geschrieben:je mehr Kammervolumen zu Verschieevolumen desto geringer der Klirr.
allerdings wirkt sich das auch auf die obere Grenzfrequenz aus,
aber etwas Luft hast da ja zum Trennpunkt.
Okay, klingt einleuchtend.
Ja, etwas Luft wär da noch, momentan spielt er ja fast bis 2500Hz hoch, Trennfrequenz mit meiner jetzigen Weiche wäre minimum 2000Hz, empfohlen vom PA Hersteller sind sogar nur 1600Hz.

Dann probiere ich das bei Gelegenheit mal aus.

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