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[Unterstützung] Hinz & Kunz drehen an der Anlage im Proberaum rum!

DJ'ing, Techniken, Tricks, Software & Hardware (Plattenspieler, CD Player, DJ-Mixer etc.)
Instrumente, Verstärkung, Abnahme, Bühne & Live.

Moderatoren: mich0701, Moderation PA, Bereichsmod

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Subwoofer

#1

Beitrag von Drummer »

Hallo!

Vor Jahren habe ich einem Kumpel eine PA-Anlage für den Probenraum und Partys zusammengestellt. Habe Ihm zwar später alles verkauft, fühle mich jedoch immer noch ehrenamtlich zuständig für den Erhalt und den sachgemäßen Umgang damit.
Als ich letztens für ein Appel & `n Ei ein Diaphragma tauschen durfte, mache ich mir Gedanken, dass es so nicht weitergeht, dass jede und jeder Gast in diesem Probenraum an der Anlage herumdreht und die Einstellungen jedesmal in total sinnlosem Zustand hinterlässt (z.B. den EQ).
Erst war die Überlegung eine Art Betriebsanleitung in 3 Sprachen zu verfassen, welche jedoch einfach zu umfangreich - also quasi nich gelesen würde.
Jetzt geht es eher um ein Live-Treffen der Beteiligten aller Bands auszumachen, welche die Anlage nutzen, wo ich dann ca. 1,5 Stunden dozieren dürfte. Die Schwierigkeit dabei ist, dass fast niemand sich für dieses Thema interessiert! Und ich den einzelnen Kandidaten diesbezüglich hinterherlaufen darf... Ist doch ein Jeder zufrieden mit seinem - wenn´s hochkommt - Halbwissen dabei.
Kennt einer von Euch dieses Problem? Wie habt Ihr das gelöst?

Hier die Komponenten der Anlage:
- Soundcraft MFXi 8 Pult
- Behringer FBQ 1502 HD Ultragraph Pro Equalizer,
hauptsächlich wegen dem 25 Hz LowCut zum SpeakerSchutz... Überlegung: Blende davor(?)
- the t.amp TSA 2200 Endstufe
- Jobst Audio JL-sat15n auf Stativen, welche munter nach links und rechts gedreht werden

Alle drei Geräte stecken in einer Steckerleiste im Rack befindlich, welche an einer schaltbaren Verlängerung hängt. Eine LED Lampe von der Steckerleiste beleuchtet das Pult, wobei die Draufsicht auf´s Pult leider (noch) durch den darüberliegenden Regalboden eingeschräkt ist (nur ca. 30 cm Luft über den Reglern). Das müsste schon mal anders werden, denke ich! (Der Chef, der auch keine Ahnung hat, wird sein Regalplatz darüber verteidigen wollen. Es sind verstellbare Böden)

Verwendet wird die Anlage als Gesangsanlage über 20 laute Samba-Trommeln, zusätzlich Instrumente wie Cavaquinho ("Bras. Ukulele" mit Stahlsaiten), Gitarre, etc. und DJ-Anlage auf Partys, wo der DJ doch gerne mal am 63 Hz und sogar am 40 Hz Fader schiebt.

Wie macht man so eine Anlage Idioten-Sicher?

Danke für ´s Lesen und Eure konstruktiven Antworten!
Herzliche Grüße aus Berlin, Tom

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#2

Beitrag von Simon »

DSP davor und mit Passwort schützen.

Blende davor geht natürlich auch aber mit dem DSP hast du natürlich viel mehr Möglichkeiten, die ich so nicht mehr vermissen möchte.

Den EQ würde ich direkt raus machen, vielleicht ergibt sich durch den Verkauf und gutes einreden auf die Band ja n kleines Budget.

Wenn kein Engagement der Bands kommt, würde ich es einfach bleiben lassen. Also weder die Betreuung, noch Reparaturen. Wenn das jemand nicht zu schätzen weiß nicht nicht bereit ist nichts zu verdrehen wäre mir das zu blöd.

Wenn der DJ meint, bei 40 Hz noch zu boosten ist das entweder kein guter DJ oder die Anlage ist im Bass zu klein ;)
Für diesen Beitrag von Simon bedankte sich:

#3

Beitrag von Ernst »

DSP mit Passwort/Ohne knöpfe ist das richtige dafür. Und auf Partys würd ich das ding nie ohne Subwoover schleppen.
Bei Wechselnden, nicht interessierten Bedienern hilft erklären nichts.
Für diesen Beitrag von Ernst bedankte sich:

#4

Beitrag von Jobsti »

Wäre auch mein Vorschlag.
Falls eh nix gedreht werden soll oder sogar muss, einfach einen T-Racks Mini 4x4 vor den Amp,
dann brauch's netmal ein Passwort, da man nur per Laptop dran kann ;)

Ansonsten was einfaches wie den DXO24 und mit Passwort versehen.
Vorteil: Man könnte 2 Setups drauf machen, direkt mit EQ für den Proberaum, der auch schon das gröbste Feedback zieht
und eins für "Party Unterwegs". Das Jeweilige kann man dann laden ohne Laptop anklemmen zu müssen.

Der EQ könnte sinnvoll sein zum Feedback ziehen, aber wenn da eh jeder wie wild rumstellt, dann raus mit dem Ding.


Für den Mixer schnappste dir einfach aus der Bedienungsanleitung die Schwarz-Weiß-Zeichnung,
schreibst "Please reset to default settings before use", ausdrucken, danebenlegen.
Für diesen Beitrag von Jobsti bedankte sich:
Mit freundlichen Grüßen
B. Jobst (Tontechniker FH) | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | www. Jobst-Audio .de
Kaffeekasse | Du magst mir einen Kaffee spendieren? Gerne ;-)
Fragen zu Bestellungen usw. bitte ausschließlich per PM, Mail oder Telefon! Werden im Forum kommentarlos gelöscht.

#5

Beitrag von engineer »

Ich hatte für solche Zwecke (Karaoke und Reproduzierbarkeit) immer mein TASCAM TM-D1000 am Start. Das konnte MIDI und man konnte alles speichern und zurückholen. Es gibt auch einige Rack-Mixer die auf remote gebaut sind und dafür taugen würden.

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