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Frequenzloch 100-200Hz

Bedämpfung, Akustik, Hör- und Aufnahmeräume, privat als auch im Studio.

Moderatoren: Moderation HiFi, Bereichsmod

#29

Beitrag von CJoe78 »

30 HZ kriegst du ohnehin nicht gedämmt. Schon für 60 HZ musst du etwa 1 Meter Platz opfern. Und beachten musst du auch, dass du mit der rückwärtigen Dämmung nur die Längsmoden dämpfst. Die Quermoden nicht.

Problematisch sind kleine Räume immer im Bass.
Ich hab auch einen kleinen Raum (17 qm). Nur bei mir hab ich keine akustisch störenden Auslöschungen, da ich keine große Glaswand habe und die Wandnähe der Boxen für genug Bass ausreicht.

Ich hatte hier immer zu viel Modenbass und konnte diesen ohne Absorber durch eine bessere Aufstellung und Verteilung der Bässe bändigen.
Welche Lösung zum Ziel führt, ist recht individuell. Es gibt nicht die pauschal beste Lösung. Zumal es vielen wegen Platzmangel nicht möglich ist, den Raum zu dämmen.

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#30

Beitrag von MOS »

Das wären Messungen letztes Jahr mit der alten Aufstellung:
PXL_20250829_125800573.jpg
PXL_20250829_125822903.jpg

Edith OHNE Raumakustikverbesserungsmaßnahmen. Glaube aber, da hatte ich vorher per peq eingegriffen, im Bass ...


Dort war das Loch bei 200Hz...

#31

Beitrag von pogo »

Welchen AVR verwendest du?
NAD M33 + MDC HDM-2 / Bluesound HUB Erweiterung
Teufel M200/M6000 (erste Generation)
WAXWING Phono DSP
miniDSP UMIK-2

#32

Beitrag von MOS »

Denon x4800h

#33

Beitrag von pogo »

Dann ist doch alles in Butter ;)
Demnächst wird Dirac Live Active Room Treatment ausgerollt und ein Einführungsangebot wurde auch schon angedeutet.
Btw. wird DLART auch demnächst nicht nur bis 150Hz korrigieren können.
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#34

Beitrag von MOS »

pogo hat geschrieben: Gestern 15:19 Dann ist doch alles in Butter ;)
Demnächst wird Dirac Live Active Room Treatment ausgerollt und ein Einführungsangebot wurde auch schon angedeutet.
Btw. wird DLART auch demnächst nicht nur bis 150Hz korrigieren können.
Für den 4800 auch?


Für wie viel x000 Euro.......?

#35

Beitrag von pogo »

Das wurde noch nicht kommuniziert.
Ich vermute mal ca. $600 für alle DL-Module (bundle, best case), wenn auch Subwoofer mit im Spiel sind, sprich die Subouts in Benutzung sind.
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#36

Beitrag von MOS »

pogo hat geschrieben: Gestern 15:33 Das wurde noch nicht kommuniziert.
Ich vermute mal ca. $600 für alle DL-Module (bundle, best case), wenn auch Subwoofer mit im Spiel sind, sprich die Subouts in Benutzung sind.
Erstmal nicht......600.......

#37

Beitrag von Weierleier »

MOS hat geschrieben: Gestern 14:50
Es ist trotzdem verwunderlich, dass meine einfachen Maßnahmen die Auslöschung reduziert haben.

Deswegen teste ich da noch mehr.

Neue technische Geräte werde erstmal NICHT gekauft.
sich in Lausprecher Verstärker und Co zu verlieren ist einfach aber leider sinnlos wenn der Raum nicht gut klingt. Das übersehen leider viele.

Messungen sind halt auch immer mit vorsicht zu genießen, je nachdem wo das Mikrofon steht kann es schon wieder ganz anderst aussehen. Außerdem kann ein Mikrofon nicht, wie unser menschliches Gehör, direkt- von diffusschall unterscheiden, deswegen sind solche Messgraphen auch immer etwas schwierig, Es kann ja sein das eine Reflexion sich schön aufdoppelt und es am schluss gerade aussieht d.h. aber nicht das es gut klingt. Die Zeit wird gerne vergessen bei solchen Messungen.

Mfg
Moritz
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#38

Beitrag von Christmas »

Vor allem ist deine Messung @MOS mit geringem Pegel gemacht worden. Sieht aber erstmal nicht schlecht aus. Fraglich ist wie es klingt.

Ich bin auch der Meinung wenn ein Set vorhanden ist und das Klangbild nicht wie gewünscht ausfällt liegt es fast immer an der Akustik. Kann den ganzen AudisseyYPAODirakArtLiveXT misst nicht mehr lesen. Das ist das letzte Werkzeug um schlechte Akustik zu verschleiern, nicht um ihn zu korrigieren oder gar zu verbessern.
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Gruß Chris

Heimkino:
RX-A1060 - IMG 1000D - IMG 400D - BD-S677 - UB 424 - NuBox: 683 - CS 383 - 383 - DS 301 - 2x AW 1100 - Antimode 8033 S II - Optoma UHD 35 - Akustikleinwand auf 16 m2-KEINE NACHBARN 8)

#39

Beitrag von Ernst_Reiter »

werde das ganze wochen ende keine zeit haben mir das im detail durch zu lesen was im thread steht, aber ich machte in den letzten 4¾ jahren extrem viele erfahrungen mit aufstellungen

melde mich mit vorschlägen so baldich zeit haben werde

PS: vergiß DIRAC, das bügelt (besser prügelt) den frequenzgang irgend wie brachial glatt; musik hast dann aber keine mehr
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Räume: 58 m² bzw 12 m² Leichtbau extrem schallweich / 38 m² Dichtbetonkeller schallhart.
Elektronik: mehr als ausreichend, laststabil, siehe auch: https://av-wiki.de/was_ist_wichtig
Speakers: Nubert nuVero 140 goldbraun, Yamaha HS7 weiß + HS8S, Nubert nuVero 60 weiß.
Setting Abstände 4 m Wand, 1.2 m zu Seiten, stereo 3-eck: 240 x 190 x 190 cm, 5° auf Achse.

#40

Beitrag von MOS »

Ernst_Reiter hat geschrieben: Gestern 17:23 werde das ganze wochen ende keine zeit haben mir das im detail durch zu lesen was im thread steht, aber ich machte in den letzten 4¾ jahren extrem viele erfahrungen mit aufstellungen

melde mich mit vorschlägen so baldich zeit haben werde

PS: vergiß DIRAC
, das bügelt (besser prügelt) den frequenzgang irgend wie brachial glatt; musik hast dann aber keine mehr

Schon vergessen.

Ich möchte das erst mit Aufstellung, Dämmung, Sitzplatz-Position so gut wie möglich hinkriegen.

Mehr Geräte will ich NICHT!

Irgendwann ist auch mal gut mit dem ganzen Geraffel. Hab eh schon das meiste verkauft.

Mehr Technik ist oft der falsche Weg.

Ich will Musik hören und keine Raketenwissenschaft draus machen. Viel zu verkopft.

Es wäre doch absolut dämlich, in meinem Fall, also für mich, jetzt wieder in den Kaninchenbau zu krabbeln und auf Deifel kumm raus mit messen und messen und messen und und und anzufangen. Das führt doch zu nichts.


Alle paar Monate krieg ich nen Rappel....D'OH!

Aber mir wurde hier geholfen und dafür möchte ich mich bedanken.



Edit, ich möchte so weit kommen, dass ich nur sehr gering und sachte eingreifen muss.

Nächstes Jahr eventuell im großen Zimmer. Da gibt es mehr Stellmöglichkeiten und der Raum ist so groß, dass man gut dämmen kann.
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#41

Beitrag von CJoe78 »

Auf den Frequenzgang würde ich auch nicht so viel geben.
Es ist die Frage, wie gut dir der Klang gefällt und ob da wirklich etwas im Bass fehlt. Fehlt etwas bei 200 HZ, sollte der Bass recht analytisch klingen. Es fehlt dann etwas an Wärme, denn dafür sorgen die Frequenzen über 100-200 HZ.

So etwas lässt sich auch verbessern, indem man z.B. alle Frequenzen oberhalb von 200 HZ absenkt und unterhalb von 150 HZ absenkt. Danach wird der Gesamtpegel wieder erhöht und somit die Auslöschung minimiert.

Fehlende Frequenzen nicht zu boosten sondern nur das, was zu laut ist abzusenken kann Wunder bewirken.

Das kann ausreichen, um die Wärme wieder zurück zu gewinnen. Extreme Eingriffe sind nicht erforderlich und auch eine leichte Veränderung der Positionierung vom Referenzplatz kann den Klang positiv verändern.
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#42

Beitrag von MOS »

CJoe78 hat geschrieben: Gestern 17:40 .

So etwas lässt sich auch verbessern, indem man z.B. alle Frequenzen oberhalb von 200 HZ absenkt und unterhalb von 150 HZ absenkt. Danach wird der Gesamtpegel wieder erhöht und somit die Auslöschung minimiert.

Das kann bereits ausreichen, um die Wärme wieder zurück zu gewinnen. Extreme Eingriffe sind nicht erforderlich und auch eine leichte Veränderung der Positionierung vom Referenzplatz kann den Klang positiv verändern.
:top:

#43

Beitrag von Weierleier »

Das ist doch letztendlich das schöne am HIFI was gefällt ist erlaubt. Im Studio siehts anderst aus. Aber wenn ich immer die leute seh die 10000€ für boxen und co ausgeben und der Raum ist einfach nur schlecht. Naja muss jeder selber wissen.

MfG
Moritz

#44

Beitrag von MOS »

MOS hat geschrieben: Gestern 17:42
CJoe78 hat geschrieben: Gestern 17:40 .

So etwas lässt sich auch verbessern, indem man z.B. alle Frequenzen oberhalb von 200 HZ absenkt und unterhalb von 150 HZ absenkt. Danach wird der Gesamtpegel wieder erhöht und somit die Auslöschung minimiert.

Das kann bereits ausreichen, um die Wärme wieder zurück zu gewinnen. Extreme Eingriffe sind nicht erforderlich und auch eine leichte Veränderung der Positionierung vom Referenzplatz kann den Klang positiv verändern.
:top:

Hab's mit dem Grafik EQ versucht. Druck hat's jetzt. Aber passt noch nicht, klar, ist ja nur ein erster Versuch gewesen.


Aber auf diesem Weg werde ich erstmal bleiben. Hab noch ein Gerät, dass noch nicht verkauft wurde, ein DSP mit peq usw.

Versuch macht kluch. Aber erst morgen.

#45

Beitrag von MOS »

Weierleier hat geschrieben: Gestern 18:14 Das ist doch letztendlich das schöne am HIFI was gefällt ist erlaubt. Im Studio siehts anderst aus. Aber wenn ich immer die leute seh die 10000€ für boxen und co ausgeben und der Raum ist einfach nur schlecht. Naja muss jeder selber wissen.

MfG
Moritz

Naja, es gibt noch beschissenere Räume als meiner.


Und Geld ausgeben will ich keines mehr. Zumindest nicht für Geräte.

#46

Beitrag von pogo »

Kostenlos und viele User schwören hierauf: https://youtu.be/fN5cH_TRtSI?feature=shared
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#47

Beitrag von MOS »

Leute.....!!!


Ich weiß jetzt nicht mehr, ob ich meinen Ohren und mir trauen kann.


Ich habe den AVR vorhin zurückgesetzt, keinerlei Einmessung, mit dem grafischen EQ vom Denon bei 63 Hz runter, bei 125Hz 15 dB rauf, den Rest gelassen.
Na OK, die 31Hz Mode muss noch weg, aber:
Jetzt finde ich DAS ganz annehmbar, Stimmen halt n bissle leise, aber das klingt schön warm. Und druckvoll.


Ich glaube, ich mach für heute Schluss...ich werde noch zum Hirsch.

#48

Beitrag von CJoe78 »

@MOS: Ich hab es mit dem manuellen Yamaha EQ auch so umgesetzt. Also nur vorsichtig um ein paar dB dort abgesenkt, wo zu viel war.
Und zwar global bzw. identisch auf allen Kanälen (Zielkurve). Das passt zwar nicht zu 100%, ist aber phasentreu und klingt in Summe gut.

Audyssey kann sowas auch per manuellem EQ. Aber dafür brauchst du die Multi EQ-X Variante mit manueller Korrektur per PC-Software. Der grafische EQ ist zu grob zum Einstellen.
Alternativ könnte auch die günstigere Smartphone EQ-App reichen, die jedoch ungenauer arbeitet.

#49

Beitrag von Bravado »

MOS hat geschrieben: Gestern 17:35
Ernst_Reiter hat geschrieben: Gestern 17:23
PS: vergiß DIRAC

Schon vergessen.
Gut so - DIRAC ist pogos 42 ... :roll:
Begin the day with a friendly voice
A companion, unobtrusive

#50

Beitrag von CJoe78 »

Niemals gewünschte Frequenzen anheben, sondern unerwünschte vorsichtig absenken und danach den Gesamtpegel passend anheben.
+15 dB sind ohnehin zu viel. Ebenfalls wäre es so, wenn man -15 dB absenkt.

#51

Beitrag von pogo »

Ernst_Reiter hat geschrieben: Gestern 17:23vergiß DIRAC, das bügelt (besser prügelt) den frequenzgang irgend wie brachial glatt
Genau das macht DLART nicht. Hier geht es um eine Co-Optimization, sprich die Lautsprecher können sich gegenseitig unterstützen, sprich jeder Kanal wird quasi zu einem Superspeaker.
Btw. höre ich über eine Harman ähnliche Zielkurve. Ein bisschen Spaß muss ja auch noch bleiben.
:club:
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#52

Beitrag von CJoe78 »

Natürlich greift Dirac ART in den Frequenzgang ein. Raummoden werden im Frequenzgang entschärft. Zwar wird Gegenschall verwendet, um Raummoden zu verringern.
Aber daneben finden weiterhin Anpassungen am Frequenzgang statt.

ART ist keine Wundermaschine. Raummoden dominieren weiterhin den Raumklang. Sie werden durch ART nur stärker gemindert als durch die klassische Filterabsenkung oder eine gute LS-Aufstellung.

Eine Schwäche u.a. von Dirac ist, dass es den natürlichen Raumklang mit vielen unterschiedlichen Filtern bearbeitet und dadurch die Natürlichkeit teilweise abhanden kommt. Ziel ist primär der lineare Frequenzgang und nicht, ob du mit dem Klang zufrieden bist.

Filter arbeiten am Besten, wenn man nur die störenden Frequenzen absenkt. Klanglich kriegt man darüber hinaus die natürlichsten Ergebnisse mit Filtern, wenn diese so sparsam und so gezielt wie möglich eingesetzt werden.

Man geht also nicht alle Baustellen an, sondern sucht sich die wichtigsten 2-3 raus, welche den Referenzplatz direkt betreffen und nur diese werden mit Filtern bearbeitet. DIRAC macht das nicht. Man kann aber immerhin nachträglich eine manuelle Zielkurve definieren.

Übrigens benötigt ART genug Energie in den Bässen, um ausreichend Gegenschall zu erzeugen. Es arbeitet effektiv, wenn zu viel Bass vorhanden ist. Ist überall im Raum im Frequenzbereich der LS zu wenig Bass vorhanden, sei es durch schwache LS oder durch ausgeprägte Senken auf allen LS, kann keine Kompensation stattfinden.

In meinem Raum würde ART funktionieren. In diesem Raum hier weniger gut. In Kombi mit 2 guten Front-Eck-Subs hingegen schon.
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#53

Beitrag von MOS »

CJoe78 hat geschrieben: Gestern 21:11 Niemals gewünschte Frequenzen anheben, sondern unerwünschte vorsichtig absenken und danach den Gesamtpegel passend anheben.
+15 dB sind ohnehin zu viel. Ebenfalls wäre es so, wenn man -15 dB absenkt.
Also ich habe die gewünschte Frequenz um nur 6dB angehoben.

Die übrigen um einen gewissen Betrag abgesenkt, damit es passt.

So ergibt dass dann eine Nullung, des riesigen Lochs.

.

#54

Beitrag von CJoe78 »

Ich rate dir, nix zu boosten. Nur Absenken. Selbst wenn du unter 100 HZ und über 200 HZ um minus 6-8 dB absenkst und hinterher den Gesamtpegel um 8 db anhebst, wofür natürlich mehr Leistung benötigt wird, ist das klangliche Ergebnis besser.

Filter, welche über 0 dB verwendet werden, neigen zu unsauberem Verhalten.

Der Klang wird komprimiert und unnatürlich, wenn Frequenzen angehoben werden. Das liegt in der Natur der Sache, da ein Signal über 0 dB nur begrenzt natürlich klingen kann.

Nur Absenken hingegen sorgt dafür, dass du das hörst, was im Frequenzspektrum vorhanden ist. Senkst du nur das ab, was zu laut ist bleibt das übrig, was du haben willst.
Ganz ausgleichen kannst du deine Senke nicht, aber diese lässt sich soweit minimieren, dass es akustisch nicht weiter auffällt. Und das ist das Ziel.

#55

Beitrag von MOS »

CJoe78 hat geschrieben: Heute 08:54 Ich rate dir, nix zu boosten. Nur Absenken. Selbst wenn du unter 100 HZ und über 200 HZ um minus 6-8 dB absenkst und hinterher den Gesamtpegel um 8 db anhebst, wofür natürlich mehr Leistung benötigt wird, ist das klangliche Ergebnis besser.

Filter, welche über 0 dB verwendet werden, neigen zu unsauberem Verhalten.

Der Klang wird komprimiert und unnatürlich, wenn Frequenzen angehoben werden. Das liegt in der Natur der Sache, da ein Signal über 0 dB nur begrenzt natürlich klingen kann.

Nur Absenken hingegen sorgt dafür, dass du das hörst, was im Frequenzspektrum vorhanden ist. Senkst du nur das ab, was zu laut ist bleibt das übrig, was du haben willst.
Ganz ausgleichen kannst du deine Senke nicht, aber diese lässt sich soweit minimieren, dass es akustisch nicht weiter auffällt. Und das ist das Ziel.
Lektion gelernt.

Ich mach mich dann mal an die Arbeit..... :top:


Ich glaube, ich habe von dir gelesen, dass dein Yamaha beim GEQ auch die 31Hz absenken kann?

Mein Denon senkt nur ab 63Hz ab. Was ich schon etwas doof finde.

63, 125, 250, 500, 1000, 2000, 4000, 8000, 16000..... Gerade die 31 Hz waren mir wichtig, weil diese Mode am stärksten ist.


Mit der Audyssey-App kann ich nur den korrigierten Frequenzgang anpassen, schade, dass man das nicht alles manuell verstellen kann. Deswegen hatte ich Interesse an der Windows Software von Audyssey.
Zuletzt geändert von MOS am 30. Aug 2025 09:16, insgesamt 1-mal geändert.

#56

Beitrag von CJoe78 »

Guck mal, wie du das hinkriegst. Weil mit dem Standard-EQ wird das kaum möglich sein. Wie beschrieben kann man sowas aber gut mit der PC-App oder auch mit der günstigeren Smartphone-App machen.

Die Smartphone-App ist Fummelei und schlecht bedienbar. Die PC-App ist weit besser, kostet aber wieder mehr Geld. Ich selbst hab einen Yamaha, richtig. Da bin ich viel flexibler und kann mehr einstellen.

Den GEQ hatte auch der günstigere RX-V6A. Und das kann man klanglich vergessen, da z.B. die Filtergüten nicht einstellbar sind.

Mein RX-A6A kann viel mehr.
Die Audyssey PC-App ist dem RX-A6A überlegen, da geht noch mehr mit. So kann man dort Filtertypen flexibel ändern und den Frequenzgang im Detail so anpassen, wie es erforderlich ist.

Wichtig ist, dass du den Klang am Ende über eine eigene Hauskurve, bzw. einer identischen Filterkurve auf allen LS gleichzeitig umsetzt. Du guckst also, dass du eine Kurve baust, mit der du deine Modenprobleme weitgehend beseitigst.

Nicht jeden LS einzeln bearbeiten, da sonst die Phasenlage verschoben wird, was den Klang definitiv verschlechtern würde.
Zuletzt geändert von CJoe78 am 30. Aug 2025 09:26, insgesamt 2-mal geändert.

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