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nuVero Nova - Wahrhafter Klang (!?)

Hilfe, Fragen & Antworten zu Lautsprechern von Nubert

Moderatoren: Moderation HiFi, Bereichsmod

#1037

Beitrag von John117 »

Schwieriges Thema, ich kann beide Seiten verstehen aber bei mir ist es leider oft so dass ich nicht mehr nur Musik höre wegen der Musik, ich achte auf Details auf die Aufnahmen ich konzentriere mich aufs Musik hören wenn ich an meiner Anlage höre und kann da eben schlechte Aufnahmen nicht so wirklich genießen.
Weiß nicht ob es damit zusammenhängt dass ich dafür ne Menge Geld ausgegeben habe und es mich stört wenn darüber was nicht so gut klingt.
Wie gesagt bei meinem Küchenradio ist mir das egal da läuft die Musik eher nur im Hintergrund.

Ich glaub das mit dem, schlechte Aufnahmen sollen auch auf hochwertigen Anlagen gut klingen ist eine Wünschenwerte Sache aber sehe ich persönlich so nicht gegeben. Ich habe noch keinen Lautsprecher gehört der eine schlechte Aufnahme besser macht also die schlechten Teile weg nimmt und die guten betont und dazu noch bei richtig guten Aufnahmen die Details so widergibt wie ich es gerne hätte.
Es war bis jetzt immer ein entweder oder. Vielleicht habe ich den richtigen Lautsprecher aber auch noch nicht gehört.
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#1038

Beitrag von Ernst_Reiter »

Bravado hat geschrieben: 5. Feb 2026 07:28Du sprichst von Aufnahme, ich von Musik.
es gibt musik, die ich früher nicht ertragen konnte: nun zieh ich sie mir manchmal rein, weil sie mit den 140ern so geil klingt (musik, nicht aufnahmen!)
Räume: 58 m² bzw 12 m² Leichtbau extrem schallweich / 38 m² Dichtbetonkeller schallhart.
Elektronik: mehr als ausreichend, laststabil, siehe auch: https://av-wiki.de/was_ist_wichtig
Speakers: Nubert nuVero 140 goldbraun, Yamaha HS7 weiß + HS8S, Nubert nuVero 60 weiß.
Setting Abstände 4 m Wand, 1.2 m zu Seiten, stereo 3-eck: 240 x 160 x 160 cm, 5° auf Achse.

#1039

Beitrag von Christmas »

aaof hat geschrieben: 4. Feb 2026 20:23
Christmas hat geschrieben: 4. Feb 2026 19:06 Anhand der technischen Daten bzw. den Abmaßen scheint das mal wieder ein richtiger Center zu sein.
Der Center ist ja fast so schwer wie meine B-70. :shock:

Aber ja, liest sich so von den technischen Specs sehr ordentlich.
Der Center ist schwerer als die B 70.
Gruß Chris

Heimkino:
RX-A1060 - IMG 1000D - IMG 400D - Pioneer PD 50 - UB 424 - NuBox: 683 - CS 383 - 383 - Atmos 383 - 2x AW 1100 - Antimode 8033 S II - Optoma UHD 35 - Akustikleinwand auf 16 m2-KEINE NACHBARN 8)

#1040

Beitrag von Tomy4376 »

Damit wäre er ja schwerer als die nova 12.. das halte ich für einen Fehler in der Beschreibung
Wharfedale Super Linton
Nubert nuSub XW 800
XTZ Edge A2 300, Antimode X2
Wiim Ultra
Audiolab 6000 CDT

#1041

Beitrag von Christmas »

Bin auch der Meinung dass ein guter neutraler Lautsprecher schlechte Aufnahmen so schlecht wiedergibt wie sie eben sind.

Wenn der TV zum Beispiel einen sehr hässlichen Menschen schön abbilden kann stimmt auch da was nicht.
Ok der Vergleich hinkt, ich mache das so, wenn es mich überkommt und ich möchte Deichkind oder Samy Deluxe hören, oder meine Frau ihren Krempel, Apache oder irgend ein Oldscool Rock gedöns, nehme ich die Höhen je nach Musik um 1-3 dB raus, dann ist es ganz gut erträglich, oder macht sogar Spaß. In der Einstellung würde aber bei gut produzierter Musik etwas Brillianz fehlen.
Es gab da mal eine Lösung von Nubert, das ATM, die klangwaage, kann man sich ja auch selber basteln und als Preset abspeichern.
Wenn aber das Küchenradio diese Musik gut erträglich wiedergeben kann, kann es gute Aufnahmen nicht so gut wiedergeben wie ein guter Lautsprecher.

Der Augenöffner wie ehrlich Lautsprecher sein können, war Christina Perri-A Thousand Years, wer Lust hat, hört sich das mal im Auto an, Oder auf einem Küchenradio oder so, danach auf seiner Anlage, in meinen Ohren unhörbar. Ich habe es aber bisher nur über Spotify Connect gehört.
Gruß Chris

Heimkino:
RX-A1060 - IMG 1000D - IMG 400D - Pioneer PD 50 - UB 424 - NuBox: 683 - CS 383 - 383 - Atmos 383 - 2x AW 1100 - Antimode 8033 S II - Optoma UHD 35 - Akustikleinwand auf 16 m2-KEINE NACHBARN 8)

#1042

Beitrag von Christmas »

Tomy4376 hat geschrieben: 5. Feb 2026 08:58 Damit wäre er ja schwerer als die nova 12.. das halte ich für einen Fehler in der Beschreibung
Die 12 hat kleinere Tieftöner.
Gruß Chris

Heimkino:
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#1043

Beitrag von Tomy4376 »

Die Frage ist doch, wie schlimm klingt die Aufnahme im Original, also Tonstudio, wirklich.
Ich denke der ein oder andere wird erstaunt sein, dass das Original oft nicht wirklich so schlecht abgemischt ist wie sie auf der Anlage klingt. Gibt natürlich auch Ausnahmen, keine Frage. Aber wieso sollte ein Toningenieur, dem ja in der Regel alle professionellen Mittel zur Verfügung stehen; absichtlich eine Aufnahme derart versauen. Macht aus meiner Sicht keinen Sinn... gut wenn eine Sängerin absichtlich schief singt und kreischt.. Dann isses so.. aber auch gewollt.
Wharfedale Super Linton
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#1044

Beitrag von mr.hyde »

Die Bestückung nova 7 und nova 12 sind identisch.
Laut Bedienungsanleitung wiegt die nova 7 32,5kg
Ich vermute mal, dass der Fuß der schwerste Teil des Centers ist.

#1045

Beitrag von mr.hyde »

Ich muss mich korrigieren.
Die Bestückung ist nicht identisch.
148mm vs 168mm
Sorry

#1046

Beitrag von Bravado »

Ernst_Reiter hat geschrieben: 5. Feb 2026 08:12
Bravado hat geschrieben: 5. Feb 2026 07:28Du sprichst von Aufnahme, ich von Musik.
es gibt musik, die ich früher nicht ertragen konnte: nun zieh ich sie mir manchmal rein, weil sie mit den 140ern so geil klingt (musik, nicht aufnahmen!)
Ich höre nie Musik, die mir nicht gefällt nur weil sie geil klingt.

Der Klang der Musik wirkt sich bei mir nur auf die Abhörlautstärke aus.
Gute Musik die schlecht aufgenommen ist höre ich auf max. mittlerer Lautstärke.
Tomy4376 hat geschrieben: 5. Feb 2026 09:04 Aber wieso sollte ein Toningenieur, dem ja in der Regel alle professionellen Mittel zur Verfügung stehen; absichtlich eine Aufnahme derart versauen.
Die einfache Erklärung: was er für gut befindet muss sich nicht zwingenderweise mit dem decken was Dir gefällt.
Mit wurden schon Anlagen vorgeführt, da waren die Besitzer sicher sie hätten das geilste Teil seit der Erfingung von geschnitten Brot und ich fand es langweilig oder in einem Fall an den ich mich noch sehr genau erinnere sogar schrecklich.
Ich stell mir vor: dieser Typ würde eine CD aufnehmen/mixen/mastern ... ob mir das wohl gefallen würde ?

Und manchmal ist der Toningenieur auch unschuldig: Stichwort Loudness war - das verlangen die Plattenfirmen. Ich bin mir sicher, ein Toningenieur der was auf sich hält würde gerne höhere Qualität abliefern. Aber wer zahlt schafft an.
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#1047

Beitrag von tf11972 »

Leider ists aber heutzutage so, dass Musik, die für den Massenmarkt gedacht ist, so abgemischt wird, dass sie sich auf allen möglichen Wiedergabegeräten einigermaßen anhört, also Handylautsprecher, Boombox, minderwertige Ohrstöpsel etc. Wie schon erwähnt, würden viele Toningenieure bestimmt das Bestmögliche herauskitzeln wollen, aber sie dürfen halt nicht, weil die Wiedergabe auf einer hochwertigen Anlage ja mittlerweile nur noch eine Nische darstellt.

Wenn ich aber andererseits sehr gut abgemischte Musik vorgesetzt bekomme, ist die musikalisch oft so langweilig, dass ich sie auch nicht hören kann, Norah Jones ist zum Beispiel so ein Fall.
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Viele Grüße
Thomas

www.forestpipes.de

#1048

Beitrag von Tom81 »

T00L hat geschrieben: 5. Feb 2026 01:15
Eine Frage zum Forum: Wie füge ich hier Bilder hinzu, damit sie sichtbar und zum Vergrößern anklickbar sind, wie bei #1023 zum Beispiel?
Bilder kannst du einstellen, nachdem du 10 Beiträge verfasst hast.
Tomy4376 hat geschrieben: 5. Feb 2026 08:58 Damit wäre er ja schwerer als die nova 12.. das halte ich für einen Fehler in der Beschreibung
Ich halte die 32,5 Kilo der nova 7 für realistisch. Eine Nova 9 mit dem gleichen 168mm Basstreiber wiegt schon 20,5 Kilo. Die 7 hat gleich 2 davon und das deutlich größere Gehäuse.

#1049

Beitrag von Equilibrium »

Bravado hat geschrieben: 5. Feb 2026 05:44
Ernst_Reiter hat geschrieben: 4. Feb 2026 21:12 ich verstehe John117 voll und ganz, wenn man eine sehr sehr gute anlage hat, wird manches leider unhörbar
Für mich ist der Klang niemals wichtiger als die Musik, deswegen kann auch nichts "unhörbar" werden.
"Unhörbar" ist nur schlechte Musik,
Sehe ich genau so. "Unhörbar" ist ziemlicher Quark bzw. Helene Fischer.
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Canton Reference 7 plus Center- Canton Townus 30 - Yamaha RX-A3060 - Cambridge AXN10 - Oppo UDP-203 - Nubert NuPro X3000RC (Desktop) - T+A Criterion T100 (Wohnzimmer) - Elac BS 243 BE (Büro)

#1050

Beitrag von Ernst_Reiter »

und weiter mit off-topic

ich liebe an sich die ersten 4 alben von Marillion: aber sogar mit kopfhörer und EQ auf anschlag krieg ich den klang nicht hin. "Incommunicado" von der Clutching at straws, "Assassing" von Fugazi - tracks mit potential, aber das mastering ....

meine frau liebt Samba / Bossa Nova. Ich kann damit so gar nichts anfangen, aber Marcos Vallé, 2010, album Estatica - allein wie darauf der bass abgemischt ist. Großartig, echt der hammer.

wenn der ........ toni von Marillion nur 10% davon genommen hätte, wäre ich schon glücklich.
Räume: 58 m² bzw 12 m² Leichtbau extrem schallweich / 38 m² Dichtbetonkeller schallhart.
Elektronik: mehr als ausreichend, laststabil, siehe auch: https://av-wiki.de/was_ist_wichtig
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#1051

Beitrag von aaof »

Ernst_Reiter hat geschrieben: 4. Feb 2026 21:15
aaof hat geschrieben: 4. Feb 2026 20:43Kleiner Tipp: beschäftigt euch mit Raumakustik und Aufstellung.
.... Aber man kann eine schlechte Produktion quasi retten, wenn man den unbequemen Weg geht und sich wirklich mit Akustik und Audio-Wiedergabe beschäftigt. ....
ganz im gegenteil.

bei schlechten aufnahmen leg ich mich ins sofa, kein stereo dreieck, ohren fast hinter den lautsprechern, damit wird es dann erträglich. In meinem "perfekten" setting, wandfern und near field isses am schlimmsten.

nicht so schönes, sieht man sich am besten im schummrigen licht an ....
Ich höre viel elektronische Musik, teilweise aus den 2000er Anfängen. Total überproduziert, viel zu laut, der Hochton schreit dich quasi an. Es nervt schon manchmal. Der Loudness War Anfang der 2000er war schon übel. ;)

Mein Raum ist ruhig und betont keine Moden sonderlich. Nachhall, der ja noch vieles schlimmer machen würde, gibts kaum.

Meine Lautsprecher können schon neutral spielen im entfernten Sinne, sind aber grundsätzlich total warm abgestimmt und durch meine Technik eher glatt gebügelt. Da tut nix in den Synapsen weh.

Damit kann man sich sowas schon geben. Natürlich spielt eine gewisse Klangerfahrung eine Rolle. Mir ist schon bewusst, was da passiert und wo ich mit Kompromissen leben muss. Aber ich höre meine Lieblingsmusik nicht im Auto oder bei gedämmten Licht. Ich möchte diese Musik ganz bewußt hören. :top:

Ach so: besonders laut. ;) 8-)
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#1052

Beitrag von Bravado »

Ernst_Reiter hat geschrieben: 5. Feb 2026 17:58 und weiter mit off-topic

ich liebe an sich die ersten 4 alben von Marillion: aber sogar mit kopfhörer und EQ auf anschlag krieg ich den klang nicht hin. "Incommunicado" von der Clutching at straws, "Assassing" von Fugazi - tracks mit potential, aber das mastering ....

meine frau liebt Samba / Bossa Nova. Ich kann damit so gar nichts anfangen, aber Marcos Vallé, 2010, album Estatica - allein wie darauf der bass abgemischt ist. Großartig, echt der hammer.

wenn der ........ toni von Marillion nur 10% davon genommen hätte, wäre ich schon glücklich.
Meine Frau und ich haben viele Jahre getanzt - Samba war immer einer meiner Lieblingstänze. ;)

Was Marillion angeht: laufen die ersten vier Alben für Dich unter "unhörbar"?
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#1053

Beitrag von Ernst_Reiter »

Bravado hat geschrieben: Gestern 06:21Was Marillion angeht: laufen die ersten vier Alben für Dich unter "unhörbar"?
eigentlich ja. wie geschrieben - beispiel "Assassing" von Fugazi. Blackfield schafft es mit tracks wie "Waving" ja auch drums and bass mit druck aus zu statten.

"Assassing" klingt durch und durch dünn und gleichzeitig schrill. Nach dem schlagzeug einsatz könnte es so schön ein wenig klingen wie "Night Owls" Little River Band (ich meine drum + bass abmischung), oder Simply Red "Money's too tight" oder Pink Floyd "Run like hell" von The Wall.

Der track baut sich grandios auf, und dann hört es sich an als wäre alles unter 100 Hz -10 dB. Dafür ist die gitarre egal was man tut schrill. Wie in manchen tracks von YES aus den 70ern ("Going for the One"), oder damals die band Asia.
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#1054

Beitrag von Ernst_Reiter »

aaof hat geschrieben: 5. Feb 2026 18:01 .... Ich höre viel elektronische Musik, teilweise aus den 2000er Anfängen. Total überproduziert, viel zu laut, der Hochton schreit dich quasi an.....
ich weiß auch nicht, wie man es schafft, hochton so schrill abzubilden / abzumischen

ich höre meine 140er in HT schaltung brilliant und drehe sogar am Beyerdynamic DT 990 noch den hochton rauf. Ich kann also an sich von HT gar nicht genug kriegen.

Aber es gibt aufnahmen, da kann ich gefühlt den hochtöner abstecken und es klingt immer noch unerträglich schrill.
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#1055

Beitrag von Bravado »

Ernst_Reiter hat geschrieben: Gestern 09:32 "Assassing" klingt durch und durch dünn und gleichzeitig schrill. Nach dem schlagzeug einsatz könnte es so schön ein wenig klingen wie "Night Owls" Little River Band (ich meine drum + bass abmischung), oder Simply Red "Money's too tight" oder Pink Floyd "Run like hell" von The Wall.

Der track baut sich grandios auf, und dann hört es sich an als wäre alles unter 100 Hz -10 dB. Dafür ist die gitarre egal was man tut schrill. Wie in manchen tracks von YES aus den 70ern ("Going for the One"), oder damals die band Asia.
Vielen Dank für die Einordnung!

Kann ich absolut nachvollziehen, die Kriterien sind klar und ich höre auch, was Du beschreibst.
Nur unsere Bewertung ist dann unterschiedlich - und das ist auch absolut OK so.
Ich kann das problemlos auch lauter hören, auch wenn ich auch finde, dass der Klang wirklich nicht das gelbe vom Ei ist.

Beziehen sich Deine Klangbeschreibungen auf die CD oder die LP?
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#1056

Beitrag von Ernst_Reiter »

Bravado hat geschrieben: Gestern 09:53
Ernst_Reiter hat geschrieben: Gestern 09:32"Assassing" klingt durch und durch dünn und gleichzeitig schrill. ....
Vielen Dank für die Einordnung!
.... Beziehen sich Deine Klangbeschreibungen auf die CD oder die LP?
LP, faltcover
Fugazi.jpg
Räume: 58 m² bzw 12 m² Leichtbau extrem schallweich / 38 m² Dichtbetonkeller schallhart.
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#1057

Beitrag von Bravado »

Um zu verhindern, dass wir hier den ganzen Thread kapern, habe ich die Diskussion mit Ernst in den PN-Bereich verlagert.

@all: sorry fürs ausladende off-topic :oops:
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#1058

Beitrag von Uzzo »

Es ging vor ein paar Tagen um das Thema Homogenität einer Lautsprecherbox. Halte auch ich für eine extrem wichtige Eigenschaft, wobei sie nicht zwingend bedeutet, dass ein Lautsprecher insgesamt sonderlich gut ist.
Ich verstehe darunter, dass die Darstellung aus einem Guss ist, d.h. ohne Brüche. Ein Breitbandlautsprecher ist perfekt dafür geeignet. Es geht bruchlos von einen Frequenzbereich in den nächsten. Selbst wenn die Wiedergabequalität nach tief unten und weit oben abnimmt, geschieht dies kontinuierlich, nicht stufig.
Bei einem Mehrwegelautsprecher, der prinzipiell sonst im Vorteil ist, ist Homogenität eine Herausforderung. Mir fällt da spontan die Frequenzweiche ein, welche diesen Übergang steuert. Von 6 dB/Oktave bis 24 dB ist alles vertreten. Warum? Weil es nicht so einfach ist den richtigen Kompromiss zu finden die Lautsprecher miteinander zu "koppeln".
Und mindestens genauso heikel ist die Auswahl der richtigen Treiber. Man könnte geneigt sein zu glauben, dass man eine Box verbessern könnte, indem man ein einziges Chassis gegen ein besseres tauscht (inklusive Anpassungen in der Frequenzweiche, versteht sich). Tatsächlich macht das bessere Chassis aber ggf. die Schwächen der anderen Treiber erst deutlich hörbar.
Da die Tonhöhe bei Musik schwankt, wird die Wiedergabe eines Instruments immer wieder zwischen zwei Chassis hin und her wechseln. Fast wie bei einem A/B Vergleich - abhängig davon, welches der verbauten Chassis gerade ein Instrument wiedergibt.
Ich hoffe, mein Gedanke war verständlich.
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#1059

Beitrag von Ernst_Reiter »

Uzzo hat geschrieben: Gestern 15:22..... Homogenität einer Lautsprecherbox. Halte auch ich für eine extrem wichtige Eigenschaft, wobei sie nicht zwingend bedeutet, dass ein Lautsprecher insgesamt sonderlich gut ist.
Ich verstehe darunter, dass die Darstellung aus einem Guss ist, d.h. ohne Brüche. Ein Breitbandlautsprecher ist perfekt dafür geeignet. Es geht bruchlos von einen Frequenzbereich in den nächsten. Selbst wenn die Wiedergabequalität nach tief unten und weit oben abnimmt, geschieht dies kontinuierlich, nicht stufig. ....
ich las mal wo, ein guter lautsprecher wäre theoretisch ein breitband mitteltöner mit bass und superhochton extension.
man kann es ja google; ein guter mitteltöner kann nahezu linear 100 Hz bis 10 000 Hz abdecken.
msh-115hq-high-quality-hi-fi-mitteltoener_03.jpg
nur macht das niemand. es passiert eher das genaue gegenteil. die meisten top lautsprecher haben übergänge genau dort wo man meinen möchte, dass diese extrem abwegig wären.
Frequenzen_Instruments.jpg
für mich zählt die aussage von herrn Bien zur nuNova 18. Ab 100 cm hörabstand verhält sie sich wie ein punkt strahler.
damit ist für mich eigentlich alles beantwortet (den rest sieht man am frequenzgang - nix da mit brüchen ...)
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#1060

Beitrag von Christmas »

Sobald es ein Mehrwege Lautsprecher ist, wird die Trennung unter anderem vom Treiber-Durchmesser bzw. Abstand Mitte der Treiber und gehäusebreite bestimmt, und Einsatzbereich des jeweiligen Treibers.
Gruß Chris

Heimkino:
RX-A1060 - IMG 1000D - IMG 400D - Pioneer PD 50 - UB 424 - NuBox: 683 - CS 383 - 383 - Atmos 383 - 2x AW 1100 - Antimode 8033 S II - Optoma UHD 35 - Akustikleinwand auf 16 m2-KEINE NACHBARN 8)

#1061

Beitrag von Goisbart »

Ernst_Reiter hat geschrieben: Gestern 19:46 ich las mal wo, ein guter lautsprecher wäre theoretisch ein breitband mitteltöner mit bass und superhochton extension.
man kann es ja google; ein guter mitteltöner kann nahezu linear 100 Hz bis 10 000 Hz abdecken.
msh-115hq-high-quality-hi-fi-mitteltoener_03.jpg
Erinnerst Du DIch noch an die Diskussion zum Abstrahlverhalten?
Dieser MT ist auf Achse super, wird aber im Hochton deutlich bündeln, d.h. er strahlt im Hochton viel weniger Energie ab. Wenn Du keinen extrem bedämpften Hörraum hast, wirst Du das merken und zusätzlich ist der Sweetspot auf dem Sofa klein.
So ist es die Suche nach dem Kompromiss...

#1062

Beitrag von David96 »

Hey Leute,

​ich bin David (29 J.)‚ neu hier im Forum, lese aber mit und habe schon damals im Nubert-Forum so ab 2016 regelmäßig mitgelesen. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen rund um Nubert will ich nun aber doch auch mal etwas schreiben.

​Ich höre derzeit noch mit XTZ 99.36, hatte aber schon einiges da in den letzten 10 Jahren und habe von Nubert auch schon einiges gehört und gehabt. Auf die neue NuVero-Serie habe ich jahrelang gewartet, denn das, was die alte Serie bietet, plus noch etwas mehr in allen Bereichen, wäre für mich wirklich Grund, wieder zu Nubert zu wechseln.

​Ich fand die NV 60 damals auf Augenhöhe mit der XTZ und bin deshalb damals nicht wieder zu Nubert gewechselt, obwohl die alte Vero-Serie, wenn der Raum stimmt, eine bessere Tiefenstaffelung kann als die XTZ mit ihren Bändchen. Ich war erst skeptisch, da ich mir erstens geschworen hatte, nach einer anderen Option zu suchen, wenn Nubert wieder kein Holzfurnier herausbringt, und zweitens aufgrund der Aussage von T. Bien in dem einen Podcast auf dem Kanal Gegenwart & Zukunft, in welchem Herr Bien so sinngemäß sagte, dass es bald keine sehr guten Lautsprecher mehr zu solchen Preisen wie die alte Vero-Serie geben würde, die sich ja auch kaum noch verbessern ließe.

Umso erstaunter war ich dann, als ich bemerkte, wie viel Entwicklung doch in der neuen Serie steckt, wie aufwendig die Gehäuse sind, wie gut sie auch aussehen und dass auch bezüglich der Materialqualität alles andere als gespart wurde bei Preisen gerade mal um ca. ein Drittel höher als die Vorgängerserie. Somit im Vergleich zu manch anderem Hersteller noch moderat, vor allem in Anbetracht der Liga, in der die Boxen zumindest auf dem Papier schon mal spielen.

​Ich finde, wenn das Konzept der neuen Serie in den Räumen der meisten Hörer funktioniert, ist der Zugewinn größer‚ als der Preisanstieg. Ich werde mir entweder die 9‚ oder die 12 kommen lassen, eventuell sogar die 14er, aber wahrscheinlich erst Mitte des Jahres‚ da ich fast all in Gold und Silber bin (schon seit Jahren) und ich da bloß nicht zu früh Gewinne mitnehmen möchte.

Ich bin, was die Entwicklung dieser Boxen angeht, als auch in puncto Optik und Verarbeitung so überzeugt, dass ich sie in Weiß Hochglanz testen werde, obwohl Holz eigentlich Pflichtkriterium war, denn ich hatte bei den XTZ damals schon eine Ausnahme gemacht, was das anbelangt. Hochglanz ist in weiß relativ selten‚ gibt es fast immer nur in schwarz was schade ist ‚ denn bei weiß Hochglanz sieht man deutlich weniger Staub‚ als bei schwarz und es sieht wahnsinnig edel aus.

​Ich finde die Umstrukturierung bei Nubert gerade sehr spannend. Made in China geht mir in der Hinsicht gegen den Strich, dass ich eigentlich deren Wirtschaft nicht unterstützen möchte, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis, welches daraus resultieren kann – vor allem wenn wirklich kundenorientierte Firmen diesen Schritt wagen –, ist so groß, dass es für die Konkurrenzfähigkeit kaum noch zu umgehen ist.

Nubert hätte mit Sicherheit auch eine Vero Nova in Deutschland fertigen können zum selben Preis, aber die wäre dann nicht großartig besser oder anders‚ als die alte gewesen. Würde das Geld für mich gar keine Rolle spielen, würde ich sicher Made in Germany kaufen, um zu unterstützen, aber für die meisten wäre das in puncto Klang in Relation zum ausgegebenen Geld kein guter Deal, zumal wir ja hier sowieso nur von der Endmontage sprechen.

​Dabei muss man dann aber auch bedenken, dass z. B. die alte Vero-Serie, wie jeder andere Hi-Fi-Lautsprecher auch, trotz Fertigung in Deutschland auch Teile aus Asien auf der Weiche hatte – was eine Überraschung :D Also das Thema ist allgegenwärtig und ich sehe nicht ein, nur für Endmontage in Deutschland den doppelten Preis für einen LS zu zahlen, was bestimmt fast alle hier so sehen.

​Für unsere Wirtschaft wäre es, denke ich, sogar besser, wenn Nubert durch ein noch besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bekannter (vllt. auch über Landesgrenzen hinaus) werden könnte und vllt. die Größe von Canton erreichen könnte‚ die hier bei mir ganz in der Nähe sind‚ aber die mir tonal nie natürlich genug waren.

Unterm Strich finde ich die Entscheidung, die Endmontage nach China zu verlagern, mehr als verständlich und finde es auch nicht so schlimm, solange man dort Firmen mit guten Bedingungen für die Arbeiter wählt, denn die Fertigung in China ändert ja im Endeffekt gar nichts daran, dass das Geld der Kunden in die deutsche Wirtschaft fließt.

​Deshalb gut, dass Nubert sich nicht entweder durch Manufakturfertigung in Deutschland das Genick gebrochen hat (dafür haben sie noch nicht den passenden Namen)‚ oder für das gleiche Geld der Novas die alte Serie leicht verbessert gefaceliftet hat, denn das wäre, denke ich, beides nach hinten losgegangen. Ich denke auch, dass all das, was viele hier eher als negativ sehen, für Nubert weitaus weniger negativ sein könnte, zumal man sich die nächsten Jahre sowieso nicht mehr auf den deutschen Markt alleine verlassen kann, da sich die Wirtschaft bei uns weiter verschlechtern wird bzw. wovon zumindest auszugehen ist.

Dass Nubert nicht mehr so familiär, kumpelhaft oder wie man es auch nennen will rüberkommt, liegt natürlich fast ausschließlich an der Schließung des Forums, während sie in anderen Punkten‚ bis auf die schlechten Downfire-Subwoofer‚ meiner Meinung nach nicht allzu viel falsch gemacht haben. Technische Entwicklung, Preispolitik, Kulanz, Freundlichkeit etc. scheint alles nach wie vor vorhanden zu sein.

Wer sich etwas mit Produktion auskennt, weiß, dass man durch Custom-Design das beste Preis-Leistungs-Verhältnis erzielen kann, also indem man z. B. ein Chassis‚ oder Kondensatoren nach exakten Vorgaben bei einem spezialisierten Auftragnehmer produzieren lässt und dabei strenge Qualitätskontrollen durchführt. Diese Chassis würden von einem namhaften skandinavischen Hersteller evtl. 200 Euro pro Stück kosten. Jetzt lässt Nubert Chassis komplett nach eigenen Wünschen fertigen. Zwar Made in China, aber dafür ist wesentlich mehr möglich‚ als damals mit Peerless, als man zwar zusammen mit denen Verbesserungen vornahm, aber im Prinzip getunte Chassis von der Stange hatte, was auch schon gut war‚ aber nicht so gut wie das jetzt.

Wie genau war das damals eigentlich? So ein AW-1000-Chassis sieht von hinten und von vorne aus‚ wie ein normales XXLS 12 (Peerless/Tymphony), aber es ist, so hieß es damals immer im Forum, nicht von der Stange. Waren diese Modifikationen damals exklusiv für Nubert‚ oder hat Peerless die Erkenntnisse durch Nubert damals in alle Produktlinien von der Stange einfließen lassen? Wäre interessant, falls das jemand weiß.

​Ob die chinesischen Teile auf der Weiche (überwiegend Chuan Hsin) von der Stange sind ‚oder auch Custom-Design, weiß ich nicht, aber ich habe ein paar Leute, die an die klangliche Auswirkung von Bauteilequalität bei identischer Kapazität glauben, gefragt, und die meinten, dass das besseres Zeug wäre‚ als die normalen No-Name-Kondensatoren (immerhin 90 % Folien) der alten Serie, die auch fast alle anderen Hersteller verbauen. Diese Chinateile auf der Weiche, die einige doch enttäuscht hatten, sind also qualitativ eher ein Upgrade zur vorherigen Serie und auch zu dem, was die meisten anderen Hersteller so verbauen.

Das ist jetzt kein Mundorf oder Jantzen, aber besser als Standard-Folienkondensatoren. In Gold sehen die auch echt gut aus, was aber eigentlich bei der Weiche egal ist, da fast niemand seine teuren LS öffnet. Bilder der Weichen sind ja bereits hier gepostet worden.

Also Nubert hat zumindest in puncto Materialaufwand, Materialgüte, Entwicklungsaufwand etc. meiner Ansicht nach mal wieder voll abgeliefert, aber das Ganze muss natürlich auch klingen.

​Ich bin mal gespannt und habe schon vor, auf lange Sicht auf die Novas zu setzen, es sei denn, sie gefallen mir klanglich nicht, was sich herausstellen wird. Ich mag die Bezeichnung Hi End eigentlich eher weniger‚ aber gleich drei Innovationen in einer neuen Serie‚ die kein Marketinggelaber sind‚ ist in dieser Branche‚ in der sich ja nicht so viel Neues tut sehr ungewöhnlich und wenn das auch in der Praxis in vielen Abhörsituationen funktioniert mit dem Abstrahlverhalten der neuen Serie und so klingt‚ wie von Herr Bien angedacht‚ darf man gut gestimmt in die Zukunft blicken was das angeht.

Passende Elektronik dazu ist heute gar kein Thema mehr‚ da die Chinaklone‚ wie z.B. der Dartzeel Klon‚ oder die ganzen anderen Klone ( Mark Levinson‚ Accuphase ‚ Burmester) für unter 1000 Euro Leistung satt‚ Hi Endige Verarbeitung und sogar guten Klang liefern‚ ansonsten auch für mich weniger Geld einfach bewährte Class D Einstufen ala Fosi Audio und der Wirkungsgrad ist kein Thema mehr.

Also unterm Strich bin ich was Nubert angeht seit Vorstellung der neuen Serie wieder positiv gestimmt und finde die Lage spannend‚ aber auch gar nicht so extrem negativ‚ wie einige.

Irgendwie bekomme ich es nicht hin, ein Profilbild von meinem Boxen hier einzustellen. Geht irgendwie nicht am Smartphone, also versuche ich es später mal am Handy.

#1063

Beitrag von Ernst_Reiter »

Goisbart hat geschrieben: Gestern 21:50
Ernst_Reiter hat geschrieben: Gestern 19:46ich las mal wo, ein guter lautsprecher wäre theoretisch ein breitband mitteltöner mit bass und superhochton extension. man kann es ja google; ein guter mitteltöner kann nahezu linear 100 Hz bis 10 000 Hz abdecken....
Erinnerst Du DIch noch an die Diskussion zum Abstrahlverhalten?
Dieser MT ist auf Achse super, wird aber im Hochton deutlich bündeln, d.h. er strahlt im Hochton viel weniger Energie ab. Wenn Du keinen extrem bedämpften Hörraum hast, wirst Du das merken und zusätzlich ist der Sweetspot auf dem Sofa klein. So ist es die Suche nach dem Kompromiss...
ja, kann mich erinnern.

Noch besser erinnern kann ich mich an B&W 702 die ich mal zuhause hatte. MT geht bis 4 000 Hz.
D.h der gesamte stimmen bereich INKLUSIVE 1. plus 2. oberton lauft über den 16.5 cm mitteltöner.
Das hört man sehr deutlich. Der HT steht dann frei und kompensiert das wieder. Klingt speziell.

Ja, lauter ziel konflikte. Es gibt wahrscheinlich keine wirklich 100% perfekte lösung.
[Oder doch, nuVero 140: Stereoplay erkannte das erst im nachgang; vergab die lorbeeren der nuNova 18 ;-)]
Räume: 58 m² bzw 12 m² Leichtbau extrem schallweich / 38 m² Dichtbetonkeller schallhart.
Elektronik: mehr als ausreichend, laststabil, siehe auch: https://av-wiki.de/was_ist_wichtig
Speakers: Nubert nuVero 140 goldbraun, Yamaha HS7 weiß + HS8S, Nubert nuVero 60 weiß.
Setting Abstände 4 m Wand, 1.2 m zu Seiten, stereo 3-eck: 240 x 160 x 160 cm, 5° auf Achse.

#1064

Beitrag von aaof »

Wenn du bei mir im Hörraum einen Mehrwege Lautsprecher hörst, hörst du quasi auch die Wege heraus. Ganz kleine Brüche, zwischen Mitteltöner und Hochton. Ganz feine Linien. Zumindest bei der nuLine Serie war das klar zu hören.

Wenn ich noch an die ganzen Diskussionen im HF-Forum so denke, bis aufs Messer geführt, dennoch habe ich mich den wenigen, aber unbeliebten Kritikern angeschlossen und bin im Nahfeld bei 2 Wegen geblieben. Meiner Erfahrung hatten sie recht. Du hast diese Brüche nicht. Klar fehlt es dir etwas an Details und Auflösung, aber es klingt richtiger.

Das setzt einen guten Hochtöner voraus, aber ich habe mit den Jet hier die erste Wahl.

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