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nuVero Nova - Wahrhafter Klang (!?)

Hilfe, Fragen & Antworten zu Lautsprechern von Nubert

Moderatoren: Moderation HiFi, Bereichsmod

#1093

Beitrag von Ernst_Reiter »

Physik hin oder her: das ist meine grund kritik an hi-fi (und erst recht high-end).

Seit ich denken kann, verspricht die waschmittel / zahnpasta werbung verbesserungen mit neuen formeln. Jeder, der aus der industrie / wirtschaft kommt weiß, es geht nicht um verbesserungen für den kunden, sondern für die share holder. Ist bei hi-fi nicht anders. Es geht um kosten optimierung. Beispiel on topic gefällig?
nu.jpg
kleiner, leichter, kleinere TT, ein TT eingespart, kein gitter, weniger schaltmöglichkeiten, alles China, dafür teurer.
[kann durchaus sein, daß die nuNova besser klingt als die nuVero, aber das stand impflichtenheft nicht an 1. stelle]
Auch Gauder ging von den teuren Accuton chassis auf "eigenentwicklung"; natürlich um welten besser...

ich kenne auch andere beispiele aus dem elektronik bereich, wo nachfolge modelle ganz klar schlechter sind.
überhaupt,wird doch niemand glauben, daß es budgets für (grundlagen)forschung für z.b. kabel gibt.
und wenn es einen Dr. tech. der physik dort gibt, dann nicht für verbesserungen, sondern kosten optimierungen.

wer anderes behauptet ist IMHO aus der industrie, lobbyist, oder ein vollkommen verirrtes goldohr.
Zuletzt geändert von Ernst_Reiter am 9. Feb 2026 09:59, insgesamt 1-mal geändert.
Räume: 58 m² bzw 12 m² Leichtbau extrem schallweich / 38 m² Dichtbetonkeller schallhart.
Elektronik: mehr als ausreichend, laststabil, siehe auch: https://av-wiki.de/was_ist_wichtig
Speakers: Nubert nuVero 140 goldbraun, Yamaha HS7 weiß + HS8S, Nubert nuVero 60 weiß.
Setting Abstände 4 m Wand, 1.2 m zu Seiten, stereo 3-eck: 240 x 160 x 160 cm, 5° auf Achse.

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#1094

Beitrag von Christmas »

Niemand mit Verstand wird sagen: ,,wir müssen die Qualität steigern und den Gewinn minimieren,,

Warum werden weniger Treiber eingesetzt ?
Um bei weniger Gehäusevolumen den (fast) gleichen Tiefgang zu erreichen benötigt man entweder mehr Leistung, was bedeutet geringerer Wirkungsgrad, oder weniger Membranfläche im Verhältnis zum Gehäusevolumen.

Dass die Preise mal besser waren ist klar, auch das Produktionsland.
Aber du hetzt und propagierst hier sehr radikal, das stört ein wenig die eigetlichen Diskussionen und Berichte.

Finde doch lieber heraus um was für einen Hochtöner es sich ursprünglich handelt.
Das wird auch nichts schlechtes oder billiges sein.

Dann 25mm HT ok, wie groß ist die Spule ? Aus welchem Material der Träger ? Das wäre noch interessant.
Gruß Chris

Heimkino:
RX-A1060 - IMG 1000D - IMG 400D - Pioneer PD 50 - UB 424 - NuBox: 683 - CS 383 - 383 - Atmos 383 - 2x AW 1100 - Antimode 8033 S II - Optoma UHD 35 - Akustikleinwand auf 16 m2-KEINE NACHBARN 8)

#1095

Beitrag von Uzzo »

@Ernst_Reiter
Die Novas haben Neodym-Magnete bei Mittel und Hochtöner. Das hatten die NV nicht, ist aber ein großer Kostenpunkt. Auch die Membranen bei Mittel und Tiefton sind bei der Nova deutlich teurer. Und das Gehäuse ist extrem wertiger, unabhängig davon, ob Hochglanz gefällt oder nicht.
Davon abgesehen: Wie kann man den Klang anhand einer (selbst gemachten) Excel-Tabelle fest machen?
Du kannst und sollst bei deinen braunen nv140 bleiben. Ich lese aber überall, dass Nubert mit den Novas einen großen Schritt nach vorne gemacht hat.
Und am wichtigsten ist, wie man es selber empfindet. Deine Excel-Tabelle brauchst du nicht zum zehnten Mal herauskranen.

#1096

Beitrag von Uzzo »

Ernst_Reiter hat geschrieben: Gestern 20:32
Uzzo hat geschrieben: Gestern 18:42Die halben Wege dienen genau dem Zweck, den ich weiter oben beschrieben habe: Je leichter die Membran, desto schneller reagiert das Chassis. ....
verstehe ich nicht

beispiel Rubicon 8 / Rubikore 8: das ist ein 2½ ½ ½ system mit crossovers bei 500 / 800 / 2400 Hz
alle drei TMT sind identisch. Einer spielt bis 500, dann bis 800, dann bis 2400 Hz.

Rubi-8.jpg

beispiel Burmester BA 71: alle 6 chassis haben identische membrane, sogar identische antriebe!

Burmester_BA71.jpg

... two 6.7” midrange drivers with fiberglass/paper cones, ... in a typical midrange-tweeter-midrange (MTM) arrangement. ..... four 6.7” fiberglass/paper-cone woofers below them, ... The two 6.7” midrange drivers and four 6.7” ..... were designed ..... and are powered by the same Balanced Drive motor system and 1.5”, heavy-duty, air-cooled voice-coil of fiberglass. ..... The midranges are wired together in series and have a bandpass of 180Hz-2.6kHz; the woofers, also wired in series, handle everything from 180Hz down to 35Hz, below which their output rapidly rolls off.
Ich rede ebenfalls von identischen Treibern. Es geht darum, den Frequenzgang nach unten zu erweitern. Dafür brauchst du mehr Membranfläche. Die liefert dir ein oder mehr zusätzliche gleiche Treiber. Wichtig ist, dass die zusätzlichen Treiber lediglich im unteren Frequenzbereich mitspielen, sonst wird nur alles lauter, aber es geht nicht tiefer im Basskeller runter.
Bei den Dalis ist es so gelöst.
Bei den Burmester nicht, weil die Mitteltöner andere Frequenzbänder als die Bässe wiedergeben. Bin mir auch nicht sicher, ob bei den Burmester die Membrane von den Tief und Mitteltönern die gleichen sind. Für den Antrieb ist es definitiv so.
Aber es würde bei Burmester auch funktionieren, wenn alle sechs Chassis identisch wären. Dann ginge es bei den Mitteltönern lediglich darum, ihnen den Hub für die tiefen Frequenzen zu ersparen. Der Hub erhöht den Klirrfaktor. Selbst wenn nur eine Frequenz wiedergegeben wird. Wird aber eine tiefere und eine höhere Frequenz gleichzeitig wiedergegeben, bekommst du verschiedenste Probleme. Unter anderem den Dopplereffekt (bei einer Sirene die sich auf dich zubewegt erreicht dich eine höhere Frequenz, als die welche die Sirene abstrahlt. Bewegt sie sich weg, ist der Ton tiefer). Die höheren Töne werden somit mit dem Bass moduliert. Das bringt Unruhe ins Klanggeschehen.
Die Burmester hätte mit ihren sechs Treiber nach meiner Einschätzung ein System, was ähnlich Bruchlos die Frequenzen von tiefen Bass bis zum Übergang zum Hochtöner spielt. Die Bässe sind extrem schnell und gehen trotzdem sehr tief runter. Die Mitten bruchlos angebunden und besser als beim Zweiwegesystem. Ein Dreiwegesystem hätte alleine für sich betrachtet vielleicht den etwas besseren Mittelton. Er wäre aber nicht so bruchlos an den Bass angebunden. Und der Bass wäre wohl nicht ganz so Zackig.

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