Subwoofer für 25qm Raum
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CJoe78
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Re: Subwoofer für 25qm Raum
Gut eignet sich das Genre Psytrance. Diese Musik hat einen monotonen und kurzen / knackigen Beat und Bass, der sich gut zum Testen und Einstellen der Delayzeiten eignet. Der Beat ist auch nicht zu schnell, was IMHO einfacher ist.
Ich empfehle als Internetradio 1.FM Psytrance.
Der Sound von 1.FM ist genreübergreifend kräftig und hat eine gute Qualität. Nachteil ist leider auch hier, dass sich die Musik welche gespielt wird wiederholt. Da werden Playlists abgefrühstückt.
Wenn du mit derartiger Musik einen zeitrichtigen Bass ohne Nachwummern hinbekommst, ist das gut.
Wobei ein wummernder Bass auch ein Stilmittel sein kann, d.h. da kann der Sub nichts für.
Daher würde ich beim Einstellen auch immer mit einem weiteren Setup ohne Sub testen und dazwischen umschalten, bei dem die Boxen dann auf Large laufen.
Sei dir bewusst, dass ein zweiter Sub ganz automatisch präziseren Bass zur Folge hat. Mit einem Sub wird es dir nicht gelingen, ein gewisses schwammiges Nachwummern zu vermeiden.
Auch mit 2 Subs gelingt ein Bass ohne Nachwummern nie 100%tig, da die tiefen Bässe unter 40 HZ sehr lange Laufzeiten haben. Aber es klingt nicht mehr schwammig.
In der Mitte deines Raums ist dieses Nachwummern unter 40 HZ zwar ganz weg, dafür hast du dort aber ein Bassloch bei 34 HZ, was du nicht willst und zudem ein starkes Nachwummern bei 68 HZ, was niemand will. Daher der Tipp mit den 50 cm rausrücken.
Es sollte hinterher im Idealfall so sein, dass der Tiefbass dem Klang mehr Fundament verleiht, ohne vordergründig zu klingen und das Nachwummern der 68 HZ wenig oder garnicht stört. Gerade das kannst du mit deiner Sitzposition optimieren.
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Der Sound von 1.FM ist genreübergreifend kräftig und hat eine gute Qualität. Nachteil ist leider auch hier, dass sich die Musik welche gespielt wird wiederholt. Da werden Playlists abgefrühstückt.
Wenn du mit derartiger Musik einen zeitrichtigen Bass ohne Nachwummern hinbekommst, ist das gut.
Wobei ein wummernder Bass auch ein Stilmittel sein kann, d.h. da kann der Sub nichts für.
Daher würde ich beim Einstellen auch immer mit einem weiteren Setup ohne Sub testen und dazwischen umschalten, bei dem die Boxen dann auf Large laufen.
Sei dir bewusst, dass ein zweiter Sub ganz automatisch präziseren Bass zur Folge hat. Mit einem Sub wird es dir nicht gelingen, ein gewisses schwammiges Nachwummern zu vermeiden.
Auch mit 2 Subs gelingt ein Bass ohne Nachwummern nie 100%tig, da die tiefen Bässe unter 40 HZ sehr lange Laufzeiten haben. Aber es klingt nicht mehr schwammig.
In der Mitte deines Raums ist dieses Nachwummern unter 40 HZ zwar ganz weg, dafür hast du dort aber ein Bassloch bei 34 HZ, was du nicht willst und zudem ein starkes Nachwummern bei 68 HZ, was niemand will. Daher der Tipp mit den 50 cm rausrücken.
Es sollte hinterher im Idealfall so sein, dass der Tiefbass dem Klang mehr Fundament verleiht, ohne vordergründig zu klingen und das Nachwummern der 68 HZ wenig oder garnicht stört. Gerade das kannst du mit deiner Sitzposition optimieren.
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Christmas
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Re: Subwoofer für 25qm Raum
So wie CJoe schreibt, immer wieder gegenhören Fullrange ohne Sub und small mit Sub, so nähert man sich dem Ideal was in dem Raum möglich ist.
Wichtig ist auch wenn man Messungen machen sollte, alles nicht zu ernst nehmen, eine schmalbadige Senke von mehr als 10 dB ist nicht selten, auch nicht bei stark optimierten Räumen, man sollte sich nicht bekloppt machen lassen und mehr seinen Ohren vertrauen. Meine Messungen sehen auch nicht so gut aus wie es tatsächlich klingt.
Wichtig ist auch wenn man Messungen machen sollte, alles nicht zu ernst nehmen, eine schmalbadige Senke von mehr als 10 dB ist nicht selten, auch nicht bei stark optimierten Räumen, man sollte sich nicht bekloppt machen lassen und mehr seinen Ohren vertrauen. Meine Messungen sehen auch nicht so gut aus wie es tatsächlich klingt.
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Gruß Chris
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Christmas
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Re: Subwoofer für 25qm Raum
Schon versucht bzw. ein besseres Ergebnis bekommen?
Gruß Chris
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Sven1984
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Re: Subwoofer für 25qm Raum
Ich habe gestern Abend einen Film angesehen. Bei tiefen Männerstimmen, bei denen auch der Sub mitspielt, ist mir aufgefallen, dass es nicht richtig auf den Punkt - also mit leichtem Nachhall - klingt. Das Delay so zu wählen, dass z.B. ein Nachrichtensprecher natürlich kling, könnte auch eine gut funktionierende Methode sein. Eventuell muss ich auch die Trennfrequenz herabsetzen, so dass von den Stimmen weniger am Sub ankommt.
Bin aber noch nicht dazu gekommen Einstellungen zu verändern.
Bin aber noch nicht dazu gekommen Einstellungen zu verändern.
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Christmas
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Re: Subwoofer für 25qm Raum
Da könntest du auch anfangen mit der Phase zu spielen, welche Trennfrequenz hast du aktuell eingestellt?
Gruß Chris
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Re: Subwoofer für 25qm Raum
Sollte eigentlich passen, würde ich erstmal mit weiter versuchen, ansonsten auf bis 60 runter gehen wenn dann noch der Pegel der LS reicht.
Gruß Chris
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Re: Subwoofer für 25qm Raum
Ich würde tendenziell höher bei 100 HZ trennen. Mit 2 Subs erst recht, da deine Problemmode bei 68 HZ mit einer 60 HZ-Trennung voll und mit 80 HZ teilweise durchschlägt. Meine Raummoden brauchen 30 HZ Platz nach oben, damit sie nicht stören. Dafür muss natürlich der Sub bei 68 HZ entzerrt werden.
Ich hab den Vorteil das ich garnix entzerren muss. Entzerren oder per Lowcut trennen muss ich nur im All Channel Stereomodus, wo die hinteren LS nur den Bassbereich spielen der vorne dröhnt. Denn die stehen so, dass meine 60 HZ Mode schön unterdrückt wird.
Ich hab den Vorteil das ich garnix entzerren muss. Entzerren oder per Lowcut trennen muss ich nur im All Channel Stereomodus, wo die hinteren LS nur den Bassbereich spielen der vorne dröhnt. Denn die stehen so, dass meine 60 HZ Mode schön unterdrückt wird.
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Sven1984
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Re: Subwoofer für 25qm Raum
Jetzt sind wieder ein paar Tage vergangen, an denen ich noch weiter gehört, getestet und gemessen habe. Inzwischen ist auch ein zweiter SB-1000 Pro bei mir angekommen. Es hat mir doch keine Ruhe gelassen.
Meine Vorgehensweise mit Auf- und Einstellung:
1. Austellort(e): Ich habe einen Sub an verschiedenen Stellen im Raum, an die ich einen Sub stellen kann und auch möchte, vermessen und die Orte gewählt, an denen die Auslöschungen am geringsten sind. Am geeignetsten hat sich dabei eine wandnahe (~20cm Wandabstand) Aufstellung an der Rückwand erwiesen. Da dort noch eine Couch steht, stehen die Subs links und rechts neben der Couch, wo sie kaum auffallen und nicht stören. Diese Positionierung ist dann symmetrisch zum Hörplatz, wobei die Subs etwas näher am Hörplatz stehen als die LS. An der Front oder diagonal ist es in meinem Raum nicht umsetzbar (Subs würden im Weg stehen).
2. Einpegeln: Die LS und die Subs jeweils einzeln habe ich auf 75dB eingepegelt.
3. Delays: Hier habe ich ohne Crossover mittels Sinustönen verschiedener Frequenz und auch mit Sprache erst die Subs untereinander und dann die LS mit den Subs nach Gehöhr angeglichen. Es klingt für mich am stimmigsten, wenn der linke Sub um 3-4ms und rechte Sub um 6-7ms verzögert wird. Ich habe mich für die Mittelwerte 3,5 und 6,5ms entschiedenen. Wodurch sich die unterschiedlichen Werte ergeben, ist mir nicht klar. Raumeinflüsse? Bereits ein "Wellenbrecher"-Effekt?
4. Linearisierung der Subs: Ich habe jeden Sub separat per PEQ mit der jeweiligen Messkurve linearisiert, so dass die PEQ-Einstellungen der Subs nicht gleich sind. Obwohl dann auch das Summensignal gut aussieht, bin ich mir nicht sicher, ob hier nicht die Verwendung der Messkurve des Summensignals besser gewesen wäre, so dass beide Subs identsiche PEQ nutzen. Was meint ihr?
5. Einbindung: Als Crossover-Frequenz verwende ich 80Hz. Ich spiele dem linken Sub nur das linke Audiosignal und dem rechten nur das rechte Audiosignal zu (Stereo-Subs), was mir aufgrund der symmetrischen Aufstellung geeignet erscheint. Oder wäre ein identisches Monosignal für beide Subs besser? Dann mit PEQ des Summensignals?
Bei meinen Messungen habe ich gemerkt, dass ich die Crossover-Frequenz nichz tiefer wählen kann, weil die nv60 im Bereich 40-60Hz Überhöhungen und Auslöschungen aufweisen.
6. Erneute Linearisierung von L und R. Ich habe die PEQs einfach mal über den gesamten Frequenzgang berechnen lassen.
7. Erneutes Einpegeln: Nach der Linearisierung habe ich den Pegel der Subs noch um jeweils 2dB im miniDSP hochgezogen, weil sie dann zu leise waren. Die Messkurven sehen nun über den gesamten Frequenzbereich linear aus. Es sind bei 1/6 Smoothing keine tiefen Einbrüche/Auslöschungen mehr vorhanden.
8. Hören: TV-Ton (Nachrichten, Filme und Serien, Orgelmusik als Konzertmitschnitt von Arte) und Musik verschiedener Genres liefert Bass auf dem Punkt, der nach meinem Empfinden trocken und nicht ortbar ist und kein Dröhnen erzeugt (an anderen Stellen im Raum ist der Bass zwar mal lauter mal leiser wahrzunehmen, aber es dröhnt nichts), aber manchmal vielleicht etwas dünn rüberkommt.
Bei der Orgelmusik ist der Tiefgang besonders beeindruckend. Was durch die TV-LS beim Film/Serie hörbar ist, kommt durch die nv60 mit den Subs noch deutlich "satter" rüber.
Bei Musik habe ich teilweise das Gefühl, dass andere LS vor mir stehten, da ich mir einbilde nun mehr Details zu hören und die LS luftiger spielen. Bei manchen bekannten Songs fehlt mir aber was im Vergleich zu der vorherigen Konfiguration und auch im Vergleich zu den AirPods Pro von Apple. Wahrscheinlich habe ich bei der Konfiguration mit XW-700 oder auch mit nv60 alleine eine Überhöhung/Drönen wahrgenommen. Die Airpods heben den Bass an und klingen dadurch bassiger.
Ich bin so weit zufrieden und denke hier habe ich nun eine gute Ausgangskonfiguration für weitere Experimente und für House-Kurven, die sich ja auf weitere Presets des miniDSP legen lassen. Der Bass müsste unterhalb von ca. 100-150Hz vielleicht noch etwas angehoben werden.
Ich möchte nochmal prüfen, wie sich andere Delays auf die Messkurven auswirken und mich auch mit PEQ und der Frage ob die Subs das Mono- oder Stereo-Signal bekommen sollten beschäftigen.
Teilt mir bitte mit, falls ihr Fehler in meiner Vorgehensweise findet.
Meine Vorgehensweise mit Auf- und Einstellung:
1. Austellort(e): Ich habe einen Sub an verschiedenen Stellen im Raum, an die ich einen Sub stellen kann und auch möchte, vermessen und die Orte gewählt, an denen die Auslöschungen am geringsten sind. Am geeignetsten hat sich dabei eine wandnahe (~20cm Wandabstand) Aufstellung an der Rückwand erwiesen. Da dort noch eine Couch steht, stehen die Subs links und rechts neben der Couch, wo sie kaum auffallen und nicht stören. Diese Positionierung ist dann symmetrisch zum Hörplatz, wobei die Subs etwas näher am Hörplatz stehen als die LS. An der Front oder diagonal ist es in meinem Raum nicht umsetzbar (Subs würden im Weg stehen).
2. Einpegeln: Die LS und die Subs jeweils einzeln habe ich auf 75dB eingepegelt.
3. Delays: Hier habe ich ohne Crossover mittels Sinustönen verschiedener Frequenz und auch mit Sprache erst die Subs untereinander und dann die LS mit den Subs nach Gehöhr angeglichen. Es klingt für mich am stimmigsten, wenn der linke Sub um 3-4ms und rechte Sub um 6-7ms verzögert wird. Ich habe mich für die Mittelwerte 3,5 und 6,5ms entschiedenen. Wodurch sich die unterschiedlichen Werte ergeben, ist mir nicht klar. Raumeinflüsse? Bereits ein "Wellenbrecher"-Effekt?
4. Linearisierung der Subs: Ich habe jeden Sub separat per PEQ mit der jeweiligen Messkurve linearisiert, so dass die PEQ-Einstellungen der Subs nicht gleich sind. Obwohl dann auch das Summensignal gut aussieht, bin ich mir nicht sicher, ob hier nicht die Verwendung der Messkurve des Summensignals besser gewesen wäre, so dass beide Subs identsiche PEQ nutzen. Was meint ihr?
5. Einbindung: Als Crossover-Frequenz verwende ich 80Hz. Ich spiele dem linken Sub nur das linke Audiosignal und dem rechten nur das rechte Audiosignal zu (Stereo-Subs), was mir aufgrund der symmetrischen Aufstellung geeignet erscheint. Oder wäre ein identisches Monosignal für beide Subs besser? Dann mit PEQ des Summensignals?
Bei meinen Messungen habe ich gemerkt, dass ich die Crossover-Frequenz nichz tiefer wählen kann, weil die nv60 im Bereich 40-60Hz Überhöhungen und Auslöschungen aufweisen.
6. Erneute Linearisierung von L und R. Ich habe die PEQs einfach mal über den gesamten Frequenzgang berechnen lassen.
7. Erneutes Einpegeln: Nach der Linearisierung habe ich den Pegel der Subs noch um jeweils 2dB im miniDSP hochgezogen, weil sie dann zu leise waren. Die Messkurven sehen nun über den gesamten Frequenzbereich linear aus. Es sind bei 1/6 Smoothing keine tiefen Einbrüche/Auslöschungen mehr vorhanden.
8. Hören: TV-Ton (Nachrichten, Filme und Serien, Orgelmusik als Konzertmitschnitt von Arte) und Musik verschiedener Genres liefert Bass auf dem Punkt, der nach meinem Empfinden trocken und nicht ortbar ist und kein Dröhnen erzeugt (an anderen Stellen im Raum ist der Bass zwar mal lauter mal leiser wahrzunehmen, aber es dröhnt nichts), aber manchmal vielleicht etwas dünn rüberkommt.
Bei der Orgelmusik ist der Tiefgang besonders beeindruckend. Was durch die TV-LS beim Film/Serie hörbar ist, kommt durch die nv60 mit den Subs noch deutlich "satter" rüber.
Bei Musik habe ich teilweise das Gefühl, dass andere LS vor mir stehten, da ich mir einbilde nun mehr Details zu hören und die LS luftiger spielen. Bei manchen bekannten Songs fehlt mir aber was im Vergleich zu der vorherigen Konfiguration und auch im Vergleich zu den AirPods Pro von Apple. Wahrscheinlich habe ich bei der Konfiguration mit XW-700 oder auch mit nv60 alleine eine Überhöhung/Drönen wahrgenommen. Die Airpods heben den Bass an und klingen dadurch bassiger.
Ich bin so weit zufrieden und denke hier habe ich nun eine gute Ausgangskonfiguration für weitere Experimente und für House-Kurven, die sich ja auf weitere Presets des miniDSP legen lassen. Der Bass müsste unterhalb von ca. 100-150Hz vielleicht noch etwas angehoben werden.
Ich möchte nochmal prüfen, wie sich andere Delays auf die Messkurven auswirken und mich auch mit PEQ und der Frage ob die Subs das Mono- oder Stereo-Signal bekommen sollten beschäftigen.
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Re: Subwoofer für 25qm Raum
Habe mich schon gewundert warum du so ,,ruhig,, warst.
Also ich denke das Mono geeigneter ist und auch eine Messung des Summensignals, also beide zusammen einmessen der bessere Weg wäre. Kann man ja noch ausprobieren.
Stereo Bass genau wie Einzelmessungen würden nur in einem sehr stark bedämpften symmetrischen Raum (auch symmetrische Bausupstanz)funktionieren, meiner bescheidenen Erfahrung nach.
Also ich denke das Mono geeigneter ist und auch eine Messung des Summensignals, also beide zusammen einmessen der bessere Weg wäre. Kann man ja noch ausprobieren.
Stereo Bass genau wie Einzelmessungen würden nur in einem sehr stark bedämpften symmetrischen Raum (auch symmetrische Bausupstanz)funktionieren, meiner bescheidenen Erfahrung nach.
Gruß Chris
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Sven1984
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Re: Subwoofer für 25qm Raum
Ich probiere es aus. Ist ja schnell geändert, wenn man es ein paar mal gemacht hat. Aber macht es unterhalb von 80Hz überhaupt einen Unterschied?
Noch ein Nachtrag: Trotz Aufstellung der Subs hinten habe ich die Phasen bei 0° gelassen. Bei 180° sind andere Delays notwendig. Richtig gefallen hat mir das Ergebnis nicht.
Noch ein Nachtrag: Trotz Aufstellung der Subs hinten habe ich die Phasen bei 0° gelassen. Bei 180° sind andere Delays notwendig. Richtig gefallen hat mir das Ergebnis nicht.
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Christmas
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Re: Subwoofer für 25qm Raum
Ich habe vorne auch auf 180 grad anstatt 0, muss am Ende gut klingen, es sind ja nur Empfehlungen.
Stereo oder Mono Bass:
Es wird einen Unterschied machen unabhängig von der Frequenz, da sobald nur einseitig also ein Stereo Bass gespielt wird, kompensiert der andere ja nicht die Moden da er stumm bleibt oder sogar ein anderes Signal spielt, also wird es dann ein ungleichmäßiger frequenzgang, unabhängig davon ob man es orten kann oder nicht.
Stereo oder Mono Bass:
Es wird einen Unterschied machen unabhängig von der Frequenz, da sobald nur einseitig also ein Stereo Bass gespielt wird, kompensiert der andere ja nicht die Moden da er stumm bleibt oder sogar ein anderes Signal spielt, also wird es dann ein ungleichmäßiger frequenzgang, unabhängig davon ob man es orten kann oder nicht.
Gruß Chris
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Re: Subwoofer für 25qm Raum
Zu 1: Diagonal wäre besser, da du dadurch eine homogenere Bassanregung hättest. Das Problem mit dem Bass nur im Rücken kann sein, dass du Tiefbass rückwärtig eventuell orten kannst. Wobei es besser ist, wenn die Subs hinten jeweils rechts und links stehen. Nur ein Sub hinten wäre definitiv ortbarer.
Ich habe sowas ähnliches auch in meinem Setup, wenn die Subwoofer aus sind umgesetzt. Da spielen meine Surrounds den Tiefbass und die vorderen den Rest, da meine hinteren LS die Bassmoden durch ihre Position kaum anregen. In Summe höre ich damit quasi ein Stereosignal.
Der Bass ist je nach Song leicht von hinten zu verorten. Der Effekt ist nicht extrem, da Tiefbass schlecht ortbar ist, kann aber u.U. störend sein. Dann kann es etwas bringen, den Sitzplatz nochmals zu verrücken oder die Subs tiefer zu trennen.
In beiden Fällen ändert sich die Bassverteilung und das kann ausreichen, um den Effekt zu verbessern.
Das Thema ist leider extrem individuell abhängig von deiner Hörsituation. Ich kann nicht beurteilen, was für dich optimal funktioniert. Falls nötig solltest du im Bereich deiner störenden 68 HZ-Moden in beiden Subs eine schmalbandige Absenkung vornehmen.
Probieren würde ich auch, ob du deine Chassis irgendwie auf ca. 1/4 Raumbreite (zur Not quer mit den Chassis zur Couch) gedreht oder hinter die Couch jeweils auf 1/4 und 3/4 Raumbreite gestellt kriegst. Der Grund ist, dass du dort am wenigsten störende Quermoden hast. Da deine Quer- und Längsmoden fast identisch sind und sich leider gegenseitig hochpushen, hättest du dadurch präziseren Bass.
Zu 3: Eine andere Zeitverzögerung kann durchaus Sinn machen und natürlich hast du dann 2 unterschiedliche Basswellen, die den Raum anders anregen. Je nachdem, wie das Timing ist klingt der Bass im Ergebnis präziser oder dröhnender.
Ich würde mal den Abstand der beiden Subs zueinander messen und einen von beiden um diesen Wert in ms gegenüber dem anderen verzögern. Das müssten bei dir ca. 13 ms oder 4,5m sein.
Zu 4: Probier identische PEQ´s. Aus meiner Erfahrung klingt es besser, wenn alle rechten und linken LS (Subs eingeschlossen) im Frequenzgang gleich bearbeitet sind).
Zu 5: Ich würde gerade wegen deiner 68 HZ-Mode sogar versuchen so hoch wie möglich zu trennen, d.h. eher bei 100 HZ oder noch höher. Ob die Ortbarkeit dann ein Problem wird, musst du austesten.
Ich würde beide Subs auf Mono betreiben. Stereo kann zu Auslöschungen neigen, wobei Stereo bei reiner Stereomusik "den echteren Bass" liefert. Den Unterschied hört man jedoch selten, da die meisten Musikproduktionen eh ab 100 HZ in Mono vorliegen. Wenn du live gespielte Instrumentenaufnahmen oder alte Musikstücke hörst, hast du von Stereo im Tiefbass evtl. Vorteile. Sonst eher nicht.
Aber bei deiner Konfiguration kannst du Stereobass eh vergessen, da du beide Subs ja auch mit unterschiedlichen Verzögerungszeiten verwendest. Ein Stereobass ist ebenfalls ein zeitverzögertes Signal. D.h. den echteren Bass hast du damit entweder mit echten Stand-LS oder wenn deine Subs exakt gleich eingestellt sind. Was wiederum den Nachteil hat, dass du den klanglichen Vorteil der Zeitverzögerung nicht hättest.
Für die wenige Musik, wo man das brauchen könnte lohnt es sich nicht. Außer du hörst Orchester-Livemusik o.ä.
Zu 6: Linear heißt nicht, dass es dir gefällt. Wichtiger ist, dass dir der Bass gefällt. Auch wenn das heißt, dass du im Bass +6 dB draufpacken musst.
Die Phasen stellt man so ein, dass der Tiefbass am Hörplatz merklich kräftiger klingt. Denn dann kommt die Phase am Sitzplatz mit dem vollen Pegel an, während sich im anderen Fall die Phase mit dem Bass der vorderen LS zum Teil weglöschen könnte. Bei mir war das z.B. so.
Daher steht die Phase hinten meist auf 180 Grad. Ausprobieren. Es dauert eh eine Weile, bis du die besten Settings gefunden hast.
Ich habe sowas ähnliches auch in meinem Setup, wenn die Subwoofer aus sind umgesetzt. Da spielen meine Surrounds den Tiefbass und die vorderen den Rest, da meine hinteren LS die Bassmoden durch ihre Position kaum anregen. In Summe höre ich damit quasi ein Stereosignal.
Der Bass ist je nach Song leicht von hinten zu verorten. Der Effekt ist nicht extrem, da Tiefbass schlecht ortbar ist, kann aber u.U. störend sein. Dann kann es etwas bringen, den Sitzplatz nochmals zu verrücken oder die Subs tiefer zu trennen.
In beiden Fällen ändert sich die Bassverteilung und das kann ausreichen, um den Effekt zu verbessern.
Das Thema ist leider extrem individuell abhängig von deiner Hörsituation. Ich kann nicht beurteilen, was für dich optimal funktioniert. Falls nötig solltest du im Bereich deiner störenden 68 HZ-Moden in beiden Subs eine schmalbandige Absenkung vornehmen.
Probieren würde ich auch, ob du deine Chassis irgendwie auf ca. 1/4 Raumbreite (zur Not quer mit den Chassis zur Couch) gedreht oder hinter die Couch jeweils auf 1/4 und 3/4 Raumbreite gestellt kriegst. Der Grund ist, dass du dort am wenigsten störende Quermoden hast. Da deine Quer- und Längsmoden fast identisch sind und sich leider gegenseitig hochpushen, hättest du dadurch präziseren Bass.
Zu 3: Eine andere Zeitverzögerung kann durchaus Sinn machen und natürlich hast du dann 2 unterschiedliche Basswellen, die den Raum anders anregen. Je nachdem, wie das Timing ist klingt der Bass im Ergebnis präziser oder dröhnender.
Ich würde mal den Abstand der beiden Subs zueinander messen und einen von beiden um diesen Wert in ms gegenüber dem anderen verzögern. Das müssten bei dir ca. 13 ms oder 4,5m sein.
Zu 4: Probier identische PEQ´s. Aus meiner Erfahrung klingt es besser, wenn alle rechten und linken LS (Subs eingeschlossen) im Frequenzgang gleich bearbeitet sind).
Zu 5: Ich würde gerade wegen deiner 68 HZ-Mode sogar versuchen so hoch wie möglich zu trennen, d.h. eher bei 100 HZ oder noch höher. Ob die Ortbarkeit dann ein Problem wird, musst du austesten.
Ich würde beide Subs auf Mono betreiben. Stereo kann zu Auslöschungen neigen, wobei Stereo bei reiner Stereomusik "den echteren Bass" liefert. Den Unterschied hört man jedoch selten, da die meisten Musikproduktionen eh ab 100 HZ in Mono vorliegen. Wenn du live gespielte Instrumentenaufnahmen oder alte Musikstücke hörst, hast du von Stereo im Tiefbass evtl. Vorteile. Sonst eher nicht.
Aber bei deiner Konfiguration kannst du Stereobass eh vergessen, da du beide Subs ja auch mit unterschiedlichen Verzögerungszeiten verwendest. Ein Stereobass ist ebenfalls ein zeitverzögertes Signal. D.h. den echteren Bass hast du damit entweder mit echten Stand-LS oder wenn deine Subs exakt gleich eingestellt sind. Was wiederum den Nachteil hat, dass du den klanglichen Vorteil der Zeitverzögerung nicht hättest.
Für die wenige Musik, wo man das brauchen könnte lohnt es sich nicht. Außer du hörst Orchester-Livemusik o.ä.
Zu 6: Linear heißt nicht, dass es dir gefällt. Wichtiger ist, dass dir der Bass gefällt. Auch wenn das heißt, dass du im Bass +6 dB draufpacken musst.
Die Phasen stellt man so ein, dass der Tiefbass am Hörplatz merklich kräftiger klingt. Denn dann kommt die Phase am Sitzplatz mit dem vollen Pegel an, während sich im anderen Fall die Phase mit dem Bass der vorderen LS zum Teil weglöschen könnte. Bei mir war das z.B. so.
Daher steht die Phase hinten meist auf 180 Grad. Ausprobieren. Es dauert eh eine Weile, bis du die besten Settings gefunden hast.
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