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[Unterstützung] Teufel M200 und M4000 bzw. 6000

Moderatoren: Moderation HiFi, Bereichsmod

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#1

Beitrag von Blaubarsch Bube »

Hallo,
ich bin neu hier - also guten Tag allerseits erstmal.
Ich habe seit Jahren bei mir die Teufel M4000, M200 und M80 + Heco Center laufen und bin zufrieden. Scheinen 2. Generation zu sein, da goldene Anschlussklemmen und Kunststoff folierte, schwarze Gehäuse. Im M4000 sind u.a. mehrere kleine , runde Spulen verbaut.
Mein Receiver ist ein Yamaha RXV 2500.
Nun habe ich mir nachdem Pogopogo mir da nen Floh ins Ohr gesetzt hat, M4000 und M200 erste Generation gekauft mit Echtholzfurnier und schwarzen Anschlussklemmen mit Gummiringen.
Die M200 habe ich noch nicht getestet, aus dem M4000 kommt wesentlich weniger raus als aus meinem alten. Innen sind 2 große Trafospulen verbaut.
Dann habe ich durch Zufall im Nachbardorf noch einen M6000 erste Generation und 2 M200 mit Plastikanschlussklemmen gekauft. Auch der Sub macht wesentlich weniger als mein alter. Auch hier sind 2 echt fette Spulen innen verbaut.

Kann es sein., dass die erste Generation mehr Leistung braucht?

Dann hatte ich mir günstig noch 2 M200 gekauft mit goldenen Anschlussklemmen, Kreuzen auf den Hochtönern und lackierten Gehäusen.
Die habe ich gestern mal angeklemmt, aber sie hören sich irgendwie merkwüdig an. Die Töner laufen alle.
Wie äussert es sich, wenn in den Lautsprechern die Kondensatoren ausgetrocknet sind? - Sowas habe ich mal gelesen und Pogopogo hatte es, meine ich, auch mal erwähnt.

Gruss Kai

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#2

Beitrag von pogo »

Generell waren die Subs der ersten Generation tiefer getrennt (50Hz). Das ist auch mit ein Grund, warum die zweite Generation subjektiv lauter spielt. Von Vorteil wären auch Fotos der Frequenzweichen. Die M200/M6000 Kombo der ersten Generation hat keine Elektrolytkondensatoren verbaut und spielt normalerweise auch noch nach knapp 40 Jahren sehr gut. Die erste Generation benötigt auch mehr Leistung als die zweite Generation.
Mit einem gewöhnlichen AVR wirst du keinen Spaß haben und auch nicht das Potential hören. Ausserdem kann es auch zu Schäden an den Lautsprechern kommen.
Die M200 der zweiten Generation haben Elektrolytkondensatoren verbaut, die gewöhnlich hinüber sind. Da du schon die erste Generation hast, würde ich mich eher auf eine passende Elektronik hierfür konzentrieren und die zweite Generation abstoßen. Die kommt nicht annähernd an die erste Generation heran.
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#3

Beitrag von Blaubarsch Bube »

Hi,
ich hatte schonmal in den M6000 reingesschaut. Es sind 2 fette Spulen und eine ganze Batterie blauer, eckiger - Kondensatoren?? Verbaut.
Die M200 habe ich noch nicht geöffnet. Da muss man über die Lautsprecherlöcher gehen??

Was für Alternativen gäbe es denn in bezahlbar, wenn ich die große Combo in 5.1 nutzen möchte?

#4

Beitrag von pogo »

Blaubarsch Bube hat geschrieben: Gestern 09:39Die M200 habe ich noch nicht geöffnet. Da muss man über die Lautsprecherlöcher gehen??
Dazu muss man den Tiefmitteltöner ausbauen. Vorsicht beim Wiedereinbau: Nicht zu stark die Schrauben anziehen!
Bei den M200er der ersten Generation sollte kein schwarzer Tiefmitteltöner verbaut sein.
Blaubarsch Bube hat geschrieben: Gestern 09:39ich hatte schonmal in den M6000 reingesschaut. Es sind 2 fette Spulen und eine ganze Batterie blauer, eckiger - Kondensatoren?? Verbaut.
Das ist die erste Generation. Die Tieftöner sollten vier Nasen für die Aufnahme der Befestigungsschrauben haben.
Blaubarsch Bube hat geschrieben: Gestern 09:39Was für Alternativen gäbe es denn in bezahlbar, wenn ich die große Combo in 5.1 nutzen möchte?
Welches Equipment steht dir aktuell zur Verfügung (AVR, Endstufen, Vollverstärker, ...) und wie hoch ist dein Budget?

Hier eine grobe Orientierung im Vergleich bzgl. der benötigten Verstärkerleistung.

Bild

Ein Mehr an Leistung als die empfohlene Leistung schadet nicht ;)
Im Parallelbetrieb fällt die Impedanz auch unter 3Ohm und dabei ist noch nicht einmal der EPDR-Wert berücksichtigt!
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#5

Beitrag von Blaubarsch Bube »

Also, momentan habe ich eigentlich nur die RXV in 1500, 2500 und 3900 da.
Im Schrank schlummern quasi Jahrzehnte schon Pioneer C90, M90, CT91, PD73 und das Akai GX95.
Tja - müsste man schauen wegen des Budgets und dem Aufwand, den man betreiben müsste.

Für mich Hifi Banausen ist der Sound ja eigentlich top - ich war ja nur neugierig und dachte, dass die anderen M 6000 und 4000 sich an meinem Receiver noch besser anhören würden..

Ich wollte dann mein jetziges 2. Generationssystem eigentlich mit dem RXV 1500 in der Werkstatt betreiben.
Da habe ich jetzt so uralte Lautsprecher vom Sperrmüll eines Millionärhaushaltes ohne jegliche Bezeichnungen und nen alten Canton Subwoofer an nem mickrigen Philips Receiver. Hört sich aber auch gut an.

Dann habe ich noch nen Medion 49Zoll 4K Fernseher übrig aus nem VPIN Projekt, bei dem er nicht tauglich war. Den wollte ich an die Wand schrauben, um auch ein Bild zu den YT Videos zu haben. Alles hängt dann an nem Fujitsu I5 DT PC mit einer zusätzlichen Soundkarte...

Also - liest sich bestimmt nicht nach einem wahren Connoisseur... ;o))

#6

Beitrag von pogo »

Die Pioneer-Endstufe sollte die erste Generation gut treiben können. Impedanzschalter nach oben stellen und die M200er auf Speaker A legen. An Speaker B kommt der M6000. Ich würde erst einmal mit der Pioneer-Vorstufe anfangen. Später kannst du dann die Endstufe über die Front-Preouts deines AVRs betreiben. Den AVR musst du auf Fullrange für die Fronts stellen.
Ich würde allerdings erst einmal mit anderen Lautsprechern vortesten, ob das alte Pioneer Equipment noch einwandfrei funktioniert.
Steht der M6000 auf Rollen?
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#7

Beitrag von Blaubarsch Bube »

Ja, der M6000 ist auf Rollen, der M4000 auch. Ich habe allerdings am 4000 die Rollen durch Filz Klebepads ersetzt. Zu diesen Quietscher - Rollen habe ich nicht so das Vertrauen..
Die Pioneer Sachen habe ich mal funktionstüchtig weggestelt - müssten laufen. Da müsste ich mal schauen, wie man das alles zusammenklemmt...
Ich würde dann auch gleich auf M200 der ersten Generation umstellen. Sollte man an denen igendwas vorab schauen?
Zuletzt geändert von Blaubarsch Bube am 22. Apr 2026 20:05, insgesamt 1-mal geändert.

#8

Beitrag von pogo »

Das sollte nicht nötig sein, und wenn das Ergebnis wie hier ausfällt, ist es OK: http://www.hifi-forum.de/index.php?acti ... stID=93#93
Btw. rollen meine Rollen schon seit knapp 40J. ohne Probleme ;)
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#9

Beitrag von pogo »

Blaubarsch Bube hat geschrieben: 21. Apr 2026 21:13M200 mit Plastikanschlussklemmen
Haben die auch eine Seriennummer?
Zuletzt geändert von pogo am 22. Apr 2026 22:40, insgesamt 1-mal geändert.
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#10

Beitrag von Blaubarsch Bube »

Meine M200 im Wohnzimmer, die schon lange habe, haben keine Seriennummer.
Die mit den Lackierten Gehäusen, die sich komisch anhören auch nicht. Es ist bei allen 4 aber an den Anschlusslemmen etwas anders als bei denen mit Nummern, so dass dort kein Aufkleber hinpasst.
Die mit den Plastikklemmen: Nr. 01047 und 01058
Die mit den schwarzen Metallklemmen: Nr. 2641 und 2642.

#11

Beitrag von pogo »

Die Ur-M200 (erste Generation) hatte noch die Plastikklemmen. Die mit den schwarzen Metallklemmen kamen danach (auch erste Generation).
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#12

Beitrag von Blaubarsch Bube »

Vielleicht sind es ja doch 1. und nicht 3. Gen...
Ich wollte hier Bilder einfügen - kann man wohl erst nach 10 Beiträgen..

#13

Beitrag von pogo »

Das könnte auch die erste Generation sein, sofern nicht jemand die Anschlussfelder missbraucht hat ;)
Ein weiteres Erkennungsmerkmal ist die Farbe des Tiefmitteltöners, der nicht schwarz ist, sowie das Fehlen einer Gewindebuchse auf der Unterseite.
Btw. ist die erste Generation auch schwerer.
Zuletzt geändert von pogo am 22. Apr 2026 23:41, insgesamt 1-mal geändert.
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#14

Beitrag von Blaubarsch Bube »

Gewogen habe ich nicht.
Gewindebuchsen unten haben nur die M200, die im WZ angeshlossen sind.
Die Tiefmitteltöner können ja vielleicht auch ausbleichen mit der Zeit??
Dann hab ich ja vielleicht sogar allererste, erste, zwote und unklare Generation ;o))
War da nicht noch was mit Kreuzen auf den Hochtönern?

#15

Beitrag von pogo »

Hast du welche ohne ;)
Die lackierten M200er könnten Mischprodukte sein, die ein Unwissender zusammengenagelt hat. Da wären Fotos auch von innen interessant.
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#16

Beitrag von Blaubarsch Bube »

Die im WZ und die mit den Plastikklemmen haben so Lochgitter vor den Hochtönern. Die anderen beiden Paare haben die Kreuze

#17

Beitrag von pogo »

Jetzt wären Fotos hilfreich. Es gab auch noch eine Last Edition ;)
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