habe ich eine alternative Version des beliebten JM-Sub212 entwickelt.
Das Kürzel "EL" beim JM-Sub212EL steht für "Extended Low".
Damit ist der Sub212 nun ein vollwertiger Allroundbass für einfach alle Musikrichtungen.
Das Volumen wurde um einige Liter vergrößert und das Tuning auf 37,7Hz heruntergesetzt.
Im Vergleich haben wir nun zwischen 60-100Hz grob 1dB weniger Kennschalldruckpegel,
dafür aber auch über 10Hz mehr Tiefgang. Unterhalb 53Hz hat der EL durchweg die Nase im Pegel vorne.
Sub212/Sub212EL:
f-10dB: 36Hz / 27Hz
f-6dB: 41Hz / 31Hz
f-3dB: 48Hz / 35Hz
f-0dB: 60Hz / 47Hz
Die maximale Belastbarkeit (bis Xlin+15%) sinkt mit tiefstem Hochpass (31Hz BW24) von 900W AES auf 800W AES,
für volle 900W rms setzt man einen LR24 bei 30Hz und hat dafür -1,2dB bei 40Hz, obenrum dafür +0,5dB
Die Impedanz sitzt mit Zmin 3,24 Ohm haargenau auf nominellen 4 Ohm. (Zuleitungen herauskompensiert gemessen)
Die Portfläche wurde ebenfalls um 25% vergrößert, das bewirkt oberhalb 45Hz ca 13-16km/h weniger Portspeed als vorher und sorgt inkl. HP für ein Maximum bei voller Belastung von 55km/h Peak bei 37Hz.
Während Sub212 noch flat locker bis 280Hz (f6 300Hz) angekoppelt werden konnte, sinkt die obere Frequenz
auf 240Hz (f6 270Hz). Aber das dürfte für niemanden ein Problem darstellen
Vergleichsmessungen:
Grün: JM-Sub212
Rot: JM-Sub18N
Blau: JM-Sub212EL
Grün: JM-Sub212
Blau: JM-Sub212EL
Größenvergleich:
Jup, der EL ist natürlich etwas größer geworden, primär habe ich mich für mehr Tiefe entschieden,
da es bei solchen Subs doch immer mal vorkommt, dass sie unter Bühnenpodeste kommen.
Während der JM-Sub212 noch mit Ach&Krach mit 40er Steckfüßen drunter gepasst hat, lässt sich der JM-Sub212El angenehm unter Elemente mit 50cm Höhe (Oberkante) schieben,
das entspricht 48cm Steckfüßen (Minimum jedoch 40cm Steckfüße).
Passt wunderbar noch unter ein 1x1m Element, oder eben als Zahnlücke 2 Stück unter je ein 2m Element.
Zusammengefasst:
+38% Außenvolumen
+35% Nettovolumen
+24% Portfläche
-12% Tuning
-24% Grenzfrequenz
-1% Pegel.
100% mehr Discospaß
Bauplan ist dann demnächst im Shop erhältlich.
Info am Rande:
Der Proto wurde aus 16mm MDF gebaut, entgegen der Simulation ist mein eigener Korrekturfaktor hier mit genau 1,111 ausgefallen, während er beim Sub212 noch mit
1,3 super hingehauen hat
Der Proto wurde dann wieder aufgesägt und um 5cm verlängert (noch mehr Volumen) und die Ports nochmals um 20mm verlängert,
dann hat alles gepasst wie geplant.
Klanglich dürfte der Sub nun auch allen Disco, Elektro und HipHopfreunden richtig Spaß machen.
Der Metal-, Rock- & Livefraktion wird er noch genau so gut gefallen wie vorher, aber diese müssen dann eben auf 1dB verzichten und zugleich mehr Volumen schleppen.
Somit bleiben natürlich beide Versionen zum Nachbau online.
Der JM-Sub212EL bleibt somit immernoch ein extrem präzises und auch kompaktes Werkzeug, vor allem für Freunde von flotter und präziser Musik,
ist nun aber wesentlich Allroundtauglicher und wird auch alle anderen problemlos glücklich machen.
Hochmodernen "Schwerpappensound", wie man ihn von aktuellen 18ern kennt, darf man keinesfalls erwarten, aber für dessen Freunde gibt's ja ganz andere Subs
