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[Testbericht] Fosi BT20a MAX Erfahrungsbericht

Berichte über HiFi-Komponenten und Lautsprecher (Kein DIY)

Moderatoren: Moderation HiFi, Bereichsmod

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#1

Beitrag von PatrickDie1979 »

Moin zusammen!

Schön, dass ihr wieder reinschaut. Heute möchte ich euch mal an meiner neuesten Entdeckung teilhaben lassen. Als jemand, der schon so einige Amps auf dem Tisch hatte , war ich besonders gespannt auf den Neuzugang aus dem Hause Fosi: den BT20A MAX.

Ich sag’s euch direkt vorab: Was Fosi hier abliefert, lässt die Grenzen zwischen „Budget-HiFi“ und der Oberklasse echt verschwimmen. Aber der Reihe nach!

Der erste Eindruck: Ausgepackt und gestaunt

Normalerweise erwartet man bei Paketen aus Fernost ja oft die klassische weiße Folie. Doch hier wurde ich direkt eines Besseren belehrt. Der Fosi kam in einem ordentlichen, hochwertigen Karton an, der meine Vorfreude direkt mal nach oben geschraubt hat.

Nach dem Öffnen strahlte mich eine völlig neue Aufmachung an. Der weiße Innenkarton wirkt überragend hochwertig. Ein Detail, das oft schon auf die Qualität des Inhalts schließen lässt. Im Inneren war alles, wie von Fosi gewohnt, perfekt geschützt und strukturiert sortiert. Mein persönliches Highlight beim Auspacken? Die Fernbedienung! Die habe ich schon beim BT20 Pro schmerzlich vermisst. Schön, dass Fosi auf das Feedback der Community hört und dieses Feature endlich nachgeliefert hat.

Haptik & Technik: Aluminium trifft auf durchdachte Features

Das Gerät selbst macht optisch wie technisch einen exzellenten Eindruck. Das Gehäuse ist komplett aus Voll-Alu gefertigt. Besonders schick, Die Regler an der Front sind sauber sortiert und ebenfalls aus Aluminium gedreht – das fühlt sich haptisch einfach nach „echtem“ HiFi an.

Was ist neu?

Konnektivität: Wir haben jetzt Bluetooth 6.0 sowie zwei RCA-Eingänge (RCA 1 & 2).

Rückseite: Hier gibt es die gewohnt soliden Anschlüsse, plus einen dedizierten Subwoofer-Ausgang, einen High-Pass-Schalter, Tone- und Bypass-Optionen sowie einen 12V-Trigger-Input.

Detailverliebtheit: Sogar die Gummifüße tragen das Fosi-Logo. Das zeigt mir: Hier wollte jemand nicht nur ein Gerät bauen, sondern ein Statement setzen.

Der Blick unter die Haube

Ich konnte es natürlich nicht lassen und musste das Teil aufschrauben. Als HiFi Verliebter will man schließlich wissen, wo der Sound herkommt.

Mir fielen sofort die neuen Lüftungsöffnungen und die aktive E-Lüftung auf. Unter der Platine sitzen Chipsätze, die via Wärmeleitpads und Gehäusekontakt gekühlt werden. Das ist thermisch absolut fantastisch gelöst.

Zwei massive Kondensatoren strahlten mich an. Und das Beste für uns Bastler: Die NE5532 Op-Amps sind gesockelt und sitzen direkt unter der Aktivlüftung.

Modding-Potenzial: Der Umbau ist so strukturiert, dass man kein Profi-Handwerker sein muss. Ich habe die Standard-Chips gegen meine SX45B getauscht. Die passen gerade so unter den Lüfter. Wer Burson Vivid V7 verbauen will, müsste vermutlich auf die aktive Kühlung verzichten, aber Sparkos sollten noch passen.

Der Sound-Test: Von 10qm Raum bis Outdoor und im 25qm Wohnzimmer

Betrieben habe ich den Amp für den Test direkt mit einem 10A Netzteil, um das volle Potenzial auszuschöpfen. Als Spielpartner dienten JBL Monitore, Yamaha Stereo-Boxen und verschiedene Subwoofer (Magnat Motion 130 Sub, ein alter Pioneer und sogar eine PA-Kombi für draußen).

Mein Fazit aus den Hörsessions: Ob im kleinen 10qm-Zimmer, im 25qm-Wohnzimmer oder draußen im Garten – der BT20A MAX spielt in einer eigenen Liga. Was mich völlig umgehauen hat: Sogar im Freien liefert dieser kleine Kraftzwerg eine derartige Klangqualität ab, dass ich hier ohne rot zu werden von audiophilem Outdoor-Klang sprechen kann. Unverschämt gut!

Besonders cool im Alltag: Der motorisierte Lautstärkeknopf reagiert perfekt auf die Fernbedienung. Das Zusammenspiel funktioniert so smooth, dass sich Fosi hier definitiv nicht mehr hinter den „großen“ Traditionsmarken verstecken muss.

Mein Urteil

Für einen Preis von rund 250 € (z.B. bei Amazon) bekommt ihr hier ein Paket, das beim Preis-Leistungs-Verhältnis kaum zu schlagen ist. Die Liebe zum Detail, die Modularität durch die gesockelten Op-Amps und die schiere Power sind beeindruckend.

Fosi, bitte genau so weitermachen!

Was meint ihr? Wäre das Upgrade auf die SX45b oder doch die 10A-Stromversorgung auch euer erster Schritt oder reicht euch das Standard-Paket?

Hier paar Bilder:
https://ibb.co/B5WXLcYJ
https://ibb.co/Lz1MMz87
https://ibb.co/gb7k6tSr
https://ibb.co/TzdmzTF
https://ibb.co/QvckS2Xj
https://ibb.co/ccdR36w9
https://ibb.co/vvP7DT1n
https://ibb.co/FkFwNWJC
https://ibb.co/RG00xhfF
https://ibb.co/m5nfX93F
https://ibb.co/B5S0C2jQ
https://ibb.co/V0Tsnv6p
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https://ibb.co/hFy6rKfm
https://ibb.co/FqHyxXzm
https://ibb.co/JFrKs5JZ
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https://ibb.co/hRC34pzt
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