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Thema Isobarische Anordnung - Compound & Push'n Pull

[HowTo]
Rund um's Ein- Ver-, Ausmessen & Simulation von Lautsprechern, Systemen und Elektronik.

Moderator: Deathwish666

Abonierer: Sabbelbacke
Beitrag Nummer:#1  Beitrag Fr 14. Mär 2014, 20:40
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Neues Thema aus dem OT heraus.


Beispiele der Anordnung:


Zusammenfassung:
Vorteile:
+ Halbes Volumen für identischen Tiefgang
+ Doppelte Belastbarkeit (nur toll für's Datenblatt)


Nachteile:
- 3dB weniger Kennschalldruckpegel
- identischer Maximalpegel benötigt doppelte Leistung
- Kiste quasi doppelt so teuer
- Kiste schwerer, aber eben theoretisch halb so groß.

Edit:
Vorteil bei mechanisch gegensätzlich verschraubten und verpolt zueinander angeschlossenen Treibern (Nur bei Treiber direkt aufeinander, wie im Bild ganz links):
+ teilweise Reduktion der Verzerrungen durch Linearisierung der Unsymmetrien
+ Dadurch geringfügig höhere Belastbarkeit pro Treiber durch symmetrischere Bewegungen

Nachteil in ventilierten Gehäusen:
- Vas reduziert sich quasi auf die Hälfte, Gehäuse werden so klein, dass man bei gleichbleibender Membranfläche und Portquerschnitt ewig lange Ports braucht
um auf die gleiche Tuningfrequenz zu kommen -> Gehäuse wird wieder größer
- Im Bandpass oder bei geschlossenen Gehäuse kann das aber wieder anders aussehen.
Mit freundlichen Grüßen
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Beitrag Nummer:#2  Beitrag Fr 14. Mär 2014, 20:46
Schmelli Hellmacher

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finde ich gut dass das mal zusammengefasst wurde :)

nur stellt sich mir die Frage ob das bei den modernen Chassis überhaupt noch sinn macht?
Rechtschreibfehler dienen zur Belustigung!

Beitrag Nummer:#3  Beitrag Fr 14. Mär 2014, 20:47
Mark Halbedel Pro-User

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Kennschalldruckpegel ist 3 dB geringer, bei der dann doppelt zugeführten Leistung kommt dasselbe raus.

Gruss, Mark

Beitrag Nummer:#4  Beitrag Fr 14. Mär 2014, 20:57
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Ganz sicher?
Die Simulation mit 1W (gesamt, nicht pro Pappe) sagt hier was anderes?!

Edit:
Args, jau, hast natürlich Recht, wurde oben korrigiert.

War mir net 100% sicher und hab kurzerhand einfach mit WinISD simuliert,
das berechnet das wohl falsch, auch im Max-SPL.
Mit freundlichen Grüßen
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Beitrag Nummer:#5  Beitrag Fr 14. Mär 2014, 20:58
Mark Halbedel Pro-User

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Schmelli hat geschrieben:
finde ich gut dass das mal zusammengefasst wurde :)

nur stellt sich mir die Frage ob das bei den modernen Chassis überhaupt noch sinn macht?



Eigentlich nur im Hifi, wenn man auf Teufel komm raus runter will, mit sehr großen/ langhubigen/ hoch Vas Treibern.

Wenn man das Koppelvolumen signifikant groß macht (z.B 20 liter =26 Gramm Luft), kann man die Resonanz weiter senken,
und den Wirkungsgrad weiter versauen.

Beitrag Nummer:#6  Beitrag Fr 14. Mär 2014, 21:00
Mark Halbedel Pro-User

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Jobsti84 hat geschrieben:
Ganz sicher?
Die Simulation mit 1W (gesamt, nicht pro Pappe) sagt hier was anderes?!


Keine Ahnung, was Du simulierst, aber der zusammengesetzte Treiber hat alle Daten gleich,
nur Vas/2 und Re/2

(klar, und daraus resultierend Cms/2, Mms*2, Nref/2....)
Zuletzt geändert von Mark Halbedel am Fr 14. Mär 2014, 21:07, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag Nummer:#7  Beitrag Fr 14. Mär 2014, 21:02
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Siehe Beitrag Nummer:#4 ;-)
Mit freundlichen Grüßen
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Beitrag Nummer:#8  Beitrag Fr 14. Mär 2014, 21:54
Mark Halbedel Pro-User

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Oh.

Ich habe übrigens mal mit zwei Vifa 21WN340-8 einen Studio Sub gebaut, Compound und BR,
hat gigantisch funktioniert. Der Tunnel ging diagonal durch die Kammer.
Pegelmäßig waren nicht höllisch viel drin, aber der Tiefgang aus dem Volumen war schon klasse.

Gruss, Mark

Beitrag Nummer:#9  Beitrag Fr 14. Mär 2014, 22:17
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Interessant finde ich das Prinzip bei Heimkino LFE Subs.
Wie dem AW3000, macht schon einen Unterschied ob ich da 120L oder 60L im Wohnzimmer (oder unter'm Schreibtisch) stehen habe ;)
Mit freundlichen Grüßen
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Beitrag Nummer:#10  Beitrag Fr 14. Mär 2014, 22:22
Klangart Verkabler

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Und genau für so etwas sollte man Compound auch nutzen :top: und nicht für`n PA Topteil wo auch Mitten rauskommen sollen wie vom TTT. vorgeschlagen. Mal wieder komplettt neben der Spur :roll:

Habe ich zuletzt mal für einen Budget Party Sub genutzt wo noch 2 Stück 12" Chassis da waren mit für B.R. zu hoher Güte.
Schnell mal hohen Wirkungsgrad vom 6th Bandbass genutzt und durch Compound die Kiste von der Größe erträglich gemacht.
Läuft prima und wird immer mal wieder für Kunden genutzt die keine anständige Anlage bezahlen wollen. :top:

:toptop: Klangart
Zuletzt geändert von Klangart am Fr 14. Mär 2014, 22:45, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag Nummer:#11  Beitrag Fr 14. Mär 2014, 22:44
Mark Halbedel Pro-User

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Ungläubige!
Zweiwege-aktives Mid Endfire-Topteil mit der vorderen Membran um den Membranabstand verzögert!

*SCNR*, Mark

Beitrag Nummer:#12  Beitrag Sa 15. Mär 2014, 19:48
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Hellmacher

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Mark Halbedel hat geschrieben:
Ungläubige!
Zweiwege-aktives Mid Endfire-Topteil


Herrlich, ich lach mich tot :D

WinISD simuliert das anscheinend tatsächlich falsch^^ Dort ist der Kennschalldruck um 6dB geringer, also selbst bei doppelter zugeführter Leistung ist der Compound immer noch um 3dB leiser als das single Chassis.

Lg
Martin
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Beitrag Nummer:#13  Beitrag Fr 21. Mär 2014, 09:37
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Also für mich hat das nur vorteile

- Membran stabiler
- elektrische belastbarkeit erhöht sich
- mehr output da 4ohm
- mehr tief
- kleineres Volumen oder nur gut 1/3 grösser box notwendig für mehr tief
- Bandpass auf 1oktave von 45-90hz is z.b ideal Eckfrequenzen dann hier auf 0dB und nicht so unsinniges an angaben wie man oft antrifft auf -10 - 6 oder -3dB.



allegemein

von Bandpässen im Mittelton halt ich nicht so viel darunter fallen dann HD15 und viele Kickhörner oder halt hörner die von 60-300hz alles können und oh graus da sind dann auf einaml alle Boxen drin die ihr so geil findet KV2 , Turbosound , Funktionone, Martin etc.

Bandpässe auf 2 oder 3 oktaven abzustimmen ist of kontrakproduktiv da hier dann in der mitte der Fgang druch hängt und die Bandpässe merkwürdig klingen zumindest in der anpassung zum Top so z.b bei KF Acess T5 B5 bei grösseren abständen und nur einem Topteil.

nun denn ich weiss ihr seid anderer Meinung

Beitrag Nummer:#14  Beitrag Fr 21. Mär 2014, 10:18
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12er um 1x gefalteten Horn, komplett unbedämpft:


Will etwas steiler getrennt werden, laut Theorie sind 550Hz akustisch drin, klanglich aber sollte akustisch 400Hz angepeilt werden. (In diesem Fall jetzt)
Mit freundlichen Grüßen
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Beitrag Nummer:#15  Beitrag Mi 26. Mär 2014, 00:15
waldfrucht Stagehand

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Auf der Suche nach maximalen Bass aus minimalen Böxchen bin ich neulich auf die hier gestossen:

Bild

http://www.dr-lex.be/hardware/minisub.html

2 x 3"er (!), push&pull in ca. 3l :top: ...ob die wohl was taugt? wobei die tuning-frequenz sicherlich viel zu tief angesetzt sein dürfte...?

Ich hätte hier noch zwei 2"er rumliegen... würde mich schon reizen, die - wie auch immer - in eine Kiste, nicht grösser als ne Milchtüte zu zwängen und das kleine Basswunder zu erwarten... hätte da jemand konkrete Vorschläge?

Vielleicht sollte man diese Kiste einfach mal 1:2 nachbauen? ;)

Beitrag Nummer:#16  Beitrag Mi 26. Mär 2014, 16:43
hitower78 Boxenbauer

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Hi
Und auch da erwähne ich wiedermal die Outline Tripla... 4 12" im Bandpass für "untenrum" da drüber 8" im Horn...
Leider finde ich keine Frequenzdaten

Gruß
Daniel
Fachkraft für Veranstaltungstechnik in Hamburg...
im Bau: 15" "China-Sub, Delta-10 Top"
Planung: 18" Sub (18PS76), Amps auf L25D Basis, und und und...
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Beitrag Nummer:#17  Beitrag Mi 26. Mär 2014, 21:04
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..........
Zuletzt geändert von Fio am Sa 22. Aug 2015, 15:47, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag Nummer:#18  Beitrag Do 27. Mär 2014, 15:03
hitower78 Boxenbauer

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Hi
War auch wie geschrieben eher für den Bandpass... ;-) Also leicht bis Ganz OT :-P

Gruß
Daniel
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Beitrag Nummer:#19  Beitrag Fr 28. Mär 2014, 08:47
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na seht ihr geht doch

Beitrag Nummer:#20  Beitrag Mi 16. Mär 2016, 12:52
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DJ

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Hallo,
meine Horn Erfahrungen zeigen das bei Push pull zusätzlich das Gehäuse "ruhiger" wird, ein fühlbarer Unterschied,
ich ziehe bei fullrange auch eine Kombination mit zweitem inversen und verpoltem Treiber vor, HT SPL wird geringer.

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