Oh, it's a Rave #5

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stoneeh
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#1

Beitrag 11. Mär 2019 15:04

Grüssgott.

Ich stell mal wieder was ein.

War eine Kooperation in der Tekno Szene. Ich selbst sehe mich eher am Rand davon - die Musik gefällt mir, aber in der Kultur finde ich keinen Platz. Die Location ist die, wo auch das Österreich Forentreffen 2019 stattfinden soll/kann.

asdf.jpg

Video Set 4: https://www.youtube.com/watch?v=0ddVAEIxVRw
Video Set 5: https://www.youtube.com/watch?v=91scJyrMmYE


Die Technik hat die Gruppe, mit der ich kooperiert habe, gestellt und betreut. Ich hätte mich nur eingemischt, wenn mir grobe Mängel aufgefallen wären.

Die Tontechnik waren zehn Doppel 18er Bandpasshörner ala d&b B2 im Bass, und zwei LA-Module pro Seite im MHT. Amping FP10k und FP14k Klone, DSP Driverack 260.
Anlage wurde überraschend neutral abgestimmt. Pegelmässig wurde um die 130 dB gefahren, also sehr ähnliche zum letzten mit unserer eigenen Technik. Ich hatte dazu keinerlei Absprachen mit der anderen Gruppe, d.h. sie hatten ziemlich freie Wahl. Fand es interessant, dass sie fast aufs dB genau den gleichen Beschallungspegel gewählt hatten wie ich. Die Basssektion ist dafür Halbgas bis bestenfalls 2/3 gelaufen. Das LA war dafür im MHT schon leicht am kreischig werden, und die Lowmids sind dann auch schon geringfügig dünn geworden.. aber das ist Kritik auf hohem Niveau - diese beiden Punkte habe ich bei dutzenden Fremd-PAs schon viel viel schlimmer gehört.
Insgesamt war ich aber auf jeden Fall positiv überrascht - in der Tekno Szene werden ja oft wild Boxenhaufen zusammengewürfelt - aber das war legitim!

Licht war bischen PAR, 1, 2 LED Strobos, zwei alte Plasmabildschirme für Video, und ein Kvant 3W Laser. Den Laser hatten sie grad frisch bekommen, und der ist die Nacht über glaub ich ausschliesslich im Zufallsmodus gelaufen. Auch war der Laser bischen überdimensioniert - den hätte man glaub ich auf 50% fahren sollen, dass er von der Helligkeit zum Rest der Lichttechnik gepasst hätte. Aber was soll man sagen - Spass gemacht hat er auf jeden Fall trotzdem :)
► Offtopic

Alsdann.. hofftl gefällt es dem einen oder anderen von euch! Fragen oder Kommentare (von Leuten, die sich nicht auf meiner Ignore List befinden ;)) beantworte ich gerne.


Beste Grüsse
Stoneeh
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keksww
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#2

Beitrag 12. Mär 2019 08:03

Um mal ein Gefühl für die Dimensionierung zu bekommen, wieviel PAX wurden denn erwartet / waren da und wie groß ist die Location?

VG


Bill
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#3

Beitrag 12. Mär 2019 09:58

3.7.2 Schutz vor gefährdender Musikeinwirkung
Als Beurteilungsgröße wird der energieäquivalente Dauerschallpegel LA,eq, bezogen auf eine Minute herangezogen.
Für den Publikumsbereich gilt ein Grenzwert von 93 dB!
Ausnahmen
Würde die Einhaltung dieses Wertes zu einer unverhältnismäßigen Einschränkung der Darbietung oder zur gänzlichen Veränderung ihres Charakters führen (dies ist nur bei Tanzveranstaltungen und in Diskotheken auf der Tanzfläche sowie bei Pop- und Rockkonzerten anzunehmen), so sind an die BesucherInnen gratis Gehörschutzmittel mit einer Schalldämmung (SNR) von mindestens 15 dB abzugeben, welche nach ÖNORM EN 24869-1
geprüft sind,
- ist das Publikum auf die mögliche Gesundheitsgefährdung des Gehörs aufmerksam zu machen,
- dürfen die Immissionen in keinem Fall einen LA,eq von 100 dB übersteigen und
- ist die Einhaltung eines Immissionspegels von 100 dB über Begrenzungsoder Überwachungseinrichtungen sicherzustellen.

Der Nahbereich von Lautsprechern, in dem der Grenzwert von 100 dB überschritten wird, ist gegen Zutritt durch BesucherInnen zuverlässig abzuschranken.
Bei Tanzveranstaltungen und Diskotheken gilt zusätzlich zu den oben angeführten Bedingungen ein Grenzwert von 95 dB, gemessen am Rande der Tanzfläche, wobei in sonstigen Aufenthaltsbereichen der Grenzwert von 93 dB eingehalten sein muss. Diese Bedingungen können entweder durch eine spezielle Beschallungstechnik oder entsprechende Abstände erreicht werden.

Auch bezüglich des Lasers, sollte man vielleicht mal in ÖNORM S 1105 blicken.


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stoneeh
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#4

Beitrag 12. Mär 2019 10:32

Moin moin.

Keksww: maximal 100 am Floor. Grösse des Floors BHT 6,6x5x14m.

Bill: du beziehst du dich auf die Lärmschutzrichtlinie des Umweltbundesamts. Quellenangaben schaden nie. Mal abgesehen davon dass diese, wie auch ÖNORM, DIN, etc rechtlich in keinster Weise bindend ist, sofern nicht im Gesetzestext explizit darauf verwiesen wird - du verstehst schon, was LAeq heisst, oder?
Meine 130 dB Angabe bezieht sich auf ein unbewertetes kurzfristiges Mittel.

Wenn es wirklich interessiert, kann ich gerne die rechtliche Lage zu allen Punkten erklären - sowohl allgemein, als auch direkt auf meinen Fall bezogen.

Grüsse
Stoneeh

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Andy78
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#5

Beitrag 12. Mär 2019 12:22

Servus stoneeh,

vielen lieben Dank für mal wieder einen kurzen netten Einblick in eine nice Veranstaltung :top:
Macht immer wieder mal Freude, zu lesen und zu schauen, was insgesamt so geht und gemacht wird.
Es dürfen ruhig allgemein ein paar mehr Berichte hier im Forum erscheinen, also bitte weiter - schau ich mir immer wieder gern an :)
(Jau stimmt, die letzte Zeit hab ich auch net wirklich viel gepostet und von VAs leider garnix. Touché. Hatte leider nix interessantes, das ich auch hätte hochladen dürfen - wenn Veranstalter von Feten oder Tour net einverstanden sind, verkneif ich mir das lieber :D )

Grüße Andy

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Fio
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#6

Beitrag 12. Mär 2019 12:32

Hat nicht verstanden ...
Zuletzt geändert von Fio am 13. Mär 2019 09:04, insgesamt 3-mal geändert.


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stoneeh
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#7

Beitrag 12. Mär 2019 19:26

Fio: in Österreich gibt es auf Bundesebene die Verordnung optische Strahlung, die eine Ergänzung zum Arbeitnehmerinnenschutzgesetz darstellt. Anwendungsbereich sind Dienstverhältnisse, bzw die entsprechenden Arbeitsstätten. Da wir als Verein agieren / veranstalten, und kein Personal einstellen, ist dieses Gesetz auf uns nicht zutreffend.


Auf Landesgesetzebene gibt es für jedes Bundesland ein eigenes Veranstaltungsgesetz.
Gleich nebenan in Oberösterreich zB gibt es via einer zum Veranstaltungsgesetz erlassenen Sicherheitverordnung recht konkrete Vorschriften betreffend Grenzwerte für Licht und Ton, die auch auf die bereits erwähnten Dokumente verweisen. Ich zitiere:

§7 Abs 1: "Lärmschutz: Für Veranstaltungen mit Musikanlagen (Indoor und Outdoor) ist die Lärmschutzrichtlinie des Umweltbundesamtes M-122, Band 122 aus dem Jahr 2000, verbindlich zu befolgen."

§8 Abs 3: "Verwendung von Laser und Laseranlagen: Bei Verwendung von Laser und Laseranlagen bei der Veranstaltung dürfen anwesende Personen keinen schädlichen Immissionen ausgesetzt werden. Sie sind gemäß ÖVE/ÖNORM 60825, S 1105, oder gleichwertigen Normen, einzurichten und zu betreiben. Bei Benützung eines Lasers der Klasse 3R, 3B oder 4 muss ein Laserschutzbeauftragter mit entsprechender Ausbildung nominiert werden."

In diesem Fall sind ÖNORM und die Lärmschutzrichtlinie des Umweltbundesamts gesetzlich bindend - da explizit im Gesetzestext darauf verwiesen wird! Wird es das nicht, kann man sie natürlich freiwillig als Guideline heranziehen, ist aber in keinster Weise an sie gebunden.


In Niederösterreich, wo wir agieren, ist das Veranstaltungsgesetz sehr simpel gehalten, und gibt es derartige Vorschriften nicht. Nach §10 muss die Veranstaltungsbetriebsstätte bewilligt werden. In dieser Bewilligung finden sich dann im Regelfall Auflagen punkto Pegel, manchmal auch punkto Bühnenaufbau etc.
Was drin steht, liegt im Ermessen der zuständigen Behörde. Das kann eine kleine Gemeinde mit 500 Einwohnern sein, wo 1, 2 Leute im Gemeinderat, die noch nie was mit der Thematik zu tun gehabt haben, dafür zuständig sind, und dann halt dementsprechend essentiell drinsteht "machts halt net zu laut, und machts um Uhrzeit xy Schluss".
In der Betriebsstättenbewilligung der Location, in der diese VA stattgefunden hat, ist, abgesehen vom Brandschutz, die einzige technische Vorschrift eine zum Lärmschutz - es dürfen 45 dB (Bewertung ist nicht spezifiziert; grundsätzlich gilt bei behördlichen Vorgaben der A-bewertete Dauerschallpegel) beim nächsten Anwohner sein. Da letzterer 50, 100m entfernt ist, und die Location ziemlich schalldicht ist, ist dieser Wert quasi unmöglich zu erreichen. Ich hab schonmal gemessen - da liegen wir auch bei amtlichen Beschallungspegel ~20 dB drunter.

In unserem VA-Gesetz ist grundlegend festgelegt, dass die die Sicherheit von Personen und Sachen nicht gefährdet werden darf. Was eine Gefährdung darstellt, liegt aber in meinem Gutdünken.
Irgendwann wird bei uns sicher auch auf Landesebene eine Verordnung erlassen, wo alles Punkt für Punkt bis ins kleinste Detail festgelegt ist, und ich dann schlicht und einfach vieles nicht mehr darf. Derweil bin ich aber sehr froh, dass ich nach MEINEM besten Wissen und Gewissen arbeiten kann, nicht nach dem von jemand anderem. Klappt nun seit fast 5 Jahren bei mir ganz gut, und wird es auch weiterhin.



Andy: super dass es gefällt! Solange es bei mir was neues/interessantes zu sehen gibt, werd ich denk ich weiter berichten. Videos mach ich sowieso für unsere eigene Promo, und das hier einstellen mit zwei Zeilen Text macht ja auch keine Arbeit.

Es dürfen ruhig allgemein ein paar mehr Berichte hier im Forum erscheinen, also bitte weiter - schau ich mir immer wieder gern an

Unterschrieben ;)


Jacob
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#8

Beitrag 13. Mär 2019 10:29

10 Doppel 18er für 100 PAX...

Immer wieder spannend wie im Bereich elektronischer Tanzmusik Maß angelegt wird.


corell
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#9

Beitrag 13. Mär 2019 17:05

20x 18" auf 8x 12", das kann doch nicht funktionieren. Oder?! ;)
Whenever you replace the term "audiophil" with "bullshit", things suddenly start to make sense.

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Big Määääc
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#10

Beitrag 13. Mär 2019 19:42

doch !
Die Technik hat die Gruppe, mit der ich kooperiert habe, gestellt und betreut. Ich hätte mich nur eingemischt, wenn mir grobe Mängel aufgefallen wären.
;)
nur ein dummes Pferd springt höher als es muß !


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#11

Beitrag 31. Mär 2019 12:20

So. Der ganze Stress rund um die VA ist jetzt endgültig vorbei. Ich wollte diese Antwort schon vor ein paar Wochen schreiben, aber nie Zeit oder Muse dafür gehabt. Aber jetzt ;)


Insb. in Antwort auf Jacob's Post (und auch keks' Post hat etwas perplex / missverstehend gewirkt).

Die Frage scheint zu sein: wieso soviele Bässe für diese Fläche bzw PAX?


Erste und simpelste Antwort: es ist in der Tekno Szene schlicht und einfach üblich, x bis xx-mal soviel aufzustellen, als man wirklich braucht.
Wie gesagt, die Basssektion ist nicht wirklich über Halbgas gelaufen. Die Menge des Materials hat somit keinen rationalen Background - in der Szene ist es einfach üblich, eine "Boxenwand" aufzustellen, und die Besucher freuen sich, wenn sie vor einer solchen tanzen können.


Bietet aber das Konzept "möglichst viel Membranfläche im Bass" darüber hinaus vll. noch Vorteile? Hier kann man etliche Punkte nennen:

- Verzerrungen: der Anteil an Verzerrungen am Gesamtschall steigt bei einem Lautsprecher zu seiner Belastbarkeitsgrenze. D.h. wenig Lautsprecher, an ihrer Belastungsgrenze betrieben, würden einen hohen Grad an Verzerrungen produzieren.
Je mehr Membranfläche aber im Bass, desto höher der Wirkungsgrad. Bei einem grösseren Stack muss sich für den gleichen Pegel der einzelne Lautsprecher weniger anstrengen, was in einem niedrigen Level an Verzerrungen resultiert.
- Portnoise: bei einem Resonator steigt die Strömungsgeschwindigkeit im inneren parallel mit der Belastung. Je langsamer die Strömung, desto weniger Verwirbelungen, Reibungsverluste, etc. Bedeutet bessere Signaltreue -> sauberer Sound.
- Abstrahlung / Raumanregung: hier sprech ich einfach mal aus der Praxis. Wir stellen in der Location normalerweise vier 18er in Zahnlücke auf. Ist vollkommen akzeptabel, aber ich muss sagen, mit dem Bass-Stack hier war die Bassverteilung im Raum schon nochmal um ein Eck gleichmässiger.
- Energieeffizienz: ein grosses Stack benötigt für den selben Pegel nur einen Bruchteil der Energie (= Verstärkerleistung) wie ein kleines. Die gängige Faustregel lautet "pro Verdoppelung der Membranfläche 6 dB mehr Wirkungsgrad". Pi mal Daumen werden die zehn Doppel 18er für die 130 dB im Publikum wahrscheinlich grad mal ein paar hundert Watt gebraucht haben - während zwei, drei Doppel-18er den Pegel auch geschafft hätten, dafür aber ein paar kW gefressen hätten.


Anschaffungskosten, Transport, Lager steht dem entgegen, aber akustisch gibt's mit einem grösseren Stack quasi nur Vorteile.

Zu guter letzt noch ein Bericht über eine Veranstaltung an einer Location, wo man dieses Konzept an sein Maximum getrieben hat: Oh, it's a Rave #2 - Wall of Bass


jogi
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#12

Beitrag 1. Apr 2019 08:40

stoneeh hat geschrieben:
31. Mär 2019 12:20
6 dB mehr Wirkungsgrad
6 dB mehr maximaler SPL
3 dB durch den erhöhten Wirkungsgrad + 3dB durch die doppelte Leistung


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stoneeh
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#13

Beitrag 1. Apr 2019 12:52

"Pro Verdoppelung der Anzahl der Bässe +6 dB bei gleichbleibender Leistung pro Chassis" wäre wohl die hier sinnvollste & korrekteste Ausdrucksweise ;)
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