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[Projekt] aaof´s Wahn(sinn?)

Hilfe, Fragen & Antworten zu Lautsprechern von Nubert

Moderatoren: Moderation HiFi, Bereichsmod

#757

Beitrag von aaof »

Kleiner Spaßsong, ja, habe es von Area geklaut:


Hi-lo: Bonzai

Ich bin bei solchen Songs ja immer extrem skeptisch, warum ziehen die Tester solche Songs heran? Aber ja, auch das sollte ein gutes HiFi Sytem können.

Meines kann hier sehr gut punkten, da ich wenig Nachhall habe und der Kickbass bei mir exzellent funktioniert.
Mit verschlossenen Augen würdest du bei mir niemals einen Kompakten Lautsprecher vermuten wollen.

Sowas kannst du auch über Kompakte Lautsprecher lauter jagen, da die Tieftöner wenig belastet werden.

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#758

Beitrag von Charlie_MZ »

aaof hat geschrieben: 14. Jan 2024 11:06 Kurios aber das hatte ich ganz aus dem Auge verloren: der berühmte Klopftest. :shock: Da fallen die Emit 20 durch ein hohles Geräusch schon auf. Die nuBoxx B-40 machen das etwas besser, aber auch da ist noch einiges an Luft nach oben. Aber die Emit klingen als ob in der Box kaum Dämmung oder Versteifung stattfindet. Das würde auch erklären, warum das Gehäuse so viel Vibrationen an die Stative weitergibt. Da musste ich echt einiges unternehmen.
Mach dir doch dazu keinen Gedanken. Hauptsache ist doch, das sie einen Top Klang haben.

Und wenn man es wirklich will, finden man bei ALLEN immer etwas zu meckern 😉🥴😎😁
Auf die Idee käme ich gar nicht…… Gehäuse-Klopfer-Test.
nuVero 170 an nuControl und nuPowerD

#759

Beitrag von aaof »

Meckern kann man immer und überall. Habe mir auch nun mal endlich den kompletten Test von Franks Werkstatt zur Vero 60 angesehen, herrlich. :top: Der Mann ist sympathisch und seine Tests sind selbst für Laien wie mich nachvollziehbar. Er will ja zukünftig mehr Fertiglautsprecher testen, mal sehen, ob er auch weitere Muster erhält.

Dazu kommen die Amerikaner (https://www.audiosciencereview.com/forum/index.php) die überkritisch alles in Grund und Boden bewerten. Die Wahl eines passenden Lautsprechers wird auch zukünftig eher schwieriger als einfacher.

Ps: musikalischer Tipp, habe ich vom Frank: Vital Techtones: Album Vtt2 :toptop:

#760

Beitrag von aaof »

Dieser Lautsprecher könnte es auch werden, sogar die Amerikaner finden den quasi gut:

https://arendalsound.com/product/1723-monitor-thx/

https://arendalsound.com/compare-speake ... onitor-thx#

Einzig die Lagerung auf einem Stativ wird kniffliger (man denke an die Vero 70). Irgendwie muss der aufs Stativ, entkoppelt werden, er kostet relativ viel Geld. Aber er ist gutmütig im Bass, was für kleine Räume wieder ganz cool ist, er ist neutral. Bringt massive Pegelfestigkeit mit. Hat einen Waveguide, die Amis meckern nur wegen dem Ziel des Herstellers rum, Subwoofer dazuzustellen. Aber eher was für große Räume und Kino.

Wäre bei mir nicht notwendig. 26 Kilo Kompaktlautsprecher, ah jo. :lol2:

Einzig man bezahlt die THX Lizenz mit. :roll:

#761

Beitrag von Ernst_Reiter »

aaof hat geschrieben: 21. Jan 2024 07:49.... Habe mir auch nun mal endlich den kompletten Test von Franks Werkstatt zur Vero 60 angesehen, herrlich. :top: Der Mann ist sympathisch und seine Tests sind selbst für Laien wie mich nachvollziehbar.....
dieser herr gehört für mich zur kategorie sneaky snake oil dealer. Er testete auch schon kabel, oder besser, er hat sie vermessen, und stellte meßbare unterschiede fest. Wie man weiß - die goldohren sagen: "auch was nicht meßbar ist, ist hörbar". Wie sehr hörbar ist also etwas, das sogar meßbar ist??

Die abstrahl charakteristik der nuVero 60 verreißt er ziemlich heftig.

Wobei ich ihm in einem punkt grundsätzlich recht geben würde: es scheint so als gäbe es eine erwartung, daß man (jeden) lautsprecher rechtwinkelig zu den wänden aufstellen (können) soll. Wass IMHO,nochmals -IMHO und meiner erfahrung nach - absoluter blödsinn ist.
orthogonal.jpg
hier ein beispiel. alles schön 90° - wie beimmilitär.....

dabei sind die empfehlungen ganz klar ganz andere - siehe Nubert oder Audio Physic.
Warum wird das vom tisch gewischt und der rechte winkel so sehr angestrebt???
AP-rule1.jpg
directional.jpg
BTW: Ich machte gestern einen etwas abenteuerlichen versuch mit 50 mm pyramid dämm-matte 200 x 100 cm; speakers in ungünstiger "normaler wohnposition", und dann ausgiebig verglichen: matte rauf / runter.
Pyramids50mil.jpg
Wow leute. Für mich heißt der feind des guten klanges nicht bass-moden sondern bass-auslöschungen, aber, und vor allem, reflexionen / hall sauce. Hörte einige besonders reflexions-anfällige tracks: es ist sagenhaft, unbeschreiblich, sensationell. Die drastische verbesserung der stimm abbildung, der abbildungs schärfe, die (stimmen)konturierung. Unpackbar...
Für diesen Beitrag von Ernst_Reiter bedankte sich:
Räume: 58 m² bzw 12 m² Leichtbau schallweich / 38 m² Dichtbetonkeller schallhart.
Elektronik: mehr als ausreichend; siehe: https://av-wiki.de/was_ist_wichtig
Speakers: Nubert nuVero 140 goldbraun, Yamaha HS7 + HS8S, Nubert nuVero 60.

#762

Beitrag von OL-DIE »

Ernst_Reiter hat geschrieben: 24. Jan 2024 07:09... dieser herr gehört für mich zur kategorie sneaky snake oil dealer. Er testete auch schon kabel, oder besser, er hat sie vermessen, und stellte meßbare unterschiede fest. Wie man weiß - die goldohren sagen: "auch was nicht meßbar ist, ist hörbar". Wie sehr hörbar ist also etwas, das sogar meßbar ist?? Die abstrahl charakteristik der nuVero 60 verreißt er ziemlich heftig. ...
Diesen Eindruck habe ich auch. Ein guter Selbstdarsteller, der sich gern reden hört. Der Verriss wegen der Abstrahlcharakterisik verkehrte seine zuvor positive Einschätzung förmlich ins Gegenteil.

Ernst_Reiter hat geschrieben: 24. Jan 2024 07:09... Wow leute. Für mich heißt der feind des guten klanges nicht bass-moden sondern bass-auslöschungen, aber, und vor allem, reflexionen / hall sauce. Hörte einige besonders reflexions-anfällige tracks: es ist sagenhaft, unbeschreiblich, sensationell. Die drastische verbesserung der stimm abbildung, der abbildungs schärfe, die (stimmen)konturierung. Unpackbar...
Sehe ich auch so.

Übrigens hat im nuForum der damalige Schüler "raw" bereits 2005 sehr ähnliche Mattenversuche in Form eines Iglus gemacht. Er hat seine nuBoxen und sich selber mit Akustikmatten umgeben und schon damals die drastische Verbesserung der Abbildungsschärfe und Stimmabbildung festgestellt.

Er wusste damals schon besser als viele HiFi-Fans um die Wichtigkeit und den Einfluss der Raumakustik auf den Klang. Das Thema Raumakustik wurde dann als eigene Rubrik ins nuForum aufgenommen.

Wer noch im nuForum angemeldet ist, kann das nun fast 20 Jahre alte Foto noch in seiner Galerie anschauen.

Zum Bass: Ein etwas überhöhter Bass ist meiner Meinung nach nicht das Problem, einige Aufnahmen aus dem Bereich Elektro sind ja diesbezüglich bewusst so aufgenommen. Unangenehm sind hingegen die Dröhnfrequenzen, die raumbedingt entstehen können. Die schaukeln sich dann förmlich zu einem unangenehmen Klangbrei auf. Da tut sich dann gegebenenfalls eine Baustelle auf.

Beste Grüße
OL-DIE
Für diesen Beitrag von OL-DIE bedankte sich:
✦Gauder Akustik Arcona 100 MK II✦6x AW-1000 in der Front✦2x AW-1000 rückseitig als Aktivabsorber✦Anti-Mode 2.0✦Marantz PM-14mk II KI✦Sony XA20ES✦Sony JA20ES✦Philips CDR870✦Cambridge Audio CXN V2✦nuVero 14✦RS 54✦nuBox 310✦nuBox CM-1 ...

#763

Beitrag von Ernst_Reiter »

aaof hat geschrieben: 6. Jan 2024 07:52.... Bei den 3 Weger ist mir zu viel klangliche Masse vorhanden, im Worstcase hörst du die Wege wie kleine Linien heraus. Das kann dir bei einem 2 Weger aber so nie passieren.
Ist das so?? Ich höre bei den nuVero 60 die einzelnen chassis nur im abstand von wenigen cm. Spätestens ab einem halben m abstand von der front, höre ich keine chassis mehr sondern die abweichung von der schall-achse selbst. Ab 60 cm überwiegt jedenfalls der achsabstand.
nV60vertical.JPG
Ich persönlich glaub ja nicht einmal an abbildungsvorteile von co-ax systemen. Immer wenn etwas (abgesehen von kommerziellen macht verhältnissen, siehe VHS vs Betamax vs Video2000) einen wirklichen technischen vorteil bringt, setzt es sich durch oder bildet eine eigene kategorie.
Räume: 58 m² bzw 12 m² Leichtbau schallweich / 38 m² Dichtbetonkeller schallhart.
Elektronik: mehr als ausreichend; siehe: https://av-wiki.de/was_ist_wichtig
Speakers: Nubert nuVero 140 goldbraun, Yamaha HS7 + HS8S, Nubert nuVero 60.

#764

Beitrag von aaof »

@Ernst_Reiter

Die Wege habe ich damals tatsächlich bei der 284 herausgehört, wobei ich damals in Sachen HiFi noch gar nicht so massiv unterwegs war.

Zur 60: ich hatte sie hier schon stehen, da fehlte nur einiges noch an Akustik und das ganze Geraffel wie DSP und Zuspieler.

Mir war die 60 tatsächlich auch etwas zu groß (klanglich), ich hatte direkt auch das Gefühl: die braucht mehr Raum, dass die 60 auch sehr gut horizontal abstrahlen können, ist ja kein Geheimnis.

Ob Franks Zeriss am Ende einen Ticken zu heftig ausgefallen ist, kann ich nicht mit Gewissheit sagen. Dafür müssten sie nochmals hier stehen.

Ich stehe einer geraden Aufstellung übrigens auch kritisch gegenüber. Gerade in optimierten Hörräumen darf ein Lautsprecher auch gern direkt mal auf den Hörer zeigen.

Dennoch ist Franks Test doch eine Werbung für die 60, für Nubert. Xfach besser wie das ganze lila Zeugs.

Ich habe direkt nach diesem Test die 60 mit in die Planung genommen. Pegelfestigkeit ist nicht ihr Ding, aber das ist mir nicht mehr so wichtig. Die 60 hat mir immer gut gefallen, leistungstechnisch hätte ich jetzt auch einiges zu bieten und ja, ich ärgere sie mit bestimmten Tracks auch nicht mehr. Da kann quasi jeder Lautsprecher in dieser Klasse nur verlieren.

#765

Beitrag von aaof »

„Auch wenn es immer wieder behauptet wird, ist es fast nicht möglich, einen Raum zu stark zu bedämpfen und ihn dadurch akustisch „tot“ zu machen. Keine Reflexionen bzw. kein Nachhall ist immer noch besser als ein „Hallraum“! Deshalb klingt auch die Wiedergabe über gute Kopfhörer sehr präzise. Die wenigen Zentimeter Luft zwischen den Membranen des Kopfhörers und den Trommelfellen des Menschen entsprechen fast einer direkten Ankopplung. Störeffekte durch Reflexionen kommen dadurch erst gar nicht zustande.“

Das stützt meine Vermutung, man kann quasi nie zu viel für gute Akustik tun kann und Nahfeld ist quasi immer die optimalste Lösung.

Die Quelle kennt wahrscheinlich jeder, aber ich stelle es nochmals rein, da ich es sehr übersichtlich und nachvollziehbar finde:

https://www.hifiaktiv.at/raumakustik/

#766

Beitrag von David4703 »

aaof hat geschrieben: 7. Feb 2024 17:37 „Auch wenn es immer wieder behauptet wird, ist es fast nicht möglich, einen Raum zu stark zu bedämpfen und ihn dadurch akustisch „tot“ zu machen. Keine Reflexionen bzw. kein Nachhall ist immer noch besser als ein „Hallraum“! Deshalb klingt auch die Wiedergabe über gute Kopfhörer sehr präzise. Die wenigen Zentimeter Luft zwischen den Membranen des Kopfhörers und den Trommelfellen des Menschen entsprechen fast einer direkten Ankopplung. Störeffekte durch Reflexionen kommen dadurch erst gar nicht zustande.“

Das stützt meine Vermutung, man kann quasi nie zu viel für gute Akustik tun kann und Nahfeld ist quasi immer die optimalste Lösung.

Die Quelle kennt wahrscheinlich jeder, aber ich stelle es nochmals rein, da ich es sehr übersichtlich und nachvollziehbar finde:

https://www.hifiaktiv.at/raumakustik/
Moin,
da muss ich widersprechen.

Wenn man seinen ganzen Raum bspw. mit zu dünnem Noppenschaum zukleistert, klingt es obenrum eher dumpf, während der Nachhall bei tiefen Frequenzen sich unbeeindruckt zeigt.

Die Nachhallzeit RT60 zeigt dann einen nichtlinearen Verlauf zum Hochton stark absinkend.
Das klingt ganz schrecklich.

Man kann es mit porösen Absorbern also auch übertreiben, wenn diese zu dünn gewählt sind.

#767

Beitrag von Christmas »

Er schrieb ja auch ,,man kann nie zu viel…,, und nicht ,,nie zu wenig,,… weil zu dünn einfach wenig ist. ;)
Das sollten aber doch Grundlagen der Akustik sein.

Breitbandig und davon Massenhaft.
Gruß Chris

Heimkino:
RX-A1060 - IMG 1000D - BD-S677 -UB 424 - NuBox: 683 + ATM - CS 383 - 383 - DS 301 - 2x AW 1100 - Antimode 8033 S II - Optoma UHD 35 - Akustikleinwand auf 16 m2-KEINE NACHBARN 8)

#768

Beitrag von David4703 »

Man kann auch den ganzen Raum mit 20mm Noppenschaum vollkleistern 😅

Im Hochton Bedingungen wie im RAR, untenrum nahezu unverändert. Ist viel....Klingt beschissen.

Je dicker der Absorber, desto mehr Fläche darf man auch zukleistern.😅

Das richtige Verhältnis spielt halt ne große Rolle.

Eine zum Hichton abfallende Nachhallzeit klingt dumpf, aber nicht gut.

Der Absorber darf schon eine Dicke von 30cm oder mehr haben, um relativ breitbandig zu arbeiten.

#769

Beitrag von CJoe78 »

@aaof:
Klar kannst du zu viel dämmen. Es kommt drauf an, was du willst. Ich will für meine Surrounds hinten einen weniger direkten, diffuseren Klang. Da machen Absorber in meinem Raum keinen Sinn. Das mag in anderen Konstellationen sinnvoll sein, hier ist es das nicht.

Vorne in der Front kann man theoretisch ohne Ende dämmen, ja. Sofern das denn möglich ist.

Ein beachtenswerter Punkt ist dabei, dass man viel dämmen muss, um einen trockenen Bass bis in die tiefsten Frequenzen zu erhalten. Und dann nimmt dieses viele Dämmen auch noch viel Platz vom Raum weg. Gerade, wenn der Raum ohnehin nicht groß ausfällt. Da lass ich mir ungern einen Meter wegklauen. Und weniger zu dämmen wirkt dann auch weniger gut.

Daher stehe ich mit der Dämmvariante bis in tiefste Bassregionen auf Kriegsfuß und warte lieber auf Dirac Art.

Den gesamten Raum zu dämmen macht IMHO für meinen Geschmack auch keinen Sinn. Denn ich will keinen sterilen Klang. Ein gewisser Raumeinfluss ist nichts schlechtes. Vielen anderen geht es da ähnlich. Daher ja- Man kann überdämmen. Lieber gezielt Absorber dort anbringen, wo es sinnvoll ist.

#770

Beitrag von MOS »

aaof hat geschrieben: 7. Feb 2024 17:37 „Auch wenn es immer wieder behauptet wird, ist es fast nicht möglich, einen Raum zu stark zu bedämpfen und ihn dadurch akustisch „tot“ zu machen. Keine Reflexionen bzw. kein Nachhall ist immer noch besser als ein „Hallraum“!
Mir wurde in einem meiner Threads gesagt, der Hochton könnte bei kompletter Dämmung der abgehängten Decke "getötet" werden.

Und nun weiß ich nicht, ob das dann rausgeschmissenenes Geld wäre.

#771

Beitrag von CJoe78 »

Höhen kann man nicht töten, das ist Schwachsinn. Was bei einer Dämpfung der Höhen passiert ist, dass die Ortbarkeit aus den Lautsprechern verbessert wird.
Ähnlich dem Nahfeld, wo du sehr nah an einer Box sitzt, kommen Details viel besser zum Vorschein, da diese nicht durch Raumreflexionen überlagert/verschleiert werden.

Gerade schnelle Erstreflexionen, die bei Boxen in Wand- oder Deckennähe entstehen kommen am Hörplatz wie ein Halleffekt an und haben einen hohen Verlust an Klangdetails zur Folge.

Nimmst du diese problematischen Reflexionen weg, kriegst du einen direkten und detaillierten aber auch sehr gerichteten Sound.

Reflexionen sorgen hingegen zwar für ein halliges, wenig differenziertes, aber auch offeneres, natürlicheres Klangbild.

Beides hat also Vor- und Nachteile. Ein direkter Klang ist zwar für Musik im vorderen Bereich vorteilhaft, kann aber z.B. im Surroundbereich unangenehm werden.

Man sollte sich also immer die Frage stellen, wo Dämmen sinnvoll ist und insbesondere dort Absorber gezielt einsetzen.

Gegen ein gut platziertes Deckensegel ist daher auch nichts einzuwenden. Man muss ja nicht die komplette Decke dämmen.
Für diesen Beitrag von CJoe78 bedankte sich:

#772

Beitrag von MOS »

CJoe78 hat geschrieben: 9. Feb 2024 15:38 Höhen kann man nicht töten, das ist Schwachsinn. Was bei einer Dämpfung der Höhen passiert ist, dass die Ortbarkeit aus den Lautsprechern verbessert wird.
Ähnlich dem Nahfeld, wo du sehr nah an einer Box sitzt, kommen Details viel besser zum Vorschein, da diese nicht durch Raumreflexionen überlagert/verschleiert werden.

Gerade schnelle Erstreflexionen, die bei Boxen in Wand- oder Deckennähe entstehen kommen am Hörplatz wie ein Halleffekt an und haben einen hohen Verlust an Klangdetails zur Folge.

Nimmst du diese problematischen Reflexionen weg, kriegst du einen direkten und detaillierten aber auch sehr gerichteten Sound.

Reflexionen sorgen hingegen zwar für ein halliges, wenig differenziertes, aber auch offeneres, natürlicheres Klangbild.

Beides hat also Vor- und Nachteile. Ein direkter Klang ist zwar für Musik im vorderen Bereich vorteilhaft, kann aber z.B. im Surroundbereich unangenehm werden.

Man sollte sich also immer die Frage stellen, wo Dämmen sinnvoll ist und insbesondere dort Absorber gezielt einsetzen.

Gegen ein gut platziertes Deckensegel ist daher auch nichts einzuwenden. Man muss ja nicht die komplette Decke dämmen.
Dann würde es auch reichen, die Fronthälfte über der abgehängten Decke mit Sonorock 14cm + 6cm Luft zur Betondecke auszukleiden, anstatt ein Deckensegel? Wegen optischer Unsichtbarkeit...
Für diesen Beitrag von MOS bedankte sich:

#773

Beitrag von MOS »

An diejenigen, die ein Anti-Mode X2 haben (hier in diesem Thema scheint es ja ein paar zu geben)..ist es euch schon einmal passiert, dass die Fernbedienung spinnt? Wie könnte ich sie putzen? Auseinander bauen und die Knöpfe mit Spiritus putzen?

(Ich dachte, da hier einige mit X2 sind und wollte für diese kurze Frage keinen neuen Thread eröffnen. Ich hoffe, es ist ok, an aaof.)
Zuletzt geändert von MOS am 9. Feb 2024 18:08, insgesamt 1-mal geändert.

#774

Beitrag von CJoe78 »

Für Wände und Decke haben die Erstreflexionspunkte den größten Benefit. Ein Deckensegel oder Seitenabsorber können so kleiner ausfallen und haben trotzdem einen guten Effekt.

Die Erstreflexionspunkte kannst du z.B. zeichnerisch ermitteln.

Du spiegelst quasi den Raum und ziehst dann von der gespiegelten Box vom Hochtöner eine Linie zum Hörplatz. Am Schnittpunkt der Wand / Decke ist der Erstreflexionspunkt für die Box, da kommt der Absorber hin.

Erstreflexionspunkt Wand
[ externes Bild ]

Erstreflexionspunkt Decke
[ externes Bild ]

Das sind die wichtigsten Stellen. Auf dem Boden kann man Teppich verwenden.
Für diesen Beitrag von CJoe78 bedankten sich 2 Nutzer:

#775

Beitrag von aaof »

MOS hat geschrieben: 8. Feb 2024 18:55
aaof hat geschrieben: 7. Feb 2024 17:37 „Auch wenn es immer wieder behauptet wird, ist es fast nicht möglich, einen Raum zu stark zu bedämpfen und ihn dadurch akustisch „tot“ zu machen. Keine Reflexionen bzw. kein Nachhall ist immer noch besser als ein „Hallraum“!
Mir wurde in einem meiner Threads gesagt, der Hochton könnte bei kompletter Dämmung der abgehängten Decke "getötet" werden.

Und nun weiß ich nicht, ob das dann rausgeschmissenenes Geld wäre.
Ich habe jedenfalls noch keinen Raum erlebt, der solche Effekte erzeugen könnte.

#776

Beitrag von Christian_B »

Die Aussage kam von mir, habe schon ergänzt dass der Ausdruck übertrieben ist. Gemeint war eine zu starke Dämpfung des Hochtons im Vergleich zu den anderen Frequenzen.
Für diesen Beitrag von Christian_B bedankten sich 2 Nutzer:

#777

Beitrag von aaof »

Gute Lautsprecher, Nahfeld, komm mir nicht mit irrwitzigen Tiefgang. Abbildung gibts aber.


An Front und Rückseite habe ich weiter getüftelt. Normalerweise, vielleicht mache ich das mal, müsste ich Dynaudio anschreiben, was ich aus ihren Schnäppchen gemacht habe. So hört niemand diese Lautsprecher. :lol2:
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Für diesen Beitrag von aaof bedankte sich:

#778

Beitrag von aaof »

Ich habe die Lautsprecher auch stärker eingedreht, da gute Räume genau das dürfen. Die Emit bespielen die äußeren Seiten aber eh kaum. Die Ortbarkeit ist schon ideal.

Frage wäre nur, wie die KEF Meta mit ihren Koax da noch machen würden, könnte fast zu viel werden. Das ist halt meine persönliche Auseinandersetzung aktuell, musikalisch muss es zwingend bleiben, aber absoluter Fokus. Was würden hochwertigere Lautsprecher hier noch machen bzw. leisten?

#779

Beitrag von Christmas »

CJoe78 hat geschrieben: 9. Feb 2024 15:38 Höhen kann man nicht töten, das ist Schwachsinn. Was bei einer Dämpfung der Höhen passiert ist, dass die Ortbarkeit aus den Lautsprechern verbessert wird.
Ähnlich dem Nahfeld, wo du sehr nah an einer Box sitzt, kommen Details viel besser zum Vorschein, da diese nicht durch Raumreflexionen überlagert/verschleiert werden.

Richtig ist dass die Höhen nicht getötet werden, aber dessen Reflexionen, also erhält man eine geringere Hochtonmenge im Vergleich zum mittel-Tiefton.
Passiert aber nur massiv wenn der Raum sehr großflächig dünn gedämmt ist.
CJoe78 hat geschrieben: 9. Feb 2024 15:38 Reflexionen sorgen hingegen zwar für ein halliges, wenig differenziertes, aber auch offeneres, natürlicheres Klangbild.
Auch das kann man weiter ausführen für unwissende, denn ist es Natürlicher also näher dem Original wenn weiterer Hall durch den eigenen Raum hinzu kommt, oder klingt es eigentlich weniger natürlich, aber den meisten die in einem einfachen Raum Musik hören vertrauter da sie optimierte Räume und dessen akustischen, hallarmen Charakter als befremdlich empfinden?

Soll keine Klugscheisserei sein, ich vermute du denkst wie ich, mehr als du hinschreibst. :prost:
Gruß Chris

Heimkino:
RX-A1060 - IMG 1000D - BD-S677 -UB 424 - NuBox: 683 + ATM - CS 383 - 383 - DS 301 - 2x AW 1100 - Antimode 8033 S II - Optoma UHD 35 - Akustikleinwand auf 16 m2-KEINE NACHBARN 8)

#780

Beitrag von Ernst_Reiter »

Christmas hat geschrieben: 16. Feb 2024 12:45.... Richtig ist dass die Höhen nicht getötet werden, aber dessen Reflexionen, also erhält man eine geringere Hochtonmenge im Vergleich zum mittel-Tiefton.
Passiert aber nur massiv wenn der Raum sehr großflächig dünn gedämmt ist.
....
Soll keine Klugscheisserei sein, ich vermute du denkst wie ich, mehr als du hinschreibst.
erstens ist das das genaue gegenteil von klugscheißerei, weil nämlich raumakustik das einzige thema ist, wo man wirklich was lernen kann. Vom persönlichen geschmack und vorlieben anderer hat nämlich niemand etwas.

Zweitens zum thema: ich würde sagen, nein, man erhält keine geringere menge, sondern genau die richtige menge. Reflexionen addieren ja dB.

Hab heute wieder einmal genau darauf geachtet, und ich kann nur wiederholen was ich in #761 schrieb. Sowohl mit den nuVero 60 im keller, als auch mit den nuVero 140 hab ich die beste abbildung, den schärfsten sweetspot, bei chassis achsen genau auf ohren. Das klangbild ist so phänomenal scharf. Mehr noch. Heute klang ein (Genesis) track ein wenig parallelogramm-haft schief. Den rechten speaker um 2 cm nach vor gezogen, und *staun* - bild rastete genau ein. Perfektes stereo, perfekter sweetspot, grandiose bühne.

Und das erreiche ich ausschließlich mit den sehr unschönen dämpfungshauben wie auch in #761 abgebildet. Hallist die hölle, reflexionen der "feind" den es zu bekämpfen gilt. Danach kommen auslöschungen, und erst zuletzt moden, auf die sich alle stürzen...). Meine meinung. Es gilt die unschuldsvermutung...
Für diesen Beitrag von Ernst_Reiter bedankte sich:
Räume: 58 m² bzw 12 m² Leichtbau schallweich / 38 m² Dichtbetonkeller schallhart.
Elektronik: mehr als ausreichend; siehe: https://av-wiki.de/was_ist_wichtig
Speakers: Nubert nuVero 140 goldbraun, Yamaha HS7 + HS8S, Nubert nuVero 60.

#781

Beitrag von aaof »

Wollt ihr mal einen wirklich geilen Werbetext lesen? Macht Euch gern die Mühe.

Einziges Manko: die Dänen wollen für das Paar 5000 Euro.

https://dynaudio.de/home-audio/heritage ... ge-special

#782

Beitrag von Ernst_Reiter »

aaof hat geschrieben: 16. Feb 2024 18:05Wollt ihr mal einen wirklich geilen Werbetext lesen? Macht Euch gern die Mühe. Einziges Manko: die Dänen wollen für das Paar 5000 Euro.
https://dynaudio.de/home-audio/heritage ... ge-special
erinnert mich an diese dänischen speaker, die ich einmal besaß; klangen sensationell. wahrscheinlich klanglich gar nicht weit weg von den Dynaudio HS
SF3030 wengue pair.jpg
der werbetext dazu war nicht so eklektisch, das marketing budget im vergleich ein scherz, dafür kosteten sie nur € 290
Räume: 58 m² bzw 12 m² Leichtbau schallweich / 38 m² Dichtbetonkeller schallhart.
Elektronik: mehr als ausreichend; siehe: https://av-wiki.de/was_ist_wichtig
Speakers: Nubert nuVero 140 goldbraun, Yamaha HS7 + HS8S, Nubert nuVero 60.

#783

Beitrag von Christmas »

@Ernst_Reiter

Deshalb schrieb ich: ,,…also erhält man eine geringere Hochtonmenge im Vergleich zum mittel-Tiefton.,,

Da auch der Mittel-Tiefton durch Reflexionen und Moden angehoben wird.
Gruß Chris

Heimkino:
RX-A1060 - IMG 1000D - BD-S677 -UB 424 - NuBox: 683 + ATM - CS 383 - 383 - DS 301 - 2x AW 1100 - Antimode 8033 S II - Optoma UHD 35 - Akustikleinwand auf 16 m2-KEINE NACHBARN 8)

#784

Beitrag von just4fun73de »

Ernst_Reiter hat geschrieben: 16. Feb 2024 19:51
aaof hat geschrieben: 16. Feb 2024 18:05Wollt ihr mal einen wirklich geilen Werbetext lesen? Macht Euch gern die Mühe. Einziges Manko: die Dänen wollen für das Paar 5000 Euro.
https://dynaudio.de/home-audio/heritage ... ge-special
erinnert mich an diese dänischen speaker, die ich einmal besaß; klangen sensationell. wahrscheinlich klanglich gar nicht weit weg von den Dynaudio HS

SF3030 wengue pair.jpg

der werbetext dazu war nicht so eklektisch, das marketing budget im vergleich ein scherz, dafür kosteten sie nur € 290
Meinst Du die hier http://systemfidelity.com/audio/products/sf3000.php
Denon AVR-3700 | nuBoxx B-70 | nuBox AW-440 | nuBoxx B-50 | nuBoxx B-30
Topping PA3s | Topping D10s | nuBox RS-300
NAD 320BEE | nuBox 380 | Sony UBP-X700

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